Klosterkeller Kloster Maulbronn
Mich hat es erfreut, daß da keine Überbevölkerung vorhanden war, die Geschäftstreibenden wohl weniger.
Details Klosteranlage Maulbronn
… unterwegs war, Maulbronn nicht mehr weit war und die Zeit noch reichte, fuhr ich, eigentlich vorher nicht geplant, nach Maulbronn weiter.
Außenmauern vom Kloster Maulbronn
Eingangsbereich Kloster Maulbronn
Überrascht war ich, daß in der Osterferienzeit so wenig los war, was mir allerdings sehr zusagte. Von Menschenmassen bin ich nun mal kein Freund 🙁
Gleich dahinter ist “meine” Hessebuchhandlung, dort schaute ich mal gleich was es im Schaufenster zu betrachten gab. (Bücher + H.Hesse)
Zwei Bücher hatte ich mir ausgeguckt, die ich zum Schluß mir kaufen wollte.
Solche Häuser, Gebäude und Bauwerke haben es mir angetan. Sie haben “Charakter”, Struktur und Ausstrahlung. Deswegen komme ich an solche Stätten auch immer gerne wieder, so auch nach Maulbronn ins Kloster.
solche Details und Merkmale liebe ich
(Fortsetzung folgt)
Haus am Aalkistensee – solche Häuser sind für mich Traumhäuser
Oder Kraichgauhügelhüpfen mit meiner Rundkugel Micra war mal wieder angesagt.
Von Walzbachtal die B 293 nach Bretten – weiter nach Ruit und Kleinvillars. Der Ort gehört jetzt zu Knittlingen im Enzkreis im Naherholungsgebiet Stromberg.
Blick auf Kleinvillars von der Straße aus Ölbronn
nochmals Blick auf Kleinvillars
Berg in Richtung Ölbronn
Meine Fahrt ging weiter nach Ölbronn und von dort an den Aalkistensee
Weg zum Aalkistensee
Der Aalkistensee bei Maulbronn. Ein künstlich angelegter Fischsee und Naturschutzgebiet. Landschaftlich reizvoller See, der zum Wandern und Spazieren gehen einlädt.
Nein! In der Stadt wollte ich auf gar keinen Fall leben und in einer größeren Stadt wäre für mich der Horror 🙁
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Einsamkeit suchen die Menschen in ländlichen Gefilden, am
Meeresgestade, in den Bergen.
Doch einer wie beschränkten Vorstellung entspringt dieser Wunsch!
Kann man sich doch, so oft man nur will, in sich selbst zurückziehen.
Gibt es doch nirgends eine stillere und ungestörtere Zufluchtstätte
als die menschliche Seele.
(Marc Aurel)
Wössingen – oberhalb des Weges in dem ich wohne. Wenn ich aus dem Haus gehe, kann ich gleich ins freie Feld laufen.
Diesen Weg bin ich am Sonntag auch gelaufen und hatte wunderbare Ruhe. Da bin ich lange Zeit niemandem begegnet. Es ist immer noch einer meiner Lieblingswege, obwohl er arg amputiert ist, durch den Steinbruch vom Zementwerk.
Glück
Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.
(Verfasser unbekannt – zitiert
nach “Der grüne Wink – Kalender 2010
von Gärtner Pötschke)
Blick auf Bauernsiedlung Sallenbusch
Glück hat der gefunden der zufrieden ist mit seinem Leben, seinem Los. Ja, der Mensch der in sich ruht, kann mit sich und der Welt im Reinen sein und strahlt Zufriedenheit aus. Wenn ich unterwegs bin und es begegnen mir Menschen, schaue ich diesen Menschen ins Gesicht und grüße gewöhnlich freundlich. Nicht Wenige grüßen freundlich zurück, oft zeitgleich und freuen sich sogar. Es gibt aber auch genug Menschen, die griesgrämig in die Welt schauen und auch nicht grüßen.
Jedenfalls habe ich mich dieser Tage wunderbar gefühlt und das Wetter und das Wandern genossen. Es ist einfach herrlich dieses unverhofft schöne Frühjahr und die Natur zu erleben. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit dies so erleben zu dürfen.
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Der heutige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Er war wirklich mal wieder ein Sonnentag mit 9, 5 Stunden Sonnenschein. Schon außergewöhnlich dieser Winter und jetzt das so frühe Frühjahr. Jedenfalls haben wir unseren Rundgang genossen, der uns nach Gondelsheim führte.
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Blick auf das Gondelsheimer Schloß
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aus anderer Perspektive Blick auf Schloß Gondelsheim
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nochmals Grabstätte Schloß Gondelsheim
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traumhafte Natur, traumhafter Frühling zwischen Gondelsheim und Heidelsheim
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Blick auf Neibsheim (Stadtteil von Bretten)
Da hat uns heute das warme Abendessen besonders gemundet (mit Steinpilzen gefüllte Kroketten, Rahmkohlrabi und gefüllte Rindsroulade mit Jägersoße) 🙂
Den schönen Frühlingssonntag zünftig mit Schokosahnetorte und Kaffee begonnen
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Die Natur ist regelrecht explodiert. Es blüht so viel auf einmal.
Ich ging hinaus mit meinen Klagen,
Zu Dir, mein Wald, hinaus zu Dir!
Du gabst auf meine bangen Fragen
Nicht eine, eine Antwort mir.
Durch alle Wipfel hört‘ ich wehen
Dich, ewigschaffende Natur,
Doch nichts gabst Du mir zu verstehen,
Nichts, — Deiner eig’nen Kreatur.
Ich ging hinaus mit meinen Klagen,
Zu Dir, du Au, hinaus zu Dir!
Ich wollte alle Blumen fragen:
Ihr Holden hört! verstehet ihr?
Wohl sog ich ihre Düfte wonnig,
Wohl sah ich ihre Pracht mit Lust,
Sie standen da, so schön und sonnig
Und blühten weiter unbewußt.
In einem Garten hört‘ ich singen
Im schönen Mai die Vögelein,
Ich frug bei diesem Schall und Klingen-
Versteht ihr eines Menschen Sein?
Sie sangen weiter in dem Hage,
Hinauf zum gold’nen Sonnenlicht,
Und gaben mir auf meine Frage
Mit ihrem Sang die Antwort nicht.
Es rauscht der Wald, es blüh’n die Fluren,
Es rauscht und weht und singt dem Herrn,
Du schauest seines Schaffens Spuren
Und bist ihm doch so fern, so fern!
Geh‘ heim und laß‘ dein thöricht Fragen,
Du jammervoller, eitler Thor!
Was willst du dich mit Zweifeln Plagen,
Wo alles strebt zu Gott empor!
(Paul Cornel 1846 – 1899)
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Schön ist es auf der Welt zu sein… 🙂
Diese Wege, die wie heute liefen, waren gottseidank nicht so stark frequentiert.
Von Wössingen nach Wöschbach am Golfplatz vorbei….
Einer meiner Lieblingswege
Die ganzen Tage schon Hochdruckwetter von 1025 bis 1030 hPa – aktuell um 01:47 sind es 1029 hPa – 8,3° C und ca. 1/8 Bewölkung – der unmittelbare Himmel auch blau bis milchig – aber am Horizont bzw. im Weitblick doch sehr diesig.
Auf obigen Weg komme ich vom Lugenberg herunter – Walzbachtals höchste Erhebung (Berg, Buckel, Hügel…) von 266 M.ü.M – von dort kann man bei klarer Sicht den Katzenbuckel im Odenwald sehen, die Pfälzer Berge (Pfälzer Wald) und den Schwarzwald – leider ist die Fernsicht die ganzen Tage schon sehr eingeschränkt.
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Es wird von Tag zu Tag grüner und wärmer
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Blick vom Lugenberg auf Dürrenbüchig im Vordergrund im Hintergrund Bretten – da sieht man wie diesig es da war- gegen 17 Uhr –
Im Märzen der Bauer sein Rößlein …
Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät…
Ringsum war emsiger Betrieb auf den Feldern
Blick auf Obergrombach
Das Wandern und Laufen hatte mir sehr gefehlt. Nun bin ich endlich wieder zweimal hintereinander länger gelaufen. Es geht so langsam auch wieder besser, war doch ganz schön außer Übung. Das Kranksein hatte doch geschlaucht. Das frühzeitige Frühlingswetter animiert einerseits, macht hoffnungsfroh, schürt freudige Erwartung, ist aber auch ungewohnt und bewirkt eine gewisse “Frühjahrsmüdigkeit”
Heute war ich auch nochmals in der Werkstatt und habe wieder zwei Jahre neuen TÜV. Vergangenen Freitag hatte ich eine große Inspektion machen lassen. Nun können die Frühjahrsausflüge wieder beginnen 😆
Klein-Lena ist auch wieder soweit hergestellt, daß sie wieder in den Kindergarten gehen kann.
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Die Natur ist schon soweit vorangeschritten und grün
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Das Wetter war sonnig, leider in höheren Lagen ein frischer Wind
Nullkommanichts ist eine Stunde herum, ein Tag Vergangenheit, eine Woche im Fluge enteilt…. 🙁
Mal ist dies, mal jenes und gelaufen bin ich nun schon den ganzen Februar nicht. Dabei ist das Wetter überwiegend zum Laufen geeignet. Nun ja, die Wege sind größtenteils in einem schlechtem Zustand (immer noch zu naß und klitschig). Gestern Frau Gemahlin nachmittags zum Orthopäden gefahren und selber eingekauft in dieser Zeit, auf dem Heimweg Klein-Lena abgeholt, sie wollte unbedingt noch mit zu uns und schwuppdiwupp war es Abend und mal wieder dunkel. Das Zeitdesaster ist mir mitunter schon ein Alptraum.
Blick vom Grombacher Michaelisberg zum kleinen Odenwald
(eine der letzten größeren Wanderungen noch im Dezember 2013)
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nochmals Blick auf den kleinen Odenwald – der bei Wiesloch beginnt und mit Leimen in Richtung Heidelberg weitergeht. Das Bild ist naturgemäß sehr stark rangezoomt.
Bild von Wikipedia – kleiner Odenwald – Artikel Kleiner Odenwald bei Wikipedia
Glücksbotin
Wenn ich so die Wettermeldungen im Radio höre, gerade vorhin meldete der Sprecher für weite Teile von Rheinland-Pfalz, Schwäbische Alb und natürlich auch den Schwarzwald, Schneefall und Glatteis. Was bin ich da immer froh, wenn wir von dem Kram verschont bleiben. Bäh! Auf Schnee- und naßkaltem Glatteiswetter stehe ich überhaupt nicht. Meine Wetterstation zeigt mir für den südlichen Hofbereich + 5,5° C und für die Nord + Ostseite + 5,1° C. Es ist zwar bedeckt, aber kein Regen und Schnee und so kann es bleiben. Da zahlt es sich aus, am Rande der milden Oberrheinebene zu leben. Oft können wir von uns aus sehen, in den höheren Lagen des Schwarzwaldes und in Richtung Pforzheim ist es schon weiß, während wir noch verschont geblieben sind. 🙂
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Neulich im Wald – Wildschweinbadeanstalt – Und nebendran gleich der Jägerhochsitz 🙁
Karen Markwardt ist unterwegs im "Land der 1000 Hügel", dem Kraichgau. Gute Ackerböden und mildes Klima, hier ließ es sich schon immer gut leben.
Der Kraichgau zählt zu den Kornkammern Süddeutschlands.
Filmbericht – 88 Minuten wirklich sehenswert und informativ –
haben es mir angetan.
Sobald das Wetter wieder schöner ist, so im zeitigen Frühjahr – habe ich schon einige Wanderungen im Sinn. So will ich auf der Binauer Neckarseite, bei Neckargerach, bei Guttenbach u.a. unbedingt wandern.
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Blick auf Neckarelzer Einkaufszentrum
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Blick auf die Obrigheimer Neckarbrücken und den Schreckhof
Endlich mal wieder ein paar Tage mit Hochdruckwetterlage, an denen auch ein freier Himmel zu sehen war. Blauer Himmel und Sonne – da geht es einem doch schon gleich ein wenig besser. 🙂
Tagsüber angenehm in der Sonne – meistens so um die 8° C – gegen Morgen allerdings leichter Frost von 0° C bis -3° C
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Dieses intensive Himmelsblau liebe ich, ebenso wie so schöne Wolkenbilder und Formationen.
An diesem Tag bin ich handerthalb Stunden gelaufen und dies weitgehend beschwerdefrei. Zur Zeit habe ich öfters gewisse Schwierigkeiten gehabt. 🙁
Zur Zeit hat mich die Wintermüdigkeit im Griff. Könnte schlafen, ruhen, schlafen, dösen. Nur die Aufgaben lassen ein totales Hängenlassen nicht zu.
Nochmals mußte auch Holz eingelagert werden und es reichte sogar gestern für eine Stunde Laufen in der Natur. Gesundheitlich bedingt kam dies in letzter Zeit etwas zu kurz. War ein wunderschöner Hochdruckwettertag, mit strahlend blauem Himmel und in der Sonne erstaunlich warm für diese Jahreszeit. Auch jetzt noch sternenklarer Himmel und noch nicht einmal so kalt. Aktuell um ca. 0:30h noch + 5°C. Obwohl die Autos, die draußen stehen, nun schon vom Dach her weiß werden. Gegen Morgen dürfte wohl etwas Frost gewesen sein.
Kalt! Nö…wir fühlen uns wohl und es ist richtig mollig warm hier
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In der Natur ist es auch noch nicht total trostlos. Es ist noch Grün vorhanden.
Abendsonne über der Bauernsiedlung Sallenbusch
Blick auf Diedesheim, Neckarelz und im Hintergrund Mosbach
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beim Schloss Neuburg in Obrigheim a.N.
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Blick auf Diedesheim von oberhalb Schloss Neuburg Obrigheim a.N.
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Blick vom Schlossberg auf Obrigheim und Neckarwiesen…
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Im Vordergrund Schloss Neuburg (Obrigheim) Blick auf Neckarelz / MOsbach
Alle Bilder sind “nur” mit der Panasonic DMC-FS 30 im September 2010 aufgenommen. Für diese kleine Kamera recht passabel die Qualität der Bilder – die Kamera benutze ich immer noch gerne für zwischendrin / unterwegs.
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Keine Heimat, oder: Wo wäre sie? Wo könnte sie sein? Was ist der Unterschied zwischen Heimat und Zuhause, was besagt das Wort DAHEIM???
Erst die Fremde lehrt uns,
was wir an Heimat besitzen.
(Theodor Fontane)
Blick vom Obrigheimer Schloß (Neuburg) auf die Neckarwiesen und den Schreckhof. Dort wo links der Berg anfängt abzufallen in Richtung Binau, stand einmal eine Steinbaracke und unmittelbar darunter ein Feldsteinhäuschen (Einraumhaus) und ein einfacher, selbstgebauter Luftschutzbunker (eher ein betonverstärktes Erdloch). Dies gehörte einem ehemaligem 2. Weltkriegflieger und Ing., den ich kannte, der damals in meiner Obrigheimer Zeit in Stuttgart mit Familie wohnte/lebte. Was ich dort oben war und in Träumen schwelgte, am liebsten hätte ich dort gewohnt. Von dort oben hat man solch einen schönen Ausblick aufs Neckartal. Nunja! Es kam halt alles anders. Aber dieser Platz wäre heute noch mein Traumwohnsitz. Leider existiert nichts mehr von alledem, es ist alles verfallen, zugewachsen und Naturschutzgebiet geworden.
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Nochmals Blick auf Obrigheimer Neckarufer und rechts Diedesheim.
Dort in Diedesheim oberhalb der Maschinenfabrik hatten ab 1971 meine Eltern ein neues Haus gebaut, während ich hier in Walzbachtal blieb.
Heimat deine Sterne – Heimat deine Sterne, sie strahlen mir auch am fernen Ort.
Wenn Menschen von Heimat sprechen, hat das meist einen sehnsuchtsvollen Klang und Hintergrund. Da brauche ich nur an meine Großeltern väterlicherseits denken, sie haben den Verlust der Heimat durch Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg nie verwunden. Sie stammten aus Hinterpommern und hatten dort einen großen Bauernhof. Heimat ist für viele Menschen eben mehr als nur der Ort wo man geboren wurde. Man sagt auch oft: Dort wo das Herz zu Hause ist, da ist die Heimat eines Menschen. Heimat ist das, was uns prägt. Heimat ist die Prägphase des Menschen.
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Kirche in Heiligenrode (heute Niestetal) Kreis Kassel (Bildquelle Wikipedia)
Diese Kirche hat mich geprägt, den Glockenklang werde ich nie vergessen. Bis zum 7 Lebensjahr wohnte ich erst hinter der Kirche, später vor der Kirche direkt gegenüber dem Pfarrhaus. Dort bin ich also geboren. Heiligenrode ist mir zwar noch vertraut / bekannt, aber ein wirklich tiefes Heimatgefühl will nicht mehr so richtig aufkommen. Damals viel mir der Wegzug zwar sehr schwer….
Neckarfähre bei Haßmersheim
Thema wird fortgesetzt (siehe auch: Was ist Heimat?
Vermittelt dies Heimatgefühle?
Nach 44 Jahren Abwesenheit….
Im Juli d.J. fotografierte ich am Neckar, direkt an der L 588 Ortseinfahrt Hochhausen, als es hupte, leider konnte ich nicht mehr genau erkennen wer in diesem Handwerkertransporter drin saß. Sah nur noch schemenhaft jemanden winken. Dies setzte sofort meinen Heimat-Denk-Zyklus in Gang. (Wo ist meine Heimat?, Was ist Heimat? etc.)
Fest steht, es zieht mich immer wieder an den Neckar, nach Obrigheim und es ist mir dort nie fremd geworden, auch nach so langer Zeit nicht (44 Jahre).
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zweite Neckarbrücke bei Obrigheim a. Neckar mit Blick auf den Schreckhof
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Neckarwiesenweg Obrigheim
Was bin ich früher diese Wege gelaufen – mein Hund Rinti (Schäferhundmischling) war nicht böse drum.
Aprilwetter im November.
Es war in der Nacht schon windiger und immer wieder Regen. Auch heute am Tag setzte sich dieser Wetter fort. Der Weg auf dem wir liefen, liegt etwas höher und freier, dort blies der Wind ganz schön frisch um die Ohren. Nun muß man so langsam wieder Handschuhe und Mütze mitnehmen. Aktuell mit 11° C ist es zwar nicht ausgesprochen kalt, aber doch unangenehm durch den frischen Wind. Die Obstbäume sind nun schon weitgehend kahl – Schade! – 🙁
Während im Wald teilweise die Bäume noch richtig grün sind und die meisten Bäume noch belaubt sind.
Trotz allem tut das Laufen auch gut und ist wichtig für Gesundheit und Fitness
Beim Gang auf einem meiner Lieblingswegen wurde mir doch tatsächlich gegeigt.
Von weitem hörte ich schon Musik und wunderte mich woher die wohl kommt.
Als ich der wunderlichen Geschichte näher kam, hielt ein Auto auf dem Weg den ich beschritt. Eine ältere Frau stieg auf der Beifahrerseite aus und horchte in die Musikrichtung und sah mich ungläubig an. Ihr Fahrer grinste breit über das ganze Gesicht zum Fenster heraus. So etwas hätte sie jetzt aber auch noch nicht erlebt, sagte die Frau zu mir. Nunja, sagte ich, irgendwann ist immer mal der erste Zeitpunkt für ein Ereignis. Vielleicht will die Baumgeigerin die Baumgeister beschwören. Das ist es! rief die Frau aus, stieg ins Auto und beide verschwanden. Die Baumgeigerin lies sich durch nichts stören, mein weiterer Weg wurde länger von Geigentönen begleitet, bis mir nur noch der Südwind eine Melodie blies.
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Nun sang mir nur noch der Südwind eine Melodie ins Ohr, in der Ferne waren noch Kuhglocken zu hören (ja! auch dies gibt es bei uns 😆 zu erlauschen) und von Wöschbach klangen die Kirchturmglocken zu mir herauf – der Südwind verstärkte sie zu meiner Freude beträchtlich.
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Der Südwind war um diese Zeit (17 Uhr) noch sowas von mild/warm, wirklich erstaunlich für diese Jahreszeit (wir erreichten wieder 24° C)
Nun stieg ich in die Talsenke des Naturschutzgebiets “12 Morgen” hinab und dachte über die emotionalen Regungen nach, die der Südwind in mir immer auslöst ![]()
Naturschutzgebiet “12 Morgen” in Walzbachtal-Wössingen
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Wössinger Wiesen- und Obstbaumlandschaft
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Schleichend aber beständig kommen die Erd – und Brauntöne zum tragen
Herbst
Wieder streut der Herbst ins Land
Seinen gold’nen Blätterregen,
Will das sommermüde Haupt
Nun zum Schlafen niederlegen.
Sterbend noch zum letzten Mal
Blümlein ihre Düfte hauchen;
Wo die Ähre einst geschwankt,
Hirtenfeuer einsam rauchen.
Leise ohne Jubelton
Wandervögel südwärts schweifen,
Noch mit weichem Flügelkuss
Zärtlich ihre Nester streifen.
Ach, das Scheiden der Natur
Mit dem Atemzug, dem kühlen,
Kann das Aug‘ nicht deutlich sehn,
Nur die Seele kann es fühlen.
Und so geht es auch mit uns –
Sind verrauscht des Sommers Lieder,
Ausgeglüht die Lebenslust –
Legt man still uns alle nieder.
Ob im Wettergraus und Not
Sonnenschein und Freuden gingen,
Leise unter Gottes Hand
Unsre Seelen dann verklingen.
(Johanna Ambrosius 1854 – 1939)
Weg in Jöhlingen oberhalb von Naturfreundehaus
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Lauschiger Weg – die ich immer wieder gerne laufe
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Optimal war ja das Wetter nicht, auch nicht zum fotografieren. Aber immerhin war es besser wie gestern und direkt kalt ist es ja auch noch nicht. Leider war ich heute später dran und hatte nicht so viel Zeit zum laufen.
Wollte ich auch heute wieder mein Wetterglück versuchen. Es machte sich der Himmel frei, blauer Himmel und Sonne war in Sicht…
Also das Buch zur Seite gelegt, Schuhe angeschnürrt und frohen Mutes (ohne Schirm aber mit viel Vertrauen in Petrus) zur frischen Tat geschritten.
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Sprantalerweg (Oberes Schiffletal) Wössingen
Wössinger Waldweg Richtung K3567 Stein-Bretten
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Die Dinger (Jägerhochsitze) vermehren sich auch immer mehr 🙁 – wie die €euroscheine und Dollars – je weniger Wild es gibt um so mehr stehen die rum. 🙁 (Wäre aber ein Thema für sich)
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Kurz vor dem großen Regen. Leider konnte ich da meine Tour nicht zu Ende gehen, es regnete einfach zu sehr. Auf dem Rückweg bin ich pitschnaß geworden. Meine Parkajacke hängt immer noch beim Ofen und ist nicht richtig trocken. In solch einem Regen war ich auch schon lange nicht mehr unterwegs. 🙁

Nicht der ganze gestrige Tag war so erträglich wie der Nachmittag. Ein Zwischenhochloch zum Laufen ausgenutzt. Da Klein-Lena Freundinnen-Spieltag hatte, waren Oma und Opa freigestellt. 😆 Sie nutzen die freie Zeit zum Wandern.
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Blick vom Weingartener Kirchberg in die NW-Richtung Rheinebene
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Blick über Weingarten/Baden in die Oberrheinebene
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Es herbstet sehr – Weingarten Kirchberg
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Blick auf Leopoldshafen und das Karlsruher Forschungszentrum – das ehemalige Deutsche AtomforschungsInstitut – wie fast immer die Oberrheinebene im Schleierdunst (Blickrichtung Rheinland-Pfalz) dadurch ist der Pfälzer Wald nur schemenhaft zu erkennen.
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südlicher Weinbergweg unterhalb des Weingartener Kirchbergs
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Blick in Richtung Süden nach Karlsruhe Durlach bzw. Grötzingen und die B3
Vorgestern bin ich Waldwege gelaufen die ich noch nie abgelaufen bin. Ja, ich war in einem Waldabschnitt (großer Wald genannt) zwischen Walzbachtal und Bretten-Diedelsheim bzw. Gondelsheim, den ich vorher noch nie betreten hatte. Im vorderen Bereich bin ich ja schon sehr oft unterwegs gewesen. Es gibt noch so viele Wege und Landschaftsstriche im engeren Umkreis, die ich mir erwandern will.
Diesen Weg nach Bretten bin ich seit ewigen Zeiten
nicht mehr gelaufen
Waldweg in Walzbachtal-Wössingen am Golfplatz entlang. Leider war das Wetter nun nicht gerade ideal, es war besonders in Richtung Schwarzwald sehr diesig. Diesen Weg laufe ich allerdings öfters.
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Diesen Weg im Wössinger Wald bin ich allerdings auch schon länger nicht mehr gelaufen.
Wössinger Waldweg (Steiner Weg)
Wir bewegen uns viel zu wenig meint Prof. Dr.med. Wessinghage (einer der wenigen Leichtatlethik – Sportler den sogar ich kenne). Durchschnittlich gehen wir nur 1000 Schritte am Tag – das sind nur 600 bis 700 Meter – und verbringen 85% unserer Zeit im Sitzen. Das muß auf Dauer ja zu gesundheitlichen Problemen führen. Gezielte Bewegung sollte lt. Dr. Wessinghage jeden 2. Tag mindestens 6000 Schritte umfassen, gesteigert dann auf 10 000 Schritte.
Nun, wie viele Schritte bin ich da wohl heute gelaufen? (huch! Ist ja schon rum der Dienstag, also muß es gestern heißen) Bei 4 Std und 15 Minuten dauernder Wanderung kommt ganz schön was zusammen. Ob ich mir da noch einen Schrittzähler zulegen muß? Nö! Glaube eher nicht, notfalls kann ich ja mal so zählen 😆 Überschlägig ausgerechnet waren es 8, 5 km, da ich mich im Raupenwald sogar etwas verfranzt hatte, eher noch etwas mehr.
Wettermäßig war es ideales Wanderwetter, der Hochnebel war noch schneller wie gestern weg und die Temperaturen waren um 20° C ideal.
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Den Wald liebe ich einfach, an mir ist ein Waldtrapper verloren gegangen 🙂
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Ruhige Waldseitentäler haben es mir angetan.
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Die Natur und der Wald ist noch so schön grün
Gegen Abend ist um diese Jahreszeit mehr Dunst vorprogrammiert. Bin erst um 18:30 Uhr heimgekommen. Zum Schluß habe ich aber doch meine Stelzen, sprich Füße gespürt. Normalerweise laufe ich allein so 2 bis 2 1/2 Stunden. Erfreulich ist mir immer, wenn mir nicht so viele Leute über den Weg latschen. Bis auf einen Spaziergänger mit Hund in der Nähe von Bretten-Diedelsheim und zum Schluß ein Joggerkeucher ist mir niemand in die Quere gekommen. Morgen soll es ja nochmals schönes Herbstwetter bei uns geben und ab Donnerstag kühler und regnerischeres Wetter eintreffen.
Herbst
Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)
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Mehr abseits ging es ja gestern mit dem Laufen, aber auf den “besseren” Wegen
war am gestrigen Feiertag doch enormer Auflauf. Wir waren mit unseren zwei EnkelInnen in Obergrombach unterwegs.