Schön ist es auf der Welt zu sein…

Frühlingsahnung

Heute war ich ausgiebig auf Wanderschaft und habe eine schöne Rundwanderung unternommen. Überall sind die Vorboten des Frühlings schon zu beobachten.

Februar 2016 - 22 - Olymp 810 - WössLangRicht Bücher Bunker 011 Wann kommt er wirklich mit aller Macht?

Im Wössinger Wald Auf Lieblingswegen froh und dankbar unterwegs

Februar 2016 - 22 - Olymp 810 - WössLangRicht Bücher Bunker 022 Die Zeichen der Zeit erkannt

Streuobstwiesen liebe ich Streuobstwiesen liebe ich

Schönes Wetter Diesen Steighöhenweg laufe ich so gerne, weil man da weit schauen kann

Steigweg Da schaut die ev. Kirche von Wössingen  hervor

Blick zum Lugenberg Blick auf die andere Seite – auf den Lugenberg Walzbachtals höchste Erhebung – leider vom Steinbruch des Zementwerks angefressen

Er klopft an die Tür…

FragezeichenbuchWer?

Er klopft an die Tür Er? Nein! Er ist es nicht…

Februar 2016 - 22 - Olymp 810 - WössLangRicht Bücher Bunker 071 Der Frühling klopft laut vernehmbar an die Tür…

Februar 2016 - 22 - Olymp 810 - WössLangRicht Bücher Bunker 078 Frühblüher heute in Wössingen

Er ists
Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte,
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land;
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen;
Horch, von fern ein leiser Harfenton! – –
Frühling, ja du bist’s!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!
(Eduard Mörike)

Frühlingsgrüße Frühlingsgrüße

Frühling im Anmarsch Auch Vögel (besonders Meisen) waren schon so schön zu hören.
Allerdings war hier oben auf der Steig und auch im höheren Wald ein
zeitweilig garstiger und kühler Wind. Höchsttemperatur hatten wir 16° C –
im geschützten Hofbereich (Südlage) waren es sogar 17° C. Aktuell um 23 Uhr
immer noch 12° C. Jetzt wieder mehr bewölkt – 1010 hPa und noch stärkerer Wind um die 50 km/h aus W-S-W –  Eine kurzfristige Regenfront ist im Anmarsch. Wobei wir bislang noch nicht zu viel Regen hatten.. Allerdings soll es ja wieder kälter werden ab Mittwoch.
Abends singt schon ein wenig eine Amsel. Vielleicht will sie sich für meine guten Äpfel bedanken. 🙂

Trügerische Hoffnung

Trügerische Hoffnung Trügerische Hoffnung – Abendhimmel –

Nicht immer bedeutet Abendrot für den nächsten Tag schöner Wetter. 🙁
Im Gegenteil! Richtiges Schietwetter haben wir mit Regen und nervös machenden starken Wind. Aktuell um Mitternacht noch 8° C., leichter Regenfall, Wind 50 – 64 km/h Luftdruck 994 hPa und kleine offene Himmelsfetzen mit blinkenden Sternen

Hofgarten Meine 4 Hof – Oleander sind aber noch draußen – es klopft aber nun auch bei uns der Winter an die Türe. Im Schwarzwald schneit es ja schon und soll die Woche so bleiben. Ab Donnerstag kann es bei uns so um -1° C Frost geben, ab Sonntag evtl. sogar bis -4° C. Könnte mir gestohlen bleiben der Naßkram.

Frühlingshimmel

Frühlingssehnen

Wenn es nur schon wieder Frühling wäre.
Bild vom 31.03.2010 mit meiner kleinen
alten Kamera.

Ein erstaunlicher Winter

November 2015 - 25 - Olymp 810 - HofBunkHau 020 Das gab es auch noch nicht
meine Hofoleanderbäumchen sind immer noch draußen im Hofbereich. So lange hatte ich sie noch nie draußen lassen können. Natürlich haben wir jetzt auch keine 15° C mehr wie im November/Dezember, aber um die 10° C tagsüber schon noch.
Aktuell um 23 Uhr noch immerhin + 7° C. Tagsüber etwas regnerisch, kaum noch Wind und jetzt wieder mehr klarer Himmel.Wenn ich dann lese in anderen Teilen von Deutschland minus 10 C, leben wir ja hier im Badnerland bald in Afrika 😆 und können bald Palmen und Bananenstauden in den Hof stellen. 🙂

Wie es aussieht werden wir die ganze Woche keinen Nachtfrost bekommen und tagsüber knapp durchgängig um die 10° C.
Die häufigeren Hochdruckgebiete im November und Dezember, ließen mir diese zwei “schrecklichen” Wintermonate nicht so lange und gräßlich erscheinen.

Dezember 2015 - 09 - Olymp 810 - WeingSalbu 003 Dezemberwinterlandschaft zwischen Weingarten und Jöhlingen

Was mir mal wieder besonders auffiel dieser Tage

Dezember 2015 - 09 - Olymp 810 - WeingSalbu 022 Was glotzte denn so blöd? Noch kein kauendes Rindviech gesehen?

Ob in Karlsruhe,  Hamburg, Frankfurt und Berlin wälzen sich menschenfeindliche Blechschlangen durch enge Straßen, hasten Leute in Tuchfühlung gierig durch geldschluckende Kaufhäuser und über ermüdendes Straßenpflaster, jeder jedem ein Hindernis und Konkurrent – verbissene und vergrämte Gesichter. Eile, Bedrücktheit, Angst, Verschlossenheit, Flucht. Lustlosigkeit, Kummer, Lebensüberdruß.
Die meisten unter uns sind unglücklich oder unzufrieden, aber krampfhaft bemüht, diese Tragik ins Unbewußte zu verdrängen oder wenigstens streng geheim zu halten, weil sie darin ein persönliches Versagen erblicken, dessen sie sich schämen, und weil sie sich der Verpflichtung entziehen wollen, ihr Leben grundlegend zu ändern: Bequemlichkeit, Drückebergerei, Heuchelei und Ratlosigkeit.

Dezember 2015 - 09 - Olymp 810 - WeingSalbu 024 weite Naturlandschaft macht frei

August 2010 Stadtgarten KA 136 Karlsruhe am Bahnhof

Die Walze der Überzivilisation zerquetscht uns und läßt ein Häuflein Elend zurück. Je zivilisierter man lebt, um so zahlreicher bringt man sich offenbar um, um so unglücklicher ist man also.
Die Stadt beengt, nimmt die Luft zum Atmen und macht in Wirklichkeit unfrei.

Zeitreflexionen

Dezember 2015 - 21 - Olymp 810 - BunkHofSon 022 Abendhimmel 21.12.15 vor der Bunkerwelt

”Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem
Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen
erst den Inhalt geben.”
(Wilhelm von Humboldt)

Dezember 2015 - 21 - Olymp 810 - BunkHofSon 023 Abendhimmel 21.12.15 vorm Bunkerfenster

Konrad Lorenz schreibt: „Der hastende Mensch ist sicher nicht nur von Gier gelockt, die stärksten Lockungen würden ihn nicht zu so energischer Selbstbeschädigung veranlassen können, er ist getrieben, und was ihn treibt, kann nur Angst sein.“

Mir war die ganze Vorweihnachtszeit kein Streß, sondern in dieser Jahreszeit lasse ich es besonders ruhig angehen. War auf keinen Weihnachtsmarkt, Geschenke für die Kinder schon längst gekauft. Obwohl wir nur 20 km von Karlsruhe entfernt sind, war ich das letztemal im Sommer in der Stadt.

Agathe und Paula  Agathe weißt du ~  was der Oskar immer gegen die Stadt hat?

Karlsruhe Karlsruhe Ettlinger Allee im Januar 2009

„Die Städte aber wollen nur das Ihre
und reißen alles mit in ihrem Lauf.
Wie hohles Holz zerbrechen sie die Tiere
und brauchen viele Völker brennend auf.
Und ihre Menschen dienen in Kulturen
und fallen tief aus Gleichgewicht und Maß,
und nennen Fortschritt ihre Schneckenspuren
und fahren rascher, wo sie langsam fuhren,
und fühlen sich und funkeln wie die Huren
und lärmen lauter mit Metall und Glas.“
(Rainer Maria Rilke)

Abendhimmel 21.12.15 Abendhimmel vorm Bunker 21.12.15