Was bringt dem Doktor sein Brot?

Zu Tode kuriert

Dieter Lenzen, ein Philosophieprofessor aus Berlin, suchte nach einem Zeckenbiß ärztlichen Rat und wollte sich darüber informieren, ob eine Impfung angezeigt sei. Die Antworten, die er erhielt, waren so verwirrend und widersprüchlich, daß er daraufhin beschloß, die Frage von Gesundheit und Krankheit mit dem ihm gewohnten philosophischen Mitteln genauer abzuklären. Lenzen macht deutlich, wie sehr der “Krankheitsbegriff” ein Konstrukt ist und in welchem Maß die Medizin “Priesterfunktion” übernommen hat. Es ist die Frage, wie es der Medizin als kultureller Institution gelingt, Betätigungsfelder zu etablieren, deren Sinn, vorsichtig formuliert, ungesichert, wenn nicht zweifelhaft ist. (Mythos Medizin)

Im heutig erhaltenen Kopp-Verlag Katalog wird ein neues Buch vorgestellt:
Vorsicht Arzt! Ärzte gefährden Ihre Gesundheit.
Wie unser Gesundheitssystem zur tödlichen Gefahr wird.

Buch Vorsicht Arzt

Ärzte und Krankenhäuser sind in der Zwischenzeit eine der Hauptursachen für viele Krankheiten geworden. Jährlich werden allein in Deutschland rund eine Million Menschen wegen unerwünschter Nebenwirkungen von Arzneimitteln in ein Krankenhaus aufgenommen. Unvorstellbar? Noch schockierender ist die Zahl derer, die diesen Krankenhausaufenthalt nicht überleben. Bis zu 57.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, an den Nebenwirkungen der Medikamente zu sterben, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, 15 mal höher als bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen.
Bernd Neumann präsentiert in diesem Buch nicht nur Zahlen, Daten und Fakten, die Ihr Arzt gerne vor Ihnen verborgen hätte. Er enthüllt auch die schmutzigen Tricks der Pharma- und Gesundheitsindustrie:

  • Wie aus Gesunden Kranke gemacht werden: Deutschland ist Weltmeister im »In-die-Röhre-Schieben«.
  • Erfolgreiches Geschäftsmodell: Krankheiten erfinden – lassen Sie sich nicht für krank erklären!
  • Sinnlose Behandlungen: Wenn Geld fehlt, muss eben mehr operiert werden.
  • Hygiene mangelhaft: Warum das Krankenhaus oft erst wirklich krank macht.
  • Mein täglich Medikament gib mir heute: Jedes Jahr stirbt in Deutschland eine mittlere Stadt von der Größe Baden-Badens an den Nebenwirkungen von Medikamenten.

Arzneimittel, Diagnosen und Therapien sind oft keine medizinischen Notwendigkeiten, sondern resultieren aus Irrtümern, Trugschlüssen und finanziellen Interessen. Bernd Neumann gibt Ihnen in diesem Buch zehn wertvolle Tipps an die Hand, wie Sie trotz Arzt gesund und am Leben bleiben.

Ein Buch, das Sie unbedingt lesen sollten – und zwar bevor Sie Ihren Arzt aufsuchen! (Kopp-Verlag)

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Siehe auch: Das Buch von Vernon Coleman: >”Wie Sie Ihren Arzt davon abhalten, Sie umzubringen”

Die Person, die Sie am wahrscheinlichsten töten wird, ist kein Einbrecher oder Räuber, auch kein geistesgestörter Triebtäter oder ein betrunkener Autofahrer, sondern Ihr eigener Arzt. Unglaublich? Aber wahr! Die Wahrscheinlichkeit, an den Nebenwirkungen der Medikamente zu sterben, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, ist fünfmal höher als bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Vernon Coleman zeigt Ihnen, wie Sie sich gegen diese ernsthafte Bedrohung Ihres Lebens und Ihrer Gesundheit wehren können.


Unbedingt vor Ihrem nächsten Arztbesuch dieses Buch lesen!

Ärzte und Krankenhäuser sind in der Zwischenzeit eine der Hauptursachen für viele Krankheiten geworden. Wußten Sie, daß Ärzte heute offiziell eine der drei häufigsten Todesursachen darstellen? Nur Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen statistisch noch darüber. Jährlich sterben alleine in Deutschland mehr als 50.000 Menschen an den Behandlungsmethoden und Medikamenten ihres Arztes. Nach vorsichtigen Schätzungen verlassen in Deutschland jedes Jahr 100.000 Patienten das Krankenhaus in einem schlechteren Zustand, als sie es betreten haben – wenn sie es denn überleben. Andere Zahlen sprechen von bis zu 500.000 Schadensfällen …

siehe auch: Was Ärzte Ihnen nicht erzählen – Die Wahrheit über die Gefahren der modernen Medizin – von  McTaggart, Lynne

Ein Buch, das mit schockierender Offenheit vor allem eines enthüllt: für ca. 80 % aller Behandlungen gibt es keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis, daß sie funktionieren. Im Gegenteil: Mammographien können unter Umständen Krebs verursachen, Cholesterinmedikamente senken zusätzlich Ihre Lebenserwartung und chirurgische Eingriffe verschlimmern den Prostatakrebs eher, statt ihn zu heilen. usw.
Anm.: Bücher befinden sich in meiner Bibliothek.


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Und zu guter Letzt:
Was bringt den Doktor um sein Brot?
A: die Gesundheit, B: der Tod
Darum hält der Arzt, auf das er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
(Eugen Roth)

Nachtgedanken XIV

Wössinger Sonnenuntergang

Das ärztliche Behandlungsmonopol ist keine Frage wissenschaftlicher Erkenntnis, sondern das Ergebnis sozialer Machtkämpfe.
Die Gesamtheit des medizinisch-industriellen Komplexes ist aber in erster Linie an der Aufrechterhaltung des Systems interessiert – und daran, die eigene Machtposition darin zu bewahren, womöglich auch noch auszuweiten. Und dazu ist es eben notwendig, Krankheit zu produzieren, und sei es auch nur mit Hilfe der ärztlichen Definitionsmacht darüber, wo Gesundheit endet und (behandlungsbedürftige) Krankheit beginnt. Denn an Gesundheit läßt sich sehr viel weniger verdienen.
(aus: Der Mythos von der Medizin als Wissenschaft – O.U.)

Von den Anfängen

Notizkladde Lang, lang ist es her. Von den Internetanfangszeiten –Mittwoch, 19. November 2003  – hatte ich mit NetFusion  eine Medizin-Mythos HP erstellt. Die Fusion Version weiß ich jetzt mit Anhieb gar nicht mehr, könnte die Version 3.0 gewesen sein. Gleichzeitig hatte  ich zu der Zeit auch HPs mit MS Frontpage erstellt. Die HP ist auf einem alten Sicherungslaufwerk gespeichert, da ich natürlich diese Urversionen der Software nicht mehr aktuell auf dem Computer habe, ist die Darstellung nur noch rundimentär möglich.

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Auf dieser Homepage ging es u.a. um solche Themen wie: Der Mythos von der Medizin als Wissenschaft, … “Der belgische Elektrotechniker Jacques Neirynck, der die Geschichte der modernen Ingenieurskunst kennt wie kaum ein anderer, hat festgestellt, daß >ein radikales Mißverhältnis zwischen angestrebtem Ziel und den von der Medizin verwendeten Mitteln< zu bestehen scheint. Der Grund hierfür ist seiner Meinung nach darin zu suchen, daß die Epidemie gegenwärtiger Befindlichkeitsstörungen und Gesundheitsprobleme ein soziales Phänomen ist – und die moderne Medizin tritt dem mit einer rein technischen Strategie entgegen.

[…] Angenommen der Patient überlebt die Behandlung, kann es vorkommen, daß die Symptome zwar verschwinden, die Krankheit selbst jedoch in einer anderen Form wieder auftaucht, da die tatsächliche Ursache nicht beseitigt worden war…”

Oskars Dachstuben

Am obigen Arbeitsplatz und Computer wurden die besagten Webseiten erstellt.

Fest steht jedenfalls das eine: Wenn man die >Wissenschaftlichkeit< der Heilkunde kritisch betrachtet, dann schneidet die Medizin nicht sehr gut ab.

Oskars Bunkerwelt  Merkste was Agathe… der Oskar war wohl schon immer ein rebellischer Geist 😆

Mein Blutdruck riet mir dazu

Arzt-Rezept

Am Samstag verschrieb ich mir einen ausdauernder Spaziergang. Der Blutdruck riet mir dazu. Er war zwar nicht über die Schallgrenze von 140, aber 131 signalisierte mir Bewegung ist angesagt. Klein-Lena war zwar überhaupt nicht davon begeistert, sie wollte lieber mit mir tausenderlei Dinge tun. Dadurch bin ich zwar erst später in die Gänge gekommen, hatte aber den Vorteil, daß das Wetter sich noch machte. Es wurde noch angenehm warm und sonniger.
Danach war mein Blutdruck wieder jungfreulich mit 118/61

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Blick vom oberen Grötzinger Malerweg auf KA-Durlach

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Grötzingen und Durlach

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Blick auf Grötzingen

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Blick auf Karlsruhe

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Im Vordergrund Grötzingen hinten Karlsruhe

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Karlsruher Industriegebiet

Die erste Dröhnung

Diagnosenvielfalt

Heute habe ich mir beim Einkaufen gleich zwei verschiedene Becher Schmalz in den Einkaufswagen gelegt. Vorhin zum Abendbrot gönnte ich ich mir auch gleich eine leckere Schmalzstulle. Schmalz wie es sein soll, nicht so weißes Wagenschmierfett wie man es oft angeboten bekommt. Nein, so richtig gutes und leckeres Hausmacher-Kräuterschmalz und Hubertus Griebenschmalz mit Zwiebel und Äpfel, so wie es Muttern in meiner Kindheit bzw Jugendzeit, immer selber fabriziert hat. Dieser Schmaus paßte zum heutigen Wetter, mit sehr wechselhaften Abschnitten. Von blauer Himmel mit Sonnenschein, ab und zu ein Regenschauer, grauer Novemberhimmel im ständigen Wechsel war alles geboten. Aktuell sternenklarer Himmel und nur noch 12°C. Soll ja die Nacht kühl werden.

Zustände bekomme ich immer, wenn ich wie heute vermeintlichen leckeren Joghurt in der Hand habe, ihn schon in den Wagen legen will und dann im zweiten Blick lesen muß: FETTARM! PfuiTeufel!! Das schmeckt mir überhaupt nicht. Destotrotz muß ich mit meinem Gewicht auch aufpassen 🙁

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Gerade im Syndikatbereich des Medizinbetriebes wird viel Schindluder mit den Ängsten der Patienten, der Unwissenheit oder nur Halbinformiertheit der Menschen betrieben. Alles nur noch Geschäft und es gibt zu viele Beutelschneider.

Das wird wieder eine gräßlich lange Nacht

Mahlzeit

Vor lauter verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung >Sinusitis<) seit nunmehr drei Wochen, ist auch diese Nacht kaum an wohligen Schlaf zu denken. Bei behinderter Nasenatmung macht vieles Schwierigkeiten. So drastisch und schwer hatte ich eine Sinusitis schon sehr lange nicht mehr. Bislang half auch noch kein Medikament richtig. Nun gut! Mir ist klar, die Erfahrung lehrt es, mit Naturheilmitteln behandelt braucht man Geduld. Nun habe ich mir auch noch eine Nasendusche zugelegt, die mir im Moment jedoch überhaupt nichts bringt, weil einfach nichts durchgeht, so verstopft sind nun beide Nasennebenhöhlen. Die einzige Methode die etwas Entlastung schafft, ist frische Luft. Vor lauter Elend habe ich am helllichten Montagmorgen schon um 6 Uhr angefangen Holz zu hacken. Es ist einfach der Wurm drin. Auch dieses Jahr scheint mir eher ein Krisenjahr zu sein. Auch Gemahlin hat dauernd neue Baustellen und zu kämpfen. Ein Trost ist ja das bisherige Wetter. Ein Super-Oktober, jetzt auch ein sehr erträglicher November.

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Zur Zeit bleibt auch allzuviel liegen. Im Kopf existiert genug, nur es mangelt aus vielerlei Gründen an der Umsetzung. Deswegen mal wieder
besonders ausgeprägte Oskarsche Unordnung bzw. „Papierstau“ allerorten.

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Bange Frage im Hinterkopf: Wird dies zunehmend zum Normalzustand?

 „O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
Und die Sonne scheint nicht mehr.“
(1.Vers von deutschem Volkslied)

 Es ist sternenklar draußen, aber der Jahreszeit entsprechend kalt mit nunmehr nur noch 2,5 ° C um 03:15 Uhr. Gestern war es tagsüber in der Sonne sowas von angenehm warm.

Wie das Wetter…

Wetterhahn

erging es mir die letzten Tage. Am Sonntag hatten wir im Großraum Karlsruhe um die 30° C, d.h. meine Wetterstation zeigte 31° C Höchsttemperatur an. Es war ziemlich drückend / schwül.

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Es war abwechselnd bewölkt.

Gegen 15 Uhr zog nördlich ein Gewitter an uns vorbei. Zugrichtung
Bruchsal in den Kraichgau – in östlicher Richtung nach Eppingen …
Heilbronn – wir hatten also mal wieder Glück. Es windete zwar und
einen Regenschauer bekamen wir auch ab.

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Gewittervorbeizug in nördlicher Richtung Zugbahn östlich

Es regnet

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Regenschauer über Walzbachtal-Wössingen

Es hat sich aber bald wieder beruhigt

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und klarte bald wieder auf.

Allerdings wurde es dann nicht mehr so warm

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Am Montagmorgen um 04 Uhr herum hatten wir allerdings einen sehr kräftigen wolkenbruchartigen Regen. Dadurch bin ich aufgewacht, weil
dieses Geräusch äußerst ungewohnt war. Wir hatten die letzten Jahre
meistens Regendefizit, auch dieses Jahr.

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Unser Rasen hat durchaus noch Regen vertragen können. Es ist
insgesamt auch noch nicht zu naß im Garten und in der Natur. Der Montag war mit 26° C dann wieder etwas gemäßigter und im Wolkenbild auch wieder wechselhaft. Ab Mittag wurde es immer schöner, was mich zu einem längerem Spaziergang animierte.

Heute so und morgen ganz anders

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Hast du es auch gehört Agathe!!! Der Oskar kränkelt mal wieder… ;.(

Heute so und morgen ganz und gar anders.!!! Es geht manchmal so schnell. Deswegen sollte man auch nie leichtfährig sein oder die Überheblichkeit gepaart mit Ignoranz pflegen. Gestern noch mit Klein-Lena den Rasen gemäht und am Abend war die Welt nicht mehr so toll. In der Sonne war es so warm, geschwitzt und mir den Rest geholt. Denn vorher hatte Frau Gemahlin fremde Viren und Bakterien aus Feindesland eingeschleppt.

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Der Sommer ist auch noch nicht vorbei, er ist dieses Jahr nur
wankelmütiger. Im Gegensatz zu anderen Landesteilen (sah vorhin
im TV ein Bericht über die Regenschäden in Schleswig-Holstein und McPom) ist es bei uns auch erträglich. Morgen und am Sonntag wieder
sommerlich warm, heute… nunja mehr durchwachsen. Da ich aber den
ganzen Vormittag, in der Koje wegen meiner Erkältung verbracht habe,
war es nicht weiter schlimm. Am Nachmittag konnte ich mich im Sonnenschein wieder etwas regenerieren, hatte mir gut getan. Mal
sehen wie lange ich heute Abend durchhalte? Habe auch zum Abendbrot von meinen leckeren und saftigen Tomaten genascht.

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Solche Dinge geben auch wieder Auftrieb

Erschöpfte Seele

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Psychiater Knittelbeck zur Volkskrankheit Depression:

Mittelfristig dürfte die Depression die zweithäufigste Erkrankung weltweit sein, nur noch übertroffenen von den Herz-Kreislauf Krankheiten (Streßkrankheit). Experten machen vor allem die Lebensbedingungen in den westlichen Gesellschaften für diese Zunahme verantwortlich: Überall Streß, Überforderung in allen Bereichen (vor allem auch am Arbeitsplatz, Schule etc.) zunehmende Existenzsorgen, Zwang zur permanenten Selbstdarstellung (narzißtische Gesellschaft) und viele andere Faktoren tragen zur Verbreitung der Depression bei.

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Die Depression gilt unter Fachleuten als „Mutter aller Zivilisationskrankheiten“. Für rund 70 Millionen Menschen pro Jahr (lt. WHO) stellt die Depression eine dar, die ihre Lebensqualität stark einschränkt. Durch keine andere Erkrankung gehen in den Industrieländern mehr gesunde Lebensjahre verloren. Die modernen Lebensformen und der Arbeitsdruck führt immer mehr in Dauerstreß und Überforderung. Der französische Soziologe Alain Ehrenberg spricht in seinem gleichnahmigen Buch vom „erschöpften Selbst“, das überfordert ist von den „neuen Regeln“ der modernen Gesellschaft. (Unternehmen, Schule, Familie), die Welt hat neue Regeln“ schreibt A. Ehrenberg. [1]
>Die Seele kann nicht mehr.< Der Soziologe Alain Ehrenberg analysiert, wie im 20. Jahrhundert die Erschöpfung zur Massenerkrankung wurde.
Lähmende Gefühle der Erschöpfung und der Unzulänglichkeit gehören zu ihren Erkennungszeichen… [2] (Zeitartikel vom 7.10.2004 )
Die Biologisierung des Menschen und der Psychiatrie […]
Nun spielen die Neurotransmitter die Hauptrolle. Nicht die Geschichte des Subjekts interessiert, sondern seine Symptome. Das Unbewusste ist ohne Bedeutung. Entscheidend ist, daß einer, der sich als unfähig zum Handeln erlebt, wieder handeln kann. Das Subjekt wird nicht geheilt, es wird verändert. „Die wachsende Ausbreitung von Depressionen, der steigende Konsum von Antidepressiva und die Zunahme der Alkoholabhängigkeit sind für den französischen Soziologen Alain Ehrenberg Reaktionen auf die allgegenwärtige Erwartung von eigenverantwortlicher, authentischer Selbstverwirklichung.“ (Perlentaucher)

Ehrenberg glaubt, daß die Depression die Neurose als Volkskrankheit abgelöst hat. Der Wiener Professor für Neurologie und Psychiatrie, Viktor E. Frankl -((* 26. März 1905 in Wien; † 2. September 1997 ebenda) -Er begründete die Logotherapie bzw. Existenzanalyse („Dritte Wiener Schule der Psychotherapie“). schreibt 1977: Jede Zeit hat ihre Neurose – und jede Zeit braucht ihre Psychotherapie. In „Das Leiden am sinnlosen Leben“ (1. Aufl. 4/1977, Herder Freiburg, S.11) schreibt er: „Tatsächlich sind wir heute nicht mehr wie zur Zeit von Freud mit einer sexuellen, sondern mit einer existentiellen Frustration konfrontiert. ( Depression – Die existentielle Frustration). Und der typische Patient von heute leidet nicht mehr so sehr wie zur Zeit von Adler an einem Minderwertigkeitsgefühl, sondern an einem abgründigen Sinnlosigkeitsgefühl, das mit einem Leeregefühl vergesellschaftet ist – weshalb ich von einem existentiellen Vakuum spreche.“

„Meiner Erfahrung nach verbirgt sich hinter dem schulmedizinischen Etikett eine existentielle Frustration, dass heißt, bereits im frühkindlichen Stadium gab es eine subjektiv empfundene Bedrohung der eigenen Existenz (Schock), die dann in den fortschreitenden Jahren umschlug in Angst, nicht genügend Anerkennung zu bekommen (Angsterkrankung) und in der Gegenwart im zwischenmenschlichen Beziehungschaos (Zwang) versinkt.“ (Hans-Peter Hepe – 2008)
Der Sinn des Lebens:
Wenn wir einen Menschen fragen:“Was ist der Sinn des Lebens?“, kann er vielleicht nicht antworten. Die Leute zerbrechen sich im allgemeinen nicht den Kopf über diese Frage und versuchen nicht, Lösungen zu formulieren. In den Emotionen (Gefühlen) und im Unbewußten rumort aber dieses Sinnlosigkeitsgefühl im Menschen, es entwickelt sich zum Leiden am sinnlosen Leben (Depression).

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Die Beutelschneider sind allerorten

Beutelschneider

Vor ein paar Tagen ist mir solch ein Beutelschneiderexemplar wieder einmal untergekommen. Obwohl ich wegen etwas ganz anderem zu diesem Facharzt der Urologie kam, wollte er mir sehr schnell einen PSA-Test, eine Darmspiegelung und diverse Ultraschalluntersuchungen für bald 80 Teuronen unterjubeln. Da mir dieser Mensch eh unsympathisch und suspekt war, wird er keinen Penny an mir verdienen und mich auch nicht mehr in der Praxis sehen. (War eh nur notgedrungen, weil so ziemlich alle Urologenpraxen Pfingsturlaub machten) Das heutige Medizinsyndikat ist dem Mammon verfallen und hält es mit der Moral nicht immer so genau. (siehe: Medizin, Mammon und Moral – Wie uns die Ärzte abkassieren – Der Autor Peter Eckert, selbst Mediziner, deckt die Mißstände des maroden medizinischen Systems auf. Hier bricht ein Insider das Schweigen und schildert, wie es an den Universitäten, den Arztpraxen, den Kliniken und in den Ärztekammern wirklich zugeht.)

Der Tanz um das goldene Kalb ist zur Gewohnheit in fast allen täglichen Bereichen und Gesellschaftsschichten geworden.

Im Teutonenreich grassiert der Vorsorge- und Gesundheitswahn.
(Die Antwort auf die Frage: Was ist gesund? diktiert der Zeitgeist. In Deutschland hat er derzeit einen sehr strengen Ton. Tanja Dückers kommentiert unseren Vorsorgewahn im Zeit-online Artikel)

Übergewicht, Diabetes, Krebs, Schweinegrippe – Experten ­suggerieren, dass wir mit Lebensstil-Änderungen, regelmäßigen Gesundenuntersuchungen oder vorbeugenden Medikamenten die meisten gefährlichen Krankheiten vermeiden können. Aber die Realität sieht anders aus. (>>>> Profil-online – Redaktionsblog)

Vorsorge macht krank: Bei Frank Plasberg diskutierten Arzt, Krebspatient und Medizinkritiker über Früherkennung. Wie war das noch mal mit der Prostata? (TV-Kritik in der Süddeutschen Zeitung)

Der Vorsorge-Junkie ist mittlerweile in vielen Bereichen anzutreffen, so auch im Medizinbetrieb. Auffälligstes Symptom: macht jeden Gesundheits – Check mit, bemißt seine Lebensqualität durch die Vielzahl an Vorsorgeuntersuchungen. Dabei sollte der heutige Mensch nach dem Motto verfahren: Lassen Sie sich nicht für krank und für dumm verkaufen – Sie sind gesünder, als Sie denken. Die Krank- und Meinungsmacher sind überall zu finden. Krankheiten werden oft regelrecht erfunden, um wieder neue „Kundschaft“ zu generieren. Eine Krankheitsindustrie verdient sich dumm und dämlich….
Juni 2011 Haus divers 014
Wer hat noch nicht, wer braucht es noch…

Stimmt im Prinzip schon…

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Wege

„Manchmal, wenn ich über all den Trubel der Menschen nachdachte,
die Gefahren und Mühen, denen sie sich aussetzen, woraus soviel
Zank, Leidenschaft, tollkühne und oft auch böse Handlungen
entstehen, fand ich, daß alles Unglück der Menschen daher kommt,
daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal)

 Das stimmt zwar so und sehe ich auch genauso, trotzdem mußte ich heute unbedingt aus meinen Stuben ausbrechen. Zu lange, zu oft bin ich drinnen gesessen, habe Stunden um Stunden vorm Computer, am Schreibtisch oder sonstwo sitzend verbracht. All die vielen Jahre der überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit, haben ihre Spuren in meinem Körper hinterlassen. Da mein Blutdruck mir momentan auch
etwas Sorgen bereitet, das Wetter einladend war, unternahm ich wieder einen längeren strammen „Spaziergang“, bzw. ich sollte wohl lieber Fitnessmarsch schreiben.

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Wohlriechende Natur

Ganz langsam kehren die Lebensgeister zurück

Januar 2011 Bretten 002
Das Leben ist nicht immer leicht!

Besonders wenn ach so garstige Hexen nach braven Knaben schießen.
Dadurch war ich gezwungen Arztrundreisen zu verantstalten, was ich überhaupt nicht gerne mache. Dabei kam ich auch nach Bretten, siehe nachfolgende Bilder.

Januar 2011 Bretten 008
Fußgängerzone in Bretten/Baden

Bretten ist nicht so mein Fall. Wenn nicht erforderlich, zieht es mich nicht so sehr in diese Stadt.

Januar 2011 Bretten 014
Bretten in der Altstadt

Januar 2011 Bretten 016
Marktplatz in Bretten