Rückschau: Ein wenig wehmütig

DerSommer ist vorbei Der Sommer ist vorbei

Niedrig schleicht blaß hin die entnervte Sonne,
Herbstlich goldgelb färbt sich das Laub, es trauert
Rings das Feld schon nackt und die Nebel ziehen
Über die Stoppeln.

Sieh, der Herbst schleicht her und der arge Winter
Schleicht dem Herbst bald nach, es erstarrt das Leben;
Ja, das Jahr wird alt, wie ich alt mich fühle
Selber geworden!
(die ersten zwei Strophen von Im Herbst
von Adelbert von Chamisso)

herbstlich Herbstlich

brunnen_160

Eigentlich war ich immer auf der Suche nach etwas, das mein Leben berühren und mich aus meinen Zwängen zur Freiheit führen würde.
Einiges ist auf diese Weise geschehen, aber die große Sehnsucht blieb unbefriedigt.

Matrixfunk Matrixfunk

…eine nachhaltige und beglückende Erweiterung der eigenen Sichtweise zu erfahren.:”Neu zu erfahren, in jedem Moment, wie schön es um mich herum ist; das Schöne, das Göttliche zu sehen, auch und gerade wenn es schwierig wird; mit offenen Augen, offenem Herzen und Sinnen durch die Welt zu gehen.
(Fortsetzung in Teil 2)

Nutze den Augenblick

Spätsommerwiese Spätsommerwiese auf dem Knittelberg Grötzingen

Knittelberg Grötzingen Blick vom Grötzinger Knittelberg in die Rheinebene und auf den Pfälzer Wald

Waldweg Solche Wald- und Wiesenwege liebe ich.  🙂
Am vergangenen Donnerstag war ich 3 3/4 Std. auf Wanderschaft.
Vom Knittelberg zum Berghausener Hummelberg – von dort runter nach Berghausen (Pfinztal) von dort den mittleren Weinweg wieder hoch auf den Knittelberg. War ein schöner Rundwanderweg bei sonnigem Spätsommerwetter und angenehmen 24° C

Waldydille Waldlichtungsidylle

Goldraute Es gibt immer wieder Flecken wo man noch nie war oder schon sehr lange nicht mehr.

„Den Augenblick muß man nützen mit feinen Sinn und rechter Tat und die Nüchternheit wahren auch bei der Erholung.“

Ferien- und Urlaubszeit

Flug in die Freiheit

Direkt eine Wohltat, da sind nicht so viele Menschen in heimischen Gefilden unterwegs und man hat generell mehr seine Ruhe. Gestern spielte auch das Wetter mal wieder mit. Es war zwar warm, aber nicht so drückend schwül wie die Tage zuvor.

Juli 2014 - 31 - Olymp 810 - Jöhl-SpZg 002 Abgeerntet

Das Getreide ist soweit gedroschen nun steht hauptsächlich noch der Mais.

Abgeernet 2 Diese weitläufige Landschaft liebe ich

Abgeerntet 3 Blick auf Jöhlingen

Abgeerntet 4 Jöhlinger Landschaft bzw. weiter oben schon Weingarten

Die Bilder verdeutlichen auch den Zeitschwund  🙁
Nun ist schon wieder der August an der Reihe, für mich der letzte Sommermonat,
weil der September in meinen Augen schon ein Übergangsmonat ist.

Das Gute liegt so nah

 

Juni 2014 - 22-23 - Olymp 810 - SoSpZg   Garten 011Wiesenlandschaft in Walzbachtal-Wössingen

Die Idee zu den Wanderungen kam Fontane, wie er im Vorwort zum ersten und im Schlusswort zum vierten Band (Wanderungen durch die Mark Brandenburg – T.Fontane) erzählt, während seiner in Jenseits des Tweed literarisch verarbeiteten Schottland-Reise im Sommer 1858. Der Anblick der alten schottischen Burg Loch Leven Castle auf einer Insel im Loch Leven rief ein wehmütiges Bild vom Schloss Rheinsberg mit der Empfindung hervor, die Rheinsberg-Tour in der „Heimat“ sei nicht „minder schön“ als die schottische gewesen. „Je nun, so viel hat Mark Brandenburg auch. Geh’ hin und zeig’ es.“ Der „aus Liebe und Anhänglichkeit an die Heimat geboren[e]“ Entschluss, die Kostbarkeiten der Landschaft und Kultur in Zukunft zu Hause statt im Ausland zu suchen, ließ ihn zwischen 1859 und 1889 dreißig Jahre lang die Mark Brandenburg durchwandern.

Wössinger Feldflur  Landschaft Walzbachtal-Wössingen

“Aber Fontane hat es verstanden, sich mit feinem Gespür für die Geschichte, die Menschen und die Natur in die eher unspektakulären, stillen Reize der Mark Brandenburg zu versenken. Der Blick und Empfindungsreichtum des Poeten für den Zauber der kleinen Dinge und die präzisen Beschreibungen des Schriftstellers machen in den „Wanderungen“ aus dem unscheinbaren Flüsschen Nuthe ein spannendes Stück Geschichte und aus flachen, sandigen Gegenden interessante, abwechslungsreiche Landschaften.” (zitiert nach Wikipedia)

Juni 2014 - 22-23 - Olymp 810 - SoSpZg   Garten 018Blick von Wössinger Gemarkung nach Königsbach-Stein

Genauso wie Fontane sehe ich es auch. Habe schon so viele Länder gesehen, bin in Deutschland herumgekommen, nun ist es an der Zeit im nahen Umfeld zu erkunden. Da habe ich bei weitem noch nicht jeden Flecken erwandert. Es gibt auch bei uns im Kraichgau, Schwarzwald und Nordbaden noch vieles zu entdecken.

Landidylle ~ Leben auf dem Land

Landidylle

Nein! In der Stadt wollte ich auf gar keinen Fall leben und in einer größeren Stadt wäre für mich der Horror 🙁

Landidylle Landleben in Wössingen

April 2014 - Sont-13 - Olymp 810 - Hauw-Lugb 007
Einsamkeit suchen die Menschen in ländlichen Gefilden, am
Meeresgestade, in den Bergen.
Doch einer wie beschränkten Vorstellung entspringt dieser Wunsch!
Kann man sich doch, so oft man nur will, in sich selbst zurückziehen.
Gibt es doch nirgends eine stillere und ungestörtere Zufluchtstätte
als die menschliche Seele.
(Marc Aurel)

Landidylle 4 Wössingen – oberhalb des Weges in dem ich wohne. Wenn ich aus dem Haus gehe, kann ich gleich ins freie Feld laufen.

Feldweg Diesen Weg bin ich am Sonntag auch gelaufen und hatte wunderbare Ruhe. Da bin ich lange Zeit niemandem begegnet. Es ist immer noch einer meiner Lieblingswege, obwohl er arg amputiert ist, durch den Steinbruch vom Zementwerk.

April 2014 - Sont-13 - Olymp 810 - Hauw-Lugb 016

Herrlicher Frühlingssonntag

sonnenblume_160
Der heutige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Er war wirklich mal wieder ein Sonnentag mit 9, 5 Stunden Sonnenschein. Schon außergewöhnlich dieser Winter und jetzt das so frühe Frühjahr. Jedenfalls haben wir unseren Rundgang genossen, der uns nach Gondelsheim führte.

Schloß Gondelsheim
Blick auf das Gondelsheimer Schloß

Schloß Gondelsheim
aus anderer Perspektive Blick auf Schloß Gondelsheim

Mauseleum
Mausoleum Schloß Gondelsheim

Mausoleum
nochmals Grabstätte Schloß Gondelsheim

Herrliche Frühlingsnatur
traumhafte Natur, traumhafter Frühling zwischen Gondelsheim und Heidelsheim

Blick auf Neibsheim
Blick auf Neibsheim (Stadtteil von Bretten)

Da hat uns heute das warme Abendessen besonders gemundet (mit Steinpilzen gefüllte Kroketten, Rahmkohlrabi und gefüllte Rindsroulade mit Jägersoße) 🙂

Leider! Die ganzen Tage…

Unterwegs im frühen Frühling

Einer meiner Lieblingswege

Die ganzen Tage schon Hochdruckwetter von 1025 bis 1030 hPa – aktuell um 01:47 sind es 1029 hPa – 8,3° C und ca. 1/8 Bewölkung – der unmittelbare Himmel auch blau bis milchig – aber am Horizont bzw. im Weitblick doch sehr diesig.
Auf obigen Weg komme ich vom Lugenberg herunter – Walzbachtals höchste Erhebung (Berg, Buckel, Hügel…) von 266 M.ü.M – von dort kann man bei klarer Sicht den Katzenbuckel im Odenwald sehen, die Pfälzer Berge (Pfälzer Wald) und den Schwarzwald – leider ist die Fernsicht die ganzen Tage schon sehr eingeschränkt.

Es grünt so grün
Es wird von Tag zu Tag grüner und wärmer

Diesig
Blick vom Lugenberg auf Dürrenbüchig im Vordergrund im Hintergrund Bretten – da sieht man wie diesig es da war- gegen 17 Uhr –

März 2014 - 08 - Olymp 810 - SpZg Lugberg 026

Im Märzen der Bauer sein Rößlein …

Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät…

Ringsum war emsiger Betrieb auf den Feldern

Mit Gottvertrauen und ohne Schirm…

Mann-lesend wett08Wollte ich auch heute wieder mein Wetterglück versuchen. Es machte sich der Himmel frei, blauer Himmel und Sonne war in Sicht…
Also das Buch zur Seite gelegt, Schuhe angeschnürrt und frohen Mutes (ohne Schirm aber mit viel Vertrauen in Petrus) zur frischen Tat geschritten.

Oktober 2013 Pana - WaldSPZG-Sprantal   Bunker 001
Sprantalerweg (Oberes Schiffletal) Wössingen

Oktober 2013 Pana - WaldSPZG-Sprantal   Bunker 009 Wössinger Waldweg Richtung K3567 Stein-Bretten

Oktober 2013 Pana - WaldSPZG-Sprantal   Bunker 011
Im Steiner Hochwald

Steiner Hochwald
Die Dinger (Jägerhochsitze) vermehren sich auch immer mehr 🙁  – wie die €euroscheine und Dollars – je weniger Wild es gibt um so mehr stehen die rum. 🙁 (Wäre aber ein Thema für sich)

Im Steiner Hochwald
Kurz vor dem großen Regen. Leider konnte ich da meine Tour nicht zu Ende gehen, es regnete einfach zu sehr. Auf dem Rückweg bin ich pitschnaß geworden. Meine Parkajacke hängt immer noch beim Ofen und ist nicht richtig trocken. In solch einem Regen war ich auch schon lange nicht mehr unterwegs. 🙁

6000 Schritte solltest du gehn

Das Wandern ist eine Lust

Wir bewegen uns viel zu wenig meint Prof. Dr.med. Wessinghage (einer der wenigen Leichtatlethik – Sportler den sogar ich kenne). Durchschnittlich gehen wir nur 1000 Schritte am Tag – das sind nur 600 bis 700 Meter – und verbringen 85% unserer Zeit im Sitzen. Das muß auf Dauer ja zu gesundheitlichen Problemen führen. Gezielte Bewegung sollte lt. Dr. Wessinghage jeden 2. Tag mindestens 6000 Schritte umfassen, gesteigert dann auf 10 000 Schritte.
Nun, wie viele Schritte bin ich da wohl heute gelaufen? (huch! Ist ja schon rum der Dienstag, also muß es gestern heißen) Bei 4 Std und 15 Minuten dauernder Wanderung kommt ganz schön was zusammen. Ob ich mir da noch einen Schrittzähler zulegen muß? Nö! Glaube eher nicht, notfalls kann ich ja mal so zählen 😆 Überschlägig ausgerechnet waren es 8, 5 km, da ich mich im Raupenwald sogar etwas verfranzt hatte, eher noch etwas mehr.

Oktober 2013 - 08 - Olymp 810 - LaufDürr 005

Wettermäßig war es ideales Wanderwetter, der Hochnebel war noch schneller wie gestern weg und die Temperaturen waren um 20° C ideal.

Waldwanderung 2
Den Wald liebe ich einfach, an mir ist ein Waldtrapper verloren gegangen 🙂

Waldwanderung 3
Ruhige Waldseitentäler haben es mir angetan.

Waldwanderung 5
Die Natur und der Wald ist noch so schön grün

Waldwanderung 6

Gegen Abend ist um diese Jahreszeit mehr Dunst vorprogrammiert. Bin erst um 18:30 Uhr heimgekommen. Zum Schluß habe ich aber doch meine Stelzen, sprich Füße gespürt. Normalerweise laufe ich allein so 2 bis 2 1/2 Stunden. Erfreulich ist mir immer, wenn mir nicht so viele Leute über den Weg latschen. Bis auf einen Spaziergänger mit Hund in der Nähe von Bretten-Diedelsheim und zum Schluß ein Joggerkeucher ist mir niemand in die Quere gekommen. Morgen soll es ja nochmals schönes Herbstwetter bei uns geben und ab Donnerstag kühler und regnerischeres Wetter eintreffen.

Waldwanderung 4
Waldeslust

Vom sanften Gleiten über Kraichgauhügel

Bilduhr Habe die Gunst der Gegebenheiten am Samstag genutzt und bin gemütlich über die Kraichgauhügel getuckert. Meine Damen sind nach Germersheim auf den Flohmarkt und das Wetter war annehmbar. Da es sich ja verschlechtern soll, ließ ich Arbeit Arbeit sein und dachte so bei mir, der Winter ist schneller da wie mir lieb ist. Also nichts wie los!
Von Wössingen fuhr ich nach Gondelsheim von dort weiter nach Neibsheim

September 2013 - 07 - Olymp 810 - Kraichgaufahrt - Gochsheim 006

mein erster Halt: kleine Kapelle bei Neibsheim

Kraichgaufahrt 2
die nächste Kapelle zwischen Neibsheim und Büchig

Kraichgaufahrt 3
Kapelle von der Rückseite

Kraichgaufahrt 4
Blick in die Kraichgaulandschaft.
Leider war zu diesem Zeitpunkt das Wetter nicht optimal.

Kraichgaufahrt 5
Sehr erfreulich war der relativ wenige Autoverkehr und die Ruhe. Es waren nicht so
viele Menschen unterwegs. Solche ruhigen und beschaulichen Tage liebe ich. Den wenigen Menschen denen man dann begegnet sind dann meistens auch freundlicher und angenehmer. 🙂

Fortsetzung folgt.

Westerwaldkrimi in Jöhlinger Abendsonne

buchausschnitt_160.jpg

Auf meinem Abendfotostreifzug kam ich durch Zufall mit einem netten Mann ins Gespräch. Er war mit einem Fahrrad unterwegs und wollte noch in ruhiger Naturumgebung ein wenig in seinem Westerwaldkrimibuch lesen.

Abendimpressionen Schon als Kind und Jugendlicher haben es mir so versteckt gelegene, verwunschene Hütten angetan.

Abendspaziergang

  Am Weingartener Walzbach-Rückhaltebecken

Abendspaziergang

Jöhlinger Feldimpressionen (Blick vom Weingartener Kirchberg auf den Jöhlinger Bollenberg

AbenddämmerungAbendstimmung

Abendstimmung Blick auf Jöhlingen mit Kirche im Hintergrund die Wössingen ev. Kirche

Der Abendspaziergang war einfach herrlich. Noch solch ein Vogelkonzert – einfach wunderbar.

So ein Mist aber auch!

wolkig bis heiter

Nun wollte ich (wir) so frisch, fröhlich wandern, weil ich die ganze Woche nicht dazu kam. Überwiegend war das Wetter nicht danach, teilweise hatte ich keine Lust bzw. keine Zeit.
Schön alles gerichtet, Spritflaschen abgefüllt (Tee + Mineralwasser) die Vesperstullen verdost usw.
Frohgemut mit dem weißen Hupfer (Micra) nach Weingarten auf den Waldparkplatz. Aufgeschirrt und frischen Schrittes zur Tat geschritten. Da von dort oben eine weite Sicht genossen werden kann, schweifte mein Blick in Richtung Schwarzwald. Vor zehn Minuten noch freie Sicht, lagen jetzt schon einige Berge im Regenschleier. Trotzdem noch hoffnungsvoll weiter marschiert.

Pfingstwanderung 2013

Es wär so schön gewesen….

Zum Beginn:

 

Pfingstsonntag 2013

Der Blick zum Himmel offenbarte aber, die Wolken kommen vom Süden, der Wind frischt auf 🙁

Pfingstsonntag 2013Das war Endstation, der Wanderausflug buchstäblich ins Wasser gefallen.
Zack, Zack! Waldläufertrupp zurück ans Auto und heim in die warme Stube, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn ich habe mir ein Feuerchen entfacht im Bunker.
Es war mir zum Sitzen zu kühl. Nun hat es sich eingeregnet und draußen nur 12° C bis 14° C, grau bedeckt 🙁  🙁

Lichtblick

Fröhliches Jagen

Der Frühling scheint nun doch näher zu rücken w2dblogeek
Heute Abend (so um 18:30 h) nach meinem Spaziergang, hörte ich doch tatsächlich eine Amsel in unserem Garten singen. 🙂

Februar 2013 - Pana - Lena + Gem 023
Grün ist auch schon zu sehen…

Ansonsten hatte ich doch einen Durchhänger 🙁

Raddatz-Web-Fledermaus

Es gibt kein Weg zurück – die Zeit läßt sich nicht zurück ~~~ drehen
Wolfsheim – Kein Zurück

Der Wanderer und sein Schatten

Juli 2012 - 07 - Olymp 810 - Weingarten SpzG - WeinbSüd 076

Die Wanderung des Lebens wirft immer größere und bedrohlichere
Schatten.

September 2012 - 08 - Olymp 81 Bruchsal-Schloss + Micha-elisberg 087
Die Schatten werden immer länger

Jetzt auch wieder der Jahreszeit gezollt. Durch den tieferen
Sonnenstand werden wir ellenlange schwarze Männer.

Oktober 2012 - 05 - HSR 30 - Kapelle Obergrombach 015

Ich bin die Auferstehung
und das Leben.
Wer an mich glaubt,
der wird leben,
auch wenn er stirbt.

Bist du bereit für das Licht?
oder stehst du lieber im Dunkeln…

Oktober 2012 - 01 - Olymp 810 - Vollmond + Bunker 016

„Die Menschen drängen zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen. – Vor wem man glänzt, den lässt man gerne als Licht gelten.“
(Nietzsche; §254)

August 2012 - 10-13 Olymp 810 GemBüBu 068

Mit dem Erstaunen fängt es an und hört ein Leben lang nicht mehr
auf.
Die Welt des Wissens und der Erkenntnis,
ein unstillbarer Drang.

Mein Blutdruck riet mir dazu

Arzt-Rezept

Am Samstag verschrieb ich mir einen ausdauernder Spaziergang. Der Blutdruck riet mir dazu. Er war zwar nicht über die Schallgrenze von 140, aber 131 signalisierte mir Bewegung ist angesagt. Klein-Lena war zwar überhaupt nicht davon begeistert, sie wollte lieber mit mir tausenderlei Dinge tun. Dadurch bin ich zwar erst später in die Gänge gekommen, hatte aber den Vorteil, daß das Wetter sich noch machte. Es wurde noch angenehm warm und sonniger.
Danach war mein Blutdruck wieder jungfreulich mit 118/61

Oktober 2012 - 13 - HS30 - Grötzingen SpZg 001
Blick vom oberen Grötzinger Malerweg auf KA-Durlach

Oktober 2012 - 13 - HS30 - Grötzingen SpZg 014
Grötzingen und Durlach

Oktober 2012 - 13 - HS30 - Grötzingen SpZg 015
Blick auf Grötzingen

Oktober 2012 - 13 - HS30 - Grötzingen SpZg 017
Blick auf Karlsruhe

Oktober 2012 - 13 - HS30 - Grötzingen SpZg 021
Im Vordergrund Grötzingen hinten Karlsruhe

Oktober 2012 - 13 - HS30 - Grötzingen SpZg 024
Karlsruher Industriegebiet

Odenwälder Septembertour

September2012 - 1 - Olymp 810 - Obrigheim + Odenwald + Obergromb 028
Im Odenwald kreuz und quer unterwegs gewesen

September2012 - 1 - Olymp 810 - Obrigheim + Odenwald + Obergromb 031
Den Katzenbuckel ins Visier genommen

(Der Katzenbuckel ist ein erloschener Vulkan und mit 626 Metern die höchste Erhebung des Odenwaldes. Er steht auf der Gemarkung der Gemeinde Waldbrunn)

September2012 - 1 - Olymp 810 - Obrigheim + Odenwald + Obergromb 032
Katzenbuckel: Ein ehemaliger Vulkan der vor sich hinschlummert

September2012 - 1 - Olymp 810 - Obrigheim + Odenwald + Obergromb 035
Waldkatzenbach ein Ortsteil von Waldbrunn

September2012 - 1 - Olymp 810 - Obrigheim + Odenwald + Obergromb 037
Oben auf dem Katzenbuckel

(Fortsetzungen aus dem Monat September folgen noch)

Das Lied des Lebens klingt nicht immer schön

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 012

Das Lied des Lebens

Flüchtiger als Wind und Welle
Flieht die Zeit, was hält sie auf?
Sie genießen auf der Stelle,
Sie ergreifen schnell im Lauf:
Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben,
Hält die Flucht der Tage ein,
Schneller Gang ist unser Leben,
Lasst uns Rosen auf ihn streun!

Rosen, denn die Tage sinken
In des Winters Nebelmeer;
Rosen, denn sie blühn und blinken
Links und rechts noch um uns her.
Rosen stehn auf jedem Zweige
Jeder schönen Jugendtat.
Wohl ihm, der bis auf die Neige
Rein gelebt sein Leben hat.

Tage, werdet uns zum Kranze,
Der des Greises Schlaf umzieht
Und um sie in frischem Glanze
Wie ein Traum der Jugend blüht!
Auch die dunkeln Blumen kühlen
Uns mit Ruhe, doppelt süß;
Und die lauen Lüfte spielen
Freundlich uns ins Paradies.
(Johann Gottfried Herder – 1787)

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 013
So knabbert leider auch an uns Menschen der Zahn der Zeit.

Von Hermann Hesse gibt es auch ein gleichnamiges Gedicht bzw. Buch.

Am Samstag waren wir mit Klein-Lena in Weingarten zum Waldpicknick. Leider war sowohl am Samstag, wie auch am gestrigen Sonntag, das Wetter eher aprilhaft denn noch hochsommerlich. Besonders gestern war doch ein zeitweilig sehr frischer Wind zu verzeichnen.

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 023
Blick von Weingarten oberhalb Sallenbusch

Blätter wehen vom Baume,
stieben dahin wie manche
Lebensträume.

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 027

Wohin des Wegs Wanderer?

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 041

Zur Heimat

Meine Heimat liegt im Blauen,
Fern und doch nicht allzuweit,
Und ich hoffe sie zu schauen
Nach dem Traum der Endlichkeit.

Wann der Tag schon im Versinken
Und sein letztes Rot verbleicht,
Will es manchmal mich bedünken,
Daß mein Blick sie schon erreicht.
(Martin Greif 1839 – 1911)
(in: Die schönsten deutschen Gedichte aus acht Jahrhunderten – Nikol Verlag)

Nur mal so…

Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Dezember 2011 Rhein 010
Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Dezember 2011 Rhein + Gem 023
Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!) 🙂
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

November 2011 Olymp Gem 013
Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.

Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

November 2011 Gemischt 020

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft 🙁

Die Welt kann so schön sein…

Balloon

und das Leben auch. Wir haben noch wunderbares Spätsommerwetter. Um 01:30 Uhr immer noch 14, 2° C und trotzdem merkt man sehr, es ist die Herbstjahreszeit angebrochen. Die Tage sind spürbar kürzer geworden, die Natur signalisiert allerorten den Umbruch. Das schöne Wetter hat auch noch den Nachteil, mir zwiespältige Gefühle zu verursachen. Man möchtet gleichzeitig so vieles auf einmal tun und dies geht nun mal nicht.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 002
Blick in die Rheinebene vom Michaelisberg aus.
Im Hintergrund rechts die Kühltürme von den Atommailern in
Philippsburg a. Rhein.
Es herrscht zwar ruhiges und beständiges Herbstwetter (obwohl eher sommerliches Wetter von den Temperaturen her), aber besonders über der Rheinebene war es doch dunstig und die Fernsicht nicht so klar.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 006
Hier komme ich immer wieder gerne her. Die Rundumaussicht gefällt
mir und die Michaelskapelle (Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.) Von hier aus bin ich dann noch nach
Bruchsal gefahren und im Schloßgarten gewandelt.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 021
Hofkirche im Bruchsaler Schloßbereich.

War gerade rechtzeitig zum samstäglichen 18 und 19 Uhr Glockengeläut
gekommen. Ah! Ich liebe Glockengeläut. 🙂

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 023
Hier komme ich auch immer wieder gerne her.

Stimmt im Prinzip schon…

P1040946
Wege

„Manchmal, wenn ich über all den Trubel der Menschen nachdachte,
die Gefahren und Mühen, denen sie sich aussetzen, woraus soviel
Zank, Leidenschaft, tollkühne und oft auch böse Handlungen
entstehen, fand ich, daß alles Unglück der Menschen daher kommt,
daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal)

 Das stimmt zwar so und sehe ich auch genauso, trotzdem mußte ich heute unbedingt aus meinen Stuben ausbrechen. Zu lange, zu oft bin ich drinnen gesessen, habe Stunden um Stunden vorm Computer, am Schreibtisch oder sonstwo sitzend verbracht. All die vielen Jahre der überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit, haben ihre Spuren in meinem Körper hinterlassen. Da mein Blutdruck mir momentan auch
etwas Sorgen bereitet, das Wetter einladend war, unternahm ich wieder einen längeren strammen „Spaziergang“, bzw. ich sollte wohl lieber Fitnessmarsch schreiben.

P1040921
Wohlriechende Natur

Ruhelose Welt

Zeitstreß

Zur Langsamkeit und zur Muße braucht man Zeit. Langsamkeit verschafft uns Zeit, Schnelligkeit raubt sie uns. Je tiefer der Mensch in die Zeit dringt, in das eigentliche Wesen der Zeit abtaucht, versucht die Zeit zu verstehen, ist er auf sich selbst verwiesen. Er muß seine Eigenzeit finden, seinen Rhythmus finden, um in der Zeit leben zu können.
An solchen Sonn- und Feiertagen meide ich die Orte und Wege, wo mir zu viel Hektik, Eile, Krach und Menschen vorhanden sind.

Ostern 2011 - 25-04-11 144
Einer meiner Lieblingswege

Ostern 2011 - 25-04-11 143
Die Stille fernab vom närrischen Treiben liebe ich

Stille, ebenso wie die Langsamkeit, erschließt sich einzig einem Menschen dessen Denken ruhig geht und keine Bocksprünge macht. Doch das Denken heute hechelt dem Zeitgeist hinterher, flattert unruhig in jedem Windhauch umher, die Ruhe, die Besinnung und Beständigkeit fehlt.
„Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?“ (Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Ostern 2011 - 25-04-11 138

Ein vertieftes Leben ist nur möglich, wenn mir die Kostbarkeit der Zeit
bewußt ist. „Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit.“ Dieses Wort des
hl. Augustinus läßt sich weiterführen: Mit den späteren Lebensjahren wird die Zeit immer kostbarer. Wir gehen Schritt für Schritt dem Tag entgegen, an dem das letzte Körnchen durch die schmale Öffnung der Sanduhr unseres Lebens fällt. Dann wird unsere Erdenzeit vorüber sein.

Eigentlich geht es ja aufwärts…

Blätter-PlanJa, eigentlich aber nicht so richtig. 🙁 Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die „Grundluft“ doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? 🙁

März I 2011 003
Was wird, was ist?

Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.

Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

März II 2011 WalzbWald 009

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.

Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute 🙁

März III Bunker + Garten 2011 036
Fröhliches Frühlingstreffen

Lebenspsychologie – Lebensphilosophie

August Geb + Wetter 2010 021

Darum iss dein Brot und trink deinen Wein und sei fröhlich dabei! So hat es Gott für die Menschen vorgesehen, und so gefällt es ihm. Nimm das Leben als ein Fest: Trag immer frisch gewaschene Kleider und sprenge duftendes Öl auf dein Haar! Genieße jeden Tag mit der Frau, die du liebst, solange dieses flüchtige Leben dauert, das Gott dir geschenkt hat. Denn das ist der Lohn für die Mühsal dieses Lebens. Wenn sich dir die Gelegenheit bietet, etwas zu tun, dann tu es mit vollem Einsatz. Denn du bist unterwegs zu dem Ort, von dem kein Mensch wiederkehrt. Wenn du tot bist, ist es zu Ende mit allem Tun und Planen, mit aller Einsicht und Weisheit.
(Bibel: Prediger 9:7-10; GNB)

September Maulbronn Gem 2010 323

Lebenswege

„Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut –
das ist die Kunst des Lebens!“
(Theodor Fontane)

September Maulbronn Gem 2010 307
– Lebenswege –

Lebenskunst

 Ach, was sind wir dumme Leute –
Wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
Ist ein Hasten, ist ein Streben.

 Ist ein Bangen, ist ein Sorgen –
Heute denkt man schon an Morgen.
Morgen an die spätere Zeit –
Und kein Mensch genießt das Heut.

 Auf des Lebens Stufenleiter
Eilt man weiter, immer weiter.
Nutz den Frühling Deines Lebens
Leb im Sommer nicht vergebens.

 Denn gar bald stehst du im Herbste
Bis der Winter naht, dann sterbste.
Und die Welt geht trotzdem heiter
Immer weiter, immer weiter.
(Christian Reuter)

September Maulbronn Gem 2010 223

Welche Lebenswege führen zu einer lebbaren Lebensphilosophie?
Daran schreibe ich nun selbst, weil ich keine geeignete gefunden habe.
(Dazu in den nächsten Beiträgen mehr)

Andere Wege gehen

August 2010 Stadtgarten KA 092
Neue Wege erkunden

Wer nicht die Zustimmung der breiten Masse findet, sollte sich darüber nicht grämen. Im Gegenteil: Er sollte sich freuen und stolz sein, daß er
selbständig denkt und entscheidet, statt sich von Billigung oder Nichtbilligung anderer abhängig zu machen.

August 3 Rheinfahrt 2010 040

Tut mir leid! In erster Linie vertraue ich nur mir selbst. 😉
Mache nicht jede Modetorheit mit, vor dem Widerspruch gegen das
Diktat des „Zeitgeistes“ schrecke ich gewöhnlich auch nicht zurück.
Nicht umsonst nenne ich mich Diogenesbloger.
Nur immer öfter denke ich: in der Gesellschaft von Absurdistan Germanistan da ist Hopfen und Malz verloren….
und lasse es gut sein. Heute die Meldung: angeblich sehen 10 Millionen
Zuschauer das Dschungelcamp 🙁 Bedarf es da noch Worte, nö!