Manchmal muß man einfach den Stecker ziehen

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Waldstille: Einkehr in die heilende Stille

Gehe in die Stille und lasse all den Wahnsinn und Irrsinn der Welt zurück.

Im wahrsten Sinne stimmt der Schildinhalt mit der Realität in Absurdistan Germanistan überein. Man kann sich nur noch wundern und entsetzt feststellen wie rasant dieses Land dem Abgrund zurast.

Deswegen habe ich mich in die Stille und Nachdenklichkeit zurückgezogen.

Dem Menschen unserer Tage fehlt die Stille, die äußere und mehr noch die innere Stille, das heißt eine Verfassung, die ihn befähigt, auch im äußeren Lärm und Ansturm des Lebens Stille zu erfahren, zu wahren und auszustrahlen.
Diese Stille ist eine Frucht des inneren Weges.

Die Menschen, von denen Stille ausgeht, weil sie noch fähig sind, das laute Spektakeltum der Mitmenschen auszublenden damit es in ihrem Inneren still ist, sind selten geworden. Deswegen wird auch nur noch hektisch agiert und dementsprechende Fehlentscheidungen getroffen
(Text teilweise gedanklich/sinnlich nach Karlfried Graf Dürckheim)

Ist das Leben sinnlos?

Ist das Leben sinnlos? Arthur Schopenhauer hat es in „DIE WELT ALS WILLE UND VORSTELLUNG“ teilweise so gesehen.

Da redet man vom Göttlichen im Menschen!

„Betrachtet doch den Fuhrmann, der zu Markt fährt bei Tag oder bei Nacht. Wo rührt sich in ihm die Gottheit? Seine höchste Pflicht besteht darin, seine Pferde zu füttern und zu tränken. Was liegt ihm an seiner Bestimmung? Fährt er nicht für Herrn Geschaftlhuber? Wie göttlich, wie unsterblich ist der? Seht, wie er sich duckt und kriecht, wie er sich abmüht den ganzen Tag, nicht um unsterblich oder göttlich, sondern der Sklave und Gefangene seiner eigenen Meinung über sich zu sein, ein Ruhm, den er sich durch seine Taten erwirbt. Die öffentliche Meinung ist, mit unserer eigenen Privatmeinung verglichen, ein schwächlicher Tyrann. Das, was der Mensch von sich denkt, das bestimmt sein Schicksal oder weist ihm den Weg der Phantasie und Einbildung die Selbstbefreiung herbeiführt?

Man denke nur auch an die Damen des Landes, die bis zum letzten Tage Zierkissen sticken, um ja nicht ein zu lebhaftes Interesse an ihrer Bestimmung zu verraten! Als ob man die Zeit totschlagen könnte, ohne die Ewigkeit zu verletzen.“ (Walden Thoreau)

Vitalität und Lebenskraft

Vitaliserung – Entspannung und Gewinnung von Lebenskraft !

Mehr Vitalität, also Lebenskraft, durch geeignete Maßnahmen der Vitalisierung zu gewinnen, ist der Traum vieler Menschen und hat natürlich mit Bioenergetik zu tun. Die mikrobiologische Versorgung mit essentiellen Stoffen legt den Grundstein zur optimalen zellulären Funktion. Die Dreiheit Körper, Seele und Geist bedingt sich wechselseitig, bestimmt das energetische Niveau und damit die Lebensqualität. So ist es auch möglich, mit Maßnahmen von diesen drei Ebenen aus wechselseitigen Einfluss zu nehmen auf die Gesamtbefindlichkeit. Wenn sich Körper, Seele, Geist und Energie in einem „homöostatischen“ Miteinander befinden, verlaufen die bioenergetischen Prozesse in biokybernetischer Hinsicht optimal.

„Je mehr Energie zur Verfügung steht, desto lebendiger sind Sie
und umso mehr haben Sie vom Leben!“
[
Quelle: http://www.forum-bioenergetik.info]

Sehr früh habe ich kapiert, daß  es mit der Psychologie und den „normalen Psychotherapien“  nicht so weit her ist. Deswegen habe ich mich sehr früh mit Wilhelm Reich, der Energiemedizin, Biodynamischen – und Körpertherpien beschäftigt. Mit seinen unmittelbaren Schülern bzw. Nachfolgern und den weiter entwickelten Therapien beschäftigt. „Energie Medizin beruht auf den traditionellen Medizinsystemen Chinas und Indiens, und geht von der Existenz einer universellen Lebenskraft aus und verbindet diese mit westlichen Ansätzen von energetischen Vorstellungen, wie sie von Wilhelm Reich, C.G. Jung, Alexander Lowen erarbeitet wurden.“ (Gabriel Stux)

Die Energie-Medizin arbeitet empirisch, d.h. die direkte Erfahrung der Lebenskraft, ihrer Ladung des Fließens im Körper wird für den Therapeuten aber auch für den Patienten zur täglichen Praxis. Atem- und Meditationsübungen bilden eine wichtige Grundlage der Praxis in Verbindung mit traditionellen Methoden wie Akupunktur oder Qi Gong.

Nachdrücklich weiße ich zu dieser Thematik immer  wieder auf den Vortragszyklus von Bernd Senf hin. So z.B. —> Bernd Senf über Wilhelm Reich 1. Von der Psychoanalyse zur Körpertherapie  und Wilhelm Reich 5. Biogenese und Entdeckung der Lebensenergie („Orgon“)  sowie 7. Emotionale Blockierung und Krebs – bioenergetische Krebsforschung. Natürlich ist der gesamte Vortragszyklus sehr wichtig um überhaupt zu verstehen … wie der Mensch so tickt.
Es ist erschreckend, wie unwissend die überwiegende Mehrheit der Menschen in diesem Bereich ist. Deswegen hat die „EMOTIONALE PEST“ nach wie vor Hochkonjunktur. Die „Innenweltverschmutzung“ ist pestartig verbreitet.
Empfehlenswert auch das Buch Lebensenergie von Dr. Stephano Sabetti

Lebensenergie – Wesen und Wirken jener Kraft, die unsere körperliche, geistige und seelische Verfassung steuert

Wahrnehmung und Bewußtheit – Dr. Stephano Sabetti

Dr. Stephano Sabetti ist Doktor in Counseling Psychology und ausgebildet in Klinischer Psychologie. Er lernte u.a. bei Fritz Perl, Isadore Fromm, Alexander Lowen und John Pierrakos und lehrt in vielen Ländern den „Path of No Way“. In seinen Büchern mit Titeln wie „Im Fluß des Seins“, „Die Freiheit bist Du“ oder „Waves of Change“ weist er auf einen Weg zu vorbehaltloser innerer Freiheit. Dabei unterstützt der „Path of No Way“ den Übergang von der psychologischen zu einer sich vertiefenden spirituellen Erforschung, indem der Modus der „I (Ich)-dentity“ erkannt und sich allmählich auflösen darf, um den Qualitäten von Freude, Glücklichsein und Liebe immer mehr den Raum zu überlassen. Das von ihm entwickelte Heartfulness Training betont die Qualitäten eines leeren oder gegenstandslosen Geistes auf dem Weg zu einer tieferen Bewusstheit.

Nur mal so nachgedacht …

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In der Fülle leben oder doch lieber in die Tiefe gehen?

Heutzutage noch wichtiger wie früher. Suche nicht nach mehr Wissen, suche nach tieferen Wissen.

„Schon vor einer Reihe von Jahren habe ich bemerkt, wie viel Falsches ich in meiner Jugend habe gelten lassen und wie zweifelhaft alles ist, was ich hernach darauf aufgebaut. Dass ich daher einmal im Leben alles von Grund auf umstoßen und von den ersten Grundlagen an neu beginnen müsse, wenn ich jemals für etwas Unerschütterliches und Bleibendes festen Halt schaffen wollte. So werde ich endlich ernsthaft und unbeschwert zu diesem allgemeinen Umsturz meiner Meinungen schreiten.“ erkannte 1641 der Philosoph René Descartes.

Das kleine Glück des Alltags

Der Drang nach Reichtum lohnt mitnichten, das Glück verweht oft wie der Wind, Zufriedenheit kommt durch Verzichten, auf Dinge, die nicht nötig sind.

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.
Welch ein Glück, daß es die einfachsten Dinge noch gibt, immer noch Felder, rauschende Bäume und den Mond am Himmel. Nur hat die Mehrheit der heutigen Menschen, keinen „Blick“ mehr dafür und keinen Sinn mehr für „Die Ästhetik des einfachen Alltags.“ Der Sinn über die Wesentlichkeit des „Tuns“ ist verschüttet. Das Wissen vom leichten Glück der einfachen Dinge ist verloren gegangen.
„Die Gefahr, die schlichten, bescheidenen, stillen Werte zu vernachlässigen, ist in unserer lauten, hektischen Zeit sehr groß. Genauso wie die Medien, neigen auch wir dazu, unsere Konzentration nur auf die großen, außergewöhnlichen Ereignisse des Lebens zu richten, vor denen die kleinen Dinge des Alltags verblassen. Aber gerade die naheliegenden, einfachen Dinge sind es, die mehr zu unserem Glück beitragen als die starken Sensationen.“
Literatur:

48  Krüger Tarr, Irmtraud  Vom leichten Glück der einfachen Dinge  Herder Verl. Freiburg  1998 

Die Erkenntnis des 1. Juli 20

„Des Himmels heitere Bläue lacht dir
ins Herz hinein.“
(Theodor Fontane)
Der Samen für ein glückliches und zufriedenes Leben
wächst in uns selbst.
Wir brauchen die Achtsamkeit im Augenblick.
Achtsamkeit ist eine innere Haltung, die es uns ermöglicht, mit unserem Sein
und unserer Lebenskraft bewußt im Hier und Sein verankert zu sein. Als „Geerdet“
bezeichnet man dies in der Bioenergetik (siehe Wilhelm Reich und Alexander Lowen.)

Bioenergetischen Analyse
Bioenergetische Analyse ist eine aus der Reich’schen Methode abgeleitete Körperpsychotherapie.
der Fokus der therapeutischen Arbeit liegt
auf der Lösung von Blockaden („Panzerungen“ bzw. „Sicherungsbewegungen“), die den Selbstausdruck behindern. Die Arbeit im Stehen mit dem Ziel der Verbesserung des Energieflusses in den Beinen und im Becken (Arbeit am sogenannten „Grounding“ bzw. das „Erden“) wurde von Lowen als Basis angesehen,


Alle körperlichen und sinnlichen Vorgänge sind unteilbar und nur verschiedene Ausdrucksformen eines einzigen einheitlichen Lebensprozesses. Deshalb ist es wichtig, sich seines Körpers bewusst zu werden und die in ihm ablaufenden energetischen Prozesse und Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele zu verstehen. Sobald sich der Mensch seines Körpers wirklich bewusst wird, mit ihm «arbeitet», ihn «erlebt», gewinnt er ein völlig neues Verhältnis zu sich selbst und wird auch Angstzustände und Stress-Situationen überwinden.
Wer sich auf sich selbst besinnt, kann aus innerer Klarheit und Gelassenheit handeln.
Achtsamkeit heißt auch staunend in den Himmel zu schauen und den davon ziehenden
Wolken hinterher zu sinnieren. Wahrzunehmen was unsere Seele sagt und nicht nur auf unseren
Verstand zu hören. Wie sagte schon der kleine Prinz: Nur mit dem Herzen sieht man gut.
Achtsam im gegenwärtigen Moment präsent sein. und dieser Erfahrung die volle Aufmerksamkeit
zu schenken. Deswegen werde ich auch nie die Menschen verstehen, die in schöner Naturumgebung
nichts anderes zu tun haben, wie auf ihren Daddelkasten zu glotzen.
Wie arm im Geiste muß doch so ein Mensch schon sein.
Der Masse unserer Gesellschaft fehlt Tiefenreflexion.
Eine der grundlegenden Zufahrtswege zur Reife.
und
Die Macht der Echtzeit
ist
der Verlust der Seinszeit.
Manfred Poser: Zeit und Bewusstsein – Warum Zeit eine Illusion ist.

Die subjektive Wahrnehmung von Zeit ist ein uraltes Phänomen des menschlichen Erlebens. Jeder kennt die Erfahrung, dass Zeit wie im Flug vergeht oder die Sekunden qualvoll langsam verrinnen. Diese Realität des Subjektiven bleibt jedoch innerhalb der üblichen Grenzen des menschlichen Denkens. Manfred Poser berichtet in seinem Buch von Erfahrungen, welche diese Grenzen überschreiten. Anhand faszinierender Erlebnisse wird daher deutlich, dass Zeit, in der Tiefe verstanden und erfahren, eine Illusion ist.
In Wahrheit ist Zeit eine Struktur des Bewusstseins und wird von diesem entscheidend geprägt. Wer diesen Sachverhalt erkannt hat, wird auch seitens eines wissenschaftlichen Denkens nicht länger Probleme mit paranormalen oder mystischen Erfahrungen haben. Zeit wird innerseelisch und multi-dimensional!
Der Inhalt dieses außergewöhnlichen Werkes ist im tiefsten Sinne zeitlos und die vertrauten Grenzen der Wirklichkeit überschreitend. Ein Tor in höhere Dimensionen der Wirklichkeit!

Durch das allgegenwärtige, unübersehbare an Zerstreuungsmöglichkeiten, wächst gleichzeitig die Furcht, etwas zu versäumen / zu verpassen. Oberflächlichkeit und Seichtheit ist die Folge.

Literatur hierzu:
1.  Marianne Gronemeyer: Das Leben als letzte Gelegenheit, Wissenschaftliche BG , 1993
2.  Alexander Lowen: Körperausdruck und Persönlichkeit. Kösel, München 1981.
3.  Alexander Lowen: Der Verrat am Körper. Scherz, Bern und München 1980.
4.  Alexander Lowen: Die Spiritualität des Körpers. Heyne, München 1991.
5. Alexander Lowen: Körperausdruck und Persönlichkeit. Grundlagen und Praxis der   Bioenergetik. Kösel Verlag, München 1981.
6.   Vita Heinrich-Clauer (Hrsg.): Handbuch Bioenergetische Analyse. Psychosozial-Verlag, Gießen 2008,
Wer in dieses Thema eintauchen will und seinen Körper im Hinblick auf seine Psyche verstehen will, kann ich nur die Vorträge von Bernd Senf zu Wilhelm Reich und die Geschichte der Tiefenpsychologie empfehlen.
Von der Psychoanalyse zur Körperpsychotherapie (1/10)
http://www.youtube.com/watch?v=i8-A9d_VbyM&feature=youtu.be
Ein Vortragszyklus in 10 Teilen.

 

Wer hätte das gedacht …

Martin Wehrle bringt es ans Licht: Das Zeitalter der Zurückhaltenden hat begonnen. Ein leises Wesen eröffnet ungeahnte Chancen, für das Leben und die Karriere – aber nur, wenn Introvertierte ihre speziellen Stärken nutzen: Besonnenheit, Tiefgang, ein gutes Urteilsvermögen.
Buch: Der Klügere denkt nach
Von der Kunst, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein – Mit Anti-Schwätzer-Training
Blablabla
Deshalb ist es im Wald so schön

Überall kehrt wieder der rigide Dogmatismus ein

Überall kehrt wieder der rigide Dogmatismus ein und führt zu erstarrten Wissenschaften

Auch die westlichen Wissenschaften, die sich mit dem aufkommenden Rationalismus vor einigen Jahrhunderten als Emanzipation von kirchlichem Machtanspruch und Dogmatismus verstand, hat mit dem von ihr geprägten „mechanistischen Weltbild“ nichts dazu beigetragen, dieses verschüttete Wissen wiederzuentdecken und wiederzubeleben. Im Gegenteil; in ihren Hauptströmungen (besser gesagt: in ihren dogmatischen Erstarrungen) leugnet sie bis heute die Existenz einer Lebensenergie und grenzt Forscher, die dieser Energie wieder auf die Spur gekommen sind, aus der „Gemeinde der Wissenschaftler“ aus. Viele der etablierten Wissenschaftler haben sich eingemauert wie in einer Festung von scheinbar unerschütterlichen, absoluten Dogmen, und jeder, der an ihren Grundfesten rüttelt, läuft heute noch Gefahr, von ihnen mit Pech und Schwefel überschüttet zu werden. Robert Anton Wilson spricht in diesem Zusammenhang von der modernen Wissenschaft als einer „Zitadelle“ und von einer „neuen Inquisition“.

Und dennoch gab es immer wieder Menschen, die – unbeirrt von Ausgrenzung und Spott, von Bedrohungen und Anfeindungen – konsequent ihren Weg gegangen sind, den Weg der Wiederentdeckung der Lebensenergie und des Lebendigen. (S.14) [1]
Literatur:

Senf, Bernd  

Die Wiederentdeckung des Lebendigen  

Zweitausendeins Verl. Frankfurt a.M.  

2. Aufl. 1997  

Besser leben mit weniger

Am Wasser am Wald

Diät für die Seele und das Fordern
Weniger tun, aber das mit mehr Hingabe. Weniger verbrauchen, aber mehr auf Qualität achten und Umweltverträglichkeit. So entsteht ein Klima, in dem Menschen menschlicher leben und in dem Kinder besser gedeihen können. Glück bedeutet: sich am Einfachen erfreuen können, Zeit füreinander haben, Austausch pflegen, spontan feiern, spontan einfach etwas unternehmen. Überflüssigkeiten durch neue Notwendigkeiten ersetzen. Nur so kann die große innere Not und Verflachung in uns allen gewendet werden. So wie wir Diät für den Körper brauchen, brauchen wir Diät für die Seele.
Das praktiziere ich allerdings schon lange. Mir ist aber bewußt, daß die Mehrheit damit nichts am Hut hat.

Nutze den Augenblick

Meine Philosophenbank

„Den Augenblick muß man nützen mit feinen Sinn und rechter Tat und die Nüchternheit wahren auch bei der Erholung.“
„Wer die Dinge, die heute existieren,
gesehen hat, der hat alles gesehen, was von
Ewigkeit her gewesen ist, und was ins
Unendliche hinaus sein wird: Denn es sind
immerfort Dinge von gleicher Natur
und gleicher Art.

Alles, was uns begegnet, ist so gewohnt,
so bekannt wie Rosen im Frühjahr und
Feldfrüchte im Sommer. Denn solch ein
Bewenden hat es mit Krankheit, Tod,
Verleumdung und Aussatz und allem,
warüber die Toren sich freuen oder
sich grämen.“

(Marc Aurel)
„Überschaue, was in den vergangenen Zeiten
geschehen ist, die großen Revolutionen der
Reiche und Staaten, so kann du auch vorher-
sehen, was in künftigen Zeiten geschehen wird:
Denn es wird allezeit einerlei sein, und nichts
kann aus der Regelhaftigkeit der gegenwärtigen
Begebenheiten heraustreten. Daher ist es gleich,
ob man sich vierzig oder zehntausend Jahre
der Menschengeschichte vergegenwärtigt.
Was wird man mehr daraus erkennen?“

(Marc Aurel)

Die Narrheit der Menschen war schon immer mehr oder weniger bestimmend.
Theo Löbsack: „Versuch und Irrtum – Der Mensch: Fehlschlag der Natur.“ hat 1974 diesen dekadenten Irrläufer schon sehr gut seziert. Der Homo stultus lernt nichts dazu.
„Dummheit als gesellschaftliches phänomen“ (1972 von Frank Palinay)


Das menschliche Großhirn. Denn das selbstmörderische Verhalten des Menschen auf der Erde ist das unmittelbare und zwangsläufige Produkt dieses Organs. Stirbt der Mensch aus? Löbsacks Thesen lauten: Erbverfall, Zwang zum moralischen Handeln mit allen Folgen der Bevölkerungsexplosion, zunehmende Abhängigkeit von Arzneien und Prothesen, wachsende seelische Not kündigen den Artentod an. Der homo sapiens wird an seinem Großhirn scheitern wie einst die Saurier an ihrem übermäßigen Gewicht. Der triftigste Grund dafür wird die Umkehr des Auslesegesetzes der Natur durch den Menschen sein.

Auch Herbert Gruhl hat dieses Manko des Großhirnaffen treffend heraus gearbeitet.
Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel regierte von 161 bis 180 n.Chr. Für das Römische Reich war dies bereits eine Zeit des Umbruchs und der Krisen. Die Zukunft schien ungewiß, und viele Menschen suchten nach neuer Orientierung. Marc Aurel wandte sich der stoischen Philosophie zu, die lehrt, wie man zu seelischer Ruhe und Stärke findet.

In seinem Werk „Selbstbetrachtungen“ schreibt er über Themen wie Zeit und Muße, Eitelkeit und Vergänglichkeit. Lebensnah und tiefgründig beantwortet Marc Aurel Fragen, die uns angesichts des Älterwerdens und des Eintritts in eine neue Zeitepoche auch heute noch bedrängen.
Wie leicht ist es, sich jede beunruhigende und nicht zur Sache gehörige Einbildung vom Hals zu schaffen und auszutilgen und so gleich Ruhe und Stille zu haben?“

Also ist der Mensch das, wozu er sich in seinem Entwurf macht. Es gibt nur „Hoffnung im Handeln“, was Sartre in dem Essay „Ist der Existentialismus ein Humanismus?“ zu der Folgerung und Antwort führt: „Der Mensch ist nichts anderes als sein Leben“.

Literaturhinweis:

[206] = Nollen, Bernhard: „Nutze den Augenblick“ – Gedanken zur Lebenskunst von Marc Aurel – 1999
[207] = Aurel, Marc: „Wege zu sich selbst“, 1958
[208] = Epiktet: „Die Kunst, vernünftig zu leben“, 1958; 207 + 208 Artemis Verl. Zürich

Ein ereignisreiches Pausenjahr 2019

Nach meinem letzten Beitrag >Bei diesem unterbelichteten Volk ist Hopfen und Malz verloren vom 12.12.2018 wurde mein Blog massiv angegriffen, sogar meine Passwörter wurden gehackt und somit direkt im Adminbereich – im Blog schwerwiegende Veränderungen durchgeführt und dadurch außer Gefecht gesetzt.
Auch danach, war mein Computer immer wieder Angriffen aus dem Netz ausgesetzt. 🙁
AAAbber Ich bin nicht der Typ Mensch der klein beigibt!!!
Nur hatte ich längere Zeit keinen Bock und vor allem keine Zeit, keinen Kopf, fürs bloggen und Internet. Bin im 3. Semester „QuantenPhilosophie“ —>

Ulrich Warnke . Quantenphilosophie und Spiritualität, Wie unser Wille Gesundheit und Wohlbefinden steuert, Quantenphilosophie und Spiritualität.

Für mich, in meinem Alter, nochmals eine neue Herausforderung und ein faszinierendes weites Fachgebiet. Verbunden auch mit intensiven Literaturstudium. Außerdem unternehme ich nach wie vor ausgiebige Wanderungen.

Arbeitsbereich

Oskar Unke

oha! Das ist aber doch eine Umstellung in WordPress mit den neuen Funktionen und dem Editor. Da Windows 7 ja ab Januar 2020 nicht mehr unterstützt wird, war ich gezwungen umzustellen. Auf Windows 10 wollte ich mich nicht einlassen.
Zu allem Übel hatte im Januar auch noch mein Computer mit samt der Festplatte seinen Geist aufgegeben – Totalcrash und ein Gutteil der Daten futsch! 🙁
Habe mich für Linux mint entschieden und habe es nicht bereut.
Dieses BS ist viel effektiver, schneller und vor allem sicherer.

Quantenphilosophie und Spiritualität

Erkenntnisse aus der Quantenphilosophie

Die alten Mysterienschulen wussten es schon vor Jahrtausenden: Wir verfügen über unermessliche Möglichkeiten, über weit mehr, als uns die traditionellen Wissenschaften zugestehen. Wenn wir die Wirkweise des Bewusstseins verstehen, können wir die Ressourcen aktivieren. Ulrich Warnke nimmt uns mit auf die atemberaubende Reise in die Welt des Geistes – seine faszinierenden Überlegungen lassen unsere Alltagserfahrungen in einem gänzlich neuen Licht erscheinen.

Meine Lektüre momentan u.a.
Bionische Regeneration

Der Bauplan des Jungbleibens

Lange gut leben durch Aktivierung der richtigen Gene.

Innovatives Anti-Aging-Wissen aus Biologie, Medizin und Gentechnik

Die Wirkweisen der Natur nachzuahmen und anzuwenden hat sich in vielen Bereichen des Lebens als bahnbrechender Vorteil erwiesen. Auch beim Thema Anti-Aging bietet die Natur dem Menschen hochgradig effektive Strategien.

Kultautor Ulrich Warnke, langjähriger Universitätsdozent für Bionik, zeigt, wie wir das Altern auf innovative Weise aufhalten können, indem wir den Bauplan der ewigen Jugend in uns aktivieren. Durch die gezielte Nutzung von Naturprinzipien wird die Urinformation der Zellen regeneriert und das Altern bereits auf der Ebene der Gene verhindert: Gute Gene werden durch bestimmte Verhaltensweisen und Methoden an-, schlechte ausgeschaltet. Hierzu zählt die Aufnahme bioaktiver Stoffe aus verschiedenen Pflanzen, um unsere Zellen zu schützen und zu verjüngen, Bewegung im Sonnenlicht zur Bildung von Vitamin D, Reinigung auf Zellebene durch Autophagie und Apoptose oder auch Aufenthalte in der Natur, um biogene Wirkstoffe über die Luft sowie Lichtinformationen, die unsere innere Uhr steuern, aufzunehmen.

Ein revolutionärer, wissenschaftlich fundierter Weg, um lange gut zu leben.


Was ist wohl Glück?

GlücksucherGlücksucher

”Das Glück aber etwas
ganz anderes ist, was nur
aus der eigenen Anstrengung,
aus dem Inneren kommt und
überhaupt kein Geld kostet,
dass Glück das >Billigste< ist,
was es auf der Welt gibt, das
ist den Menschen noch
nicht aufgegangen.”
(Erich Fromm)
(zitiert nach Ein Glücksgedanke für jeden Tag S. 257)

Glückstor? Glücksuche ~~~~ Glückstor?

Meine Bücherwelten

Bücherwelten

Bücherwelten

Ulrich Warnke: Quantenphilosophie und Interwelt

Quantenbewusstsein – Schlüssel zur Steuerungszentrale des Lebens
Ein renommierter Biophysiker entschlüsselt eines der größten Geheimnisse des Lebens: Die Interwelt ist ein Quantenfeld mit unerschöpflichen Informationsmustern, das mit der rätselhaften »Dunklen Energie und Materie« in Verbindung gebracht wird. Das Spannende ist, dass der Mensch mit seinem Bewusstsein auf die Interwelt zugreifen kann, um seine Alltagswelt besser gestalten zu können. Ein Buch, das auf spektakuläre Weise die Quantenphilosophie zur Philosophie des Lebens macht.
In Träumen, in Krisensituationen, bei Nahtoderlebnissen beginnt die Fassade unserer Alltagswelt zu bröckeln … Dann wird klar, dass diese eine Illusion ist, eine Welt der angelernten, konditionierten, gefilterten und zensierten Erlebnismöglichkeiten. Dahinter liegt unsere eigentliche Heimat: die Interwelt.
Der Autor nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Interwelt, das Reich des ununterbrochen tätigen, intelligenten, jedoch weitgehend verborgenen Quantenbewusstseins. In den Mythologien der Welt erscheinen Informationen aus dieser Zwischenwelt oft als »Wesen«: als Elementargeister, Engel, Feen, Elfen und Devas. Heute lässt sich diese Zwischenwelt auch naturwissenschaftlich plausibel erklären.

Demokratiebeerdigung

Warnke, Ulrich: Quantenphilosophie und Spiritualität
Der Schlüssel zu den Geheimnissen des menschlichen Seins

Die alten Mysterienschulen wussten es schon vor Jahrtausenden: Wir verfügen über unermessliche Möglichkeiten, über weit mehr, als uns die traditionellen Wissenschaften zugestehen. Wenn wir die Wirkweise des Bewusstseins verstehen, können wir diese Ressourcen aktivieren – und zu bewussteren und leistungsfähigeren Menschen werden.

Bücherwelten Bunkerwelt = Bücherwelt

Aktuell lese ich auch noch:1.)  Scobel, Gert – Weisheit Über das, was uns fehlt

Kaum etwas fehlt uns heute so sehr wie Weisheit: im Umgang mit der Welt, mit anderen und uns selbst. Faszinierend und anschaulich erzählt Gert Scobel die spannende Geschichte einer Geisteshaltung. Eine bereichernde Lektüre, denn Weisheit ist die Voraussetzung für ein sinnvolles und geglücktes Leben.

Schon gelesen:
Grau, Alexander: Hypermoral – Die neue Lust an der Empörung

Deutschland empört sich. Oft, gerne und über nahezu alles. „Empört Euch!“ war folgerichtig ein Bestseller hierzulande, markiert er doch in zwei Worten das Coming-out der deutschen Seele. Wir leben im Zeitalter der Hypermoral. Moral ist zur Leitideologie und zum Religionsersatz unserer postreligiösen Gesellschaft mutiert. Moral ist absolut geworden, sie duldet keine anderen Diskurse neben sich. So wird aus Moral die Tyrannei der Werte: Minderheitenkult, Kränkungsfetischismus, Gleichheitsideologie. Politik, Wirtschaft, Kunst – alles wird auf moralische Fragen reduziert. Selbst der Konsum hat fair, nachhaltig und ressourcenschonend zu sein. Wer sich diesem Diktat der totalen Moral zu entziehen sucht, wird gesellschaftlich sanktioniert. Der Publizist und Philosoph Alexander Grau, Autor der vielbeachteten Kolumne „Grauzone“ auf cicero.de, liefert eine schonungslose Bestandsaufnahme des zeitgenössischen Hypermoralismus und entlarvt die Grundlagen dieser grotesken Ideologie.

Das kleine Glück des Alltags

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.

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Welch ein Glück, daß es die einfachsten Dinge noch gibt, immer noch Felder, rauschende Bäume, stille Wälder und den Mond am Himmel. Nur hat die Mehrheit der heutigen Menschen, keinen „Blick“ mehr dafür und keinen Sinn mehr für „Die Ästhetik des einfachen Alltags.“ Der Sinn über die Wesentlichkeit des „Tuns“ ist verschüttet. Das Wissen vom leichten Glück der einfachen Dinge ist verloren gegangen.

Die geistige (mentale) Heilkraft in uns

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Der Mensch als Herr seiner selbst und seines Körpers, seiner Gesundheit, seines Lebens und seines Schicksals!

Die äußeren Verhältnisse in Leib und Leben sind das getreue Spiegelbild und die sichtbare Auswirkung seiner inneren Haltung, also geistgeboren. Sie können demzufolge vom Geiste her, durch Änderung der Denkrichtung und Einstellung, gewandelt werden. Heilung aus dem Geiste ist ein natürlicher Prozeß, der von jedermann in jeder Lage herbeigeführt werden kann.

Diese Thesen und Ansichten sind nach wie vor umstritten, weil viele Menschen in ihrer geisigen Wahrnehmung eingeschränkt sind. Dafür bin ich oft genug auch schon heftigst angegriffen worden. Überhaupt sind die Menschen insgesamt dappischer und rückschrittlicher geworden. Es ist nichts mit dem geistigen Quantensprung. 🙁
Der Dogmatismus feiert auch wieder rauschende Feste und Auferstehung.

Wirklichkeit hinter dem Sinnenschein

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Zuversichtsglaube
„Ein wahrer Esoteriker ist ein Mensch, der die Wirklichkeit hinter dem Sinnenschein erkennt. Wenn einer über das Wesen der Wahrheit meditiert, stellen sich in seinem äußeren Leben die Folgen seines inneren Wachstums ein. Darum handelt der Mensch weise, der zunächst in seinem inneren Leben für Ordnung und Einssein sorgt; die äußere Welt, die nur der Schatten der inneren ist, folgt dann von selbst.“ [511 – MP-N] Siehe auch: „Die Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit.“ oder „Der äußere Anschein der Wirklichkeit.“ Genauso wie die Praxis der Bioenergetik u.a. alles Teufelszeug für den eindimensionalen Mensch (siehe H.Marcuse)

Manchmal eine eigenartige Mischung an Gefühlen

Verführung

Keine Traurigkeit, mehr Melancholie (im alten nichtpathologischen Sinne) leichte Wehmut, unbestimmte, nicht fixierte Sehnsucht ….

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https://www.youtube.com/watch?v=vvvX5QM4z3Y

Begehren, Sehnsucht, Träume …
Ja, manchmal hat auch eine Jungdfrauen-Unke solche Anwandlungen gehabt, aber sehr schnell kam immer der Jungfrauen-Realismus und der Pragmatiker wieder zum Vorschein. Nein, ich will mich nicht verlieben.
(Dieses Mädchen wird dir nur das Herz brechen.) Damals mußte man schon auf der Hut sein. Heute bei den vielen Narzißen/ten/Innen und Histrios verbrennt man sich noch viel schneller.

Die Menschen drängen sich zum Lichte, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen. [Friedrich Wilhelm Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 1878-1880. Zweiter Band. Zweite Abteilung: Der Wanderer und sein Schatten)] (Stangl, 2017).
Außerdem bin ich da viel zu sehr kritischer Philosoph und Schopenhauer zugetan im Denken.

Wo ist das Wissen geblieben?

Treppe ins Nirgendwo

Treppe ins Nirgendwo

„Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben? Wo ist das Wissen, das wir in der Information verloren haben?“ – Choruses from „The Rock“, 1934, I

 

Philosophie hat immer mit der Welt zu tun…

Und doch oder gerade hat Philosophie immer mit der Welt zu tun, in der der fragende Mensch lebt. Sie ist nicht losgelöst von der Welt, von der Gesellschaft; nicht nur eng mit ihr verbunden, sie ist allgegenwärtig in ihr, weil der fragende Mensch in ihr immer gegenwärtig ist und sich ihr als ein Teil dieser Welt nicht entziehen kann.
Nur, wenn ich viele Arbeiten, Bücher und Vorlesungen so vorbeiziehen lasse, kann ich nicht umhin, fest zu stellen, wie viele Philosophen sich im Elfenbeinturm eingeschlossen haben.
Obwohl ein Großteil der universitären Philosophie und ihrer Vertreter gewöhnlich einen anderen Eindruck vermitteln. Sie leben nur all zu oft in einem abstrusen, wirklichkeitsfremden Elfenbeinturm der Selbstbeweihräucherung. (siehe Schopenhauer zur Kathederphilosophie) Deswegen halte ich es mehr mit der Lebensphilosophie.  Die Lebensphilosophie stellt Fragen wie: Wer bin ich eigentlich? Wie bin ich eigentlich? Bin ich glücklich oder will ich ein besseres Leben führen? Was will ich? Und warum und wieso? (siehe auch Kant)

Sammelbezeichnung Lebensphilosophie >>>> Bedeutende Vertreter der Lebensphilosophie und Philosophen, die dieser Richtung zumindest nahe standen, sind: Gründer der Lebensphilosophie Kierkegaard, Schelling, Schopenhauer und Nietzsche n.D. : Henri Bergson, Maurice Blondel, Wilhelm Dilthey, Hans Driesch,
Rudolf Christoph Eucken, Jean Guyau, Ludwig Klages, Georg Simmel, Oswald Spengler, Ernst Troeltsch u.a.

Wenn nichts mehr hilft

Und wenn nichts mehr hilft, kommt die Gute Schwester und tröstet.

Büchernachschub + Lesezeit

Lesezeit

Neuer Büchernachschub

Thomas Bien : Buddhas Glücksgeheimnis – Wie wir das Leiden loslassen und Freude im Jetzt finden. Vorwort von Lama Surya Das – Übersetzung: Lehner, Jochen –
Dieses Buch habe ich dann gleich fast in einem Rutsch durchgelesen. Im Gegensatz zu einigen Büchern in letzter Zeit, habe ich dieses Buch wirklich mit Gewinn gelesen. Es hat mich zu verschiedenen Überlegungen animiert. Lektüre wirklich empfehlenswert.

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Glück, Leichtigkeit und innerer Friede – Buddhas Vermächtnis für die moderne Welt
Was ist das Geheimnis des Glücks? Buddha kannte es: die Überwindung des Leidens durch inneren Gleichmut, Loslassen von Gier und anderen negativen Emotionen. Also Einsichten, die auch in der modernen Psychologie eine immer größere Rolle spielen. Deshalb wird der Buddhismus heute neu entdeckt: als Methode, um in unserer schnelllebigen Zeit zu Wohlbefinden und Leichtigkeit, Ruhe und innerer Kraft zu gelangen.
Thomas Bien konzentriert sich ganz und gar auf den lebenspraktischen Kern der buddhistischen Lehre. Mit Atem- und Entspannungsübungen, Mantra-Meditation, Gehmeditation und Übungen für verbessertes Körperbewusstsein eröffnet er wertvolle Möglichkeiten zur positiven Veränderung unserer Lebenseinstellung. Indem wir jeden Moment des Alltags bewusst wahrnehmen und die Gaben jedes Tages schätzen lernen, finden wir den Weg zu wahrer Freude und dauerhaftem Glück. (Verlagsinfo + Klappentext)

Bücherwelt

Auch dieses Buch ist lesenswert

Klappentext zu „Lebst du noch oder stirbst du schon? “

Anleitung für ein gesundes Leben

Die meisten Menschen sterben heutzutage nicht mehr an Altersschwäche, sondern an Krankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs. Nur wenige werden gesund alt. Dieses Buch erklärt kurz und knapp, wie man möglichst lange gesund bleiben kann. Es nennt die 100 besten Tipps für Wohlergehen, Ernährung, Bewegung und Medizin bis hin zu mentalen und psychologischen Aspekten. Hier erfahren Sie, was Sie selbst tun können, um Ihre Gesundheit aktiv zu erhalten.

Lese zur Zeit

Bucherkletterer

Der Tag hat zwar nur 24 Stunden, aber trotz dem schönen Wetter, muß auch noch Zeit für Bücher vorhanden sein.

Buchlektüre Buchlektüre 1

Ist der Mensch ein Auslaufmodell? Eine philosophische Betrachtung

Seit zweieinhalbtausend Jahren fragen Philosophen: »Was ist der Mensch?« Doch seit einigen Jahrzehnten arbeiten Naturwissenschaftler und Mediziner mit ungekannter Dynamik an seiner Neuschöpfung. Der Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke stellt die dringliche Frage, wie weit wir ihnen folgen wollen.
Organtransplantation, Altersforschung, Sterbehilfe, Hirndoping, Roboterethik, Gentechnik: Die Umbauarbeiten am Projekt Mensch verlaufen in rasantem Tempo. Bioingenieure und Nanoforscher, Informatiker und Neurowissenschaftler versuchen alles, um Adam und Eva zu optimieren. Werden wir schon bald aufhören, vom Menschen als Menschen zu sprechen, weil wir in nicht allzu ferner Zukunft posthumane Wesen sein werden?
Fest steht, dass das alte System unserer moralischen Überzeugungen nicht mehr funktioniert, dass wir uns entscheiden müssen: Ist der Mensch noch etwas Besonderes oder nur ein Tier unter Tieren? Müssen wir uns technologisch verbessern, damit wir klüger, schöner, glücklicher sein können? Oder dürfen wir so bleiben, wie wir sind?
Jürgen Wiebicke besucht die wichtigsten ethischen Großbaustellen unserer Zeit, auf denen darum gerungen wird, ob die Würde des Menschen noch als Fundament taugt. Denn es ist an der Zeit, gemeinsam neu über die Idee vom guten Leben nachzudenken. Ein kluges, informatives und brillant geschriebenes Buch, das hilft, in Zeiten tiefer Verunsicherung eigene Antworten zu finden auf die Frage:
»Wie will ich leben?«.
(Kiwi-Verlag)

Das Projekt der Menschheit: Wahnsinn mit Methode geht unvermindert weiter.

Oft lese ich mehrere Bücher gleichzeitig bzw. arbeite gleichzeitig mehrere Bücher durch. Denn wie Romane liest man solche Bücher ja gewöhnlich nicht.

Leselektüre Die Kunst des Zweifelns:
KLAPPENTEXT

Die philosophische Skepsis ist eine Form der Lebenskunst, die in unserer auf Gewissheit versessenen Zeit in Vergessenheit geraten ist. Demgegenüber zeigt dieses Buch, dass das skeptische Philosophieren mit seiner Vorliebe für die Vorläufigkeit neue Freiräume des Urteilens und Handelns eröffnet. Der Autor führt in 33 Lektionen zu alltäglichen Themen wie Geld und Reisen, Politik und Religion, Gesundheit und Liebe allgemeinverständlich in die Kunst des Zweifelns ein. Am Ende jeder Lektion wird der Leser eingeladen, in Gedankenexperimenten den Zweifel einzuüben. Ein hochwirksames Gegengift gegen die falschen Sicherheits-und Glücksversprechen, denen wir täglich ausgesetzt sind.

Das Buch “Warnungen einer Biologin” habe ich vor vielen Jahren ja schon einmal gelesen. Aus aktuellen Anlaß lese ich es nochmals durch.

Leselektüre
1995 erschienen in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft.
Schlagwörter: Kognitive Orientierung, Subjektive Theorie, Psychoanalyse Die Frage nach dem menschlichen Wirklichkeitsverständnis, nach dem Wesen des denkenden und handelnden Umgangs mit der äußeren und inneren Welt, ist gerade in der gegenwärtigen, von individuellem Orientierungsverlust und kollektiven Krisen geprägten Welt von besonderer Aktualität. Der Mensch steht mit seinen inneren Wünschen, Bedürfnissen, Erwartungen und Bewertungen der äußeren, oftmals irritierenden, erregenden, mitunter als bedrohlich empfundenen Wirklichkeit gegenüber und sucht diese mit seinen Möglichkeiten des Erfassens, Erkennens und Denkens zu erschließen. Er sucht Sicherheit, Orientierung und Stabilisierung. Sein Denken wird geleitet durch das Streben, die ihn umgebende Wirklichkeit mit den inneren Bedürfnissen, Wünschen, Erwartungen und Bewertungen in Einklang zu bringen, sie dort, wo sie nicht ausreichend zu vereinbaren oder nicht erträglich ist, umzubilden, sie gegebenenfalls auch neu zu bilden: in Traum, Phantasie und Illusion, durch perverses und fetischistisches, apokalyptisches und psychotisches Denken.

Bücherland
Auch dieses Buch habe ich schon vor Jahr und Tag gelesen. Aber es kommt bei mir öfters vor, daß ich ein Buch mehrmals lese.

Nachtgedanken 89

Sonnenuntergang Wössingen
Sonnenuntergang Wössingen

Jedermann meint zwar, er sei „er selbst“; aber in Wirklichkeit sind sein Denken, Fühlen und Verhalten fast durchgehend normiert, und die Sozietät in uns bestimmt darüber, was wir für wahr, für wertvoll und für schicklich halten. Die überragende Macht des „Man“ oder der kollektiven Lebensform in jedem von uns hat auch Heidegger in seiner Existenzphilosophie grundlegend erörtert.

affespiegel

Daran führt kein Weg dran vorbei

Nachtgedanken 88: Leere dein Boot, Suchender!

Suchender

Leere dein Boot, Suchender, und du wirst geschwinder reisen. (Buddha, Dharmapada).

Buddha sagt zum „mittleren Weg“ den er selbst ging: „Es gibt drei Arten, das Leben zu betrachten. Hängen wir der ersten Sichtweise an, dann streben wir im Leben nach Vergnügungen. Wir suchen nach Besitztümern, Ereignissen, Familien und Dauerhaftigkeit.“ „Leben wir nach der zweiten Sichtweise, dann hassen wir das Leben. Wir machen es zum Dämon und wenden uns vollkommen von ihm ab.“ „Menschen die der dritten Sichtweise anhängen, sehen das Leben, wie es ist: ein ständiges WERDEN und VERGEHEN. Dies akzeptieren sie, doch es erregt in ihnen weder Hoffnung noch Verzweiflung.“

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In einer kürzlich von der Universität von Michigan durchgeführten Umfrage zum Thema „Was würde Ihr Leben verbessern?“, antwortete die Mehrzahl der Befragten wieder mal: „Mehr Geld!“

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Eben weil Geld nicht glücklich macht, will man immer mehr davon. Die Menschen erkennen nicht, daß Geld der falsche Weg ist, sondern sie glauben, Geld macht sie deshalb nicht glücklich, weil sie noch nicht genug davon haben.

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