Schiller – ein schoener Tag
Ein schöner Tag, wenn er zu Ende geht ist nichts mehr wie es war.

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Schiller – ein schoener Tag
Ein schöner Tag, wenn er zu Ende geht ist nichts mehr wie es war.

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und das Leben auch. Wir haben noch wunderbares Spätsommerwetter. Um 01:30 Uhr immer noch 14, 2° C und trotzdem merkt man sehr, es ist die Herbstjahreszeit angebrochen. Die Tage sind spürbar kürzer geworden, die Natur signalisiert allerorten den Umbruch. Das schöne Wetter hat auch noch den Nachteil, mir zwiespältige Gefühle zu verursachen. Man möchtet gleichzeitig so vieles auf einmal tun und dies geht nun mal nicht.

Blick in die Rheinebene vom Michaelisberg aus.
Im Hintergrund rechts die Kühltürme von den Atommailern in
Philippsburg a. Rhein.
Es herrscht zwar ruhiges und beständiges Herbstwetter (obwohl eher sommerliches Wetter von den Temperaturen her), aber besonders über der Rheinebene war es doch dunstig und die Fernsicht nicht so klar.

Hier komme ich immer wieder gerne her. Die Rundumaussicht gefällt
mir und die Michaelskapelle (Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.) Von hier aus bin ich dann noch nach
Bruchsal gefahren und im Schloßgarten gewandelt.

Hofkirche im Bruchsaler Schloßbereich.
War gerade rechtzeitig zum samstäglichen 18 und 19 Uhr Glockengeläut
gekommen. Ah! Ich liebe Glockengeläut. 🙂

Hier komme ich auch immer wieder gerne her.



Wieder ging ein Lebensweg zu Ende.
Der Tod
Ach, es ist so dunkel in des Todes
Kammer,
Tönt so traurig, wenn er sich
bewegt
Und nun aufhebt seinen schweren
Hammer
Und die Stunde schlägt.
(Matthias Claudius)

Werde noch den Sommer genießen, der diese Woche noch mal zur
Hochform aufläuft und mich meinen Studien widmen.
Deswegen Blogpause.

erging es mir die letzten Tage. Am Sonntag hatten wir im Großraum Karlsruhe um die 30° C, d.h. meine Wetterstation zeigte 31° C Höchsttemperatur an. Es war ziemlich drückend / schwül.

Es war abwechselnd bewölkt.
Gegen 15 Uhr zog nördlich ein Gewitter an uns vorbei. Zugrichtung
Bruchsal in den Kraichgau – in östlicher Richtung nach Eppingen …
Heilbronn – wir hatten also mal wieder Glück. Es windete zwar und
einen Regenschauer bekamen wir auch ab.

Gewittervorbeizug in nördlicher Richtung Zugbahn östlich
Es regnet

Regenschauer über Walzbachtal-Wössingen
Es hat sich aber bald wieder beruhigt

und klarte bald wieder auf.
Allerdings wurde es dann nicht mehr so warm

Am Montagmorgen um 04 Uhr herum hatten wir allerdings einen sehr kräftigen wolkenbruchartigen Regen. Dadurch bin ich aufgewacht, weil
dieses Geräusch äußerst ungewohnt war. Wir hatten die letzten Jahre
meistens Regendefizit, auch dieses Jahr.

Unser Rasen hat durchaus noch Regen vertragen können. Es ist
insgesamt auch noch nicht zu naß im Garten und in der Natur. Der Montag war mit 26° C dann wieder etwas gemäßigter und im Wolkenbild auch wieder wechselhaft. Ab Mittag wurde es immer schöner, was mich zu einem längerem Spaziergang animierte.

Ganz begreifen wir uns nie!?!
Die Kernfragen holen mich immer wieder ein.

„Was bin ich? Was soll ich tun? Was kann ich glauben und hoffen? Hierauf
reduziert sich alles in der Philosophie. Es wäre zu wünschen, man könnte
mehr Dinge so vereinfachen…“
(Georg Christoph Lichtenberg)

„Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.“ (Novalis)
Ist das intensive Nachdenken über Probleme selbst ein Problem? Leerer Kopf der denkt nicht gerne…äh…hmh heißt doch leerer Magen
studiert nicht gerne …oder wie oder was, nu ist doch auch egal 🙂
Vespern gehe ich jetzt, das frisch gebackene Brot und der Schwarzwälder Schinken riiieeecht so gut. Mahlzeit! Morgen ist auch noch ein Tag. Basta!

Hast du es auch gehört Agathe!!! Der Oskar kränkelt mal wieder… ;.(
Heute so und morgen ganz und gar anders.!!! Es geht manchmal so schnell. Deswegen sollte man auch nie leichtfährig sein oder die Überheblichkeit gepaart mit Ignoranz pflegen. Gestern noch mit Klein-Lena den Rasen gemäht und am Abend war die Welt nicht mehr so toll. In der Sonne war es so warm, geschwitzt und mir den Rest geholt. Denn vorher hatte Frau Gemahlin fremde Viren und Bakterien aus Feindesland eingeschleppt.

Der Sommer ist auch noch nicht vorbei, er ist dieses Jahr nur
wankelmütiger. Im Gegensatz zu anderen Landesteilen (sah vorhin
im TV ein Bericht über die Regenschäden in Schleswig-Holstein und McPom) ist es bei uns auch erträglich. Morgen und am Sonntag wieder
sommerlich warm, heute… nunja mehr durchwachsen. Da ich aber den
ganzen Vormittag, in der Koje wegen meiner Erkältung verbracht habe,
war es nicht weiter schlimm. Am Nachmittag konnte ich mich im Sonnenschein wieder etwas regenerieren, hatte mir gut getan. Mal
sehen wie lange ich heute Abend durchhalte? Habe auch zum Abendbrot von meinen leckeren und saftigen Tomaten genascht.

Solche Dinge geben auch wieder Auftrieb

Psychiater Knittelbeck zur Volkskrankheit Depression:
Mittelfristig dürfte die Depression die zweithäufigste Erkrankung weltweit sein, nur noch übertroffenen von den Herz-Kreislauf Krankheiten (Streßkrankheit). Experten machen vor allem die Lebensbedingungen in den westlichen Gesellschaften für diese Zunahme verantwortlich: Überall Streß, Überforderung in allen Bereichen (vor allem auch am Arbeitsplatz, Schule etc.) zunehmende Existenzsorgen, Zwang zur permanenten Selbstdarstellung (narzißtische Gesellschaft) und viele andere Faktoren tragen zur Verbreitung der Depression bei.

Die Depression gilt unter Fachleuten als „Mutter aller Zivilisationskrankheiten“. Für rund 70 Millionen Menschen pro Jahr (lt. WHO) stellt die Depression eine dar, die ihre Lebensqualität stark einschränkt. Durch keine andere Erkrankung gehen in den Industrieländern mehr gesunde Lebensjahre verloren. Die modernen Lebensformen und der Arbeitsdruck führt immer mehr in Dauerstreß und Überforderung. Der französische Soziologe Alain Ehrenberg spricht in seinem gleichnahmigen Buch vom „erschöpften Selbst“, das überfordert ist von den „neuen Regeln“ der modernen Gesellschaft. (Unternehmen, Schule, Familie), die Welt hat neue Regeln“ schreibt A. Ehrenberg. [1]
>Die Seele kann nicht mehr.< Der Soziologe Alain Ehrenberg analysiert, wie im 20. Jahrhundert die Erschöpfung zur Massenerkrankung wurde.
Lähmende Gefühle der Erschöpfung und der Unzulänglichkeit gehören zu ihren Erkennungszeichen… [2] (Zeitartikel vom 7.10.2004 )
Die Biologisierung des Menschen und der Psychiatrie […]
Nun spielen die Neurotransmitter die Hauptrolle. Nicht die Geschichte des Subjekts interessiert, sondern seine Symptome. Das Unbewusste ist ohne Bedeutung. Entscheidend ist, daß einer, der sich als unfähig zum Handeln erlebt, wieder handeln kann. Das Subjekt wird nicht geheilt, es wird verändert. „Die wachsende Ausbreitung von Depressionen, der steigende Konsum von Antidepressiva und die Zunahme der Alkoholabhängigkeit sind für den französischen Soziologen Alain Ehrenberg Reaktionen auf die allgegenwärtige Erwartung von eigenverantwortlicher, authentischer Selbstverwirklichung.“ (Perlentaucher)
Ehrenberg glaubt, daß die Depression die Neurose als Volkskrankheit abgelöst hat. Der Wiener Professor für Neurologie und Psychiatrie, Viktor E. Frankl -((* 26. März 1905 in Wien; 2. September 1997 ebenda) -Er begründete die Logotherapie bzw. Existenzanalyse („Dritte Wiener Schule der Psychotherapie“). schreibt 1977: Jede Zeit hat ihre Neurose – und jede Zeit braucht ihre Psychotherapie. In „Das Leiden am sinnlosen Leben“ (1. Aufl. 4/1977, Herder Freiburg, S.11) schreibt er: „Tatsächlich sind wir heute nicht mehr wie zur Zeit von Freud mit einer sexuellen, sondern mit einer existentiellen Frustration konfrontiert. ( Depression – Die existentielle Frustration). Und der typische Patient von heute leidet nicht mehr so sehr wie zur Zeit von Adler an einem Minderwertigkeitsgefühl, sondern an einem abgründigen Sinnlosigkeitsgefühl, das mit einem Leeregefühl vergesellschaftet ist – weshalb ich von einem existentiellen Vakuum spreche.“
„Meiner Erfahrung nach verbirgt sich hinter dem schulmedizinischen Etikett eine existentielle Frustration, dass heißt, bereits im frühkindlichen Stadium gab es eine subjektiv empfundene Bedrohung der eigenen Existenz (Schock), die dann in den fortschreitenden Jahren umschlug in Angst, nicht genügend Anerkennung zu bekommen (Angsterkrankung) und in der Gegenwart im zwischenmenschlichen Beziehungschaos (Zwang) versinkt.“ (Hans-Peter Hepe – 2008)
Der Sinn des Lebens:
Wenn wir einen Menschen fragen:“Was ist der Sinn des Lebens?“, kann er vielleicht nicht antworten. Die Leute zerbrechen sich im allgemeinen nicht den Kopf über diese Frage und versuchen nicht, Lösungen zu formulieren. In den Emotionen (Gefühlen) und im Unbewußten rumort aber dieses Sinnlosigkeitsgefühl im Menschen, es entwickelt sich zum Leiden am sinnlosen Leben (Depression).

Es brummt und brummt, brummt ~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~
die Dummheit in Europa, in Absurdistan Germanistan in ach so
vielen Köpfen, Birnen, Hohl-Gefäßen usw. Die Luft ist erfüllt vom Brummton .
Einfach mal nur die Schnauze halten haben sie verlernt unsere Politik-Stümper und Nieten in Nadelstreifen —> (T)Euro-Krise betreffend.

Wir leben in einer Betrüger-Gesellschaft, einer Betrüger-Ökonomie (Wirtschaft), einer Betrüger-Politik und Betrüger-Staaten.
Die EZB gerät mit Anleihekäufen in Erklärungsnot. Die Verträge sind das Papier nicht mehr wert. Absurdistan Germanistan wird verramscht und befindet sich im Ausverkauf. Wir sind unter die Räuber gefallen.
Die US-Hochfinanz treibt die Welt systematisch in die Zinsknechtschaft
Eine neue Form des Imperialismus findet statt. (Zeit-Fragen)
Der Euro wird zusammenbrechen
Denn so läuft es immer, wenn Staaten sich hoch verschulden und Notenbanken ihnen Kredite geben, …. Persönlich war ich von Anfang an gegen diesen Euro-UNSinn.

„Ich kannte einen Hund, der war so groß wie ein Mann,
so arglos wie ein Kind und so weise wie ein Greis. Er schien
so viel Zeit zu haben, wie ein Menschenleben nicht geht.
Wenn er sich sonnte und einen dabei ansah, war es, als
wollte er sagen: Was eilt ihr so? Und er hätte es gewiß
gesagt, wenn man nur gewartete hätte.“ (Karl Kraus)

Diese kleine Geschichte macht darauf aufmerksam, daß Hetze, Beschleunigung und Eile etwas mit Flucht zu tun haben.
Jeden Morgen geht die Sonne auf und Abends auch wieder unter, ob wir es sehen oder nicht. Wer es noch nicht ganz verlernt hat, wird begreifen, daß die Zeitmessung im zyklischen Zeitverständnis, Zeiterfahrung im biologischen periodischen Zeitsinn ist.

Nein!
Ich habe keinen ruhelosen Zeitungshund
namens Pluto. 🙁
Bei der Heilsarmee bin ich auch nicht und
getrocknete Pflaumen verkaufe ich auch
nicht und auf die Armee der Finsternis
stehe ich überhaupt nicht. 🙁 🙁
Ein Film- und Kinofan bin ich erst recht nicht.
(Stichwortsuche auf meinen Server Absurd-AG betreffend)

Siehst du sie Amanda! Da eilt sie dahin die Zeit…
Im Sauseschritt rennt sie davon die Zeit

„Eins, zwei drei im Sauseschritt…
Eilt die Zeit, wir eilen mit.“
sagt Wilhelm Busch
Geeilt und gehetzt habe ich zwar nicht,
aber immerhin sind nun schon wieder
3 1/2 Wochen Urlaub herum
und Frau Gemahlin muß am Montag wieder Bruttosozialprodukten gehen 😆
Nach einem Superfrühjahr mit sommerlichen Temperaturen, ist der bisherige Sommer bei uns zwar nur bieder normal und nicht gerade berauschend, aber es ließ und läßt sich aushalten.

Mit dem Wetter hatten wir wie schon so oft Glück, im Gegensatz
zu anderen Landesteilen und Bundesländern. Gewitter zogen
immer schön brav vorbei, zuviel Regen hatten wir auch nicht, es
war zwar zeitweilig ein wenig wie Achterbahnfahren, aber ich war
durchaus zufrieden. Enkelin Klein-Lena hat es auch gefallen, jeder Tag war ausgefüllt, was will der Mensch noch mehr 🙂

Bislang zwar nur ein durchwachsener Sommer
Feldeinsamkeit
Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
Und sende lange meinen Blick nach oben,
Von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß,
Von Himmelsbläue wundersam umwoben.
Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
Durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume;
Mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
Und ziehe selig mit durch ewge Räume.
(Hermann Allmers- Herz tröste dich -1984, S. 171)


Wolkenträume
Die Wolke
An der Birke Stamm gelehnt,
Sah ich ihn sich biegen
Und die Wolke weißgedehnt
Über ihm sich wiegen;
Hin mit ihr zu fliegen
Hab ich mich emporgesehnt.
Lieblich steuerst du dein Boot,
Wolke, Götterbote,
Angehaucht von Morgenrot
Und vom Abendrote;
Stände zu Gebote
Mir dein Zaubermachtgebot!
(Friedrich Rückert – 1. + 2. Strophe)

Siehst du es! Weit in der Ferne, da hinten am Horizont wartet das
Glück. 🙂 🙂

Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hilft nichts,
wer den Verstand nicht hat, sie zu nutzen.
(Johann Peter Hebel)

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
(J.W. von Goethe)

Ein schlichter Feldweg in einer unspektakulären Landschaft und
doch ist sie Höhepunkt in einer vertrauten heimeligen Umgebung.
Die Natur spricht noch zum Mensch, wenn ein unentfremdetes Gemüt sie zu sehen und zu hören versteht. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen und damit dem Natürlichen nicht verschließt. Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus. Immer wieder kann ich meine
geliebten und vertrauten Feldwege gehen, es ist nie langweilig, denn es
gibt immer wieder Neues zu sehen, etwas Übersehenes neu zu entdecken.


Glück ist jeder Augenblick
Das Glück ist oft nur für Augenblicke da,
wenn die Sorgen uns für einen Augenblick verlassen haben
und nicht unsere Gedanken verdüstern.
… es kann für alle Zeiten mit dem Irrsinn so weiter gehen. Ewiges Wirtschaftswachstum, immer mehr Konsum, immer mehr Verbrauch. Geplanter Verschleiß (Obsoleszenz) bzw. schnellere Abnutzung, ist einmal mehr ein geistiger Defekt und Wahnsinn einer kranken Gesellschaft.
15.02.2011 Arte: Kaufen für die Müllhalde HD

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Nur mal so Sommerpause

Den Besuchern von Absurd-AG wünsche ich eine schöne Sommer- und Urlaubszeit. 🙂
![]()

Besucherzahlen auf Absurd-AG

Wettermäßig war der Freitag auch eine Achterbahnfahrt,
ein Auf und Ab. Das erste Gewitter war um 11 Uhr zu
verzeichnen, es folgten dann am Nachmittag noch weitere
drei Gewitter. Gottseidank waren sie alle vier gemäßigt,
mit ebensolchen Regenschauern.
Im Garten steht alles gut und mein Hofkübelgarten gedeiht prächtig.

In der Tat war es sehr wechselhaft mit dem Wetter

Mit 23° C war es mäßig warm

Sommerbild
Ich sah des Sommers letzte Rose
stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne,
rot;
Da sprach ich schauernd im
Vorübergehn:
So weit im Leben ist zu nah am Tod!
Es regte sich kein Hauch am
heißen Tag.
Nur leise strich ein weißer
Schmetterling;
Doch ob auch kaum die Luft sein
Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und
verging!
(Friedrich Hebbel, Werke Bd. 1, S. 10)

Verschiedene Rosensorten legen gerade eine Verschnaufpause ein.
Sie waren dieses Jahr ja auch sehr früh dran mit blühen.
Durch die sehr große Wärme am heutigen Tag ( um 17:30Uhr noch
36° C in meinem Hofkübelgartenbereich) ist wieder sehr gut zu
beobachten, wie sich in süd – südwestlicher Richtung, über dem
Nord – Schwarzwald / Rheinebene Wolkentürme aufbauen.
Dadurch haben wir meistens Glück, weil die Gewitter am
Schwarzwald entlang ziehen, die erste Gewitterstrasse entlang
der Pfinz (Pfinztal), die zweite Hauptroute ins Murgtal (Schwarzwald)
Im Norden ziehen die Gewitter dann meistens über Bruchsal / Kraichtal
in den Kraichgau weiter.

Erste Vorboten über dem Nordschwarzwald Richtung Ettlingen / KA
Die Alb bildet öfters auch eine Gewitterschiene / Straße.
In Richtung Ost (Pforzheim) und Südost ist der Himmel noch jungfräulich 😆

Blick in Richtung Stein (Enzkreis)

Rundum zufrieden. Schade! Die vier ruhigen und erholsamen Tage sind schon wieder vorbei. Nun ist erst mal Schluß mit Feiertagen und verlängerten Wochenenden.
Heute war es angenehm warm mit 26° C (i.d.S. 30° C) und kaum Bewölkung.

Leider ist bei mir wieder sehr stark das Nachteulen-leben eingerissen. Es kommt von Zeit zu Zeit immer wieder durch, mein Eulengen. 🙁 Kommt wohl auch ein wenig daher, daß ich in meiner Berufslebenszeit sehr häufig auch im Schichtdienst tätig war und somit auch Nachts Dienst hatte.
Mir machte es auch nichts aus, weitgehend allein tätig zu sein und damit zwangsläufig auch mehr Verantwortung allein zu tragen.

„Du bist der, auf den du gewartest hast“
Kürzlich sah ich Fernsehen einen Bericht darüber, daß es
Wissenschaftlern gelungen sei, einen Gentest zu entwickeln,
mit dem es möglich sei, die genaue Lebensspanne / Lebens-
erwartung eines Menschen zu bestimmen. Dagegen wehrt sich
bei mir alles, nein! Ich möchte es nicht wissen wie lange ich zu
leben habe.
Das Ende – soweit wir es sehen oder erahnen können – ist der
Tod, vor dem wir Angst haben. Das Angsthaben gehört dazu.
Und was den Tod angeht, so ist es für unseren irdisch-menschlichen
Blick dunkel, wohin er uns führt, dunkler als die dunkle Nacht.

Mit jedem Schritt kommt man sich näher…

… den bestraft das Leben, oder doch nicht…(?)
Stimmt das so? Oder stimmt das immer?
„Es ist nur ein kleiner Teil des Lebens, in dem wir wirklich leben… Der eine dient diesem, der andere jenem:
sich selbst aber keiner.“
(Seneca)

Unsere Ev. Kirche hat hinten am Turm keine Uhr, warum?

Zeitlos!
„Kann es etwas Mühevolleres als das Leben jener Menschen geben, die dauernd mit der Vorsorge beschäftigt sind?
Sie sind ständig in Eile, um einmal bessser leben zu können,
auf Kosten ihres gegenwärtigen Lebens richten sie das
zukünftige Leben ein…. Das größte Hindernis des Lebens
ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt, das Heute
aber versäumt. Alles was noch kommen soll, liegt im
Ungewissen: leb sofort!“
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

Meine Gartenwegmarken
„…So wie reiche und königliche Schätze, wenn sie an einen schlechten Herrn geraten sind, im Augenblick vergeudet werden, aber dagegen bescheidenere, wenn sie an einen
guten Verwalter übergeben sind, durch guten Gebrauch wachsen, so dehnt sich unsere Lebenszeit, teilt man sie gut ein, weithin aus… Das Leben ist, wenn du es richtig zu nutzen verstehst, lang.“ […]
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

„Aber den einen hält seine unersättliche Habgier fest,
den anderen in überflüssiger Arbeit mühevolle Geschäftigkeit…“
(Seneca)
Deswegen steht im Raum: Blogge nicht, lebe!

Wenn die Wurzeln tief sind,
braucht man
den Wind nicht zu fürchten.
(Sprichwort aus China)

Der Mittwochmorgen um 04 Uhr in der Frühe brachte schon das
erste Gewitter.

Im laufe des Tages waren dann insgesamt vier Gewitter zu
verzeichnen. Alle gottseidank nicht zu heftig und unwetterartig.

Es war am Vormittag schon ziemlich warm und die Luft zum schneiden
Heute ist ja der vorerst letzte Feiertag bei uns bis zum Oktober.

Zum Abend hin war es schon wieder freundlicher. Den Regen konnte
ich noch gut für meine Regenfässer gebrauchen. Wenigstens 1 1/4
Fässer habe ich im Hofbereich vollbekommen.

Wahnsinn wird normal
Wissen Sie, was Sie brauchen?
Ein Gramm Soma.
(Aldous Huxley, Schöne neue Welt)

Feldweg
„Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen.
Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein
langes Gedeihen. Im Unscheinbaren des immer Selben verbirgt es
seinen Segen.“
(Martin Heidegger: Der Feldweg. 10. Aufl. Frankfurt a.M. 1998, S. 4)
Martin Heidegger der Philosoph der Beständigkeit und „Glockenklangs“.
„Heidegger war durch die tiefe Verwurzelung im süddeutschen Landleben geprägt. Von Freiburg aus entdeckte er für sich den Südschwarzwald. In der Landschaft zwischen Feldberg und Belchen sah er eine intakte Natur, gesundes Klima und idyllische Dörfer.“ (Auszug Wikipedia)
In seiner Hütte in Todtnauberg im Südschwarzwald schrieb Heidegger zahlreiche seiner Werke. Mit den hektischen Großstädten konnte er sich sein ganzes Leben lang nicht anfreunden.[1]

Blick vom oberen Hauweg in Wössingen
„Meine ganze Arbeit [ ] ist von der Welt dieser Berge und Bauern getragen und geführt. [ ] sobald ich wieder hinaufkomme, drängt sich schon in den ersten Stunden des Hüttendaseins die ganze Welt der früheren Fragen heran, und zwar in der Prägung, in der ich sie verließ. Ich werde einfach in die Eigenschwingung der Arbeit versetzt…[…] [2]

Wössingen Feldweg
Denken als Weg.
Heidegger: Der Feldweg. Die Metapher des Weges (You Tube) zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk.
>Dass für Heidegger Denken und Philosophieren eine Bewegung vollzieht und dabei einen Weg zurücklegt, zeigt sich an Werktiteln wie Wegmarken, Holzwege und Unterwegs zur Sprache. Denken wird so zum Weg und zur Bewegung…[…] [3]

Abendstimmung Walzbachtal-Wössingen
Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet.
Sein Hauptwerk „Sein und Zeit“ (1927) —> die Frage nach dem Sinn von Sein beschäftigt mich auch immer wieder.
Der Horizont aus dem dergleichen wie Sein überhaupt verständlich wird, ist die Zeit.[45/6] Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet. (Wiki)
—> siehe auch: Philosophie der Zeit
„Als der Sinn des Seins desjenigen Seienden, das wir Dasein nennen, wird die Zeitlichkeit aufgewiesen. Dieser Nachweis muß sich bewähren in der wiederholten Interpretation der vorläufig aufgezeigten Daseinsstrukturen als Modi der Zeitlichkeit.“ ( S.17 – Sein und Zeit, 17. Aufl. Tübingen 1993)

Vor ein paar Tagen ist mir solch ein Beutelschneiderexemplar wieder einmal untergekommen. Obwohl ich wegen etwas ganz anderem zu diesem Facharzt der Urologie kam, wollte er mir sehr schnell einen PSA-Test, eine Darmspiegelung und diverse Ultraschalluntersuchungen für bald 80 Teuronen unterjubeln. Da mir dieser Mensch eh unsympathisch und suspekt war, wird er keinen Penny an mir verdienen und mich auch nicht mehr in der Praxis sehen. (War eh nur notgedrungen, weil so ziemlich alle Urologenpraxen Pfingsturlaub machten) Das heutige Medizinsyndikat ist dem Mammon verfallen und hält es mit der Moral nicht immer so genau. (siehe: Medizin, Mammon und Moral – Wie uns die Ärzte abkassieren – Der Autor Peter Eckert, selbst Mediziner, deckt die Mißstände des maroden medizinischen Systems auf. Hier bricht ein Insider das Schweigen und schildert, wie es an den Universitäten, den Arztpraxen, den Kliniken und in den Ärztekammern wirklich zugeht.)
Der Tanz um das goldene Kalb ist zur Gewohnheit in fast allen täglichen Bereichen und Gesellschaftsschichten geworden.
Im Teutonenreich grassiert der Vorsorge- und Gesundheitswahn.
(Die Antwort auf die Frage: Was ist gesund? diktiert der Zeitgeist. In Deutschland hat er derzeit einen sehr strengen Ton. Tanja Dückers kommentiert unseren Vorsorgewahn im Zeit-online Artikel)
Übergewicht, Diabetes, Krebs, Schweinegrippe – Experten suggerieren, dass wir mit Lebensstil-Änderungen, regelmäßigen Gesundenuntersuchungen oder vorbeugenden Medikamenten die meisten gefährlichen Krankheiten vermeiden können. Aber die Realität sieht anders aus. (>>>> Profil-online – Redaktionsblog)
Vorsorge macht krank: Bei Frank Plasberg diskutierten Arzt, Krebspatient und Medizinkritiker über Früherkennung. Wie war das noch mal mit der Prostata? (TV-Kritik in der Süddeutschen Zeitung)
Der Vorsorge-Junkie ist mittlerweile in vielen Bereichen anzutreffen, so auch im Medizinbetrieb. Auffälligstes Symptom: macht jeden Gesundheits – Check mit, bemißt seine Lebensqualität durch die Vielzahl an Vorsorgeuntersuchungen. Dabei sollte der heutige Mensch nach dem Motto verfahren: Lassen Sie sich nicht für krank und für dumm verkaufen – Sie sind gesünder, als Sie denken. Die Krank- und Meinungsmacher sind überall zu finden. Krankheiten werden oft regelrecht erfunden, um wieder neue „Kundschaft“ zu generieren. Eine Krankheitsindustrie verdient sich dumm und dämlich….

Wer hat noch nicht, wer braucht es noch…

Wir sollten alles bedenken,
wofür wir Grund haben,
dankbar zu sein.
Ist es denn so selbstverständlich,
daß wir täglich aufstehen
und den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
bewundern können.

Wir suchen den „Heiligen Geist“ und können ihn überhaupt nicht finden!
Wo ist er? Wo ist er geblieben, wer hat ihn gesehn?
Grummel! Nuu, Ich kann ihn auch nicht finden. Eine Banane wäre mir jetzt aber lieber!!!

Affe im Karlsruher Stadtgarten (Zoo)
Angesichts der geballten Probleme und Entwicklungen wäre der
HEILIGE GEIST
wirklich dringend vonnöten. Der Irrsinn und Wahnsinn hat Hochkonjunktur.
Siehe auch die letzten Meldungen aus Japan:
„Die radioaktive Verseuchung um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima wird immer ernster. Wie der Betreiber Tepco bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des AKW radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde das gefährliche Radionuklid außerdem im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des AKW entdeckt. Es sei das erste Mal, dass Strontium im Grundwasser gefunden worden sei, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete.“ (Tagesschau)
Ungeachtet zahlreicher Warnungen führender Wissenschaftler, trotz erdrückender Fakten und Tatsachen, torkelt der Mensch und damit die Menschheit weiterhin „selbstgefällig in den Abgrund“. Nicht das fehlende Wissen um die Folgen seines TUNS wird ihm dabei zum Verhängnis, sondern seine Unfähigkeit, aus den erdrückenden Fakten endlich die richtigen Schlußfolgerungen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Matrix und Wirklichkeit passen schon lange nicht mehr zusammen.

Erholsame und streßfreie Pfingstfeiertage
wünsche ich den Besuchern von Absurd-AG

Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten. schreibt Gunter Sachs in seinem Abschiedsbrief.
> Eine wachsende Vergesslichkeit und die rapide Verschlechterung seines Gedächtnisses würden aber schon jetzt zu „gelegentlichen Verzögerungen in Konversationen“ führen. „Jene Bedrohung galt mir schon immer als einziges Kriterium, meinem Leben ein Ende zu setzen.“ (br-online.de)
Ehrlich gesagt, gehen mir selbst sehr viele Gedanken über solche Handlungsweisen und die ganze Problematik von Krankheit und „Alter“ durch den Kopf.

Liegt es an meinem Alter und der Tatsache, daß ich in letzter Zeit (die letzten zwei Jahre) mehr Schwierigkeiten mir meiner Gesundheit hatte/ habe? Ja! Gebe es ja zu, das ich doch etwas verwöhnt gewesen bin. War es vielleicht sogar Vermeßenheit und Hochmut oder moderner ausgedrückt Arroganz oder Anmaßung??? Da können einem schon tausenderlei Dinge und Fragen durch den Kopf schwirren.
„Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit
und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab,
flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.“
(Bibel – Buch Hiob)
Schon Schopenhauer pflegte zu sagen:
„Alles weilt nur einen Augenblick
und eilt dem Tode zu.“
Leiden als Schlüssel zum Geheimnis des Lebens??
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, also mit Leiden
und Krankheit hab ich es wirklich nicht so.
Eines weiß ich gewiß: Diese Themen werden mich noch länger beschäftigen.