Meine Lieblingsmethode

Philokatheder

Docendo discimus ( Wir lernen, indem wir lehren.)

Dies ist meine Lieblingsmethode. Sie ist zwar für das Erlernen von Sprachen weniger geeignet, aber zur Aneignung jedes anderen Stoffes geradezu ideal, wenn man bereit ist, die mit ihr verbundene Arbeit auf sich zu nehmen. Lernen durch Lehren ist die gründlichste Methode, die ich kenne, und ich benutze sie seit vielen Jahren, um mir neue Teilgebiete oder auch ganze Sachgebiete zu erarbeiten. Mit keiner anderen Methode bekommt man einen solchen Überblick über das neue Gebiet und ist so gut informiert.
Als Erstes gilt es, sich den Stoff anzueignen:
Diese Methode basiert darauf, den Lernstoff so gründlich aufzuarbeiten, daß man ihn unterrichten könnte. Dies geschieht in mehreren Stufen:

Trotz Computer und Internet arbeite ich in solchen Belangen auch immer noch mit Karteikarten und Kästen sowie mit Zettel – (Notiz) kästen. Lange Zeit hatte ich auch diverse Software um solche Notizen zu verwalten und zu bearbeiten (so z.B. CueCards) und umfangreiche Datenbanken mit z.B. Lotus Notes heute Lotus Domino bzw. IBM Notes. Wobei IBM das Ding vermurkst hat. Da trauere ich auch der Plattform von Lotus nach, war damals eine Office-Suite namens Smart Suite, als Gegenstück zu Microsoft, mit der ich viele Jahre gearbeitet habe. War noch nie so ein Freund von MS.

Kaufen oder leihen von  alle einschlägigen Bücher und Artikel, die zu  erreichen sind. Recherche im Internet und einschlägigen Datenbanken. Beschaffung von allem, einfach alles, was es über das für neue Gebiet gibt. Wissenschaftlich arbeiten beginnt auch immer damit, sich den aktuellen Wissensstand zu erarbeiten und denkend aufzuarbeiten / verinnerlichen.

”Fassen Sie alles Wesentliche und Wichtige zusammen.
Dann ordnen Sie Ihr Material systematisch und fertigen ein Inhaltsverzeichnis an. Nach diesem Inhaltsverzeichnis können Sie in Zukunft alles neu anfallende Material von vornherein leicht einordnen und haben somit Ihr Thema optimal gegliedert.
Wenn Sie Ihr gesamtes Material in dieser Weise geordnet haben, lesen Sie es noch einmal im Zusammenhang durch.”

Werden Sie auf Ihrem Gebiet ein Experte:
”Bei der Durcharbeitung unter obigen Punkten. Nun sind Sie also auf dem notwendigen Wissensstand und können sich mit jedem Experten des entsprechenden Gebietes unterhalten und dabei Ihr Wissen ständig erweitern. Natürlich müssen Sie jetzt dafür sorgen, daß Sie den Anschluß nicht verlieren, damit Sie immer auf den letzten Stand der Dinge bleiben.” (rät zum Beispiel Kurt Tepperwein in seinem Buch: Die Kunst mühelosen Lernens, Mosaik Verl. 2002)

Natürlich ist auch immer ein dementsprechender Ehrgeiz, Wille, Durchhaltevermögen und Ausdauer von Nöten. Es erfordert viel Zeit, die für andere Belange natürlich nicht zur Verfügung steht.

comic33

Ehrlich gesagt habe ich nicht mehr so Bock auf ellenlange Computernächte

Literatur:
Tepperwein, Kurt: Die Kunst mühelosen Lernens, Mosaik Verl. 2002
Fabian, Rainer: Bessere Lösungen finden – Kreativität ist unsere einzige Chance – Herder Verl. 1977
Pfeifer, Vera: Erfolgsintelligenz, midena Verl. 2001
u.a.

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Das Gute sehen Das Gute liegt so nah

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wöschbacher Feldwege Wöschbacher Feldwege

Das Glück, so empfinden viele Menschen, ist vor allem da, wo man selbst gerade im Moment nicht ist. Auf einer Urlaubsinsel vielleicht, auf einem Kreuzfahrtschiff oder…Was hier ist, vor Ort, im Moment, ist doch meist nur der schnöde Alltag. Die meisten Menschen reagieren nur noch auf das “Außergewöhnliche”, auf das Spektakel oder Spektakuläre. Selber freue ich mich immer wieder, wenn ich wirklich “neue Wege” gegangen bin, die ich tatsächlich noch nie gelaufen bin. Da gibt es noch so viel Neues zu entdecken in nächster Umgebung.

”Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.”
(Wilhelm Busch)

Es kommt nicht darauf an, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen, die fernen Länder oder Kontinente. In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen. Jedenfalls genieße ich sowohl meine Wanderungen und im nachhinein meine Bilder. Davon abgesehen, bei den vielen Idioten die auf den Straßen unterwegs sind, zieht es mich nicht mehr in die Ferne und auf weite Reisen.

Da steht meine Hügelhupferrollkugel Da steht meine Hügelhüpferrollkugel vor dem Hintergrund des Wössinger Golfplatzes.
Man sollte schätzen, was man hat bzw. wo man lebt. Denn das „Gute liegt so nah“. Man verkennt oft die Schönheit der eigenen Umgebung. Man vergisst zu schnell die Besonderheit der eigenen Region. Schon immer habe ich liebend gerne die Landkarten studiert. Habe auch eine kleine Handbibliothek über den Kraichgau, Nordbaden, Baden-Württemberg, Odenwald und Schwarzwald.
„Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist.” Obwohl es mich auch schon fortgezogen hat, nach so langer Zeit , nach 47 Jahren die ich hier lebe und zugebracht habe, ist mir die Gegend doch vertraut und erscheint mir oft als Heimat.
Immer mehr in kürzerer Zeit erleben, immer weiter weg, immer exotischer ist zwar des deutschen Michels Trend, er ist Reiseweltmeister, aber zufriedener ist er dadurch nicht. Mich freut es in der Urlaubs- und Reisezeit immer, wenn dann noch weniger Verkehr ist und man noch weniger Menschen in der Natur begegnet. 🙂

Fotografieren als Hobby

Fotograf

Fotografieren als Hobby, aber ja nicht in den Jungfrauenmodus verfallen. 😉

Die typische Jungfrau ist eben ein Perfektionist. Das Fotografieren und das Hobby soll ja Spaß und Entspannung bringen und keinen Streß. Aus diesem Grund habe ich mir auch noch nicht eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Zwei analoge dieser Machart, habe ich ja in meinem Bestand.

Vor kurzem kaufte ich mir das nachfolgende Buch:

Dezember 2015 - 07 - Olymp 810 - Bunker Bücher Hof 036 Das Buch Arno Schmidt als Fotograf

(Inhalt: Fachleute untersuchen die fotografischen Arbeiten Arno Schmidts (1914-1979) aus unterschiedlichen Perspektiven; mit einer Auswahl aus dem fotografischen Werk des Schriftstellers.)

Seine Aufnahmen zeigen Orte, die er an Schauplätzen geplanter Erzählungen aufnahm; die meisten dokumentieren jedoch die norddeutsche Heidelandschaft um seinen Wohnort Bargfeld.
Arno Schmidt und die Fotografie auf der Arno Schmidt Stiftungsseite.
Arno Schmidt als Fotograf (eine weitere Webseite zum Thema)

”Wer sich keine Zeit zum Hinsehen nimmt, wird niemals
etwas sehen.” (Arno Schmidt im obigen Buch S. 144)

Auch ich selber betrachte die Kamera als Mittel zur Reflexion und zur Dokumentation, praktisch auch als visuelles Notizbuch.
Diese Sichtweise ist mir bei Arno Schmidt sympathisch, ebenso wie bei Martin Heidegger. Die Betrachtung / der Vergleich:  das Leben = Wege

Auch noch so Steckenpferde

alte Schriftenvon mir:

1. Alte Schriften und Bücher. Die alte deutsche Sprache liebe ich.
Selber schreibe ich auch weitgehend in der alten Rechtschreibung.
Die neuen Regeln halte ich weitgehend für hirnrißig.
Wenn man all die angeblichen Reformen betrachtet, so ist es meistens
mit Verschlechterungen verbunden. Besonders was uns da die Politik immer
als Reformen verkaufen wollte.
siehe dazu:  Albrecht Müller –> Die Reformlüge *
40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren

Buch Das Dorf Das Dorf

›Landleben‹ hat Konjunktur. Doch was ist Sehnsucht und was Realität? Gerhard Henkel, Professor für Kulturgeographie und einer der angesehensten Dorfexperten Deutschlands, beschreibt alle Aspekte des Lebens auf dem Land. Und darin steckt viel Dynamik, Leben und Zukunft.
(Wissenschaftliche Buchgesellschaft)

Bin einfach ein Dorffreund bzw. Liebhaber. Städte mag ich nicht so, besonders die Großstadt ist nicht mein Ding.
Obiges Buch habe ich ziemlich zügig durchgelesen, bekam ich erst vor ein paar Tagen.

2. alte Siedlungshäuser, alte Sandsteinhäuser, alte Bahnwärterhäuser mag ich auch:
Alte Siedlungshäuser haben ihren besonderen Reiz. Sie haben Stil, sind solide gebaut, von der Größe her ideal für Familien. Und sie stehen zentral und auf großen Grundstücken.
Beispielsiedlungshaus 1.
Beispielsiedlungshaus 2.
Siedlungshaussiedlung

alte Siedlungen
Bahnwärterhäuser (Googlebildnachweis)

Buchausschnitt Das Dorf Buchausschnitt Das Dorf

Steckenpferd 3:

alte Möbel

Bunkerküche mein Bunkerküchenbüfett

Damit verbunden meine rustikalen Teller und Tassen, die ich gesammelt habe, aber auch benutze.

Gestern war ich ein Stubenhocker

wolkig bis heiter Das Wetter war nicht so besonders und irgendwie fehlte mir die Munterkeit für umfassende Unternehmungen. Viele Leute klagten über Müdigkeit und das Wetter. Es war grau bedeckt bzw. bewölkt, nur etwas Nieselregen , aber irgendwie so komisch und  unnatürlich mild. Im Gesamten ließ ich es ruhig angehen, räumte und kruschtelte ein wenig herum und wie so oft las ich hier etwas und da etwas, kramte verschiedene Dinge hervor unter anderem meine erste Spiegelreflexkamera aus den 70er Jahren. Eine Revueflex, eine Foto-Quelle Kamera, die in der damaligen Sowjetunion hergestellt wurde. Hatte einige Kameras von Foto-Quelle die allesamt gut waren. Meine letzte halbanaloge Spiegelreflexkamera, eine Nikon F 60 benutze ich sogar noch ab und zu. Damals mit der Revueflex habe ich hauptsächlich Dias fotografiert.

September 2013 - 26 - Olymp 810 Bunker   Tests 040

Revueflex Spiegelreflexkamera

altes Kameras Nikon F 60

September 2013 - 26 - Olymp 810 Bunker   Tests 048

Eines weiß ich! Eine digitale Spiegelreflex lege ich mir so schnell nicht zu. Da bin ich bislang mit meinen vorhandenen Kameras zufrieden. Eine Spiegelreflex ist mir zu sperrig und teuer geworden.  Man muß ja nicht immer alles übertreiben und auf die Spitze treiben. Habe auch wieder in Fotobüchern gelesen und in meinen Handbüchern nachgeschaut. Bei meiner zuletzt gekauften Fujifilm Finepix HS30 EXR (gekauft am 1.Oktober 2012) die ja jetzt im Okt. erst ein Jahr alt wird, muß ich noch genug Feinheiten lernen, die ist noch lange nicht ausgereizt.

Oktober 2012 - 07 - Olymp 810 - Bunkertestbilder + HS30 003

Oft nehme ich die Fujifilm auch gar nicht mit weil sie doch schwerer und sperriger ist wie meine kleine Panasonic und die Olympus SP 810 UZ. siehe —>

Hochsommerimpressionen

Juli 2012 - 31 - Olymp 810 - Lena Geb - GemGart 099
Sommerimpression Walzbachtal-Wössingen

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 006
Abgeerntet

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 022
Die Tage werden kürzer

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 025
Und trotzdem noch so kräftig und üppig grün

Vom Glück durch die Natur zu gehen (ein Buchtitel von Henry David Thoreau 1862) empfinde ich auch immer wieder aufs Neue. Wenn ich die Wege auch schon viele Male gelaufen bin, es ist immer wieder schön.
„Auf meinen Wanderungen aber möchte ich zu Sinnen kommen. Was soll ich im Wald, wenn ich dort an etwas denke, was außerhalb des Waldes liegt?“, schreibt er. Auch ich möchte im Augenblick zuhause sein und meine Wege unbelastet gehen. Die Eindrücke wirken lassen, mit allen Sinnen die Landschaft, die Umgebung aufnehmen.

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 038
Ausklang

Neue Interessen

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 023
Zur Zeit ist für mich von Interesse (ein wenig von unserer Tochter angesteckt): 1. Deko 2. Design 3. Innenarchitektur 4. Wohnen (Wohngestaltung) 5. Häuser umbauen etc.

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 024

Ein paar neue Links zu diesem Thema habe ich auch eingebaut.

1.
emmas.blogg.se/

2.
dieschaubude.blogspot.de/

3.
catherinehug.de/

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 031
Da der Platz hinten und vorne mal wieder nicht ausreicht, habe ich
mir noch zwei neue Regalbretterablagemöglichkeiten im Flur des Bunkers
erschlossen. Nicht zuletzt um zusätzliche Sammlerobjekte, in diesem Fall Fachhefte, unterbringen zu können.

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 041
So betagte Bücherkuschelstuben ist nach meinem Geschmack

Verkünsteleien mag ich nicht mehr so

April 2012 Olymp 810 - Ostern 014

Mag nicht mehr fünf Minuten mich durch Einstellprogramme der
Kameras durchhangeln, um dann ein Bild zu machen …
Nein, da halte ich es jetzt lieber so:
“ Wer aber zu den Point-and-Shoot-Fotografen gehört (also zu denen, die sich nur auf ihr Motiv und nicht auf ihre Kamera konzentrieren wollen) könnte mit der sehr einfachen Handhabung der SP-810 UZ glücklich werden. Mit an Bord ist selbstverständlich die intelligente Automatik, welche die fünf am häufigsten benötigten Motivprogramme automatisch einstellen kann.“ So schlecht fährt man damit nun auch nicht.“

„Die SP-810UZ will zeitraubende manuelle Einstellungen unnötig machen, so dass sich der Fotograf voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren kann. Dazu erkennt der i-Auto-Modus die fünf wichtigsten Fotosituationen und optimiert automatisch alle Einstellungen wie Fokus und Belichtung. Mit weiteren Funktionen, beispielweise der erweiterten Gesichtserkennung und dem Beauty Modus, sollen hochwertige Aufnahmen mit der SP-810UZ zu einem Kinderspiel werden.“

„Es ist also auch eine Typ-Frage, ob man eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten braucht. Die Vollautomatiken sind inzwischen so gut, dass sie sogar zwischen unterschiedlichen Lichtsituationen und Motiven unterscheiden können. Also wird man, wenn man auf diesen Modus zurückgreift, nur sehr selten schlechter belichtete Fotos erhalten, als wenn man alles manuell eingestellt hätte. Ganz im Gegenteil, denn gerade am Anfang ist es ganz schön kniffelig, auf Anhieb die richtige Belichtung hinzubekommen.“ (Aus einem Testbericht)

Es ist eh alles immer ein Kompromiß und eine total optimale Lösung kaum
erreichbar. Es ist wie im Leben generell. Da habe ich mich auch sehr gewandelt und zurückgenommen – von der perfektionistischen Jungfrau wegentwickelt. Man kann alles übertreiben und Unsummen für Kameraausrüstungen will ich auch nicht ausgeben. Generell bearbeite
ich auch die Aufnahmen (Bilder) nicht, sondern will sie so haben wie gesehen.

April 2012 Olymp 810 - Ostern 015
Blick von unserer Terrasse am Ostersonntag

Monsunwetter

Juni 2011 Wetter + Gem 001
Der Mittwochmorgen um 04 Uhr in der Frühe brachte schon das
erste Gewitter.

Juni 2011 Wetter + Gem 005
Im laufe des Tages waren dann insgesamt vier Gewitter zu
verzeichnen. Alle gottseidank nicht zu heftig und unwetterartig.

Juni 2011 Wetter + Gem 009
Es war am Vormittag schon ziemlich warm und die Luft zum schneiden

Heute ist ja der vorerst letzte Feiertag bei uns bis zum Oktober.

Juni 2011 Wetter + Gem 020
Zum Abend hin war es schon wieder freundlicher. Den Regen konnte
ich noch gut für meine Regenfässer gebrauchen. Wenigstens 1 1/4
Fässer habe ich im Hofbereich vollbekommen.