
Rundum zufrieden. Schade! Die vier ruhigen und erholsamen Tage sind schon wieder vorbei. Nun ist erst mal Schluß mit Feiertagen und verlängerten Wochenenden.
Heute war es angenehm warm mit 26° C (i.d.S. 30° C) und kaum Bewölkung.
Nachtschicht

Leider ist bei mir wieder sehr stark das Nachteulen-leben eingerissen. Es kommt von Zeit zu Zeit immer wieder durch, mein Eulengen. 🙁 Kommt wohl auch ein wenig daher, daß ich in meiner Berufslebenszeit sehr häufig auch im Schichtdienst tätig war und somit auch Nachts Dienst hatte.
Mir machte es auch nichts aus, weitgehend allein tätig zu sein und damit zwangsläufig auch mehr Verantwortung allein zu tragen.

„Du bist der, auf den du gewartest hast“
Kürzlich sah ich Fernsehen einen Bericht darüber, daß es
Wissenschaftlern gelungen sei, einen Gentest zu entwickeln,
mit dem es möglich sei, die genaue Lebensspanne / Lebens-
erwartung eines Menschen zu bestimmen. Dagegen wehrt sich
bei mir alles, nein! Ich möchte es nicht wissen wie lange ich zu
leben habe.
Das Ende – soweit wir es sehen oder erahnen können – ist der
Tod, vor dem wir Angst haben. Das Angsthaben gehört dazu.
Und was den Tod angeht, so ist es für unseren irdisch-menschlichen
Blick dunkel, wohin er uns führt, dunkler als die dunkle Nacht.

Mit jedem Schritt kommt man sich näher…
Wer zu spät kommt…

… den bestraft das Leben, oder doch nicht…(?)
Stimmt das so? Oder stimmt das immer?
„Es ist nur ein kleiner Teil des Lebens, in dem wir wirklich leben… Der eine dient diesem, der andere jenem:
sich selbst aber keiner.“
(Seneca)

Unsere Ev. Kirche hat hinten am Turm keine Uhr, warum?

Zeitlos!
„Kann es etwas Mühevolleres als das Leben jener Menschen geben, die dauernd mit der Vorsorge beschäftigt sind?
Sie sind ständig in Eile, um einmal bessser leben zu können,
auf Kosten ihres gegenwärtigen Lebens richten sie das
zukünftige Leben ein…. Das größte Hindernis des Lebens
ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt, das Heute
aber versäumt. Alles was noch kommen soll, liegt im
Ungewissen: leb sofort!“
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)
Zeit ein kostbares Gut

Meine Gartenwegmarken
„…So wie reiche und königliche Schätze, wenn sie an einen schlechten Herrn geraten sind, im Augenblick vergeudet werden, aber dagegen bescheidenere, wenn sie an einen
guten Verwalter übergeben sind, durch guten Gebrauch wachsen, so dehnt sich unsere Lebenszeit, teilt man sie gut ein, weithin aus… Das Leben ist, wenn du es richtig zu nutzen verstehst, lang.“ […]
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

„Aber den einen hält seine unersättliche Habgier fest,
den anderen in überflüssiger Arbeit mühevolle Geschäftigkeit…“
(Seneca)
Deswegen steht im Raum: Blogge nicht, lebe!
Der Gedanke zur Nacht

Wenn die Wurzeln tief sind,
braucht man
den Wind nicht zu fürchten.
(Sprichwort aus China)
Monsunwetter

Der Mittwochmorgen um 04 Uhr in der Frühe brachte schon das
erste Gewitter.

Im laufe des Tages waren dann insgesamt vier Gewitter zu
verzeichnen. Alle gottseidank nicht zu heftig und unwetterartig.

Es war am Vormittag schon ziemlich warm und die Luft zum schneiden
Heute ist ja der vorerst letzte Feiertag bei uns bis zum Oktober.

Zum Abend hin war es schon wieder freundlicher. Den Regen konnte
ich noch gut für meine Regenfässer gebrauchen. Wenigstens 1 1/4
Fässer habe ich im Hofbereich vollbekommen.
Wußten Sie schon!

Wahnsinn wird normal
Wissen Sie, was Sie brauchen?
Ein Gramm Soma.
(Aldous Huxley, Schöne neue Welt)
Bodenständigkeit und der Feldweg

Feldweg
„Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen.
Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein
langes Gedeihen. Im Unscheinbaren des immer Selben verbirgt es
seinen Segen.“
(Martin Heidegger: Der Feldweg. 10. Aufl. Frankfurt a.M. 1998, S. 4)
Martin Heidegger der Philosoph der Beständigkeit und „Glockenklangs“.
„Heidegger war durch die tiefe Verwurzelung im süddeutschen Landleben geprägt. Von Freiburg aus entdeckte er für sich den Südschwarzwald. In der Landschaft zwischen Feldberg und Belchen sah er eine intakte Natur, gesundes Klima und idyllische Dörfer.“ (Auszug Wikipedia)
In seiner Hütte in Todtnauberg im Südschwarzwald schrieb Heidegger zahlreiche seiner Werke. Mit den hektischen Großstädten konnte er sich sein ganzes Leben lang nicht anfreunden.[1]

Blick vom oberen Hauweg in Wössingen
„Meine ganze Arbeit [ ] ist von der Welt dieser Berge und Bauern getragen und geführt. [ ] sobald ich wieder hinaufkomme, drängt sich schon in den ersten Stunden des Hüttendaseins die ganze Welt der früheren Fragen heran, und zwar in der Prägung, in der ich sie verließ. Ich werde einfach in die Eigenschwingung der Arbeit versetzt…[…] [2]

Wössingen Feldweg
Denken als Weg.
Heidegger: Der Feldweg. Die Metapher des Weges (You Tube) zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk.
>Dass für Heidegger Denken und Philosophieren eine Bewegung vollzieht und dabei einen Weg zurücklegt, zeigt sich an Werktiteln wie Wegmarken, Holzwege und Unterwegs zur Sprache. Denken wird so zum Weg und zur Bewegung…[…] [3]

Abendstimmung Walzbachtal-Wössingen
Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet.
Sein Hauptwerk „Sein und Zeit“ (1927) —> die Frage nach dem Sinn von Sein beschäftigt mich auch immer wieder.
Der Horizont aus dem dergleichen wie Sein überhaupt verständlich wird, ist die Zeit.[45/6] Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet. (Wiki)
—> siehe auch: Philosophie der Zeit
„Als der Sinn des Seins desjenigen Seienden, das wir Dasein nennen, wird die Zeitlichkeit aufgewiesen. Dieser Nachweis muß sich bewähren in der wiederholten Interpretation der vorläufig aufgezeigten Daseinsstrukturen als Modi der Zeitlichkeit.“ ( S.17 – Sein und Zeit, 17. Aufl. Tübingen 1993)
Die Beutelschneider sind allerorten

Vor ein paar Tagen ist mir solch ein Beutelschneiderexemplar wieder einmal untergekommen. Obwohl ich wegen etwas ganz anderem zu diesem Facharzt der Urologie kam, wollte er mir sehr schnell einen PSA-Test, eine Darmspiegelung und diverse Ultraschalluntersuchungen für bald 80 Teuronen unterjubeln. Da mir dieser Mensch eh unsympathisch und suspekt war, wird er keinen Penny an mir verdienen und mich auch nicht mehr in der Praxis sehen. (War eh nur notgedrungen, weil so ziemlich alle Urologenpraxen Pfingsturlaub machten) Das heutige Medizinsyndikat ist dem Mammon verfallen und hält es mit der Moral nicht immer so genau. (siehe: Medizin, Mammon und Moral – Wie uns die Ärzte abkassieren – Der Autor Peter Eckert, selbst Mediziner, deckt die Mißstände des maroden medizinischen Systems auf. Hier bricht ein Insider das Schweigen und schildert, wie es an den Universitäten, den Arztpraxen, den Kliniken und in den Ärztekammern wirklich zugeht.)
Der Tanz um das goldene Kalb ist zur Gewohnheit in fast allen täglichen Bereichen und Gesellschaftsschichten geworden.
Im Teutonenreich grassiert der Vorsorge- und Gesundheitswahn.
(Die Antwort auf die Frage: Was ist gesund? diktiert der Zeitgeist. In Deutschland hat er derzeit einen sehr strengen Ton. Tanja Dückers kommentiert unseren Vorsorgewahn im Zeit-online Artikel)
Übergewicht, Diabetes, Krebs, Schweinegrippe – Experten suggerieren, dass wir mit Lebensstil-Änderungen, regelmäßigen Gesundenuntersuchungen oder vorbeugenden Medikamenten die meisten gefährlichen Krankheiten vermeiden können. Aber die Realität sieht anders aus. (>>>> Profil-online – Redaktionsblog)
Vorsorge macht krank: Bei Frank Plasberg diskutierten Arzt, Krebspatient und Medizinkritiker über Früherkennung. Wie war das noch mal mit der Prostata? (TV-Kritik in der Süddeutschen Zeitung)
Der Vorsorge-Junkie ist mittlerweile in vielen Bereichen anzutreffen, so auch im Medizinbetrieb. Auffälligstes Symptom: macht jeden Gesundheits – Check mit, bemißt seine Lebensqualität durch die Vielzahl an Vorsorgeuntersuchungen. Dabei sollte der heutige Mensch nach dem Motto verfahren: Lassen Sie sich nicht für krank und für dumm verkaufen – Sie sind gesünder, als Sie denken. Die Krank- und Meinungsmacher sind überall zu finden. Krankheiten werden oft regelrecht erfunden, um wieder neue „Kundschaft“ zu generieren. Eine Krankheitsindustrie verdient sich dumm und dämlich….

Wer hat noch nicht, wer braucht es noch…
Nachtgedanken

Wir sollten alles bedenken,
wofür wir Grund haben,
dankbar zu sein.
Ist es denn so selbstverständlich,
daß wir täglich aufstehen
und den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
bewundern können.
Wo ist er?

Wir suchen den „Heiligen Geist“ und können ihn überhaupt nicht finden!
Wo ist er? Wo ist er geblieben, wer hat ihn gesehn?
Grummel! Nuu, Ich kann ihn auch nicht finden. Eine Banane wäre mir jetzt aber lieber!!!

Affe im Karlsruher Stadtgarten (Zoo)
Angesichts der geballten Probleme und Entwicklungen wäre der
HEILIGE GEIST
wirklich dringend vonnöten. Der Irrsinn und Wahnsinn hat Hochkonjunktur.
Siehe auch die letzten Meldungen aus Japan:
„Die radioaktive Verseuchung um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima wird immer ernster. Wie der Betreiber Tepco bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des AKW radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde das gefährliche Radionuklid außerdem im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des AKW entdeckt. Es sei das erste Mal, dass Strontium im Grundwasser gefunden worden sei, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete.“ (Tagesschau)
Ungeachtet zahlreicher Warnungen führender Wissenschaftler, trotz erdrückender Fakten und Tatsachen, torkelt der Mensch und damit die Menschheit weiterhin „selbstgefällig in den Abgrund“. Nicht das fehlende Wissen um die Folgen seines TUNS wird ihm dabei zum Verhängnis, sondern seine Unfähigkeit, aus den erdrückenden Fakten endlich die richtigen Schlußfolgerungen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Matrix und Wirklichkeit passen schon lange nicht mehr zusammen.
Erholsame Pfingsttage!

Erholsame und streßfreie Pfingstfeiertage
wünsche ich den Besuchern von Absurd-AG
Der goldene Schuß

Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten. schreibt Gunter Sachs in seinem Abschiedsbrief.
> Eine wachsende Vergesslichkeit und die rapide Verschlechterung seines Gedächtnisses würden aber schon jetzt zu „gelegentlichen Verzögerungen in Konversationen“ führen. „Jene Bedrohung galt mir schon immer als einziges Kriterium, meinem Leben ein Ende zu setzen.“ (br-online.de)
Ehrlich gesagt, gehen mir selbst sehr viele Gedanken über solche Handlungsweisen und die ganze Problematik von Krankheit und „Alter“ durch den Kopf.

Liegt es an meinem Alter und der Tatsache, daß ich in letzter Zeit (die letzten zwei Jahre) mehr Schwierigkeiten mir meiner Gesundheit hatte/ habe? Ja! Gebe es ja zu, das ich doch etwas verwöhnt gewesen bin. War es vielleicht sogar Vermeßenheit und Hochmut oder moderner ausgedrückt Arroganz oder Anmaßung??? Da können einem schon tausenderlei Dinge und Fragen durch den Kopf schwirren.
„Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit
und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab,
flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.“
(Bibel – Buch Hiob)
Schon Schopenhauer pflegte zu sagen:
„Alles weilt nur einen Augenblick
und eilt dem Tode zu.“
Leiden als Schlüssel zum Geheimnis des Lebens??
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, also mit Leiden
und Krankheit hab ich es wirklich nicht so.
Eines weiß ich gewiß: Diese Themen werden mich noch länger beschäftigen.
Nachtgedanken

Nur durch die weiten Räume der Zeit
gelangt man zum Mittelpunkt der Gelegenheit.
Weise Zurückhaltung bringt die richtigen
Beschlüsse zur Reife.
Tätigkeit ohne Verstand

Manchmal, ja manchmal kann man wirklich aus der Haut fahren! Es ärgert einem, man bekommt eine gewisse Wut…
Aber dann! Bringt es was? Im Endeffekt schadet es nur einem selber, der Blutdruck geht hoch 
Lieber so: ![]()

Tätigkeit und Verstand
„Was dieser ausführlich durchdacht hat, führt jene rasch aus.
Eilfertigkeit ist eine Eigenschaft der Dummköpfe,
weil sie den Punkt des Anstoßes nicht gewahr werden,
gehen sie ohne Vorkehr zu Werke…“
(zitiert nach Baltasar Gracián: Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit – aus dem Spanischen von Arthur Schopenhauer)
Faulheit stärkt die Glieder

Müßiggang ist der Beginn der Weisheit 😉
Der spanische Jesuitenpater Balthasar Gracían forderte schon vor 350 Jahren jeden klugen Kopf in seinem „Handorakel und Kunst der Weltklugheit“ auf,
„nicht hastig zu leben.“

„Viele sind mit ihrem Glück früher zu Ende, als mit ihrem Leben.
Sie verderben sich die Genüsse, ohne ihrer froh zu werden…
Sie sind Postillione des Lebens, die zum allgemeinen rasenden Lauf
der Zeit noch das ihnen eigene Überstürzen hinzufügen. Dabei
möchten sie an einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen
Leben verdauen können.“ (Balthasar Gracían)
Vergleich

TestMögl 5

Test Mögl 6

Holunderblüte – Er blüht wieder voll –

MaiSpaz Pana 7
Abendimpressionen

Abendhimmel
In vergangenen Epochen wollten die Menschen erlöst, errettet,
geläutert und von ihrem Joch befreit werden. Der Mensch in
den Industrieländern ist freiwillig in der Unfreiheit und will in
erster Linie unterhalten werden. Seine Langeweile soll man
ihm vertreiben, koste es was es soll! Nicht sein Seelenheil ist im wichtig,
nein! – der Zeitvertreib allein zählt.

Abendstimmung

Die Aufnahmen waren gleichzeitig ein Testvergleich zwischen
den Kameras.

die Neue SuperZoom Kamera
Der Gedanke des Tages

Nur im ruhigen Teich spiegelt sich
das Licht der Sterne
(aus China)

Die Nacht hatte es etwas geregnet, war aber nicht der Rede wert,
nur ein halbes gefülltes Regenfaß ist die Ausbeute. Heute Nach-
mittag schon wieder mehr Tendenz zu Sonnenschein, zwar nicht
übermäßig warm mit knapp 20° C, für die Jahreszeit aber normal.
Stimmt im Prinzip schon…

Wege
„Manchmal, wenn ich über all den Trubel der Menschen nachdachte,
die Gefahren und Mühen, denen sie sich aussetzen, woraus soviel
Zank, Leidenschaft, tollkühne und oft auch böse Handlungen
entstehen, fand ich, daß alles Unglück der Menschen daher kommt,
daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.“ (Blaise Pascal)
Das stimmt zwar so und sehe ich auch genauso, trotzdem mußte ich heute unbedingt aus meinen Stuben ausbrechen. Zu lange, zu oft bin ich drinnen gesessen, habe Stunden um Stunden vorm Computer, am Schreibtisch oder sonstwo sitzend verbracht. All die vielen Jahre der überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit, haben ihre Spuren in meinem Körper hinterlassen. Da mein Blutdruck mir momentan auch
etwas Sorgen bereitet, das Wetter einladend war, unternahm ich wieder einen längeren strammen „Spaziergang“, bzw. ich sollte wohl lieber Fitnessmarsch schreiben.

Wohlriechende Natur
Da bin ich mir noch nicht sicher
Was ich sowohl von der neuen Kamera halten soll, welche Vorteile
Windows Live Writer bieten sollte für mich
???, gewöhnt bin ich all die Zeit
mit BlogDesk zu bloggen und ab und zu mit dem Firefox Scribe Fire.
Da ich jetzt den Feuerfuchs (Firefox) Version 4.01 auf dem Computer
habe, muß ich mich an den auch erst mal wieder gewöhnen. Allzu viele
Veränderungen liebe ich in meinem Alter nicht mehr 😆 😆
Jedenfalls ist der Live Writer stark verbessert gegen frühere Versionen,
da hatte ich diese Software ja auch schon mehrmals getestet.
Jedenfalls bin ich mit meiner Kleinen , meiner Superkompaktcamera
Panasonic DMC-FS 30 im direkten Vergleich sehr zufrieden.
Neue Camera ausprobiert und neue Software testen
Meine Denkpausen werden immer länger

Denkpause
„Wer bist du, Mensch, ins Dasein geworfen, ohne es gewußt oder gewollt zu haben? Ein wissendes und seines Bewußtseins bewußtes Wesen. Dem Tode geweiht und fähig, es zu wissen: ebenso machtlos, deine eigene Vernichtung zu begreifen wie deinen Anfang, den Anfang deines Bewußtseins: ebensowenig imstande, deine Ewigkeit zu begreifen
wie dir konkret vorzustellen, daß du auch überhaupt nicht hättest existieren können? [… ] (Marcel Légaut)
Nichts soll dich schrecken

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken
alles geht vorüber.
Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv auf den Pfaden
der Philosophie. Kann sie allumfassender Trost sein?
Trotz allem Elend in dieser Welt

„Wir sollten alles bedenken, wofür wir Grund haben, dankbar zu sein. Ist es denn so selbstverständlich, daß wir täglich aufstehen und in Frieden unsere Arbeit verrichten; daß wir uns und anderen eine Menge Wünsche erfüllen können? Es liegt an unserer inneren Einstellung, ob wir all das würdigen. Ist es nicht schade, daß viele Menschen sich erst dann an das Gute erinnern – etwa an ihre gesunden Glieder und Sinne -, wenn es ihnen genommen ist?“ (Georg Moser – kath. Theologe: Ich bin geborgen 1975)
Daran mußte ich denken, als ich beim Orthopäden in Karlsruhe war. Mein Spaziergang auf dem Karlsruher Unigelände mit Überleitung in den Schloßpark und Botanischen Garten, tat ein übriges bei strahlendem Sonnenwetter.

„Die Kunst der Lebensführung
besteht bekanntlich darin,
mit gerade soviel Dampf zu fahren,
wie gerade da ist.“
(Theodor Fontane)

Wenn man sich glücklich und zufrieden fühlt, sollte man sich nicht noch glücklicher fühlen wollen. Zuviel des Guten hat noch nie gut getan.

Was wohl?

Die meisten Menschen jagt was (?) durchs Leben, ohne das sie
zur Ruhe und Besinnung kommen, versteht ihr das?
Kein Wunder!

„Wenn ich sehe, wie verblendet und elend der Mensch ist, wenn ich betrachte, wie das ganze Universum stumm ist und der Mensch unerleuchtet […] jeder Erkenntnis unfähig, dann packt mich ein Entsetzen…“ (Blaise Pascal)
Abtauchen!

Komm Oskar wir tauchen ab!

Arthur Schopenhauer erblickte im Egoismus die „Haupt- und Grundtriebfeder“ im Menschen wie im Tier. In den Grundlagen zur Moral legt er dar, was er darunter versteht z.B. die unterschiedlichsten Formen des Übelwollens, die Gehässigkeit, die Bosheit usw. Leider! Kann es heutzutage auch nicht anders sehen.
Schönen Zeiten…

Was ist nun?
Schönen Zeiten gehen wir wahrhaftig nicht entgegen, wenn man es uns auch permanent einreden will.
Die Wahrheit zu sagen ist zu einem revolutionären Akt geworden.
Trotz weitverbreiteter Unzufriedenheit dominieren in der heutigen westlichen Welt Apathie und Lähmung. Haben uns ein nivelliertes Bildungssystem, die Verdummung durch die Massenmedien und die Einlullung durch die Produkte der Pharmaindustrie zum Handeln unfähig gemacht? Ist die westliche Welt nur noch ein trostloses Abziehbild jener kraftvollen Nationen, die sie einst war? Leben wir heute eigentlich alle nur noch im Wohlfühlmodus und niemanden interessiert es, wie wir manipuliert werden? (Auszug aus Buchbesprechungstext vom Kopp-Verlag zum Buch: Die Billionen Dollar Verschwörung – Auf dem Weg zur Neuen Weltordnung – von Jim Marrs)

Obige Bücher lese ich gerade und ganz akut aktuell eingeschoben:
Europa vor dem Crash
>>> Langsam haben es auch die größten medialen Realitätsverweigerer und politischen Schönredner begriffen: Nichts ist mehr sicher. Der Euro ist eine tickende Zeitbombe und der Countdown läuft.
Verzweifelt versuchen Politiker mit gefälschten Arbeitslosenzahlen, geschönten Konjunkturdaten und dem Verschweigen der wahren Staatsverschuldung, die so hoch ist, dass man es sich kaum mehr vorstellen kann, das Volk zu belügen, zu betrügen und zu beruhigen. (>>)
Über all die Dinge habe ich zu Widerstand-Boykott Netzwerk – Zeiten ausführlich geschrieben, gekämpft usw. … auch in MP-Netz-Zeiten noch, aber nun mag ich nicht mehr so, bin es leid geworden und irgendwie auch müde, denn es ist im Grunde ein aussichtloser Kampf.
Ruhelose Welt

Zur Langsamkeit und zur Muße braucht man Zeit. Langsamkeit verschafft uns Zeit, Schnelligkeit raubt sie uns. Je tiefer der Mensch in die Zeit dringt, in das eigentliche Wesen der Zeit abtaucht, versucht die Zeit zu verstehen, ist er auf sich selbst verwiesen. Er muß seine Eigenzeit finden, seinen Rhythmus finden, um in der Zeit leben zu können.
An solchen Sonn- und Feiertagen meide ich die Orte und Wege, wo mir zu viel Hektik, Eile, Krach und Menschen vorhanden sind.

Einer meiner Lieblingswege

Die Stille fernab vom närrischen Treiben liebe ich
Stille, ebenso wie die Langsamkeit, erschließt sich einzig einem Menschen dessen Denken ruhig geht und keine Bocksprünge macht. Doch das Denken heute hechelt dem Zeitgeist hinterher, flattert unruhig in jedem Windhauch umher, die Ruhe, die Besinnung und Beständigkeit fehlt.
„Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?“ (Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Ein vertieftes Leben ist nur möglich, wenn mir die Kostbarkeit der Zeit
bewußt ist. „Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit.“ Dieses Wort des
hl. Augustinus läßt sich weiterführen: Mit den späteren Lebensjahren wird die Zeit immer kostbarer. Wir gehen Schritt für Schritt dem Tag entgegen, an dem das letzte Körnchen durch die schmale Öffnung der Sanduhr unseres Lebens fällt. Dann wird unsere Erdenzeit vorüber sein.
Trotz allem…

Trotz schönem Wetter und anderen Ablenkungen ….

kommt dies nicht zu kurz!
Auf den Heizteufel kann ich dank sommerlicher Temperaturen verzichten

Tschüüüsch bis zum Oktober!

Genießen Sie den Frühling …

… und wie ich ihn genieße. Ein April wie ein Sommertraum
mit Temperaturen von 26° + 27° C bei uns im Badnerland.

Manchmal hat man so Tage

Mystik
Nur wer die Leier schon hob
auch unter Schatten,
darf das unendliche Lob
ahnend erstatten.
Nur wer mit Toten vom Mohn
aß, von dem ihren,
wird nicht den leisesten Ton wieder verlieren.
Mag auch die Spieglung im Teich
oft uns verschwimmen:
Wisse das Bild.
(Rainer Maria Rilke, Sonette an Orpheus 1. Teil, Nr. 1X)

Das Bewußtsein hat das Potential, über eine materielle und alltägliche
Welt hinaus zu denken. Die Sehnsucht nach einem Ausgleich der Disharmonie zwischen Sein und Wunsch ist somit möglich.

Laß mich ein, du stiller Himmel,
Nimm mich aus dem Weltgetümmel.
(Angelus Silesius)
Nicht so wichtig…
Nach dem langen Winter ist bei mir Computer, Internet, Blog und bloggen nicht so wichtig. Bin viel unterwegs und draußen, drin war ich lange genug.
Wenn ich dann mal länger im Haus bin, ist mir lesen und schreiben wichtiger, Internet hat sich bei mir ‚abgenutzt‘.
Im Spiegel der Natur: „Ist ein Mensch nicht ziemlich genau beschrieben, wenn man hört, daß er gern zwischen gelben hohen Kornfeldern geht, daß er die Waldes- und Blumenfarben….“ (Friedrich Nietzsche).

Die Natur ist regelrecht explodiert, es ging alles so schnell…
Alles grünt und blüht, der Frühling ist gut 14 Tage früher dran bei uns

Alles grünt und blüht um die Wette

Das Wandern ist des Müllers Lust…

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo

War auch mal ein Lied – 1972 auf Platz 1 in den Hitparaden: Christian Anders- Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Mir gingen aber eigentlich wieder einmal Gedanken zur Zeit durch den Kopf.
Die Zeit erscheint uns umso flüchtiger, je mehr wir darüber nachdenken.
Sie entfliegt uns geradewegs, je älter wir werden.
Ein schöner Ausspruch über die Zeit stammt von dem Kirchenvater Augustinus: „Was aber ist die Zeit? Werde ich danach gefragt, so weiß ich es. Will ich es aber dem Frager erklären, so weiß ich es nicht.“
Trotz ihrer Höchstentwicklung und der Raffinesse in ihrer Funktion sind unsere Sinnesorgane ein Käfig, der uns in Raum und Zeit gefangenhält. Nur in der Transzendenz unseres Bewußtseins liegt die Fähigkeit, diesen Käfig zu sprengen.
Die Zeitlichkeit ist also der Sinn des (DA) Seins

Fest steht, die Zeit entwindet sich mal wieder meinereins 🙁 und da Zeit sich nicht beliebig aufteilen läßt, steht mir wohl mal wieder ein unruhiges Wochenen de bevor. Angefüllt mit Ambivalenz, Zwiespalt, Zerissenheit und Unentschiedenheit …. ja und was nicht noch alles? Bis 26° C am Wochenende verspricht der hiesige Wetterfrosch. Wo dann aber anfangen, wo sein, was machen, was tun…..???? Fragen über Fragen.

St. Peter und Paul
Die Existenz ist zugleich Eröffnung und Verschließung, Schauplatz des
Möglichen und Endlichkeit. Diese Realität vollzieht sich in der Erfahrung
der Zeit. Aber wo anfangen und wo aufhören?
Einerseits fesselt mich die Lektüre der nachfolgenden Bücher…

Wie erschreckend zutreffend doch der rechte Buchtitel ist:
Das Dumme am Leben ist,
dass man eines Tages tot ist
Klein-Lena ist nun in einem Alter, wo sie immer mehr Zeit einfordert.
Haus und Hof rufen nach dem langen Stillstand nach tätiger Hand, der
Garten will gepflegt und gehegt werden. Das Wetter ist aber auch dazu
angetan, auf Wanderschaft zu gehen, eine Fahrt ins Grüne zu unternehmen. Die Erledigungsliste wird länger und länger 🙁
Soviel Nachholbedarf und so wenig Zeit, wie alles unter einen Hut bringen?
Erschwerend kommt hinzu, angestachelt durch Frühling, Wärme, Sonne und mehr Licht (bei uns der sonnenreichste März seit 60 Jahren) habe ich
überall ‚Baustellen‘ sowie Vorhaben angehäuft. Im Bunker die Bücher neu
geordnet, entstaubt und Bretter geputzt, neue Ablagen errichtet und mein altes Manko bei solchen Tätigkeiten, es zieht sich in die Länge, weil ich mich immer wieder verblättere und verlese.

Noch besser nach Fach und Themen sortiert
Aktuell durch meine Arbeit an der ‚Lebensphilosophie‘ auch wieder
Heidegger, besonders sein Hauptwerk aus dem Jahre 1927 Sein und Zeit

Für Heidegger hat der Mensch nicht Angst, weil er um seinen Tod weiß,
sondern umgekehrt: Weil er ein Wesen der Sorge ist, kann er um seine
Zukunft und um seinen zukünftigen Tod wissen. Daher findet der
Mensch im Gedanken an den Tod die Offenbarung seines Schicksals,
seiner Endlichkeit und seiner Freiheit.
Nichts wie weg

Der Beginn