
Tagesnotizen vom 31. Januar 2026: Wir haben Hochdruckwetter, kaum Wolken, aber kalt. Aktuell um 20 Uhr schon minus 5,6° C. Der Mond steht hell über den Bäumen, somit wird die Nacht so um die 7° C. minus wohl erreichen.

Winterszeit ist für mich auch immer die Zeit der Besinnung auf alle möglichen Dinge. Zeit der Pläne und der Aufarbeitung, was am Endes des Winters dann doch bei weitem nicht alles geschafft wurde. Reflexion in meinem Alter auch auf Vergangenheit.

Da ich immer noch emsig am Bücher sortieren bin, auch alte HP-Dateien sowie vergangene Bloginhalte, die vielen Bilder sichte und vieles auch noch sichern und archivieren muss, kamen mir folgende Bücher in den Blick.
Lieber Vater, liebe Mutter …
Sich von den Schatten der Kindheit befreien
von Angelika Glöckner
Kindheit kann Schatten werfen – und das Leben auch von Erwachsenen verdüstern und stören, weil viele mit den Eltern noch im Unfrieden sind. Die erfahrene Therapeutin zeigt überraschende Wege zur Heilung. Versöhnung mit der eigenen Geschichte – und neue Lebensfreude – sind möglich.
Notizen: Der Schlüssel liegt in der Kindheit.
Man könnte meinen, das sei eine Binsenweisheit, dennoch wird sie allzu gerne vergessen und beschert Psychologen nicht umsonst ein breites Betätigungsfeld.
Die Unfähigkeit zu trauern, stellten bereits Margarete und Alexander Mitscherlich bei den Kindern der 50er Jahre fest. Ausgelöst durch eine Zeit, in der die Erwachsenen weder sich noch den Kindern Schwächen und Trauer zugestanden. (Buchkurzbeschreibung)
Durch mein Studium bzw. Ausbildung bin ich ja intensiv mit der Materie vertraut, besonders auch was die Neurosenlehre, Angst und Panikstörungen, Angstkrankheiten etc. betrifft. Da sind mir sehr schlimme Fälle auch bekannt von Menschen, die trotz langwieriger Psychotherapie aus der Kindheitsspirale nicht herauskommen.
Schatten über der Kindheit von Helen Kennerley (eine englische Therapeutin)
Wie sich frühe psychische Traumata auswirken und wie man sie bewältigt.
Viele Menschen werden von schrecklichen Erinnerungen an Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit bis ins Erwachsenenalter verfolgt. Dieses Buch gibt ihnen konkrete und bewährte Anleitungen zur Selbsthilfe.
Lange Zeit wurde es verschwiegen; inzwischen ist unübersehbar geworden, in welchem Ausmaß hilflose Kinder, oft sogar von nächsten Angehörigen, seelisch und körperlich gequält, missbraucht, geschlagen und vernachlässigt werden. Die schrecklichen Erinnerungen verfolgen sie bis ins Erwachsenenalter. Sie klagen dann über Stimmungsschwankungen, Depressionen und Essstörungen; oft haben sie Probleme in der Partnerschaft, und ihr Selbstwertgefühl ist gestört. Helen Kennerley erklärt, wie die Erfahrungen der Kindheit mit den Problemen in der Gegenwart zusammenhängen, und entwickelt daraus Leitgedanken für die Therapie. Sie stellt ein Programm zur aktiven Selbsthilfe vor. Wie gehen Traumatisierte am besten mit Selbstvorwürfen, Schuldgefühlen, übersteigerten Ärgerreaktionen, sexuellen Schwierigkeiten und Beziehungsproblemen um? Das Buch enthält zahlreiche Vorschläge für Übungen, lässt aber dem Leser oder der Leserin viel Spielraum für die persönliche Gestaltung des Therapieprogramms. «Insgesamt machen die detaillierte Sachkenntnis und der engagierte, dabei nie missonarische Versuch, Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten, Kennerleys Studie zu einem Glücksfall innerhalb der Flut von Selbsthilfebüchern.» (Psychologie Heute)
Da fällt mir der Fall ein, der hier passiert ist, indem ein Asylentenehepaar aus Afghanistan die eigene Tochter umgebracht haben und anschließend hier an einem Grillplatz verbrannt haben. Warum? Weil sie nicht so gespurt hat, mit 18 Jahren, wie sie sollte.

Alte Wunden heilen (Kurzbeschreibung)
Die Ursache sogenannter alter Wunden und Geschichten, die regelmäßig wiederkehren, sind in der Kindheit erworbene Überzeugungen, die zu einer verzerrten Selbstwahrnehmung führen. Solange sie nicht behoben sind, bleibt ihr Bann ungebrochen. Gabriele Stöger und Wilfried Reiter zeigen in ihrem Ratgeber, wie dem ein Ende zu bereiten ist. Übungen und zahlreiche Tipps versetzen den Leser in die Lage, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen, sich mit ihr zu versöhnen und so mehr Energie für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu haben. (Amazon)

Das war im August 2015 im Frau Holle Land am Fuße des Meißner. Dort hatten wir ein Objekt angeschaut, weil wir dann schon aus Walzbachtal wegziehen wollten. Hat aber nicht geklappt. Solche Dinge gehen mir bevorzugt in der Winterszeit durch den Kopf. Warum? Wozu war es gut? Woran scheiterte es? Das Denken geht mir eh nicht aus.

Frau Holle Land und der Meißner liegt im Werra-Meißner Kreis in Nordhessen. Bin ja in Nordhessen im Kreis Kassel geboren. Ist da was Wahres dran, daß es einem im Alter in die „Heimat“ zieht? Landschaftlich schön ist es dort allemal. Aber wenn ich heute betrachte, wie schändlich dort teilweise die Landschaft mit Windanlagen zugepflastert wird, bekomme ich das große Grausen.

Solche schöne Landschaft habe ich auch hier in Schweden. Frage mich oft und denke darüber nach wie und warum sich alles so gefügt hat.(???). Oft habe ich das Empfinden und das Gefühl, einen guten „Schutzengel“ in meinem bisherigen Leben gehabt zu haben.

Die Fahrt des Lebens verläuft oft schon eigenartig. Sind wir uns jedoch bewußt wie viel Möglichkeiten wir doch haben es auch zum Guten lenken können.

Das Kloster in Germerode. Ja, damals hätte ich mich dort wohlfühlen können und meiner Familie hätte es dort auch gefallen. Das Anwesen wäre auch sehr angenehm gewesen. In heutiger Betrachtung, mit dem ganzen Irrsinn des Klimawahns wäre fast jeder Immobilienkauf mehr oder unkalkulierbarer Wahnsinn. Die meisten Hausbesitzer wissen noch gar nicht richtig, was auf sie zukommt. Wie entspannt es jedoch hier mit all den Dingen in Schweden zugeht. Wenn ich dann noch die Immobilienbörsen hier betrachte, für wie viel weniger Geld ich hier wunderbare Anwesen bekomme (…) weiß ich wir haben alles richtig gemacht. Nein! Heimweh ist nicht angesagt.