Das Wasser murmelt Dir ein Lied…
Setz dich an einen Bach und sei einfach da. Das Lied des Wassers wird deine Sorgen aufnehmen und sie hinab zum Meer tragen. Imagination und Selbstsuggestion kann sehr viel bewirken und befreiend sein.
Kategoriearchiv: Sehnsuchtswelten
Sinn und Wesentlichkeit
Irgendwie ist momentan die Luft raus…
Die Tage dümpeln so dahin und doch ist die Zeit im Sauseschritt vorbei gedüst. 🙁
Der Sommer schon wieder Vergangenheit und so vieles blieb brach liegen.
Zur Stimmung paßt das heutige Wetter, Sonne, dunkle Wolken, mal Wind, mal Regen, gewittrig/schwül und trotzdem fröstelt es mir im Bunker.
Was wollte ich nicht alles abwandern, so viele Pläne hatte ich und bin doch sehr wenig gelaufen, geschweige denn gewandert. Blog und Internet auf Sparflamme, überhaupt hatte ich wenig Bock auf Computer und Co.
Alles ist im Aufbruch, auch ich bin schon halb nicht mehr hier…
Sortieren, aussortieren, sichten und wichten ist angesagt
Schon sehr lange waren all meine Schreib- und Arbeitsplätze nicht so aufgeräumt wie zur Zeit. Vieles aus meiner Berufszeit habe ich aussortiert, weil eh nicht mehr aktuell – speziell aus der IT und Computerfachwelt. Nur noch unnötiger Ballast.
Sehr viel gelesen habe ich aber und handschriftlich geschrieben.
Was nehme ich alles mit ins Frau Holle Land…?
Innerlich ~ seelisch ~ psychisch bin ich schon länger weg, es hält mich / uns nichts mehr hier. Wir werden mit “Flüchtlingen” hier geflutet (Ein Volk betreibt seine eigene Abschaffung —> Irres buntes Land in Höchstform) Karlsruhe kotzt mich nur noch an, war ja noch nie ein Großstadtmensch, aber was da jetzt abläuft, einfach nicht mehr normal. Da heißt es nur noch: NICHTS wie ab!
Heute Mittag strahlend blauer Himmel, jetzt düster-regnerisch und schon dunkel
🙁 🙁
Habe meine alte Olympus Kamera beim räumen ausgekramt und diese Bilder oben damit geknipst (Olympus 610 UZ) mit Batterien, eine Kamera mit Batteriebetrieb würde ich nicht mehr kaufen, nur noch mit Akku.
https://www.youtube.com/watch?v=m8-RnYH7r6s&list=PL3EE9D7E8635B061A&index=2
Ehandu namandu von Juliane Werding
Sehnsucht! Irgendwo hin wo niemand mehr stört…
Aus der Zeit gefallen…
Frei ist, wer Herr seiner Zeit ist.
Freiheit ist nicht großes Auto, Motorrad, Urlaub
oder sonstiger Schnickschnack.
Deshalb spüre ich auch gerne der “Zeitlosigkeit” in einer Kirche
oder in einem Kloster nach. Wie die Mönche versuche ich im Einklang
mit mir und der Zeit zu leben.
Klöster sind Orte der Beschaulichkeit und der Ruhe.
Hier kann der Mensch die laute Hektik und den Alltag
hinter sich lassen. Denn hier ticken die Uhren leiser und anders.
Fernseher und Radios schlafen, hier herrscht ein anderer Takt,
der Takt der Besinnlichkeit und der Spiritualität.
Die Heimkehr
.![]()
Ein Mann kehrt nach langen Jahren der Abwesenheit in seine Heimatstadt zurück und ist auf einmal fremd. Hesse greift ein Thema auf, dass in unserer hektischen Zeit immer mehr Brisanz erhält.
Heimat ist da wo das Herz zu Hause ist.
Obwohl ich nun hier in Walzbachtal 46 Jahre wohne und gelebt habe, war mein Herz nie richtig hier heimisch geworden und zu Hause. Nun zieht es mich auf meine alten Rentnertage nach Nordhessen in den Raum Kassel, in meine Geburtsheimat.
Aber auch meine Frau und unsere Tochter und Schwiegersohn sind begeistert und möchten mitziehen. Wenn alles klappt erwerben wir dort ein schönes Anwesen mit wunderbaren und sehr großen Garten (über 3000m2).
Ich weiß nicht was soll es bedeuten…
… Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
(1.Strophe vom Loreleylied von
Heinrich Heine, 1823)
Manche Tage ist Melancholie mein Begleiter.
Der einsame Wanderer auf dem Lebensweg nach Nirgendwo
Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.
(Christian Morgenstern)
Melancholie die süße Traurigkeit, ein feiner Schleier über der Seele lichtet sich zuweilen und läßt die Gedanken in die Vergangenheit schweben.
Deswegen bin ich auch ein Wolkenträumer.
Deswegen reise ich so gerne mit den Wolken um die Welt. Es eröffnet
immer wieder neue Ausblicke und Einblicke. Vielleicht findet die Seele dann
einmal das verlassene Paradies.
In jeder Wolke wohnt ein Traum, deswegen bin ich auch ein
Wolkenträumer.
…
Ganz langsam wird es was…
Immerhin bin ich heute bei blauem Himmel und Sonnenschein eine Stunde gelaufen.
Am letzten Sonntag, trotz kaltem Wind, auch schon eine gute Stunde unterwegs, es geht also langsam wieder aufwärts.
Blick in die Rheinebene vom Kirchberg
Nun hört man schon wieder die Singvögel, die genauso wie ich, in erwartungsvoller Frühlingssehnsucht sind. Ein wenig Schnee hatten wir letzte Woche ja auch. Obwohl der Winter bei uns ja nie so streng ist. Heute merkte man, die Sonne gewinnt an Kraft und Intensität. 🙂
Manchmal…
Einsamkeit der Nacht
Einsamkeit der Nacht: Wie oft saß ich schon in einsamer Nacht, in meiner Dachstube unterm Dachfenster, im fahlen Mondesschein. Milliarden Sterne funkeln…
Die Nachtblume
Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.
Wünsche wie die Wolken sind,
Schiffen durch die stillen Räume,
Wer erkennt im lauen Wind,
Ob’s Gedanken oder Träume?
Schließ ich nun auch Herz und Mund,
Die so gern den Sternen klagen:
Leise doch im Herzengrund
Bleibt das linde Wellenschlagen.
(Joseph v. Eichendorff)
”Komm und hilf mir durch die Einsamkeit der Nacht”
war mal ein Liedtitel von Julianne Werding (leider nicht verfügbar)
Immer wieder diese Sehnsucht
Natursehnsucht: Sehnsucht nach einer besseren heilen Welt.
„Sehnsucht“
Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!
Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.
Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. –
[Eichendorff: Gedichte [Ausgabe 1841].
Rückschau: Ein wenig wehmütig
Niedrig schleicht blaß hin die entnervte Sonne,
Herbstlich goldgelb färbt sich das Laub, es trauert
Rings das Feld schon nackt und die Nebel ziehen
Über die Stoppeln.
Sieh, der Herbst schleicht her und der arge Winter
Schleicht dem Herbst bald nach, es erstarrt das Leben;
Ja, das Jahr wird alt, wie ich alt mich fühle
Selber geworden!
(die ersten zwei Strophen von Im Herbst
von Adelbert von Chamisso)
Eigentlich war ich immer auf der Suche nach etwas, das mein Leben berühren und mich aus meinen Zwängen zur Freiheit führen würde.
Einiges ist auf diese Weise geschehen, aber die große Sehnsucht blieb unbefriedigt.
…eine nachhaltige und beglückende Erweiterung der eigenen Sichtweise zu erfahren.:”Neu zu erfahren, in jedem Moment, wie schön es um mich herum ist; das Schöne, das Göttliche zu sehen, auch und gerade wenn es schwierig wird; mit offenen Augen, offenem Herzen und Sinnen durch die Welt zu gehen.
(Fortsetzung in Teil 2)
Rundfunkmomente
Wo ist sie geblieben die schöne Zeit?
Heimweh nach gestern…
Rückerinnerung
Der erste Liebeskummer und die erste Trennung
1966 nudelte ich dieses Lied durch…
Träume sind immer vorhanden
Sehnsucht der Seele
Gott ist das Urproblem der Menschheit, besonders aber das Problem der heutigen. Der Mensch ist von Natur ein Gott- und Sinnsucher in dem zweifachen Sinne, daß er die Gottheit erkenntnismäßig begreifen und daß er sie liebend umfassen möchte.
Die Suche nach Erkenntnis und nach Gott läßt uns nicht zur Ruhe kommen. Von Anbeginn war dies in der Welt und im Menschen. Das Urproblem der Menschheit nimmt eine doppelte Fassung an, einmal in der Frage: Ist Gott? und dann in der Frage: Was ist Gott? Die letztere Fragestellung wird für alle Zeiten bestehen; denn das Unendliche wird nicht umfaßt vom Endlichen. Viele Philosophen hat dies umhergetrieben, sei es Nietzsche und natürlich Kierkegaard.
Kierkegaard schreibt 1844 in dem Buch: Der Begriff der Angst:
Als Grundzug des Menschen findet er einen in der Philosophie völlig neuen Grundbegriff: die Angst. Immer wieder durchzieht seine Schriften auch die Sinnsuche und die Gottessehnsucht, die Sehnsucht nach Erlösung und Freiheit.
(Da kommt der Pastoralpsychologe zum Vorschein. 😉 )
Nicht zuletzt ist die Sehnsucht nach dem Paradies im Menschen verankert.
![]()
Auch ich bin immer noch auf der Suche nach dem Naturparadies
Sehnsucht
Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!
Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.
Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. –
[Eichendorff: Gedichte [Ausgabe 1841].
Paßt zu meiner Seelenstimmung
Engelsträume
Südwindträume
Wenn der Südwind weht
und der Sommer geht
bin ich immer ein wenig
wehmütig.
Wenn der Südwind weht
träume ich dem Sommer hinterher
Wenn der Südwind weht
kommt die Sehnsucht,
aber nach was?
![]()
Es ist etwas Eigenartiges um die Sehnsucht
nach dem unbekannten Unendlichen.
Das immer wache und nimmer satte
Ausschauen nach dem uferlosen
Unbegrenzten.
Samstagnachtträume
Tony Carey – Room with a view
Sehnsucht in einer Mondnacht
“Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.”
(Joseph Freiherr von Eichendorff – Mondnacht)
Übrigens sind diese Bilder noch mit der Olympus SP-610UZ aufgenommen. Jetzt fotografiere ich meistens mit der Olympus SP-810UZ. Und die Bilder sind immer original so aufgenommen. Schönen oder bearbeiten tue ich die Bilder gewöhnlich nicht.
![]()
Eine Sehnsucht sitzt im Herzen
Eine Sehnsucht sitzt im Herzen,
ich weiß nicht, wohin sie will.
Flieht sie zum Himmel, bleibt sie auf Erden?
Ich liege und halte still.
Sucht sie des Grabes Ruh oder das Leben?
Ich fühl´s, sie läßt sich nicht stillen,
es ist eine Sehnsucht auf eigene Hand,
nur um der Sehnsucht willen.
(Erik Axel Karlfeldt 1864-1931)
60er Jahrträume
Johnny Tillotson: Ich träume immer, immer wieder nur von dir
Unbeschwerte Kinder- und Jugendzeit – Nur diesen Sänger und diesen
Titel habe ich nicht in Erinnerung.
Sentimental im Alter…
Was ist Heimat? Wo ist Heimat?
Jedenfalls ein kleines Lebenszeichen von einem >Ausgebranntem< >Hitzegeschrumpften< und >Ausgelaugten< und … 🙁
Von Spamkommentarflut gefrustet und momentan tausenderlei Dinge im Kopf und zu tun … :-((((
Ja, ja, wenn die Träume nicht wären…
Einerseits Klänge meiner Kindheit… Meine Eltern hatten eine umfangreiche Plattensammlung auch von solchen alten Melodien und Liedern. Einen Teil davon habe ich noch. So z.B. auch noch so alte Schellackplatten mit 78/min Umdrehung
(siehe Wiki Schellackplatte ). Titel wie > Die Fischerin vom Bodensee< oder >Der Mond hält seine Wacht< von Peter Alexander –
Andererseits spätere Sehnsuchtswelten, auf der Suche nach der idealen, heilen Welt kam ich zu Paul Gauguin – dem französischen Südseemaler. Meine Sehnsuchtswelt war damals Tahiti (Südseeinsel – ist eine Insel im Südpazifik, die politisch zu Französisch-Polynesien gehört. Aber dieses Paradies gibt es schon lange nicht mehr. Der westliche Konsumismus, der Kapitalismus hat all diese Welten zerstört und die Menschen korumpiert. ![]()
Gauguin war immer auf der Suche nach dem einfachen und natürlichem Leben.
… Im Juni reisten die beiden Maler (Gauguin und Charles Laval) weiter zu einem anderen vermeintlichen Paradies: „[…] ein schönes Land mit einem leichten und billigen Leben – das ist Martinique“, schrieb Gauguin an seinen Freund Émile Schuffenecker.
Gauguin und Tahiti: “”In Gauguins Vorstellung war Tahiti ein exotisches Paradies, wo er, ohne arbeiten zu müssen, ein ursprüngliches, glückliches und annähernd kostenfreies Leben würde führen können. Die „glücklichen Bewohner eines unbeachteten Paradieses in Ozeanien kennen vom Leben nichts anderes als seine Süße. Für sie heißt Leben Singen und Lieben“, schrieb er Ende 1890 dem dänischen Maler Jens-Ferdinand Willumsen.”” (zitiert nach Wiki)
Bild von Gauguin: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?, das testamentarischen Charakter hat.( Bild auf Wiki )
Siehe auch: Die Augen des Wolfes
(…, daß der Wolf lieber in Freiheit verhungere, als sich wie der Hund vom Menschen versklaven lasse.)
Gauguin war halt auch ein Wanderer zwischen den Welten.
Die Nacht ist voller Stimmen

Die Nacht ist voller Stimmen und Geräusche
Um 23 Uhr habe ich einen kleinen Hausrundgang unternommen, wie jeden Abend, um noch nach dem Rechten zu sehen und dabei den Nachthimmel betrachtet für meine Wetteraufzeichnungen. Dabei beschreite ich auch noch unseren Weg hier oben, um in alle Himmelsrichtungen den Himmel betrachten zu können. Um 23 Uhr mit 26, 3° C und jetzt um 0: 45 Uhr mit noch 25° C, ist eine klassische Tropennacht zu verzeichnen. Samstagnacht und diese Atmosphäre, diese Temperaturen, lassen die Menschen noch draußen verweilen. Von überallher lassen sich Stimmen vernehmen, Geräusche dringen an mein Ohr, Musikfetzen dringen vom Unterdorf hierauf, von der gegenüberliegenden Anhöhe (aus einer Vereinshalle – wohl wieder eine Oldieplattenparty) läßt sehr deutlich hörbare Musik mich innehalten. Lauschend sinniere ich den Titeln und der damit verbundenen Zeitmatrix und Erinnerungsnostalgie hinterher. Meistens setzt es eine regelrechte Gefühlslawine in Gang.

Zwar auch heute auf der Terrasse mit Klein-Lena gespielt, bei 37° C Höchsttemperatur war es aber länger nur im Schatten auszuhalten.
Beim Anblick der Schwalben, kommt mir dann zu dieser Zeit, immer das Lied: „Du kleines Schwalbenpaar“ in den Sinn. Uralt dieses Lied, lief in meiner Kindheit viel im Radio und meine Eltern hatten solche Schelllackplatten auch zuhauf.
Ehrlich gesagt, machen mich solche Gedanken und Gefühle dann auch immer ein wenig traurig / melancholisch.
In der Tat, so schnell verging das Frühjahr, der Sommer schon wieder auf dem Höhepunkt. Du kleines Schwalbenpaar ziehst nun bald wieder fort in Richtung Süden.

Oh! Nachtträume

Robilina: Oskar! Oskar!!! Hörst du mich… Nimm sofort deine Baldrian-Pillen,
am besten in doppelter Ration.

Sommerträume

Bislang zwar nur ein durchwachsener Sommer
Feldeinsamkeit
Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
Und sende lange meinen Blick nach oben,
Von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß,
Von Himmelsbläue wundersam umwoben.
Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
Durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume;
Mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
Und ziehe selig mit durch ewge Räume.
(Hermann Allmers- Herz tröste dich -1984, S. 171)

Traumreisen

Wolkenträume
Die Wolke
An der Birke Stamm gelehnt,
Sah ich ihn sich biegen
Und die Wolke weißgedehnt
Über ihm sich wiegen;
Hin mit ihr zu fliegen
Hab ich mich emporgesehnt.
Lieblich steuerst du dein Boot,
Wolke, Götterbote,
Angehaucht von Morgenrot
Und vom Abendrote;
Stände zu Gebote
Mir dein Zaubermachtgebot!
(Friedrich Rückert – 1. + 2. Strophe)

Siehst du es! Weit in der Ferne, da hinten am Horizont wartet das
Glück. 🙂 🙂
Bin ich bei dir richtig?

Bist du zuständig für Wunschbestellungen? Oder bist du die
Weltagentur für himmlische Bestellungen?
Denn ich höre so oft, wer richtig wünscht, hat mehr vom Leben!
Dann möchte ich doch mal eine Wunschbestellung aufgeben.
Februar
Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf den Fenstern
und lacht ins Zimmer: Wie geht’s Wie steht’s
Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
so laut es überall tropft und rinnt…
du sinnst hinaus über deine Dächer…
du sagst, es sei ein schreckliches Wetter,
man werde ganz krank! und bist im stillen
glückselig drüber wie ein Kind.
(Cäsar Flaischlen)

Heh! Du da! Spreche mal ein Machtwort…
Verscheuche doch mal den Hochnebel, die grauen Schleier, die dunklen
Wolken. Mein Wetterfrosch grinst mich Tag und Nacht auf oberster
Leitersprosse an, über ihm blinkt die Sonne, doch wo ist sie? Keine Sonne,
kein voller Mond, kein Stern … NICHTS!!!
Dieser Lugenbold verhöhnt mich doch….

Aha! Er ist leicht einsichtig geworden, zwei Stufen kam er schon
runter …mal sehen wie es am Morgen mit der Einsichtsfähigkeit aussieht
😉
Auf jeden Fall ist es leider auch bei uns doch spürbar kälter geworden.
Aktuell nur noch 3,2° C bis 5, 8° C je nach Meßpunkt.
Komm doch endlich herbei

Frühlingssehnsucht
„Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald.
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.“
(H. von Fallersleben)

Kommt er?
Es war schon wärmer und frühlingshafter mit dem Wetter bei uns.
Aktuell sind es noch 6° C bei diesigem Nachthimmel. Obwohl die
Wetterstation Hochdruckwetter signalisiert, ist der heutige Vollmond
nicht zu sehen. Schade! 🙁
Manchmal…

altes Klassenzimmer in Obrigheim a.Neckar (alte Schule)
„Bisweilen glauben wir, daß wir uns nach einem
fernen Orte zurücksehnen, während wir uns
eigentlich nur nach der Zeit zurücksehnen,
die wir dort verlebt haben,
als wir jünger und frischer waren.“
(Arthur Schopenhauer)
Darüber habe ich sehr lange nachgedacht und muß immer
wieder darüber nachdenken. Wo ist, wo war meine Heimat?

Schule in Obrigheim – die ich damals besuchte
„Und wenn wir die ganze Welt durchreisen,
um das Schöne zu finden: Wir mögen es
in uns tragen, sonst finden wir es nicht.“
(Ralph Waldo Emerson)

Mein Schulweg damals
„….All das Erinnern ist nichts weiter, als die Arbeit eines kleinen Teils unseres Geistes, der zufällige Gedanken und Gefühle mit verstreuten, beliebigen Brocken aus der Vergangenheit vermengt. […] –> Zeitlos oder ein Loch ist im Eimer

Obrigheim am Neckar – Beethovenstraße
„Eigentlich ist es ein Glück, ein Leben lang
an einer Sehnsucht zu lutschen.“
(Theodor Fontane)