Ausgangspunkt der Wössinger Rundwanderung der obere Hauweg
Blick vom Gewann Im Hau auf Wössingen
Wössinger Wiesenlandschaft mit Blick auf Jöhlinger Weinberge
Wössingen Kreisstraße nach Stein
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Heute war wirklich ein wunderbarer frühlingshafter Maitag. Wunderbare Himmels- und Wolkenlandschaften, schön warm, kaum Wind und eine wunderbar erblühte Landschaft. Drei Stunden war ich auf Rundwanderung um Wössingen unterwegs.
Die Zeit für diese Rundwanderung habe ich mir einfach genommen.
Herrlich so schön abzuschalten und nur in dem Augenblick der Landschaft
abzutauchen. Immer wieder stehen bleiben und das Auge und die Sinne
wandern lassen.
Ein Wetter wie ich es mag, nicht zu kalt, nicht zu warm und belastend, ein Himmel
in Blau-Weiß und die meiste Zeit allein unterwegs.
Bei so einer Wolkenlandschaft bin ich hin und weg
An solchen Bildern kann ich mich nicht satt sehen – einfach ein Genuß
am Walzbach vorbei, hier ist er noch ein wenig unterentwickelt
Jedenfalls hat mir dieser Rundgang super gutgetan.
Drei Tage immer auf Achse das schöne Frühlingswetter ausnutzen.
Drinnen kann ich immer noch bei schlechterem Wetter renovieren.
Die Gartenpflanzen wachsen von alleine, da brauche ich nicht dauernd rumfummeln. 😆
auf meinen Lieblingswegen unterwegs (hier in Jöhlingen)
Jöhlingen Bereich Wirnstal / Weiherbach
Es war wirklich ein schöner Frühlingstag mit erreichten 22° C Temperatur in freier Feldflur, leider teilweise oben auf dem Berg frischer Wind.
ist bislang noch nicht so erbaulich. So oft einfach eine kühle Grundströmung und ein meistens störender frischer Wind. Heute hatten wir ja mal wirklich wieder einen Frühlingstag mit blauem Himmel und nur wenigen Wolken. Vergangene Nacht war es recht frisch und auch jetzt geht das Thermometer wieder unter 10° C
Die Baumblüte ist regelrecht explodiert (hier in Wössinger Flur)
Auf Lieblingswegen unterwegs in Richtung Wöschbach
am Wössinger Naturschutzgebiet 12 Morgen entlang
Teilweise waren die Wege doch noch sehr durchfeuchtet durch den vorhergehenden Regen die Tage zuvor.
Kaum Sonne gestern und einfach ein frischer Wind
Die Temperaturen gehen einfach nicht über 20 ° C hinaus.
Heute waren es zwar knapp 20 ° C aber immer noch ein kühler Wind.
Morgen kann es 22° C geben – aber ab Freitag geht es schon wieder abwärts.
Bis kommenden Mittwoch Temperaturen unter 10° C und wieder Regen und unbeständig und kalte Nächte, sogar leichter Frost ist möglich.
Hier auf Wöschbacher Gemarkung dieses Frühjahr mehr blühende Rapsfelder
Wer? Er? Nein! – der Frühling war da und verschwand wieder~~~~
Dabei fing der Tag so vielversprechend an. Blauer Himmel am Vormittag, ab Mittag allerdings schon mehr Wolken und plötzlich am Nachmittag war der Himmel wieder zu. Fast 20° C wurden erreicht. Unterwegs wunderbarer Vogelgesang und immer mehr Farbtupfer in der Natur. Osterwetter war wahrlich nicht berauschend. Vorgestern hatten wir Nachts sogar ein kurzes Gewitter mit Hagelschlag und stärkeren Regenfällen. Meine Motivation war auch nicht sehr ausgeprägt, ein größeres Schlafbedürfnis war angesagt und Lust auf Computer und Internet nicht vorhanden. Kein Wunder, nach wie vor fährt der Luftdruck Achterbahn, rauf und runter in kurzen Abständen. 🙁
Jedoch zog mich heute das Wetter hinaus zum längeren Waldrundlauf.
Beginn im Gewann Katzenberg – das Streichental hinunter –
Im Streichental (Weingarten) – hier war der Himmel schon ziemlich eingetrübt um 14: 30h ein etwas frischerer Luftzug war auch zu bemängeln.
Am Ausgang des Streichentals bei der B3 zwischen Weingarten und Untergrombach
Blühende Sträucher – Blick in die Rheinebene
Trotzdem war ich guter Dinge und die Bewegung und frische Luft hat mir gut getan.
Weiter ging es dann den Galgenberg entlang und durch die Ungeheuerklamm durch – am Ende derselbigen den hinteren Katzenberg hinauf zurück zum Ausgangspunkt. Immerhin war ich über drei Stunden ohne Fahrzeiten unterwegs.
Die Ungeheuerklamm zurück
an solchen Samstagen besuche ich doch lieber den Hasen und den Wurm…
bevor es mir einfiele Einkaufen zu gehen oder gar noch in die Großstadt (Karlsruhe) zu fahren. Wie mir berichtet wurde, waren wieder genug Blödels, Muffels und sonstige Alö unterwegs. Viele Leute dränglerisch und unverschämt, wie wenn sie halbwegs am verhungern wären und es viele Tage nichts mehr zu kaufen gäbe. Die Einen stürzen sich ins Einkaufgetümmel, die Anderen auf der Flucht in den Süden ~~~~~. Überhaupt ist es nicht mehr normal, was auch aus Ostern gemacht wurde. Wie Weihnachten Kauf- und Geschenkorgien, Freßgelage, nur der eigentliche Hintergrund all dieser Feiertage ist den meisten Menschen verloren gegangen. Die Dekadenz- und Verfallserscheinungen sind nicht mehr zu übersehen.
blühende Bäume und Sträucher auf dem Knittelberg Grötzingen
Blick vom Grötzinger Knittelberg in die Rheinebene
herrlich wenn die Natur wieder erblüht
Blick auf Grötzingen, das Gartencenter und in die Rheinebene
auf lieblichen Lieblingswegen unterwegs – Weg vom Bergwald zum Knittelberg
Oberhalb von Grötzingen (Malerdorf Grötzingen, Stadtteil von Karlsruhe)
Malerkolonie Grötzingen
Jetzt merkt man jeden Tag wie er die Natur voranbringt.
Bei uns war heute wirklich mal ein echter Frühlingstag. Schöner blauer Himmel
mit weißen Wolken, nicht mehr so ein blöder, kühler Wind und echte 15° C, im südlichen Hofbereich sogar 20° C. Leider nur ein kurzes Gastspiel, Ostern wieder bewölkt und Regenschauer laut Wetterbericht. 🙁
In ein oder zwei Wochen wird es hier wieder herrlich sein, wenn alles grünt und blüht und das Vogelkonzert gehört werden kann.
Blick auf den Turmberg, Grötzingen und Durlach
Blick auf Grötzingen, Karlsruhe und Schnellstraße sowie Autobahn Basel – Frankfurt. Am Karfreitag schon sehr starker Verkehr mit vielen ellenlangen Staus. Jedes Jahr das selbe Theater, ein Volk auf der Flucht – wohin?
Weiter in Richtung Süden gefahren aber auch dort war der Frühling noch nicht so richtig angekommen. Korrekterweise muß man jedoch sagen, der Frühling kommt bei uns nicht aus dem Süden, sondern aus Südsüdwest. Laut der Phänologie-Wissenschaft zeigt die Salweidenblüte den Beginn des Erstfrühlings an, die Apfelblüte ist die Vollendung des Vollfrühlings und die Blüte des Holunders und der Heckenrose ist der Frühsommer. Der Frühling braucht pro Breitengrad (111km) etwa drei bis vier Tage um aufwärts in Deutschland zu wandern. So blüht der Apfelbaum in Hannover Anfang Mai in Stockholm aber erst Ende Mai.
(Siehe Apfelblütentagebuch)
Nach verschiedenen Karten ist bei uns der Apfelblütenbeginn vom 20. April bis 28. April, also am frühesten in Deutschland.
Der Turmberg ist der 256 m ü. NHN hohe Hausberg des Karlsruher Stadtteils Durlach ( Karlsruhe-Durlach)
Frühling wo bist du?
Blick vom Turmberg auf Durlach und in die Rheinebene
Blick in Richtung Karlsruhe (die Straße in der Mitter ist die Durlacher Allee )
Stadt als Moloch ist für mich immer aus solcher Perspektive am sehenswertesten.
Die Menschenansammlungen ist nicht so mein Ding.
Blick auf Durlach und Karlsruhe
Hier oben – gleich hinter dem Turmberg – ist die Sportschule Schöneck und noch ein Stückchen weiter ein großer Spielplatz und Waldseilpark – Kletterpark.
Turmbergturm Durlach von vorne
Übrigens fährt auf den Turmberg eine Bergbahn (Sie wurde am 1. Mai 1888 eröffnet und ist damit die älteste fahrbereite Standseilbahn in Deutschland)
Blich vom Michaelsberg auf Obergrombach
Im Hintergrund am Wald entlang verläuft einer meiner Lieblingswege, auf der anderen Seite von Obergrombach.
Auch rechts am und im Wald laufe ich gerne. Dort sind ein paar tief eingeschnittene Waldtäler. So zum Beispiel auch die Ungeheuerklamm – laufe dann auch gerne am Waldrand zur Rheinebene hin, dort sind alte Weinberge und geschützte Streuobstwiesen. Das ist jetzt zur kommenden Obstbaumblüte wieder sehr erbauend, auch im Frühsommer ist es dort besonders herrlich.
Obergrombach Weinberge und Kirche
Die Feldflur ist noch sehr braunerdig
Obergrombach Kirche und alter Burgteil
Blick auf den Katzenbuckel – im Hintergrund der Bruchsaler Sendeturm.
Die glitzernden Dächer gehören zur Bundeswehr-Schießanlage der Eichelbergkaserne. Dort habe ich 1970/1971 auch meine Schießausbildung bekommen. Allerdings war ich nicht in der Eichelbergkaserne, sondern in der Dragonerkaserne stationiert (ABC-Abwehrbataillon 210 (ABCAbwBtl 210/Dragoner-Kaserne). Weil die Dragoner – Kaserne ja in der Stadt war, mußten wir immer zum Eichelberg hinauf, um Schießausbildung, Gefechtsübungen, so auch Schützengrabenhüpfen und Maulwurf spielen, Panzerfaustschießen und sonstige Indianerspielchen zu veranstalten) Wobei ich anmerken muß, für Ernst genommen habe ich all diese Dinge nie. Auch damals wollte man uns schon für blöd verkaufen, was die Atomkriegsführung, ABC-Waffen etc. betrifft . B= Biologische Waffen, C= Chemiewaffen. Vor allem habe ich immer betont, daß ich nicht willens war mich als Kanonenfutter für die Amis verheizen zu lassen.
Anmerkungen:
An die Kaserne angeschlossen ist eine Standortschießanlage (StOSchAnl) und ein Standortübungsplatz (StOÜbPl).
Katzenbuckel= Eine Besonderheit ist die Erhebung Katzenbuckel auf dem Standortübungsplatz. Auf diesem Höhenrücken befindet sich eine Graslandebahn, die von der Transall C-160 genutzt werden kann.
Frühlingserwachen auf dem Michaelisberg Obergrombach
Heute war ich auf dem Michaelisberg und in den Weinbergen von Obergrombach unterwegs, später auf der anderen Seite.
Heute hatte ich auch mal wieder meine große Kamera mit dabei.
Es war wirklich ein strahlend blauer Himmel.
Leider, besonders hier oben, ein strenger, kalter Ostwind.
Blick auf Untergrombach und weitere Ortschaften in der Rheinebene in Richtung NW – leider in der Ebene mal wieder sehr diesig – die Pfälzer Berge (Pfälzerwald) hat man vor lauter diesiger Dunstglocke nicht gesehen.
Blick auf Untergrombach in südlicher Richtung im Talschlauch nach Obergrombach
Blick in Richtung Weingarten – Weingartener Baggersee und Karlsruhe besonders Dunst und keine Fernsicht. Trotzdem waren heute schon genug Leute hier oben.
nochmals Michaelskapelle von vorne.
Weithin sichtbar ragt der geschichtlich bedeutsame Michaelsberg (272m) mit der ihn krönenden Kapelle aus dem Westrand des Kraichgauer Hügellandes hervor.
”Jetzt zieht der Jakobsweg von Osten nach Westen durch den Kraichgau, die „Toskana Deutschlands“. Das Klima hier ist südlich, die Sonnenscheindauer hoch, es gibt herrliche Wälder, Wiesen, viel Wasser und einen guten Wein.”
(Aus dem Neckartal in die “Toskana Deutschlands” Jakobsweg)
Steigweg in Richtung Wössingen
Blick in Richtung “Großer Wald”
Das Wunderbare ist für mich, daß ich trotz all diesen Irrsinn und Wahnsinn in der Welt, besonders in dieser bekloppten Absurdistan Germanistan Welt, total abschalten kann. Nur der Augenblick, die Natur, die Landschaft und die Schönheit all dieser Dinge ist dann wichtig. Genauso gut kann ich einschlafen, wenn ich mich auch länger mit all diesem Schwachsinn in der Welt beschäftigt habe. 🙂
Was will der Mensch noch mehr?
Blick in Richtung Kreisstraße nach Stein
Blick von der Steig auf Wössingen
Teilausblick Wössingen
Da kann ich mich immer wieder nicht satt sehen. Einfach schön da oben.
Heute war ich ausgiebig auf Wanderschaft und habe eine schöne Rundwanderung unternommen. Überall sind die Vorboten des Frühlings schon zu beobachten.
Wann kommt er wirklich mit aller Macht?
Auf Lieblingswegen froh und dankbar unterwegs
Diesen Steighöhenweg laufe ich so gerne, weil man da weit schauen kann
Da schaut die ev. Kirche von Wössingen hervor
Blick auf die andere Seite – auf den Lugenberg Walzbachtals höchste Erhebung – leider vom Steinbruch des Zementwerks angefressen
Gestern und heute am Sonntag zwar kein Spaziergehwetter – aber immer noch für diese Jahreszeit ungewöhnlich mild – aktuell um 23:15h = 12° C, windig und Regen, 1014 hPa, Wind 40 bis 70 km/h aus W-S-W ; – die Tage vorher hatten wir Höchsttemperaturen von 14° bis 16° C mit schönsten frühlingshaften Sonnenschein. November und Dezember auch ungewöhnlich warm, mehr Sonnenschein wie üblich und mehr Hochdruckeinfluß. Rekordtemperaturen im Sommer, wärmster November seit dem 18. Jahrhundert. (*) Dadurch kamen mir diese zwei Monate auch nicht so lange und gräßlich vor. Insgesamt war das Jahr 2015 das wärmste Jahr seit den Wetteraufzeichnungen seit 1880.
Jedenfalls habe ich die schönen Tage für Wanderungen ausgenutzt.
Blick auf B 293 auf Wössinger Gemarkung
…und trotzdem gehe ich immer wieder gerne die gleichen Wege.
Ja, ich habe viele Lieblingswege die ich immer gerne wieder laufe.
Und trotzdem denke ich in letzter Zeit sehr oft daran, wie viele
Wege und Flecken es doch noch in meiner näheren Umgebung gibt,
die ich noch nie gelaufen bin noch nie gesehen habe.
Gerade gestern liefen wir einen Weg hier bei uns, den wir auch
länger nicht gelaufen sind. Deswegen wird es auch nie langweilig
solche Wege in der näheren Umgebung zu laufen.
Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus.
”In der jahreszeitlich wechselnden Luft des Feldweges gedeiht die wissende Heiterkeit, deren Miene oft schwermütig scheint. (…) Niemand gewinnt es, der es nicht hat”. (*)
siehe auch: Feldwege = Gleichförmigkeit?
Wenn ich die Wanderführer Kraichgau, Schwarzwald, Odenwald, Neckarsteig usw. so durchschaue, muß ich doch feststellen wie viele Wanderwege bzw. Routen ich noch nie gelaufen bin oder schon sehr lange nicht mehr.
Einer meiner neueren Lieblingswege in Weingarten
Wir sind früher zwar viel gelaufen, schon alleine wegen den Hunden die wir damals hatten, aber es gab auch Zeiten da war nicht so sehr an das Wandern und Laufen zu denken, allein schon aus Zeitgründen. Deshalb ist jetzt mein Bestreben all dies wieder nachzuholen. Da bin ich auch sehr dankbar, trotz meinem Alter noch unbeschwert und gut laufen zu können, trotz aller Rentner- Wehwehchen (Altersbeschwerden) die manchmal so nerven / plagen.
Die kleine Welt der Feldwege
“Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.”
(J.W. von Goethe)
Feldflur zwischen Jöhlingen und Weingarten im Dezember 2015
Ein schlichter Feldweg in einer unspektakulären Landschaft und
doch ist sie Höhepunkt in einer vertrauten heimeligen Umgebung.
Die Natur spricht noch zum Mensch, wenn ein unentfremdetes Gemüt sie zu sehen und zu hören versteht. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen und damit dem Natürlichen nicht verschließt. Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus.
Weinbergweg Weingarten Dezember 2015 – im Hintergrund Jöhlingen
Um dieses Jahreszeit so anhaltend Hochdruckwetter und dies nicht winterlich, sondern wie im März ist schon nicht alltäglich. Obwohl wir dies schon mehrmals in den 90er Jahren hatten. Da gab es zwei Jahre, da war es Weihnachten auch wärmer wie an Ostern. Das eine Jahr war bis in den Februar so schön und mild. Zur unpassenden Zeit dann im Frühjahr kam noch die Kälte und Schnee. In den 90er Jahren bis Anfang 2000er Jahre hatten wir auch etl. starke Winterorkane.
Den Orkan Lothar werde ich mein Leben lang nicht vergessen. Da wollten wir eigentlich am 2. Weihnachtsfeiertag, meine Mutter in Heilbronn besuchen, daraus wurde aber nichts. Am Vormittag fielen meine Barometer schon so weit herunter, wie ich es noch nie erlebt hatte. Sogar unterhalb der Anzeigeskala, da sagte ich gleich zur Frau Gemahlin und Tochter, da braut sich etwas zusammen. Und so kam es dann auch. Wir standen sehr lange auf dem Dach und haben Ziegel festgehalten, sonst hätte uns der Orkan das Dach abgedeckt. Da mußten alle ran zum Halten. Nach dem Orkan sah es verheerend in der Landschaft und im Wald aus.
”Lothar ist der Name eines Orkantiefs das sich über der Biskaya entwickelt hatte und am 26. Dezember 1999 in nordöstlicher Richtung über West- und Mitteleuropa hinweg zog. Der Orkan richtete vor allem in Nordfrankreich, der Schweiz, Süddeutschland und Österreich die höchsten Sturmschäden der jüngeren europäischen Geschichte an.” (…) – Wikipedia – Orkan Lothar –
Jedenfalls waren wir auch am Sonntag unterwegs in der Natur.
Blick auf Wössingen – die letzte Reihe Berge der Beginn vom Schwarzwald
Blick auf Jöhlingen von den Weinbergen aus (Hasensprung)
Landschaft Walzbachtal – Jöhlingen
Blick vom Jöhlinger Hasenberg in Richtung Weingarten und Rheinebene
Verfall
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg‘ ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.
Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten,
Träum‘ ich nach ihren helleren Geschicken,
Und fühl‘ der Stunden Weiser kaum mehr rücken –
So folg‘ ich über Wolken ihren Fahrten.
Da macht ein Hauch mich von Vertall erzittern.
Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,
Indess‘ wie blasser Kinder Todesreigen,
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern
Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen.
(Georg Trakl)
Nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes war es in den vergangenen 134 Jahren noch nie so lange so mild, wie dieser November, in dieser Jahreszeit. Wir hatten mehrmals 20° C und ein Tag sogar 21° C.
Fast fünf Grad über dem langjährigen Durchschnitt lagen die Temperaturen in den ersten Novembertagen in Deutschland, wobei hier bei uns durch den Rheinebeneneinfluß dieser Wert sogar noch etwas höher liegt.
War wirklich ein schöner Herbsttag gestern am Samstag
Bin mal wieder einen meiner Lieblingswege gelaufen von Wössingen nach Wöschbach und zurück
Baum im Herbst
Noch ringt verzweifelt mit den kalten
Oktobernächten um sein grünes Kleid
mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.
Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kämpft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.
Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt.
Da er sich müd dem Sterben bot,
Hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.
(Hermann Hesse)
(Quelle:
http://gedichte.woxikon.de/herbstgedichte/123
Hermann Hesse:
Der Weg zu sich selbst
Wohin des Wegs einsamer Menschenwanderer?
Am Horizont, über den Bergen und in den Tälern war es doch schon diesiger , weil ich auch schon später dran war, es ging auf den Abend zu.
Wunderbar das Licht- und Farbenspiel
Trotz Sonne war es doch recht frisch. es war auch ein auffrischender Wind.
Leider waren für meinen Geschmack viel zu viele Menschen unterwegs.
Wenn die Witterung unwirtlich wird, empfiehlt sich die Zurückgezogenheit, die Inventur in der Stille der gemütlichen Räumlichkeiten.
”Die Trauben geschnitten,
der Hafer gemäht, der
Herbst ist da, das Jahr
ist spät.”
(Theodor Fontane 1849 – 1898)
In diesen dunklen Jahreszeiten, läßt sich gut an den Büchern der Erinnerung schreiben. In Gedanken vergangene Wege der Erinnerung beschreiten.
Der Herbst ist vor dem dunklen Winter für mich immer eine melancholische Zeit.
Die Tage werden immer schneller kürzer, schneller dunkler, der Herbst zieht nochmals sein Glitterkleid an. erweckt noch einen Schein, vor der winterlichen Kahlheit und Kälte.
”Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens will uns
etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme nicht hören.
Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, daß uns etwas
in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille und
betäuben uns durch Geselligkeit.”
(Friedrich Nietzsche)
Wenn ich die hiesigen Zeitungen aufschlage, so sind das ganze liebe Jahr hindurch
laufend Veranstaltungen, Feste, neudeutsch Events und sonstiger Klamauk zu
verzeichnen. Jetzt überall in jedem kleinen Kaff, Kuhdorf kann man ja mangels Kühen nicht mehr so sagen, will jeder Klepperlesverein ein Oktoberfest veranstalten, in Konkurrenz zur Kerwe / Kirchweih. Weinfeste sind auch noch angesagt, Nachtkauf mit Musikrummel. Französiche Woche … usw. Überall soll der Besucher etwas konsumieren, essen und trinken. Wir leben also im wahrsten Sinne in einer Gesellschaft des Spektakels. Gute Methode um die Menschen zu beschäftigen und vom Denken abzuhalten.
So langsam hält der Herbst Einzug
”Das Beste ist die tiefe Stille, in der ich gegen die Welt lebe
und wachse und gewinne, was sie mir mit Feuer und Schwert
nicht nehmen können.”
(Johann Wolfgang von Goethe)
Aber leider findet man diese Stille immer weniger. Gottseidank sind auf meinen Wanderungen noch weitgehend ruhige Abschnitte möglich.
Noch ist es grün…, aber die früher erbauliche Ruhe im Garten schwindet leider. So ist es halt, wenn man ringsum neue Nachbarn bekommen hat.
Da möchte man gleichzeitig an Tausend Orten sein 🙁
Der Frühling ist manchmal schon aufregend…
Hier habe ich auch ein Kurzfilmchen aufgenommen mit allerliebsten Vogelgesang – ah ! wie ich das liebe ~~~ da könnte ich stundenlang zuhören 🙂
neues Spargelfeld in Weingarten
Frühlingslandschaft Walzbachtal – Jöhlingen
Es ging alles so schnell wie sich die Natur entwickelt hat, sie ist regelrecht explodiert durch dieses intensives Sonnenscheinwetter.
Frühlingslandschaft Jöhlingen – Es grünt und blüht ~ eine wahre Pracht
blühende Obstbäume in Jöhlingen – einer meiner Lieblingswege
“Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht
man nicht um die Welt zu reisen.”
(Johann Wolfgang von Goethe)
Nein! Das braucht man gewiß nicht, heute war auch bei
uns in Walzbachtal der Himmel wunderbar blau.
Blick auf Walzbachtal-Jöhlingen
Blick auf Jöhlingen II
Die Natur explodiert regelrecht. Es geht alles so schnell, wie es sich entwickelt.
Wenn wir mit jedem neuen Jahre
Sich schmücken sehen Wald und Flur,
Beschleicht uns neidisches Empfinden
Ob unsers Lebens flücht’ger Spur.
Der Neid, daß uns kein Frühling wieder
Will kehren nach der Jugend Tagen,
Daß Bäumen gleich mit kahlen Aesten
Wir winterlich zum Himmel ragen!
Daß sich mit Blüten und mit Düften
Allimmerdar der Lenz erneut,
Indes das Schicksal auch nicht eine
Der Blumen auf den Weg uns streut!
Doch möchten wir uns nur bespiegeln
Im tiefen Born des Selbsterkennens,
Wir fänden selbst, als abgestorben,
Uns wert des Fällens und Verbrennens.
Es wäre auch in uns oft wieder
Ein neuer Frühling aufgewacht,
Wenn nicht der Herzen eis’ge Kälte
Ihn rasch erstarren hätt‘ gemacht!
(Ludwig Anzengruber , 1889)
Wössingen von der Steig – 13.04.15 – leider war kalter Wind
Seewindanlage auf der Wössinger Steig
Blick auf Wössingen mit Weinbrennerkirche (Ev. Kirche)
Blick auf Wössinger Gewerbegebiet und Zementwerk
nochmals Blick auf Ev. Kirche in Wössingen
Leider war das Wetter nicht optimal. Es war sehr windig dort oben.
Vorfrühlingsgefühle stellen sich ein
Bin aus dem Winterschlaf erwacht, nun plagt mich die Frühjahrsmüdigkeit … 🙂
So ward es März,
und so kam Ostern …
der Schnee verkroch,
das Eis zerschmolz,
und allerwärts
schon leises Knospen
an Busch und Baum
in Hag und Holz! (*)
Der Wald ist schon voller Leben
So ward es März,
und so kam Ostern …
und mit dem Fest
auch Sonnenschein
und keimt ins Herz
ein jubelnd Hoffen,
daß endlich doch
du endlich mein! (*)
(Cäsar Otto Hugo Flaischlen)
Wie ich mich schon freue !!! Auf den Frühling, Sonnenschein, blauen Himmel
und Wandern, wandern 🙂
Die kommenden zwei Nächte kann es sogar leichten Frost geben. Auf jeden Fall kann mir der Schnee gestohlen bleiben. 🙁
Ein Lichtblick war heute ja, blauer Himmel und auch mal wieder längerer Sonnenschein. Da bin ich doch regelrecht aufgeblüht und fühlte mich erstmals nach längerer Zeit wieder einigermaßen auf dem Damm. Die Nasennebenhöhlen sind zumindest tagsüber weitgehend frei und es fließt noch leicht Eiter ab.
Aktuell Schleierbewölkung, Sterne sind zu sehen und nur noch 4,8° C bis 3, 6°C – da ist leichter Frost durchaus drin. Luftdruck 1018 hPa und damit nochmals gefallen. Es ist aber so ein kalter Wind, wie wenn dieser auch Schnee bringen wollte 🙁 Erst zur Wochenmitte sollen bei uns die Temperaturen wieder an die 10° C herankommen.
Meine Dahlienzwiebel habe ich heute endlich ausgebuddelt und in den Keller verbracht. Die ganzen Tage hatte ich keinen Sinn für solche Arbeiten. Wie heißt es so schön: Die beste Krankheit oder die leichteste Krankheit taugt nichts!!!
Zum Laufen hat es aber noch nicht gereicht, wenigstens habe ich eingekauft, was so nötig war.
meine letzte Wanderung am 17.11.2014
dementsprechend fühle ich mich auch noch. Bewegung, frische Luft und auch ein wenig Sonne und Licht fehlt halt doch arg. Von mir aus könnte schon wieder März sein, hat aber den Nachteil, daß man dann auch wieder dementsprechend älter geworden ist. Nöl! 🙁
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Leider habe ich noch viel zu wenig dieses erstaunlich schöne Herbstwetter – im Oktober und jetzt auch November – ausgenutzt. Da bin ich auch immer im Zwiespalt, was mache ich nun… ![]()
Herbstgedicht
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer Maria Rilke 1875 – 1926)
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Der Gärtner und der Bauer
werden oft ein Jahr zu
spät weise.
(sagt der Volksmund)
Mein Hofkübelgarten ist auch noch nett anzuschauen
Im Herbst
Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)
Auf dem Weg zum Lugenberg in Walzbachtal-Wössingen – es ist noch erstaunlich grün in der Natur –
Blick in Richtung Gondelsheim – im Vordergrund Rinklingen, rechts Diedelsheim von Bretten aus aufgenommen. Solche Bilder zeigen mir, wie dicht Deutschland besiedelt ist und insbesonders auch der Landkreis Karlsruhe.
Vordergrund Rinklingen (Stadtteil von Bretten) hinten Gondelsheim
Blick auf Bretten-Diedelsheim – Diedelsheimer Höhe-Einkaufszentrum – wo ich ab und an mal zum Einkaufen gehe (dort ist ein Kaufland, ein Toom-Baumarkt, Dänisches Bettenlager etc.)
Blick auf den Stromberg (476,6m)
Blick auf ein Teil von Bretten
Jedenfalls war heute schönes und angenehmes Wanderwetter
Gut drei Stunden war ich unterwegs und habe rd. 13 km abgespult ~~~ 🙂
Spätsommerwiese auf dem Knittelberg Grötzingen
Blick vom Grötzinger Knittelberg in die Rheinebene und auf den Pfälzer Wald
Solche Wald- und Wiesenwege liebe ich. 🙂
Am vergangenen Donnerstag war ich 3 3/4 Std. auf Wanderschaft.
Vom Knittelberg zum Berghausener Hummelberg – von dort runter nach Berghausen (Pfinztal) von dort den mittleren Weinweg wieder hoch auf den Knittelberg. War ein schöner Rundwanderweg bei sonnigem Spätsommerwetter und angenehmen 24° C
Es gibt immer wieder Flecken wo man noch nie war oder schon sehr lange nicht mehr.
„Den Augenblick muß man nützen mit feinen Sinn und rechter Tat und die Nüchternheit wahren auch bei der Erholung.“
Wiesenlandschaft in Walzbachtal-Wössingen
Die Idee zu den Wanderungen kam Fontane, wie er im Vorwort zum ersten und im Schlusswort zum vierten Band (Wanderungen durch die Mark Brandenburg – T.Fontane) erzählt, während seiner in Jenseits des Tweed literarisch verarbeiteten Schottland-Reise im Sommer 1858. Der Anblick der alten schottischen Burg Loch Leven Castle auf einer Insel im Loch Leven rief ein wehmütiges Bild vom Schloss Rheinsberg mit der Empfindung hervor, die Rheinsberg-Tour in der „Heimat“ sei nicht „minder schön“ als die schottische gewesen. „Je nun, so viel hat Mark Brandenburg auch. Geh’ hin und zeig’ es.“ Der „aus Liebe und Anhänglichkeit an die Heimat geboren[e]“ Entschluss, die Kostbarkeiten der Landschaft und Kultur in Zukunft zu Hause statt im Ausland zu suchen, ließ ihn zwischen 1859 und 1889 dreißig Jahre lang die Mark Brandenburg durchwandern.
Landschaft Walzbachtal-Wössingen
“Aber Fontane hat es verstanden, sich mit feinem Gespür für die Geschichte, die Menschen und die Natur in die eher unspektakulären, stillen Reize der Mark Brandenburg zu versenken. Der Blick und Empfindungsreichtum des Poeten für den Zauber der kleinen Dinge und die präzisen Beschreibungen des Schriftstellers machen in den „Wanderungen“ aus dem unscheinbaren Flüsschen Nuthe ein spannendes Stück Geschichte und aus flachen, sandigen Gegenden interessante, abwechslungsreiche Landschaften.” (zitiert nach Wikipedia)
Blick von Wössinger Gemarkung nach Königsbach-Stein
Genauso wie Fontane sehe ich es auch. Habe schon so viele Länder gesehen, bin in Deutschland herumgekommen, nun ist es an der Zeit im nahen Umfeld zu erkunden. Da habe ich bei weitem noch nicht jeden Flecken erwandert. Es gibt auch bei uns im Kraichgau, Schwarzwald und Nordbaden noch vieles zu entdecken.
Haus am Aalkistensee – solche Häuser sind für mich Traumhäuser
Oder Kraichgauhügelhüpfen mit meiner Rundkugel Micra war mal wieder angesagt.
Von Walzbachtal die B 293 nach Bretten – weiter nach Ruit und Kleinvillars. Der Ort gehört jetzt zu Knittlingen im Enzkreis im Naherholungsgebiet Stromberg.
Blick auf Kleinvillars von der Straße aus Ölbronn
nochmals Blick auf Kleinvillars
Berg in Richtung Ölbronn
Meine Fahrt ging weiter nach Ölbronn und von dort an den Aalkistensee
Weg zum Aalkistensee
Der Aalkistensee bei Maulbronn. Ein künstlich angelegter Fischsee und Naturschutzgebiet. Landschaftlich reizvoller See, der zum Wandern und Spazieren gehen einlädt.
Nein! In der Stadt wollte ich auf gar keinen Fall leben und in einer größeren Stadt wäre für mich der Horror 🙁
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Einsamkeit suchen die Menschen in ländlichen Gefilden, am
Meeresgestade, in den Bergen.
Doch einer wie beschränkten Vorstellung entspringt dieser Wunsch!
Kann man sich doch, so oft man nur will, in sich selbst zurückziehen.
Gibt es doch nirgends eine stillere und ungestörtere Zufluchtstätte
als die menschliche Seele.
(Marc Aurel)
Wössingen – oberhalb des Weges in dem ich wohne. Wenn ich aus dem Haus gehe, kann ich gleich ins freie Feld laufen.
Diesen Weg bin ich am Sonntag auch gelaufen und hatte wunderbare Ruhe. Da bin ich lange Zeit niemandem begegnet. Es ist immer noch einer meiner Lieblingswege, obwohl er arg amputiert ist, durch den Steinbruch vom Zementwerk.
Glück
Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.
Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.
(Verfasser unbekannt – zitiert
nach “Der grüne Wink – Kalender 2010
von Gärtner Pötschke)
Blick auf Bauernsiedlung Sallenbusch
Glück hat der gefunden der zufrieden ist mit seinem Leben, seinem Los. Ja, der Mensch der in sich ruht, kann mit sich und der Welt im Reinen sein und strahlt Zufriedenheit aus. Wenn ich unterwegs bin und es begegnen mir Menschen, schaue ich diesen Menschen ins Gesicht und grüße gewöhnlich freundlich. Nicht Wenige grüßen freundlich zurück, oft zeitgleich und freuen sich sogar. Es gibt aber auch genug Menschen, die griesgrämig in die Welt schauen und auch nicht grüßen.
Jedenfalls habe ich mich dieser Tage wunderbar gefühlt und das Wetter und das Wandern genossen. Es ist einfach herrlich dieses unverhofft schöne Frühjahr und die Natur zu erleben. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit dies so erleben zu dürfen.