
Sinn und Sein: Wenn ich nicht weiß, wer ich bin, wer soll es dann wissen? Wenn ich selber nicht weiß, in welcher Welt ich lebe, hilft mir auch kein positives Denken weiter, noch habe ich eine Orientierung für mein tägliches Handeln und mein Leben.

Schwere Last: —–> Praktische Lebenspsychologie entlastet von der Last des Lebens. In der Philosophie sind wesentliche Konstrukte der Denkschwurbler abstrakt und für eine gescheite und sinnvolle Lebensführung nicht geeignet. Nicht viel anders ist es beim Studium der Psychologie. (später einmal mehr dazu).
Auch in der Medizin viel Unwägbarkeiten und für die Gesundheit meistens nicht zielführend, sondern nur für die Geldschatullen der Pharmamafia und den Insassen des Medizinsyndikats.

Irrmeinung:en ~~~~ in der Medizin und Wissenschaft… „Die Medizin weiß alles besser!“
Statistiken belegen, daß Frauen (und nicht nur Frauen) in der Vergangenheit oft ohne dringende Notwendigkeit operiert wurden – 25-mal häufiger als Männer. Frauen bekommen Medikamente oftmals in viel zu hoher Dosierung. Beschwerden werden häufig gar nicht ernst genommen. Von Kindern wollen wir erst gar nicht sprechen sie bekommen oft Medikamente die auf den kindlichen Körper nicht abgestimmt sind. Auch ältere Menschen werden oft überdosiert.
Irrmeinung:
„Krankheit ist Zufall!“
Es gibt keinen Zufall. Alles – auch Krankheit passiert, damit Sie heil werden und sich entwickeln.
Wir werden nie richtig gesund, wenn wir uns nicht gestatten, unsere Kraft anzuerkennen. Das heißt aber auch, Verantwortung zu übernehmen für unsere persönliche gegenwärtige Situation. Jede für sich. Krankheit ist der Weg des Körpers, Aufmerksamkeit einzufordern für das, was wir nicht beachtet haben oder nicht anschauen wollten.

Noch aus MP-N Zeiten: Wanda: Was hat Oskar noch gesagt…? Ach so! Stichwort waren die Werbefritzen / Fuzzis: Die kann Oskar nämlich überhaupt nicht ausstehen…

Schein und Illusion
Eine Heerschar von Flüsterer nebst Werbeschreihälsen, wie auch Marketingstrategen, Werbefachleuten oder Meinungsmachern füttert uns tagtäglich mit einer Illusion jener Welt, die wir gerne hätten: einer Welt, in der wir schöner, klüger, erfolgreicher und glücklicher sind. Dafür müssen wir in erster Linie dieses Auto, jenes Haus oder einen neuen iPod besitzen. Wie ein Hamster im Rad mache sich der Mensch zum „Lohnsklaven“, um sich materielle Wünsche zu erfüllen und damit die soziale Leiter hinaufzusteigen.
Bei all dem liefert die Werbung dem Verbraucher immer weniger Sachinformationen, sondern will mit der ständigen Werbeberieselung die Menschen manipulieren im Sinne der Kapitalisten und Produzenten. Kapitalismus ist in erster Linie eine verlogene Gesellschaft und ein verlogen unmoralisches System.
Glitzer- und Glamourwelten:
Fragen über Fragen wirft diese Manipulationstechnik namens Werbung auf
Welche Auswirkungen hat die Werbeindustrie auf die Freiheit der Presse, der Print-, Funk- und visuellen Medien?
Die Werbelawine ist ein Angriff auf unser Bewußtsein.
Die Werbung ist Teil unseres Alltagslebens geworden; unsere Wahrnehmung von Produkten und Welt, ja sogar unser Lebensstil wird massiv durch die Werbung und die Medienbranche beeinflußt und auch laufend manipuliert.
Ursprünglich sollte die Markenartikelwerbung den Verbraucher durch zusätzliche Informationen bei der Kaufentscheidung unterstützen, die unterschiedlichen Produktqualitäten herausstellen.
Dies ist jedoch weitgehend in den Hintergrund getreten. Werbung wird heute vorrangig im Stil des Show-Business betrieben.
Werbung ist heutzutage immer mehr Verdummung und seichtes und blödes Rumgequatsche und Geplärre. Allein aus diesem Grunde höre ich so gut wie kein Radio, (besonders die Privatsender nicht) weil ich diesen Werbequatsch einfach nicht mehr hören kann. In den Telemedien ist es nicht anders. Da fragt man sich doch oft, gehen diese Werbefuzzis eigentlich davon aus, daß es wohl nur noch „blöde und dümmliche Menschen“ geben muß, um sie mit solch blödsinniger und fader Werbung zu zumüllen. Überall die Zwecklüge vom mündigen Verbraucher und vom mündigen Bürger, der jedoch überall für dumm verkauft wird. Der „unmündige“ Bürger gerät überall zum Spielball der Interessen- und Lobbypolitik.
Pharma- und Ärztewerbung der Pharmamafia, ist ein Bilder- und Manipulationsbuch, ja ein regelrechtes Bilderbuch einer Drogenideologie und einer Abzockerpolitik mit mafiösen Strukturen. Ein pervertierter „Gesundheitsbetrieb“, ein Gesundheits (un) wesen treibt wie im Mittelalter, als die Raubritterburgen an jeder Fluß- und Wegbiegung den Obolus einforderten, eine Schröpfungspolitik am Patienten.
Glamourwelten: Was bedeutet die ständige Werbeberieselung durch das Fernsehen? Was geschieht mit Kindern, denen die Markenartikelwerbung ihre Symbole ins Gehirn „einpflanzt“? Wo verläuft die Grenze zwischen Suggestion und Lüge?
Information und Literatur:
1. Eicke, Ulrich: Die Werbelawine – Angriff auf unser Bewußtsein – ; Knesebeck & Schuler Verl. 1991
2. Brüggemann, Rolf: Pharmawerbung – Bilderbuch einer Drogenideologie; Mabuse Verl. 1990
3. Mahler, Gerhard: Pharma Pillen und Profite – Das große Geschäft mit der Gesundheit – ; Ueberreuter Verl. 1997
4. Rosenstiel, L.; Neumann, P. : Einführung in die Markt- und Werbepsychologie, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1982
5. Schartau, Silke: Schöner, stärker, schlanker. Werbung und Wirklichkeit, Rowohlt-Verl. 1984
6. Biermann, Hans: Die Gesundheitsfalle, Hoffmann und Campe Verl. 1992
7. Lynn, Matthew: Pillenschlacht um Milliarden, Campus Verl. 1991
8. Wermuth, H.: Die deutsche Pharmaindustrie im Jahrbuch der Werbung, Hrsg. E. Neumann, im Econ Verl.
9. Wohlers, H.; Fuchs, M.: Die Geheimen Verführerinnen – Frauen in der Werbung, Elefanten Press, 1986
10. ZAW (Hrsg), Werbung in Deutschland 1990, Bonn 1990
11. Arbeitskreis Werbefernsehen der deutschen Wirtschaft (Hrsg.): Das immer noch blockierte Medium, Baden-Baden 1989
12. Clark, Jim: Weltmacht Werbung, Bergisch-Gladbach, 1989
u.a. (Ursprünglich mal auf MP-Netz gebracht)
Das war mal ein Tunnelblick Absurd-Blog in den 90er Jahren. Auch dort hatte ich schon all die kritischen und absurden Themen im Blick. Auch in dieser Zeit war die Mehrheit im Tunnelblick gefangen in der Matrixwelt der Scheinwelten.
Das Wort zu den letzten Wahlsonntagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.
„Das oftmalige Entsetzen darüber, daß die Wähler für blöd verkauft werden, ist nicht nachvollziehbar. Die Bevölkerung kann bloß für so dumm verkauft werden, wie sie auch ist.“ (Franz Schandl)



Es wird zu wenig gelesen und auch vorgelesen. Die digitale Demenz schreitet drastisch voran.
Die letzten drei Tage kränkliche ich auch ein wenig herum. Habe mir eine Harnleiter (Harnröhre) Entzündung eingehandelt. Hatte ich schon ein paarmal. Sehr unangenehm und schmerzhaft.






















Es gab mal eine Zeit, da wollte ich sogar Pfarrer werden. Ein Suchender war ich allemal und auch ein Quergänger, der nicht gleich den richtigen und erfüllenden Weg fand. Nach der Schule war ich das erste Mal Ende der 60er Jahre in Hamburg, wohnte dort im Wohnheim Beim Rauen Hause (HH-Horn), um im Sozialen Seminar Evangelische Hochschule (Soziale Arbeit, Sozialpädagogik etc.) erste Orientierungsanläufe zu starten. Ebenfalls im Komplex vom Rauhen Haus. Das ist eine regelrechte grüne Insel mitten in dem Stadtteil, mit Parkanlage, FH, Wohnheimgebäude usw. Dort wurde mir sehr bewusst, wie viel Scheinheiligkeit, Pharisäertum und Frömmelei doch in der Welt ist. Aus der badischen Provinz kommend in einem Dorf aufgewachsen (Obrigheim a. Neckar) lernte ich sogleich die Brutalität einer Millionenstadt (Rockerunwesen, Schläger und Rowdytum, soziale Brennpunkte, St. Pauli, was in HH sehr ausgeprägt war, äußerst intensiv zu meinem Leidwesen kennen)



Vom Bademantel zum Handtuchkrieg.






So geht Dekadenz, Niedergang und Verfall.





Vergessen werde ich nie, wie eine Zeitlang in Wössingen mir bei meinen Wanderungen ein älterer Mann (so Mitte 50er Jahre) keuchend im leichten Laufschritt und mit Angst-? Schmerzverzehrten Gesicht wie, wenn der Teufel hinter im her wäre begegnete. Irgendwann war er verschwunden und ich sah ihn nie wieder (Tod, Krankheit? Oder was auch immer….*). Da dachte ich so bei mir, so etwas soll doch auch Spaß machen und Freude bereiten. Wenn es nur zwanghaft ist oder den Umständen geschuldet, wirkt es ja nicht unbedingt positiv. Zu anderen Zeiten sah ich ältere Damen forsch mit diesen Stecken (Nordic Walking) durch die Gegend klappernd forsch an mir vorbeiziehen. Andere fahren im fortgeschrittenen Alter wie gesenkte Säue mit Rennrädern plötzlich halsbrecherisch durch die Gegend oder mit diesen Sprungstahlrößern (Gelände Biker heißen die glaube ich) über Stock und Stein. Die haben mich in Deutschland immer im Wald genervt, wenn sie einem bald über den Haufen gefahren haben. In der Stadt besonders schlimm war es in Karlsruhe mit den Fahrradfahrern egal, ob man mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs war. Wenn ich solche Exemplare sah, dachte ich immer so bei mir, auch du eilst deinem Schicksal und deinem Tod in deiner Verbissenheit nicht davon. Viele Menschen können etwas nicht normal und entspannt angehen, sie müssen immer alles übertreiben. Genauso ist es mit den plötzlich wie Pilze aus dem Boden geschossenen Fitnessstudios.
In den 7o Jahren kam dann durch Medienpropaganda und durch Krankenkassen befeuert plötzlich die Fitnesshysterie auf und überall wurden Trimm Dich Pfade installiert / angelegt, die irgendwann dann alle mehr oder weniger verrottet sind und kein Mensch war mehr da zu sehen. Es ist wie mit den Diäten, alle Furz lang wird zum Frühjahr hin eine neue Welle hochgepuscht. Vor allem muß dann auch immer das passende Outfit getragen und gekauft werden. Dann kam die Wochenendkur ins Blickfeld für dementsprechende überhöhte Preise, neudeutsch Wellness genannt. Nur gesünder und klarer im Kopf sind die Mehrheiten nicht geworden. Wenn ich so alte Bilder sehe von der Wanderzunft mit ihren roten Storchenstrümpfen und die Knickerbockerhosen und die Lodenjacke mit dem Sepplhut genauso albern die ganze Angelegenheit. Ohne Verein war oder ist ja wandern scheinbar auch nicht in D. möglich. Deutschland hat nicht umsonst den Ruf inne, der Vereinsmeierei zu frönen.





Literaturhinweis / Empfehlung:
Falsch! Wir haben nicht genug Zeit, um weise zu werden. Wir werden in frühester Zeit mehr oder weniger in der Erziehung im Elternhaus (hängt natürlich auch vom Elternhaus ab) dressiert und zurechtgebogen. Da heißt es dann, dies tut man nicht, dies schickt sich nicht, wenn du dies nicht tust (…) usw. In der Schule geht es damit weiter. Auch dort Manipulation und meistens einseitige Denkrichtung (kommt natürlich auch auf die Lehrkräfte an) und die vielen wichtigen Dinge werden erst gar nicht gelehrt oder angesprochen. In der Lehre oder an der Uni geht es wie gehabt weiter. Nach Bologna auch an der Uni nur noch einseitig verschulte Gefügikeitsdressur. (Fit für die Industrie und den Staat – ein guter höriger Untertan).




Wie soll da Zeit und Muße da sein, um weise zu werden. Überall wo man es wagt kritisch zu hinterfragen, läuft man ja oft genug auf und ist dann voll im Streß. Da brauche ich doch nur an meine W18 Bundeswehrzeit 1970/71 bei der ABC-Abwehrtruppe denken. Die wollten uns doch in der Ausbildung zum Idioten machen. So alberne Überlebensmaßnahmen, die sie uns ein quatschen wollten, wie man einen Atomangriff übersteht im Feld. Nur so als Beispiel. Habe ja auch hier im Blog schon darüber geschrieben. Da hatte ich schnell das Etikett ab >Der Rebell< zu sein und habe in jungen Jahren immer wieder leidvoll erfahren müssen, die große Mehrheit sind Duckmäuser, hinterfotzige Denunzianten, Arschkriecher und Dummpfeifen. Im Unistudium ist es nicht viel besser. Schleimer, Vorteilshascher und Blödmänner in der Mehrheit. (die berühmte deutsche Untertannen- und Spießbürgermentalität eben, aber immer Klugscheißer in narzißtischer Hochform). Nun ja! Da könnte ich fortfahren, das hat dann sehr schnell Buchformat. Ein andermal mehr dazu. Wenn ich es nochmals zu tun hätte, würde ich auch nicht mehr wie in meiner rund zwanzigjährigen Selbstständigkeit geschehen, nicht mehr so viel ranklotzen und nicht mehr so viele Stunden vor dem Computer hängen, sondern lieber mehr in den Wald gehen und eben mehr Zeit für das Hinterfragen und Nachdenken verwenden.



In der Klapsmühle Absurdistan Germanistan wird es von Tag zu Tag irrer. Stichwort: Buntestagsspektakel vergangene Woche, Umtrunk bei CDU-Laschet >>








Anmerkung;
Kranker Mann aus Alemania




Da braucht man nicht mehr viel dazuzuschreiben, es ist offensichtlich, wohin die Reise geht.

Wenn ich dann noch die Berichte sehe bzw. darüber lese, was so alles abgeht in dem irren und verrückten Absurdistan Germanistan weiß ich mit aller Gewißheit wohin die Reise geht und wie sie enden wird. Dann noch die Teilnehmer und Besucher (Zuglotzer, die sich scheinbar daran aufgeilen) braucht man nicht mehr viel erwähnen und schreiben, das ist spätrömische Dekadenz in Rein (Un) Kultur. Da bin ich nur gespannt, wie viele Menschen dann auf der Demo am 03. August in Berlin zu finden sind und wie viele Hohlbirnen dann wieder dagegen demonstrieren. —> siehe diese Umzüge:
Zu den Demos gegen >REchts<




Trotz seiner monomanischen Lust am Analysieren hat der heutige Mensch seine zentrale Orientierung verloren. Er ist nicht mehr imstande, die Welt anders als nur noch partiell zu erfassen, die Gesamtsicht und damit Übersicht ist verloren.(ein Heer von Fach-Idioten ist heute die Regel – eine Informationsflut, aber kein wirklicher Erkenntnisgewinn mehr). Bei aller hochgezüchteten Intellektualität, auf die er sich so viel zugute tut, kann er sein Leben kaum noch sinnvoll und eigen gestaltet leben. Für die einfachen Zusammenhänge fehlt ihm der untrügliche Instinkt. Die Zersplitterung der Persönlichkeit signifiziert aber schon einen unaufhaltsamen ICH-Verfall. Der konturlose Mensch ohne Rückgrat ist heute der dominante Massentypus, ohne gefestigtes geistiges ICH, ein Mensch der Beliebigkeit und des Zufalls. Der einzelne wird dadurch immer mehr willenloses Objekt lebensfeindlicher Ideologien. Zum konfektionierten Serienfabrikat herabgewürdigt, schwebt er in Gefahr, jeder kollektiven Verführung, der er sich sowohl als Staatsbürger als auch als Konsument ausgeliefert sieht, zu erliegen. Der außen geleitete, narzißtisch deformierte Mensch von heute als Prototyp des Konsumenten, der in den USA zum ersten Mal als soziales Phänomen entdeckt und gedeutet wurde, paßt sich als genormter Zeitgenosse geschickt und kritiklos den jeweils gängigen und sanktionierten gesellschaftlichen Verhaltensweisen an und richtet sich unter Verzicht auf jede Originalität nach den jeweils gültigen Idolen aus. Deswegen gibt es auch kein Geistesleben mehr in Absurdistan Germanistan, sondern der Klamauk und Blödsinn hat Hochkonjunktur.



