Das wird wieder eine gräßlich lange Nacht

Mahlzeit

Vor lauter verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung >Sinusitis<) seit nunmehr drei Wochen, ist auch diese Nacht kaum an wohligen Schlaf zu denken. Bei behinderter Nasenatmung macht vieles Schwierigkeiten. So drastisch und schwer hatte ich eine Sinusitis schon sehr lange nicht mehr. Bislang half auch noch kein Medikament richtig. Nun gut! Mir ist klar, die Erfahrung lehrt es, mit Naturheilmitteln behandelt braucht man Geduld. Nun habe ich mir auch noch eine Nasendusche zugelegt, die mir im Moment jedoch überhaupt nichts bringt, weil einfach nichts durchgeht, so verstopft sind nun beide Nasennebenhöhlen. Die einzige Methode die etwas Entlastung schafft, ist frische Luft. Vor lauter Elend habe ich am helllichten Montagmorgen schon um 6 Uhr angefangen Holz zu hacken. Es ist einfach der Wurm drin. Auch dieses Jahr scheint mir eher ein Krisenjahr zu sein. Auch Gemahlin hat dauernd neue Baustellen und zu kämpfen. Ein Trost ist ja das bisherige Wetter. Ein Super-Oktober, jetzt auch ein sehr erträglicher November.

November 2011 Gemischt Bunker 002

Zur Zeit bleibt auch allzuviel liegen. Im Kopf existiert genug, nur es mangelt aus vielerlei Gründen an der Umsetzung. Deswegen mal wieder
besonders ausgeprägte Oskarsche Unordnung bzw. „Papierstau“ allerorten.

November 2011 Gemischt Bunker 028

Bange Frage im Hinterkopf: Wird dies zunehmend zum Normalzustand?

 „O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
Und die Sonne scheint nicht mehr.“
(1.Vers von deutschem Volkslied)

 Es ist sternenklar draußen, aber der Jahreszeit entsprechend kalt mit nunmehr nur noch 2,5 ° C um 03:15 Uhr. Gestern war es tagsüber in der Sonne sowas von angenehm warm.

Rückfall – Rückschritt – Rückschau – Ausschau – Und die Nase gestrichen voll

Jokerspiel

Die Karten des Oskarschen Lebensspiels sind zur Zeit sehr schlecht gemischt. Kein gutes Blatt mehr ins Sicht !?!
Der hartnäckige, elendige Schnupfen war noch nicht weg, da waren nun schon das zweitemal ärgerliche Rückfälle zu verzeichnen. Die ganze Geschichte kommt bald schon wie eine Allergie daher. Oder nur ein Schauspiel im Kulissentheater nach dem Motto: Die Nase gestrichen voll!
Habe ich meine Seele vergewaltigt und nicht auf Töne aus der Matrix gehört. ??? Bei dieser Thematik >>Die Nase voll<< kam mir das Buch von Rüdiger Dahlke in den Sinn: „Krankheit als Sprache der Seele“, wann hatte ich es gelesen, lang ist es her, müßte so in den 80er Jahren gewesen sein, ja es befindet sich sogar in meiner Bibliothek. Nein! Ich habe noch nicht die Zeit und Muße gefunden reinzulesen, nachzulesen… weil mir einfach die Zeit davon läuft, sie zerrinnt mir wie meine Nase rinnt ….. *#^

Kalenderblätter

Nun ist schon November und ein Jahr bald Vergangenheit.

November 2011 Gemischt Bunker 002

Nach einem langen, schönem Herbst klopft nun der November mit
seiner Negativseite an die Tür. Heute war bis ca. 15 Uhr Hochnebel
zu verzeichnen. Dann klarte es zwar noch auf, die Sonne schien von
einem blauen Himmel herab, aber dies bewirkte nicht mehr eine solche Erwärmung wie die schönen Tage zuvor. Da könnte es diese klare Nacht
sogar leichten Frost geben. (Aktuell um 23:58 nur noch 4 bis 7 ° C je nach Meßstation) Da tut ein Kaminofenfeuer sehr gut.

November 2011 Gemischt Bunker 025

„Nun brennt der Wald in feuerfarb’ner Pracht,
Und Tag für Tag v erfällt, verweht das Laub,
Im Türspalt klagt der Herbstwind jede Nacht
Von seiner Fahrt durch öder Felder Staub,
Von seinem Ritt durch Hochlandeinsamkeit
Bis hin zum Meer, dem er sein Brausen lieh –
Und zärtlicher als Sommers Lust und Freud
Greift leis‘ nach dir Melancholie.“

(William Allingham – irischer Literat)

Die beginnende Zeit (November, Dezember, Januar) des Lesens,
der Bücher, der Reflexionen, von Rückschau und Besinnlichkeit,
aktuell unter der Kur:

November 2011 Nachttrag Bunker 002

Mich verdross alles, um das ich mich gemüht hatte unter der
Sonne, … nun, ganz so dramatisch ist es bei mir noch nicht, aber
„Eitel“ in seiner alten Bedeutung „nichtig, vergeblich“ ist Salomos Lieblingswort in Luthers Übersetzung: „Es ist alles ganz eitel, … Ich
sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war
alles eitel und Haschen nach Wind.“
Pessimistisch blickt er in die Welt: „Weinen hat seine Zeit,, Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, Tanzen hat seine Zeit… Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon (3,4 – 9)

Der Seppl hat eine Sinnkrise

November 2011 Gemischt Bunker 011
Fragen über Fragen und keine richtigen Antworten…

Ruhige Zeit bis hin zur Behäbigkeit

vogelscheuche

Mir geht es wie dem ruhigem Herbstwetter. Meine Lebenszeit plätschert so vor sich hin, es passiert nicht viel, nichts aufregendes ist zu vermelden, außer man denkt über den Wahnsinn und Irrsinn unserer Zeit nach, dann schießt der Blutdruck in den roten Bereich, der Ärgerlevel brodelt und die Nerven blitzen im Stakkato-Blitzlichtfeuer ….
Nur gut, daß die Schlaffreudigkeit mich nicht im Stich läßt schlaff

Oktober 2011 Lena Spielplatz 025
Oktober – Beschaulichkeit

Oktober 2011 Lena Spielplatz 041

Es herrscht ruhiges Herbstwetter mit schon beträchtlich kühlen
Nächten. Jedenfalls blubbert neben mir gemütlich das Kaminofenfeuer
gemächlich vor sich hin.

 So wie das Wetter jetzt langsam zum November hin unwirtlicher wird, so verändert sich auch das emotionale Klima. Deswegen ist es wichtig Ruhe und Frieden zu bewahren und nicht in Depressionen zu verfallen, damit
der Übergang in den Winter reibungslos verlaufen kann. Es ist die Zeit,  Geist und Energie zu sammeln für die dunkle Jahreszeit und sich auf weniges zu konzentrieren.

Oktober 2011 Lena Spielplatz 095

„Nimmermehr Sturm und Drang
nimmermehr Sehnsuchtsklang,
leise nur atmest du
süßer Erfüllung Ruh.
Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht,
daß es zu Ende geht.“
(Eduard Mörike)

Oktober 2011 Lena Spielplatz 031

Der Herbst ist Erntezeit und sollte uns in Erinnerung rufen, wie
abhängig wir Menschen von der Natur und dem Wetter sind.

Bislang ein milder Herbst

Oktober 2011 BuHofGem 015

Aktuell immer noch 15 C und dies um 02:30 Uhr in der tiefsten Nacht.

 Spaziergang

“ Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an —

 und wandelt uns, auch wenn wirs nicht erreichen,
in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind;
ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen …
Wir aber spüren nur den Gegenwind.“
(Rainer Maria Rilke)

September 2011 - 29-09- Gartenmarkt 011

Es ist zwar windiger draußen und nicht mehr so spätsommerlich
schön wie die drei Wochen zuvor, aber für Oktober immer noch
mild und angenehm.

Sept-Okt 2011 GartenGem 002

Vergänglichkeit

 Flugsand der Stunden. Leise fortwährende Schwindung
auch noch des glücklich gesegneten Baus.
Leben weht immer. Schon ragen ohne Verbindung
die nicht mehr tragenden Säulen heraus.

 Aber Verfall: ist er trauriger als der Fontäne
Rückkehr zum Spiegel, den sie mit Schimmer bestaubt?
Halten wir uns dem Wandel zwischen die Zähne,
daß er uns völlig begreift in sein schauendes Haupt.
(Rainer Maria Rilke)

Die Welt kann so schön sein…

Balloon

und das Leben auch. Wir haben noch wunderbares Spätsommerwetter. Um 01:30 Uhr immer noch 14, 2° C und trotzdem merkt man sehr, es ist die Herbstjahreszeit angebrochen. Die Tage sind spürbar kürzer geworden, die Natur signalisiert allerorten den Umbruch. Das schöne Wetter hat auch noch den Nachteil, mir zwiespältige Gefühle zu verursachen. Man möchtet gleichzeitig so vieles auf einmal tun und dies geht nun mal nicht.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 002
Blick in die Rheinebene vom Michaelisberg aus.
Im Hintergrund rechts die Kühltürme von den Atommailern in
Philippsburg a. Rhein.
Es herrscht zwar ruhiges und beständiges Herbstwetter (obwohl eher sommerliches Wetter von den Temperaturen her), aber besonders über der Rheinebene war es doch dunstig und die Fernsicht nicht so klar.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 006
Hier komme ich immer wieder gerne her. Die Rundumaussicht gefällt
mir und die Michaelskapelle (Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.) Von hier aus bin ich dann noch nach
Bruchsal gefahren und im Schloßgarten gewandelt.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 021
Hofkirche im Bruchsaler Schloßbereich.

War gerade rechtzeitig zum samstäglichen 18 und 19 Uhr Glockengeläut
gekommen. Ah! Ich liebe Glockengeläut. 🙂

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 023
Hier komme ich auch immer wieder gerne her.

Wie das Wetter…

Wetterhahn

erging es mir die letzten Tage. Am Sonntag hatten wir im Großraum Karlsruhe um die 30° C, d.h. meine Wetterstation zeigte 31° C Höchsttemperatur an. Es war ziemlich drückend / schwül.

August 2011 Wet-Bu-Nacht 001
Es war abwechselnd bewölkt.

Gegen 15 Uhr zog nördlich ein Gewitter an uns vorbei. Zugrichtung
Bruchsal in den Kraichgau – in östlicher Richtung nach Eppingen …
Heilbronn – wir hatten also mal wieder Glück. Es windete zwar und
einen Regenschauer bekamen wir auch ab.

August 2011 Wet-Bu-Nacht 006
Gewittervorbeizug in nördlicher Richtung Zugbahn östlich

Es regnet

August 2011 Wet-Bu-Nacht 012
Regenschauer über Walzbachtal-Wössingen

Es hat sich aber bald wieder beruhigt

August 2011 Wet-Bu-Nacht 018
und klarte bald wieder auf.

Allerdings wurde es dann nicht mehr so warm

August 2011 Wet-Bu-Nacht 025

Am Montagmorgen um 04 Uhr herum hatten wir allerdings einen sehr kräftigen wolkenbruchartigen Regen. Dadurch bin ich aufgewacht, weil
dieses Geräusch äußerst ungewohnt war. Wir hatten die letzten Jahre
meistens Regendefizit, auch dieses Jahr.

August 2011 Wet-Bu-Nacht 009
Unser Rasen hat durchaus noch Regen vertragen können. Es ist
insgesamt auch noch nicht zu naß im Garten und in der Natur. Der Montag war mit 26° C dann wieder etwas gemäßigter und im Wolkenbild auch wieder wechselhaft. Ab Mittag wurde es immer schöner, was mich zu einem längerem Spaziergang animierte.

Da eilt sie dahin…

Juli 2011 Len-Rhein-Gem 035
Siehst du sie Amanda! Da eilt sie dahin die Zeit…

Im Sauseschritt rennt sie davon die Zeit
Juni 2011 - Ga-Le-Wö 052

„Eins, zwei drei im Sauseschritt…
Eilt die Zeit, wir eilen mit.“
sagt Wilhelm Busch
Geeilt und gehetzt habe ich zwar nicht,
aber immerhin sind nun schon wieder
3 1/2 Wochen Urlaub herum
und Frau Gemahlin muß am Montag wieder Bruttosozialprodukten gehen 😆

 Nach einem Superfrühjahr mit sommerlichen Temperaturen, ist der bisherige Sommer bei uns zwar nur bieder normal  und nicht gerade berauschend, aber es ließ und läßt sich aushalten.

Juli 2011 LenaGem 012

Mit dem Wetter hatten wir wie schon so oft Glück, im Gegensatz
zu anderen Landesteilen und Bundesländern. Gewitter zogen
immer schön brav vorbei, zuviel Regen hatten wir auch nicht, es
war zwar zeitweilig ein wenig wie Achterbahnfahren, aber ich war
durchaus zufrieden. Enkelin Klein-Lena hat es auch gefallen, jeder Tag war ausgefüllt, was will der Mensch noch mehr 🙂

Sommerträume

Juli 2011 Lenas Geburtstag 067

Bislang zwar nur ein durchwachsener Sommer

 Feldeinsamkeit
Ich ruhe still im hohen, grünen Gras
Und sende lange meinen Blick nach oben,
Von Grillen rings umschwirrt ohn Unterlaß,
Von Himmelsbläue wundersam umwoben.

 Und schöne weiße Wolken ziehn dahin
Durchs tiefe Blau, wie schöne stille Träume;
Mir ist, als ob ich längst gestorben bin,
Und ziehe selig mit durch ewge Räume.
(Hermann Allmers- Herz tröste dich -1984, S. 171)

 

Juli 2011 Olymp Lugenberg SpazG 026

Die kleine Welt der Feldwege

Juli 2011 Spaziergang 043

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
(J.W. von Goethe)

Juli 2011 Spaziergang 040

Ein schlichter Feldweg in einer unspektakulären Landschaft und
doch ist sie Höhepunkt in einer vertrauten heimeligen Umgebung.
Die Natur spricht noch zum Mensch, wenn ein unentfremdetes Gemüt sie zu sehen und zu hören versteht. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen und damit dem Natürlichen nicht verschließt. Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus. Immer wieder kann ich meine
geliebten und vertrauten Feldwege gehen, es ist nie langweilig, denn es
gibt immer wieder Neues zu sehen, etwas Übersehenes neu zu entdecken.

Juli 2011 Spaziergang 034

Fieberkurven

Bild

Bild

Besucherzahlen auf Absurd-AG

Bild

Wettermäßig war der Freitag auch eine Achterbahnfahrt,
ein Auf und Ab. Das erste Gewitter war um 11 Uhr zu
verzeichnen, es folgten dann am Nachmittag noch weitere
drei Gewitter. Gottseidank waren sie alle vier gemäßigt,
mit ebensolchen Regenschauern.

 Im Garten steht alles gut und mein Hofkübelgarten gedeiht prächtig.

Juni 2011 Wetter + Gem 024

In der Tat war es sehr wechselhaft mit dem Wetter

Wechselwetter
Mit 23° C war es mäßig warm

Sommerbilder – Wolkenbilder

Juni 2011 - Ga-Le-Wö 010

Sommerbild

Ich sah des Sommers letzte Rose
stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne,
rot;
Da sprach ich schauernd im
Vorübergehn:
So weit im Leben ist zu nah am Tod!

 Es regte sich kein Hauch am
heißen Tag.
Nur leise strich ein weißer
Schmetterling;
Doch ob auch kaum die Luft sein
Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und
verging!
(Friedrich Hebbel, Werke Bd. 1, S. 10)

Juni 2011 - Ga-Le-Wö 037

Verschiedene Rosensorten legen gerade eine Verschnaufpause ein.
Sie waren dieses Jahr ja auch sehr früh dran mit blühen.

 Durch die sehr große Wärme am heutigen Tag ( um 17:30Uhr noch
36° C in meinem Hofkübelgartenbereich) ist wieder sehr gut zu
beobachten, wie sich in süd – südwestlicher Richtung, über dem
Nord – Schwarzwald / Rheinebene Wolkentürme aufbauen.
Dadurch haben wir meistens Glück, weil die Gewitter am
Schwarzwald entlang ziehen, die erste Gewitterstrasse entlang
der Pfinz (Pfinztal), die zweite Hauptroute ins Murgtal (Schwarzwald)
Im Norden ziehen die Gewitter dann meistens über Bruchsal / Kraichtal
in den Kraichgau weiter.

Juni 2011 - 28-06 GaWo 015
Erste Vorboten über dem Nordschwarzwald Richtung Ettlingen / KA
Die Alb bildet öfters auch eine Gewitterschiene / Straße.

In Richtung Ost (Pforzheim) und Südost ist der Himmel noch jungfräulich 😆

Juni 2011 - 28-06 GaWo 016
Blick in Richtung Stein (Enzkreis)

Ruhelose Welt

Zeitstreß

Zur Langsamkeit und zur Muße braucht man Zeit. Langsamkeit verschafft uns Zeit, Schnelligkeit raubt sie uns. Je tiefer der Mensch in die Zeit dringt, in das eigentliche Wesen der Zeit abtaucht, versucht die Zeit zu verstehen, ist er auf sich selbst verwiesen. Er muß seine Eigenzeit finden, seinen Rhythmus finden, um in der Zeit leben zu können.
An solchen Sonn- und Feiertagen meide ich die Orte und Wege, wo mir zu viel Hektik, Eile, Krach und Menschen vorhanden sind.

Ostern 2011 - 25-04-11 144
Einer meiner Lieblingswege

Ostern 2011 - 25-04-11 143
Die Stille fernab vom närrischen Treiben liebe ich

Stille, ebenso wie die Langsamkeit, erschließt sich einzig einem Menschen dessen Denken ruhig geht und keine Bocksprünge macht. Doch das Denken heute hechelt dem Zeitgeist hinterher, flattert unruhig in jedem Windhauch umher, die Ruhe, die Besinnung und Beständigkeit fehlt.
„Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?“ (Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Ostern 2011 - 25-04-11 138

Ein vertieftes Leben ist nur möglich, wenn mir die Kostbarkeit der Zeit
bewußt ist. „Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit.“ Dieses Wort des
hl. Augustinus läßt sich weiterführen: Mit den späteren Lebensjahren wird die Zeit immer kostbarer. Wir gehen Schritt für Schritt dem Tag entgegen, an dem das letzte Körnchen durch die schmale Öffnung der Sanduhr unseres Lebens fällt. Dann wird unsere Erdenzeit vorüber sein.

Nicht so wichtig…

UnterwegsNach dem langen Winter ist bei mir Computer, Internet, Blog und bloggen nicht so wichtig. Bin viel unterwegs und draußen, drin war ich lange genug.
Wenn ich dann mal länger im Haus bin, ist mir lesen und schreiben wichtiger, Internet hat sich bei mir ‚abgenutzt‘.

Im Spiegel der Natur: „Ist ein Mensch nicht ziemlich genau beschrieben, wenn man hört, daß er gern zwischen gelben hohen Kornfeldern geht, daß er die Waldes- und Blumenfarben….“ (Friedrich Nietzsche).

April - 2011 - 15-04 - GHG 002
Die Natur ist regelrecht explodiert, es ging alles so schnell…

Alles grünt und blüht, der Frühling ist gut 14 Tage früher dran bei uns

April - 2011 - 15-04 - GHG 006
Alles grünt und blüht um die Wette

April - 2011 - 15-04 - GHG 020
Das Wandern ist des Müllers Lust…

April - 2011 - 15-04 - GHG 024

Feiner Vorgeschmack

März 2011 Durlach + Turmberg 009
Blick von KA-Durlach auf den Turmberg

Die ganzen letzten Tage brachten schönes und warmes Frühlingswetter.
Der Freitag brachte uns sogar 20° C, leider aber auch Vorboten einer
Wetterverschlechterung. Der Himmel war nicht mehr so klar und blau, der
Luftdruck fiel, allerdings kalt ist es noch keinesfalls mit aktuell 12°C

März 2011 Durlach + Turmberg 016
Bei der St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

März 2011 Durlach + Turmberg 020
Blick auf Durlach und im Hintergrund Karlsruhe vom Turmberg

Dieser Tag war wirklich schön und so angenehm nach dem langen Winter.

März 2011 Durlach + Turmberg 023
Nochmals KA-Durlach

Leider war die Fernsicht nicht so klar und ungetrübt, zum Beispiel waren
vor lauter Dunst in der Rheinebene, die Pfälzer Berge nicht zu sehen.

Eigentlich geht es ja aufwärts…

Blätter-PlanJa, eigentlich aber nicht so richtig. 🙁 Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die „Grundluft“ doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? 🙁

März I 2011 003
Was wird, was ist?

Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.

Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

März II 2011 WalzbWald 009

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.

Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute 🙁

März III Bunker + Garten 2011 036
Fröhliches Frühlingstreffen

Frühlingseinzug

März III Bunker + Garten 2011 034
Frühlingsball

Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde! Geschwinde!
Der alte Winter will heraus,
Er trippelt ängstlich durch das Haus,
Er windet bang sich in der Brust,
Und kramt zusammen seinen Wust
Geschwinde, geschwinde.

 Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde, Geschwinde!
Er spürt den Frühling vor dem Tor,
Der will ihn zupfen bei dem Ohr,
Ihn zausen an dem weißen Bart
Nach solcher wilden Buben Art,
Geschwinde, geschwinde.

 Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde, Geschwinde!
Der Frühling pocht und klopft ja schon-
Horcht, horcht, es ist sein lieber Ton!
Er pocht und klopfet, was er kann,
Mit kleinen Blumenknospen an,
Geschwinde, geschwinde.
(Wilhelm Müller)

 

März III Bunker + Garten 2011 015
Es grünt und gedeiht in meinem Hofkübelgarten

 Nun fangen die Weiden zu blühen an,
schon zwitschern die Vögelein dann und wann,
und ist’s auch der holde Frühling noch nicht
mit lieblichem Grün und mit Blütenlicht,
wer weiß, über Nacht,
da kommt er mit Macht
mit all seiner Lust und all seiner Pracht,
nun jauchze, mein Herz!

 Fürwahr, schon spür ich ein Lüftchen lau,
am Boden gar winket ein Blümchen blau,
und schwimmt auch noch auf den Seen das Eis
und wartet der Frühling noch klugerweis,
wer weiß, über Nacht,
da kommt er mit Macht
mit all seiner Lust und all seiner Pracht,
nun jauchze, mein Herz!
(Friedrich Oser 1826 – 1891)

 

März III Bunker + Garten 2011 022

Mein Vorgärtchen liebäugelt schon mit dem Frühling

 Tagsüber im geschützten Bereich war es wirklich angenehm in der Sonne. Da die letzten zwei Nächte aber klar bei uns waren, hatten wir gegen Morgen leichten Frost zu verzeichnen. Vorsichtshalber habe ich dewegen auch die empfindlichen frischen Pflanzen über Nacht noch in Sicherheit gebracht.
Heute am 21. ist ja Frühlingsanfang und laut Wetterprognosen
wird die kommende Woche frühlingshaft, mit Temperaturen bis 19° C bei uns hier.

 

März III Bunker + Garten 2011 024
Es grünt so grün wenn Oskars Gärten blühn…tralllala

 Joh! Und die Amseln fangen auch schon immer intensiver mit
ihrem Frühlingsgesang an. Die Meisen sind ja schon seit Februar
zu hören und ein Buchfinksänger schmettert auch schon fleißig sein Liedchen.

Bleiern und vernebelt

Februar 2011 - 26 005
Nebelwetter und naßkalt

An verschiedenen Fronten im Einsatz
Frontabschnitt 1:
Bleiern legt sich der Nebel aufs Gemüt.
Wintersmüdigkeit plagt mich, oder ist es schon eine
kombinierte Winter- Frühjahrsmüdigkeit 🙁
Jedenfalls fehlt die Sonne, fehlt das Licht.

 Frontabschnitt 2:
Wichtige Abschnittsarbeiten die bis zum Monatg (28.02.)
fertig sein müssen.

 Frontabschnitt 3:

Februar 2011 - 26 010

Quellenstudium, Literaturrecherchen …
für meine Lebensphilosophiearbeit

 Frontabschnitt 4:

Januar 2011 BuGem 011
Opadienste

Januar 2011 Bretten 030

Die Überwindung von ….. 🙁

Komm doch endlich herbei

September 2010 Weing-Michelsberg-Bruchsal 095
Frühlingssehnsucht

„Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald.
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.“
(H. von Fallersleben)

September 2010 Weing-Michelsberg-Bruchsal 087
Kommt er?

Es war schon wärmer und frühlingshafter mit dem Wetter bei uns.
Aktuell sind es noch 6° C bei diesigem Nachthimmel. Obwohl die
Wetterstation Hochdruckwetter signalisiert, ist der heutige Vollmond
nicht zu sehen. Schade! 🙁

Hoffnungsschimmer

img083

„Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat.
Und deucht die Welt dich öd‘ und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer,
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.“
(Friedrich Wilhelm Weber)

Februar 2011 KaGem 003

Es liegt eine Frühlingsahnung in der Luft. Als ich vor ein paar
Minuten draußen war, umsäuselte mich noch ein milder Wind, bei
überwiegend klarem Sternenhimmel und milden 12, 5 C
Heute waren noch mehr Meisen zu vernehmen, für mich immer
ein Frühlingsgruß. Freue mich schon auf ein neues Hofkübeljahr.

Nur mal so

Januar 2011 - GBGrö 041
Mit Fröschen kann ich zwar nicht dienen…

Ein großer Teich war zugefroren,
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen,
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz,
Und saßen am Ufer weit und breit,
Und quakten wie vor alter Zeit.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Frösche waren am Sonntag und am gestrigen Montag nicht zu vernehmen, aber animiert durch das schöne Sonnenwetter, stimmten Meisen zu ersten PINK-Übungen an.
So könnte das Wetter von mir aus noch eine Weile bleiben. Mit blauem Himmel und Sonnenschein, sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus. 🙂

Grau in grau erscheint die Welt

Januar 2011 - GBGrö 019
graue, trübe und neblige Tage

Winter
Du lieber Frühling! Wohin bist du
gegangen?
Noch schlägt mein Herz, was deine
Vögel sangen.
Die ganze Welt war wie ein
Blumenstrauß;
Längst ist das aus! […]
(Auszug v. Arno Holz )

Januar 2011 - GBGrö 024

Jetzt würde es mal reichen mit dem nebligen und naßkalten
Winterwetter. Die Sonne und das Licht fehlt doch sehr. 🙁
Kein Wunder, hat mich da der Schlafbazillus voll im Griff.

 Heidegger zufolge sind unsere Gefühle und Stimmungen eine Form des auf die Welt „Abgestimmtseins“. Die Realität ist niemals schlicht gegeben, sondern mit besonderen Reizen und Widrigkeiten, Bedeutungen und Wertungen ausgestattet.

Ich bin der Welt abhanden gekommen

Weihnachten - Dezember 2010 043

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!

 Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.

 Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh‘ in einem stillen Gebiet!
Ich leb‘ allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!
(Friedrich Rückert)

Vielen Dank für die Wünsche und Kommentare!
Den LesernInnen von Absurd-AG wünsche ich ein gutes neues Jahr 2011  🙂
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