Eine Stunde

Couch Ruhe

Zur Zeit hat mich die Wintermüdigkeit im Griff. Könnte schlafen, ruhen, schlafen, dösen. Nur die Aufgaben lassen ein totales Hängenlassen nicht zu.
Nochmals mußte auch Holz eingelagert werden und es reichte sogar gestern für eine Stunde Laufen in der Natur. Gesundheitlich bedingt kam dies in letzter Zeit etwas zu kurz. War ein wunderschöner Hochdruckwettertag, mit strahlend blauem Himmel und in der Sonne erstaunlich warm für diese Jahreszeit. Auch jetzt noch sternenklarer Himmel und noch nicht einmal so kalt. Aktuell um ca. 0:30h noch + 5°C. Obwohl die Autos, die draußen stehen, nun schon vom Dach her weiß werden. Gegen Morgen dürfte wohl etwas Frost gewesen sein.

Enkelaufpasserbrigade

Kalt! Nö…wir fühlen uns wohl und es ist richtig mollig warm hier

Noch ist Grün
In der Natur ist es auch noch nicht total trostlos. Es ist noch Grün vorhanden.

Noch Grün
Jöhlinger Naturlandschaft

Abendlicht

Abendsonne über der Bauernsiedlung Sallenbusch

Sehnsucht der Seele

 

augedererkenntnis_155

Gott ist das Urproblem der Menschheit, besonders aber das Problem der heutigen. Der Mensch ist von Natur ein Gott- und Sinnsucher in dem zweifachen Sinne, daß er die Gottheit erkenntnismäßig begreifen und daß er sie liebend umfassen möchte.

Die Suche nach Erkenntnis und nach Gott läßt uns nicht zur Ruhe kommen. Von Anbeginn war dies in der Welt und im Menschen. Das Urproblem der Menschheit nimmt eine doppelte Fassung an, einmal in der Frage: Ist Gott? und dann in der Frage: Was ist Gott? Die letztere Fragestellung wird für alle Zeiten bestehen; denn das Unendliche wird nicht umfaßt vom Endlichen. Viele Philosophen hat dies umhergetrieben, sei es Nietzsche und natürlich Kierkegaard.
Kierkegaard schreibt 1844 in dem Buch: Der Begriff der Angst:
Als Grundzug des Menschen findet er einen in der Philosophie völlig neuen Grundbegriff: die Angst. Immer wieder durchzieht seine Schriften auch die Sinnsuche und die Gottessehnsucht, die Sehnsucht nach Erlösung und Freiheit.
(Da kommt der Pastoralpsychologe zum Vorschein. 😉 )

Nicht zuletzt ist die Sehnsucht nach dem Paradies im Menschen verankert.

Natursehnsucht
Auch ich bin immer noch auf der Suche nach dem Naturparadies

Sehnsucht
Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. –
[Eichendorff: Gedichte [Ausgabe 1841].

Auf der Flucht vor sich selbst

zeitstresssanduhrdeslebens_15-2

Der heutige Massenmensch hat die “Kunst des Müßiggangs” verlernt. Allein schon der Begriff ist für ihn negativ besetzt. Er kennt nicht mehr die Heilkraft der Stille. Die Qualität unseres alltäglichen Befindens in einer schnelllebigen, streßgeplagten Umwelt hängt weitgehend von unserer Fähigkeit ab, gelegentlich wirklich “abschalten” zu können – in heilsamen Momenten der inneren Stille zu unserer Mitte zurückzufinden, um uns dort zu regenerieren. Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor sich selbst.

Das überlegte, das bedachte, das betuliche und beschauliche Handeln und Denken ist verloren gegangen. Aktuell wieder in den Städten zu beobachten. Auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken, hetzen und huschen sie wieder irrsinnig durch die Straßen.

Mann-im-wasser
Eine Gesellschaft ertrinkt im Streß und in der Warenflut

Eine neue Zählweise

Zielkonflikt Alle Welt bescheißt, betrügt, lügt wie gedruckt, Gauner wohin man schaut, ….
Ab sofort zähle ich auch anders 😉

Altersrätsel
Och! ICH werde einfach immer jünger – aktuell zweiundzwanzigeinenhalbviertelsvoll Jahre bin ich jung 😆 Mehr Alter verträgt unsereins nicht gucklachschau

Immer ein Kind geblieben erhält jung

Auf der Eisebahne...

Auf de badsche Eisebahne huuuu huuhh tuut icon AAhdH

Nostalgierückblick (Heimatzyklus)

September 2010 - Obrigheim   Neckar 011

Blick auf Diedesheim, Neckarelz und im Hintergrund Mosbach

Schloss Neuburg und Neckarblick
beim Schloss Neuburg in Obrigheim a.N.

September 2010 - Obrigheim   Neckar 061
Blick auf Diedesheim von oberhalb Schloss Neuburg Obrigheim a.N.

September 2010 - Obrigheim   Neckar 066
Blick vom Schlossberg auf Obrigheim und Neckarwiesen…

September 2010 - Obrigheim   Neckar 069
Im Vordergrund Schloss Neuburg (Obrigheim) Blick auf Neckarelz / MOsbach

Alle Bilder sind “nur” mit der Panasonic DMC-FS 30 im September 2010 aufgenommen. Für diese kleine Kamera recht passabel die Qualität der Bilder – die Kamera benutze ich immer noch gerne für zwischendrin / unterwegs.

Nebel, Nebel ~ wo bin ich denn hier?

Nebel, Nebel, wo bin ich hier?

Orientierung = Orientierung eines Subjekts in Zeit, Raum und bezüglich der eigenen Person

Bei vielen Menschen ist der Lebenskompass nicht gut justiert.
Die meisten Menschen leben in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Beide gibt es aber nicht als reale Erfahrung. Es gibt nur das Hier und das Jetzt. Das Jetzt ist zwar immer nur ein kurzer Augenblick, aber trotzdem ist die wirkliche Wahrnehmung nur im Wimpernschlag des Jetzt möglich. Was man jetzt im Augenblick tut, sieht und fühlt ist die aktuelle Realität.
Die Fähigkeit zur Selbst-Erfahrung ist eine Bedingung für ein selbstbewußtes und authentisches Leben.

Was gibts?

Was pfeifst du da du Pfeife? Stimmt nicht… ich schmeiße dir gleich eine Eichel an deinen Dötz eek

Ignoranz wohin man schaut

Himmels-Äther

Ignoranz aber auch bewußtes Ausblenden und Ignorieren von der Schulmedizin.
Warum?
Mit solchen Verfahren läßt sich nicht so gut und schnell Geld verdienen, es ist zeitaufwendiger wie das Zücken des Rezeptblocks in der 3 1/2 – Minuten – Durchschleusungs-Praxis!
Ist die ganze Welt nicht ein einziger Energieprozeß? – Nun, allen Krankheiten gehen Störungen des Kräftepotentials voraus. (siehe die Beiträge zur Bioenergetik und die Bioenergetiker A. Lowen u.a. und die Forschungen von W. Reich – zu erwähnen wäre aber auch Charles Waldemar und seine Forschungen zur Bioenergie)

Noch in keinem Zeitablauf unserer Geschichte wurde die menschliche Energie derart disfunktioniert wie heute. Das Fließgleichgewicht des elektrischen-magnetischen Umlaufs im Körper wird durch Streß, Umweltgift, Lärm, Elektrosmog etc. empfindlich gestört und führt zu einer Ermüdung des Zellsystems, jener Millionen Mikrobatterien in uns, die langsam entleert werden und dann der Krankheit gleichsam „Tür und Tor“ öffnen.

Anm.:
Ignoranz ist oft auch Dummheit und Unwissenheit.

Wenig Zeit gehabt

Zeitstreß

Insgesamt 4 Ster Holz wollen transportiert und aufgeschichtet sein. Ein Nachschlag war noch erforderlich, weil wir dieses Jahr noch nicht genug Holzvorräte gebunkert haben. Kommenden Freitag soll der Winter bis in niedere Lagen Schnee bringen.
Auch sonstige Vorräte waren heute aufzufüllen, weil wir wieder Enkelfrei hatten. 🙂
Übrigens:
(Um vorübergehende schlechte Zeiten zu überbrücken, können Vorräte sehr hilfreich sein.)

“Wir leben in einer Zeit großer Krisen. Das Schuldendrama in den USA und Europa spitzt sich weiter zu, auch wenn derzeit wenige darüber sprechen. Der US-Mittelstand lebt teilweise bereits in primitiven Zeltstädten. In Thailand sowie in der Ukraine herrschen schon bürgerkriegsähnliche Zustände. Und bei uns bereitet sich die Polizei auf ähnliche Bilder vor. Immer mehr Menschen fürchten daher um eine sichere langfristige Zukunft.” Da gibt es ein neues Handbuch beim Kopp-Verlag.
>>> Handbuch für des Überleben in Krisenzeiten <<<

Vieles wird in unseren Medien ja überhaupt nicht gesendet, vieles einfach unter den Tisch gekehrt, einfach totgeschwiegen.

schöne Dose
Jedenfalls ging mir bei der Holzarbeit so vieles durch den Kopf, obwohl ich eigentlich für das absolute bewußte Tun bin. Nicht fünf Dinge gleichzeitig tun wollen und dabei nichts mehr richtig tun. Wie es ja leider heute üblich geworden ist.
Wenn man wirklich konzentriert ist, dann ist das, was man gerade in diesem Augenblick tut, das Allerwichtigste auf der Welt.
Jedenfalls dachte ich über die Wichtigkeit des Hinterfragens und des Querdenkens nach. So nach dem Motto: Der Hund der Eier legt – Erkennen von Fehlinformationen durch Querdenken (siehe Anhang) und “Der Schein der Weisen – Irrtümer und Fehlurteile im täglichen Denken” beide Bücher von Mitarbeitern der Hamburger Universität H-P. Beck-Bornholdt und H-H. Dubben.

(Professor Dr. Hans-Peter Beck-Bornholdt lehrt und forscht am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Rechtsmedizin). Er ist von Haus aus Physiker.)

Die letzten Tage habe ich viel gelesen und nachgedacht über die vielen Irrtümer und Halbwahrheiten, die in der Wissenschaft und insbesonders auch in der Medizin herum geistern.
Nicht umsonst habe ich ja im Blog auch die Rubrik >> “Kulissenschieber“

 

Weiterlesen

Heimat oder nur Zuhause

Nachdenklich
Keine Heimat, oder: Wo wäre sie? Wo könnte sie sein? Was ist der Unterschied zwischen Heimat und Zuhause, was besagt das Wort DAHEIM???

Erst die Fremde lehrt uns,
was wir an Heimat besitzen.
(Theodor Fontane)

Blick vom Obrigheimer Schloß auf den Schreckhof

Blick vom Obrigheimer Schloß (Neuburg) auf die Neckarwiesen und den Schreckhof. Dort wo links der Berg anfängt abzufallen in Richtung Binau, stand einmal eine Steinbaracke und unmittelbar darunter ein Feldsteinhäuschen (Einraumhaus) und ein einfacher, selbstgebauter Luftschutzbunker (eher ein betonverstärktes Erdloch). Dies gehörte einem ehemaligem 2. Weltkriegflieger und Ing., den ich kannte, der damals in meiner Obrigheimer Zeit in Stuttgart mit Familie wohnte/lebte. Was ich dort oben war und in Träumen schwelgte, am liebsten hätte ich dort gewohnt. Von dort oben hat man solch einen schönen Ausblick aufs Neckartal. Nunja! Es kam halt alles anders. Aber dieser Platz wäre heute noch mein Traumwohnsitz. Leider existiert nichts mehr von alledem, es ist alles verfallen, zugewachsen und Naturschutzgebiet geworden.

Blick auf Obrigheim und Diedesheim
Nochmals Blick auf Obrigheimer Neckarufer und rechts Diedesheim.
Dort in Diedesheim oberhalb der Maschinenfabrik hatten ab 1971 meine Eltern ein neues Haus gebaut, während ich hier in Walzbachtal blieb.

Blick auf Neckarelz
Blick auf Neckarelz

Heimat deine Sterne – Heimat deine Sterne, sie strahlen mir auch am fernen Ort.
Wenn Menschen von Heimat sprechen, hat das meist einen sehnsuchtsvollen Klang und Hintergrund. Da brauche ich nur an meine Großeltern väterlicherseits denken, sie haben den Verlust der Heimat durch Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg nie verwunden. Sie stammten aus Hinterpommern und hatten dort einen großen Bauernhof. Heimat ist für viele Menschen eben mehr als nur der Ort wo man geboren wurde. Man sagt auch oft: Dort wo das Herz zu Hause ist, da ist die Heimat eines Menschen. Heimat ist das, was uns prägt. Heimat ist die Prägphase des Menschen.

Kirche in Heiligenrode
Kirche in Heiligenrode (heute Niestetal) Kreis Kassel (Bildquelle Wikipedia)
Diese Kirche hat mich geprägt, den Glockenklang werde ich nie vergessen. Bis zum 7 Lebensjahr wohnte ich erst hinter der Kirche, später vor der Kirche direkt gegenüber dem Pfarrhaus. Dort bin ich also geboren. Heiligenrode ist mir zwar noch vertraut / bekannt, aber ein wirklich tiefes Heimatgefühl will nicht mehr so richtig aufkommen. Damals viel mir der Wegzug zwar sehr schwer….

Neckarfähre bei Haßmersheim

Neckarfähre bei Haßmersheim

Thema wird fortgesetzt (siehe auch: Was ist Heimat?

Jetzt geht wieder das Weihnachtsgedöns los

Sommergenuß

Augustsommerträume

Nein! Im Bunker habe ich keinen Adventskranz, keinen Weihnachtsbaum, nur ein flammendes Käthchen 😆 und dieses Weihnachtsliedgedudel schon ein Ewigkeit vor Weihnachten , meistens auch noch nur in Englisch kann ich schon mal überhaupt nicht ab. 🙁  Manchmal komme ich mir eh wie im Ausland vor, wenn ich das Radio einschalte oder mich mal nach Karlsruhe verirre.
Das einzige weihnachtliche Ausstattungsmerkmal wo ich mir gegönnt habe:

flammendes Kätchen
und:

 

Weihnachtsvorgeschmack
Es zeigt sich halt immer wieder, wir leben in einer Gesellschaft des Spektakels

Nachschlag

Buchnachschlag
Mein Nachschlag an geistiger Nahrung für die allernächste Zeit.

Speak German von Wolf Schneider

Liebeserklärung an die deutsche Sprache

Warum muss der Hausmeister jetzt eigentlich „facility manager“ genannt werden? Und warum die Auskunftsstelle „Service Point“? Muss gar nicht, sagt Wolf Schneider, Mitbegründer der Aktion Lebendiges Deutsch: Aktionärsnutzen statt „Shareholder value“, Schnellkost statt „Fastfood“!

Nun ja! Das Buch richtet sich wohl wirklich an die Liebhaber der deutschen Sprache. Denn bei der breiten Masse ist wohl schon Hopfen und Malz verloren. In diesen Kreisen herrscht die Anglomanie. Kein Volk in Europa übernimmt so kritiklos all den Schwachsinn besonders aus Amerika. Kein Volk hat so wenig Rückgrat wie der teutonische Schnarchsack Leck mie
Der Witz dabei ist aber:

“Gibt es noch ein paar Liebhaber für die deutsche Sprache?
Leute, die meinen, die Deutsche Bahn hätte nicht dringend den Service Point erfinden, eine deutsche Firma ihre Mitarbeiter nicht unbedingt mit einer Think Vantage Configuration Utility verwöhnen müssen? Rund 60 Prozent der Deutschen können gar nicht Englisch. Underdog – ist das nicht ein Unterrock? So jedenfalls eine typische Antwort auf eine repräsentative Umfrage. Drop-out? Wahrscheinlich ein Bonbonautomat; das Patchwork aber kann nur eine Fliegenklatsche sein. Von den anderen 40 Prozent bringen es die meisten über ein gestammeltes Schul-, Disco- und Touristen-Englisch nicht hinaus; und unter den allenfalls 10 Prozent der Deutschen, die sich mit ihrem Englisch hören lassen können, geht der modische Anglo-Firlefanz vielen auf die Nerven. Warum hören wir seit 2003 «SAT 1 zeigt’s allen»? Weil der Sender schmerzlich erfahren hatte: Sein langjähriger Werbespruch Powered by Emotion war von 67 Prozent der Deutschen unter 50 nicht oder aufs Lächerlichste missverstanden worden («Kraft durch Freude», zum Beispiel). Das Unternehmen hatte, von Anglomanie besessen und folglich ohne Augen für die Wirklichkeit, sein Geld zum Fenster hinausgeworfen.” (kleiner Auszug aus diesem Buch)

Aber lassen wir mal lieber zur Nacht solche Themen. Sonst muß ich wieder eine doppelte Ration Baldriantropfen nehmen. Wutgif - comic

Im deutschen November

So langsam wird es kahl

November im Obergrombacher Weinberg

Blick über Obergrombach
Blick auf Obergrombach

Abendstimmung
Blick von den westlichen Weinbergen in Obergrombach in Richtung SW

Jahreszeitenboten
Den  Krähen gefällt der November

Friedrich Nietzsche gefällt er jedoch nicht!

Er schreibt im Gedicht: Im deutschen November:

”Dies ist der Herbst: der bricht dir noch das Herz!
Fliege fort! fliege fort!
Die Sonne schleicht zum Berg
Und steigt und steigt
und ruht bei jedem Schritt.”
(1. Strophe)

Fliege fort, fliege fort, ja dies würde ich auch oft tun.
Nicht nur im November, nein auch im Mai und auch im August
und immer öfter und immer lieber. 🙁

Obwohl der letzte Novembertag wettermäßig gar nicht mal so schlecht war.
Nur mein Ausflug war nur ein kurzer, mal gerade auf 20 Minuten habe ich es gebracht. War einfach noch nicht mein Tag. 🙁

Ist dies Heimatgefühl?

Sommerneckarfahrt

Vermittelt dies Heimatgefühle?
Nach 44 Jahren Abwesenheit….
Im Juli d.J. fotografierte ich am Neckar, direkt an der L 588 Ortseinfahrt Hochhausen, als es hupte, leider konnte ich nicht mehr genau erkennen wer in diesem Handwerkertransporter drin saß. Sah nur noch schemenhaft jemanden winken. Dies setzte sofort meinen Heimat-Denk-Zyklus in Gang. (Wo ist meine Heimat?, Was ist Heimat? etc.)
Fest steht, es zieht mich immer wieder an den Neckar, nach Obrigheim und es ist mir dort nie fremd geworden, auch nach so langer Zeit nicht (44 Jahre).

Neckarbrücke bei Obrigheim
zweite Neckarbrücke bei Obrigheim a. Neckar mit Blick auf den Schreckhof

Neckarwiesenweg Obrigheim
Neckarwiesenweg Obrigheim
Was bin ich früher diese Wege gelaufen – mein Hund Rinti (Schäferhundmischling) war nicht böse drum.

Blick auf Obrigheimer Kirche
Blick auf Ev. Kirche in Obrigheim a.N.

Ein wenig Erkenntnis

Abendglühn

Nichts bleibt, wie es ist. Kein Widerstand ist dem Strom des Lebens gewachsen. Ihm gilt es nachzugeben, statt gegen ihn anzukämpfen, wie das Wasser zu werden, das mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt. (Weisheit des Tao)

Reste
Das tao ist der Weg des Himmels, der Erde und des Menschen. Sich keiner Aktivität bewußt, ohne Zweck und Absicht, weder Lohn noch Lob erstrebend, erfüllt es doch alle Dinge mit Vollkommenheit. Gleich dem Wasser bahnt es sich seinen Weg mit Weichheit. Es ist eher schattenhaft – wie eine tiefe Schlucht. Die Dinge dem tao zu überlassen, ohne sich in seinem natürlichen Ablauf zu mischen, das ist bestes Handeln.

Es läuft einfach nicht rund

November 2013 - 26 - Pana - WöSteiWaSpZg 001

So grün wie auf diesem Bild fühle ich mich nicht.
Zwar auch nicht tiefscharz oder schwarz, eher ein gräuliches GRAU 🙁  ist mein Befinden / Zustand
Der grippale Infekt ist zwar abgemildert aber noch nicht überwunden.
Es ist wohl der Preis des Alters 🙁

November 2013 - 26 - Pana - WöSteiWaSpZg 020
Das Ziel des Lebens ist es, ganz geboren zu werden, und seine
Tragödie, daß die meisten von uns sterben, bevor sie ganz geboren sind.
In letzter Zeit (dem Wetter, dem Grau in grau geschuldet) denke ich mal wieder sehr über all diese Dinge nach.

Erleuchtung

 

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Zündet man Kerzen an, so erhält man Licht.
Vertieft man sich in Bücher, wird einem Weisheit zuteil.
Die Kerze erhellt die Stube, das Buch erleuchtet das Herz.
(chinesisches Sprichwort)

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Wer es liebt durch Buchläden zu schlendern, ist in Heidelberg und Tübingen am richtigen Ort.

In der Bücherstadt Tübingen prägt man einen wunderschönen Begriff für die Buchhandlungen im Stadtkern: Buchtankstellen. Sie räumen dem Buch einen Stellenwert als unverzichtbares Grundgut ein, ohne das der Mensch nicht auskommen kann. Hier und dort muss er auftanken – und das kann er in Tübingen in einem sehr dichten Netzwerk aus Buchläden und Antiquariaten.
Da ich in Tübingen ja eine Zeitlang gelebt/gewohnt habe, kenne ich alle Buchhandlungen dort, besonders die in der Altstadt hatten es mir angetan. Schade war damals (70er Jahre) nur der schmalere Geldbeutel. Und gerade auch Fachbücher waren schon immer teuer. Es fehlte auch ein wenig die gänzliche Ruhe, denn ich wohnte zu der Zeit in einer WG und fuhr nur am Wochenende heim nach Walzbachtal. Ein alter VW-Käfer war zu dieser Zeit meine “Rennmaschine”, handgestrichen äh lackiert und mit Affenkopf versehen. Da mußte ich immer einen 5 oder 10 Liter Ölkanister mitnehmen, weil mein Käfer einen guten Öldurst hatte. Hatte ihn aber billig erstanden (für 150 DM) und nach Schule/Ausbildung und Bundeswehr hatte ich mit 20/21 Jahren keine Reichtümer angesammelt.

Bücherstadt Tübingen

Ah! Ich liebe so alte Buchhandlungen 🙂

Deswegen fahre ich ab und an auch so gerne nach Maulbronn und flaniere in der dortigen Klosteranlage und besuche die dortige Klosterbuchhandlung Krueger ,da kannte ich vom jetzigen Inhaber schon den Vater, weil ich da schon immer gerne in den Büchern stöberte. (schon in den 70er Jahren)

Klosterbuchhandlung Maulbronn
Dort ist Hermann Hesse auch sehr präsent.

Klosterbuchhandlung Krueger in Maulbronn
Buchhandlung im Kloster Maulbronn

Tätigkeit und Verstand

Darf es ein bißchen mehr seinDarfs ein bißchen mehr sein an Dummheits-Gen?

Tätigkeit und Verstand:
”Was dieser ausführlich durchdacht hat; führt jener rasch aus. Eilfertigkeit ist eine Eigenschaft der Dummköpfe, weil sie den Punkt des Anstoßes nicht gewahr werden, gehn sie ohne Vorkehr zu Werke.” (Auszugszitat von Baltasar Gracia´n : Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit – aus dem Spanischen von Arthur Schopenhauer – § 53)

IMG
Aus Brettener Woche / Kraichgau Bote

Soviel zu Eilfertigkeit / Eile und Dummheit in heutigen Zeiten. Dies ist beileibe kein Einzelfall, sondern alltägliche Realität auf bundesdeutschen Straßen.

Auf der Hut sein

Bunkerfunk
Es heißt mal wieder >auf der Hut sein< das Internet mutiert immer mehr zum Spiegelbild der “irrsinnigen Welt” 
In meiner E-Post fand ich heute:
”Internetseiten sind heute der wichtigste Weg, um Schädlinge zu verbreiten. Bei bestimmten Themen ist die Gefahr besonders groß, seinen Rechner mit Malware zu infizieren.”

“Auch wenn heute noch immer Spam-Mails mit schädlichen Anhängen verschickt werden, stellen mit Malware präparierte Internetseiten inzwischen das größte Infektionsrisiko dar. Online-Kriminelle hacken sich in legitime Websites, um spezielle Angriffsbaukästen, so genannte Exploit-Kits, an den Start zu bringen. Diese untersuchen den Rechner des Besuchers auf bekannte Sicherheitslücken, um dann verdeckt per Drive-by Download einen Schädling einzuschleusen.” (Meldung von PC-Magazin)
Die negativen Aspekte des Internets nehmen immer mehr zu. Muß mal ein Bild fotografieren, daß in meinen Dachstuben an der Wand hängt. Da heißt es sinngemäß >> Mein Mann beschäftigt sich fortwährend mit Themen, die er vorher ohne Computer und Internet nicht hatte computereinstieg_52 Es stehen zwei Frauen zusammen und betrachten den verbissen am Computer agierenden Mann.

Vögel der Freiheit

Der Freiheit entgegen Vögel der Freiheit singen nicht nur von der Freiheit, sie fliegen ihr entgegen, ja sie fliegen in die Freiheit.

vogelfroehlich_155
Es gibt Vögel, die sitzen in einem Käfig gefangen, und dennoch singen sie. Aus diesem Grunde hatten wir früher auch einmal Singvögel im Käfig. Wellensittiche und Kanarienvögel. Irgendwie meinte ich es sei schön, wenn so ein kleiner Kanarienvogel sein Lied schmettert. Aber so richtig davon überzeugt war ich nie, daß diesen kleinen Piepmatzen das Käfigleben gefällt. Die Wellensittiche sah ich immer in Australien in der Natur, wie sie eigentlich richtig leben, vor mir. Als wir dann auch noch mehrmals Pech hatten mit neuen Vögeln, sagte ich irgendwann, Schluß damit. Vögel müssen in der freien Natur leben, wir Menschen dürfen nicht so eigensüchtig sein und nur zum eigenen Ergötzen Vögel in Käfigen halten. Oskar wollte ja auch nicht so sein ganzes Leben verbringen. Lieber füttern wir unsere einheimischen Vögel im Winter, wenn es denn erforderlich ist.

Du warst ein fröhlicher zwitschernder Vogel, und nun sitzt du mit einem gebrochenen Flügel.
So ergeht es vielen Menschen. Alles ist festgefahren, alles ist dunkel wie in einer schwarzen Nacht. Wie ein Alptraum liegen die Schatten der Vergangenheit über dem Leben. Die Matrix der Vergangenheit und der Emotionen, rumoren im Unbewußten hartnäckig weiter. Manchmal weißt du nicht mehr, ob du noch leben willst. Aber du darfst nie die Hoffnung aufgeben, irgendwann siehst auch du wieder Licht am Ende des Tunnels. Wie heißt es so schön: Wenn du meinst, es geht nicht mehr weiter, kommt von irgendwo ein Lichtlein her, ein Hoffnungsschimmer scheint dir auf. Dein Geist ist stärker, stärker auch als dein Leib. Dein Geist zündet wieder ein Licht an, vielleicht erst einmal ein kleines Licht, aber du siehst wieder etwas.
Immer ist ein Weg da. Du mußt ihn nur wieder beschreiten, den Weg deiner Hoffnungen und Träume. (aus unserer ehemaligen HP MP-Netz —> Augenblicke der Freiheit)

Wege im Nebel

Blick auf Weingarten

Weingarten / Baden im Novembernebel im Hintergrund Rheinebene

November 2013 - 15 - Olymp 810 - Weing-Weinb Wald 014
Weingartener Weinbergweg
Es war ein unangenehmer kalter Wind, naßkalt und nur um die 6° C bis 9° C Tagestemperatur. Mir war wie wenn der Wind schon gerne Schnee gebracht hätte.

Weingarten
Blick auf Weingarten

Weg im Nebel

Nun wird die Spur der Füße langsam ungetan,
Und aus der Tiefe, aus der tiefen Tiefe steigt
Das Trübe, schwadengrauer Nebel himmelan.

Nun wird der Augen-Aufblick langsam leer,
Und aus der Höhe, aus der hohen Höhe neigt
Die Wolke sich, sinkt Nebel erdwärts schwer.

Nun drängt zu dem verwandten Un-Gesicht
Das Wesenlose aus den fahlen Gründen
Und hebt sich sehnend ins versäumte Licht.

Nun flieht, was war: es fliehen Busch und Baum,
Flieh’n Berg und Tal, die sich zur Flucht verbünden,
Es fliehst du, Herz. Es floh’n die Zeit, der Raum.

Land wurde Meer. Meer wurde schwälend Schaum.
Ihn schlürft, sich fröstelnd zu entzünden,
Das ungelebte Leben und der ungeträumte Traum.

Maria Luise Weissmann, 1923

Weingarten Waldweg
Weingarten Waldweg

November 2013 - 15 - Olymp 810 - Weing-Weinb Wald 044
Weingarten Weinbergweg

November 2013 - 15 - Olymp 810 - Weing-Weinb Wald 056
Im Weingartener Wald.

Am Samstag war das Wetter um keinen Deut besser. Eigentlich hoher Luftdruck, aber die Sonne schafft es nicht durch diese graue Schicht. Es ist aber eine Idee wärmer, jetzt auch noch in der Nacht knapp 8° C

Die meisten Menschen glauben sie seien frei

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“Die meisten Menschen geben vor und glauben selbst daran, daß sie glücklich sind, denn wenn man unglücklich ist, ist man ein Mißerfolg. Man muß deshalb die Maske des Zufriedenseins, des Glücklichseins tragen, sonst verliert man den Kredit auf dem Markt, ist man kein normaler Mensch, ist man nicht tüchtig. Doch man muß sich die Menschen nur anschauen, was hinter der Maske zum Vorschein kommt: Unruhe, Gereiztheit, Ärger, Depressionen, Schlaflosigkeit, Unglücklichsein – das, was die Franzosen die "Malaise" genannt haben.”
Erich Fromm: Interview Lodemann 1977) [512]

Zur Zeit muß man wieder höllisch aufpassen

Teuflisch10
Viele Firmen wollen Ihnen Spam und Spyware unterschieben, selbst wenn es sich um seriöse Original-Software handelt.

Haben Sie das schon einmal erlebt? Plötzlich wimmeln seriöse Websites von billig gemachten Werbeanzeigen. Ständig erscheinen Reklame-Popups. Ihr Browser benutzt ohne Ihr Zutun eine andere Startseite und eine andere Suchmaschine. Wenn ja, läuft auf Ihrem Computer wahrscheinlich Adware, Spyware oder irgendein anderes lästiges Programm. (Meldung von PC-Magazin)

Auch massive Spam-Kommentare, besonders auch aus China und USA, sind momentan wieder zu bemerken.
Siehe auch Spam-Kommentare auf Google
Siehe auch auf Absurd-AG: Nur eine Frage der Zeit und Es ist zum Kotzen

Die Seele wird frei

seelendaemmerung_160

In Dir ist die Kraft – ohne diese Erkenntnis bleibt das Leben Stückwerk, mit ihr kann es zum Meisterstück werden.

Die Mobilisierung der inneren Kraft, die in den meisten schlummert, führt zuverlässiger als jede äußere Hilfe zu einem Leben der Freude und Fülle, wenn man einmal begriffen und gelernt mit der Innenkraft zu leben. Es ist mit eine Aufgabe Ihres Lebens, diese Kraft zu entdecken, zu finden und zu aktivieren.

Geistfeuerwerk

“Es gibt im Menschen ein höheres Selbst, das das vergängliche Ich des Sinnenmenschen so weit überragt, wie die Spitzen der Berge sich über die Ebene erheben. Die innere Kraft dieses höheren Selbstes gilt es zum Wirken zu bringen, damit der Mensch gewahr wird, daß er in Wirklichkeit ein Kind der Gottheit ist und Eigner aller Schätze des Lebens!"

”Der Mensch muß lernen als Geist zu denken, als Schöpfer seines Schicksals.” [7]*

Weiterlesen

Nachtgedanken XXII

November 2013 - 14 - Olymp 810 - Dürrenbüchig Wald 052

In diesem Staate stinkt es vom Haupte her…, genauso wie ein Fisch vom Haupte her anfängt zu stinken. Allerorten schnelles Gefusche, keine Zeit, keine Mühe und kein Aufwand mehr, keine Genauigkeit, kaum noch herausragende Persönlichkeiten, eine Gilde von gewöhnlichen sich immer mehr angleichenden Politikern, parteiübergreifend annähernd, einer gleicht dem anderen, in seiner Mittelmäßigkeit und Durchschnittlichkeit.

Das “Volk” eingelullt und ruhiggestellt, wie zu Claudius Drusus Germanicus Caesar’s, genannt Nero der Despot, Zeiten mit “Brot und Spiele” und falschen Wahlversprechungen, mit immer inflationärer, dümmlichere daher kommende Medienberieselung. Je seichter umso besser, der Schwachsinn hat Hochkonjunktur, er entwöhnt vom Denken. Das Infantile- als ob auch – ist vorherrschernd.

SpielballdM

Sie wollen immer gleich schnippeln

Buchglücksgriff

Produktbeschreibung und Klappentext:
Deutschlands führender Wirbelsäulenexperte über Sinn und Unsinn der etablierten Rückenmedizin
Wer einmal die Schmerzen eines Bandscheibenvorfalls erlebt hat, ist bereit, alles dafür zu tun, um sie wieder loszuwerden. In vielen Fällen wird heute jedoch zu schnell operiert – ohne zum erwünschten Erfolg zu führen. Aus jahrzehntelanger Erfahrung weiß der renommierte Wirbelsäulenspezialist Dr. Marianowicz *: 80% aller Rückenschmerzen klingen durch sanftes Muskeltraining und effiziente Schmerztherapie von alleine wieder ab. Hier zeigt er den Betroffenen, dass der Weg zur Schmerzfreiheit meist ohne Operation möglich ist.

Zu Tode kuriert
Zu Tode kuriert!

Da könnte ich nun noch sehr viel Dokumente, Tatsachenberichte, Literatur etc. anführen. Auch meine Gemahlin sollte schon mehrfach unters Messer wg. Knieproblemen und einer Zyste am rechten Knie. Bislang haben wir es immer so unter Kontrolle bekommen, dank Oskars Naturheilmittelmix und Methoden bzw Erkenntnisse…  😉 🙂
Die Orthopäden und auch die Urologen wollen immer gleich schnippeln. Ein Physiotherapeut äußerte sich einmal gegenüber uns: “ Im ganzen Umkreis (Land- und Stadtkreis Karlsruhe gibt es keinen gescheiten Orthopäden der einen Wert hätte” Da muß ich sagen, so Unrecht hat er nicht damit. 🙁
Zu guter letzt hat Reinhard Mey wieder das supergute Lied zu diesem Themenkomplex:
Dr. Nahtlos, Dr. Sägeberg…

Reinhard Mey Dr. Nahtlos, Dr. Sägeberg …

Die überflüssigen OP’s:

”Vor allen anderen Leiden ist der Rückenschmerz das Volksleiden Nummer eins. Kein zweites Leiden nervt derart – und keines gibt so viele Rätsel auf. In 90 Prozent der Fälle ist alles nach drei Monaten auf wundersame Weise wieder verschwunden. Nur bei jedem zehnten Betroffenen wird die Pein zur Dauerqual. Dann toben sich in Deutschland Orthopäden, Radiologen und Chirurgen aus. Die Zahl der Eingriffe an der Wirbelsäule ist in den vergangenen Jahren auf immer neue Rekordmarken gestiegen. Mittlerweile kommen hierzulande mehr als 160.000 Rücken unters Messer – jedes Jahr. Doch wie notwendig ist das?” (Das Erste – Sendung)

Anm.:*Dr. Martin Marianowicz, geboren 1955, ist seit 1986 Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin in München. Er ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wirbelsäulenendoskopie und hat sich als einer der führenden Wirbelsäulen-Spezialisten in Deutschland einen Namen gemacht. In München betreibt er vier eng vernetzte Orthopädie-Kompetenz-Zentren. Er gilt als Wegbereiter der modernen orthopädischen Schmerztherapie und der minimalinvasiven Wirbelsäulen- und Bandscheibenbehandlung.

Innenbeschaumonate

Lieblingsbeschäftigung
Die zwei Monate der Innenschau und Zeiten der Bücherwelten stehen mit den Monaten November und Dezember an, neben dem Bunkerfernsehen 😆

Bunkerfernsehen

Ortholektüre

Diese Bücher sind zwar nicht neu im Bestand, aber wieder aktuell zum nochmaligen Durcharbeiten. Wie heißt es so schön: Helf dir selbst, denn sonst tut es keiner!

Und so nebenbei bemerkt:
Beim Aufräumen fand ich in den Dachstuben diese Karte aus längst vergangenen Zeiten (70er Jahre)

Schon immer so gewesen
Da ist die CDU/CSU mit gemeint!!! Seit diesen Zeiten hat sich an dieser (Tatsachen-) Aussage nichts geändert, aktuell wie eh und je. Nur raffen es die Heutigen nicht mehr so wie damals 🙁
Die ist schon ein wenig betagt und vergilbt die Karte (Bild-Wort-Montage von Christian Schatternicht aus: Deutschland, Deutschland! 12 Stimmungsbilder – gab es damals bei der Wohlthat’sche Buchhandlung  in Berlin)

November – Tristesse

Novemberwetter

Wössinger November Tristesse
Die Krähen (Raben) fühlen sich wohl

Nebel
Der blasse Nebel schreitet
Gespenstisch durch die Flur,
Und hüllt in seine Schatten
Die schlummernde Natur.

Er streckt die Riesenarme
Hin über’s weite Land,
Und fährt mit kaltem Finger
Mir über Stirn und Hand.

Und Wiesen, Wälder, Höhen
Und Thäler rings umher
Verschwinden und versinken
Im weiten Nebelmeer.
(Auszug von August Freudenthal Lyriksammlung)

Farblichtblick im November

Es lagert rings umher ein grauer Flor –
Ich weiß es nicht: bricht noch die Sonn‘ hervor?
Wird dieser Nebel heut sie ganz verhüllen?
Und ob er steigt, und ob er niederfällt?
So frag‘ ich wohl – doch schweigend ruht die Welt
Und Flur und Thal mit Dunst sich füllen.
(1. Strophe von Nebegedichtl von Louise Otto-Peters)

Wössingen Dorfeinfahrt Wössingen Feldeinfahrt

Trotz diesem tristen und naßkaltem Nebelwetter bin ich etwas gelaufen. Heute wurde es aber nur eine Stunde, aber besser wie nichts.

Novembernebel
Wirklich schade! Es herrschtein hoher Luftdruck mit (noch) 1010 hPa bzw 775 mmHg, morgen aber ein neues Tief im Anmarsch. Aktuell um kurz vor Mitternacht Nebel bei naßkalten 7° C

November 2013 -11 - Olymp 810 - Bunker   Gem 012
Zur farblichen Aufheiterung habe ich mir ein flammendes Käthchen für den Bunker gegönnt. 🙂

Denn dieses Wetter bekommt mir mal wieder gar nicht. Erfreulicherweise war es gestern ja umgekehrt. Sonnenschein, blauer Himmel und in der Sonne noch wirklich angenehm. 🙂

Es lebe der Narzißmus

Frau gönnt sich ja sonst nichts

Alexander Mitscherlichs „vaterlose Gesellschaft“ und Christopher Laschs „Zeitalter des Narzißmus“ haben sich Ende der neunziger Jahre zu einer radikalisierten Form jener Ego-Gesellschaft vereinigt, in der jeder Aufschub von Glücksmomenten als persönliche Kränkung aufgefaßt wird. Jedes objektive Hindernis im Alltag erscheint als Sabotage an der Selbstverwirklichung im Hier und Jetzt. Was zählt, ist die Verschmelzung mit dem Augenblick, der Moment der einzig wahren Empfindung: ich und mein Magnum in der Badewanne.

Neil Postmans These vom „Verschwinden der Kindheit“ läßt sich vom Kopf auf die Füße stellen: Das Verschwinden der Erwachsenen ist in vollem Gange.

Entpolitisierung ist ein allgemeines, kaum noch bemerktes Phänomen in einer Zeit, in der die Dimensionen der Probleme und die Möglichkeiten, sie zu lösen, immer weiter auseinanderklaffen. Denn der narzißtische und neurotische Mensch hat keine Kapazitäten mehr für solche Dinge frei, er ist voll und ganz mit seiner Selbstinszenierung beschäftigt.

Nachtgedanken XXI

bannernachdenkliches
Am Anfang steht die Frage

“Was ist der Ursprung der Welt?”
“Was ist wahr?”
“Was ist der Sinn des Seins?”
“Welche Stellung hat der Mensch in der Welt?”
kennzeichnen den Anfang der Philosophie.

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Wer sich sein Leben lang von der Schule über den Beruf bis in das Alter nur dem Trott des Alltags, der Einbahnstraße des täglichen Sollens, unterwirft, der wird niemals philosophieren, denn er fragt nicht. Er fragt nicht nach dem Sinn seiner Existenz, sondern lebt nur dahin, ohne die Bestimmung des Menschen aufzunehmen, das eigene Sein zu gestalten, der Strecke zwischen Geburt und Tod einen Sinn zu geben, und wenn es vielleicht nur der wäre, nach diesem zu fragen.
Er läuft tagein, tagaus im Hamsterrad des Lebens, er strampelt sich ab und kommt doch niemals auf einen “grünen Zweig”
Den Dingen auf den Grund gehen heißt in diesem Fall:
”Die Dummheit liegt nicht primär in der menschlichen Natur. Sie wird den Menschen systematisch aufgezwungen durch Tradition, Erziehung, Schule und Medien. Wobei Herrschaftsinteressen eine wesentliche Rolle spielen (halt du sie dumm, ich halt sie klein). Man braucht die menschliche Dummheit, um den gesellschaftlichen Staus quo aufrechtzuerhalten.” (Philosophie für den Alltag) Das ist das alte Spiel der Untertanen mit den Obertanen und den Hintertanen. Es läuft heute noch genauso ab wie früher, darin hat die Menschheit nichts dazu gelernt.