Ausgelastet

Stickbild von meiner Mutter. Heute bei schweißtreibenden 28,3 °C Freischneider- und Mäharbeiten auf dem Grundstück. An längere Wanderungen ist zurzeit nicht zu denken.

Zurzeit beschäftigen mich solche Themen sehr intensiv.

Heimat finden – Vom Leben in einer ungewissen Welt – von Wilhelm Schmid

Heimat finden: Vom Leben in einer ungewissen Welt, von Wilhelm Schmid

Menschen suchen vermehrt nach Heimat in einer Welt, die ungewiss erscheint, und in einem Leben, das sich schneller ändert, als es zu verstehen ist. Mehr als je zuvor sehen sich auch diejenigen mit Heimatlosigkeit konfrontiert, die eigentlich wohlbeheimatet sind. Heimat wird zum flüchtigen Gut in der Epoche des Globalwerdens von Menschen und Dingen. Im permanenten Hin und Her zwischen den Welten werden die Menschen selbst flüchtig und beginnen sich zu fragen: Wo bin ich wirklich daheim? Wo war ich es? Wo wird Heimat künftig möglich sein?

Die Heimat hat eine große Zukunft, aber nicht mit dem Modell der Vergangenheit. Eine Erweiterung des Heimatbegriffs ist nötig, denn Heimat ist mehr als nur ein Ort. Sie kann als Basislager des Lebens gelten, von dem aus Erkundungen ins Ungewisse möglich sind. Anders als es zunächst den Anschein hat, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Heimat zu finden. Die Vielfalt wird in der Diskussion über »die Heimat« oft aus den Augen verloren. Sie wird im Fokus dieses Buches stehen. (Buchbeschreibung)

August 2015: Ausblick von der Pension, in der wir ein paar Tage gastiert haben, in Bad Sooden-Allendorf im Werra-Meißner-Kreis Nordhessen. Wir haben dort mehrmals ein Immobilienobjekt in Germerode angeschaut. Wir wollten damals schon wegziehen aus Walzbachtal. Leider hatte es kurzfristig dann doch nicht geklappt.

Germerode mit Blick auf den Meißner. Da ich ja in Nordhessen geboren bin, genauer in Heiligenrode, Kreis Kassel, hätte es mich dort hingezogen. Meiner Familie hätte es dort auch gefallen.

Blick von Obrigheim a.Neckar nach Diedesheim, wo links meine Eltern ein Haus gebaut hatten nach ihrem Wegzug aus Jöhlingen/Walzbachtal. Obwohl ich bei weitem nicht so lange in Obrigheim gelebt habe, fühlte ich mich dort eigentlich heimischer als all die vielen Jahre in Walzbachtal (52 Jahre dort gewohnt).

Im Landkreis Karlsruhe war es mir schon länger unbehaglich. Auf einer Fläche von 1084,97 km² leben 456 264 Einwohner = 421 Einwohner pro km². Wenn ich dann noch Karlsruhe als Stadt hinzunehme, mit 309 050 Einwohnern, leben dort insgesamt 765 314 Einwohner. Das hat man in jeder Hinsicht gemerkt. Der Werra-Meißner-Kreis ist 1024,84 km² groß und von 97 433 Einwohnern bewohnt = 95 Einwohner pro km². Wenn ich dann noch den Ausländer-/Migrantenanteil berücksichtige, ist es wohl nachvollziehbar, wo es angenehmer zu wohnen ist. Zumal im Landkreis keine Großstadt vorhanden ist. Kassel ist rd. 40 km entfernt.
Nachtrag am 17.08.26:
Die Provinz Småland.entspricht den heutigen Bezirken (län) Jönköping, Kalmar und Kronoberg, sowie Teilen von Östergötlands und Hallands län.

Die Provinz ist typisch skandinavisch, mit großen Nadelwäldern, vielen Seen und ausgedehnten Mooren. Die größten Seen sind Bolmen und Åsnen; die Provinz grenzt außerdem im Nordwesten an den Vättern.
Fläche: 32.076 km²
Einwohner: 718.529[1]
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km²

Kronobergs län ist eine Provinz (län) in der historischen südschwedischen Provinz Småland. Verwaltungssitz der Provinz ist Växjö.

Benannt ist Kronobergs län nach der Ruine Kronoberg bei Växjö. Die dünn besiedelte Landschaft ist durch ausgedehnte Nadelwälder, viele Seen (Bolmen, Åsnen, Möckeln (Älmhult)) und landwirtschaftliche Flächen (v. a. Weidewirtschaft) geprägt.

Einwohner: 203.351 (31. Dezember 2024)[1]
Fläche: 9.385,2 km² [2]
Bevölkerungsdichte: 21,7 Einwohner/km²
(Quelle Wiki)
Zum Vergleich:

Baden-Württemberg
Fläche 35.751,46[1] km²
Einwohnerzahl 11.238.761 (31. Dezember 2025)[2]
Bevölkerungsdichte 314 Einwohner pro km²

Baden (Land) – Nordbaden:
Regierungsbezirk Nordbaden Einwohner: 5 120,67
Dichte pro qkm 331,4 Einwohner.
Und nun schaut man noch auf Schweden insgesamt und man weiß warum ich mich hier wohl fühle.
Natürlich ist insgesamt gesehen Deutschland ein schönes Land, vor allem das Land meiner Jugend und frühen Erwachsenzeit. Mit fast 85 Millionen Einwohner auf der Landesfläche ist Deutschland nach Belgien und Holland das drittstärkste dicht besiedelte Land.

 

Kloster in Germerode. Es lief halt alles anders, nun bin ich in Schweden gelandet. Das Schicksal bereitet doch oft eigenartige Wege. Man weiß auch oft nicht gleich, wozu alles so ablief und vielleicht so gut war. Die Zukunft wird es zeigen. Später mal mehr dazu.

 

 

Manchmal ist Überwindung notwendig

Bild

Der Vormittag brachte grau – bedeckten Himmel und windige Phasen auch etwas kräftiger und erst stand der Beschluss fest nicht zu laufen. Es klarte jedoch auf und somit kam die Lauflust wieder zum Vorschein.

So ging es auf Lieblingswegen zum unteren Weilersee und durch die dortigen Waldwege weiter. Kalt war es nicht und der Wind so gut wie weg.

Der Himmel machte sich immer freier und heller und bestätigte die Entscheidung, doch noch zu laufen.

Es hat auf jeden Fall wieder gut getan, die frische See- und Waldluft einzuatmen.

Seeblick.

Wenn ich dann an Stadtgänge denke, in diesem Fall an den Schloßpark Karlsruhe, wie mir dies seit Jahren verleidet, war wegen all dem Massenauflauf und das viele Gelichter ist mein Laufen und Wandern hier die reinste Wohltat. Obwohl in gewisser Hinsicht früher Karlsruhe eine eher angenehmerer Stadt war. In Medien hatte ich vor geraumer Zeit mal gelesen und auch schon selbst erlebt, Karlsruhe sei die Hauptstadt der Onanie Zurschaustellung. 😆 Im Bruchsaler Schloßpark war es auch nicht mehr so angenehm wie früher einmal.

Februar 2022, Blick vom Turmberg auf Durlach und Karlsruhe, ein paar Tage später bin ich als alleinige Vorhut nach Schweden gefahren.

Februar 2022 – Blick auf Durlach + Karlsruhe. Fast 53 Jahre habe ich in Walzbachtal gelebt. Nie in all den Jahren hätte ich es mir vorgestellt im Alter einmal nach Schweden zu ziehen. Die Umstände legten es aber nahe diesen Schritt zu tun. Bereut habe ich und meine Familie dies jedoch nicht.

 

Heute ein Regentag

Bild


Das ist heute ein Tag für Arbeiten im Haus und vor allem ein Büchertag. Aktuell noch 15° C. es war nicht viel wärmer heute (17° C.) und hatte schon heute Nacht etwas geregnet. Aktuell liegt seit Stunden ein größeres Regengebiet über uns und sorgt für längeren Regen. In Walzbachtal (da ist aktuell unsere Tochter mit jüngster Enkelin) ist es nicht viel anders, auch dort nur moderat warm und auch etwas Regen.
Habe meine Datenbanken mit neuem Material zur Corona-Schweinerei gefüttert und mich mit sonstigen Machenschaften beschäftigt.

Nachrichten aus Deutschland erinnern an ein Drittweltland

Denn es läßt sich nicht länger übersehen, geschweige denn medial beschönigen: Da ist etwas anders geworden. Etwas, das so nicht weitergehen kann, etwas, das auf das kollektive Gemüt drückt und das Blasen schlägt. (…)
Der geistigen Verwahrlosung oben folgt mitunter eben auch die von unten. (Quelle)

„Kurz vor seinem Deutschlandbesuch äußert sich Ungarns Ministerpräsident Orbán einmal ganz grundsätzlich zum Verhältnis der beiden Länder. Er zeigt sich bestürzt, die Bundesrepublik habe sich von Grund auf zum Schlechten gewandelt.“ (JF)

August 2010 am Karlsruher Hauptbahnhof, hier hatte ein Arbeitskollege von mir gewohnt. Das Bild fiel mir auf, weil ich Bilder sortiert und gesichtet habe, was man so an einem Regentag alles macht. So zu wohnen, wäre für mich ein Alptraum. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich immer auf dem Dorf gelebt.

Da sieht man nur Hausmauern und ein paar Bäume reißen es nicht raus, dass man in einer Steinwüste lebt.

„Schwerwiegendes wissenschaftliches Fehlverhalten“

„Professor Roland Wiesendanger war der Erste in Deutschland, der in seiner Studie die Belege für den Laborursprung von SARS-CoV-2 der Öffentlichkeit präsentierte. Heute wird das kaum noch bestritten, aber damals wurde er deshalb von Politik und Medien diffamiert. (…)

Wir müssen vor allem verhindern, dass es noch einmal zu einer Pandemie durch Viren kommt, die erst durch gain-of-function-Forschung für den Menschen gefährlich gemacht wurden. Dabei geht es um nichts weniger als um unsere Gesundheit sowie den Erhalt unserer Grund- und Freiheitsrechte.“
(2. Teil vom Interview auf achgut)
Sehr aufschlussreich, das zweiteilige Interview.

Karlsruhe am Hauptbahnhof. Wobei ich noch erwähnen muß, dass Karlsruhe ja noch eine relativ angenehme Stadt ist. Vor allem in den noch normalen Zeiten sind wir durchaus auch öfters nach Karlsruhe.

 

 

 

 

 

Stadtbesuch in Karlsruhe

Bild

Da ich etwas in Karlsruhe erledigen mußte unter anderem brauche ich die neuen Paßbilder habe ich auch noch einen Turmbergabstecher eingebaut.

Am Vormittag war zwar weitgehend blauer Himmel, aber ein schneidig kalter Wind. Der Nachmittag war dann schon nicht mehr so schön.

Steinwüste: Obwohl Karlsruhe als Stadt an sich noch erträglich ist im, Gegensatz zu vielen anderen Städten wollte ich nie und nimmer in einer Stadt leben / wohnen.

Hochhaussteinwüsten hier Blick auf Durlach.

Nochmals, Blick auf KA-Durlach.

Blick in die Rheinebene.

Im Vordergrund Durlach, im Hintergrund Karlsruher Industriegebiet (Hagsfeld) und die Rheinebene.

KA-Durlach: Der Turmberg.

 

Turmbergbahn.

Der nackte Wahnsinn, der hat in der Tat eine Heimat in Absurdistan Germanistan gefunden.

 

So nah und doch so fern

Bild

Karlsruhe Schloßpark Zugang von Osten Mai 2011

Pavillon im östlichen Karlsruher Schloßpark ebenfalls im Mai 2011

Teilansicht vom Karlsruher Schloß ebenfalls Mai 2011

So nah und doch so fern geworden ist für mich jede größere Stadt. Karlsruhe ist nicht weit von Walzbachtal (ca. 20 km bis Stadtmitte) und doch war ich dieses Jahr noch nicht dort. Das letzte Mal war ich im Frühjahr 2020 in Karlsruhe und zwar im Hauptbahnhof int. Zeitungskiosk.
Was ich dort zu sehen bekam, reichte mir für längere Zeit.  Stichwort: Überfremdung!

Teilansicht Karlsruher Schloß Mai 2011

Schloß Karlsruhe Mai 2011

Schlossparksee im Karlsruhe Schlossgarten Mai 2011

Was auch noch zu meiner Stadtabstinenz beiträgt, ist in dieser Virenhysterie die Maskenpflicht und die Polizeistaatsmethoden. Überall lauernde Polizeistreifen.
Die Aufnahmen sind mit meiner damals kleinen Kamera getätigt worden, die lange nicht so leistungsfähig war wie meine Heutigen: