Krankheit der Moderne

Aus meinem Scribble Papers Notizkasten

Die Anstrengung, die den Menschen im »Rattenrennen« um die besten Plätze abverlangt wird, lohnt der Mühe nicht. Sie steigert den Umsatz, nicht aber das Glück. Sie infiziert den Alltag mit der Krankheit der Moderne, mit Unruhe und Angst. Und während wir dem Wachstum nachjagen, wirtschaften wir uns arm. »Fit für die Zukunft.«

Auch für den österreichischen Schriftsteller Robert Menasse bringt die Zukunft nicht einen Zuwachs an Freiheit, sondern den Zwang zur Anpassung. Mit Blick auf Europa beschreibt Menasse die Macht der Ökonomie als göttergleiches Schicksal, gleichsam als »Naturgesetzlichkeit«, die uns mit »historischer Alternativlosigkeit erpresst«. Die traumlosen Gestalten von Ökonomie und Sachzwang füllen den alten Raum der Freiheit. Ein freier Mensch ist derjenige, der genau das will, was er soll.
Habe die Software aktuell nicht mehr installiert. Meine Recherche im Netz ergab jedoch, daß diese Software wohl noch erhältlich ist.

Scribble Papers ist ein „Zettelkasten“, in dem Sie schnell und unkompliziert Daten aller Art ablegen – und vor allen Dingen wiederfinden – können. Dazu brauchen Sie nicht im Dateisystem Ihres Rechners bzw. Netzwerkes umherzuirren. Das Laden und Speichern der Daten wird Ihnen vollständig abgenommen.
https://www.scribblepapers.de/

Ist eine Überlegung wert diese Software mal wieder zu installieren und auszuprobieren.
Zu der Zeit habe ich auch mit Cue cards gearbeitet.

Wissen sammeln, teilen und auswerten

Die Vielzahl täglich anfallender privater, fachlicher und geschäftlicher Einzelheiten, die sicher irgendwann mal wieder gebraucht werden, im Gedächtnis zu behalten, kann zur schweren Herausforderung werden — von umfangreichen Wissenssammlungen ganz zu schweigen.
Dieses Problem löst unser Programm CUEcards, der clevere Wissensspeicher für Windows-PCs.
Ein Problem ist natürlich, damals war die Software noch in der 32Bit Version, ob die Daten noch verwendbar sind, habe ich noch nicht ausprobiert.
Und wenn ich jetzt so dabei bin, seinerseits habe ich auch noch mit
Zettelkasten nach Luhmann – Prinzip: Luhmann gearbeitet.

Dieses Programm ist ein computergestützter Zettelkasten. Die Idee basiert auf dem Prinzip von Niklas Luhmanns Zettelkasten.

Sinn und Zweck dieses Programms ist es, Zitate, Textanmerkungen und eigene Vermerke zu Literaturquellen zu archivieren und mit Stichworten zu versehen. Später kann nach Stichworten gesucht und die dazu notierten Textstellen angezeigt werden.

Arbeitswerkzeug für das Erstellen (wissenschaftlicher) Texte

Mit Hilfe dieses Programms können Sie die tägliche Arbeit mit (wissenschaftlichen) Texten erleichtern und wesentlich effektiver gestalten. Sowohl das Sammeln und Verwalten wichtiger Textstellen, Exzerpte und Gedanken als auch die anschließende Verwendung dieser Textsammlung zwecks Textproduktion werden durch den Zettelkasten erheblich vereinfacht.
Auch diese Software ist noch erhältlich. http://zettelkasten.danielluedecke.de/

Wenn ich so überlege mit wie viel Aufwand und Software ich in meiner über 20-jährigen Selbständigkeit gearbeitet habe, wie viel Aufwand und auch Geld da drin gesteckt hat. Viel Wissen von damals in diesen Bereichen ist heute längst überholt. Wie viel Fachzeitschriften ich da auch bezogen habe, Wahnsinn! Ob ich aus heutiger Sicht, damals so verfahren wäre, glaube eher nicht.
In diesem Zusammenhang fällt mir auch Zettels Traum von Arno Schmidt ein,  hat mir damals imponiert.

Nostalgischer Rückblick: Neckarfahrt – Obrigheim Juli 2013

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Blick vom Neuburger Schloß zum Schreckhof und Diedesheim

Blick auf Neckarelz

Blick vom Obrigheimer Schloß auf den Schreckhof und die Neckarwiesen

Oberhalb vom Obrigheimer Schloß Neuburg

Eines weiß ich gewiß!!! Dieses Jahr lasse ich mich nicht davon abhalten, wie schon letztes Jahr geplant, ausgiebige Wanderungen dort am Neckar und Odenwald vorzunehmen. Da schreckt mich dann keine Kuckuckspest, keine Hühnergrippe und keine Schweinepandemie und sonstige Plandemien. Notfalls muß man sich die Freiheiten zurückklagen. Widerstand und Boykott ist angesagt. Wehret den Anfängen.
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur DDR 2.0 auf.

Gegenreaktion gegen den allgegenwärtigen Verfall und Niedergang

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Wössingen im Jahr 2005 von der Steig betrachtet

Karlsruhe Marktplatz

Karlsruhe Kaiserstrasse im Bistro gesessen und den hektischen, verrückten Menschen zugeschaut.

Habe die Weihnachtstage und die Zeit bis heute für Bücher sortieren und drin blättern genutzt, auch Kurzwanderungen waren angesagt und nostalgisches Sichten von Bildern aus vergangenen Zeiten. Dadurch ist die Vorfreude und Erwartung auf den Frühling erwacht.
Die Karlsruher Bilder zeigen noch eine etwas heilere Welt (Jahr 2008) in der die Murkelisten noch nicht so viel Unheil angerichtet haben. Wie schon erwähnt, war ich im vergangenen Jahr nur einmal im Februar in Karlsruhe, im Bahnhof um im Buchladen ein schlecht zu bekommendes Computersonderheft zu kaufen. Was ich da zu sehen bekam, reichte mir für den Rest des Jahres. Obwohl wir nahe an Karlsruhe liegen zieht es uns nicht mehr in die Stadt. Es ist nur noch ein Alptraum was einen dort erwartet, Merkel sei Dank. Diese zumeist aufdringlichen und vielfach unverschämten Merkelgäste sind nicht nach unserem Geschmack.

Es macht keinen Spaß mehr


Am Samstag war Gartenarbeit angesagt. Im Vorgarten mußte der Buchs zurück geschnitten werden, weil das Vorderhaus neu verputzt und gestrichen werden soll.
Dabei bin ich sowas von verstupft geworden. Allein am linken Arm habe ich 12 Einstiche, die auch noch so jucken. Am Fuß, links wie rechts auch, auf der Brust… wie wenn ich nackig da rumgeschnitten hätte. Man merkt es aber gar nicht, daß einem etwas rumkrappelt und sticht. Weiß der Kuckuck, was das für elendige Stechviecher sind??? Da macht Gartenarbeit dieses Jahr wirklich keinen Spaß. Früher hatten wir da nicht so Probleme. Da ist das Gartengemüse auch noch besser gewachsen. Gemüseanbau haben wir weitgehend auf gegeben. Das hat einfach nicht mehr geklappt. Nur was wichtig wäre, Bienen, Hummeln usw. sieht man kaum noch. Eine Hornisse habe ich dieses Jahr auch noch nicht gesehen im Garten. Früher habe ich noch nicht mal gewußt, daß es die Kriebelmücken gibt. Es ist schon sehr traurig wie alles den Bach runter geht, auch draußen in der Natur. Dieses Jahr habe ich keine Feldlerchen gesehen oder gehört. Rebhühner, die wir früher immer bei uns hatten, gibt es auch nicht mehr. Feld-Hasen sind sowas von selten geworden. Rehe gab es auch mal mehr.
Der Mensch richtet alles zu Grunde und sich gleich mit. 🙁

Rückbesinnung – Rückschau auf MP-Zeiten

Rückschau auf vergangene Zeiten:

Eine politische Kritik der Technik „Ab wann wird eine Institution, die zunächst als fortschrittlich galt, durch ihre Eigen­gesetzlichkeit und durch das Entscheidungs­monopol ihrer Manager antihuman? Wann und wie verhindert die Entfaltung des Industrie­systems die Verwirklichung von Freiheit und Gerechtigkeit, von Selbst­bestimmung und Gleich­heit?“ Mit der Beantwortung dieser Fragen schuf Illich nicht nur erste Bausteine zu einer allgemeinen Theorie der Indus­trialisierung, sondern legte zudem eine radikale Kritik der Institutionen und der Experten­zünfte vor. Das Ziel seiner Analyse: Der Mensch muß wieder zu einem sich selbst bestimm­enden Wesen werden. (MP-Netz)
Das hatte in meiner Zeit als Parteimitglied bei Den Grünen schon die wenigsten interessiert. Kaum jemand las von Ihnen (Parteimitglieder) solche Bücher und war deswegen in diesen Themenbereichen nicht sehr bewandert. Das Hauptanliegen war immer die Atomkraft, Startbahn West und die Nato-Nachrüstung in den 80er Jahren. Auch dann schon überwiegend „Schmalspurdenker“  und Ideologen und Gesinnungspraktiker. 🙁
Illich, Ivan : Die Nemesis der Medizin
„Die Kritik der Medikalisierung des Lebens
Die „Nemesis der Medizin“ war bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1975, damals unter dem Titel „Die Enteignung der Gesundheit“, Schock und Provokation zugleich. Dabei hatte Illich nichts anderes getan, als einer ausufernden und krebsartig wuchernden Gesundheits- und Medizintechnokratie den Spiegel vorzuhalten. Detailreich und mit kritischer Brillanz wird gerade auch dem medizinischen Laien gezeigt, wie die verschiedenen Interessengruppen, wie Ärzteschaft, Pharmaindustrie und die sie begleitende Ideologie den Patienten zum süchtigen Verbraucher und die Medizin zum Verbrauchsgut werden lassen. Entfremdet von der natürlichen Erfahrung von Gesundheit, Krankheit und Tod, deren Definition wir lieber den Ritualen der Ärzteschaft vorbehalten, sind wir so dem Irrglauben verfallen, der Mensch sei vollständig reparabel. Ein Buch, das gerade auch angesichts der gegenwärtigen Diskussion um Organtransplantation, künstliche Befruchtung, gentechnische Eingriffe usw. von beklemmender Aktualität ist.“
Mit diesen Themen war es genauso. Bei den meisten Menschen konnte man mit kritischen Denken und hinter die Kulissen schauen, schon damals keinen Blumentopf gewinnen. Null Interesse! Wenn ich noch dran denke, wie z.B. auch Julius Hackethal angefeindet wurde (ja, auch das gab es schon damals – das Medizinkartell war schon immer auf Krawall gebürstet und dementsprechend wurden Kritiker als Nestbeschmutzer verunglimpft und niedergemacht und die meisten Patienten haben eh die Verantwortung bei ihren Ärzten oder sonstwo abgegeben.)

J. Hackethal: Der Meineid des Hippokrates – Von der Verschwörung der Ärzte zur Selbstbestimmung des Patienten 1. Aufl. 1992/93

Professor Julius Hackethal plädiert für ein neues Verhältnis von Arzt und Patient. Er fordert seine Leser auf, ihre Gesundheit als Privateigentum zu betrachten und sich gegen den allzu schnellen Gebrauch von Messer und Sonde seitens der Mediziner zur Wehr zu setzen. Seine hier vorgetragenen Thesen illustriert er durch Beispiele aus der schulmedizinischen Praxis.

„Der „Eid des Hippokrates“ ist kein Gelöbnis zum Wohl des Patienten, sondern ein Schwur zur Geheimhaltung mediziischen Wissens und damit ein Verschwörungsritual zum Schutz des bis heute unangreifbaren ärztlichen Kartells. Er belegt erneut, wie die Schulmedizin oft allzu vorschnell zu den radikalsten diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen greift, die nicht selten das Leiden der Patienten verschlimmern (Text Rückseite Buch)
Bis heute hat sich daran überhaupt nichts geändert. Das muß ich immer wieder erfahren und lesen. (siehe meine neue Lektüre)
demnächst weiter in all diesen Bluffverhältnissen.

 

In eigener Sache

Oskars Notizkladde

Mit diesem Blog – meiner Notizkladde – betreibe ich ein rein privates Tagebuch-Blog. Die dargestellten Bilder sind alle Eigengeschöpfe. Ein Teil der Grafiken, wenn nicht selber erstellt, sind käuflich erworbene DVD-Bibliotheken und ein geringer Teil (z.B. gif Bildchen) sind aus dem Datenpool meines Providers.

Heute habe ich den Link Sputnik-Nachrichten neu eingebunden.
Nun gibt es genügend Hetzbrüder und dementsprechende Webseiten, die z.B. Sputnik-Nachrichten und rt-News , russische Propaganda vorwerfen. Da kann ich nur sagen: Wer selber im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Wackersteinen in der Gegend rumschmeißen. Dort fühle ich mich besser informiert, was viele Tagesthemen der Politik betrifft, wie bei unseren Wahrheitskünstlern. Da lese ich lieber die Seiten —> die in meiner Linkliste aufgeführt sind. (und noch ein paar mehr – muß ich unbedingt aktueller gestalten)
Früher habe ich regelmäßig den Spiegel, die Zeit, Das Parlament, öfters mal FAZ und Stern u.a. gelesen, aber seit etl. Jahren nicht mehr. Wenn man sich noch so aufregt, es sind überwiegend Mainstreamblätter mit Lügen- und Verdrehungstendenzen. Genauso wenig schaue ich die Propagandamedien des ÖR – schon mal gar keine Quasselsendungen a la Maischberger, Illner, und co. an. Diese Zwangsmedien, mit Zwangsabgaben, gehören radikal abgespeckt (verkleinert) und die Zwangsabgaben abgeschafft. Deswegen unterstütze ich auch diverse Petitionen und HPs wie z.B.
https://rundfunk-frei.de/

Warum blogge ich überhaupt?

Weil es mir nach all den vielen Jahren (seit 1991) immer wieder einfach Spaß macht. Natürlich habe ich hin und wider Durchhänger. Es ist aber eben mein Tagebuch – mit meinen Bildern vom Wandern usw. Es freut mich, wenn ich schöne Bilder von Landschaften (auch von anderen Blogger) betrachten kann. Ist immer eine schöne Erinnerung.
Mir ist auch vollkommen klar, daß das Meiste was ich so blogge, kaum jemanden interessiert. Es würde auch durchaus ohne bloggen gehen, habe ja über ein Jahr Abstinenz geübt, ohne in ein tiefes Loch zu fallen. 😆  🙂
Natürlich ist das bloggen bei weitem nicht mehr so gefragt, der Hype ist schon länger vorbei. Wenn ich die Anzahl der Besucher und Seitenaufrufe von früher betrachte, habe ich heute nur noch einen Bruchteil davon. Genauso verhält es sich mit Kommentaren.

Die Mehrzahl tummelt sich bei Facebook und Twitter u.a. – Nur mit diesem geistigen  ~~~~ überwiegenden Schwachsinn, besonders auf Twitter, habe ich überhaupt nichts am Hut. Schon einmal gar nicht die Ergüsse, von unseren Intelligenzbolzen von Politikern/innen will ich mir antun.

Es gibt kein Weg zurück!

Wolfsheim – Kein Zurück

Es gibt kein Weg zurück!
Manchmal kann man mit einem Lied oder einem Liedtext mehr ausdrücken, wie mit einem langen Beitrag.
https://youtu.be/icUC32-0WuY
Diesen Liedbeitrag hatte ich —>am 28.11.2008<— schon einmal in einer Vorgängerblogversion von Absurd-AG veröffentlicht.
Damals konnte man diese Film- oder Liedbeiträge noch gut direkt ins Blog einbinden. Aber es wird ja alles immer mehr reglementiert und erschwert. Und noch etwas fällt auf: Die Video (Bild) Qualität war damals besser !?!

Man glaubt es nicht, mit was man die Leute ärgern kann…

Oskar kann es nicht lassen …

Arbeit versaut das Leben, Faulheit stärkt die Glieder

5.2.2008 von Oskar Unke.

“Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.” – William Somerset Maugham

“Die Arbeit der Proletarier hat durch die Ausdehnung der Maschinerie und die Teilung der Arbeit allen selbständigen Charakter und damit allen Reiz für die Arbeiter verloren.” – Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, I.

Immer noch nicht überzeugt?

“Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.” – Anatole France

“Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien.” – Götz Werner, Interview in der Stuttgarter Zeitung vom 2. Juli 2005

Über die Arbeit und über die Relgion ist der Mensch sehr gut manipulierbar. Das war früher schon so und ist heute um keinen Deut besser. Arbeiten um zu konsumieren, um den Warenfetisch und den Kapitalismus am Laufen zu halten.

Ihr könnt mich mal!!!

Obigen Beitrag hatte ich am 05.02.2008 gepostet und schon dann gab es genug Hohlbirnen, die sich über jeden Scheiß aufgeregt und mokiert haben. Blödsinnige Kommentare waren dann gewöhnlich fällig. Heutzutage ist es ja noch schlimmer geworden. Nicht umsonst haben ja die psychischen Erkrankungen und Störungen dramatisch zugenommen. Wie hatte es unlängst Frau Dr. Alice Weidel in einer Bundestagsrede ausgedrückt….siehe Link unten –
Mein Urteil ist so ähnlich:“Deutschland ist ein Irrenhaus und im Kanzleramt ist die Zentrale mit Außenstelle Bundestag“.

Dr. Alice Weidel (AfD) über die Herrschaft des Unrechts in der Debatte über des Bundeshaushalts 2018 am 04.07.2018 im deutschen Bundestag.
https://youtu.be/oLuNr93-yJg

Deutschland ist ein Narrenhaus und im Kanzleramt ist die Zentrale


Siehe auch Robert Kurz —> 1999 Manifest gegen die Arbeit

Schon wieder so lange Vergangenheit

Autobahn_155Nun ist es rd. 7 Wochen her, seit ich in Obrigheim a.N. am Klassenstammtisch teilgenommen hatte. Immer wieder kam mir das bloggen, Internet und überhaupt der Computer nicht zu pass.   Mir waren einfach andere Dinge wichtiger. Bei all dem vielen Irrsinn *** in diesem absurden Absurdistan Germanistan ~~~ ist es auch ratsam ab und zu abzutauchen, um die geistige Psychohygiene aufrecht zu erhalten.

Neckarfahrt Obrigheim am Neckar gegenüber Diedesheim Kieshafen

Blick auf Diedesheim Blick auf Diedesheim von Obrigheimer Neckarseite

Obrigheimer Atomei Obrigheimer Atomei

Neckarwiesen Neckarwiesen mit Blick auf den Schreckhof in herbstlicher Abendsonne

Raubritterturm Raubritterturm bei Binau 😆 Burg Dauchstein

Blick auf Mörtelstein Blick auf Mörtelstein

Neckarschiff Neckarschiff – Fahrt in den Abend

Atomkugel Nochmals das Atomei aus anderer Perspektive

Schade! Nun ist auch der Herbst schon wieder Vergangenheit und das Jahr bald ebenso. 🙁

Sehnsüchte nach vergangener Zeit und Heimat

Reise in die Vergangenheit

Reise in vergangene Sehnsuchtswelten

”Bisweilen glauben wir, daß wir uns nach einem fernen
Orte zurücksehnen, während wir uns eigentlich nur
nach der Zeit zurücksehnen, die wir dort verlebt haben,
als wir jünger und frischer waren.”
(Arthur Schopenhauer)

Die Zeit steht nicht still Die Zeit steht nicht still.

Sinnspuren auf dem Lebensweg II

Schöne WanderwegeSchöne Wanderwege

Wer seinen eigenen unverwechselbaren Weg gehen will, kommt um die Reise ins eigene Herz nicht herum. „Nur wer sich selbst findet, findet auch den Weg über sich hinaus und lebt in einem lebendigen Gleichgewicht mit anderen, mit der Welt“, sagt Ulrich Schaffer in seinem Buch „Die Reise ins eigene Herz“ [*]

WegeIch glaube, daß die Nöte der Welt an vielen Stellen von einem Vernachlässigen der Innenwelt des Einzelnen stammen.

WegeDer Mensch, der eine eigene Meinung hat, die im Laufe seines Lebens Reife und Tiefe gewonnen hat, der also nicht etwas nachplappert oder nachmacht, wird am ehesten fähig sein, die Meinung anderer zu hören und zu prüfen. Der Mensch ohne Meinung fällt am schnellsten auf die Meinung anderer herein.

Wege

   „Die Energie für deine Reise kommt aus deiner Suche. Sie ist wie ein Motor in deinem Inneren“
[*] Schaffer, Ulrich: „Die Reise ins eigene Herz“, Herder Verlag, Freiburg, 2005]

wandersmann_155Wandersmann: Muß wandern, muß wandern, mein Leben lang wandern….
Dieser Wandersmann begleitet mich schon seit meiner Kindheit durchs Leben.

Reise zum Sinn des Lebens

1. Verkörperung des Sinns1

Der SINN, den man ersinnen kann,
ist nicht der ewige SINN.
Der Name, den man nennen kann,
ist nicht der ewige Name.
Jenseits des Nennbaren liegt der Anfang der Welt.
Diesseits des Nennbaren liegt die Geburt der Geschöpfe.
Darum führt das Streben nach dem Ewig-Jenseitigen
zum Schauen der Kräfte,
das Streben nach dem Ewig-Diesseitigen
zum Schauen der Räumlichkeit.
Beides hat Einen Ursprung und nur verschiedenen Namen.
Diese Einheit ist das Große Geheimnis.
Und des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis:
Das ist die Pforte der Offenbarwerdung aller Kräfte.

[Chinesische Philosophie: Laotse: Tao Te King – Das Buch des Alten vom Sinn und Leben. Asiatische Philosophie – Indien und China, S. 27152 (vgl. Laotse-Tao, S. 3)]

Märzlandschaft

Es wär so schön gewesen, es hat nicht sollen sein.…

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Eigentlich wollte ich ja am 24. Oktober wieder nach Obrigheim am Neckarstrand fahren, weil wir ja nochmals einen Klassenjahrgangsstammtisch hatten. Leider hatte mir da aber die Gesundheit und die Befindlichkeit einen Strich durch die Absicht gemacht. 🙁  Die ganze Zeit habe ich mehr oder weniger rumgemaudert (= schwäbischer Ausdruck: „kränklich, verdrießlich sein“). Zeitweilig hatte ich regelrechte Müdigkeits- und Schlappphasen. Seit einer Woche führe ich nun eine Darmaufbaukur durch mit Probiotika.*** ( Die Einnahme von Probiotika zur Steigerung der allgemeinen Gesundheit wurde lange Zeit unterschätzt. Tatsache ist jedoch, dass die Darmflora einen enormen Einfluss sowohl auf die physische als auch auf die mentale Gesundheit hat. So steuern die in uns lebenden Darmbakterien nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Emotionen. Ist der Darm jedoch durch eine ungesunde Lebensweise geschwächt, nehmen schädliche Mikroorganismen überhand und verdrängen die nützlichen Darmbakterien – zit: ZdG)     Immer wieder muß ich da feststellen, wie unwissend da eine Mehrheit der Menschen ist und wie wichtig aber ein intaktes Darmgeschehen ist. Es heißt nicht umsonst, der Darm ist das zweite Gehirn des Menschen. Das Wetter war zeitweilig auch nicht berauschend und ermöglichte mir nicht so ausgiebige Wanderungen. Mit meinem linken Fuß ist es ja wieder besser, wenn auch noch nicht im alten Zustand. Wesentlich war auch noch eine Bloggermüdigkeit und Internetabstinenz. In früheren Zeiten habe ich da öfters die Blogs beerdigt. dieser Blog hier hat die längste Lebenszeit 😆 aller Oskarblogs. Weiß auf Anhieb gar nicht mehr wie viele   Blogs ich schon hatte …? über zwanzig auf jeden Fall schon. Schon in den Anfangszeiten des Internetzes~ hatte ich schon selbst gebastelte Tagebücher betrieben ~ Da war auch noch HTML Programmierung angesagt.

Blick auf Obrigheim Blick auf Obrigheim am Neckar

Gegenüber, auf der anderen Neckarseite, zwischen Diedesheim und Binau, da wollte ich dieses Jahr eigentlich auch noch ausgiebig wandern. Leider ist auch dies nichts mehr geworden und nun ist fast schon der November und bald auch das Jahr wieder einmal herum. Wo bleibt nur die Zeit???

Obrigheim am Schloß Obrigheim /Neckar am Schloß Neuburg (Bild ist übrigens vom September 2010)

Beim letzten Klassenstammtisch im Juli 2017 hatte ich ja hier oben den Vorfall mit meiner Hügelhüpferkugel Micra. Gestern kam da nochmals ein Anwaltschreiben – über eine Nachzahlung von 30 € – jedenfalls hatte da alles soweit geklappt, die Versicherung des Verursacher hatte alle Kosten übernommen. Erstaunlich war die letztendliche Summe, was da doch schnell an Kosten zusammenkommt i.d.F. rd. 5000 €.

Mein Hügelhupfer Juli 2017 mein Micra mit Blessuren

Blick auf Diedesheim Blick vom Obrigheimer Schloß Neuburg auf den Neckar und Diedesheim

Da fahre ich zu gerne immer wieder hin. Wenn ich jetzt so nachsinne und mich frage: >Wo ist die Zeit nur geblieben? Warum war sie wieder einmal so schnell Vergangenheit – all die Vorhaben und Planungen? <  🙁  Bin noch nicht einmal in meiner näheren Umgebung, überall dort hin gekommen. was eigentlich geplant war, was ich gerne unternommen hätte.

Blick auf Neckar und Diedesheim, Neckarelz und Mosbach Blick auf Neckar, Diedesheim, Neclarelz und Mosbach von Obrigheim aus.

Nachtnostalgie Reise in die Vergangenheit

https://www.youtube.com/watch?v=hvjhX4v_dY0

Es blüht eine weiße Lilie von René Carol

brunnen2_155

Auch ich war einmal in jungen Sturm- und Drangjahren ein Seemann.
Der Witz dabei war, als Nichtschwimmer bin ich auf den sieben Meeren herumgeschippert. Schade! Viele Bilder und Unterlagen sind mir damals mehrmals verloren gegangen. Es hieß in unseren Kreisen immer: In Polen (damals ja hinter dem Eisernen Vorhang) kannst du dir was holen, aber auch dort lassen. Obwohl dies im Prinzip auf jedes Land zutraf. Mein gutes, damals sauteures Schaub-Lorenz Kofferradio ging mir flöten, Bilder samt Kamera und so allerhand andere Dinge. Trotzdem war es eine schöne und abenteuerliche Zeit.

Leuchtturmnacht
Sogar Achternausgesegelt bin ich auch.
Da bin ich dann in einem schönen irischen Mai ~ mit einer irischen Maid hin und quer und hoch und runter~ über die Insel gezogen. Es gab viele Countryfeste zu besuchen.
Da ich aber keinen Geldscheißer dabei hatte, (diesen ganzen E-Cash Kartenkram gab es damals ja noch nicht – 70er Jahre) mußte ich irgendwann natürlich auch mal wieder heimwärts, damals Hamburg. Also in die deutsche Botschaft in Dublin, ein Flugticket geholt und via Dublin-London mit dem Flieger nach Hamburg. Im Nord-Ostsee Kanal bin ich dann auf mein Schiff wieder eingestiegen.
https://www.youtube.com/watch?v=QatAhBP0F-8

Also meinen Kapitänen habe ich öfters schlaflose Nächte bereitet. 😆