
Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken
alles geht vorüber.
Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv auf den Pfaden
der Philosophie. Kann sie allumfassender Trost sein?

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken
alles geht vorüber.
Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv auf den Pfaden
der Philosophie. Kann sie allumfassender Trost sein?

„Wir sollten alles bedenken, wofür wir Grund haben, dankbar zu sein. Ist es denn so selbstverständlich, daß wir täglich aufstehen und in Frieden unsere Arbeit verrichten; daß wir uns und anderen eine Menge Wünsche erfüllen können? Es liegt an unserer inneren Einstellung, ob wir all das würdigen. Ist es nicht schade, daß viele Menschen sich erst dann an das Gute erinnern – etwa an ihre gesunden Glieder und Sinne -, wenn es ihnen genommen ist?“ (Georg Moser – kath. Theologe: Ich bin geborgen 1975)
Daran mußte ich denken, als ich beim Orthopäden in Karlsruhe war. Mein Spaziergang auf dem Karlsruher Unigelände mit Überleitung in den Schloßpark und Botanischen Garten, tat ein übriges bei strahlendem Sonnenwetter.

„Die Kunst der Lebensführung
besteht bekanntlich darin,
mit gerade soviel Dampf zu fahren,
wie gerade da ist.“
(Theodor Fontane)

Wenn man sich glücklich und zufrieden fühlt, sollte man sich nicht noch glücklicher fühlen wollen. Zuviel des Guten hat noch nie gut getan.


Die meisten Menschen jagt was (?) durchs Leben, ohne das sie
zur Ruhe und Besinnung kommen, versteht ihr das?
Kein Wunder!

„Wenn ich sehe, wie verblendet und elend der Mensch ist, wenn ich betrachte, wie das ganze Universum stumm ist und der Mensch unerleuchtet […] jeder Erkenntnis unfähig, dann packt mich ein Entsetzen…“ (Blaise Pascal)

Komm Oskar wir tauchen ab!

Arthur Schopenhauer erblickte im Egoismus die „Haupt- und Grundtriebfeder“ im Menschen wie im Tier. In den Grundlagen zur Moral legt er dar, was er darunter versteht z.B. die unterschiedlichsten Formen des Übelwollens, die Gehässigkeit, die Bosheit usw. Leider! Kann es heutzutage auch nicht anders sehen.

Was ist nun?
Schönen Zeiten gehen wir wahrhaftig nicht entgegen, wenn man es uns auch permanent einreden will.
Die Wahrheit zu sagen ist zu einem revolutionären Akt geworden.
Trotz weitverbreiteter Unzufriedenheit dominieren in der heutigen westlichen Welt Apathie und Lähmung. Haben uns ein nivelliertes Bildungssystem, die Verdummung durch die Massenmedien und die Einlullung durch die Produkte der Pharmaindustrie zum Handeln unfähig gemacht? Ist die westliche Welt nur noch ein trostloses Abziehbild jener kraftvollen Nationen, die sie einst war? Leben wir heute eigentlich alle nur noch im Wohlfühlmodus und niemanden interessiert es, wie wir manipuliert werden? (Auszug aus Buchbesprechungstext vom Kopp-Verlag zum Buch: Die Billionen Dollar Verschwörung – Auf dem Weg zur Neuen Weltordnung – von Jim Marrs)

Obige Bücher lese ich gerade und ganz akut aktuell eingeschoben:
Europa vor dem Crash
>>> Langsam haben es auch die größten medialen Realitätsverweigerer und politischen Schönredner begriffen: Nichts ist mehr sicher. Der Euro ist eine tickende Zeitbombe und der Countdown läuft.
Verzweifelt versuchen Politiker mit gefälschten Arbeitslosenzahlen, geschönten Konjunkturdaten und dem Verschweigen der wahren Staatsverschuldung, die so hoch ist, dass man es sich kaum mehr vorstellen kann, das Volk zu belügen, zu betrügen und zu beruhigen. (>>)
Über all die Dinge habe ich zu Widerstand-Boykott Netzwerk – Zeiten ausführlich geschrieben, gekämpft usw. … auch in MP-Netz-Zeiten noch, aber nun mag ich nicht mehr so, bin es leid geworden und irgendwie auch müde, denn es ist im Grunde ein aussichtloser Kampf.

Zur Langsamkeit und zur Muße braucht man Zeit. Langsamkeit verschafft uns Zeit, Schnelligkeit raubt sie uns. Je tiefer der Mensch in die Zeit dringt, in das eigentliche Wesen der Zeit abtaucht, versucht die Zeit zu verstehen, ist er auf sich selbst verwiesen. Er muß seine Eigenzeit finden, seinen Rhythmus finden, um in der Zeit leben zu können.
An solchen Sonn- und Feiertagen meide ich die Orte und Wege, wo mir zu viel Hektik, Eile, Krach und Menschen vorhanden sind.

Einer meiner Lieblingswege

Die Stille fernab vom närrischen Treiben liebe ich
Stille, ebenso wie die Langsamkeit, erschließt sich einzig einem Menschen dessen Denken ruhig geht und keine Bocksprünge macht. Doch das Denken heute hechelt dem Zeitgeist hinterher, flattert unruhig in jedem Windhauch umher, die Ruhe, die Besinnung und Beständigkeit fehlt.
„Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?“ (Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Ein vertieftes Leben ist nur möglich, wenn mir die Kostbarkeit der Zeit
bewußt ist. „Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit.“ Dieses Wort des
hl. Augustinus läßt sich weiterführen: Mit den späteren Lebensjahren wird die Zeit immer kostbarer. Wir gehen Schritt für Schritt dem Tag entgegen, an dem das letzte Körnchen durch die schmale Öffnung der Sanduhr unseres Lebens fällt. Dann wird unsere Erdenzeit vorüber sein.

Trotz schönem Wetter und anderen Ablenkungen ….

kommt dies nicht zu kurz!
Auf den Heizteufel kann ich dank sommerlicher Temperaturen verzichten

Tschüüüsch bis zum Oktober!


… und wie ich ihn genieße. Ein April wie ein Sommertraum
mit Temperaturen von 26° + 27° C bei uns im Badnerland.


Mystik
Nur wer die Leier schon hob
auch unter Schatten,
darf das unendliche Lob
ahnend erstatten.
Nur wer mit Toten vom Mohn
aß, von dem ihren,
wird nicht den leisesten Ton wieder verlieren.
Mag auch die Spieglung im Teich
oft uns verschwimmen:
Wisse das Bild.
(Rainer Maria Rilke, Sonette an Orpheus 1. Teil, Nr. 1X)

Das Bewußtsein hat das Potential, über eine materielle und alltägliche
Welt hinaus zu denken. Die Sehnsucht nach einem Ausgleich der Disharmonie zwischen Sein und Wunsch ist somit möglich.

Laß mich ein, du stiller Himmel,
Nimm mich aus dem Weltgetümmel.
(Angelus Silesius)
Nach dem langen Winter ist bei mir Computer, Internet, Blog und bloggen nicht so wichtig. Bin viel unterwegs und draußen, drin war ich lange genug.
Wenn ich dann mal länger im Haus bin, ist mir lesen und schreiben wichtiger, Internet hat sich bei mir ‚abgenutzt‘.
Im Spiegel der Natur: „Ist ein Mensch nicht ziemlich genau beschrieben, wenn man hört, daß er gern zwischen gelben hohen Kornfeldern geht, daß er die Waldes- und Blumenfarben….“ (Friedrich Nietzsche).

Die Natur ist regelrecht explodiert, es ging alles so schnell…
Alles grünt und blüht, der Frühling ist gut 14 Tage früher dran bei uns

Alles grünt und blüht um die Wette

Das Wandern ist des Müllers Lust…


War auch mal ein Lied – 1972 auf Platz 1 in den Hitparaden: Christian Anders- Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Mir gingen aber eigentlich wieder einmal Gedanken zur Zeit durch den Kopf.
Die Zeit erscheint uns umso flüchtiger, je mehr wir darüber nachdenken.
Sie entfliegt uns geradewegs, je älter wir werden.
Ein schöner Ausspruch über die Zeit stammt von dem Kirchenvater Augustinus: „Was aber ist die Zeit? Werde ich danach gefragt, so weiß ich es. Will ich es aber dem Frager erklären, so weiß ich es nicht.“
Trotz ihrer Höchstentwicklung und der Raffinesse in ihrer Funktion sind unsere Sinnesorgane ein Käfig, der uns in Raum und Zeit gefangenhält. Nur in der Transzendenz unseres Bewußtseins liegt die Fähigkeit, diesen Käfig zu sprengen.

Fest steht, die Zeit entwindet sich mal wieder meinereins 🙁 und da Zeit sich nicht beliebig aufteilen läßt, steht mir wohl mal wieder ein unruhiges Wochenen de bevor. Angefüllt mit Ambivalenz, Zwiespalt, Zerissenheit und Unentschiedenheit …. ja und was nicht noch alles? Bis 26° C am Wochenende verspricht der hiesige Wetterfrosch. Wo dann aber anfangen, wo sein, was machen, was tun…..???? Fragen über Fragen.

St. Peter und Paul
Die Existenz ist zugleich Eröffnung und Verschließung, Schauplatz des
Möglichen und Endlichkeit. Diese Realität vollzieht sich in der Erfahrung
der Zeit. Aber wo anfangen und wo aufhören?
Einerseits fesselt mich die Lektüre der nachfolgenden Bücher…

Wie erschreckend zutreffend doch der rechte Buchtitel ist:
Das Dumme am Leben ist,
dass man eines Tages tot ist
Klein-Lena ist nun in einem Alter, wo sie immer mehr Zeit einfordert.
Haus und Hof rufen nach dem langen Stillstand nach tätiger Hand, der
Garten will gepflegt und gehegt werden. Das Wetter ist aber auch dazu
angetan, auf Wanderschaft zu gehen, eine Fahrt ins Grüne zu unternehmen. Die Erledigungsliste wird länger und länger 🙁
Soviel Nachholbedarf und so wenig Zeit, wie alles unter einen Hut bringen?
Erschwerend kommt hinzu, angestachelt durch Frühling, Wärme, Sonne und mehr Licht (bei uns der sonnenreichste März seit 60 Jahren) habe ich
überall ‚Baustellen‘ sowie Vorhaben angehäuft. Im Bunker die Bücher neu
geordnet, entstaubt und Bretter geputzt, neue Ablagen errichtet und mein altes Manko bei solchen Tätigkeiten, es zieht sich in die Länge, weil ich mich immer wieder verblättere und verlese.

Noch besser nach Fach und Themen sortiert
Aktuell durch meine Arbeit an der ‚Lebensphilosophie‘ auch wieder
Heidegger, besonders sein Hauptwerk aus dem Jahre 1927 Sein und Zeit

Für Heidegger hat der Mensch nicht Angst, weil er um seinen Tod weiß,
sondern umgekehrt: Weil er ein Wesen der Sorge ist, kann er um seine
Zukunft und um seinen zukünftigen Tod wissen. Daher findet der
Mensch im Gedanken an den Tod die Offenbarung seines Schicksals,
seiner Endlichkeit und seiner Freiheit.

Der Beginn

Die Meldungen und Bilder, die Vorkommnisse und Geschehnisse allein der letzten Zeit, verdeutlichen in welch kranken und irrsinnigen Zeiten wir leben.
Atomkrise in Japan: „Im Wasser um Reaktor 3 ist eine 10.000-fach erhöhte Strahlung festgestellt worden. Ursache könnte ein kaputter Kern sein. Der Zustand der havarierten Reaktoren 1 bis 4 des Atomkraftwerks Fukushima-1 ist unverändert kritisch. Zwei Reaktoren des Atom-Wracks waren am Freitag ohne jede Kühlung.“ (Zeit-online)
Es ist der Wahnsinn, aber die ganze Diskussion war schon einmal da. In den 70er und 80er Jahren wurde das meiste an Argumenten pro und contra schon zigfach durchgekaut. Selbst war ich ein Bestandteil dieser Kontroversen, durch meine Mitgliedschaft bei den Grünen in Karlsruhe, durch Zugehörigkeit in Umweltverbänden und aktive Mitarbeit. 
Weitsicht hat noch nie geschadet… 😆 mit dieser Menschheit wird das
aber nichts. Gestern kam mein bestelltes Buch von der WBG (Wissenschaftlichen Buchgesellschaft): Friedhelm Decher: Die rosarote Brille – Warum unsere Wahrnehmung von der Welt trügt –
(Auf dem Weg zur Erkenntnis haben wir eine Vielzahl an Hürden zu überspringen. Das Buch ist eine gut lesbare Einführung in Sinnestäuschungen, Manipulationstechniken und philosophische Konzepte zum Verhältnis von Welt und Erkenntnis.)

Jan der Menschenfischer
Sind wir Menschen wirklich so autonom, wie wir für gewöhnlich glauben? Oder sind wir nicht vielmehr durch Manipulationen unterschiedlichster Art getäuschte Wesen, deren Handlungen oftmals eher irrationalen Beweggründen folgen?
Das erste Bild zeigt einen Großstadtmoloch, wie es jetzt mit den Bildern von der Tokioer 36 Millionen Konglomeration (Konglomerat) bald tagtäglich in dem Medien zu sehen ist. Zweifellos sind dies Bilder einer Krankheit. Bilder eines Baukrebses, der bereits im Stadium der weltweiten Metastasen ist. Eine bauliche und menschliche Umweltinfektion. Das sind alles Bilder einer kranken Seelenlandschaft. Das Ergebnis eines vielschichtigen Prozesses, das Ende des langen Weges einer kopf- und techniklastigen Gesellschaft. Das Emotionale verkümmerte immer mehr und führte schließlich zu einer sozialen Eiszeit und einen noch nie erreichten Tiefstand der Gestaltung und Weitsicht.
Adolf Portmann: „Unser Lebensraum ist von Verarmung bedroht, und diese Verarmung wirkt zurück auf unabsehbare Menschenmassen, lässt ihr Interesse an dieser verödenden Umgebung erkalten.“ – Le Lignon, Genf – zitiert nach: Bauen als Umweltzerstörung – Alarmbilder einer Un-Architektur der Gegenwart – 5. Aufl. 1977)

Die Quelle der Erkenntnis versiegt so langsam

Im Vordergrund Teile von Durlach – Hintergrund Karlsruhe
Nun macht es wieder mehr Spaß etwas zu erkunden, Ausflüge und
Spaziergänge oder sogar Wanderungen zu unternehmen.

Blick auf die St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

Turmberg KA-Durlach

Am Turmberg

Blick von KA-Durlach auf den Turmberg
Die ganzen letzten Tage brachten schönes und warmes Frühlingswetter.
Der Freitag brachte uns sogar 20° C, leider aber auch Vorboten einer
Wetterverschlechterung. Der Himmel war nicht mehr so klar und blau, der
Luftdruck fiel, allerdings kalt ist es noch keinesfalls mit aktuell 12°C

Bei der St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

Blick auf Durlach und im Hintergrund Karlsruhe vom Turmberg
Dieser Tag war wirklich schön und so angenehm nach dem langen Winter.

Nochmals KA-Durlach
Leider war die Fernsicht nicht so klar und ungetrübt, zum Beispiel waren
vor lauter Dunst in der Rheinebene, die Pfälzer Berge nicht zu sehen.

Karlsruhe an der Kriegsstraße
Es kann durchaus auch mal von Interesse sein, einen kleinen Stadterkundungsbummel zu unternehmen, zumal ich ja sowieso ein paar Termine in der Stadt wahrzunehmen hatte.
Berührend für mich immer wieder solche Bilder von Natur und blühenden Bäumen in der Steinwüste.

Überall bricht der Frühling aus
Jedesmal wenn ich in der Stadt bin, wird mir bewußt und m it aller Deutlichkeit vor Augen geführt, hier gehen die Uhren anders. Es ist alles viel hektischer, lauter und sehr oft unangenehmer, wie auf dem Dorf bzw. auf dem Land.
Diese Beengtheit, dieses Aufeinanderhocken, empfinde ich immer wieder als negativ. Nein, nein, ein dauerhafter Stadtmensch möchte ich auf keinen Fall sein.

Karlsruher Stadtlandschaft
In meiner Drang- und Aufwachzeit, die 70er Jahre, die zunehmend auch bewußter und ‚grüner‘ wurde, wandte ich mich dem ‚kritischen Denken‘ und >Hinterfragen< zu. In meiner umfassenden Bibliothek, kann man sehr
genau diese einzelnen Entwicklungs- und Denkphasen verfolgen, wie Jahresringe bei Bäumen. 1975 fand das Buch von Vance Packard:
Die ruhelose Gesellschaft – Ursachen und Folgen der heutigen Mobilität den Weg in meine Bücherregale. V. Packard beschreibt in dieser alarmierenden Studie die sozialen und soziologischen Probleme, die der modernen Gesellschaft aus der heutigen Mobilität erwachsen.
Es entstehen immer mehr Gesellschaften der Entwurzelten, der modernen Nomaden, die immer weniger tiefere Bindungen aufbauen und pflegen.

Manchmal sind sogar in der Stadt kleine Oasen zu finden
Kleine Nischen, in der noch ein paar Lichtblicke und Natürlichkeit zu erahnen ist.
Da ich später auch noch in Karlsruhe-Durlach etwas zu erledigen hatte, nahm ich noch ein paar kleine Abstecher vor.

St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach
Ja, eigentlich aber nicht so richtig. 🙁 Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die „Grundluft“ doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? 🙁

Was wird, was ist?
Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.
Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.
Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute 🙁

Fröhliches Frühlingstreffen

Frühlingsball
Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde! Geschwinde!
Der alte Winter will heraus,
Er trippelt ängstlich durch das Haus,
Er windet bang sich in der Brust,
Und kramt zusammen seinen Wust
Geschwinde, geschwinde.
Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde, Geschwinde!
Er spürt den Frühling vor dem Tor,
Der will ihn zupfen bei dem Ohr,
Ihn zausen an dem weißen Bart
Nach solcher wilden Buben Art,
Geschwinde, geschwinde.
Die Fenster auf, die Herzen auf!
Geschwinde, Geschwinde!
Der Frühling pocht und klopft ja schon-
Horcht, horcht, es ist sein lieber Ton!
Er pocht und klopfet, was er kann,
Mit kleinen Blumenknospen an,
Geschwinde, geschwinde.
(Wilhelm Müller)

Es grünt und gedeiht in meinem Hofkübelgarten
Nun fangen die Weiden zu blühen an,
schon zwitschern die Vögelein dann und wann,
und ist’s auch der holde Frühling noch nicht
mit lieblichem Grün und mit Blütenlicht,
wer weiß, über Nacht,
da kommt er mit Macht
mit all seiner Lust und all seiner Pracht,
nun jauchze, mein Herz!
Fürwahr, schon spür ich ein Lüftchen lau,
am Boden gar winket ein Blümchen blau,
und schwimmt auch noch auf den Seen das Eis
und wartet der Frühling noch klugerweis,
wer weiß, über Nacht,
da kommt er mit Macht
mit all seiner Lust und all seiner Pracht,
nun jauchze, mein Herz!
(Friedrich Oser 1826 – 1891)

Mein Vorgärtchen liebäugelt schon mit dem Frühling
Tagsüber im geschützten Bereich war es wirklich angenehm in der Sonne. Da die letzten zwei Nächte aber klar bei uns waren, hatten wir gegen Morgen leichten Frost zu verzeichnen. Vorsichtshalber habe ich dewegen auch die empfindlichen frischen Pflanzen über Nacht noch in Sicherheit gebracht.
Heute am 21. ist ja Frühlingsanfang und laut Wetterprognosen
wird die kommende Woche frühlingshaft, mit Temperaturen bis 19° C bei uns hier.

Es grünt so grün wenn Oskars Gärten blühn…tralllala
Joh! Und die Amseln fangen auch schon immer intensiver mit
ihrem Frühlingsgesang an. Die Meisen sind ja schon seit Februar
zu hören und ein Buchfinksänger schmettert auch schon fleißig sein Liedchen.

„Wer die Dinge, die heute existieren,
gesehen hat, der hat alles gesehen, was von
Ewigkeit her gewesen ist, und was ins Unendliche
hinaus sein wird: Denn es sind
immerfort Dinge von gleicher Natur
und gleicher Art.“
(Marc Aurel)
Alles schon gesagt, alles schon geschrieben.
Es sei nur an die „Himmelfahrt ins Nichts“ erinnert.

Die Schatten werden länger
„Überschaue, was in den vergangenen Zeiten
geschehen ist, die großen Revolutionen der
Reiche und Staaten, so kannst du auch
vorhersehen, was in künftigen Zeiten geschehen wird:
Denn es wird allezeit einerlei sein, und nichts
kann aus der Regelhaftigkeit der gegenwärtigen
Begebenheiten heraustreten. Daher ist es gleich,
ob man sich vierzig oder zehntausend Jahre
der Menschengeschichte vergegenwärtigt.
Was wird man mehr daraus erkennen?“
(Marc Aurel – Nutze den Augenblick + Gedanken zur Lebenskunst)
Was wird man daraus erkennen, nun wie erbärmlch dieser Affenmensch ist.
Diese ewige und erbärmliche Verlogenheit, ist in aller Deutlichkeit zur Zeit
in allen Medien zu beobachten, wenn es um die Frage der Strahltechnik (Atomtechnik) in Absurdistan Germanistan geht.
Für mich bedeutet es noch mehr, die Kunst der Seelenruhe und das stoische Denken zu vervollkommnen. Zum Abschluß möchte ich mit Bergson sagen: „Hört nicht auf das, was sie sagen, schaut euch an, was sie tun.“

Nebelwetter und naßkalt
An verschiedenen Fronten im Einsatz
Frontabschnitt 1:
Bleiern legt sich der Nebel aufs Gemüt.
Wintersmüdigkeit plagt mich, oder ist es schon eine
kombinierte Winter- Frühjahrsmüdigkeit 🙁
Jedenfalls fehlt die Sonne, fehlt das Licht.
Frontabschnitt 2:
Wichtige Abschnittsarbeiten die bis zum Monatg (28.02.)
fertig sein müssen.
Frontabschnitt 3:

Quellenstudium, Literaturrecherchen …
für meine Lebensphilosophiearbeit
Frontabschnitt 4:

Opadienste

Die Überwindung von ….. 🙁

Was sang so schaurig in dem dunklen Tann Ärbern mer mera

Geheimnisvolle Dinge gabe es zu sehen

Geheimzeichen am Wegesrand
Es sang eine gar so schaurige Stimme da:
Die Lebensweisheit tat ich suchen und fand sie nicht
Als Sterblichem ist mir beschieden,
zu pilgern auf dem Lebenspfad.
So weiß ich wohl und weiß doch nicht,
wie lange schon, wie lange noch
ich wandre durch dies Erdenjammertal.
Deshalb verschont mich nur, ihr Sorgen!
Ich habe nichts mit euch im Sinn.
Bevor der Tod mich überrumpelt,
will scherzen, lachen, tanzen ich
im Kreis der dapperten Idioten hier.
(Einst sang mir Anonyma so schöne Anakreontische Lieder im dunklen Tannengrund, als ich ein Schafhirte war)
Oh! Oh jemiemeh! Da sitzt ein Waldschrat klagend
in seinem Waldesstuhl… das mir ward ganz Angst und Bang

Die Ballade vom Waldschrat

Bist du zuständig für Wunschbestellungen? Oder bist du die
Weltagentur für himmlische Bestellungen?
Denn ich höre so oft, wer richtig wünscht, hat mehr vom Leben!
Dann möchte ich doch mal eine Wunschbestellung aufgeben.
Februar
Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
und schmilzt die Schneelast von den Dächern
und taut das Eis auf den Fenstern
und lacht ins Zimmer: Wie geht’s Wie steht’s
Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
so laut es überall tropft und rinnt…
du sinnst hinaus über deine Dächer…
du sagst, es sei ein schreckliches Wetter,
man werde ganz krank! und bist im stillen
glückselig drüber wie ein Kind.
(Cäsar Flaischlen)

Heh! Du da! Spreche mal ein Machtwort…
Verscheuche doch mal den Hochnebel, die grauen Schleier, die dunklen
Wolken. Mein Wetterfrosch grinst mich Tag und Nacht auf oberster
Leitersprosse an, über ihm blinkt die Sonne, doch wo ist sie? Keine Sonne,
kein voller Mond, kein Stern … NICHTS!!!
Dieser Lugenbold verhöhnt mich doch….

Aha! Er ist leicht einsichtig geworden, zwei Stufen kam er schon
runter …mal sehen wie es am Morgen mit der Einsichtsfähigkeit aussieht
😉
Auf jeden Fall ist es leider auch bei uns doch spürbar kälter geworden.
Aktuell nur noch 3,2° C bis 5, 8° C je nach Meßpunkt.

Frühlingssehnsucht
„Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald.
Bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald.“
(H. von Fallersleben)

Kommt er?
Es war schon wärmer und frühlingshafter mit dem Wetter bei uns.
Aktuell sind es noch 6° C bei diesigem Nachthimmel. Obwohl die
Wetterstation Hochdruckwetter signalisiert, ist der heutige Vollmond
nicht zu sehen. Schade! 🙁

„Wer in einem schönen Garten spazieren geht, nimmt gern einige Blumen mit, um sich an ihrem Wohlgeruch zu erfreuen und sie den ganzen Tag bei sich zu haben. Wenn unser Geist sich in einem Geheimnis ergangen hat, dann wählen wir zwei oder drei Gedanken aus, die uns am besten gefielen, die für unseren Fortschritt am nützlichsten sind, um tagsüber öfter daran zu denken und ihren geistigen Duft in uns aufzunehmen.“
(Franz von Sales -(DASal 1,78)

Gedankenernte
Der Tod triumphiert über die Lächerlichkeiten
des Daseins.

Tante Hedwig, Tante Hedwig, der Faden ist gerissen,
die ganze Sache ist beschissen…
Ach Hedwig, ach Hedwig,
Die Nähmaschine geht nicht.
Der Faden ist zerrissen,
Das Leben ist ein Traum.
(War mal ein alter Gassenhauer, mein Vater hat ihn in meiner Kindheit immer auf der Zwetschkommode -Ziehharmonika gespielt )

Darum iss dein Brot und trink deinen Wein und sei fröhlich dabei! So hat es Gott für die Menschen vorgesehen, und so gefällt es ihm. Nimm das Leben als ein Fest: Trag immer frisch gewaschene Kleider und sprenge duftendes Öl auf dein Haar! Genieße jeden Tag mit der Frau, die du liebst, solange dieses flüchtige Leben dauert, das Gott dir geschenkt hat. Denn das ist der Lohn für die Mühsal dieses Lebens. Wenn sich dir die Gelegenheit bietet, etwas zu tun, dann tu es mit vollem Einsatz. Denn du bist unterwegs zu dem Ort, von dem kein Mensch wiederkehrt. Wenn du tot bist, ist es zu Ende mit allem Tun und Planen, mit aller Einsicht und Weisheit.
(Bibel: Prediger 9:7-10; GNB)

Lebenswege
„Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut –
das ist die Kunst des Lebens!“
(Theodor Fontane)

– Lebenswege –
Lebenskunst
Ach, was sind wir dumme Leute –
Wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
Ist ein Hasten, ist ein Streben.
Ist ein Bangen, ist ein Sorgen –
Heute denkt man schon an Morgen.
Morgen an die spätere Zeit –
Und kein Mensch genießt das Heut.
Auf des Lebens Stufenleiter
Eilt man weiter, immer weiter.
Nutz den Frühling Deines Lebens
Leb im Sommer nicht vergebens.
Denn gar bald stehst du im Herbste
Bis der Winter naht, dann sterbste.
Und die Welt geht trotzdem heiter
Immer weiter, immer weiter.
(Christian Reuter)

Welche Lebenswege führen zu einer lebbaren Lebensphilosophie?
Daran schreibe ich nun selbst, weil ich keine geeignete gefunden habe.
(Dazu in den nächsten Beiträgen mehr)

„Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat.
Und deucht die Welt dich öd‘ und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer,
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.“
(Friedrich Wilhelm Weber)

Es liegt eine Frühlingsahnung in der Luft. Als ich vor ein paar
Minuten draußen war, umsäuselte mich noch ein milder Wind, bei
überwiegend klarem Sternenhimmel und milden 12, 5 C
Heute waren noch mehr Meisen zu vernehmen, für mich immer
ein Frühlingsgruß. Freue mich schon auf ein neues Hofkübeljahr.

Mit Fröschen kann ich zwar nicht dienen…
Ein großer Teich war zugefroren,
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen,
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz,
Und saßen am Ufer weit und breit,
Und quakten wie vor alter Zeit.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Frösche waren am Sonntag und am gestrigen Montag nicht zu vernehmen, aber animiert durch das schöne Sonnenwetter, stimmten Meisen zu ersten PINK-Übungen an.
So könnte das Wetter von mir aus noch eine Weile bleiben. Mit blauem Himmel und Sonnenschein, sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus. 🙂
„
Es ist unvernünftig, über ein Unglück nachzudenken,
das in Zukunft eintreten könnte.
Wer immer an die Möglichkeit eines Unglücks denkt,
für den wird das eingebildete Unglück zur dauernden Qual.“
(Epikur)
Und es ist unvernünftig in meinen Augen, sich mit dermaßen abstrakten und abgehobenen philosophischen Dingen / Fragestellungen zu beschäftigen / befassen, die für das alltägliche und „praktische“ Leben überhaupt nichts bringen.

„Was nutzt das ganze Philosophiestudium, wenn für Sie nichts dabei herauskommt als die Fähigkeit, halbwegs überzeugend über irgendeine abstruse Frage der Logik etc. zu reden, & wenn es Ihre Denkweise über die wichtigen Tagesfragen nicht verbessert …?“ (Ludwig Wittgenstein)

Prof. Pizius zur Nacht:
Hermann Hesse schreibt:“Es gibt nichts so Böses, Wildes und Grausames in der Natur wie den Normalmenschen.“
Auch unter dem Namen Spießbürger bekannt. 🙂

graue, trübe und neblige Tage
Winter
Du lieber Frühling! Wohin bist du
gegangen?
Noch schlägt mein Herz, was deine
Vögel sangen.
Die ganze Welt war wie ein
Blumenstrauß;
Längst ist das aus! […]
(Auszug v. Arno Holz )

Jetzt würde es mal reichen mit dem nebligen und naßkalten
Winterwetter. Die Sonne und das Licht fehlt doch sehr. 🙁
Kein Wunder, hat mich da der Schlafbazillus voll im Griff.
Heidegger zufolge sind unsere Gefühle und Stimmungen eine Form des auf die Welt „Abgestimmtseins“. Die Realität ist niemals schlicht gegeben, sondern mit besonderen Reizen und Widrigkeiten, Bedeutungen und Wertungen ausgestattet.

Neue Wege erkunden
Wer nicht die Zustimmung der breiten Masse findet, sollte sich darüber nicht grämen. Im Gegenteil: Er sollte sich freuen und stolz sein, daß er
selbständig denkt und entscheidet, statt sich von Billigung oder Nichtbilligung anderer abhängig zu machen.

Tut mir leid! In erster Linie vertraue ich nur mir selbst. 😉
Mache nicht jede Modetorheit mit, vor dem Widerspruch gegen das
Diktat des „Zeitgeistes“ schrecke ich gewöhnlich auch nicht zurück.
Nicht umsonst nenne ich mich Diogenesbloger.
Nur immer öfter denke ich: in der Gesellschaft von Absurdistan Germanistan da ist Hopfen und Malz verloren….
und lasse es gut sein. Heute die Meldung: angeblich sehen 10 Millionen
Zuschauer das Dschungelcamp 🙁 Bedarf es da noch Worte, nö!

altes Klassenzimmer in Obrigheim a.Neckar (alte Schule)
„Bisweilen glauben wir, daß wir uns nach einem
fernen Orte zurücksehnen, während wir uns
eigentlich nur nach der Zeit zurücksehnen,
die wir dort verlebt haben,
als wir jünger und frischer waren.“
(Arthur Schopenhauer)
Darüber habe ich sehr lange nachgedacht und muß immer
wieder darüber nachdenken. Wo ist, wo war meine Heimat?

Schule in Obrigheim – die ich damals besuchte
„Und wenn wir die ganze Welt durchreisen,
um das Schöne zu finden: Wir mögen es
in uns tragen, sonst finden wir es nicht.“
(Ralph Waldo Emerson)

Mein Schulweg damals
„….All das Erinnern ist nichts weiter, als die Arbeit eines kleinen Teils unseres Geistes, der zufällige Gedanken und Gefühle mit verstreuten, beliebigen Brocken aus der Vergangenheit vermengt. […] –> Zeitlos oder ein Loch ist im Eimer

Obrigheim am Neckar – Beethovenstraße
„Eigentlich ist es ein Glück, ein Leben lang
an einer Sehnsucht zu lutschen.“
(Theodor Fontane)

Nichts merkwürdiger als der Blick von außen ins eigene Zimmer: wie da alles hinter dem Glas verschönt ist, die Lampe leuchtet, der Sessel wohnt, Bücher glänzen.
(Ernst Bloch)

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
( Kurt Tucholsky)
Nur wundern, nur wundern ist da oft bei mir angesagt. Nein! Zur Nacht schmücke ich es nicht aus, meine seelige Nachtruhe ist mir wichtiger. 🙂
Zur Zeit arbeite ich intensiv an der Lebensphilosophie und lese dementsprechende Fachliteratur.

Fertiggelesen:
1. Unternehmen Babylon – Wie die Globalisierung die Seele gefährdet, von Peter Winterhoff-Spurk – 2008
Jetzt lese ich:
1. Die Diktatur der Kleinbürger – Der lange Weg in die deutsche Mitte – von Joskar Pintschovius 1. Aufl. 2008 –
Ist zwar mal wieder ein dicker Wälzer von 727 Seiten, aber am Thema bin ich dran.

Das Leben ist nicht immer leicht!
Besonders wenn ach so garstige Hexen nach braven Knaben schießen.
Dadurch war ich gezwungen Arztrundreisen zu verantstalten, was ich überhaupt nicht gerne mache. Dabei kam ich auch nach Bretten, siehe nachfolgende Bilder.

Fußgängerzone in Bretten/Baden
Bretten ist nicht so mein Fall. Wenn nicht erforderlich, zieht es mich nicht so sehr in diese Stadt.

Bretten in der Altstadt

Marktplatz in Bretten

Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!
Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.
Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh‘ in einem stillen Gebiet!
Ich leb‘ allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!
(Friedrich Rückert)
Vielen Dank für die Wünsche und Kommentare!
Den LesernInnen von Absurd-AG wünsche ich ein gutes neues Jahr 2011 🙂
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