Selbstgewählte Unfreiheit (Nachtgedanken 40)

freiheit hinter Gitter
Das ist die „Freiheit“, die uns zugedacht, Wir seh’n es dort, wo Neoliberale an der Macht, Wie hinter Kerkermauern, Gitterstangen, Im finsteren Gefängnis sitzt gefangen die Menschheit, die nach wahrer Freiheit stöhnt und sich nach Rettung und Befreiung sehnt.

Kistengeist
Des deutschen Michels Kistengeist ist eingesperrt icon AAhdH

Nicht das Ende der Geschichte ist eingetreten, sondern das Ende der Revolte. Revolutionen finden nicht mehr statt.
Der eindimensionale Mensch ist nicht mehr willens und fähig aus seinem selbstgewählten Gefängnis auszubrechen.

pcp

Herrlicher Frühlingssonntag

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Der heutige Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Er war wirklich mal wieder ein Sonnentag mit 9, 5 Stunden Sonnenschein. Schon außergewöhnlich dieser Winter und jetzt das so frühe Frühjahr. Jedenfalls haben wir unseren Rundgang genossen, der uns nach Gondelsheim führte.

Schloß Gondelsheim
Blick auf das Gondelsheimer Schloß

Schloß Gondelsheim
aus anderer Perspektive Blick auf Schloß Gondelsheim

Mauseleum
Mausoleum Schloß Gondelsheim

Mausoleum
nochmals Grabstätte Schloß Gondelsheim

Herrliche Frühlingsnatur
traumhafte Natur, traumhafter Frühling zwischen Gondelsheim und Heidelsheim

Blick auf Neibsheim
Blick auf Neibsheim (Stadtteil von Bretten)

Da hat uns heute das warme Abendessen besonders gemundet (mit Steinpilzen gefüllte Kroketten, Rahmkohlrabi und gefüllte Rindsroulade mit Jägersoße) 🙂

Frühlingswelt

Gartenwelt im Frühling

Dieses Jahr ist der verfrühte Frühling einfach wunderbar

April 2014 - 01- Olymp 810 - Hof 006
Unsere Birken sind sehr früh dran

April 2014 - 01- Olymp 810 - Hof 009
Heute war mein Hofkübelgarten in Arbeit

Hofkübelgarten
Heute haben wir meine Oleander aus dem Winterquartier geholt und platziert, sowie  mit neuer Erde ausgestattet. Andere Pflanzen umgetopft. Mein kleiner Hofflieder fängt auch schon an zu blühen. 🙂

Frühlingstraum
Es blüht so viel auf einmal, hier zu sehen Kirschbäume und der alte Birnenbaum blüht auch schon.

April 2014 - 01- Olymp 810 - Hof 012  Unser Terrassenapfelbaum fängt auch schon an zu blühen. Normal erst um den 20. April herum. Vorgestern hörte ich einen Bericht auf SWR 1 zum diesjährigen Frühling. Der Sender- Meteorologe berichtete, der diesjährige Frühlingsbeginn ist 4 Wochen früher dran. Der vergangene Winter war einer der mildesten überhaupt.
🙂  Doch abgesehen von ein paar Frosttagen Ende Januar ist der Winter dieses Mal ohnehin ein ziemlicher Reinfall gewesen. Nun ja! Mir war es recht so, obwohl dies natürlich auch gewisse Nachteile birgt. Wir haben jedenfalls enorm Brennmaterial eingespart und Arbeitszeit noch dazu. 🙂

Sonnenblumen-aZ

Aktuell sind es im südlichen Hofbereich um Mitternacht immer noch 17° C und im nördlichen + östlichen Bereich immer noch 15° C. Allerdings war tagsüber schon belastendes “Kreislaufwetter” mit 25° C und ein verhangener, gewittriger Himmel. Laut Wetterbericht verbunden mit Saharasand.
Der Wetterausblick für die kommende Woche bis auf ein Tag immer über 20° C. Es ist schon sehr trocken in der Natur. Auch wir müssen schon fleißig gießen, die Regenfässer sind noch leer.

Nachtgedanken 39

Wenn die Nacht hereinbricht

Kierkegaard schrieb in Entweder-Oder: “Die meisten Menschen laufen so heftig dem Genusse nach, daß sie an ihm vorbeilaufen. Es geht ihnen, wie es jenem Zwerge ging, der eine entführte Prinzessin in seinem Schlosse bewachte. Eines Tages erlaubte er sich einen Mittagsschlaf. Als er eine Stunde darauf erwachte, war sie davon. Rasch zog er seine Siebenmeilenstiefel an: mit einem Schritte war er weit an ihr vorbei.”

Klare Zielvorstellungen

Wohin-gehen_

Die häufigste Ursache für die Entwicklung von Streßsymptomen ist mit all den dazugehörigen negativen Konsequenzen die Unfähigkeit des Menschen, sich die Ruhe und Zeit zu nehmen, einmal klar zu definieren, was er sich wirklich wünscht, wovon er träumt, was seinem Leben den gewünschten Inhalt gibt.

Andacht und Stille

Ohne Ziele ist der Mensch wie ein Blatt im Wind, er ist hilflos jedem Windstoß ausgeliefert und wird rein zufällig irgendwo irgendwann landen.

Lebensgestaltung (Nachtgedanken 38)

Abendstimmung

Lebensgestaltung:
Unsere Zeit ist zu kurz bemessen, um sie mit unnötigem und belanglosem Tand und Tun zu vertrödeln.
Die Kunst ist es also, das Unwesentliche, den Ballast, zu erkennen, sich davon zu lösen, um das Wesentliche aufzudecken und zu bewahren. Deswegen müssen wir mit der Zeit haushälterisch umgehen. Wir sollten wissen und immer wieder hinterfragen, wofür wir Zeit haben (wollen) und wofür nicht.

Der erste Schritt, es sich im Leben leicht zu machen, ist, sich vom Ballast zu lösen: sich von Belastungen, von unnötigen Vorgaben und Normen zu trennen, von Druck zu befreien, die gesellschaften Erwartungen hinterfragen und  den “Rucksack” der Vergangenheit abzulegen, um nur noch mit leichtem Handgepäck zu reisen. Man kann nicht ewig in der Vergangenheit verbleiben und einer nicht optimalen Kindheit hinterher trauern. Vorbei ist vorbei.

Es sind vor allem geistige Einstellungen, die bedrückende Umstände verursachen. Unsere Gedanken steuern unser Lebensschiff.

Leuchturm-Nacht

Für alles Zeit haben wollen ist die größte Illusion jener, die überall dabei sein wollen, immer Angst haben etwas zu verpassen, von Veranstaltung zu Veranstaltung hetzen und die nie Zeit haben für die Hauptsache, für sich selbst.

Morgenstern sagt dazu:
Alles ist von Wichtigkeit,
alles ist nicht gar so wichtig.
Nur die rechte Sichtigkeit,
und du wandelst richtig.

Zwei herrliche Tage

Frühstück im Freien

Den schönen Frühlingssonntag zünftig mit Schokosahnetorte und Kaffee begonnen

Herrlicher Frühlingstag
Die Natur ist regelrecht explodiert. Es blüht so viel auf einmal.

Frühling
Im Frühling

Ich ging hinaus mit meinen Klagen,
Zu Dir, mein Wald, hinaus zu Dir!
Du gabst auf meine bangen Fragen
Nicht eine, eine Antwort mir.
Durch alle Wipfel hört‘ ich wehen
Dich, ewigschaffende Natur,
Doch nichts gabst Du mir zu verstehen,
Nichts, — Deiner eig’nen Kreatur.

Ich ging hinaus mit meinen Klagen,
Zu Dir, du Au, hinaus zu Dir!
Ich wollte alle Blumen fragen:
Ihr Holden hört! verstehet ihr?
Wohl sog ich ihre Düfte wonnig,
Wohl sah ich ihre Pracht mit Lust,
Sie standen da, so schön und sonnig
Und blühten weiter unbewußt.

In einem Garten hört‘ ich singen
Im schönen Mai die Vögelein,
Ich frug bei diesem Schall und Klingen-
Versteht ihr eines Menschen Sein?
Sie sangen weiter in dem Hage,
Hinauf zum gold’nen Sonnenlicht,
Und gaben mir auf meine Frage
Mit ihrem Sang die Antwort nicht.

Es rauscht der Wald, es blüh’n die Fluren,
Es rauscht und weht und singt dem Herrn,
Du schauest seines Schaffens Spuren
Und bist ihm doch so fern, so fern!
Geh‘ heim und laß‘ dein thöricht Fragen,
Du jammervoller, eitler Thor!
Was willst du dich mit Zweifeln Plagen,
Wo alles strebt zu Gott empor!

(Paul Cornel 1846 – 1899)

Blütentraum
Schön ist es auf der Welt zu sein…  🙂

Blick auf Wössingen
Blick auf Wössingen

Diese Wege, die wie heute liefen, waren gottseidank nicht so stark frequentiert.
Von Wössingen nach Wöschbach am Golfplatz vorbei….

 

Haltlose Welten, verlorene Fähigkeiten (Nachtgedanken 37)

Der gute Geist?

Die Situation ist verheerend: Krankheiten sind zum eigentlichen Modus vivendi geworden, wie Erschöpfung, Ausgebranntsein, Depressionen, Minderwertigkeitsgefühle, Unruhe, Langeweile, Aggressivität, Bissigkeit, Feindseligkeit, Neid, Angst, das Ringen um die Überlegenheit um jeden Preis… Viele wesentliche Begriffe sind verfälscht oder verschwommen: Sexualität, Erziehung, Sozialklima, menschliche Werte, Religionen …

Wegweiser

Menschliche Kontakte sind oberflächlicher geworden, die Menge ersetzt das bewußte Individuum. Die Selbstbeherrschung verschwindet, während Ruhe und Ausgeglichenheit nebst Zufriedenheit zu Raritäten werden. Dabei ist ein wesentlicher Faktor zur Gesundheit, die Zufriedenheit.

Schlafes Bruder
Unsere Zeit ist eine Zeit der Verdrängung.
Das bewußt denkende Individuum verschwindet. Der moderne Mensch handelt nicht mehr nach seinem Verstand oder seinen bewußten Gedanken, sondern nach seiner übersteigerten, krankhaften Emotivität.

Nichts Besonderes

Blick auf Wössingen

Blick auf Wössingen

Glück und Zufriedenheit muß man nicht in endlosen Fernen und unendlichen Höhen suchen. Glück finden wir auch nicht in spektakulären Aktionen oder Ereignissen.
Unser Sonntagsspaziergan fand schnöde und einfach in Wössinger Flur und Wald statt.

Notizblatt_160

Meine Lebensmaxime:

Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf
einem goldenen Stuhl an einer üppigen Tafel
seine Ruhe zu verlieren.
(Epikur)

Bescheidenheit in der Weite

Bescheidenheit, Besonnenheit und Natürlichkeit sind Fremdwörter geworden.

Voll beansprucht

Zeitschnelllauf
Die Zeit enteilt mir im Sauseschritt

Zeitprobleme
Da hilft kein OOhmm, kein Zeitplaner, keine Zeitersparnis, Fakt ist: 1. Klein-Lena hat enormen Nachholbedarf und neue Spielvarianten entdeckt. Da ist der Oskaropa stramm und voll eingebunden. Die unterschiedlichsten Ballspiele sind angesagt, Garten- und Hofaktionen…. etc.  2. der Garten schreit nach Zuwendung – Lauf- und Waldvergnügen ist momentan kaum möglich   🙁  – auch so ist ein “Arbeits- und Erledigungsstau zu beklagen  🙁  🙁

Wo bleibt die Zeit?
Wo bleibt die Zeit?

Unsere Zeit ist kurz bemessen. Wir müssen haushälterisch mit ihr umgehen.
Und wir sollten wissen, wofür wir Zeit haben wollen und wofür nicht.

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 030
Gartenphantasiewelten

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 002
Heute war ja kalendarischer Frühlingsanfang
Ein Tag mit vorsommerlichen Temperaturen von 24° C und strahlend blauer Himmel mit Sonnenscheindauer satt.

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 022
Lenas Märchengarten
Ihr geht es wieder besser, aber richtig gesund ist sie auch noch nicht. Es geht mit uns allen recht langsam aufwärts.

Lernen was gesund ist

Bunker-Arb - Ausschnitt s2dlogo

Ein neues Gesundheitsportal mit Namen Meine Gesundheitsakademie.de vermittelt online umfangreiches Wissen zu Diabetes, Bluthochdruck, Rückenleiden und Rheuma. Eine wertvolle Hilfe, um Krankheiten positiv zu beeinflussen.

In der Apotheken-Umschau habe ich auch einen informativen Artikel zu Arthrose des Kniegelenks (Gonarthrose) gefunden.
Lesenswert auch: Wer rastet der rostet (Apotheken-Umschau) + Das Kreuz mit dem Kreuz

Es ist einfach der Wurm drin

Februar - Mrz 2014 - Olymp 810 - Michaelb   SpZg 025

Es ist einfach zum Verzweifeln! Nach Krankheit geht Klein-Lena einen Tag in den Kindergarten und holt sich gleich einen viralen “PseudoKrupp” Dieses Jahr (nicht zuletzt durch den sehr milden Winter) schwirren sehr viele aggressive Viren und Bakterien in der Gegend herum. Hinzu kommt, durch die Klimaveränderung kommen immer mehr Krankheitsträger bzw. Überträger in unsere Breiten. Zu meiner Kinderzeit, Jugendzeit und lange ins Erwachsenenalter hinein gab es in dem Ausmaß viele Erkrankungen gar nicht, viele Erreger und Viren waren nicht bekannt bzw. waren Exoten. Beim Kinderarzt waren dann gleich ein paar Mütter mit ihren Kindern aus dem gleichen Kindergarten in den auch Klein-Lena geht.

Lebenssinn

Blumenstraus - abstrakt 0
Die Stoiker des 3. und 2. Jahrhunderts vor Christus, deren bedeutendste Vertreter unter anderen Zeno, Seneca, Marcus Aurelius waren, nannten den Menschen gelassen, der sich selbst lebt in Ausgeglichenheit von Seele, Leib, Geist und im Einvernehmen mit der Weltvernunft, der er sich unterstellt.

Sinn und Wesentlichkeit

Die Gelassenheit, die ein Mensch in seinem Tun und Erleben bewahrt, ist kein fragloses Annehmen des Allgemeingeschehens, sondern eine ausgeglichene Haltung in Bejahung oder Ablehnung.

Innerlichkeit
Unbeteiligtsein führt dazu, der Dinge wahres Wesen zu erfassen;
Ruhigsein dazu, dem Fluß des Bewegten die rechte Richtung zu geben
(Fernöstliche Weisheit)

Leider! Die ganzen Tage…

Unterwegs im frühen Frühling

Einer meiner Lieblingswege

Die ganzen Tage schon Hochdruckwetter von 1025 bis 1030 hPa – aktuell um 01:47 sind es 1029 hPa – 8,3° C und ca. 1/8 Bewölkung – der unmittelbare Himmel auch blau bis milchig – aber am Horizont bzw. im Weitblick doch sehr diesig.
Auf obigen Weg komme ich vom Lugenberg herunter – Walzbachtals höchste Erhebung (Berg, Buckel, Hügel…) von 266 M.ü.M – von dort kann man bei klarer Sicht den Katzenbuckel im Odenwald sehen, die Pfälzer Berge (Pfälzer Wald) und den Schwarzwald – leider ist die Fernsicht die ganzen Tage schon sehr eingeschränkt.

Es grünt so grün
Es wird von Tag zu Tag grüner und wärmer

Diesig
Blick vom Lugenberg auf Dürrenbüchig im Vordergrund im Hintergrund Bretten – da sieht man wie diesig es da war- gegen 17 Uhr –

März 2014 - 08 - Olymp 810 - SpZg Lugberg 026

Im Märzen der Bauer sein Rößlein …

Im Märzen der Bauer
Die Rößlein einspannt,
Er setzt seine Felder
Und Wiesen in Stand.
Er pflüget den Boden,
Er egget und sät…

Ringsum war emsiger Betrieb auf den Feldern

Das hat mir gefehlt

Blick auf Obergrombach

Blick auf Obergrombach

Das Wandern und Laufen hatte mir sehr gefehlt. Nun bin ich endlich wieder zweimal hintereinander länger gelaufen. Es geht so langsam auch wieder besser, war doch ganz schön außer Übung. Das Kranksein hatte doch geschlaucht. Das frühzeitige Frühlingswetter animiert einerseits, macht hoffnungsfroh, schürt freudige Erwartung, ist aber auch ungewohnt und bewirkt eine gewisse “Frühjahrsmüdigkeit”
Heute war ich auch nochmals in der Werkstatt und habe wieder zwei Jahre neuen TÜV. Vergangenen Freitag hatte ich eine große Inspektion machen lassen. Nun können die Frühjahrsausflüge wieder beginnen  😆
Klein-Lena ist auch wieder soweit hergestellt, daß sie wieder in den Kindergarten gehen kann.

März 2014 - 06 - Olymp 810  - SpZg Jö 006
Die Natur ist schon soweit vorangeschritten und grün

Waldwiesen
Das Wetter war sonnig, leider in höheren Lagen ein frischer Wind

Wüste - Jöhlingen
Die Jöhlinger “Wüste”

März 2014 - 06 - Olymp 810  - SpZg Jö 018
Landschaft zwischen Jöhlingen und Weingarten

Kleiner Lichtblick

Februar - Mrz 2014 - Olymp 810 - Michaelb   SpZg 034

Ganz langsam geht es aufwärts. Wir waren durch Krankheit aus dem Verkehr gezogen. Es ist mal wieder sehr gehäuft im Umlauf, so Magen- Darminfektionen, Erkältungskrankheiten (so u.a. grippaler Infekt) die sehr hartnäckig sind, sehr frühe Allergieerkrankungen (z.B.Heuschnupfen), Muskel- und Knochenerkrankungen. Viele Krankheitserreger konnten durch den ausgefallenen Winter sehr gut überleben.

Von Wert und Verfügbarkeit der Zeit

Der alte Mann und die Vergänglichkeit der Zeit Der alte Mann und die Vergänglichkeit der Zeit

“Die Zeit, die dir bisher geraubt oder heimlich gestohlen wurde oder auch irgendwie verging, halte zusammen und gehe mit ihr sparsam um. Am meisten verdienen wir Tadel für den Zeitverlust, den wir unserer Nachlässigkeit zuzuschreiben haben. Wenn du einmal darauf achten wolltest, so wirst du feststellen: der größte Teil des Lebens geht vorüber, weil man falsch handelt; ein nicht geringer dadurch, daß man nichts tut; ja, das ganze Leben, wenn man etwas anderes tut, als man eigentlich tun sollte.” (Seneca)

AbendruheAbendruhe

“Koste du nur alle Stunden aus. So wirst du dich weniger auf das Morgen verlassen, wenn du dir das Heute vornimmst. Wer das Leben nur vor sich herschiebt, dem zerrinnt es. Nichts, lieber Lucilius, gehört uns. Nur die Zeit ist unser. Sie, die so flüchtig und vergänglich ist, hat uns die Natur als einziges Eigentum überlassen. Aus ihm kann uns jeder vertreiben, wenn er es darauf anlegt. Und so groß ist die Torheit der Menschen, daß sie sich für alles, was sie einmal bekommen haben, und sei dies noch so gering und billig, verpflichtet fühlen, so daß sie sich als Schuldner vorkommen. Niemand aber ist der Meinung, er schuldet etwas, wenn er die Zeit erhalten hat, wo doch diese das einzige ist, was er nicht einmal mit Dank zurückerstatten kann.” ( Seneca )