Himmlische Ruhe und Stille

Waldeslust

Auf meinen beiden letzten Wanderungen habe ich herrliches Wetter, himmlische Ruhe und Stille erleben dürfen. Kein Mensch ist mir begegnet, noch nicht einmal die sonst üblichen Fahrradfahrer (Biker – eigentlich ein blöder Ausdruck) sind mir in die Quere gekommen, auch kein gequälter Jogger oder Stöckchenschwinger. Sonst ist ja unsere Umwelt gewöhnlich Geräuschverseucht. Diesmal war nur die Natur zu vernehmen (Vogelgesang) und wie schön war dieses Vogelkonzert.

Im tiefen Wald Tiefer Wald – diese grüne Idylle kann mir kein südliches Land bescheren, deutscher Wald ist deutscher Wald.

Licht und Schattenspiele Licht – und Schattenspiele

Am Wegesrand Heilpflanzen am Wegesrand – Huflattich hätte ich gebrauchen können, denn mein linker Fuß ist etwas ramponiert. Dachte mir, statt meiner Wanderschuhe ziehe ich mal leichtere, offene Sandalen an, um mehr Frischluft an die Quanten ranzulassen, war aber ein Fehlgriff. Dauernd hatte ich kleine Steinchen im Schuh drinnen, die mir den Fußballen drückten und reizten. Nun habe ich da ein wenig wunde Fußballen. Bin aber auch viele Stunden und Kilometer gelaufen. Die 10 000 Schritte  (**) habe ich allemal immer erreicht. Nur dieses starre Festhalten an solchen Vorgaben ist nicht mein Ding. Deshalb habe ich auch keinen Schrittzähler oder  sonstigen Schnickschnack bei mir.

In der Ferne In der Ferne der ehemalige Erdbeerhof, mein Weg führte mich weiter auf den Rundweg 2 in Richtung Gondelsheim – Helmsheim.

(**)
Warum ausgerechnet 10.000?
Wer ab seinem 25. Lebensjahr täglich 10.000 Schritte läuft, verhindert damit nahezu jede chronische Krankheit.
Das müssen Sie uns genauer erklären.
Ernährung und Bewegung stellen eine Balance dar. Die ist aber immer mehr gestört, und zwar in beiderlei Richtungen: Wir ernähren uns zunehmend ungesund, weil zu fett und mit zu vielen Kohlehydraten. Und wir bewegen uns zu wenig. Dieses Ungleichgewicht bringt den Stoffwechsel durcheinander und führt letztlich zu den bekannten Volkskrankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose und Bluthochdruck, aber auch zu Depressionen, Demenz…. (SZ)
(***) Wissenschaftler empfehlen zweieinhalb Stunden Bewegung oder 10000 Schritte pro Tag.

(***)
10.000 Schritte täglich: Gesundes Gehen ist besser als Sport

10.000 Schritte täglich, eingebaut in den ganz normalen Alltag, das genügt nach neuesten Erkenntnissen, um gesund zu bleiben.

Trotz einer Flut von Bewegungsmoden, Bewegungsliteratur und Bewegungsphilosophien werden die Dicken immer mehr und die Folgekrankheiten immer häufiger. Eine Gegenbewegung zurück zur einfachsten Art des Bewegens entsteht jetzt: zum Gehen. (mehr)

Wanderwetter war es nicht gerade …

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Erst später aufgestanden und am Nachmittag keinen Schritt aus dem Bunker gemacht.
Es war mir einfach zu heiß, zu drückend und schwül. Mit 35° C im südlich-geschützten Hofbereich und mit 33° C Höchsttemperatur, war es für mich kein Wander- oder Laufwetter. Erst am Abend, nach dem Abendessen, bin ich für gut 1 1/2 Stunden auf Wanderschaft gegangen. Eben der Vorteil der Sommerzeit, da kann ich problemlos bis nach 21 Uhr laufen. Es war zwar immer noch warm, aber doch erträglicher. Sogar jetzt um Mitternacht sind es noch 20° C. Bin mal wieder über den verlängerten Hauweg ins Feld gegangen. Den Gänsäckerweg weiter zur Steig und zurück.

verlängerter Hauweg Verlängerter Hauweg in Wössingen in den Abendstunden

Blick in die Wössinger Landschaft Blick in die Wössinger Landschaft

Einer meiner Lieblingswege Einfach einer meiner Lieblingswege, die ich immer wieder liebend gerne gehe. Schon früher in jungen Jahren, vor  50 Jahren, nur war damals der Hohlweg Hauweg noch intakt und führte bis Dürrenbüchig. Heutzutage ist er gekappt durch den Abbausteinbruch des Zementwerkes und führt ein Stück oberhalb des Hohlwegs in die alte Richtung, bis es dann nicht mehr weiter geht.

Holunderblüte Holunderblüte – die sehr intensiv duftet, einfach herrlich solche Wege.

Blick auf die Steig Wössingen: Blick auf die Steig

grüne Landschaft Grüne Wössinger Landschaft

Blick zurück auf Wössingen Blick zurück auf Wössingen

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen vom Hau
Leider war es dann sehr gewittrig, vom Westen her machte sich der Himmel immer mehr zu. Es war auch immer noch sehr schwül-warm.

Wössingen Nochmals Wössingen vom Hau

zum Ende hin Zum Ende hin – früher standen da links,  Kirschbäume mit wunderbar schmeckenden, süßen Kirschen. Es war dort auch ein Wegabzweig, dadurch konnte man einen schönen Rundgang absolvieren. Leider alles vorbei.  🙁

Blick zum Wald Blick zum Wald

duftende Wiesen Vorbei an wunderbar duftende Wiesen und Heu.

in den Wald Weiter in den Wald

Seit ewigen Zeiten wollte ich schon

Waldwanderung

Waldwanderung
Seit ewigen Zeiten wollte ich schon den zeitaufwendigen Weg von Wössingen – durch den großen Wald in Richtung Bretten – an Sprantal vorbei über Salzhofen – Bretten laufen und dann über Rinklingen zurück. War weit über 5 Stunden unterwegs und habe die 20 km Marge geknackt. Das waren meine heutigen Wanderwerte. Die 20 km habe ich dann aber auch in den Knochen und Muskeln gespürt. Kurz vor 21 Uhr war ich wieder zuhause. Das Wetter hat super mitgespielt.

Ist jemand zuhause? Ist jemand zuhause?

Mai 2017 - 22 - Olymp - WöWald- Bretten Rinkl 038 Romantischen Waldwegen entlang

Naturschutzgebiet Naturschutzgebiet bei Sprantal

an Sprantal vorbei an Sprantal vorbei

Blick zurück in Richtung Sprantal Blick zurück  in Richtung Sprantal

Bretten Blick auf Bretten

Bretten Sazhofen Nach Bretten Salzhofen

Blick auf Bretten Blick auf Bretten

nochmals Bretten Nochmals Blick auf Bretten

Weiter in Richtung Rinklingen Weiter in Richtung Rinklingen

Bretten in Höhe Rinklingen Bretten oberhalb von Rinklingen

Umspannstation oberhalb von Rinklingen Umspannstation oberhalb von Rinklingen

Auf Lieblingswegen unterwegs

Lieblingswege

Auf dem Weg von Wössingen nach Wöschbach

Zur Zeit ist ja ideales Wanderwetter. Nicht zu heiß und keine erhöhte Gewittergefahr.

an bunten Wiesen vorbei an bunten Wiesen vorbei

Mutterseelenallein unterwegs Mutterseelenallein unterwegs

Lieblingswege Dies sind auch deswegen meine Lieblingswege weil ich weit in die Landschaft sehen kann. Bin halt ein Mensch, der nicht gerne eingeengt ist.

Mai 2017 - 20 - Olymp - Wö- Wöschb-Drais 011 Blick gegen den Schwarzwald

Immer weiter Immer weiter… Genieße einfach meine Freiheit und mein Rentnerdasein 🙂

Blick auf Stein Blick auf Stein

Getreidefeld Ein zerzaustes Getreidefeld

solche Wege laufe ich gerne Solche Wege laufe ich einfach gerne

Dann am Wald entlang Dann am Wald entlang in Richtung Trais

Trais Trais – eine Bauernsiedlung und eine Pferdeklinik ist dort.
Der Name des Weilers Trais ist keltischen Ursprungs – von DREAS = Wohnsitz. (Quelle)

Immer weiter Immer weiter

Waldwiesen Waldwiesen – leider mußte ich dann in Richtung Wöschbach umschwenken und den Heimweg antreten. Wäre ja noch gerne weiter gelaufen, aber die Zeit reichte mir nicht mehr.

Mein Freund, der Baum ist tot

Nun ist es zu EndeDie 250 Jahr alte Eiche im “Großen Wössinger Wald” liegt danieder.

alte Eiche Die Wurzeln

Dreieiche Wenn man sich überlegt wie lange solch ein Baum lebt – das sind gut 4 bis 6 menschliche Generationen die dieser Baum erlebt hat.

April 2017 - 24 - Olymp - WöGrWald Dürbüchig 020 einfach auseinander gebrochen

April 2017 - 24 - Olymp - WöGrWald Dürbüchig 024 da liegt er – korrekterweise muß ich anmerken, er liegt schon auf Dürrenbüchiger Gemarkung. In diesem Wald sind etliche uralte Eichen anzutreffen.

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Zur Zeit lese ich auch:
Hermann Hesse – Bäume – Betrachtungen und Gedichte, Insel Verl. 1984

Oskars Bücherwelt

Bäume sind für Hermann Hesse Sinnbilder, die sich mit Erinnerungen verbinden, Symbole der Vergänglichkeit und Wiedergeburt, aber auch »allen Wachstums, allen triebhaften, naturhaften Lebens, aller Sorglosigkeit und geilen Fruchtbarkeit«. Sie sind für ihn Spiegel der Jahreszeiten, der Landschaften und Umweltbedingungen ihres Standorts. In ihren Jahresringen und Verwachsungen erkennt man »allen Kampf, alles Leid, alle Krankheit, alles Glück und Gedeihen«. Und ihre Gegenwart kann ungeheuerlich tröstlich sein: »Wenn wir traurig sind und das Leben nicht mehr gut ertragen können, dann kann ein Baum zu uns sprechen: Sei still! Sei still! Sieh mich an! Leben ist nicht leicht, Leben ist nicht schwer. … Heimat ist nicht da oder dort. Heimat ist in dir drinnen, oder nirgends.« (Insel-Verlag)

Tröstlich Tröstlich das Bäume wieder nachwachsen