Herbstendspurt

goldener Oktober

Herbst

 Wieder streut der Herbst ins Land
Seinen gold’nen Blätterregen,
Will das sommermüde Haupt
Nun zum Schlafen niederlegen.
Sterbend noch zum letzten Mal
Blümlein ihre Düfte hauchen;
Wo die Ähre einst geschwankt,
Hirtenfeuer einsam rauchen.
Leise ohne Jubelton
Wandervögel südwärts schweifen,
Noch mit weichem Flügelkuss
Zärtlich ihre Nester streifen.
Ach, das Scheiden der Natur
Mit dem Atemzug, dem kühlen,
Kann das Aug‘ nicht deutlich sehn,
Nur die Seele kann es fühlen.
Und so geht es auch mit uns –
Sind verrauscht des Sommers Lieder,
Ausgeglüht die Lebenslust –
Legt man still uns alle nieder.
Ob im Wettergraus und Not
Sonnenschein und Freuden gingen,
Leise unter Gottes Hand
Unsre Seelen dann verklingen.
(Johanna Ambrosius 1854 – 1939)

goldener Oktober
Herbstendspurt

Weinlandschaft
Weinberglandschaft

wunderbarer Wandertag

Herbstwanderung 1

Bei wunderbarem Oktober- und Wanderwetter sind wir im Obergrombacher Wald und den Weinbergen gewandert. Klein-Lena hatte heute wieder Freundinnenspieltag und somit hatten Oma und Opa Zeit zum Wandern.

Herbstwanderung 2
in den Obergrombacher Weinbergen

Herrlicher Herbsttag
Je länger wir unterwegs waren um so schöner wurde das Wetter

Herrlicher Herbsttag
In der Sonne war es schön warm (es waren wieder 24° C)

Etwas flügellahm

Flügellahm

Mir geht es etwas wie dieser Windmühle in meinem Zaubergarten. FLÜGELLAHM zu sein 🙁  Es geht mir aber nicht allein so. Klein-Lena war gestern auch so müde und hat bei uns einen 2 1/2 stündigen Mittagsschlaf gehalten, wie ihr Opa, der auch zwei Stunden Siesta gehalten hatte. Viele Leute klagen zur Zeit über Müdigkeit. Eine Rolle wird wohl der ungewöhnlich warme Endspurt des Oktobers spielen. Wir hatten gestern am Dienstag doch tatsächlich 25° C, aktuell (01:47 Uhr) immer noch 16° C, aber es liegt Regen in der Luft.

Zauberfee in Oskars Zaubergarten

“Um Glück zu empfinden,
muß man bereit sein sich zu öffnen
und zugleich in sich zu ruhen.”
(Alain Delon)

Was mich immer wieder verwundert

Scheindemokratie

Was mich  in diesem Zusammenhang immer wieder verwundert, ist:  Weshalb geben die Deutschen jenen »Volksvertretern« bei Wahlen ihre Stimme, die gegen alle Prinzipien der Republik, der Freiheit und der wirklichen Demokratie verstoßen und uns in die EU- Diktatur führen wollen, wo der Bürger kein Bürger mehr ist, sondern zum Untertan degradiert wird?

Deutet das Ganze auf allgemeine Degenerationserscheinungen und einen zivilisatorischen Niedergang hin? Oder ist es »nur« Gedanken- und Interessenlosigkeit oder ist die Dämlichkeit schon dermaßen weit vorangeschritten, die Begriffsstutzigkeit schon so umfassend?

Eins zwei drei wir sind dabei

Eins zwei drei wir sind dabei Es gibt wohl keine US-Torheit oder Modeerscheinung, die nicht noch in Deutschland perfektioniert und übersteigert werden könnte.

Ein ganzer weltweiter Industriezweig lebt vom Fitnesswahn, Gesundheitsrummel und Sporttheater.(*)

Kultur vor dem Kollaps —> (Wegbereiter Amerika)

(*)Mc World und Disney läßt grüßen.
”Alles wird vermarktet. Kommerzielles, konzerngesteuertes Konsumdenken als Selbstzweck. Amerikanischer Sport und Kultur, die sich durch"vitalen Kitsch" auszeichnet.” (Morris Berman)

Meine Freundin

Meine Freundin

Meine Freundin

buecherei

Im Schutz, von schwarzen Eibenbäumen
In Reihen sitzt der Eulen Schar,
Wie Götter fremd und sonderbar,
Ihr rotes Auge glüht. Sie träumen.
Sie sitzen starr und ohne Laut,
Bis zu den schwermutvollen Stunden,
Da schräg der letzte Strahl entschwunden,
Und Finsternis ihr Reich sich baut.
Den Weisen lehrt ihr still Gebaren,
Wie er sich hüte vor Gefahren,
Die Hast und Lärmen bringt zu Tag.
Dem Menschen, toll von Schein und Schimmer,
Ward es zum Fluche, dass er nimmer
An einem Platze rasten mag.
(Charles Baudelaire)

Typischer Herbsttag

Jöhlingen - Naturfreundehausweg

Weg in Jöhlingen oberhalb von Naturfreundehaus

Oktober 2013 - 16 - Olymp 810 - JöhlLauf 003
Jöhlingen Weg

Oktober 2013 - 16 - Olymp 810 - JöhlLauf 008
Lauschiger Weg – die ich immer wieder gerne laufe

Oktober 2013 - 16 - Olymp 810 - JöhlLauf 011
Optimal war ja das Wetter nicht, auch nicht zum fotografieren. Aber immerhin war es besser wie gestern und direkt kalt ist es ja auch noch nicht. Leider war ich heute später dran und hatte nicht so viel Zeit zum laufen.

Blick auf Jöhlingen
Blick auf Jöhlingen

Es gibt eindeutig zu viele Schafsköpfe in diesem Land

Schafsköpfe in Absurdistan Germanistan

Buchtitel: Strategien der Verdummung
-Infantilismus in der Fun-Gesellschaft – von Jürgen Wertheimer u. Peter V. Zima
2002, 5. Aufl. erschienen in der Becksche Reihe (Verl. C.H. Beck)

Klappentext:
”Wer viel Radio hört, durch die TV-Programme zappt, den neuartigen Politzirkus miterlebt und die Deutschen im Big-Brother-Fieber verfolgt, kann auf die Idee kommen, hier sei Volksverdummung auf hohem ökonomischen und technischem Niveau angesagt. Zehn Autoren unternehmen in diesem Band mit offenen Augen Ausflüge in die Fun-Gesellschaft. Sie beobachten, „wie man gedacht wird“, blicken auf das „Glück der größten Zahl“, machen einen Besuch beim Titelhandel oder studieren die Dummheit als erfolgreiche Lebensform. Möglicherweise ist die Tatsache, dass Dumme von ihren Fähigkeiten ganz besonders überzeugt sind, keine bloß natürliche Gegebenheit, sondern Ausdruck der Dressierbarkeit des Menschen in der Postmoderne.”
(erhältlich bei Weltbild-Verlag)

Der Untertitel Infantilisierung in der Fun-Gesellschaft bringt es auf den Punkt. Ein Abend im deutschen Fernsehen mal beliebig durch die Programme zappen, offenbart wie weit dieser Prozeß schon vorangeschritten ist.

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Je dümmer, desto mehr Computerspiele und Glotze sowie Daddelkasten.
Computerspiele und zu viel fernsehen machen dumm, so die Meinung einiger neuer Studien, die nun der Öffentlichkeit vorgelegt wurden. Der überproportionale Besitz von „Berieselungsgeräten“ führe zu einem Leistungsabsturz bei SchülerInnen, das Gelernte würde überlagert und der Lernerfolg so geschmälert.
(siehe auch Digitale Demenz von Manfred Spitzer, Psychiater)

Im wahrsten Sinne des Wortes SPEKTAKEL – leben wir in einer egomanisch, narzißtischen Spektakel-Gesellschaft (Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels, lese ich zur Zeit)

Einher geht diese Infantilisierung mit einer fatal zunehmenden um sich greifende Kritiklosigkeit unserer Gesellschaft. Bei wachsender Unlust an kritischer Ernsthaftigkeit ist die Tendenz zur Harmlosigkeit, ja zur Verkindlichung der ganzen Gesellschaft soweit fortgeschritten, daß da in großen Bereichen kein Protestpotential mehr vorhanden ist.  Alle wollen niedlich, lieb und lustig sein – nur bloß nicht erwachsen, mündig und ernst. Nichts mit “Schluß mit lustig” – Das Ende der Spaßgesellschaft – das 2004 Peter Hahne gesehen hatte. In diesem Buch schreibt Peter Hahne auch über die fortdauernde Pisa-Katastrophe in Absurdistan Germanistan.
(siehe auch der FAZ-Artikel: Die Spaßgesellschaft und ihre Folgen)
siehe auch auf Absurd-AG – Buchvorstellung , Ein Land verblödet

Nur noch Chemie und Umweltgifte

bloggebraeu

Habe mir das zweitemal nach langer Zeit ein Netz Orangen gekauft. Kommen aus Südafrika und sind strohig und sauer. Orangen habe ich in besserer Erinnerung. Vor allem waren früher die Schalen viel dicker.
Zu allem Unheil sind sie auch noch:
1. mit Thiabendazol; 2. Orthophenylphenol und 3. Imazalil behandelt.
Auch Bananen sind gewöhnlich mit diesen  Fungiziden behandelt.

Ähnlich wie Thiabendazol, Orthophenylphenol oder Biphenyl schützt Imazalil Zitrusfrüchte vor Schimmelbildung. Unproblematisch sind alle vier nicht.

Da braucht man sich ja nicht mehr wundern, warum die Allergien dramatisch zugenommen haben. Immer jünger leiden schon die Kinder an Allergien und Hauterkrankungen. Auch haben die sogenannten Autoimmunerkrankungen bedenklich zugenommen. Wir werden doch regelrecht mit Chemie bombardiert. Das schlimme dabei ist, all die Wechselwirkungen werden erst gar nicht untersucht.
Wenn ich dann sehr oft noch mitbekomme, wie gedankenlos und unkritisch viele Menschen – nicht nur SeniorenInnen –  Pillen/Medikamente und sonstiges Gebräu in sich einfüllen… da gruselt es einem. (siehe auch Bücherhinweis auf Absurd-AG)

Arzneiabfüllung
Arzneiabfüllung – Darf’s ein bißchen mehr sein!

Schade! Heute ist kein Laufwetter

WetterhahnEs ist bei uns schon den ganzen Tag bedeckt/bewölkt. Stärkerer Regenfall setzte schon die Nacht ein und heute Nachmittag regnet es auch schon länger.
Dabei bin ich irgendwie unruhig und kribbelig wie ein Rennpferd kurz vor dem Rennen. 🙁   Ausgesprochen kalt ist es mit 14° C ja nicht. Nun gut! Dann wird eben drinnen herumgewurstelt, denn zu tun habe ich genug.

Wössinger Windradanlage

Außerdem bin ich ein geübter Tag- und Nachtträumer 😆 und kann mich nach Belieben wegträumen.

Schließe die Augen, dann wirst du schauen.
Schließe die Augen, dann wirst du hören.
Schließe die Augen und fliege davon.

Mein Hofkübelgarten

Die menschliche Imagination vermag viel

Eine kleine Nachtgeschichte

buch7

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.
Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.
„Der arme Junge“, sagte da ein Vorübergehender. „Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, daß das kleine Kind sich müde läuft.“
Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.
Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft.“
Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.
„Hat man so was schon gesehen?“ keifte eine Frau, „Solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan. Die arme Kreatur!“
Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.
Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: „So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?“
Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.
„Gleichgültig, was wir machen“, sagte er, „es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten.“ (Frei nach N. Hodscha)

Eselkopf

Diese Geschichte war für mich sehr frühzeitig ein Wegweiser. Später dann noch Arthur Schopenhauer und mir war sonnenklar: Du mußt dein eigener Kompass und Wegweiser sein. Die Leute sehen die Welt aus ihrer Warte und können gar nicht wissen was mich bewegt und treibt.
Da fällt mir auch der Spruch ein: Wer lang frägt geht irr, den immer ein Elektromeister zu mir sagte, wenn ich ihn fragte, haben sie auch den Hausmeister gefragt ob sie dies dürfen…. 😆

Es war doch annehmbar

wett04 Am Sonntag war angenehmes Herbstwetter, es lockte auch uns raus in die Natur. Diesen Einfall hatten viele Menschen, dementsprechend war auch der Auflauf in Feld und Flur.

Baumgruppe im Herbst
Baumgruppe oberhalb von der Binsheim – Siedlung (Jöhlingen)

Himmelsbild Wössingen
Blick aus meinem Hof heute Abend um kurz nach 17 Uhr

Mein Hofkübelgarten

Hofkübelgarten Impression

Oktober 2013 - 13-14 - Olymp 810 - SoSpZg - HauwHof 037

Siehst du was der Oskar wieder treibt….?

Oktober 2013 - 13-14 - Olymp 810 - SoSpZg - HauwHof 041
Blick in Richtung Süden

Jedenfalls war auch heute das Wetter erträglich. Aktuell noch 14 ° C, leicht windig und es hatte leicht geregnet. Himmel zu 2/3 bedeckt, Mond ist jedoch zu sehen.

Nachtgedanken XX

Bunkerwelt bei Nacht

Über das Heiraten (von Arthur Schopenhauer)

„Heiraten heißt das Mögliche thun, einander zum Ekel zu werden. […] seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln. […] Heiraten heißt, mit verbundenen Augen in einen Sack greifen und hoffen, dass man einen Aal aus einem Haufen Schlangen herausfinde.“

In der Stille daheim

Eremitenklause

Ein glückliches Leben muß zum größten Teil
ein ruhiges Leben sein, denn wahre Freude
kann nur in ruhiger Atmosphäre gedeihen.
(Bertrand Russell)

In der Stille daheim

Sage dir immer:
Ich kann, wenn noch so einsam,
an allen Orten glücklich sein,
denn glücklich ist,
wer sich selbst ein glückliches
Los bereitet, das heißt:
gute Gemütsstimmung,
gute Neigungen,
gute Handlungen.
(Marc Aurel)

Hach! Lang, lang ist es her

Lang ist es her

1988 mit meinem Atari – Computer – d.h. insgesamt deren drei hatte ich zu der Zeit. Der Monitor steht auf zwei riesigen Festplatten von je 30 MB (!) die damals pro
798 DM kosteten. Etwas später hatte ich ja dann ZIP-Laufwerke von jeweils 100 MB Diskkapazität pro Disk. MS-Windows machte da noch keinen Sinn.
Internet war noch nicht. Datenbankabfragen wurden mit einem Akustikkoppler-Modem (da wurde der Telefonhörer drauf gelegt)  getätigt. Für jede Datenbank mußte eine spezifische Datenbankabfragesprache beherrscht werden. Etwas später war dann BTX angesagt, war auch nicht so toll und mit dem heutigen Komfort des Internets nicht zu vergleichen. Vor allem konnten Abfragen sehr teuer sein.

Im Chaos daheim

Das Genie überblickt das Chaos

eek

megagrinslach megagrinslach Der Weg zu einem geordneten Leben beginnt über den Schreibtisch… Aha, Soso…. So wie außen, so innen … Jojo gucklachschau  nachdenk

Im Chaos daheim

Irgendwie stört es mich so langsam….

Im Chaos daheim 2
Was zu viel ist ist zu viel nachdenk

Unordnung

Einspruch: Gewöhnlich finde ich alles, nun ja … suchen muß ich manchmal schon

Die simplify – Ideen: Lebenspyramide … Vereinfachen Sie ihre Sachen nachdenk

Ent-wirren Sie Ihren Schreibtisch…
Wird gemacht! Aber erst morgen .. äh.. morgen ist Sonntag … am Sonntag sollst du ruhn … na denn halt am Montag, ja gewiß, am Montag fange ich an mit aufräumen

genieundchaos-517

Ganz so schlimm ist es bei mir aber noch nicht  gucklachschau

Samstag war Spielplatz angesagt

Spielplatz Kirchberg

Spielplatz Kirchberg

Klein-Lena hatte den Spielplatz nicht vergessen und wollte trotz schlechtem Wetter mit uns in die Natur. Es war richtig ungemütlich, nur knapp 11° C, Nieselregen und der Himmel grau in grau. (Aktuell 7° C) Vergangene Nacht war es erstmals bei uns unter 10° C , ab 03:00 h nur noch 6° C.

Herbstimpressionen
Es herbstet sehr

Efeublüte Efeublüte

Herbst

Die Blätter fallen,
Der Herbst ist da,
Wie ist uns Allen
Der Winter nah‘!
Herz, du wirst älter,
Bald bist du alt,
Doch du wirst kälter
Nicht, eh‘ du kalt.
(1838)

(Leberecht Dreves, 1816 – 1870
aus der G-Sammlung Dunkle Stunden)

 

Mit Gottvertrauen und ohne Schirm…

Mann-lesend wett08Wollte ich auch heute wieder mein Wetterglück versuchen. Es machte sich der Himmel frei, blauer Himmel und Sonne war in Sicht…
Also das Buch zur Seite gelegt, Schuhe angeschnürrt und frohen Mutes (ohne Schirm aber mit viel Vertrauen in Petrus) zur frischen Tat geschritten.

Oktober 2013 Pana - WaldSPZG-Sprantal   Bunker 001
Sprantalerweg (Oberes Schiffletal) Wössingen

Oktober 2013 Pana - WaldSPZG-Sprantal   Bunker 009 Wössinger Waldweg Richtung K3567 Stein-Bretten

Oktober 2013 Pana - WaldSPZG-Sprantal   Bunker 011
Im Steiner Hochwald

Steiner Hochwald
Die Dinger (Jägerhochsitze) vermehren sich auch immer mehr 🙁  – wie die €euroscheine und Dollars – je weniger Wild es gibt um so mehr stehen die rum. 🙁 (Wäre aber ein Thema für sich)

Im Steiner Hochwald
Kurz vor dem großen Regen. Leider konnte ich da meine Tour nicht zu Ende gehen, es regnete einfach zu sehr. Auf dem Rückweg bin ich pitschnaß geworden. Meine Parkajacke hängt immer noch beim Ofen und ist nicht richtig trocken. In solch einem Regen war ich auch schon lange nicht mehr unterwegs. 🙁

Wetterglück

Guten Tag liebe Sonne

Nicht der ganze gestrige Tag war so erträglich wie der Nachmittag. Ein Zwischenhochloch zum Laufen ausgenutzt. Da Klein-Lena Freundinnen-Spieltag hatte, waren Oma und Opa freigestellt. 😆 Sie nutzen die freie Zeit zum Wandern.

Oktober 2013 - 10 - Olymp 810 - Weinb-Weingarten 002
Blick vom Weingartener Kirchberg in die NW-Richtung Rheinebene

 

Blick vom Weingartener Kirchberg
Blick über Weingarten/Baden in die Oberrheinebene

Oktober 2013 - 10 - Olymp 810 - Weinb-Weingarten 024
Es herbstet sehr – Weingarten Kirchberg

Oktober 2013 - 10 - Olymp 810 - Weinb-Weingarten 030
Blick auf Leopoldshafen und das Karlsruher Forschungszentrum – das ehemalige Deutsche AtomforschungsInstitut – wie fast immer die Oberrheinebene im Schleierdunst (Blickrichtung Rheinland-Pfalz) dadurch ist der Pfälzer Wald nur schemenhaft zu erkennen.

Oktober 2013 - 10 - Olymp 810 - Weinb-Weingarten 041
südlicher Weinbergweg unterhalb des Weingartener Kirchbergs

Oktober 2013 - 10 - Olymp 810 - Weinb-Weingarten 043
Blick in Richtung Süden nach Karlsruhe Durlach bzw. Grötzingen und die B3

Unterwegs auf unbekannten Wegen

Möve flieg

Vorgestern bin ich Waldwege gelaufen die ich noch nie abgelaufen bin. Ja, ich war in einem Waldabschnitt (großer Wald genannt) zwischen Walzbachtal und Bretten-Diedelsheim bzw. Gondelsheim, den ich vorher noch nie betreten hatte. Im vorderen Bereich bin ich ja schon sehr oft unterwegs gewesen. Es gibt noch so viele Wege und Landschaftsstriche im engeren Umkreis, die ich mir erwandern will.

Waldwanderung nach Bretten

Diesen Weg nach Bretten bin ich  seit ewigen Zeiten  nachdenk nicht mehr gelaufen

Wössingen Golfplatz

Waldweg in Walzbachtal-Wössingen am Golfplatz entlang. Leider war das Wetter nun nicht gerade ideal, es war besonders in Richtung Schwarzwald sehr diesig. Diesen Weg laufe ich allerdings öfters.

Wössinger Waldweg
Diesen Weg im Wössinger Wald bin ich allerdings auch schon länger nicht mehr gelaufen.

Wössinger Waldweg 2

Wössinger Waldweg (Steiner Weg)

Ein Land verblödet

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Heute im Radio gehört und mal gleich der Sache auf den Grund gegangen.

Und wieder blamiert eine Pisa-Studie Deutschland. Diesmal sind es aber nicht Schüler, die mittelmäßig abschneiden – diesmal sind es Erwachsene: Jeder sechste von ihnen liest wie ein Zehnjähriger.

Zum Haare raufen: Ausgerechnet Deutschland, das Land der Dichter und Denker, offenbart beim Lesen erstaunliche Defizite.

Das Ergebnis der weltweit ersten Pisa-Studie für Erwachsene ist ja ernüchternd genug: Beim Lesen, Rechnen und im Umgang mit dem Computer liegen die Deutschen – im internationalen Vergleich – im Mittelfeld. Und: sogar noch unter dem Durchschnitt. (Quelle. Merkur Online)

Nun! Was soll da so sehr neu dran sein. Das weiß ich schon lange 🙁 2003.. 2004 hatte ich schon auf meinen Webseiten:

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Deutschland verblödet:

Der allgemeine kulturelle Werteverfall hat bei uns in Deutschland Hochkonjunktur. Rechtschreibreform, Tele-Tubbies-Pädagogik, Love Parade, Christopher-Street-Day – das sind nur einige Symptome dafür, daß die Spaß- und Unterhaltungskultur auf Blödelniveau längst hoffähig geworden ist. Das Volk der Dichter und Denker degeneriert immer mehr zu einer Gesellschaft von Talk-Show-Kandidaten.

Wir leben in einer Gesellschaft des Spektakels

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Wer hätte das gedacht

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Karl Marx als Dichter

Nimmer kann ich ruhig treiben,
Was die Seele stark erfaßt,
Nimmer still behaglich bleiben,
Und ich stürme ohne Rast.

Alles möcht’ ich mir erringen,
Jede schönste Göttergunst,
Und im Wissen wagend dringen
Und erfassen Sang und Kunst.

Darum laßt uns alles wagen,
Nimmer rasten, nimmer ruhn,
Nur nicht dumpf so gar nichts sagen
Und so gar nichts woll’n tun.

Nur nicht brütend hingegangen
Ängstlich in dem niedern Joch,
Denn das Sehnen und Verlangen
Und die Tat, sie bleibt uns doch.
(Karl Marx – zitiert nach –
Marx – Biografie von Werner Blumenberg
S. 24/25 – Rowohlt Verl. 1962/1985)

Ist mir so in die Hände gefallen als ich Bücher sortiert habe.

Flur Bücherborde
Es gibt Gebiete da hat man wirklich nie ausgelernt und es gibt immer wieder Überraschungen.