
Testbild – Kirche in Wöschbach
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Testbild – Kirche in Wöschbach
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Blick auf Wössinger Kirche aus dem Wald heraus
Am Freitag war ich ja 2 1/2 Stunden unterwegs, am Samstag ging es auch noch wettermäßig mit dem Laufen. Sonntag und Montag war jedoch nichts drin.
Die Wiederkehr des ewigen Gleichen oder alles schon einmal dagewesen.
Angeregt durch die gestrige Lektüre von „Die seelenlose Gesellschaft“ von Till Bastian –
Erscheinungstermin: 23. April 2012 – Wie unser Ich verloren geht
recherchierte ich nach verschiedenen Ideen, Autoren, Buchtiteln und Begriffen. So u.a. nach dem erwähnten Retro-Kult bzw. Retromoden und in den Anmerkungen ein erwähnter Spiegel online Artikel über diesen Themenkreis: Retro-Klamotten sind bei jungen Großstädtern der ultimative Modetrend.
Ob Mode, Design oder Musik – die Stile vergangener Jahrzehnte sind so präsent wie nie zuvor, die Retro-Welle überflutet die Gegenwart. Der Spiegel hat dieser „Welle“ eine ganze Artikelserie gewidmet. —> Retromanie
Pop-Hype und Musiktrends:
Internethype und exaltiertes Styling muss man bei der New Yorkerin Lana del Ray unbedingt als Teil ihrer Kunst sehen – dann funktionieren ihre großartigen Songs noch viel besser.
Remakes im Kino, Sixties-Pop in den Charts, Vintage in den Läden: Die Popkultur scheint nur noch rückwärts zu schauen. In einer Artikelserie geht SPIEGEL ONLINE der Frage nach, ob wir wirklich vor der Gegenwart fliehen – und was wir uns von der Vergangenheit versprechen.
Ihr … Webspace wird gerade von kriminellen Hackern
angegriffen. Der Angriff erfolgt entweder über eines Ihrer Passwörter oder über
eine Sicherheitslücke in der Software, die Sie installiert haben. Meldet mir mein Provider. Mal wieder! Einfach Scheiße! Internet macht immer weniger Spaß und
bereitet immer mehr Frust und Ärger. 🙁 🙁
Vom anderen Provider bei dem ich auch bin:Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, das Internet wird rauer! Die Kriminalität im Netz nimmt drastisch zu und die Aufklärungsquote ist sehr gering. Mit Ihrer Domain sind auch Sie Teil des Internets und tragen damit ein Stück zur Sicherheit im World Wide Web bei.
Abschaltung von PHP-Funktionalität: In den nächsten Tagen werden wir temporär einige Funktionalitäten aus PHP sperren. Davon betroffen sind nur Kunden, deren Seite mit PHP programmiert sind oder PHP-Funktionalität einsetzen.””
Auch der andere Provider schaltet gewisse Funktionen ab. Selber habe ich eine VersuchsHP mit Joomla und Mambo sowie ein weiteres WordPress Blog wieder gelöscht. Macht keinen Sinn mehr da weiter zu machen. Sogar bis in den FTP-Bereich ist man diesmal vorgedrungen. Da ist für mich zu überlegen, ob ich nicht irgendwann einen radikalen Schlußstrich ziehe und es bleiben lasse.
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Mit BlogDesk und Life Writer kann ich auch nicht mehr bloggen bzw. für hier Beiträge erstellen und mit dem WordPress eigenen klappte es jetzt mit Bildern nicht so richtig.
Einfach Scheiße das Ganze!!! ![]()
An die Wolken
Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehn
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.
Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,
und ich dachte mit euch
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,
wenn ich ohn` Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen.
(Christian Morgenstern (1871-1914))
Niemals geht man so ganz Trude Herr & Niedecken & Engels und …
Der Oskarsche Bunkerfunk berichtet:
“Was ist denn "Heimat"? Vater, sag mir’s doch!
Siehst Du im Osten jener blauen Berge Joch?
Weit drüber hin, wo tausend Schwalben fliegen,
im fenen Licht muß unsre Heimat liegen.
Dort glitzern Felder reich, wie Gold gemäht, ….”
“….Und in dem Busch, verträumt und doch so licht,
winkt dir des Dörfleins ernstes Angesicht.” …
”….
Merk auf, mein Kind, und hör‘ mir stille zu.
Dort hat die Mutter über mir gewacht
und mich in Schlaf gesungen manche Nacht.
Dort trug mein Vater Not und Leid.
Dort wuchs ich groß in aller Zärtlichkeit.”
Dort hat die Erde meinen ersten Schritt getragen
in meinen frühen, sel’gen Kindertagen.
Ich konnte in des Vaters Spuren sicher treten,
dort lernt‘ ich lachen, weinen, singen, beten.
Nun weißt du, Kind, wie alte Heimat tut, …”
(Auszüge aus Was ist Heimat von Egon Hajek –Egon Hajek (* 6. November 1888 in Kronstadt, Siebenbürgen; † 15. Mai 1963 in Wien) war ein siebenbürgischer Komponist, Buchautor, lutherischer Pfarrer … Quelle)
“Heimat ist das, woran wir glauben,
ist unsre Hoffnung in den finstern Tagen,
ist Stärke, wenn an uns die Zweifel nagen.” (w.o.)
Am 6. August war Tag der Heimat.
Sachlich beschrieben ist Heimat die Beziehung zwischen Mensch und Raum. Doch was verstehen die Menschen ganz individuell unter Heimat? Gibt es in einer Zeit, in der man an einem Tag auf die andere Seite der Erde fliegen kann, überhaupt noch ein Gefühl von Heimat? Wir haben nachgefragt. (—>Umfrage des Tages: Was ist eigentlich Heimat?
“Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl: Wo mich die Menschen verstehen, wo ich mich nicht verstellen muss, wo Leute sind, die ich mag und die mich mögen, da bin ich daheim.” (Spiegel-Serie – Was ist Heimat)
Der Schwermut Nacht
Das macht, mir drückt der Schwermut Macht
Die Seele stets darnieder,
Drum tönt von Schmerz und Leidensnacht
Auch jedes meiner Lieder!
Wer einmal voll und ganz geschaut
Die Tiefen dieses Lebens,
Dem ist die Schwermut angetraut,
Mit der ringt er vergebens. –
Das macht, daß mir der Schwermut Macht
Die Seele drückt darnieder,
Drum tönt von Schmerz und Leidensnacht
Auch jedes meiner Lieder!
( Karl Friedrich Mezger 1880 – 1911)
Was ist Heimat? Wo ist Heimat?
Jedenfalls ein kleines Lebenszeichen von einem >Ausgebranntem< >Hitzegeschrumpften< und >Ausgelaugten< und … 🙁
Von Spamkommentarflut gefrustet und momentan tausenderlei Dinge im Kopf und zu tun … :-((((
Kulissengucker: Für Stille sorgen! Wenn du Dir mal Zeit nimmst, weißt du, was du dann tun mußt? Mal nachdenken! Mal für Ruhe sorgen um dich herum. Radio und Recorder abstellen, Fernseher ausmachen, die Illustrierte, die Zeitung weglegen. Ausschalten! Abschalten! Mach dich frei aus den Fängen der Konsumgesellschaft, die mit den Rüsseln ihrer Reklame den letzten Rest Freiheit und Geist aussaugt: eine Riesenkrake.
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Kulissengucker und Kulissenschieber sind Mangelware in dieser absurden Bananenrepublik Absurdistan Germanistan! Kulturkritik wird in einer Zeit (von noch) äußerster Prosperität als lästiges Übel empfunden. Die Stimme der Warner, der Kulissenschieber und Kulissengucker, verhallt daher meist ungehört. Ein oberflächlicher Zweckoptimismus vernebelt den Blick saturierter Wohlstandsbürger für die Dekadenzerscheinungen, die auf allen Gebieten festzustellen sind.
Die äußeren Reize unserer Zivilisation lenken den Menschen von der notwendigen Besinnung auf sich selbst und sein Tun immer mehr ab.
Konnte zwar erst am Nachmittag mich freimachen und über die Kraichgauhügel tuckern, aber immerhin ich konnte doch noch :-) Bin dann dementsprechend erst später zurückgefahren (21 Uhr)
Mit drei Fotoapparaten bewaffnet fuhr ich los
Einen ICE habe ich nicht verwischt aber immerhin die Brücke bei Bauerbach
Schnellbahnbrücke bei Bretten – Bauerbach
Satte Sommerlandschaft
Graf – Eberstein – Schloß in Gochsheim (Kraichtal)
Bin dann weiter kreuz und quer durch den Kraichgau.
So zum Beispiel die schöne St. Michael Kirche in Odenheim (Odenheim liegt im Katzbachtal mitten im Kraichgauer Hügelland.) Bin dann weiter über Obergimpern
nach Hüffenhardt und von dort runter an den Neckar bis Haßmersheim und dann den Neckar entlang weiter.
Wann kommt die Flut
Einerseits Klänge meiner Kindheit… Meine Eltern hatten eine umfangreiche Plattensammlung auch von solchen alten Melodien und Liedern. Einen Teil davon habe ich noch. So z.B. auch noch so alte Schellackplatten mit 78/min Umdrehung
(siehe Wiki Schellackplatte ). Titel wie > Die Fischerin vom Bodensee< oder >Der Mond hält seine Wacht< von Peter Alexander –
Andererseits spätere Sehnsuchtswelten, auf der Suche nach der idealen, heilen Welt kam ich zu Paul Gauguin – dem französischen Südseemaler. Meine Sehnsuchtswelt war damals Tahiti (Südseeinsel – ist eine Insel im Südpazifik, die politisch zu Französisch-Polynesien gehört. Aber dieses Paradies gibt es schon lange nicht mehr. Der westliche Konsumismus, der Kapitalismus hat all diese Welten zerstört und die Menschen korumpiert. ![]()
Gauguin war immer auf der Suche nach dem einfachen und natürlichem Leben.
… Im Juni reisten die beiden Maler (Gauguin und Charles Laval) weiter zu einem anderen vermeintlichen Paradies: „[…] ein schönes Land mit einem leichten und billigen Leben – das ist Martinique“, schrieb Gauguin an seinen Freund Émile Schuffenecker.
Gauguin und Tahiti: “”In Gauguins Vorstellung war Tahiti ein exotisches Paradies, wo er, ohne arbeiten zu müssen, ein ursprüngliches, glückliches und annähernd kostenfreies Leben würde führen können. Die „glücklichen Bewohner eines unbeachteten Paradieses in Ozeanien kennen vom Leben nichts anderes als seine Süße. Für sie heißt Leben Singen und Lieben“, schrieb er Ende 1890 dem dänischen Maler Jens-Ferdinand Willumsen.”” (zitiert nach Wiki)
Bild von Gauguin: Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?, das testamentarischen Charakter hat.( Bild auf Wiki )
Siehe auch: Die Augen des Wolfes
(…, daß der Wolf lieber in Freiheit verhungere, als sich wie der Hund vom Menschen versklaven lasse.)
Gauguin war halt auch ein Wanderer zwischen den Welten.
Auf meinem Abendfotostreifzug kam ich durch Zufall mit einem netten Mann ins Gespräch. Er war mit einem Fahrrad unterwegs und wollte noch in ruhiger Naturumgebung ein wenig in seinem Westerwaldkrimibuch lesen.
Schon als Kind und Jugendlicher haben es mir so versteckt gelegene, verwunschene Hütten angetan.
Am Weingartener Walzbach-Rückhaltebecken
Jöhlinger Feldimpressionen (Blick vom Weingartener Kirchberg auf den Jöhlinger Bollenberg
Blick auf Jöhlingen mit Kirche im Hintergrund die Wössingen ev. Kirche
Der Abendspaziergang war einfach herrlich. Noch solch ein Vogelkonzert – einfach wunderbar.
Irrtum Mensch: Der Irrtum hat aus Tieren Menschen gemacht. Meint der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche.
“Wenn wir das Wirken des menschlichen Geistes über nahezu 5000 Jahre studieren und die Ergebnisse bilanzieren, dann müssen wir feststellen, daß sich die grundlegenden Verhaltensmuster überhaupt nicht geändert haben. Sie gleichen sich auch in voneinander isolierten Kulturkreisen, und die Vorstellungen untergegangener Kulturen tauchen später wieder auf.”
[Quelle: Gruhl, Herbert: Himmelfahrt ins Nichts – Der geplünderte Planet vor dem Ende; S. 217/218; 1-3 Aufl. März-Aug. 1992; Langen Müller Verl.]
Literaturhinweis:
Siehe auch Löbsack, Th.: Der Mensch – Fehlschlag der Natur]
Eine Woche ohne Handy? Dann schon lieber eine Woche lang keinen Sex! Glaubt man einer Umfrage des Software-Anbieters AVG, würden sich zumindest Frauen so entscheiden. Von wegen nur Männer seien total technikversessen.
Das Ergebnis ist verblüffend: Ein einwöchiger Verzicht auf Sex kommt für die Mehrheit der Befragten demnach eher in Frage, als sieben Tage lang Smartphone und Tablet ruhen zu lassen. (Quelle Connect)
In was für verrückten und absurden Zeiten wir doch leben …
Lieber Gott, mach mich blind, daß ich alles prima find. Laß mich die Welt durch die rosarote Brille sehn, daß ich mich unbesehn und unbeschwert vergnügen kann.
Wie viele saudumme Tage eine Woche bereithalten kann. Wie viel Frust und Ärger sich in einer Woche verstecken kann. Wieviel zwicken und zwacken der Körper aufbieten kann. Es wird allerhöchste Zeit für mehr Wärme und Sonne …
Man glaubt es manchmal auch kaum, wieviel saudumme Menschen es doch gibt. Es erstaunt immer wieder wieviel Blödheit auf deutschen Straßen herumfährt.
Es ist auch kaum noch zu glauben, wie viel Abzocke/ER , Banditentum und Gaunerei vorhanden ist. Frechheit und dreiste Lüge allerorten.
Und es ist erschreckend wie rasend schnell die Zeit dahin fliegt. Nullkommanichts ist ein Tag herum, eine Woche vergangen, nun schon wieder der Frühling Vergangenheit, ein halbes Jahr herum, ….
Es ist auch kaum zu fassen, wie nervig und blöd verkokste Schwiegermütter sein können
Schöne Bilder, schöne Erinnerungen. In jungen Jahren zog es mich in den Norden und ans Meer. Sogar bei der Handelsmarine fuhr ich eine Weile zur See. Ausbildung war u.a. in Hamburg. Mußte dann aber zur Bundeswehr und bin wieder in den Süden.
Wenn ich so überlege:
Südwind weht eigentlich selten bei uns. Auch Südwetterlage haben wir sehr selten.
Und vorerst bläst der Wind mal erst aus West bis Nordwest.
”Hochsommer-Temperaturen dürfte es in den kommenden Tagen in Deutschland nicht geben. Schuld daran ist das Tiefdruckgebiet „Othello“, das von Sonntagmorgen an fast im ganzen Land wechselhaftes Wetter bringt, wie der Deutsche Wetterdienst am Samstag in Offenbach mitteilte. Voraussichtlich werden die Tageshöchsttemperaturen bei 19 Grad im Nordwesten und bis zu 24 Grad im Südwesten liegen. Auch am Montag und Dienstag ist mit Schauern, teilweise auch mit Gewittern zu rechnen.”
Das Zusammenspiel eines Hochs über dem Ostatlantik und eines Tiefs über Mittel- und Osteuropa schaufelt dann Luft von der Nordsee in unsere Breiten – und nicht wie während der Hitzetage am Anfang der Woche aus Nordafrika. Es ist also mal wieder Achterbahnwetter angesagt.
Nicht gerade toll die Prognosen für die kommende Woche
Wettermäßig war es ein verträglicher Sommertag. Maximal 26° C, heiter mit geringer Bewölkung, nicht zu heiß und schwül, ideal um etwas mit Enkelin Klein-Lena zu unternehmen. Wir fuhren nach Weingarten, liefen dort am Walzbach entlang und besuchten den dortigen Vogelpark.
Lena hat es gefallen
Blick auf Weingartener Kirchen
Blick auf Weingarten mit Kirchen
Vorerst sind wir mal wieder sehr glimpflich davon gekommen.
Unwetter sorgen in weiten Teilen Deutschlands für Chaos.
„Es ging quasi die Welt unter“
Noch bis Freitagmittag ziehen heftige Unwetter über Deutschland, so Fabian Ruhnau vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info. In weiten Teilen sorgten Gewitter mit Starkregen bereits für Millionenschäden und Verkehrschaos.
Gegen 21 Uhr sah die Welt auch bei uns wie Weltuntergang aus. Schwarz wie die Nacht kam es vom Westen heraufgezogen. Es war windiger, aber gottseidank kein Sturm, kein Hagel und auch kein Starkregen. Um 22 Uhr zog ein Gewitter über dem Schwarzwald an uns vorbei. Nun ist es angenehm “abgekühlt” mit 20° C und ein leichter Landregen ist zu verzeichnen. 🙂
Diese schwülen aufgeladenen Wetterlagen kann ich überhaupt nicht leiden, solch ein Wetter macht mich nervös und “lädt” mich elektrisch auf. 🙁
Walzbachtal – Wössingen Lugenberg
Dieses Himmelsbild und Wetter habe ich lieber.
Am Mittwoch ist es in der Region Kraichgau noch sonnig, die Bewölkung nimmt im weiteren Verlauf aber insgesamt zu. Am Donnerstag kann es zu Gewittern kommen. Die Tagestemperaturen sinken im Raum Kraichgau von 34 Grad am Mittwoch auf 22 Grad am Freitag. Vor allem am Donnerstag weht ein teilweise kräftiger Wind aus westlicher Richtung. (Quelle: Wetter Kraichgau)
Sonntagswanderung bei Superwetter
Blick auf Walzbachtal-Jöhlingen
Was ist los Petrus?
Welches Wetter nun – Hüh oder Hott ?
Blick über Jöhlingen hinweg auf den Schwarzwald
Blick von Obergrombach in die Rheinebene (Hintergrund Pfälzer Wald)
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Kaum ist mein Blog wieder erreichbar und ich kann Beiträge verfassen, spinnt mein Kabelanschluß herum. Hat wohl auch einen Hitzekoller.??? 🙁
Längere Zeit und immer wieder kommend war kein Internet möglich und Kabel-Fernsehen auch nicht möglich. Hatten wir schon öfters, da fiel alles für Tage aus bis dann endlich ein Monteur kam. Das letztemal nach einem stärkeren Gewitter, da war eine Sicherung im Eingangskasten im Keller durchgebrannt.
"Drückt das Leben dich darnieder, trink ein Bier und freu dich wieder."
Also!!! Das Wetter drückt mich heute wirklich darnieder. :-( Nur gut – im Bunker ist es einigermaßen zum aushalten und nicht so gräßlich heiß gewesen. So drückende und brütende Hitze kann ich nicht ab. Kommt auch nichts gescheites bei raus, aktuell bringt SWR 1 schon Unwetterwarnmeldungen für der Bereich Bodensee / Waldshut. Aktuell sind es bei uns noch 26 C im südlichen Hofbereich.
Die Kinder waren heute auch so geschafft und “nervig” , Erwachsene genervt und aggressiv. An solchen Tagen fahre ich überhaupt nicht gerne Auto, wenn es irgends geht bleibe ich da lieber zuhause.

Alles wieder paletti 🙂
Nach der Umstellung auf Click-and-Build Anwendung bei meinem Provider
funktionierte nichts mehr bei mir, mein Blog war verschwunden und ich kam
auch nicht mehr in den Adminbereich.
Hinzu kam, daß ich mal wieder kränkelte und nicht so recht Lust hatte auf
Rumbasteleien 🙁
Am vergangenen Donnerstag hatte ich zwar im Supportbereich schon reklamiert,
jedoch erst heute kam ein Telefonanruf vom Servicebereich. Naja! Schwamm drüber, funktioniert ja nun wieder alles. Ärgern hilft da auch nicht weiter. Zum nachhaken fehlte mir einfach der „letzte Biss“ oder Elan.
Hätten wir nicht solch viele unfähigen Politiker (in erster Linie) die nur mit der eigenen Bereicherung und Vorteilsnahme beschäftigt wären, hätten sie das "Denken" nicht verlernt, hätten sie wissen müssen, daß im Gefolge der sogenannten "Dritten industriellen Revolution" die Arbeitsplätze massiv weltweit wegbrechen werden. Dies hat im Jahre 1996 Jeremy Rifkin in "Das Ende der Arbeit-und ihre Zukunft" sowie Ulrich Beck in 1999 "Schöne neue Arbeitswelt" u.a. beschrieben.
Über diese Thematik habe ich schon zur Genüge 2003 bis 2006 auf dem Widerstand-Boykott-Netzwerk geschrieben. (2003 von mir ins Leben gerufen um den Kanzler der Bosse mit seinen Vasallen vorzuführen).
Dies fiel mir alles wieder ein, als ich gestern die Meldungen las: Nokia-Siemens-Standort in Bruchsal wird geschlossen. Die stolze Firmentradition von Nokia-Siemens Networks (NSN) in Bruchsal geht zu Ende. Die letzten 650 MitarbeiterInnen stehen also auf der Straße. In Bruchsal wiegt das besonders schwer, denn in den 70er Jahren waren hier mal bis zu 7000 MitarbeiterInnen beschäftigt. Insgesamt wurden da schon 10 000 Arbeitsplätze abgebaut.
Europas Zukunft der Arbeit kann in Brasilien und Argentinien besichtigt werden. Zunehmend wird nur noch jeder zweite abhängig Beschäftigte einen dauerhaften Vollarbeitsplatz haben. Diese Entwicklung wird sich jedoch im Laufe der Zeit beschleunigen. Die andere Hälfte wird "brasilianisch" arbeiten und unter prekären Erwerbsbedingungen existieren müssen. Damit sind die Grundlagen des Sozialstaats und der Demokratie in Gefahr. (Sichtweise 2006) Vielfach sind alle diese Veränderungen auch schon beschleunigt eingetreten.
Natürlich ist die Arbeit noch nicht “total” verschwunden, aber wenn ich das ganze Spektrum der aufziehenden Veränderungen berücksichtige, futurologistisch in die Zukunft schaue und einen philosophischen Weitblick anwende (Die Futurologie ist die „systematische und kritische wissenschaftliche Untersuchung von Fragen möglicher zukünftiger Entwicklungen“ „auf technischem, wirtschaftlichem und sozialem Gebiet“.) sehe ich doch immer mehr wegbrechende Arbeitsstellen. Vorerst vor allem in Europa und den USA, aber mittelfristig auch weltweit.
Meine Archiv- und Dokumentationskammern
Da ich nie ein engstirniger Fachidiot sein wollte, habe ich mich von Anfang an
sehr “breit” aufgestellt. In den 80er und 90er Jahren in jeweiligen
Teilstudiengängen (Ergänzungsstudium) in Soziologie der Arbeit u.a. mich
weiterentwickelt.
Der Buchleser von
Ernst Heinrich Barlach
Arthur Schopenhauer war 23 Jahre alt, als er zu dem 78jährigen Dichter Christoph Martin Wieland sagte: "Das Leben ist eine mißliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken."
Dieser Ausspruch war für mich immer ein gewisser Leitsatz, dem ich nahekommen wollte. Arthur Schopenhauer war für mich der erste Philosoph mit dem ich mich intensiv und ausführlich zu beschäftigen begann.
Arthur Schopenhauer eignet sich wie kein anderer Philosoph dazu, dem Entstehen einer Weltanschauung nachzuspüren. "Schnell fertig ist die Jugend mit der Welt", ließe sich Schillers Wort passend auf Schopenhauer variieren. Kein anderer Philosoph hat in seiner Jugend so viel von der Welt gesehen und sich so früh ein Urteil über sie gebildet. Mit 26 Jahren war sein Urteil über "alles Leben": Gewogen und zu leicht befunden.
“Nun ist gewiß, daß zur Heiterkeit nichts weniger beiträgt als die äußern Glücksumstände und nicht
s mehr als die Gesundheit. Daher sollen wir diese allem
andern vorsetzen, und zwar bestrebt sein, den hohen Grad vollkommner Gesundheit zu erhalten, dessen Blüte die Heiterkeit ist: aller heftigen oder unangenehmen Gemütsbewegungen; auch aller großen und fortgesetzten Geistesanstrengungen, endlich täglich wenigstens zwei Stunden rascher Bewegung in frischer Luft.>”
(A. Schopenhauer, Der handschriftliche Nachlaß, Bd.III, S. 238-239)
Da muß ich mich aber noch besser disziplinieren, denn täglich komme ich auf keinen Fall auf dieses Quantum. Heute z.B. war ich wieder überhaupt nicht laufen.
Erstens mußte ich das Haus hüten, alle meine Damen waren unterwegs, zweitens machte mich das Wetter nicht an – es wird ja immer liderlicher statt besser – und drittens hatte ich so viel zu tun im Bunker .
Muß nun endlich mal wieder meine Papierberge aufarbeiten.
Außerdem gehen mir tausenderlei Dinge durch den Kopf.
Wann kann ich denn endlich mal wieder meine Käsequanten in der Sonne braten?
Achso! Laufen ist ja angesagt. Es ist schon was wahres dran: Rentner bzw. Pensionäre haben keine Zeit.!!!
Beim heutigen Spaziergang war gegenüber gestern, die umgekehrte Reihenfolge zu beklagen, erst Regen und sehr unangenehmer kalter Wind, dann irgendwann besser werdend. 🙂
Der Frühling ist irgendwo steckengeblieben, er fällt wohl dieses Jahr aus. Mit gerademal 18° C Höchsttemperatur war nun wahrlich kein Wärmerekord zu verzeichnen. Trotzdem waren wir gute 2 Stunden gelaufen. Gut getan hat die Bewegung allemal und nach dem gestrigen Reinfall, war es besonders erquicklich.
Feldweg von Walzbachtal-Jöhlingen nach Weingarten – Ausblick –
Ausblick auf die Weinberge rechterhand von Weingarten – links die Rheinebene
Blick auf Weingarten und Rheinebene
Gottseidank hielt das Wetter während unserer Laufzeit. Nur dort oben war
zeitweilig ein sehr steifer, frischer und kalter Wind.
Unterwegs im Auto hörten wir dann die weiteren Aussichten. Statt wärmer
soll es noch kühler werden mit Temperaturen um die 10° C 🙁