So langsam dominiert braun

August 2012 - 27 - Olymp 810 - AbendSpZG 003
Die Natur legt sich in Feld und Flur so langsam wieder ihr braunes
Kleid an. Die Getreidefelder sind abgeerntet und vielfach schon
umgepflügt. Nun harrt noch der Mais auf seinen Drusch.

August 2012 - 27 - Olymp 810 - AbendSpZG 006
Auch der Wald signalisiert das Ende des Hochsommers.

August 2012 - 27 - Olymp 810 - AbendSpZG 008
In Dürrenbüchig hält gerade die Stadtbahn von Baden-Baden –
Karlsruhe weiter nach Bretten – Eppingen und Heilbronn.

August 2012 - 27 - Olymp 810 - AbendSpZG 012
Neues Baugebiet in Dürrenbüchig

Mich wundert, daß da immer noch so viele Menschen das Risiko eingehen,
neu zu bauen und oft enorme Schulden aufnehmen, angesichts der drohenden Gesamtentwicklung. (z. B.Deflation ) > Alle sprechen von
Inflation, dabei droht vielmehr eine weltweite Deflation. Das Buch von Günter Hannich: Die Deflation kommt – neben anderen wichtigen Büchern zur Problematik – habe ich kürzlich ja erst gelesen.

Lebenslast

August 2012 - 26 - GemSpZG 029
Lebenslast

Unter der Last zusammen gebrochen

„In der Nacht. – Sobald die Nacht hereinbricht, verändert sich unsere Empfindung über die nächsten Dinge. Da ist der Wind, der wie auf verbotenen Wegen umgeht, flüsternd, wie etwas suchend, verdrossen, weil ers nicht findet. Da ist das Lampenlicht, mit trübem, rötlichem Scheine, ermüdet blickend, der Nacht ungern widerstrebend, ein ungeduldiger Sklave des wachen Menschen. Da sind die Atemzüge des Schlafenden, ihr schauerlicher Takt, zu der eine immer wiederkehrende Sorge die Melodie zu blasen scheint, – wir hören sie nicht, aber wenn die Brust des Schlafenden sich hebt, so fühlen wir uns geschnürten Herzens, und wenn der Atem sinkt und fast ins Totenstille erstirbt, sagen wir uns »ruhe ein wenig, du armer gequälter Geist!« – wir wünschen allem Lebenden, weil es so gedrückt lebt, eine ewige Ruhe; die Nacht überredet zum Tode. – Wenn die Menschen der Sonne entbehrten und mit Mondlicht und Öl den Kampf gegen die Nacht führten, welche Philosophie würde um sie ihren Schleier hüllen! Man merkt es ja dem geistigen und seelischen Wesen des Menschen schon zu sehr an, wie es durch die Hälfte Dunkelheit und Sonnen-Entbehrung, von der das Leben umflort wird, im ganzen verdüstert ist.“
[Friedrich Nietzsche: Werke und Briefe: Zweiter Band, S. 269. bzw.
F. Nietzsche: Der Wanderer und sein Schatten, S. 12]

August 2012 - 26 - GemSpZG 039

Das Lied des Lebens klingt nicht immer schön

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 012

Das Lied des Lebens

Flüchtiger als Wind und Welle
Flieht die Zeit, was hält sie auf?
Sie genießen auf der Stelle,
Sie ergreifen schnell im Lauf:
Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben,
Hält die Flucht der Tage ein,
Schneller Gang ist unser Leben,
Lasst uns Rosen auf ihn streun!

Rosen, denn die Tage sinken
In des Winters Nebelmeer;
Rosen, denn sie blühn und blinken
Links und rechts noch um uns her.
Rosen stehn auf jedem Zweige
Jeder schönen Jugendtat.
Wohl ihm, der bis auf die Neige
Rein gelebt sein Leben hat.

Tage, werdet uns zum Kranze,
Der des Greises Schlaf umzieht
Und um sie in frischem Glanze
Wie ein Traum der Jugend blüht!
Auch die dunkeln Blumen kühlen
Uns mit Ruhe, doppelt süß;
Und die lauen Lüfte spielen
Freundlich uns ins Paradies.
(Johann Gottfried Herder – 1787)

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 013
So knabbert leider auch an uns Menschen der Zahn der Zeit.

Von Hermann Hesse gibt es auch ein gleichnamiges Gedicht bzw. Buch.

Am Samstag waren wir mit Klein-Lena in Weingarten zum Waldpicknick. Leider war sowohl am Samstag, wie auch am gestrigen Sonntag, das Wetter eher aprilhaft denn noch hochsommerlich. Besonders gestern war doch ein zeitweilig sehr frischer Wind zu verzeichnen.

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 023
Blick von Weingarten oberhalb Sallenbusch

Blätter wehen vom Baume,
stieben dahin wie manche
Lebensträume.

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 027

Die Nacht ist voller Stimmen

Juli 2012 - 26 - Olymp 810 - Weingarten - SüdlWeinberge 153
Die Nacht ist voller Stimmen und Geräusche

Um 23 Uhr habe ich einen kleinen Hausrundgang unternommen, wie jeden Abend, um noch nach dem Rechten zu sehen und dabei den Nachthimmel betrachtet für meine Wetteraufzeichnungen. Dabei beschreite ich auch noch unseren Weg hier oben, um in alle Himmelsrichtungen den Himmel betrachten zu können. Um 23 Uhr mit 26, 3° C und jetzt um 0: 45 Uhr mit noch 25° C, ist eine klassische Tropennacht zu verzeichnen. Samstagnacht und diese Atmosphäre, diese Temperaturen, lassen die Menschen noch draußen verweilen. Von überallher lassen sich Stimmen vernehmen, Geräusche dringen an mein Ohr, Musikfetzen dringen vom Unterdorf hierauf, von der gegenüberliegenden Anhöhe (aus einer Vereinshalle – wohl wieder eine Oldieplattenparty) läßt sehr deutlich hörbare Musik mich innehalten. Lauschend sinniere ich den Titeln und der damit verbundenen Zeitmatrix und Erinnerungsnostalgie hinterher. Meistens setzt es eine regelrechte Gefühlslawine in Gang.

Juli 2012 - 22 - PanaGem 027
Zwar auch heute auf der Terrasse mit Klein-Lena gespielt, bei 37° C Höchsttemperatur war es aber länger nur im Schatten auszuhalten.
Beim Anblick der Schwalben, kommt mir dann zu dieser Zeit, immer das Lied: „Du kleines Schwalbenpaar“ in den Sinn. Uralt dieses Lied, lief in meiner Kindheit viel im Radio und meine Eltern hatten solche Schelllackplatten auch zuhauf.
Ehrlich gesagt, machen mich solche Gedanken und Gefühle dann auch immer ein wenig traurig / melancholisch.

In der Tat, so schnell verging das Frühjahr, der Sommer schon wieder auf dem Höhepunkt. Du kleines Schwalbenpaar ziehst nun bald wieder fort in Richtung Süden.

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 014

Vergänglichkeit

sept-okt2011gartengem002

Vergänglichkeit

Flugsand der Stunden. Leise fortwährende Schwindung
auch noch des glücklich gesegneten Baus.
Leben weht immer. Schon ragen ohne Verbindung
die nicht mehr tragenden Säulen heraus.

Aber Verfall: ist er trauriger als der Fontäne
Rückkehr zum Spiegel, den sie mit Schimmer bestaubt?
Halten wir uns dem Wandel zwischen die Zähne,
daß er uns völlig begreift in sein schauendes Haupt.
(Rainer Maria Rilke)

Wohin des Wegs Wanderer?

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 041

Zur Heimat

Meine Heimat liegt im Blauen,
Fern und doch nicht allzuweit,
Und ich hoffe sie zu schauen
Nach dem Traum der Endlichkeit.

Wann der Tag schon im Versinken
Und sein letztes Rot verbleicht,
Will es manchmal mich bedünken,
Daß mein Blick sie schon erreicht.
(Martin Greif 1839 – 1911)
(in: Die schönsten deutschen Gedichte aus acht Jahrhunderten – Nikol Verlag)

Hochsommerimpressionen

Juli 2012 - 31 - Olymp 810 - Lena Geb - GemGart 099
Sommerimpression Walzbachtal-Wössingen

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 006
Abgeerntet

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 022
Die Tage werden kürzer

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 025
Und trotzdem noch so kräftig und üppig grün

Vom Glück durch die Natur zu gehen (ein Buchtitel von Henry David Thoreau 1862) empfinde ich auch immer wieder aufs Neue. Wenn ich die Wege auch schon viele Male gelaufen bin, es ist immer wieder schön.
„Auf meinen Wanderungen aber möchte ich zu Sinnen kommen. Was soll ich im Wald, wenn ich dort an etwas denke, was außerhalb des Waldes liegt?“, schreibt er. Auch ich möchte im Augenblick zuhause sein und meine Wege unbelastet gehen. Die Eindrücke wirken lassen, mit allen Sinnen die Landschaft, die Umgebung aufnehmen.

August 2012 - 17 - Olymp 810 - SpZg Wö 038
Ausklang

Bis zum Zerbersten angespannt

August 2012 - 10-13 Olymp 810 GemBüBu 020
Wann platzt er?

Heute bin ich extrem angespannt und laufe nicht richtig rund. 🙁
Es herrscht belastendes „Kreislaufwetter“, wo es einem vermeintlich
die Luft abstellt. 🙁
Jetzt noch immer (um 0:30 h) 25° C + steigende Luftfeuchtigkeit,
sinkender Luftdruck, zunehmender Wind und in der Ferne (Rheinebene +
Schwarzwald) zunehmende Blitze und Donnergrummeln. Bei solch einer
elektrisch aufgeladener Wetterlage bin ich eh immer nervös und angespannt.

Thermometer
Unten im Dorf zeigte um 17 Uhr das Thermometer noch 35° C an. Bei uns
hier oben waren es auch noch 32° C. Nee, nee, das ist mir zu viel, was mal
über 30° C geht ist von Übel. Am Wochenende soll es ja noch heißer werden, bis zu 37° C sind für unseren Raum angesagt.
Zum Laufen bzw. wandern komme ich bei solchem Wetter auch nicht so.
Da bleibe ich bei der Bullenhitze doch lieber in meinem kühlen Bunker. Da
ist man ja schon vom Nichtstun ALLE !! 🙁

August 2012 - 10-13 Olymp 810 GemBüBu 025

Der Hochsommer meinte es sehr gut mit uns. An vielen Anzeichen
In Feld und Flur sieht man jedoch die ersten Erschöpfungszeichen.
Leider auch am abnehmenden Tageslicht zu merken. Der Sonnen-
untergang ist nun schon wieder spürbar vorverlegt. (bei uns
Sonnenuntergang für heute um 20:38 Uhr – Aufgang um 6:17 Uhr)

Die Matrix verstehen

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 010
Das Webmuster des Lebens (Matrix) zu verstehen ist sehr mühselig.

„Hat einer das vernommen, und ist er wirklich ein geborener, und zur Sache berufener, das heißt ein göttlicher Mensch, so ist ihm, als habe er Kunde erhalten von einem Weg in ein Wunderland. Nun weiß er, daß er alle Kraft anspannen muß, und das das Leben anders keinen Sinn hat. So spannt er denn sich selbst mit dem Weiser jenes Weges zusammen und läßt nicht nach, bis er alles vollendet oder wenigstens die Kraft erlangt hat, daß er selbst so stark ist, sich selber ohne Wegweiser zu leiten. Auf diese Art und in dieser Gesinnung richtet ein Philosoph sein Leben ein. Wohl übt er den Beruf, in dem er gerade steht aus, über allem aber hält er sich immer an die Philosophie und eine solche Lebensweise, die ihn aufs höchste lernbereit, gedächtnisfrisch und zu nüchternem Denken fähig macht. Die entgegengesetzte Haltung ist ihm zeit seines Lebens verhaßt.“
(Platon, Aus dem 7.Brief)

Die Wahrnehmung dessen, was wir als „unsere Realität“ als unser in der
Welt sein bezeichnen, ist das sehende und fühlende neuro-chemische
Netzwerk, das uns nur allzu oft eine Scheinwelt vorgauckelt.

Das was Sie tagtäglich denken und empfinden sind Sie: Sie sind, was Sie denken! Aber ist es die Realität, die tatsächliche Welt… Bildet unser
physikalisches Hologram wirklich das reale Muster der Wirklichkeit ab und keine Trugschlüsse?

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 039
Wir können niemals hinter die Entscheidungen (Kulissen) blicken, die
wir nicht verstehen.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 059

Arthur Schopenhauer war 23 Jahre alt, als er zu dem 78jährigen Dichter Christoph Martin Wieland sagte: „Das Leben ist eine mißliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.“
Dieser Ausspruch war für mich immer ein gewisser Leitsatz, dem ich nahekommen wollte. Arthur Schopenhauer war für mich der erste Philosoph mit dem ich mich intensiv und ausführlich zu beschäftigen begann.

Wahnsinn mit Methode

Bild
Die Menschen treiben es doch immer verrückter!!!

Wahnsinn Wärmedämmung
Kritiker bezweifeln, dass die energetische Sanierung wirklich sinnvoll ist. mehr auf NDR (guter Filmbeitrag)
>Die Industrie verdient sich eine „goldene Nase“ dank üppiger staatlicher Förderung. Kritiker sprechen bereits vom „Dämmstoffwahn“ und bezweifeln, dass es dabei um Klimaschutz geht.< (NDR-Bericht)

Eine umfassende und gute Darstellung der Problematik auf der HP von
Dämmung Wahnsinn oder Horror

Sehr umfassend und informativ diese HP zum Themenkomplex
von Konrad Fischer.

Wahnsinn mit Methoden wie so vieles in diesen irrsinnigen Abzocker-Zeiten

Zum Haare raufen

Juli 2012 - 07 - Olymp 810 - Weingarten SpzG - WeinbSüd 083
Mein Lektürensoll Trance 1

Da kann einem gewaltig Bange werden was da alles auf uns zurollt.

Juli 2012 - 07 - Olymp 810 - Weingarten SpzG - WeinbSüd 087
Büchertrance 2

Wobei das Buch Die mageren Jahre nicht neu geordert wurde, sondern
nochmals hervorgeholt, weil so aktuell wie eh und je. Las ich schon im
Jahre 1982.

Als kleiner Ausgleich:

Juli 2012 - 07 - Olymp 810 - Weingarten SpzG - WeinbSüd 085

Drei Tage hintereinander habe/n ich/wir jeweils wunderschöne längere
Spaziergänge gemacht. Das Wetter spielte mit (wg. Gewitterneigung)
und meinte es dann jedesmal gut mit uns/mir.

Juli 2012 - 07 - Olymp 810 - Weingarten SpzG - WeinbSüd 060
Abendstimmung in den Weingartener Weinbergen Süd. Blick vom
Kraichgauabfall über die Rheinebene in Richtung Pfalz – Pfälzer
Berge und rechts (nicht auf diesem Bild) Heidelberg und Odenwald.
Trotz all dieser vielen Idioten, die auf dieser schönen Welt vorhanden
sind, ist das Leben in solchen Momenten auch wunderbar lebenswert.

Neue Interessen

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 023
Zur Zeit ist für mich von Interesse (ein wenig von unserer Tochter angesteckt): 1. Deko 2. Design 3. Innenarchitektur 4. Wohnen (Wohngestaltung) 5. Häuser umbauen etc.

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 024

Ein paar neue Links zu diesem Thema habe ich auch eingebaut.

1.
emmas.blogg.se/

2.
dieschaubude.blogspot.de/

3.
catherinehug.de/

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 031
Da der Platz hinten und vorne mal wieder nicht ausreicht, habe ich
mir noch zwei neue Regalbretterablagemöglichkeiten im Flur des Bunkers
erschlossen. Nicht zuletzt um zusätzliche Sammlerobjekte, in diesem Fall Fachhefte, unterbringen zu können.

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 041
So betagte Bücherkuschelstuben ist nach meinem Geschmack

Zeitfenster erwischt

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 017
Für unseren kleinen Ausflug mit Klein-Lena auf den Michaelisberg habe
ich das richtige Zeitfenster (Wetterfenster) gefunden. Der Vormittag
war bei uns wettermäßig nicht so berauschend. Bei unserer Ausfahrt
war es aber besser geworden. Zuhause angekommen hatten wir alsbald
ein Gewitter und Regen. Es war ein sehr schwüler Tag heute, richtiges
Kreislaufwetter.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 018
Im Osten und Südost war noch schöner blauer Himmel, nördlich und
vor allem im Westen und in Richtung Süden (Rheinebene) war es sehr
diesig und dunstig. Über der Rheinebene liegt oft so eine Dunstschicht
wenn wir von den Kraichgauhügeln in diese Richtung schauen.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 019
Blick in Richtung Heidelberg und Odenwald / Neckartal

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 026
Klein-Lena hat es heute mit dem Fernrohr (Fernglas) gehabt, war mal wieder
was Neues.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 056
In der Kapelle war dann noch Kerzen anzünden angesagt.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 058
Wir kommen immer wieder gerne an diesen geschichtsträchtigen Ort.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 064
Klein-Lena war dann so geschafft, sie wollte dann bald bei uns in
die Heia.

Volles Programm

Juni 2012 - 5 - Olymp 810 Bunker-Bücher 001
Die Buchlektüre muß ich aber mehr in die Abend- und Nachtstunden
verlegen, denn Enkelin Klein-Lena wird nun bald vier Jahre und belegt
und bucht bei mir immer mehr Zeit und Zuwendung. Vollzeitjob Opa
ist also angesagt. Heute z.B. kleine Rundwanderung um einen Bagger-
see.

Juni 2012 - 5 - Pana - SpzG Stein 038
Baggersee in Weingarten

Juni 2012 - 5 - Pana - SpzG Stein 041
Der Vormittag war ja wettermäßig nicht so toll, ab Mittag wurde es
aber zunehmend besser, wärmer und Sonnenschein.

Die Narrenschiffe in schwerer See

Das Narrenschiff – Reinhard Mey (live)

Die Narrenschiffe werden immer mehr. Der EURO-Wahnsinn treibt so langsam aber sicher seinem irrsinnigen Höhepunkt zu. Diese Politstümper fahren die Karre an die Wand in ihrer Verblendung. Siehe dazu die neuesten Meldungen und Entwicklungen (Das viertgrößte spanische Geldhaus braucht Milliarden vom Staat. Die Rettung könnte zur teuersten in der Geschichte des Landes werden – das selbst hoch verschuldet ist. —> Schuldenkrise: Spanische Bank Bankia braucht 15 Milliarden Euro vom spanischen Staat. [Zeitbericht]

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Da steht er und steht und steht …

Mai 2012 - 26 - Olymp 810 - Bunker 002
Da steht er und steht nun schon einen Monat und nichts tut sich.

Mein neuer Drucker, ein Canon PIXMA MG 5250 Hatte ja erst einen
Epson Styles SX 125 Drucker gekauft, der nervt aber nur. Leider
hat mein ca. 7 Jahre alter Canon Drucker i 560 keine Lust mehr zum
drucken. Er läßt sich einfach mit keinem Trick der Welt mehr zur Arbeit
animieren, er meint es sei an der Zeit in Rente zu gehen. Fakt ist, der
Druckerkopf ist hinüber und einen neuen zu kaufen lohnt bei dem Alter
nicht mehr (würde rd. 75 € kosten)
Früher wäre es undenkbar für mich gewesen, etwas so lange anstehen zu
lassen und im Zweifel hätte ich eine ganze Nacht Arbeit drangehängt.
Seitdem ich aber die Altersschallmauer (60 J) durchbrochen habe, gehen
bei mir die Uhren anders. Erschwerend kommt hinzu, der Winter mit seiner
für mich bereit gehaltenen Wintererstarrung, ist zwar vorbei, der Frühling
hat mir aber eine nahtlos übernommene Frühjahrsmüdigkeit beschert. Zur
Zeit kann ich ohne Not und Gewissensbisse gut und gerne auch mal
10 Stunden an einem Stück herunterratzen (pennen). Die arge Schwüle
und ungewohnte Hitze der letzten Tage, tut ein übriges dazu und lähmt,
macht schlapp und lustlos 🙁

Mai 2012 - 20 - Olymp 810 - GaHoGem 022
Habe auch intensiv das Prinzip der Kontemplation (Rückzug auf sich selbst, Versenkung in sich selbst) praktiziert.

Das Buch vom Mönchischen Leben

„Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann –
und ich fasse den plastischen Tag.

Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.

Nichts ist mir zu klein und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß,
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los…

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn. “
(Auszug aus obigen Buchtext -von Rainer Maria Rilke
Aus: Das Stundenbuch (1899)

Nachtgedanken

April 1- 2012 - Olymp 610 - GartHaus 040

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“

„Trotz all ihrer Fortschritte hat die Philosophie nicht vermocht, den Massen ein Ideal zu bieten, das sie bezaubern könnte. Da ihnen aber Täuschungen unentbehrlich sind, so wenden sie sich unwillkürlich, wie die Motte dem Licht, den Rednern zu, die sie ihnen bieten. Die große Triebkraft der Völkerentwicklung war niemals die Wahrheit, sondern der Irrtum.“
(Gustave Le Bon: Psychologie der Massen,
Neuauflage:
Psychologie der Massen, dt. v. Rudolf Eisler, Kröner, Stuttgart 2008)

Vergänglichkeit

Sad Violin [HQ]

Dein klares Aug und deine frischen Wangen,
    Dein Bild wird, der Vergänglichkeit entrafft,
    Stets jugendhell vor meiner Seele prangen.
Das Alter aber zehrt an meiner Kraft,
    Der Lenz erweckt in mir den alten nicht,
    Da prüf ich mich, da fühl ich mich erschlafft.

(Auszug von Auf den Tod von Otto von Pirch –
( Chamisso-SW – Werke Bd. 1, S. 487 / 488)

Kleine Nachtmusik, die aber oft etwas schwermütig macht.

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Die Zeit läuft uns davon

Zeitschnelllauf

Alles was man hat und liebt,
muß man loslassen irgendwann.

Die Wesen aus der Zeit fliessen,
Aus der Zeit gehn zum Wachstum sie,
Gehn unter in der Zeit; – Zeit ist
Unreale Realität.
[Indische Philosophie: Sechzig Upanishads des Veda,
S. 341)

Olymp 810 Vergänglichkeit im Garten

„Die Art, wie diese Nichtigkeit aller Objekte des Willens sich dem im Individuo wurzelnden Intellekt kund giebt und faßlich macht, ist zunächst die Zeit. Sie ist die Form, mittelst derer jene Nichtigkeit der Dinge als Vergänglichkeit derselben erscheint; indem, vermöge dieser, alle unsere Genüsse und Freuden unter unsern Händen zu Nichts werden und wir nachher verwundert fragen, wo sie geblieben seien. Jene Nichtigkeit selbst ist daher das alleinige Objektive der Zeit, d.h. das ihr im Wesen an sich der Dinge Entsprechende, also Das, dessen Ausdruck sie ist. Deshalb eben ist die Zeit die a priori nothwendige Form aller unserer Anschauungen: in ihr muß sich Alles darstellen, auch wir selbst. Demzufolge gleicht nun zunächst unser Leben einer Zahlung, die man in lauter Kupferpfennigen zugezählt erhält und dann doch quittiren muß: es sind die Tage; die Quittung ist der Tod.
[Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. – Schopenhauer-ZA Bd. 4, S. 671-672)

April 2012 Olymp 810 - Ostern 008

„Hier ist das Ende des Tages. Der Schein der niedergehenden Sonne erinnert an die Bedingtheit und Vergänglichkeit des Lebens. In dieser äußeren Unfreiheit werden die Menschen meist auch innerlich unfrei. Entweder ist ihnen die Vergänglichkeit ein Antrieb zu um so ausgelassenerer Lustigkeit, um das Leben zu genießen, solange es noch da ist, oder sie lassen sich von der Trauer hinreißen und verderben sich durch die Klage um das nahende Alter die kostbare Zeit. Beides ist vom Übel. Dem Edlen ist ein früher oder später Tod nicht zweierlei. Er pflegt seine Person und wartet sein Los ab und festigt dadurch sein Schicksal.“
[Chinesische Philosophie: I Ging – Buch der Wandlungen. S. 123)

Olymp 810 Vergänglichkeit allerorten

Verkünsteleien mag ich nicht mehr so

April 2012 Olymp 810 - Ostern 014

Mag nicht mehr fünf Minuten mich durch Einstellprogramme der
Kameras durchhangeln, um dann ein Bild zu machen …
Nein, da halte ich es jetzt lieber so:
“ Wer aber zu den Point-and-Shoot-Fotografen gehört (also zu denen, die sich nur auf ihr Motiv und nicht auf ihre Kamera konzentrieren wollen) könnte mit der sehr einfachen Handhabung der SP-810 UZ glücklich werden. Mit an Bord ist selbstverständlich die intelligente Automatik, welche die fünf am häufigsten benötigten Motivprogramme automatisch einstellen kann.“ So schlecht fährt man damit nun auch nicht.“

„Die SP-810UZ will zeitraubende manuelle Einstellungen unnötig machen, so dass sich der Fotograf voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren kann. Dazu erkennt der i-Auto-Modus die fünf wichtigsten Fotosituationen und optimiert automatisch alle Einstellungen wie Fokus und Belichtung. Mit weiteren Funktionen, beispielweise der erweiterten Gesichtserkennung und dem Beauty Modus, sollen hochwertige Aufnahmen mit der SP-810UZ zu einem Kinderspiel werden.“

„Es ist also auch eine Typ-Frage, ob man eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten braucht. Die Vollautomatiken sind inzwischen so gut, dass sie sogar zwischen unterschiedlichen Lichtsituationen und Motiven unterscheiden können. Also wird man, wenn man auf diesen Modus zurückgreift, nur sehr selten schlechter belichtete Fotos erhalten, als wenn man alles manuell eingestellt hätte. Ganz im Gegenteil, denn gerade am Anfang ist es ganz schön kniffelig, auf Anhieb die richtige Belichtung hinzubekommen.“ (Aus einem Testbericht)

Es ist eh alles immer ein Kompromiß und eine total optimale Lösung kaum
erreichbar. Es ist wie im Leben generell. Da habe ich mich auch sehr gewandelt und zurückgenommen – von der perfektionistischen Jungfrau wegentwickelt. Man kann alles übertreiben und Unsummen für Kameraausrüstungen will ich auch nicht ausgeben. Generell bearbeite
ich auch die Aufnahmen (Bilder) nicht, sondern will sie so haben wie gesehen.

April 2012 Olymp 810 - Ostern 015
Blick von unserer Terrasse am Ostersonntag

Habe mir selber was ins Nest gelegt

April 1- 2012 - Olymp 610 - GartHaus 037

Da habe ich die Bescheidenheit und meine Vorbehalte mal wieder
zur Seite geschoben und bin schwach geworden. Habe mir selber
ein Oster (EI) Geschenk ins Nest gelegt.

April 1- 2012 - Olymp 610 - GartHaus 069
Das ist sie die ….(!)

April 1- 2012 - Olymp 610 - GartHaus 073
Und dies obwohl ich schon die Olympus SP-610UZ habe

Ob mich dies dazu angestiftet hat … ?

April 1- 2012 - Olymp 610 - GartHaus 074
Tu dir selbst etwas GUTES (?)
Oder hatte ich im Hinterkopf, wenn ich noch rauchen würde bräuchte
ich weitaus mehr Teuronen und dies Monat für Monat —-> Selbstbelohnung —-> Selbstmotivation

Seit ewigen Zeiten so

April 1- 2012 - Olymp 610 - GartHaus 009

Dummheit und Unwissenheit

Sie wird den Menschen systematisch aufgezwungen durch
Tradition und Erziehung, wobei immer die Herrschaftsinteressen
eine wesentliche Rolle spielen. Man braucht die menschliche
Dummheit, Desinteresse und Gleichgültigkeit, um den gesellschaftlichen
Status quo aufrechtzuerhalten. Sehr gut momentan mal wieder beim
absurden EURO-Theater zu beobachten.