Für den Rest des Jahres

Bücherwelt in Oskars Bunker

Meine Lektüre für den Rest des Jahres.

Zum Buch Buch: Geborgenheit – Unsere Suche nach dem inneren Halt – 2013 WBG –

“Wir leben in einer Zeit, die gezeichnet ist von Kälte und Egoismus, vom Auflösen traditioneller Strukturen und Lebenswelten, von politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen und vom Verlust religiöser oder spiritueller Führungen. Je medialer, globaler und virtueller unsere Welt wird, desto größer wird die Sehnsucht nach Sicherheit, Schutz, Liebe, Wärme und Vertrauen, desto mehr sehnen wir uns nach Geborgenheit. Doch wo und wie kann jeder Einzelne in den verschiedenen Lebensbereichen in seinem alltäglichen Denken, Handeln und Fühlen selbst zu seiner Geborgenheit finden? Welche Denkansätze und Betrachtungsweisen gibt es hierfür? “ (Buchdeckeltext)

Dezember 2013 - 13 - Olymp 810 - Bunker - neue Bücher 016
Anschlag an der Bunkerzentraltüre

Geborgenheit findet man auch durch eine bodenständige Zufriedenheit.
Durch den vorhergehenden Beitrag und dem Lied Großvaters Uhr, dachte ich wieder an meine Großeltern von Vaters Seite. Ihre Bescheidenheit und Bodenständigkeit hat mich mitgeprägt, es war mir immer ein gewisses Vorbild. Geborgenheit kann nur entstehen, wenn der Mensch in sich ruht, wenn er innengeleitet ist und nicht von all den Äußerlichkeiten abhängig ist, die heute einen Menschen bedrängen.

Ignoranz wohin man schaut

Himmels-Äther

Ignoranz aber auch bewußtes Ausblenden und Ignorieren von der Schulmedizin.
Warum?
Mit solchen Verfahren läßt sich nicht so gut und schnell Geld verdienen, es ist zeitaufwendiger wie das Zücken des Rezeptblocks in der 3 1/2 – Minuten – Durchschleusungs-Praxis!
Ist die ganze Welt nicht ein einziger Energieprozeß? – Nun, allen Krankheiten gehen Störungen des Kräftepotentials voraus. (siehe die Beiträge zur Bioenergetik und die Bioenergetiker A. Lowen u.a. und die Forschungen von W. Reich – zu erwähnen wäre aber auch Charles Waldemar und seine Forschungen zur Bioenergie)

Noch in keinem Zeitablauf unserer Geschichte wurde die menschliche Energie derart disfunktioniert wie heute. Das Fließgleichgewicht des elektrischen-magnetischen Umlaufs im Körper wird durch Streß, Umweltgift, Lärm, Elektrosmog etc. empfindlich gestört und führt zu einer Ermüdung des Zellsystems, jener Millionen Mikrobatterien in uns, die langsam entleert werden und dann der Krankheit gleichsam „Tür und Tor“ öffnen.

Anm.:
Ignoranz ist oft auch Dummheit und Unwissenheit.

Vögel der Freiheit

Der Freiheit entgegen Vögel der Freiheit singen nicht nur von der Freiheit, sie fliegen ihr entgegen, ja sie fliegen in die Freiheit.

vogelfroehlich_155
Es gibt Vögel, die sitzen in einem Käfig gefangen, und dennoch singen sie. Aus diesem Grunde hatten wir früher auch einmal Singvögel im Käfig. Wellensittiche und Kanarienvögel. Irgendwie meinte ich es sei schön, wenn so ein kleiner Kanarienvogel sein Lied schmettert. Aber so richtig davon überzeugt war ich nie, daß diesen kleinen Piepmatzen das Käfigleben gefällt. Die Wellensittiche sah ich immer in Australien in der Natur, wie sie eigentlich richtig leben, vor mir. Als wir dann auch noch mehrmals Pech hatten mit neuen Vögeln, sagte ich irgendwann, Schluß damit. Vögel müssen in der freien Natur leben, wir Menschen dürfen nicht so eigensüchtig sein und nur zum eigenen Ergötzen Vögel in Käfigen halten. Oskar wollte ja auch nicht so sein ganzes Leben verbringen. Lieber füttern wir unsere einheimischen Vögel im Winter, wenn es denn erforderlich ist.

Du warst ein fröhlicher zwitschernder Vogel, und nun sitzt du mit einem gebrochenen Flügel.
So ergeht es vielen Menschen. Alles ist festgefahren, alles ist dunkel wie in einer schwarzen Nacht. Wie ein Alptraum liegen die Schatten der Vergangenheit über dem Leben. Die Matrix der Vergangenheit und der Emotionen, rumoren im Unbewußten hartnäckig weiter. Manchmal weißt du nicht mehr, ob du noch leben willst. Aber du darfst nie die Hoffnung aufgeben, irgendwann siehst auch du wieder Licht am Ende des Tunnels. Wie heißt es so schön: Wenn du meinst, es geht nicht mehr weiter, kommt von irgendwo ein Lichtlein her, ein Hoffnungsschimmer scheint dir auf. Dein Geist ist stärker, stärker auch als dein Leib. Dein Geist zündet wieder ein Licht an, vielleicht erst einmal ein kleines Licht, aber du siehst wieder etwas.
Immer ist ein Weg da. Du mußt ihn nur wieder beschreiten, den Weg deiner Hoffnungen und Träume. (aus unserer ehemaligen HP MP-Netz —> Augenblicke der Freiheit)

Die Seele wird frei

seelendaemmerung_160

In Dir ist die Kraft – ohne diese Erkenntnis bleibt das Leben Stückwerk, mit ihr kann es zum Meisterstück werden.

Die Mobilisierung der inneren Kraft, die in den meisten schlummert, führt zuverlässiger als jede äußere Hilfe zu einem Leben der Freude und Fülle, wenn man einmal begriffen und gelernt mit der Innenkraft zu leben. Es ist mit eine Aufgabe Ihres Lebens, diese Kraft zu entdecken, zu finden und zu aktivieren.

Geistfeuerwerk

“Es gibt im Menschen ein höheres Selbst, das das vergängliche Ich des Sinnenmenschen so weit überragt, wie die Spitzen der Berge sich über die Ebene erheben. Die innere Kraft dieses höheren Selbstes gilt es zum Wirken zu bringen, damit der Mensch gewahr wird, daß er in Wirklichkeit ein Kind der Gottheit ist und Eigner aller Schätze des Lebens!"

”Der Mensch muß lernen als Geist zu denken, als Schöpfer seines Schicksals.” [7]*

Weiterlesen

Es lebe der Narzißmus

Frau gönnt sich ja sonst nichts

Alexander Mitscherlichs „vaterlose Gesellschaft“ und Christopher Laschs „Zeitalter des Narzißmus“ haben sich Ende der neunziger Jahre zu einer radikalisierten Form jener Ego-Gesellschaft vereinigt, in der jeder Aufschub von Glücksmomenten als persönliche Kränkung aufgefaßt wird. Jedes objektive Hindernis im Alltag erscheint als Sabotage an der Selbstverwirklichung im Hier und Jetzt. Was zählt, ist die Verschmelzung mit dem Augenblick, der Moment der einzig wahren Empfindung: ich und mein Magnum in der Badewanne.

Neil Postmans These vom „Verschwinden der Kindheit“ läßt sich vom Kopf auf die Füße stellen: Das Verschwinden der Erwachsenen ist in vollem Gange.

Entpolitisierung ist ein allgemeines, kaum noch bemerktes Phänomen in einer Zeit, in der die Dimensionen der Probleme und die Möglichkeiten, sie zu lösen, immer weiter auseinanderklaffen. Denn der narzißtische und neurotische Mensch hat keine Kapazitäten mehr für solche Dinge frei, er ist voll und ganz mit seiner Selbstinszenierung beschäftigt.

Gedankenfunk

Gedankenfunk

Was?
Du willst ein Philosoph sein
Macht dich darauf gefaßt
dass man dich auslacht

Laß die Spötter spotten!

Du willst ein Philosoph sein:
Mache dich von Stund’ an darauf gefaßt, daß man dich auslacht, daß
dich viele verspotten und sagen:
”Er ist plötzlich als Philosoph zu uns zurückgekommen; und weshalb
trägt er seinen Kopf gegen uns so hoch?”
Du sollst aber den Kopf nicht hoch tragen; sondern was dir das Beste
dünkt, das halte fest, gerade so, als ob du von Gott selbst auf diesen
Posten gestellt worden wärest; und bedenke, daß dich, wenn du immer
auf dem gleichen beharrst, die, die dich zuerst verlacht haben, zuletzt
bewundern werden. Läßt du dich aber von ihnen besiegen, so wirst
du zwiefältigen Spott ernten.”
(XXII. Epiktet – Das Buch vom geglückten Leben, S.27/28)

Oskars Dachstuben
Morpheus: “ Das denkende und fühlende neuro-chemische Netzwerk
eines Menschen erzeugt eine Realität, welche dem jeweils Gedachten
entspricht.”

Die Matrix verstehen

Juni 2012 - 7 - Olymp 610 - Bunker - Gem 010
Das Webmuster des Lebens (Matrix) zu verstehen ist sehr mühselig.

„Hat einer das vernommen, und ist er wirklich ein geborener, und zur Sache berufener, das heißt ein göttlicher Mensch, so ist ihm, als habe er Kunde erhalten von einem Weg in ein Wunderland. Nun weiß er, daß er alle Kraft anspannen muß, und das das Leben anders keinen Sinn hat. So spannt er denn sich selbst mit dem Weiser jenes Weges zusammen und läßt nicht nach, bis er alles vollendet oder wenigstens die Kraft erlangt hat, daß er selbst so stark ist, sich selber ohne Wegweiser zu leiten. Auf diese Art und in dieser Gesinnung richtet ein Philosoph sein Leben ein. Wohl übt er den Beruf, in dem er gerade steht aus, über allem aber hält er sich immer an die Philosophie und eine solche Lebensweise, die ihn aufs höchste lernbereit, gedächtnisfrisch und zu nüchternem Denken fähig macht. Die entgegengesetzte Haltung ist ihm zeit seines Lebens verhaßt.“
(Platon, Aus dem 7.Brief)

Die Wahrnehmung dessen, was wir als „unsere Realität“ als unser in der
Welt sein bezeichnen, ist das sehende und fühlende neuro-chemische
Netzwerk, das uns nur allzu oft eine Scheinwelt vorgauckelt.

Das was Sie tagtäglich denken und empfinden sind Sie: Sie sind, was Sie denken! Aber ist es die Realität, die tatsächliche Welt… Bildet unser
physikalisches Hologram wirklich das reale Muster der Wirklichkeit ab und keine Trugschlüsse?

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 039
Wir können niemals hinter die Entscheidungen (Kulissen) blicken, die
wir nicht verstehen.

Juni 2012 - 7 - Olymp 810 -Lena + Michaelsberg 059

Arthur Schopenhauer war 23 Jahre alt, als er zu dem 78jährigen Dichter Christoph Martin Wieland sagte: „Das Leben ist eine mißliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.“
Dieser Ausspruch war für mich immer ein gewisser Leitsatz, dem ich nahekommen wollte. Arthur Schopenhauer war für mich der erste Philosoph mit dem ich mich intensiv und ausführlich zu beschäftigen begann.

Zeit ein kostbares Gut

Juni 2011 GaHau 006

Meine Gartenwegmarken

 „…So wie reiche und königliche Schätze, wenn sie an einen schlechten Herrn geraten sind, im Augenblick vergeudet werden, aber dagegen bescheidenere, wenn sie an einen
guten Verwalter übergeben sind, durch guten Gebrauch wachsen, so dehnt sich unsere Lebenszeit, teilt man sie gut ein, weithin aus… Das Leben ist, wenn du es richtig zu nutzen verstehst, lang.“ […]
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

Juni 2011 GaHau 004

„Aber den einen hält seine unersättliche Habgier fest,
den anderen in überflüssiger Arbeit mühevolle Geschäftigkeit…“
(Seneca)

 Deswegen steht im Raum: Blogge nicht, lebe!

Wo ist er?

August 2010 Stadtgarten KA 094

Wir suchen den „Heiligen Geist“ und können ihn überhaupt nicht finden!
Wo ist er? Wo ist er geblieben, wer hat ihn gesehn?

 Grummel! Nuu, Ich kann ihn auch nicht finden. Eine Banane wäre mir jetzt aber lieber!!!

August 2010 Stadtgarten KA 037

Affe im Karlsruher Stadtgarten (Zoo)

 Angesichts der geballten Probleme und Entwicklungen wäre der
HEILIGE GEIST
wirklich dringend vonnöten. Der Irrsinn und Wahnsinn hat Hochkonjunktur.
Siehe auch die letzten Meldungen aus Japan:
„Die radioaktive Verseuchung um das zerstörte Atomkraftwerk Fukushima wird immer ernster. Wie der Betreiber Tepco bekanntgab, wurde nahe der Meerwasseraufnahme des AKW radioaktives Strontium gefunden. Dessen Konzentration liege bis zum 240-Fachen über der erlaubten Höchstgrenze. Nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde wurde das gefährliche Radionuklid außerdem im Grundwasser bei den beschädigten Reaktoren 1 und 2 des AKW entdeckt. Es sei das erste Mal, dass Strontium im Grundwasser gefunden worden sei, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete.“ (Tagesschau)
Ungeachtet zahlreicher Warnungen führender Wissenschaftler, trotz erdrückender Fakten und Tatsachen, torkelt der Mensch und damit die Menschheit weiterhin „selbstgefällig in den Abgrund“. Nicht das fehlende Wissen um die Folgen seines TUNS wird ihm dabei zum Verhängnis, sondern seine Unfähigkeit, aus den erdrückenden Fakten endlich die richtigen Schlußfolgerungen und die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Matrix und Wirklichkeit passen schon lange nicht mehr zusammen.

Der goldene Schuß

Medi-spritze

“Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten.” schreibt Gunter Sachs in seinem Abschiedsbrief.

> Eine wachsende Vergesslichkeit und die rapide Verschlechterung seines Gedächtnisses würden aber schon jetzt zu „gelegentlichen Verzögerungen in Konversationen“ führen. „Jene Bedrohung galt mir schon immer als einziges Kriterium, meinem Leben ein Ende zu setzen.“ (br-online.de)

Ehrlich gesagt, gehen mir selbst sehr viele Gedanken über solche Handlungsweisen und die ganze Problematik von Krankheit und „Alter“ durch den Kopf.

Mai 2011 Hauweg + Himmel 012

Liegt es an meinem Alter und der Tatsache, daß ich in letzter Zeit (die letzten zwei Jahre) mehr Schwierigkeiten mir meiner Gesundheit hatte/ habe? Ja! Gebe es ja zu, das ich doch etwas verwöhnt gewesen bin. War es vielleicht sogar Vermeßenheit und Hochmut oder moderner ausgedrückt Arroganz oder Anmaßung??? Da können einem schon tausenderlei Dinge und Fragen durch den Kopf schwirren.

„Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit
und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab,
flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.“
(Bibel – Buch Hiob)

 Schon Schopenhauer pflegte zu sagen:
„Alles weilt nur einen Augenblick
und eilt dem Tode zu.“

Leiden als Schlüssel zum Geheimnis des Lebens??
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, also mit Leiden
und Krankheit hab ich es wirklich nicht so.
Eines weiß ich gewiß: Diese Themen werden mich noch länger beschäftigen.

Im dunklen Walde fand ich ihn

Februar 2011 - WaldSpaz 026
Was sang so schaurig in dem dunklen Tann Ärbern mer mera

Februar 2011 - WaldSpaz 002
Geheimnisvolle Dinge gabe es zu sehen

Februar 2011 - WaldSpaz 011
Geheimzeichen am Wegesrand

Es sang eine gar so schaurige Stimme da:

 Die Lebensweisheit tat ich suchen und fand sie nicht
Als Sterblichem ist mir beschieden,
zu pilgern auf dem Lebenspfad.
So weiß ich wohl und weiß doch nicht,
wie lange schon, wie lange noch
ich wandre durch dies Erdenjammertal.
Deshalb verschont mich nur, ihr Sorgen!
Ich habe nichts mit euch im Sinn.
Bevor der Tod mich überrumpelt,
will scherzen, lachen, tanzen ich
im Kreis der dapperten Idioten hier.
(Einst sang mir Anonyma so schöne Anakreontische Lieder im dunklen Tannengrund, als ich ein Schafhirte war)

 Oh! Oh jemiemeh! Da sitzt ein Waldschrat klagend
in seinem Waldesstuhl… das mir ward ganz Angst und Bang

Februar 2011 - WaldSpaz 022
Die Ballade vom Waldschrat

Lebenspsychologie – Lebensphilosophie

August Geb + Wetter 2010 021

Darum iss dein Brot und trink deinen Wein und sei fröhlich dabei! So hat es Gott für die Menschen vorgesehen, und so gefällt es ihm. Nimm das Leben als ein Fest: Trag immer frisch gewaschene Kleider und sprenge duftendes Öl auf dein Haar! Genieße jeden Tag mit der Frau, die du liebst, solange dieses flüchtige Leben dauert, das Gott dir geschenkt hat. Denn das ist der Lohn für die Mühsal dieses Lebens. Wenn sich dir die Gelegenheit bietet, etwas zu tun, dann tu es mit vollem Einsatz. Denn du bist unterwegs zu dem Ort, von dem kein Mensch wiederkehrt. Wenn du tot bist, ist es zu Ende mit allem Tun und Planen, mit aller Einsicht und Weisheit.
(Bibel: Prediger 9:7-10; GNB)

September Maulbronn Gem 2010 323

Lebenswege

„Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut –
das ist die Kunst des Lebens!“
(Theodor Fontane)

September Maulbronn Gem 2010 307
– Lebenswege –

Lebenskunst

 Ach, was sind wir dumme Leute –
Wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
Ist ein Hasten, ist ein Streben.

 Ist ein Bangen, ist ein Sorgen –
Heute denkt man schon an Morgen.
Morgen an die spätere Zeit –
Und kein Mensch genießt das Heut.

 Auf des Lebens Stufenleiter
Eilt man weiter, immer weiter.
Nutz den Frühling Deines Lebens
Leb im Sommer nicht vergebens.

 Denn gar bald stehst du im Herbste
Bis der Winter naht, dann sterbste.
Und die Welt geht trotzdem heiter
Immer weiter, immer weiter.
(Christian Reuter)

September Maulbronn Gem 2010 223

Welche Lebenswege führen zu einer lebbaren Lebensphilosophie?
Daran schreibe ich nun selbst, weil ich keine geeignete gefunden habe.
(Dazu in den nächsten Beiträgen mehr)

Manchmal…

September 2010 - Obrigheim + Neckar 112
altes Klassenzimmer in Obrigheim a.Neckar (alte Schule)

„Bisweilen glauben wir, daß wir uns nach einem
fernen Orte zurücksehnen, während wir uns
eigentlich nur nach der Zeit zurücksehnen,
die wir dort verlebt haben,
als wir jünger und frischer waren.“
(Arthur Schopenhauer)

 Darüber habe ich sehr lange nachgedacht und muß immer
wieder darüber nachdenken. Wo ist, wo war meine Heimat?

September 2010 - Obrigheim + Neckar 117
Schule in Obrigheim – die ich damals besuchte

„Und wenn wir die ganze Welt durchreisen,
um das Schöne zu finden: Wir mögen es
in uns tragen, sonst finden wir es nicht.“
(Ralph Waldo Emerson)

September 2010 - Obrigheim + Neckar 122
Mein Schulweg damals

„….All das Erinnern ist nichts weiter, als die Arbeit eines kleinen Teils unseres Geistes, der zufällige Gedanken und Gefühle mit verstreuten, beliebigen Brocken aus der Vergangenheit vermengt. […] –> Zeitlos oder ein Loch ist im Eimer

September 2010 - Obrigheim + Neckar 125
Obrigheim am Neckar – Beethovenstraße

„Eigentlich ist es ein Glück, ein Leben lang
an einer Sehnsucht zu lutschen.“
(Theodor Fontane)