Blick auf das Wössinger Zementwerk
Archiv der Kategorie: Unterwegs
Auf Lieblingswegen unterwegs
Blick vom Gewann Im Hau auf Wössingen
Blick vom Gewann im oberen Hau auf die Steig
Blick von der Steig auf das Wössinger Gewerbegebiet
Auf meinem Rundweg laufe ich dann oft vom Gewann im Hau rüber auf die Steig
Blick auf Wössingen mit der ev. Kirche
nochmals Wössingen mit ev. Kirche
Übrigens sind bei mir die Bilder im Original weil ich die Bilder nicht bearbeite und aufhübsche usw.
Super-November + Rekord November
Verfall
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg‘ ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.
Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten,
Träum‘ ich nach ihren helleren Geschicken,
Und fühl‘ der Stunden Weiser kaum mehr rücken –
So folg‘ ich über Wolken ihren Fahrten.
Da macht ein Hauch mich von Vertall erzittern.
Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,
Indess‘ wie blasser Kinder Todesreigen,
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern
Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen.
(Georg Trakl)
Nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes war es in den vergangenen 134 Jahren noch nie so lange so mild, wie dieser November, in dieser Jahreszeit. Wir hatten mehrmals 20° C und ein Tag sogar 21° C.
Fast fünf Grad über dem langjährigen Durchschnitt lagen die Temperaturen in den ersten Novembertagen in Deutschland, wobei hier bei uns durch den Rheinebeneneinfluß dieser Wert sogar noch etwas höher liegt.
Schöner Herbsttag lockte mich raus in die Natur
War wirklich ein schöner Herbsttag gestern am Samstag
Bin mal wieder einen meiner Lieblingswege gelaufen von Wössingen nach Wöschbach und zurück
Baum im Herbst
Noch ringt verzweifelt mit den kalten
Oktobernächten um sein grünes Kleid
mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.
Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kämpft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.
Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt.
Da er sich müd dem Sterben bot,
Hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.
(Hermann Hesse)
(Quelle:
http://gedichte.woxikon.de/herbstgedichte/123
Hermann Hesse:
Der Weg zu sich selbst
Wohin des Wegs einsamer Menschenwanderer?
Am Horizont, über den Bergen und in den Tälern war es doch schon diesiger , weil ich auch schon später dran war, es ging auf den Abend zu.
Wunderbar das Licht- und Farbenspiel
Trotz Sonne war es doch recht frisch. es war auch ein auffrischender Wind.
Leider waren für meinen Geschmack viel zu viele Menschen unterwegs.
Besser leben mit weniger
Landschaftsimpressionen Walzbachtal-Wössingen
Diät für die Seele und das Fordern
Weniger tun, aber das mit mehr Hingabe. Weniger verbrauchen, aber mehr auf Qualität achten und Umweltverträglichkeit. So entsteht ein Klima, in dem Menschen menschlicher leben und in dem Kinder besser gedeihen können. Glück bedeutet: sich am Einfachen erfreuen können, Zeit füreinander haben, Austausch pflegen, spontan feiern, spontan einfach etwas unternehmen. Überflüssigkeiten durch neue Notwendigkeiten ersetzen. Nur so kann die große innere Not und Verflachung in uns allen gewendet werden. So wie wir Diät für den Körper brauchen, brauchen wir Diät für die Seele.
Überflüssige Güter dieser Welt
«Von den Gütern dieser Welt sind die einen überflüssig, die anderen notwendig. Hier sei kurz darüber die Rede, seid aufmerksam, und lasst uns unterscheiden, sofern wir können, zwischen den überflüssigen und den notwendigen Gütern dieser Welt, damit ihr (ein)seht, dass Christus weder wegen der überflüssigen, noch wegen der notwendigen Güter zu verleugnen ist. Wer vermag die überflüssigen (Güter) dieser Welt aufzuzählen? Wollten wir sie erwähnen, müssten wir uns lange dabei aufhalten. Beschränken wir uns also auf das Notwendige. Was immer sich verändert, dies gehört zum Überflüssigen.””
( (Predigt Denis 16,1)
Herbstimpressionen
Wenn die Witterung unwirtlich wird, empfiehlt sich die Zurückgezogenheit, die Inventur in der Stille der gemütlichen Räumlichkeiten.
”Die Trauben geschnitten,
der Hafer gemäht, der
Herbst ist da, das Jahr
ist spät.”
(Theodor Fontane 1849 – 1898)
In diesen dunklen Jahreszeiten, läßt sich gut an den Büchern der Erinnerung schreiben. In Gedanken vergangene Wege der Erinnerung beschreiten.
Der Herbst ist vor dem dunklen Winter für mich immer eine melancholische Zeit.
Die Tage werden immer schneller kürzer, schneller dunkler, der Herbst zieht nochmals sein Glitterkleid an. erweckt noch einen Schein, vor der winterlichen Kahlheit und Kälte.
Achterbahn der Befindlichkeit
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Ächz, stööhn… so angemodert, angefressen fühle ich mich auch zur Zeit. ![]()
Hatte mir einen blödsinnigen grippalen Infekt eingehandelt, so früh schon, dabei hat doch der Winter noch gar nicht begonnen.
Am vergangenen Samstag 6 Ster Holz gesägt, ein Teil schon verstaut und aufgesetzt, auch noch am Montag und Dienstag und nun geht es mir wieder nicht so gut. Das blöde naßkalte Wetter hat mir einen Rückschlag beschert. Will erst gar nicht anfangen alle Blessuren aufzuzählen, ändert ja eh nichts 🙁
Meine Befindlichkeit bzw. meine Stimmung ist dem Wetter entsprechend grau in grau, mißmutig und übellaunig 🙁
am Sonntag ging es einigermaßen, da haben wir das schöne Herbstwetter ausgenutzt und einen Spaziergang unternommen.
Erkundung Eschwege II
Fußgängerzone in Eschweges Innenstadt
Wenn ich dann an die Karlsruher überfüllte und hektische Innenstadt denke, mit der ewigen hirnrissigen U-Strab Baustelle in der Kaiserstrasse, ist diese Fußgängerzone in Eschwege das Einkaufsparadies. Es war einfach wohltuend sich dort zu bewegen und aufzuhalten. 🙂
Erkundung von Eschwege
Immer auf Ausblick auf gute Wurst 🙂 Nur schade, bei dem warmen Wetter konnte ich nicht so viel mitnehmen wie das Herz begehrte.
Eschwege sehenswerte Innenstadt
Eschwege schöne Fachwerkkreisstadt von Werra-Meißner Kreis in der Ferienregion und Märchenland Werra-Meißner und Nordhessen
Eschweger St. Katharina Kirche
Innenraum St. Katharina Kirche in Eschwege
Helligkeit geht noch – ohne Blitz aufgenommen –
Eschwege Cafe Mozart
Hier haben wir eine Pause eingelegt und uns erfrischt und gestärkt. Auch hier eine freundliche Bewirtung. Mir ist sehr positiv aufgefallen, daß es hier viel freundlicher und positiver zugeht.
Einfach nur wunderbar…
Obwohl ich länger nicht in dieser Gegend war, es war mir alles sehr vertraut und gleich wieder heimisch. Vor allem habe ich es genossen die gute nordhessische Wurst zu vespern. Ahle Wurst (Wurscht) bekommt man ja im Badischen nicht. Einfach ein Gedicht dieses Leckerei!
Bad Sooden Flaniermeile oder Einkaufsmeile
St. Marien Kirche in Bad Sooden-Allendorf
Vom Urlaub zurück
Tolles Wetter gehabt, in Nordhessen war es nicht so belastend mit der Hitze. Rundum wohlfühlen war angesagt, leider war alles viel zu schnell vorbei. Am liebsten wären wir alle gleich dort geblieben.
Bad Sooden- Allendorf eine schöne Kurstadt
In Bad Sooden-Allendorf hatten wir auch unsere Zimmer in einer Pension
Bad Sooden-Allendorf die Salzstadt
Gradierwerk in Bad Sooden-Allendorf
Wunderbar erfrischend und sauerstoffreich die Luft dort. Das Klima ist uns allen sehr gut bekommen. Es war nicht so belastend wie bei uns an der Rheinebene.
Feldwege = Gleichförmigkeit? oder Eintönigkeit? Mitnichten!
Öfters im Jahr laufe ich die gleichen Feld- und Waldwege, wenn einer meiner Lieblingswege, natürlich noch öfters. Dies empfinde ich nicht als fad, langweilig oder als Gleichförmigkeit. Es ist für mich auch nicht Monotonie oder eine gleichbleibende Tätigkeit.
Die Natur ist nie gleichförmig, es ist jedes mal anders, wenn man einen Weg auch wöchentlich oder gar täglich laufen würde. Die Natur ist immer vielschichtig und abwechslungsreich. Die heimische Natur und Umgebung zu bevorzugen, schafft auch Heimeligkeit, Vertrautheit und ist unabdingbar für die Entwicklung eines Heimatgefühls. Genauso wie Vertrautheit und Fremdheit, Wissen und Nichtwissen, Sein und Schein … Gegensätzlichkeiten sind, so ist diese Beständigkeit nie eine Einseitigkeit. Siehe: Auf Feldwegen unterwegs
Feldweg II in Walzbachtal-Jöhlingen
Heidegger sagt: “Die Bodenständigkeit des heutigen Menschen ist im Innersten bedroht.” Dies ist immer dann auch gut zu beobachten, wenn man, wie jetzt zur Pfingstferienzeit, sich für 15 Minuten auf eine Autobahnbrücke stellt und das teutonische Autofahrervolk auf der Flucht beobachtet.
Siehe auch: Die kleine Welt der Feldwege
“Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.”
(J.W. von Goethe)
Herrliche Feldwege auf Jöhlinger Gemarkung
Ein schlichter Feldweg in einer unspektakulären Landschaft und
doch ist sie Höhepunkt in einer vertrauten heimeligen Umgebung.
Feldweg mit Blick in offene Jöhlinger Landschaft
Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus.
Feldwege sind für mich auch immer Denkwege
Der gleiche Feldweg im April diesen Jahres aber mit anderer Kamera (Fuji – HS30 EXR) die ich weger ihrer Größe und Gewichts nicht immer mitnehme, sondern meistens mit der Olympus SP-800 UZ unterwegs bin.
Feldweg und Wiesenweg schon auf Weingartener Gemarkung
Man merkt es am Bild, an diesem Tag (Vorgestern) war ein sehr trüb-dunkler Himmel und dementsprechend die Lichtintensität.
Eine Freundin im Geiste, Frau Morgentau: Ich liebe Feldwege, seit ich denken kann.
http://morgentau.designblog.de/kommentare/feldwege
”In der jahreszeitlich wechselnden Luft des Feldweges gedeiht die wissende Heiterkeit, deren Miene oft schwermütig scheint. Dieses heitere Wissen ist das “Kuinzige” (*). Niemand gewinnt es, der es nicht hat”.
(zitiert nach: Martin Heidegger, Der Feldweg – bebilderte Ausgabe 4. Auflage 2010 im Klostermann Verlag)
(*) = nach Heidegger, der Name für einen Zustand „heiteren Wissens“. (Feldweg)
siehe Defination nach dem schwäbischen Wörterbuch
Nachtgedanken 62
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Wenn ein Mensch einmal einen halben Tag lang in den Wäldern spazieren geht, weil er sie liebt, dann besteht die Gefahr, daß er als Tagedieb angesehen wird; wenn er dagegen den ganzen Tag als Unternehmer zubringt und diese Wälder abhackt und die Erde vorzeitig kahl werden lässt, so wird er als fleißiger und unternehmungslustiger Bürger betrachtet.
(Henry David Thoreau, 1817-1862)
Sonntagsfreuden 2
Sonntagsfreuden 1
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Endlich hat es heute mal wieder für einen ausgiebigen Sonntagsspaziergang gereicht. 🙂 Das Wetter war super optimal, mit 24° C nicht zu heiß.
Blick auf Walzbachtal – Wössingen
Wir sind mit dem Auto ein kleines Stück gefahren auf einen Parkplatz – um nicht durch das Dorf latschen zu müssen.
Blick auf Königsbach-Stein und die Vorberge des Schwarzwaldes
Blick in Richtung Walzbachtal – Jöhlingen
auf dem Weg nach Pfinztal – Wöschbach Blick auf Königsbach – Stein
einer meiner Lieblingswege in Richtung Wöschbach weil man hier in jede Himmelsrichtung weit schauen kann.
Blick über Wöschbach hinweg in die Rheinebene hier Karlsruhe im Hintergrund und die Silhouette des Pfälzer Waldes.
Selten einmal das die Rheinebene klar ist, meistens ist es diesig. Deswegen möchte ich auch in keiner Großstadt wohnen – in diesem Fall Karlsruhe.
Freitag Picknickausflug
Am Freitag hatten wir mit unserer Enkelin Klein-Lena einen Picknick-Ausflug unternommen. Das Wetter war noch herrlich, wo es doch am Samstag Regen geben soll. (was gegen Abend auch geschah)
Tiergehege Vogelpark Jöhlingen
Außengehege Vogelpark Jöhlingen
Blick vom Vogelpark Jöhlingen auf Jöhlingen
Walzbach in Walzbachtal – Jöhlingen
Vom Vogelpark ging es kurz an den Walzbach.
Hier machten wir Picknick – mit leckeren frischen Erdbeeren und sonstigen Leckereien.
Anschließend fuhren wir noch nach Obergrombach an die kleine Kapelle.
Klein-Lena war jedenfalls begeistert und hat sich über unseren Ausflug gefreut.
Wunderschöne Frühlingstage im Kraichgau
Da möchte man gleichzeitig an Tausend Orten sein 🙁
Der Frühling ist manchmal schon aufregend…
Hier habe ich auch ein Kurzfilmchen aufgenommen mit allerliebsten Vogelgesang – ah ! wie ich das liebe ~~~ da könnte ich stundenlang zuhören 🙂
neues Spargelfeld in Weingarten
Frühlingslandschaft Walzbachtal – Jöhlingen
Es ging alles so schnell wie sich die Natur entwickelt hat, sie ist regelrecht explodiert durch dieses intensives Sonnenscheinwetter.
Frühlingslandschaft Jöhlingen – Es grünt und blüht ~ eine wahre Pracht
blühende Obstbäume in Jöhlingen – einer meiner Lieblingswege
Alles zusammen geht halt nicht
Hätte zwar genug im Garten und am Haus zu tun, auch andere Dinge harren der Erledigung, trotzdem zog ich es vor, in der wunderschönen Frühlingslandschaft zu wandeln. 😆
Weingarten Baggersee
Hatte meine “Große” – das Bridge-Modell HS 30 EXR von Fujifilm – dabei, um mal wieder all die möglichen Funktionen zu testen. Am liebsten bin ich ja eigentlich mit meiner Olympus SP 810 UZ unterwegs. Sie ist so schön handlich und produziert trotzdem annehmbare Bilder.
Der Gedanke des Tages 3
So stellt sich dem aufgeschlossenen Menschen, der sich als Opfer einer Zeitwende erkennt, die Frage, wie man in einer absurden Welt ohne Gott überhaupt weiterleben kann.
Camus´Antwort lautet:
“Das ‘gelobte Land’, das wir suchen, gibt es nicht. Es ist unmöglich, für das Morgen zu leben, anstatt dem Heute. Die Welt an sich hat keinen Sinn, erst der handelnde Mensch verleiht ihn ihr, indem er für die Geknechteten und Entrechteten eintritt. Kunst und Revolte sind ewig. Unrecht, Leiden und Tod sind nicht aus der Welt zu schaffen. Es gilt, die Erde zu lieben, kühn und intelligent zu denken, klar zu handeln und zu wirken.”
Blick auf Walzbachtal – Jöhlingen
Als ich am Montag so die Felder und Wälder abwanderte, sah ich mehrmals sehr verbranntes Gras, andere Pflanzenreste und sogenannte “Unkräuter”. Da wurde also mal wieder mit Giftbrühe hantiert und gespritzt. Aber nicht nur auf dem Feld, am Feldrand, nein, die Wege mußten teilweise auch noch besprüht werden. 🙁
Da wundert es ja nicht mehr, daß alles immer mehr aus dem Ruder läuft. Was ist doch der Mensch für ein irrsinniges Wesen.
“Die Verwendung von Pestiziden ist verantwortlich für das Bienen-Sterben. Das haben EU-Wissenschaftler in einer Studie festgestellt. Der Einsatz von von Neonicotinoid-Insektiziden würden schwerwiegende Folgen für das gesamte Ökosystem nach sich ziehen.” —> Pestizide sind schuld am Bienensterben (DWN)
Das vereinigte Land des Tunnelblicks und der Verbretterung Absurdistan Germanistan
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Trotzdem will ich mir nicht gänzlich mein Leben verdrießen lassen und sah an diesem Tag das Positive. Das schöne Frühlingswetter, den blauen Himmel, die erwachte, grüne und üpig blühende Natur und die Landschaft.
Positive Gedanken basieren auf innerer Ruhe, Harmonie und Gelassenheit.
Frühling 2015 in Walzbachtal
“Um zu begreifen, daß der Himmel überall blau ist, braucht
man nicht um die Welt zu reisen.”
(Johann Wolfgang von Goethe)
Nein! Das braucht man gewiß nicht, heute war auch bei
uns in Walzbachtal der Himmel wunderbar blau.
Blick auf Walzbachtal-Jöhlingen
Blick auf Jöhlingen II
Die Natur explodiert regelrecht. Es geht alles so schnell, wie es sich entwickelt.
Wenn wir mit jedem neuen Jahre
Sich schmücken sehen Wald und Flur,
Beschleicht uns neidisches Empfinden
Ob unsers Lebens flücht’ger Spur.
Der Neid, daß uns kein Frühling wieder
Will kehren nach der Jugend Tagen,
Daß Bäumen gleich mit kahlen Aesten
Wir winterlich zum Himmel ragen!
Daß sich mit Blüten und mit Düften
Allimmerdar der Lenz erneut,
Indes das Schicksal auch nicht eine
Der Blumen auf den Weg uns streut!
Doch möchten wir uns nur bespiegeln
Im tiefen Born des Selbsterkennens,
Wir fänden selbst, als abgestorben,
Uns wert des Fällens und Verbrennens.
Es wäre auch in uns oft wieder
Ein neuer Frühling aufgewacht,
Wenn nicht der Herzen eis’ge Kälte
Ihn rasch erstarren hätt‘ gemacht!
(Ludwig Anzengruber , 1889)
Wössingen von der Steig
Wössingen von der Steig – 13.04.15 – leider war kalter Wind
Seewindanlage auf der Wössinger Steig
Blick auf Wössingen mit Weinbrennerkirche (Ev. Kirche)
Blick auf Wössinger Gewerbegebiet und Zementwerk
nochmals Blick auf Ev. Kirche in Wössingen
Leider war das Wetter nicht optimal. Es war sehr windig dort oben.
Berauschend war es nicht…
Berauschend war das Wetter heute ja nicht, aber wenigstens kein Wind, kein Regen … und im geschützten Terrassenbereich in der Sonne sogar 16° C. Die Grundluft war aber nur mäßig warm mit 11° C, die auch jetzt noch zu verzeichnen sind. Dadurch, daß es gegen Abend bezog – eine neue Regenfront ist angesagt – ist es noch nicht so kalt. Vergangene, klare Nacht war kälter und gegen Morgen nahe Null Grad, es war auch etwas weiß auf den Dächern.
Jedenfalls waren wir etwas draußen und haben unseren Kaffee auf der Terrasse geschlürft. :-) Der Wind kommt nun überwiegend aus N bis O und da ist keine sehr warme Luftströmung zu erwarten.
Meine Wanderzeit beginnt
Nichts Spektakuläres, nur ein ganz banaler Feldweg
Blick auf den Ort Nußbaum (Nußbaum ist ein Teilort der Gemeinde Neulingen im Enzkreis.) Heute wanderte ich über Stein nach Nußbaum und über Gut Heimbronn wieder heimwärts. Das Wetter war nicht mehr so schön wie die Tage zuvor. Zeitweilig war ein sehr unangenehmer, kalter Wind aus überwiegend östlicher Richtung zu bemängeln. Die Wollmütze tat noch richtig gut.
Leider keine ungetrübte Fernsicht – es war sehr diesig –
erst gegen Abend wurde es etwas lichter
Aktuell: 4,0° C, 1021 hPa, leichter Wind aus nunmehr NNO – teilweise noch sternenklar.
Dieser Micra erinnert mich an meine ersten Autos, die Käfers von VW. Mir gefällt die Rundform und die Kompaktheit dieses Autos. Er ist zuverlässig und genügsam, Eigenschaften die eine Jungfrau liebt. 🙂
Es wird immer angenehmer
Diese Stufenlandschaft mit Hecken, kleinen Baumgruppen, sowie Gehölzinseln liebe ich. Mag keine so großflächig ausgeräumte Landschaften.
War aus Zeitgründen zwar nicht so lange unterwegs, aber diese Stunde habe ich in angenehmer Frühlingssonne genossen. 🙂 Es ist aber immer noch eine östliche kühle Strömung zu verzeichnen. Dieser leichte Windhauch soll zum Wochenende ja noch stärker werden. Aktuell: 6° C , sternenklar, Wind 14, 7km aus NO
Die Märzsonne gewinnt zunehmend an Kraft. Heute war in der Natur und rund ums Haus und den Garten, die Vogelwelt noch intensiver zu hören. Man merkt es, auch sie sehnen aufgeregt den Frühling herbei. 🙂
Goldene Konfirmation in der Friedenskirche Obrigheim
Friedenskirche zu Obrigheim am Neckar
Heute hatte ich Goldene Konfirmation – da wird mal wieder sehr deutlich bewußt, wie erschreckend schnell die Zeit davon geeilt ist 🙁 Da kann einem Angst und Bange werden.
Friedenskirche Eingangsbereich Obrigheim a.N.
Mir hat es gefallen. War eine schöne und geruhsame Fahrt am Sonntagmorgen. Das erstemal wirklich warme Frühlingstemperaturen und halbwegs blauer Himmel.
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Vorfrühlingsgefühle
Vorfrühlingsgefühle stellen sich ein
Bin aus dem Winterschlaf erwacht, nun plagt mich die Frühjahrsmüdigkeit … 🙂
So ward es März,
und so kam Ostern …
der Schnee verkroch,
das Eis zerschmolz,
und allerwärts
schon leises Knospen
an Busch und Baum
in Hag und Holz! (*)
Der Wald ist schon voller Leben
So ward es März,
und so kam Ostern …
und mit dem Fest
auch Sonnenschein
und keimt ins Herz
ein jubelnd Hoffen,
daß endlich doch
du endlich mein! (*)
(Cäsar Otto Hugo Flaischlen)
Wie ich mich schon freue !!! Auf den Frühling, Sonnenschein, blauen Himmel
und Wandern, wandern 🙂
Auch in der Nähe…
…gibt es immer noch etwas Neues zu entdecken 🙂
Nun wohne ich schon 46 Jahre hier aber diese Kapelle, versteckt im Wald beim Golfplatz Königsbach/Walzbachtal, habe ich erst letztes Jahr entdeckt.
Habe das schöne Vorfrühlingswetter ausgenutzt zum Laufen
”Willst du immer weiterschweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
denn das Glück ist immer da.”
(Johann Wolfgang v. Goethe)
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“Die Zeit für das Glück ist heute,
nicht morgen.”
(David Dunn)
Dieser Gedanke kommt mir immer dann, wenn ich mich an meinen Entdeckungsgängen erfreue. Es genieße, noch so ausdauernd und für mein Alter akzeptabel unterwegs sein zu können. Denn nichts ist selbstverständlich und Dankbarkeit sollte kein Fremdwort sein.
Ganz langsam wird es was…
Immerhin bin ich heute bei blauem Himmel und Sonnenschein eine Stunde gelaufen.
Am letzten Sonntag, trotz kaltem Wind, auch schon eine gute Stunde unterwegs, es geht also langsam wieder aufwärts.
Blick in die Rheinebene vom Kirchberg
Nun hört man schon wieder die Singvögel, die genauso wie ich, in erwartungsvoller Frühlingssehnsucht sind. Ein wenig Schnee hatten wir letzte Woche ja auch. Obwohl der Winter bei uns ja nie so streng ist. Heute merkte man, die Sonne gewinnt an Kraft und Intensität. 🙂
Angeschlagen ~ schachmatt
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Eine handfeste Erkältung, mit vor allem einen fiesen Stockschnupfen (Sinusitis = vereiterte Nasennebenhöhlen) hat mich in Beschlag genommen. Die vergangene Nacht war besch…. kaum Luft bekommen und an Schlafen war nicht zu denken. Dafür konnte ich wenigstens tagsüber etwas schlafen, wenn auch nur in Etappen. Der Tag war dadurch aber weg. Nun kann ich jetzt wieder nicht schlafen, noch nicht müde und es zieht mich nicht in die Liegeposition, weil dann die Beschwerden schlimmer sind. Etwas besser ist es ja dank guter Medikamente, die ich immer in meiner Hausapotheke vorrätig habe. Nur die GeloMyrtol forte (*) mußte mir unsere Tochter neu besorgen, weil die vorhandene Packung schon übers Datum war. Dann noch die Erkältungskapseln von tetesept (500mg Thymian – wirksam bei Husten, Schnupfen und akuter Bronchitis – schleimlösend und antibakteriell – sowie natürlicher Schnupfenspray d.h. mit naturheilkundlichen Bestandteilen – inhalieren ist auch immer hilfreich. Von dem ganzen Chemiedreck halte ich einfach nichts. Nun habe ich auch mal ein wenig “Reklame” gemacht 😉 finde aber wenn etwas positiv zu erwähnen ist, sollte man es auch tun.
Ist aber alles kein Wunder (momentan geht der grippale Infekt wieder stark um) bei dem wechselhaften Novemberwetter. Der Luftdruck macht mal wieder starke Achterbahnsprünge. Aktuell 1025 hPa, gestern noch 1011 hPa und am Montag nur 1005 hPa. Sonne war keine in Sicht, aber im Gegensatz zum Dienstag kein Regen mehr. Aber bei uns für die Jahreszeit noch sehr mild, mit Temperaturen von 10 bis 15° C, diese Nacht aber aktuell nur noch 6° C , bei sternklaren Himmel.
Die ganzen Tage war ich irgendwie schon angeschlagen und dann hat mir der längere Rundgang um Jöhlingen, bei kühlem Wind auf dem Bollenberg den letzten Rest gegeben. Muß mir wieder angewöhnen, immer eine Mütze mitzunehmen, denn ein alter Sack ist empfindlicher geworden gegenüber solchen Dingen 🙁
Blick vom Oberen Bollenberg auf Jöhlingen (Mo- 17.11.14)
Die Wälder im Farbrausch
Nun ist der typische November da
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Es ist nicht gerade kalt für diese Jahreszeit (aktuell um 23:30 h) immerhin noch 8°C – noch nicht einmal total neblig, aber naßdunstig, sogar Sterne sind zu sehen, der Himmel also nicht total zu und trotzdem November mit seinen Nebenwirkungen. 🙁 die da sind: tranig ~ rammdösig ~ ein wenig umnebelt, eben wie das Wetter ~ reduziert und dementsprechend schleppend erledigend 🙁
Naja! Immerhin hat der Unternehmungsgeist am Sonntag für einen gut zweistündigen Marsch ausgereicht. (Bild Blick auf Walzbachtal-Wössingen)
Niedrig schleicht blaß hin die entnervte Sonne,
Herbstlich goldgelb färbt sich das Laub, es trauert
Rings das Feld schon nackt und die Nebel ziehen
Über die Stoppeln.
(1. Strophe von Herbstgedicht von Adelbert von Chamisso)
Von jeder Richtung waren wir mit der Geräuschkulisse der Fußballplätze eingedeckt. In Wössingen und Jöhlingen jeweils ein Spiel, später am Ende des Durlacher Weges, direkt am Wöschbacher Fußballplatz vorbei – dann durch das Wöschbacher Tal zurück an den Ausgangspunkt am Wössinger TV-Platz.
Abendstimmung im Wöschbacher Tal
Wenn der Nebel
wallt oder fällt
sich die Sonne ihm
zugesellt.
(Wetterregel)
Erstaunlich schönes Wetter
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Leider habe ich noch viel zu wenig dieses erstaunlich schöne Herbstwetter – im Oktober und jetzt auch November – ausgenutzt. Da bin ich auch immer im Zwiespalt, was mache ich nun… ![]()
Herbstgedicht
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer Maria Rilke 1875 – 1926)
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Der Gärtner und der Bauer
werden oft ein Jahr zu
spät weise.
(sagt der Volksmund)
Mein Hofkübelgarten ist auch noch nett anzuschauen
Im Herbst
Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)
Auf dem Weg zum Lugenberg in Walzbachtal-Wössingen – es ist noch erstaunlich grün in der Natur –
Schöner Spätherbsttag
Spuren im Sand und die Vergänglichkeit
Noch eine Chance…
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Der Luftdruck steigt mal wieder sehr stark an, das könnte nochmals eine Chance für spätes Herbstwetterglück bedeuten. Der aktuelle Luftdruck für Walzbachtal ist gestiegen auf 1023 hPa – von vorher 1005 hPa – Es regnet noch, ist aber nicht mehr so windig wie vergangene Nacht. Da haben wir auch wieder Glück gehabt, bei uns waren keine Schäden zu verzeichnen. Zumindestens für kurze Zeit ist da mit einer Wetterbesserung zu rechnen. Der Sturm schwächt in Nordbaden ab und ruhiges Herbstwetter in Sicht. 🙂 So wie am Sonntag könnte es ruhig noch eine Weile sein.
Am Sonntag am Weingartener Baggersee.
Da haben sogar noch etliche Menschen gebadet. Klein-Lena war jedenfalls froh um unseren Sonntagsausflug.
Herbstlich war es nur soweit an diesem Tag, daß doch eine leichte, frische Brise zu vermerken war.
Auf zum fröhlichen Wandern…
Heute war die Wanderung zur Weingartener Wildschweinallee angesagt.
Der Sonntagvormittag grau bewölkt, ab Mittag hellte es auf und wurde immer schöner. Also machten wir uns auf den Weg. War wirklich schön zu laufen in der Herbstsonne. Nur auf dem hinteren Kirchberg war es kühl-windig. Kaum waren wir aber wieder zuhause, war es wieder grau bewölkt und leichter Regen setzte ein. 🙂 🙁 Glück gehabt!
Von hier oben hat man einen schönen Ausblick