Frohe Ostern wünsche ich den BesucherInnen von Absurd-AG
Archiv der Kategorie: Jahreszeiten
Es wird bunter in der Natur
Es blüht und grünt
Ein Wohltat nach dem langen grauen Winter ~~ die Farbe der Sonne und des Frühlings zu sehen: GELB – eine Signalfarbe für den Neubeginn. Das Gelb der Sonne, das Licht, läßt uns vergessen, daß die Nacht und mit ihr die Dunkelheit und Kälte nicht weit zurück liegen. Es ist immer wieder erstaunlich und ein Wunder, wie schnell die Natur voranschreitet. Dieses Frühjahr ging es besonders schnell.
Die Wetterprognosen ließen ja das Schlimmste erwarten. Aber sowohl der Karfreitag wie auch der Samstag waren freundlicher wie gedacht. Heute hatte es nur mal ganz kurz ein paar Tropfen geregnet und schon war es vorbei. Dabei bräuchten wir dringend Regen, es ist alles viel zu trocken.
In Richtung Bretten – Diedelsheim unterwegs
Es grünt so grün, wenn…. Jeder Tag hat die Natur weiter gebracht.
Blick in Richtung Bretten im Hintergrund Stromberg (Naturschutzgebiet Stromberg-Heuchelberg – Der Naturpark ist geprägt durch die beiden Höhenzüge Stromberg und Heuchelberg = Der Heuchelberg ist ein etwa 15 km langer und bis 353 m ü. NHN hoher Höhenzug) Wie eine Insel ragt das Keuperbergland von Stromberg und Heuchelberg aus dem sanftwelligen Hügelland von Kraichgau und Neckarbecken. Lein, Zaber, Kirbach und Metter mit ihren Tälern geben ihm die Form einer zum Gruß geöffneten Hand – Kraichgau – Stromberg).
Geheimnisvoller Weg bei Gondelsheim
Es war mal wieder eine Rundwanderung, die mich von Wössingen nach Gondelsheim führte und auf den Rückweg über den Erdbeerhof und Jöhlingen zurück nach Wössingen. Das sind meistens so 3 bis 3 1/2 Stunden Wanderungen.
Weiter nach Grötzingen zum Knittelberg
Jetzt steht da auf dem Frauenhofer Institut Gelände auch schon so ein dämliches Windradmonstrum in der Gegend rum. Wie ich recherchiert habe, soll sogar noch ein Zweites hingeflatscht werden.
>>Hager: Unser Gebiet ist das windschwächste in Baden-Württemberg. Das wird im Bereich der erneuerbaren Energien also sicher nicht der Sektor sein, auf dem wir nachhaltig punkten können. Für uns sind ganz klar Wasserkraft und Solar die stärksten Energielieferanten.<< (Quelle: pronaturraum )
Für mich fällt der ganze Windkraftscheiß unter die Rubrik —>grün-roter diktatorischer Unsinn bzw. Schwachsinn. Wie kann man nur so intakte Naturlandschaften so verschandeln. Anstatt endlich mal auf konsequente Energieeinsparung zu setzen, endlich einmal den Konsumterror zu beenden und vorhandene Kraftwerke (wie zum Beispiel das RDK Karlsruhe) umweltfreundlich umzurüsten. Genug Geld und Forschungskapazitäten in diesen Bereich zu investieren. Was mich am meisten ankotzt, bei diesen grünen Pseudoumweltfreunden, sie sind von allen anderen Parteigängern, die schlimmsten Umweltfrevler, sie sind mit Abstand die größte Vielfliegergruppe.
“49 Prozent der Grünen-Wähler, so die damalige Umfrage, seien in den letzten zwölf Monaten geflogen. Dagegen waren es bei den Linken nur 42 Prozent, gefolgt von den Sozis mit 32 Prozent. Die Frage, wer noch nie in seinem Leben in die Luft gegangen sei, bejahten bis zu 17 Prozent der anderen Parteigänger, unter den grünen Wählern waren es genau null Prozent.” (Quelle: klimaretter.info) Schon früher hat es mich gestört, daß die Pseudo-Grünen überall mit ihren Blechkisten in ganz Deutschland rumgekurvt sind , um ja auf jeder Demo rumlatschen zu können.
SO! Das mußte auch mal wieder gesagt werden. 🙁
Mistelbäume unterwegs
(Die Mistel als Arzneipflanze siehe auch unter Heilkräuter)
hinterer Knittelberg – wie so oft die Rheinebene diesig und schlechte Fernsicht –
idyllischer Weg am vorderen Grötzinger Knittelberg
Blick auf Grötzingen – es war nicht nur am Horizont und in der Rheinebene so diesig, sondern generell war es so.
Lieblingswege – auch hier hatte ich mir vorgenommen – zum Frühling komme ich wieder um dem Vogelgesang zu lauschen und mich an Blüte und Grün zu erfreuen.
In die Rheinebene habe ich dann nicht weiter fotografiert, sondern bin weiter meines Weges gegangen. Man konnte auch die Pfälzer Berge (Pfälzer Wald) nicht sehen, so dunstig war es in der Rheinebene.
Diese schöne Frühlingszeit muß man ausnutzen sie ist so schnell wieder vorbei.
Es ist alles so früh dran dieses Jahr – bei uns im Garten blüht auch schon der Flieder.
Insgesamt war ich den ganzen Nachmittag unterwegs und habe 16, 5 km zurück gelegt.
Wanderung nach Grötzingen
an den Weingartener Weinberge vorbei
Stufenlandschaft zwischen Jöhlingen und Weingarten
Diese Landschaft gefällt mir sehr. Dadurch ist sie vielfältig gegliedert und ist natürlicher. Für die Tierwelt auch sehr wichtig (Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten)
Waldweg nach Grötzingen – von hier zum Naturfreundehaus sind es 3, 5 km
Grötzingen Pflanzschule ungefähr auf halbem Weg
gemütlicher Platz zum Ausruhen
Gute Frage! Von hier aus ging es weiter zum Knittelberg und Ortsrand von Grötzingen.
Obwohl ich ja genug im Garten zu tun hätte…
Obwohl nun auch neben meinem Philosophenstuhl noch eine Träumschaukel steht und mehr wie genug Gartenarbeit ansteht, zieht es mich laufend in die Natur sowie in den Wald. Da sage ich dann, morgen wenn das Wetter nicht mehr so schön ist mache ich da was. Nur ist das Wetter immer soweit so schön, daß es mir zu schade ist, nur im Garten zu verweilen. Komm ich heut nicht, komme ich morgen … 😆
Es ist ja wirklich schön hier…
aber meine Gedanken gehen oft auch dahin, hier kann’ste noch sitzen, wenn die Füße nicht mehr so wollen wie sie sollen. Bin ja so froh und dankbar, daß ich noch so wacker und lange umherwandern kann.Es gibt noch so viel zu entdecken in nächster Nähe, noch so viele Winkel und Wege zu erforschen bzw. zu erkunden.
einer meiner Lieblingswege in Jöhlingen
Hatte mir vorgenommen, alle meine Lieblingswege rechtzeitig zur Frühlingsblüte zu laufen. Die Blühzeit ist dieses Frühjahr aber so dicht gedrängt, die Natur ist regelrecht explodiert in ihrer Entwicklung.
Idyllische Lieblingswege
Es ist zwar nicht durchgängig sommerlich warm gewesen, teilweise auch immer noch ein auffrischender, kühler Wind, aber kein Gewitter und der eigentlich dringend notwendige Regen blieb bislang aus.
Und das schöne dabei, auf diesen meinen Wegen laufen die wenigsten Menschen
Frühlingslandschaft zwischen Jöhlingen und Weingarten
Frühlingslandschaft Jöhlingen
Leider war es meistens am Horizont nie so richtig klar, sondern immer diesig.
Weingartener Rundwanderung um den Katzenberg
Rundwanderung Weingartener Katzenberg
Wunderbare Frühlingslandschaft
Da ist es eine Freude auf dieser Welt zu sein. Da treten all die Wahnnisse in den Hintergrund. Diesen Ausgleich braucht man einfach in diesem bekloppten Land Absurdistan Germanistan
Ausgangspunkt meiner Rundwanderung um den Weingartener Katzenberg.
Leider war es sowohl diesig und ein kalter Wind blies.
Die Natur ist die letzten Tage regelrecht explodiert, es grünt und blüht – es ist eine wahre Pracht und erfreut Herz und Gemüt.
Solche Wege laufe ich liebend gerne. Hatte mir ja vor genommen, unbedingt im Frühjahr diesen Weg wieder zu laufen.
Abwechslungsreicher Weg mit viel unterschiedliche Bewachsung und jetzt Frühlingsvogelkonzert. Außerdem schöne Aussicht in die Rheinebene.
Klassenstammtisch in Obrigheim a.N.
Wir (der Schuljahrgang 1950/51) hatten am 04.04. 2017 im Wilden Mann in Obrigheim am Neckar Stammtischtreffen. 14 Leutchen waren gekommen. Es war wieder nett und anregende Unterhaltungen. Da ich mal wieder später dran war, weil ich ja auch noch Bärenbold besucht habe, hat es nur noch zu einem kurzen Neckarwiesenspaziergang gereicht. Heute Nacht um 0:45 h war ich wieder zuhause. War gut zu fahren.
Blick auf Neubaugebiet 70er Jahre in Diedesheim
Hier hatten meine Eltern nach Obrigheim und Jöhlingen wieder ein Haus erbaut.
Blick von den Obrigheimer Neckarwiesen auf Diedesheim
Da bin ich den mittleren Neckarweg noch ein Stück gelaufen auch noch auf den Friedhof geschaut und meine alte Straße besucht.
Obrigheim: neue Bebauung hinter der Beethovenstrasse
Leider war die Zeit insgesamt wieder so schnell herum. Auf dem Hinweg bin ich kreuz und quer mit meinem Hügelhüpfer die Kraichgauer Bückel hoch und runter. Um diese Jahreszeit besonders schön, weil so viel in Blüte steht.
Und nun geht es in die Koje weil es schon spät ist bzw. früh am Morgen.
Mal wieder eine Rundwanderung um Wössingen herum
Blick vom Hauweg auf das Wössinger Gewerbegebiet
Blick auf Wössingen vom zukünftigen Gewerbegebiet „Hafnersgrund“ und „Hühneräcker“ dieses zukünftiges Gewerbegebiet ist dem unausrottbaren Ortsteildenken geschuldet.
Den Wössinger Hauweg weiter in Richtung Lugenberg
Blick vom oberen Hauweg in Richtung Kreisstrasse K 3565 von Wössingen nach Stein
Blick vom oberen Hauweg auf Wössingen
Zonengrenze? Nö ~~ Zaun vom Wössinger Steinbruch des Zementwerks
Wössinger Frühfrühlingslandschaft
Dieses Jahr genieße ich die Jahreszeiten besonders intensiv und erfreue mich an meinen regelmäßigen Wanderungen. Es ist einfach eine Freude so intensiv die Umgebung zu durchwandern.
Im Garten Arbeit und Erholung
Sommertage im März
Sie machen erst einmal müde und schlapp.
Nun hatte ich mich den Winter so wacker mit Erkältungen gehalten, doch jetzt habe ich mir bei dem warmen Wetter doch tatsächlich noch eine mittelschwere Erkältung eingehandelt. 🙁 Dank gleich angewendeter Naturheilmittel war es aber erträglich und schnell abgemildert. Solche Dinge habe ich auch immer vorrätig im Haus.
Die Natur ist in den letzten warmen Tagen regelrecht explodiert. Es grünt und blüht allerorten. Leider ist es sogleich auch wieder so schwül und drückend mit Gewitterneigung bei uns. Temperaturen von 25° und 26°C für den März ist nicht alltäglich und weil so plötzlich auch belastend.
An der Wössinger Stadtbahnlinie – es kommt gerade eine Stadtbahn in Richtung Karlsruhe. Siehe —> vor einem Jahr im Juni die gleiche Tour. Diese Rundstrecke laufe ich auch sehr gerne.
Einfach herrlich wenn alles wieder grünt und blüht. Diese Jahreszeit genieße ich immer besonders.
Blühidylle zwischen Jöhlingen und Wössingen
Landschaft zwischen Jöhlingen und Wössingen
Blick auf die zwei Wössinger Kirchen
Es begann so viel versprechend
Die Hoffnung auf einen strahlenden, sonnigen Frühlingstag mußte ich schnell begraben. Es war zwar nicht kalt, zeitweise kam sogar die Sonne zum Vorschein, aber zeitweilig frischte der Wind doch auf und am Horizont war es diesig. Das enttäuschende Wetter hielt mich aber nicht von eine über dreistündigen Wanderung ab. In der Natur merkt man nun aber jeden Tag, daß es Frühling wird.
Waldrandweg – Es grünt immer mehr und vor allem waren heute so herrlich die Amseln zu hören, meine Lieblingssänger. 🙂
Blick auf Neibsheim – Hier sieht man wie diesig es doch war.
Weg nach Helmsheim – solche Wege liebe ich wo ich weit ringsum in die Landschaft schauen kann.
Arbeit zuhauf
Wenigstens konnte ich bei erträglichen Wetter noch Montags auf Wanderschaft gehen. 🙂
Heute war große Umräumaktion von Oben nach Unten angesagt. Vor allem Ordner und Computersachen waren zu schleppen. Ächz, stöhn! Nun ja! Draußen habe ich bei dem Wetter nicht viel versäumt. Die nächste größere Arbeitsaktion wartet aber schon. Wir haben einen Baum umgemacht, d.h. eigentlich zwei und zwei radikal zurück geschnitten (Haselnuß und Weidenkätzchen) Nun müssen all die vielen Äste geschnitten werden und die Stammteile verstaut werden.
Zementwerk Wössingen bei Nacht
Die ausgedehnte Wanderung am Montag ging sogar bis in die abendliche Dunkelheit.
Abendstimmung in der Rheinebene
Es macht immer wieder Spaß
Blick auf Wössingen – am vergangenen Mittwoch war das Wetter eher enttäuschend. Der Wetterbericht hatte schöneres Wetter voraus gesagt. Auch meine Satelittenwetterstation versprach mehr Sonnenschein 🙁
Wössinger Weg auf den Lugenberg
Wanderung nach Obergrombach am Montag – Das Wetter war irgendwie doch aprilhaft, nicht so zuverlässig und beständig.
Es wird so langsam grüner in der Natur
Licht und Schatten – Obergrombacher Feldflur
Wie in jungen Jahren …
… War ich wieder ausgiebig beim Streifen (**) durch die Natur.
Was bin ich da mit meinem Schäferhundmischling – in Obrigheim am Neckar – durch Flur und Wälder gestreift. Stundenlang waren wir zwei da oft unterwegs.
Die Neckarwiesen sind wir sehr oft bis Mörtelstein, manchmal sogar bis Guttenbach gelaufen. Auf den Schreckhof sind wir auch sehr oft, genauso wie auf den Schloßberg. War einfach eine herrliche und unbeschwerte Zeit.
Obrigheim am Neckar – Blick von den Schloßwiesen auf Neckar, Neckarwiesen und Schreckhof.
Obrigheimer Schloßwiesen – Freue mich schon, wenn alles klappt werde ich am 04. April wieder nach Obrigheim fahren, wir haben wieder Klassenstammtisch im Wilden Mann. 🙂 Vorher werde ich wieder Bärenbold im Odenwald besuchen.
Nochmals Obrigheimer Neckarwiesen und Schreckhof. Diese Bilder sind noch mit meiner kleinen, alten Kamera gefertigt worden.
Aktuell! Blick in die Rheinebene und Untergrombach vom Michaelsberg aus – vom letzten Sonntagsausflug (12. März 17) mit Enkelin Klein Lena.
Nochmals Blick auf Untergrombach und in die Rheinebene
Weil das Wetter schön war, waren die reinsten Völkerwanderungen unterwegs. Aber unsre kleine Enkelin wollte mal wieder unbedingt mit uns einen Ausflug machen. 🙂
(**) Schweifen —> nach Narziß und Goldmund von Hermann Hesse. Habe mich sogleich nochmals festgelesen, H. Hesse sagt mir immer wieder aufs Neue sehr viel. Auch ich schweife gerne durch die Natur.

Mein Rinti – 1964 –
Das war übrigens mein Rinti in Obrigheim
mit meiner Mutter (beide schon im Jenseits)
Der Frühling steht vor der Tür
Der Frühling klopft an – Heute waren noch viel mehr Vögel zu hören –
Es war herrlich zu laufen abwechselnd über Feld- und Waldwege, blauer Himmel, leider ein leichter frischer Wind.
Frühling.
Wenn wir mit jedem neuen Jahre
Sich schmücken sehen Wald und Flur,
Beschleicht uns neidisches Empfinden
Ob unsers Lebens flücht’ger Spur.
Der Neid, daß uns kein Frühling wieder
Will kehren nach der Jugend Tagen,
Daß Bäumen gleich mit kahlen Aesten
Wir winterlich zum Himmel ragen!
Blick in Richtung Golfplatz Wössingen und Schwarzwald in den Abendstunden (18 Uhr) Deshalb schon diesig. Die Nacht ist klar und frisch aktuell noch 7° C
Daß sich mit Blüten und mit Düften
Allimmerdar der Lenz erneut,
Indes das Schicksal auch nicht eine
Der Blumen auf den Weg uns streut!
Doch möchten wir uns nur bespiegeln
Im tiefen Born des Selbsterkennens,
Wir fänden selbst, als abgestorben,
Uns wert des Fällens und Verbrennens.
Es wäre auch in uns oft wieder
Ein neuer Frühling aufgewacht,
Wenn nicht der Herzen eis’ge Kälte
Ihn rasch erstarren hätt‘ gemacht!
Ludwig Anzengruber, ( 1889)
Das Gedicht ist zwar etwas negativ / pessimistisch, aber manchmal kann man schon so empfinden, wenn wieder einmal die Knochen zu sehr knirschen und knarren und einem bewußt wird wie alt man doch ist. Aber im allgemeinen bin ich immer froh und optimistisch gestimmt. 🙂
Mit jedem Tag kommt der Frühling näher
Vergangenen Sonntag und auch noch am Montag (da besonders) war der Vorgeschmack auf den kommenden Frühling sehr lebendig. Wäre es ganz windstill gewesen, wäre es wirklich schon als ein frühlingshaftes Wetter durchgegangen.
Einer meiner Lieblingswege zwischen Wössingen und Wöschbach
Jeden Tag ein wenig mehr Frühling
Auf Jöhlinger Gemarkung – solche Waldrandwege mag ich sehr gerne
Die letzten zwei Tage war nicht so an Wandern und Laufen zu denken. Es war sehr windig und stärkere Regenfälle waren auch zu verzeichnen. Sogar ein kurzes Gewitter hatten wir. Fängt ja schon früh an. 🙁 Hoffe ja ab morgen wieder vermehrt auf Achse sein zu können.
Kein Wanderwetter
Blick auf Wössingen am Sonntag
Am Sonntag ging es gerade noch so mit dem Wetter. Heute lockte es mich nicht auf Wanderschaft. Bin nach Bretten gefahren zum Tanken und Brennmaterial herbeischaffen. Es ging so ein blöder kalter Wind, obwohl es noch nicht einmal so kalt ist. Immerhin waren es 13° C, es kam einem kälter vor durch den unangenehmen kräftigen Wind. (auffrischend bis ca. 60 km/h aus westlicher Richtung und aktuell um Mitternacht immer noch 11° C)
Die ganze Woche wird es wohl nicht so toll mit dem Wetter werden.
Es gibt aber auch immer Lichtblicke
Am Walzbach – Es kommt aber immer mehr Grün und Leben ins Blickfeld
Vor der Dunkelheit in Wössingen
Bunkerwelt – Langweilig wird mir gewiß nicht, es wartet im Innenbereich genug Arbeit auf mich. Da kommen manchmal so ein paar Wind- und Regentage ganz gelegen. Sonst bleibt zu viel liegen. 🙁
Rundwanderungen im Vorfrühling
Am Montag fast 3 1/2 Stunden auf Rundwanderung in den umliegenden Wäldern unterwegs. Heute genauso lange und intensiv eine Rundwanderung von Wössingen nach Wöschbach, dort länger den Panoramaweg entlang Richtung Berghausen an Söllingen vorbei. Durch den Bannwald auf dem Sonnenberg zurück ins Heimatdorf. Ein neues Waldstück erkundet und insgesamt viele neue Wege beschritten und neues Gelände erkundet. Es war noch eine Idee frühlingshafter wie gestern und auch noch etwas wärmer. Im geschützten Südhofbereich hatten wir 16° C bis 25° C über die Mittagszeit.
Leider in der Ferne – hier in Richtung Schwarzwald und Pforzheim – diesiger, besonders auch in / über der Rheinebene hing ein Dunstschleier.
an der Flugleitanlage in Wöschbach vorbei in den Wald
in den Wöschbacher Wald zum Panoramarundweg unterwegs
Blick in Richtung Rheinebene und Karlsruhe man sieht vor lauter Dunst nichts. Auch für morgen sind für Rhein, Donau und Bodensee u.a. wieder hartnäckiger Hochnebel angesagt. 14° Höchsttemperatur könnten es bei uns werden.
In Richtung Berghausen unterwegs
Durch ein Naturschutzgebiet hindurch
solche Begegnungen sind mir lieber wie Menschliche
Wöschbach von der anderen Seite von Berghausen her kommend
Weg zurück nach Wössingen
Man merkt nun wieder, die Tage werden länger und somit habe ich Abends gut eine Stunde gewonnen zum Laufen. Freue mich sowohl auf den Frühling und dann wieder die Sommerzeit, die ich nach wie vor toll finde.
In Feld und Flur sowie Wald in Erwartung des Frühlings
In Feld und Flur unterwegs in Richtung Diedelsheim, Gondelsheim…
solche Wege liebe ich, besonders wenn ich niemand zu Gesicht bekomme
Immer noch viel Windbruch zu sehen
In Richtung Gondelsheim + Neibsheim unterwegs
Februarlandschaft – es war aber schon etwas milder wie die Tage zuvor und vor allem der eklige, kalte Ostwind war weg.
Februarlandschaft bei Gondelsheim – sogar die Sonne unternahm Anstrengungen die Wolken- und Dunstdecke zu durchdringen. Ein Hauch von Frühling war wieder zu spüren. Jeder Tag bringt ihn jetzt etwas näher. Freue mich schon. 🙂
Etwas Himmelsbläue wurde schon gesichtet
Bauernstelle Dossental zwischen Gondelsheim und Helmsheim
eine eigenartige Stimmung lag über der Landschaft
Blick über Dossental hinweg in Richtung Helmsheim und Heidelsheim. Da es schon gegen Abend zu ging (17Uhr) war es schon diesiger.
Rundwanderung im Weingartener Moor
Bohlenrundweg im Weingartener Moor
Bruchwald im Weingartener Moor
Weihersee im Weingartener Moor
vereister See im Weingartener Moor
Uferbereich Weingartener Moorsee
Verlandungstümpel im Weingartener Moor
Moortümpel im Weingartener Moor
Moorgraben im Weingartener Moor
Verlandungsflächen im Weingartener Moor
Verlandungsflächen im Weingartener Moor (Themenpark BW)
Eine verlorene Woche, verlorene Zeit…
Die vergangenen 8 Tage waren mehr oder weniger verlorene Zeit für mich. Durch starke arthrotische Schmerzen, ausgehend von der HWS bis stark in die Schultern ausstrahlend, Arme und zum Schluß auch noch in die Füße abstrahlend, war an Lebensqualität nicht zu denken. Durch die Schmerztabletten habe ich mir auch noch Magenprobleme eingehandelt. Bin dann am Mittwoch vor einer Woche zu einem neuen Arzt gegangen und habe mir punktuell mit Procain den Schulter- und HWS-Bereich spritzen lassen. Wiederholung am vergangenen Mittwoch und jetzt ist es wieder erträglicher geworden. Der Familie geht es soweit auch wieder besser.
Habe gleich meine “neue Freiheit” ausgenutzt und umfangreiche Wanderungen unternommen. Das Laufen hatte mir die Krankheitstage hindurch doch arg gefehlt.
So langsam bin ich wieder im Lauf-Rhythmus drin. Nur das Wetter könnte etwas freundlicher sein. Weingartener Moor war angesagt und gestern eine Rundwanderung zwischen Obergrombach, Weingarten und der Ungeheuerklamm und rauf und runter die umgebenden Höhenberge. Ärgerlich zur Zeit, überall kreischen die Holzsägen und unverhofft sind mal wieder Waldwege gesperrt.
steiler Pfad runter in die Ungeheuerklamm
Abwärtspfad – Im Wald war es ja erträglich, aber auf den freien Höhenflächen war ein eisiger Ostwind. Es wird Zeit für den Frühling. Die Vögel sind ja schon vermehrt zu hören, besonders auch die Meisen.
Zum Ausgang hin … der Ungeheuerklamm – auf den Bildern kommt die Dimension und die tiefen Einschnitte gar nicht so zu Geltung.
Schutzhütte in der Ungeheuerklamm
Seitenarm der Klamm – viel weiter kam ich nicht – weil der überwiegende Teil wegen Holzfällerarbeiten gesperrt war. Somit mußte ich auf den Höhenweg des hinteren Katzenberges ausweichen.
Mal wieder etwas angeschlagen…
Sporadisch aufflammend plagen mich verschiedene arthrosische Schmerzattacken, besonders ausstrahlend von der HWS in den Schulterbereich. Das momentane Wetter ist Gift für die Knochen und Muskeln. Obwohl eine Abneigung gegen Chemiebomber und Schmerztabletten, mußte ich doch ein paarmal Weidenrinde-Schmerztabletten einnehmen. Erschwerend kommt hinzu, seit Tagen wollen die verschiedensten Bakterien und Viren mein Abwehrbollwerk kapern. Von allen Seiten werde ich eingedeckt, Frau Gemahlin hat einen schweren grippalen Infekt und von der Arztpraxis neue Varianten mitgebracht, Enkelin Klein-Lena seit heute auch eine Erkältung, in der Schule gehen die Krankheitserreger auch um. Tochterkind und Schwiegersohn auch befallen, da war ich bislang der Einzige der verschont war. Doch nun habe ich auch ein wenig den Schnupfen. War heute auch nicht laufen, sondern habe einen Mittagschlaf abgehalten, was selten vorkommt. Dafür war ich am Wochenende um so emsiger unterwegs.
Wiesenlandschaft bei Weingarten
Vorfrühlingshaftes Wetter am Weingartener Moor
Das Weingartener Moor ist ein Naturschutzgebiet im Land- und Stadtkreis Karlsruhe. Bei dem Moor handelt es sich um ein Niedermoor mit offenen Wasserflächen. (Wiki)
Naturschutzgebiet Weingartener Moor – Bruchwald Grötzingen liegt im Stadt- und Landkreis Karlsruhe auf den Gemarkungen Grötzingen und Weingarten. Es stellt eine der letzten naturnahen Restflächen der Kinzig-Murg-Rinne dar, einer ehemaligen Flussniederung am Ostrand des Oberrheingrabens. Es ist das älteste Naturschutzgebiet in der Kinzig-Murg-Rinne und zusammen mit dem Bruchwald Grötzingen auch eines der größten. (Themenpark Umwelt BW)
Bei Eiseskälte im großen Wald
Im Wössinger großen Wald zwischen Wössingen und Bretten unterwegs gewesen. Über zwei Stunden bei eisigen Ostwind, war aber nach kurzer Zeit erträglich und im Wald war es ja geschützter.
Solche Waldwege sind für Waldläufer, der ich nun mal bin, immer wieder eine Freude. Schon in jungen Jahren war ich ein Waldliebhaber. Es ist auch nie fad oder langweilig, denn es gibt immer etwas zu entdecken.
Wichtig für die Natur und Lebewesen
Der letzte Sturm hat doch überall im Wald seine Spuren hinterlassen.
Sturmbruch – Da darf man auch nicht zur falschen Zeit am falschen Ort sein.
Sturmbruch – wobei dies nicht vereinzelt zu sehen ist, sondern in jedem Waldstück.
Neubaugebiet in Dürrenbüchig – Stadtteil von Bretten
Bei der Heimkehr dann ein heißer Tee, Holz neu aufgelegt und die wohlige Wärme genießen in der Bunkerverpflegungsküche 😆
Das bekommt mir nicht…
Das momentane naßkalte Nebelwetter bekommt mir überhaupt nicht, es kriecht in die maroden Altersknochen und zwackt und zwickt und reißt.
Trotzdem bin ich regelmäßig auf Lauftour und es macht auch bei diesem Wetter Spaß. Drei Tage hatte ich aber ziemliche Schulterprobleme (Schmerzen).
Die Kälte versucht zwar durch die Kleider zu kommen, gut angezogen und bei zügigem Unterwegssein, hält sich Frieren aber in Grenzen. Ein Vorteil bei diesem Wetter, es sind sehr wenige Menschen In Wald und freier Natur unterwegs.
Winterwald in Walzbachtal – Die Schneemenge hält sich bei uns in Grenzen
Ballonfahrer bei Eiseskälte in Walzbachtal
Würde ich nur hinter dem warmen Ofen sitzen, würde ich solche Momente nicht mitbekommen. Außerdem würde ich meinem Körper und meiner Gesundheit keinen Gefallen tun. Wenn ich fast täglich so 1 bis 2 1/2 Stunden laufe, habe ich immer noch genügend Zeit für meine anderen Belange.
Dieser Winter ist mal wieder etwas strenger, was in unserer Region eh selten der Fall ist. Die Frosttemperaturen halten sich bei uns aber moderat im einstelligen Minusbereich. Davon abgesehen, in der Mehrzahl der Tage hatten wir sonniges Wetter, was eigentlich nicht die Regel ist um diese Jahreszeit. Auch der November und Dezember war erstaunlich freundlich, beide Monate gingen für mich auch schnell herum, was mich doch sehr verwunderte. Keine Spur von Tristesse war zu vergegenwärtigen, aber auch schon lange nicht mehr, bin ich in beiden Monaten so viel gelaufen wie diesmal.
Winterlandschaft in Walzbachtal-Wössingen
Eigentlich wollte ich ja noch mehr schreiben zu dem Thema: Das bekommt mir nicht! Da es aber schon ein längerer Beitrag ist, muß ich splitten. Die Zeit hat auch öfters was dagegen. Meine Blogpause fiel ja auch mal wieder länger wie geplant aus. Hatte aber auch Schwierigkeiten mit dem Computer und auch längeren Internetausfall. Außerdem habe ich an verschiedenen Themen intensiv gearbeitet, gelesen und recherchiert. Die Zeit verfliegt mir eh wie dahineilende Wolken im Sturmwind. Nun ist schon bald der erste Monat des Jahres auch zu Ende.
Das momentane Wetter bekommt mir zwar nicht…
Das naßkalte Wetter läßt meine Arthrose aufblühen und zwackt doch an allen Ecken und Enden. Erstaunlicherweise gingen mir die zwei Horrormonate November und Dezember schnell herum. Der November war diesmal auch nicht ganz so grauselig wie öfters der Fall. Bin aber trotzdem ziemlich regelmäßig gelaufen.
Winterlandschaft zwischen Wössingen und Wöschbach – Immerhin war ich da auch wieder 2 Std und 20 Min. unterwegs.
Original – da ich die Bilder grundsätzlich nicht nachträglich aufbessere wird deutlich, es war ein düsterer Wintertag.
Sie hat mich nicht vergessen, die Gute 😆
Dezemberimpressionen
Es ist zwar die ganzen Tage neblig und naßkalt, aber im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, bin ich diesen Winter emsig auf Wanderschaft,
Blick auf Weingarten in der Rheinebene
Es war eine Rundwanderung um den Kirchberg in Weingarten angesagt.
Jede Jahreszeit hat ihre Reize. Es heißt halt nur, die Augen offen halten und einen Blick dafür zu haben um all die Kleinigkeiten zu sehen.
Weingartener Weinberglandschaft auf dem Kirchberg
Blick in Richtung Grötzingen / Durlach und auf die B3
Der Verkehrslärm von dieser vielbefahrenen Bundesstraße und der nahen Autobahn Basel – Karlsruhe – Frankfurt – die A 5 brandet bis hier hoch.
Für mich immer ein Warnzeichen, ja nie in der Nähe solcher Verkehrswege wohnen zu wollen. Auch eine große Stadt in der Nähe ist von Übel.
Weingartener Weinbergwerg auf dem Kirchberg
Weinbergweg Weingarten Kirchberg
Weinbergweg – diese Wege laufe ich zu jeder Jahreszeit gerne und sie haben auch zu jeder Jahreszeit ihren Charme.
Abendwanderung
Sonnig und doch auch neblig
Blick von Wössingen auf die Jöhlinger Weinberge
Laufen stärkt die Nerven und regt die Fettverbrennung an. Denn, kaum ist es jetzt ein wenig winterlicher, habe ich gewichtsmäßig schon wieder zugelegt. Immerhin fast 3 kg, so schnell kann man gar nicht gucken wie man die Pfunde wieder drauf hat. Allein deswegen werde ich diesen Winter bestrebt sein, im Gegensatz zum letzten, häufiger zu laufen.
In Richtung Königsbach und Schwarzwald neblig-diesig, direkt über Wössingen jedoch Sonne un blauer Himmel. Und was sagt das aus: Genau! Erraten! Dort wo die Sonnenkinder wohnen scheint auch die Sonne. 😆
Golfplatz in östliche Richtung
Bewegung und Laufen stärkt nicht nur den Herzmuskel, sondern ist generell gut für starke Muskeln. Es reichen sogar schon regelmäßige Spaziergänge aus um die Muskeln und die Muskelfasern zu stärken.
Nur vereinzelt an sehr ungünstigen Stellen haben wir ein wenig Raureif. Denn Nachts hatten wir auch bei uns um die 0° C bis minus 2° C in den Morgenstunden.
Da bin ich dann doch immer froh, in einer begünstigten Klimaecke von Deutschland zu wohnen. Denn mit Kälte, Frost oder Schnee habe ich es nicht so. 🙁
Wössinger Feldflur – solche Feldwege laufe ich gerne, da sind nämlich die wenigsten Menschen unterwegs. 😉
Blick in Richtung Obstplantage und Wössinger Zementwerk
Wo allerdings die Sonnenkinder laufen ist es sonnig 😆 ![]()
Robilina knipst ein wenig mit den Farben ![]()
Ruhe und Gelassenheit
Das Versprechen auf einen grünen Frühling
”Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.
Wieder Atem holen lernen, das ist es.”
(Christian Morgenstern)
Das ist zur Zeit sehr gut möglich. Auf meinen Wanderungen begegne ich kaum noch Menschen. Das erzeugt eine solch angenehme Ruhe und Besinnlichkeit in Feld und Wald. Nur die beiden letzen Tage war es mir doch zu naßkalt und grau.
Da Bewegung heute Mangelware ist, nehmen auch die einschlägigen Krankheiten zu. Während die Steinzeitmenschen oft pro Tag bis zu 40 Kilometer zurücklegen mußten, mangelt es den heutigen Sesselfurzern an derselbigen Bewegung.
Die beste Strategie gegen das Altern ist nun mal Bewegung und Laufen.
Die Krankheiten des Bewegungsmangels sind Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall um nur ein paar zu nennen.
Wege der Besinnung
Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer der gleiche.
Achtsamkeit führt dazu, der Dinge wahres Wesen zu erfassen.
Ruhigsein im Gemüt dazu, dem Fluß der Bewegung
die rechte Richtung zu geben.
Nicht das Spektakuläre ist gefragt, sondern die Gleichmäßigkeit
des Schreitens schafft die innere Ruhe.
Dieses bewusste Schreiten, erzeugt Augenblicke der Freiheit
und Gefühle des Glücks.
Laufwetter
Dieses Hochdruckwetter werde ich ausgiebig ausnutzen und die heimischen Wälder und Flure durchstreifen. Heute wolkenloser Himmel, aber recht frisch mit einer Höchsttemperatur von nur 6° C und dabei ein kalter Wind aus östlichen Richtungen.
aktuell um 20:15 noch + 0,5° C und ein Luftdruck von 1035 hPa.
Immer wieder merke ich es in aller Deutlichkeit wie wichtig und guttuend Wandern und Laufen für mich ist.
Vom Glück durch die Natur zu gehen
„Vom Glück durch die Natur zu gehen“ von Henry David Thoreau dieses Buch habe ich aus dem hintersten Bibliothekseck rausgefischt und mal wieder quergelesen.
Der Gang in die Natur als Heilmittel gegen die Unbilden der Zivilisation – Henry David Thoreaus ebenso lebenskluger wie stilistisch brillanter Essay von 1861 ist heute aktueller denn je. Für den berühmten Autor von „Walden“ und „Vom Ungehorsam gegen den Staat“ sind seine Streifzüge durch die vom menschlichen Eingriff unversehrte Natur Akte der Reinigung von Körper und Geist, die umso nötiger werden, je intensiver der Mensch sich den Auswüchsen moderner Gesellschaft ausgesetzt sieht. (Buchklappentext)
”In meiner Umgebung gibt es viele schöne Wanderwege, und obwohl ich seit vielen Jahren fast täglich und manchmal sogar tagelang wandern gehe, bin ich sie noch nicht alle gegangen. Ein ganz neuer Ausblick ist ein großes Glück, daß ich noch immer an jedem beliebigen Nachmittag erleben kann.”
(Henry David Thoreau, Vom Glück, durch die Natur zu gehen, S. 17)
Genau so sehe ich es auch. Muß immer wieder staunen, wie viele Wege ich schon sehr lange nicht mehr gelaufen bin oder noch gar nicht. Auch in unmittelbarer Umgebung gibt es immer wieder Neues zu erkunden und zu entdecken. Man darf nur nicht achtlos und mit Tomaten auf den Augen durch die Welt stolpern.
“Ich bin in meinem Leben nur ein oder zwei Menschen
begegnet, welche sich auf die Kunst des
Gehens verstanden, die sozusagen eine Begabung
für das Schlendern besaßen, ein Wort, dessen
englische Form sauntering sich in schöner Weise
ableitet »von den Müßiggängern, die im Mittelalter
durch die Lande zogen […}” ( S.7 w.o.)
Weg in den Jöhlinger Weinbergen
”Vielleicht aber sollten wir auch den kürzesten Gang im Geist eines unsterblichen Abenteuers antreten, so als wollten wir nie zurückkehren….” (ebenda S.9)
Auch um diese Jahreszeit ist es erholsam zu laufen
Was wir nicht nutzen, verlieren wir. Das gilt besonders für unsere Muskeln.
Das merke ich an mir selber immer wieder. Wenn eine zu lange Pause zwischen dem Laufen liegt, merkt man dies als Defizit sofort. Innerhalb von zwei Wochen verlieren wir bis zu 500 Gramm Muskelmasse, wenn wir sie nicht nutzen. Zusätzlich zum normalen Muskelabbau führen einseitige Belastungen, ob Sitzen oder Laufen, zu einer Verkürzung der Muskulatur.
Allein schon beim Anblick einer schönen Landschaft nehmen Puls, Blutdruck und Muskelspannung ab. Zugleich wächst die Konzentration stimmungsaufhellender Hormone.
”Tatsächlich läßt sich eine gewisse Parallele feststellen zwischen den Möglichkeiten, die eine Landschaft in einem Umkreis von zehn Meilen oder innerhalb der Grenzen einer Nachmittagswanderung bietet, und den siebzig Jahren eines Menschenlebens. Mit beiden wird man nie ganz vertraut.” (S.17 w.o.)
Am Wössinger Wald – Gehen ist Bewegung im Rhythmus der Natur
Allerdings war das heutige Sonntagswetter unter aller Sau. Da hatte ich ehrlich gesagt Null Bock zum Laufen. Tristes Novemberwetter, Grau in grau, neblig-diesig, naßkalt und Nieselregen. Kälter wie die Tage zuvor mit aktuell 8° C (um 20 Uhr) bei 11° C Höchsttemperatur heute, Luftdruck steigt auf aktuell 1024 hPa.
Triste Novemberwirklichkeit
Herbst
Der Herbst ist da mit seinen rauen Winden,
Er ist gekommen, eh du es gedacht.
Du sahst des Sommers zarte Blüten schwinden,
Sahst Blätter welken, fallen, über Nacht,
Und Alles ruft dir ernst und mahnend zu:
O Menschenkind, einst wirst auch scheiden du!
(1. Strophe v Ida von Conring)
Sieh‘, wie der Sonne letzter matter Schimmer,
Ein falber Goldstrahl, durch die Wipfel floss,
Ist’s noch das mächt’ge Taggestirn, das vormals
Die heißen Flammenpfeile niederschoss?
Wie Abschiedsgrüßen winkt ihr Strahl dir her:
Auch du wirst gehn, und Scheiden ist so schwer.
(2. Strophe – v Ida von Conring)
Abendwanderung
Unterwegs war ich öfters, wenn auch nicht so regelmäßig wie in der wärmeren Jahreszeit. Aber auch jetzt will ich nicht einrosten.
Buch: Die Heilkraft der Bewegung
“Neben der gesunden Ernährung ist nämlich vor allem die regelmäßige körperliche Aktivität der Garant für eine starke Gesundheit. Egal welches Alter – Bewegung hat jeder nötig. Dabei geht es nicht um den Anspruch an ein Schönheitsideal, sondern darum, allseits bekannten Volkskrankheiten wie Asthma, Rückenschmerzen, Depression, Diabetes, Osteoporose und Herzinsuffizienz vorzubeugen und unterstützend zur ärzt lichen Behandlung selbst Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu nehmen.” (Buchtext)
Merke es immer wieder wie gut mir das Laufen tut. Wenn eine zu lange Pause dazwischen liegt, macht es sich negativ bemerkbar.
Am Walzbach auf Weingartener Gemarkung
Blick auf den Wartturm in Weingarten
Blick auf Weingarten vom Kirchberg aus
Blick auf Weingarten und in die Rheinebene
Hinauf ihr Brüder in die Sonne – Weg den Kirchberg hoch in die Weinberge
Weingarten in der Abenddämmerung
Weingartener Weinberglandschaft im Novemberabend