Archiv des Autors: Oskar Unke
Wo ist er?

Wann kommt er?
Ich wollte nie erwachsen sein
Mal wieder ein Wort zum Sonntag

Schmatz!
Neue Interessen

Zur Zeit ist für mich von Interesse (ein wenig von unserer Tochter angesteckt): 1. Deko 2. Design 3. Innenarchitektur 4. Wohnen (Wohngestaltung) 5. Häuser umbauen etc.

Ein paar neue Links zu diesem Thema habe ich auch eingebaut.

Da der Platz hinten und vorne mal wieder nicht ausreicht, habe ich
mir noch zwei neue Regalbretterablagemöglichkeiten im Flur des Bunkers
erschlossen. Nicht zuletzt um zusätzliche Sammlerobjekte, in diesem Fall Fachhefte, unterbringen zu können.

So betagte Bücherkuschelstuben ist nach meinem Geschmack
Eine Heimat finden
Sehnsucht … Fernweh
Zeitfenster erwischt

Für unseren kleinen Ausflug mit Klein-Lena auf den Michaelisberg habe
ich das richtige Zeitfenster (Wetterfenster) gefunden. Der Vormittag
war bei uns wettermäßig nicht so berauschend. Bei unserer Ausfahrt
war es aber besser geworden. Zuhause angekommen hatten wir alsbald
ein Gewitter und Regen. Es war ein sehr schwüler Tag heute, richtiges
Kreislaufwetter.

Im Osten und Südost war noch schöner blauer Himmel, nördlich und
vor allem im Westen und in Richtung Süden (Rheinebene) war es sehr
diesig und dunstig. Über der Rheinebene liegt oft so eine Dunstschicht
wenn wir von den Kraichgauhügeln in diese Richtung schauen.

Blick in Richtung Heidelberg und Odenwald / Neckartal

Klein-Lena hat es heute mit dem Fernrohr (Fernglas) gehabt, war mal wieder
was Neues.

In der Kapelle war dann noch Kerzen anzünden angesagt.

Wir kommen immer wieder gerne an diesen geschichtsträchtigen Ort.

Klein-Lena war dann so geschafft, sie wollte dann bald bei uns in
die Heia.
Volles Programm

Die Buchlektüre muß ich aber mehr in die Abend- und Nachtstunden
verlegen, denn Enkelin Klein-Lena wird nun bald vier Jahre und belegt
und bucht bei mir immer mehr Zeit und Zuwendung. Vollzeitjob Opa
ist also angesagt. Heute z.B. kleine Rundwanderung um einen Bagger-
see.

Baggersee in Weingarten

Der Vormittag war ja wettermäßig nicht so toll, ab Mittag wurde es
aber zunehmend besser, wärmer und Sonnenschein.
Hügelhüpfer

Hügelhüpfer war ich am Pfingstmontag im Kraichgauer Hügelland
Dabei bin ich im Mittelalter gelandet auf der Ravensburg bei Sulzfeld
im Kraichgau

Die Burg war regelrecht belagert


Ravensburg im Kraichgau

Zeitweilig war es sehr schwül-gewittrig. Im Hintergrund die
schwache Silhouette der Pfälzer Berge
Die Narrenschiffe in schwerer See
Das Narrenschiff – Reinhard Mey (live)
Die Narrenschiffe werden immer mehr. Der EURO-Wahnsinn treibt so langsam aber sicher seinem irrsinnigen Höhepunkt zu. Diese Politstümper fahren die Karre an die Wand in ihrer Verblendung. Siehe dazu die neuesten Meldungen und Entwicklungen (Das viertgrößte spanische Geldhaus braucht Milliarden vom Staat. Die Rettung könnte zur teuersten in der Geschichte des Landes werden das selbst hoch verschuldet ist. —> Schuldenkrise: Spanische Bank Bankia braucht 15 Milliarden Euro vom spanischen Staat. [Zeitbericht]

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Da steht er und steht und steht …

Da steht er und steht nun schon einen Monat und nichts tut sich.
Mein neuer Drucker, ein Canon PIXMA MG 5250 Hatte ja erst einen
Epson Styles SX 125 Drucker gekauft, der nervt aber nur. Leider
hat mein ca. 7 Jahre alter Canon Drucker i 560 keine Lust mehr zum
drucken. Er läßt sich einfach mit keinem Trick der Welt mehr zur Arbeit
animieren, er meint es sei an der Zeit in Rente zu gehen. Fakt ist, der
Druckerkopf ist hinüber und einen neuen zu kaufen lohnt bei dem Alter
nicht mehr (würde rd. 75 kosten)
Früher wäre es undenkbar für mich gewesen, etwas so lange anstehen zu
lassen und im Zweifel hätte ich eine ganze Nacht Arbeit drangehängt.
Seitdem ich aber die Altersschallmauer (60 J) durchbrochen habe, gehen
bei mir die Uhren anders. Erschwerend kommt hinzu, der Winter mit seiner
für mich bereit gehaltenen Wintererstarrung, ist zwar vorbei, der Frühling
hat mir aber eine nahtlos übernommene Frühjahrsmüdigkeit beschert. Zur
Zeit kann ich ohne Not und Gewissensbisse gut und gerne auch mal
10 Stunden an einem Stück herunterratzen (pennen). Die arge Schwüle
und ungewohnte Hitze der letzten Tage, tut ein übriges dazu und lähmt,
macht schlapp und lustlos 🙁

Habe auch intensiv das Prinzip der Kontemplation (Rückzug auf sich selbst, Versenkung in sich selbst) praktiziert.
Das Buch vom Mönchischen Leben
„Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann –
und ich fasse den plastischen Tag.
Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.
Nichts ist mir zu klein und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß,
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los…
Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn. “
(Auszug aus obigen Buchtext -von Rainer Maria Rilke
Aus: Das Stundenbuch (1899)
Manchmal möchte ich, manchmal nicht
Nachtgedanken

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen mißfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“
„Trotz all ihrer Fortschritte hat die Philosophie nicht vermocht, den Massen ein Ideal zu bieten, das sie bezaubern könnte. Da ihnen aber Täuschungen unentbehrlich sind, so wenden sie sich unwillkürlich, wie die Motte dem Licht, den Rednern zu, die sie ihnen bieten. Die große Triebkraft der Völkerentwicklung war niemals die Wahrheit, sondern der Irrtum.“
(Gustave Le Bon: Psychologie der Massen,
Neuauflage:
Psychologie der Massen, dt. v. Rudolf Eisler, Kröner, Stuttgart 2008)
Vergänglichkeit
Sad Violin [HQ]
Dein klares Aug und deine frischen Wangen,
Dein Bild wird, der Vergänglichkeit entrafft,
Stets jugendhell vor meiner Seele prangen.
Das Alter aber zehrt an meiner Kraft,
Der Lenz erweckt in mir den alten nicht,
Da prüf ich mich, da fühl ich mich erschlafft.
(Auszug von Auf den Tod von Otto von Pirch –
( Chamisso-SW – Werke Bd. 1, S. 487 / 488)
Kleine Nachtmusik, die aber oft etwas schwermütig macht.

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Die Zeit läuft uns davon

Alles was man hat und liebt,
muß man loslassen irgendwann.
Die Wesen aus der Zeit fliessen,
Aus der Zeit gehn zum Wachstum sie,
Gehn unter in der Zeit; – Zeit ist
Unreale Realität.
[Indische Philosophie: Sechzig Upanishads des Veda,
S. 341)

„Die Art, wie diese Nichtigkeit aller Objekte des Willens sich dem im Individuo wurzelnden Intellekt kund giebt und faßlich macht, ist zunächst die Zeit. Sie ist die Form, mittelst derer jene Nichtigkeit der Dinge als Vergänglichkeit derselben erscheint; indem, vermöge dieser, alle unsere Genüsse und Freuden unter unsern Händen zu Nichts werden und wir nachher verwundert fragen, wo sie geblieben seien. Jene Nichtigkeit selbst ist daher das alleinige Objektive der Zeit, d.h. das ihr im Wesen an sich der Dinge Entsprechende, also Das, dessen Ausdruck sie ist. Deshalb eben ist die Zeit die a priori nothwendige Form aller unserer Anschauungen: in ihr muß sich Alles darstellen, auch wir selbst. Demzufolge gleicht nun zunächst unser Leben einer Zahlung, die man in lauter Kupferpfennigen zugezählt erhält und dann doch quittiren muß: es sind die Tage; die Quittung ist der Tod.
[Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. – Schopenhauer-ZA Bd. 4, S. 671-672)

„Hier ist das Ende des Tages. Der Schein der niedergehenden Sonne erinnert an die Bedingtheit und Vergänglichkeit des Lebens. In dieser äußeren Unfreiheit werden die Menschen meist auch innerlich unfrei. Entweder ist ihnen die Vergänglichkeit ein Antrieb zu um so ausgelassenerer Lustigkeit, um das Leben zu genießen, solange es noch da ist, oder sie lassen sich von der Trauer hinreißen und verderben sich durch die Klage um das nahende Alter die kostbare Zeit. Beides ist vom Übel. Dem Edlen ist ein früher oder später Tod nicht zweierlei. Er pflegt seine Person und wartet sein Los ab und festigt dadurch sein Schicksal.“
[Chinesische Philosophie: I Ging – Buch der Wandlungen. S. 123)

Verkünsteleien mag ich nicht mehr so

Mag nicht mehr fünf Minuten mich durch Einstellprogramme der
Kameras durchhangeln, um dann ein Bild zu machen …
Nein, da halte ich es jetzt lieber so:
“ Wer aber zu den Point-and-Shoot-Fotografen gehört (also zu denen, die sich nur auf ihr Motiv und nicht auf ihre Kamera konzentrieren wollen) könnte mit der sehr einfachen Handhabung der SP-810 UZ glücklich werden. Mit an Bord ist selbstverständlich die intelligente Automatik, welche die fünf am häufigsten benötigten Motivprogramme automatisch einstellen kann.“ So schlecht fährt man damit nun auch nicht.“
„Die SP-810UZ will zeitraubende manuelle Einstellungen unnötig machen, so dass sich der Fotograf voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren kann. Dazu erkennt der i-Auto-Modus die fünf wichtigsten Fotosituationen und optimiert automatisch alle Einstellungen wie Fokus und Belichtung. Mit weiteren Funktionen, beispielweise der erweiterten Gesichtserkennung und dem Beauty Modus, sollen hochwertige Aufnahmen mit der SP-810UZ zu einem Kinderspiel werden.“
„Es ist also auch eine Typ-Frage, ob man eine Kamera mit manuellen Einstellungsmöglichkeiten braucht. Die Vollautomatiken sind inzwischen so gut, dass sie sogar zwischen unterschiedlichen Lichtsituationen und Motiven unterscheiden können. Also wird man, wenn man auf diesen Modus zurückgreift, nur sehr selten schlechter belichtete Fotos erhalten, als wenn man alles manuell eingestellt hätte. Ganz im Gegenteil, denn gerade am Anfang ist es ganz schön kniffelig, auf Anhieb die richtige Belichtung hinzubekommen.“ (Aus einem Testbericht)
Es ist eh alles immer ein Kompromiß und eine total optimale Lösung kaum
erreichbar. Es ist wie im Leben generell. Da habe ich mich auch sehr gewandelt und zurückgenommen – von der perfektionistischen Jungfrau wegentwickelt. Man kann alles übertreiben und Unsummen für Kameraausrüstungen will ich auch nicht ausgeben. Generell bearbeite
ich auch die Aufnahmen (Bilder) nicht, sondern will sie so haben wie gesehen.

Blick von unserer Terrasse am Ostersonntag
Habe mir selber was ins Nest gelegt

Da habe ich die Bescheidenheit und meine Vorbehalte mal wieder
zur Seite geschoben und bin schwach geworden. Habe mir selber
ein Oster (EI) Geschenk ins Nest gelegt.

Das ist sie die ….(!)

Und dies obwohl ich schon die Olympus SP-610UZ habe
Ob mich dies dazu angestiftet hat … ?

Tu dir selbst etwas GUTES (?)
Oder hatte ich im Hinterkopf, wenn ich noch rauchen würde bräuchte
ich weitaus mehr Teuronen und dies Monat für Monat —-> Selbstbelohnung —-> Selbstmotivation
Seit ewigen Zeiten so

Dummheit und Unwissenheit
Sie wird den Menschen systematisch aufgezwungen durch
Tradition und Erziehung, wobei immer die Herrschaftsinteressen
eine wesentliche Rolle spielen. Man braucht die menschliche
Dummheit, Desinteresse und Gleichgültigkeit, um den gesellschaftlichen
Status quo aufrechtzuerhalten. Sehr gut momentan mal wieder beim
absurden EURO-Theater zu beobachten.
Huch! Der Osterhase steht schon vor der Tür

Allen Lesern und Besuchern von Absurd-AG
wünsche ich angenehme Osterfeiertage.
Ein wunderschöner Frühlingstag ging zu Ende

In der Sonne angenehm warm bei superblauem Himmel.
Leider war ein etwas hinterhältiger frischer Wind zu verzeichnen. 🙁

Das es so schön geworden ist war etwas überraschend.
Dafür ist es leider zu spät

Was meinst du Agathe!
Haben wir noch eine Chance oder ist es schon zu spät?
Keine Macht den Doofen!!!

Finanzakrobaten, die mit Milliarden jonglieren, aber das kleine Einmaleins nicht beherrschen. Politiker, für die nur Stimmen zählen statt Argumente. Religiöse Fanatiker, die uns mit modernsten Waffen ins Mittelalter zurückbomben wollen: Hinter der globalen Misere steckt, so Schmidt-Salomon in seiner mitreißenden Streitschrift, eine einzigartige, weltumspannende Riesenblödheit. Ein Aufruf zum Widerstand gegen den Irrsinn unserer Zeit. (Buchklappentext)
Da habe ich auch überhaupt keine Hoffnung mehr. Die Lektüre in letzter
Zeit hat mich darin auch nur bestärkt.

Denk ich an Absurdistan Germanistan,
bin ich um den Verstand gebracht….
Religiotie auch Ökologiotie und Ökonomiotie als menschheitsgefährdende Wahnvorstellungen (Infolink)
So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe über platteste Boulevardthemen, während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden. Gleichzeitig wird mit strategisch geplanten und systematisch inszenierten Kampagnen gezielte Desinformation betrieben – so lange, bis alle der Botschaft glauben, die durch vermeintliche Experten in die Köpfe gestreut wird. Thomas Wieczorek deckt die Auswüchse und Abgründe der Massenverblödung auf. (Buchbesprechung)
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher. (Einstein)
Klappentext zu Einigkeit und Recht und Doofheit:
Thomas Wieczorek wendet sich diesmal der immer größer werdenden „Doofheit“ der deutschen Gesellschaft zu. Gut recherchiert deckt er die Ursachen und die Verbreitung dieses Problems auf: Wird die Kluft zwischen intelligent und doof immer größer? Sind wir nicht längst alle dieser Verblödung zum Opfer gefallen? Und vor allem: Wer hat Schuld an dieser Verdummung? Vom Bildungsbürger bis zum Ballermann-Urlauber stellt sich oft die Frage: “typisch deutsch“ oder einfach nur “typisch dumm“?

Durchschschnaufen, durchschnaufen, Tieeef Luft holen, Oskar, du bekommst sonst Alpträume und schläfst schlecht und deine Baldriantropfen
sind doch alle 😉
„Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.“ (Klappentext Generation Doof)
Polen fängt gleich neben Borkum an, und Bücher lesen ist sowieso viel zu anstrengend: Symptome für eine Gesellschaft, die zu verblöden droht.
(Wie konnte das passieren)
Zur Versöhnung! Es frühlingt sehr… grün, grün und bunt für das Auge und Gemüt.

Es grünt so grün wenn Oskars Sträucher blühn
Hat da jemand…

… etwas von Unordnung gesagt. 🙁
Bei mir gibt es keine Unordnung BASTA!
Es ist manchmal nur etwas unaufgeräumt 🙂
Nachtgedanken

Nichts bleibt, wie es ist. Kein Widerstand ist dem Strom des Lebens gewachsen. Ihm gilt es nachzugeben, statt gegen ihn anzukämpfen, wie das Wasser zu werden, das mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt.

Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit
verkümmert das ganze spätere Leben. Die emotionale Pest ist dann vorprogrammiert.
Das läßt sich immer wieder erleben, wenn man mit dementsprechenden Erlebnissen und Menschen konfrontiert wird.

Die verborgenen Aggressionen des Alltagslebens
sind tagtäglich auch im Straßenverkehr zu erleben.
Heute ist mir so ein dämliches Exemplar von Autofahrer
wieder einmal fast im Kofferraum drin gewesen, dabei
aber mit einer Hand gelenkt und Handy am Ohr.
Dieser Winter ist mir nicht so bekommen

Besonders die Kälteperiode ist mir aufs Gemüt und die Gesundheit geschlagen. Kränkeln tue ich irgendwie immer noch so vor mich hin. Überhaupt scheinen mir die Winter nicht mehr so zu bekommen. In den letzten drei Winter setzte mir immer irgendwie etwas zu.
Nun geht es ja zumindest wettermäßig aufwärts, die Sonne scheint angenehm tagsüber und verbreitet angenehme Wärme. Nachts ist es ja noch frisch, Feuer brauche ich da noch.
In der Natur regt sich allerorten der kommende Frühling, die Vögel singen teilweise schon so schön. Mein Hofkübelgarten erwacht zu neuem Leben.

Nun wird es Zeit, daß auch bei mir der Lebenssaft in Wallung kommt. 🙁

Die Terrassen- und Gartensaison geht so langsam los, gesonnt habe ich mich schon, nur mit der Arbeit komme ich nicht so richtig in die Gänge.

Die Arbeiten an meinen Themen Lebensphilosophie gehen auch eher schleppend weiter. Bei allem Verdruß rennt mir aber die Zeit in
Windeseile davon.
Aufgetaut

Wer kommt? Wer geht?
Der Winter, der Frühling…??? Fragen über Fragen

Es wird nicht anders, immer das gleiche Spiel…
„Daß oft die allerbesten Gaben
Die wenigsten Bewund’rer haben,
Und daß der größte Theil der Welt
Das Schlechte für das Gute hält;
Dies Übel sieht man alle Tage.
Jedoch, wie wehrt man dieser Pest?
Ich zweifle, daß sich diese Plage
Aus unsrer Welt verdrängen läßt.
Ein einzig Mittel ist auf Erden,
Allein es ist unendlich schwer:
Die Narren müssen weise werden;
Und seht! sie werden’s nimmermehr.
Nie kennen sie den Werth der Dinge,
Ihr Auge schließt, nicht ihr Verstand:
Sie loben ewig das Geringe,
Weil sie das Gute nie gekannt.“
(Arthur Schopenhauer – Aphorismen zur Lebensweisheit – S. 128)

Das Loch, aus dem das Glück entweicht

Der Sog der die Zeit verschluckt
Kann nicht verhindern das der Frühling in den Startlöchern steht

„Erhalte Dir Einfachheit im Denken, Reden und Tun,
damit Du nicht in Verworrenheit und Flachheit sinkest!
Damit erhälst Du das Gesetz der Bewegung, Schönheit und Harmonie.“
(Ephesus)
Sinnieren

Alles besteht im Grunde aus Nichtigkeit, aus Nichts;
Alles ist nur ein kurzes, bedeutungsloses Kräuseln
im Ozean der Nichtexistenz.
Nachschlag

Bücher – Arbeit – Lese – Nachschlag
Da bin ich eingedeckt für die nächste Zeit und mache deswegen mal
den Flattermann.

Genug Arbeit mit meinen Arbeiten über Zeitphilosophie und Lebensphilosophie.

Nebenbei läuft dann noch als Nebeneffekt die philosophische / psychologische Glücksforschung/ bzw. G-Thematik.

Bin dann mal abgetaucht!
Das waren noch Zeiten

Vor zwei Wochen am Rhein
Vor ca. 45 Jahren in Obrigheim am Neckar

Das bin ich als 15jähriger Engel 😆 – nicht Bengel – in Obrigheim
am Neckarstrand mit unserem DB 190 D beim samstäglichen A-Putz
Diese Autos waren noch deutsche Wertarbeit und waren in der
Masse zu unterscheiden. Über minderwertigen Murks, der mich
in letzter Zeit so genervt hat, will ich mich garnicht weiter auslassen,
um nicht den ausklingenden Sonntag zu versauen.
Neue geistige Nahrung oder Mich wundert nichts mehr

Angst vor Sozialabbau, Sorge um die Zukunft es wird immer stiller im Land. Politik und Wirtschaft haben leichtes Spiel: Wir sind auf direktem Weg in den Maulkorb-Staat. Wird Ruhe zur ersten Bürgerpflicht?
Alle Welt ereifert sich, wenn ein Trainerwechsel die Bundesliga erschüttert. Aber keiner sagt etwas zu Videoüberwachung und Internet-Zensur oder zu den Finanzspritzen für marode Unternehmen aus unseren Steuergeldern. Dahinter steckt System: Wir werden manipuliert. Wirtschaft, Politik und Medien machen uns mundtot. Ihre Methoden: das Prinzip Ablenkung, das Prinzip Gleichschaltung, das Prinzip Abstumpfung. Klaus Norbert warnt: Wir sind auf dem Weg in den Maulkorb-Staat. Höchste Zeit, lautstark dagegen anzugehen!
Das Debattenbuch für alle, die sich nicht den Mund verbieten lassen wollen. >>> Buch Die Einflüsterer von Klaus Norbert.
siehe auch zum Thema:
„Die Einflüsterer
Die von dem englischen Schriftsteller George Orwell in seinem utopischen Schauerroman „1984“ prophezeite Total-Diktatur, in der alle Bürger ständig durch Fernseh-Augen überwacht und gelenkt werden, sei längst überholt, verkündete die einflußreiche und allen effektheischenden Übertreibungen abholde „New York Times“, als vor wenigen Wochen auf dem amerikanischen Büchermarkt ein Buch mit dem ominösen Titel „Die verborgenen Einflüsterer“ („The Hidden Persuaders“) erschien*. „Denn mit den Methoden angewandter Psychologie und Psychiatrie manipuliert (die Großregierung oder die Großindustrie) unser tägliches Leben in einer Weise, die jede Überwachung überflüssig macht; wie eine Marionette tun wir, wie uns geheißen, und wie Marionetten wissen wir noch nicht einmal, daß wir manipuliert werden…“ (Spiegel 07.08.1957)
Die Einflüsterer der Republik haben schon lange das Sagen in Absurdistan Germanistan:
„Wirtschaftslobbys bestimmen zunehmend die Politik. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Fehlentwicklung lieferte die Regierung Merkel mit dem Atomkraftpakt und … Die erste Milliarde ging an die Hoteliers. Als die Regierung Merkel vor einem Jahr für das Hotelgewerbe die Mehrwertsteuer um zwölf Prozent senkte und dies als Wachstumsbeschleunigung verkaufte, da erschien derlei plumpe Klientelpolitik noch als ein Ausrutscher. Doch das Milliardengeschenk für die Großspender von CSU und FDP war erst der Anfang. Bald darauf folgte der Freikauf der Finanzbranche von ihren Fehlinvestitionen in Griechenland.“ usw. [Meinung im Tagesspiegel vom 11.12.2010]
siehe dazu auch ein Artikel in Die Zeit vom 12.12.2010

Klappentext:
„Lange Zeit hielt man das Gehirn des Menschen für unveränderlich, vergleichbar der Hardware eines Computers. Inzwischen sprechen viele wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen. Damit nähert sich die Wissenschaft des Nervensystems dem spirituellen Weltbild des Ostens, das davon ausgeht, dass der Geist die Materie beherrscht. Die Implikationen dessen, was Wissenschaftler heute als „Neuroplastizität“ bezeichnen, sind revolutionär. Die renommierte Wissenschaftsjournalistin Sharon Begley beschreibt hier die spannende Entwicklung der Neurowissenschaften, die durch Zusammenarbeit mit Meditationsmeistern herauszufinden versuchen, wie und in welchem Maße Gedanken und Emotionen unser Gehirn beeinflussen. Buddhistische Erfahrungen belegen: Wir können Depression in Freude verwandeln und Aggression in Mitgefühl. Das heißt: Wir sind nicht Opfer unserer Gene, sondern selbst verantwortlich für unser Denken und Fühlen.“

Da habe ich in nächster Zeit wieder zur Genüge zu arbeiten.
Jahreszeitlich leben und denken

Der Herbst
Mit jedem Tag wird es jetzt wieder dunkler, die Temperaturen sinken –
und mit ihnen oft auch die Stimmung. Äußerlich benötigen wir mehr Wärme: wärmere Kleidung und Räume, innerlich wärmeres Essen und
SÜßES (Dominosteine, Mozartkugeln und dergleichen) – und natürlich
Sonne für die Seele, um mit dem abnehmenden Licht fertig zu werden.
„Der Wind beginnt sich zu regen. Das ist der Angelpunkt, an dem die
Yang-Phase, die aktive Phase, ins Gegenteil, in die Yin-, die passive
Phase, umschlägt.“ (der gelbe Kaiser, S. 22. Kap. 22)
Äh! Räusper! Oh…Beinlich, beinlich … nun habe ich den Faden verloren,
was wollte ich denn nun noch schreiben ???? Mir ist plötzlich so heiß geworden 😉
Lebensbeulen

Lebensbeulen
„Ich komme, ich weiß nicht woher.
Ich bin, ich weiß nicht wer,
Ich sterb‘, ich weiß nicht wann,
Ich geh‘, ich weiß nicht wohin,
Mich wundert´s, daß ich so fröhlich bin.“
(Spruch aus dem Mittelalter)
Wie kein zweiter Denker, wie kein anderer Philosoph, hat mir Schopenhauer das geistige Rüstzeug für eine ach so absurde Welt an die Hand gegeben.
Seine Philosophie ist die Antwort auf eine Welt und einen Menschen, die
anders als philosophierend nicht zu ertragen wäre.

Vom falschen Leben am falschen Orte
„Der Ort des falschen Lebens und die vielen Papiere haben den
westlichen Industriemenschen (*) zu dem gemacht, was er ist:
zu einem schwachen, irrenden Menschen, der das liebt, was nicht
wirklich ist, und der das, was wirklich ist, nicht mehr erkennen kann,
der das Abbild des Mondes für den Mond selber hält und eine beschriebene
Matte für das Leben selber.“ – sagt Tuiavii aus Tiavea –
Morpheus aus der Matrixwelt könnte es nicht besser darlegen.

Tritt der Mensch aus dem alltäglichen Funktionieren heraus, so kann er in sich selbst einen ganz anderen entdecken, nämlich den Menschen der eigenen Wünsche und Fragen. Hat er so Distanz zum bisherigen Leben gewonnen, eröffnet dieser andere in einem selbst den Weg zur Freiheit. In der Tiefe angekommen zu sein, schafft Dimensionen der Freiheit und der Gelassenheit und besagt nicht, die alltägliche, banale, einfache Schönheit am Wegesrand nicht mehr zu sehen, Im Gegenteil, Tiefe befähigt ja erst dazu, der an der Oberfläche verbliebene Mensch, sieht all diese Schönheiten ja gar nicht, sie sind ihm zu profan.

Nur mal so…
Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!) 🙂
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.
Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft 🙁
Das wird wieder eine gräßlich lange Nacht

Vor lauter verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung >Sinusitis<) seit nunmehr drei Wochen, ist auch diese Nacht kaum an wohligen Schlaf zu denken. Bei behinderter Nasenatmung macht vieles Schwierigkeiten. So drastisch und schwer hatte ich eine Sinusitis schon sehr lange nicht mehr. Bislang half auch noch kein Medikament richtig. Nun gut! Mir ist klar, die Erfahrung lehrt es, mit Naturheilmitteln behandelt braucht man Geduld. Nun habe ich mir auch noch eine Nasendusche zugelegt, die mir im Moment jedoch überhaupt nichts bringt, weil einfach nichts durchgeht, so verstopft sind nun beide Nasennebenhöhlen. Die einzige Methode die etwas Entlastung schafft, ist frische Luft. Vor lauter Elend habe ich am helllichten Montagmorgen schon um 6 Uhr angefangen Holz zu hacken. Es ist einfach der Wurm drin. Auch dieses Jahr scheint mir eher ein Krisenjahr zu sein. Auch Gemahlin hat dauernd neue Baustellen und zu kämpfen. Ein Trost ist ja das bisherige Wetter. Ein Super-Oktober, jetzt auch ein sehr erträglicher November.

Zur Zeit bleibt auch allzuviel liegen. Im Kopf existiert genug, nur es mangelt aus vielerlei Gründen an der Umsetzung. Deswegen mal wieder
besonders ausgeprägte Oskarsche Unordnung bzw. „Papierstau“ allerorten.

Bange Frage im Hinterkopf: Wird dies zunehmend zum Normalzustand?
„O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
Und die Sonne scheint nicht mehr.“
(1.Vers von deutschem Volkslied)
Es ist sternenklar draußen, aber der Jahreszeit entsprechend kalt mit nunmehr nur noch 2,5 ° C um 03:15 Uhr. Gestern war es tagsüber in der Sonne sowas von angenehm warm.
Oh! Nachtträume

Robilina: Oskar! Oskar!!! Hörst du mich… Nimm sofort deine Baldrian-Pillen,
am besten in doppelter Ration.

Ja, ja die Oberflächlichkeit ist angesagt

Wo alles von außen kommt, muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen. Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen. Die Stille des Buches und Denkens ist nicht mehr gefragt.
Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt: „Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!“ Diese Quelle gibt anderes Wasser als der große Strom mit überfluteten Ufern. Es kommt aus einem Grund, der unter der Schwelle des freigebigen Überflusses liegt. Aber wer gräbt danach? Wenn ich mich so umschaue in der Welt, mal wieder einen Ausflug in die Großstadt mache, dort auf eine Bank in einer belebten Innenstadtstraße setze, die vielen obskuren Gestalten betrachte die an mir vorbei huschen und hasten, fällt mir immer mein Psychologieprof aus Studientagen ein, der zu sagen pflegte: Ein Banknachmittag in einer belebten Stadtstraße, vermag mehr wie ein Meter Psychologielehrbücher zu vermitteln.

In der Tiefe zu schürfen erfordert Zeit; wer möchte sie opfern?
In einer Knallfroschgesellschaft ist dies alles nicht mehr gefragt.




