Dafür ist es leider zu spät

März 2012 - 29 - Olymp 810 - Gem - Haus + Garten + Lena 017
Was meinst du Agathe!
Haben wir noch eine Chance oder ist es schon zu spät?

Keine Macht den Doofen!!!

Buch Keine Macht den Doofen

Finanzakrobaten, die mit Milliarden jonglieren, aber das kleine Einmaleins nicht beherrschen. Politiker, für die nur Stimmen zählen statt Argumente. Religiöse Fanatiker, die uns mit modernsten Waffen ins Mittelalter zurückbomben wollen: Hinter der globalen Misere steckt, so Schmidt-Salomon in seiner mitreißenden Streitschrift, eine einzigartige, weltumspannende Riesenblödheit. Ein Aufruf zum Widerstand gegen den Irrsinn unserer Zeit. (Buchklappentext)

Da habe ich auch überhaupt keine Hoffnung mehr. Die Lektüre in letzter
Zeit hat mich darin auch nur bestärkt.

April - 2012 - 1 - Olymp 810 Bücher Doof 002

Denk ich an Absurdistan Germanistan,
bin ich um den Verstand gebracht….

„Religiotie“ auch „Ökologiotie“ und „Ökonomiotie“ als menschheitsgefährdende Wahnvorstellungen (Infolink)

So wenig Niveau war nie! Selbst Qualitätsmedien berichten ausführlich und mit Hingabe über platteste Boulevardthemen, während kritische Politsendungen im Nachtprogramm verschwinden. Gleichzeitig wird mit strategisch geplanten und systematisch inszenierten Kampagnen gezielte Desinformation betrieben – so lange, bis alle der Botschaft glauben, die durch vermeintliche Experten in die Köpfe gestreut wird. Thomas Wieczorek deckt die Auswüchse und Abgründe der Massenverblödung auf. (Buchbesprechung)

“Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.” (Einstein)

Klappentext zu Einigkeit und Recht und Doofheit:
Thomas Wieczorek wendet sich diesmal der immer größer werdenden „Doofheit“ der deutschen Gesellschaft zu. Gut recherchiert deckt er die Ursachen und die Verbreitung dieses Problems auf: Wird die Kluft zwischen intelligent und doof immer größer? Sind wir nicht längst alle dieser Verblödung zum Opfer gefallen? Und vor allem: Wer hat Schuld an dieser Verdummung? Vom Bildungsbürger bis zum Ballermann-Urlauber stellt sich oft die Frage: “typisch deutsch“ oder einfach nur “typisch dumm“?

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Durchschschnaufen, durchschnaufen, Tieeef Luft holen, Oskar, du bekommst sonst Alpträume und schläfst schlecht und deine Baldriantropfen
sind doch alle 😉

„Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin. Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol. Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag. Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung. Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.“ (Klappentext Generation Doof)

Polen fängt gleich neben Borkum an, und Bücher lesen ist sowieso viel zu anstrengend: Symptome für eine Gesellschaft, die zu verblöden droht.
(Wie konnte das passieren)

Zur Versöhnung! Es frühlingt sehr… grün, grün und bunt für das Auge und Gemüt.

März 2012 - 29 - Olymp 810 - Gem - Haus + Garten + Lena 066
Es grünt so grün wenn Oskars Sträucher blühn

Nachtgedanken

März 2012 Olymp Bunker Test 003

Nichts bleibt, wie es ist. Kein Widerstand ist dem Strom des Lebens gewachsen. Ihm gilt es nachzugeben, statt gegen ihn anzukämpfen, wie das Wasser zu werden, das mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt.

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Ohne eine heitere und vollwertige Kindheit
verkümmert das ganze spätere Leben. Die emotionale Pest ist dann vorprogrammiert.
Das läßt sich immer wieder erleben, wenn man mit dementsprechenden Erlebnissen und Menschen konfrontiert wird.
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Die verborgenen Aggressionen des Alltagslebens
sind tagtäglich auch im Straßenverkehr zu erleben.
Heute ist mir so ein dämliches Exemplar von Autofahrer
wieder einmal fast im Kofferraum drin gewesen, dabei
aber mit einer Hand gelenkt und Handy am Ohr.

Dieser Winter ist mir nicht so bekommen

Kistengeist

Besonders die Kälteperiode ist mir aufs Gemüt und die Gesundheit geschlagen. Kränkeln tue ich irgendwie immer noch so vor mich hin. Überhaupt scheinen mir die Winter nicht mehr so zu bekommen. In den letzten drei Winter setzte mir immer irgendwie etwas zu.
Nun geht es ja zumindest wettermäßig aufwärts, die Sonne scheint angenehm tagsüber und verbreitet angenehme Wärme. Nachts ist es ja noch frisch, Feuer brauche ich da noch.
In der Natur regt sich allerorten der kommende Frühling, die Vögel singen teilweise schon so schön. Mein Hofkübelgarten erwacht zu neuem Leben.

März 2012 neue Olymp 810 - Test 1 006

Nun wird es Zeit, daß auch bei mir der Lebenssaft in Wallung kommt. 🙁

März 2012 Gemischt 027
Die Terrassen- und Gartensaison geht so langsam los, gesonnt habe ich mich schon, nur mit der Arbeit komme ich nicht so richtig in die Gänge.

März 2012 Olymp 810 - Bunker-Test 005

Die Arbeiten an meinen Themen Lebensphilosophie gehen auch eher schleppend weiter. Bei allem Verdruß rennt mir aber die Zeit in
Windeseile davon.

Aufgetaut

Januar 2012 Lena + Rhein + Grötzingen 006
Wer kommt? Wer geht?
Der Winter, der Frühling…??? Fragen über Fragen

Januar 2012 Lena + Rhein + Grötzingen 031
Es wird nicht anders, immer das gleiche Spiel…

„Daß oft die allerbesten Gaben
Die wenigsten Bewund’rer haben,
Und daß der größte Theil der Welt
Das Schlechte für das Gute hält;
Dies Übel sieht man alle Tage.
Jedoch, wie wehrt man dieser Pest?

Ich zweifle, daß sich diese Plage
Aus unsrer Welt verdrängen läßt.
Ein einzig Mittel ist auf Erden,
Allein es ist unendlich schwer:
Die Narren müssen weise werden;
Und seht! sie werden’s nimmermehr.
Nie kennen sie den Werth der Dinge,
Ihr Auge schließt, nicht ihr Verstand:
Sie loben ewig das Geringe,
Weil sie das Gute nie gekannt.“
(Arthur Schopenhauer – Aphorismen zur Lebensweisheit – S. 128)

Januar 2012 Olymp SpG Grötzingen ua 105

Das Loch, aus dem das Glück entweicht

Januar 2012 Lena + Rhein + Grötzingen 021
Der Sog der die Zeit verschluckt

Kann nicht verhindern das der Frühling in den Startlöchern steht

Januar 2012 Micra alt + neu 019

„Erhalte Dir Einfachheit im Denken, Reden und Tun,
damit Du nicht in Verworrenheit und Flachheit sinkest!
Damit erhälst Du das Gesetz der Bewegung, Schönheit und Harmonie.“
(Ephesus)

Nachschlag

Dezember 2011 Olymp Bunker Büchernachschlag 009
Bücher – Arbeit – Lese – Nachschlag

Da bin ich eingedeckt für die nächste Zeit und mache deswegen mal
den Flattermann.
Dezember 2011 Olymp Bunker Büchernachschlag 010
Genug Arbeit mit meinen Arbeiten über Zeitphilosophie und Lebensphilosophie.

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Nebenbei läuft dann noch als Nebeneffekt die philosophische / psychologische Glücksforschung/ bzw. G-Thematik.

November 2011 goldener Herbst - Garten 029
Bin dann mal abgetaucht!

Das waren noch Zeiten

Dezember 2011 Rhein + Gem 001
Vor zwei Wochen am Rhein

Vor ca. 45 Jahren in Obrigheim am Neckar

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Das bin ich als 15jähriger Engel 😆 – nicht Bengel – in Obrigheim
am Neckarstrand mit unserem DB 190 D beim samstäglichen A-Putz
Diese Autos waren noch deutsche Wertarbeit und waren in der
Masse zu unterscheiden. Über minderwertigen Murks, der mich
in letzter Zeit so genervt hat, will ich mich garnicht weiter auslassen,
um nicht den ausklingenden Sonntag zu versauen.

Neue geistige Nahrung oder Mich wundert nichts mehr

Dezember Bunker-Bücher 001

Angst vor Sozialabbau, Sorge um die Zukunft – es wird immer stiller im Land. Politik und Wirtschaft haben leichtes Spiel: Wir sind auf direktem Weg in den Maulkorb-Staat. Wird Ruhe zur ersten Bürgerpflicht?

Alle Welt ereifert sich, wenn ein Trainerwechsel die Bundesliga erschüttert. Aber keiner sagt etwas zu Videoüberwachung und Internet-Zensur oder zu den Finanzspritzen für marode Unternehmen aus unseren Steuergeldern. Dahinter steckt System: Wir werden manipuliert. Wirtschaft, Politik und Medien machen uns mundtot. Ihre Methoden: das Prinzip Ablenkung, das Prinzip Gleichschaltung, das Prinzip Abstumpfung. Klaus Norbert warnt: Wir sind auf dem Weg in den Maulkorb-Staat. Höchste Zeit, lautstark dagegen anzugehen!

Das Debattenbuch für alle, die sich nicht den Mund verbieten lassen wollen. >>> Buch „Die Einflüsterer“ von Klaus Norbert.

siehe auch zum Thema:
„Die Einflüsterer

Die von dem englischen Schriftsteller George Orwell in seinem utopischen Schauerroman „1984“ prophezeite Total-Diktatur, in der alle Bürger ständig durch Fernseh-Augen überwacht und gelenkt werden, sei längst überholt, verkündete die einflußreiche und allen effektheischenden Übertreibungen abholde „New York Times“, als vor wenigen Wochen auf dem amerikanischen Büchermarkt ein Buch mit dem ominösen Titel „Die verborgenen Einflüsterer“ („The Hidden Persuaders“) erschien*. „Denn mit den Methoden angewandter Psychologie und Psychiatrie manipuliert (die Großregierung oder die Großindustrie) unser tägliches Leben in einer Weise, die jede Überwachung überflüssig macht; wie eine Marionette tun wir, wie uns geheißen, und wie Marionetten wissen wir noch nicht einmal, daß wir manipuliert werden…“ (Spiegel 07.08.1957)

Die Einflüsterer der Republik haben schon lange das Sagen in Absurdistan Germanistan:

„Wirtschaftslobbys bestimmen zunehmend die Politik. Den vorläufigen Höhepunkt dieser Fehlentwicklung lieferte die Regierung Merkel mit dem Atomkraftpakt und … Die erste Milliarde ging an die Hoteliers. Als die Regierung Merkel vor einem Jahr für das Hotelgewerbe die Mehrwertsteuer um zwölf Prozent senkte und dies als „Wachstumsbeschleunigung“ verkaufte, da erschien derlei plumpe Klientelpolitik noch als ein Ausrutscher. Doch das Milliardengeschenk für die Großspender von CSU und FDP war erst der Anfang. Bald darauf folgte der Freikauf der Finanzbranche von ihren Fehlinvestitionen in Griechenland.“ usw. [Meinung im Tagesspiegel vom 11.12.2010]

siehe dazu auch ein Artikel in Die Zeit vom 12.12.2010

Dezember Bunker-Bücher 011
Klappentext:

„Lange Zeit hielt man das Gehirn des Menschen für unveränderlich, vergleichbar der Hardware eines Computers. Inzwischen sprechen viele wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen. Damit nähert sich die Wissenschaft des Nervensystems dem spirituellen Weltbild des Ostens, das davon ausgeht, dass der Geist die Materie beherrscht. Die Implikationen dessen, was Wissenschaftler heute als „Neuroplastizität“ bezeichnen, sind revolutionär. Die renommierte Wissenschaftsjournalistin Sharon Begley beschreibt hier die spannende Entwicklung der Neurowissenschaften, die durch Zusammenarbeit mit Meditationsmeistern herauszufinden versuchen, wie und in welchem Maße Gedanken und Emotionen unser Gehirn beeinflussen. Buddhistische Erfahrungen belegen: Wir können Depression in Freude verwandeln und Aggression in Mitgefühl. Das heißt: Wir sind nicht Opfer unserer Gene, sondern selbst verantwortlich für unser Denken und Fühlen.“

August 2011 Olymp- BuTest 008

Da habe ich in nächster Zeit wieder zur Genüge zu arbeiten.

Jahreszeitlich leben und denken

November 2011 goldener Herbst - Garten 036
Der Herbst

Mit jedem Tag wird es jetzt wieder dunkler, die Temperaturen sinken –
und mit ihnen oft auch die Stimmung. Äußerlich benötigen wir mehr Wärme: wärmere Kleidung und Räume, innerlich wärmeres Essen und
SÜßES (Dominosteine, Mozartkugeln und dergleichen) – und natürlich
Sonne für die Seele, um mit dem abnehmenden Licht fertig zu werden.
„Der Wind beginnt sich zu regen. Das ist der Angelpunkt, an dem die
Yang-Phase, die aktive Phase, ins Gegenteil, in die Yin-, die passive
Phase, umschlägt.“ (der gelbe Kaiser, S. 22. Kap. 22)

Bild
Wärmeträume

Äh! Räusper! Oh…Beinlich, beinlich … nun habe ich den Faden verloren,
was wollte ich denn nun noch schreiben ???? Mir ist plötzlich so heiß geworden 😉

Lebensbeulen

November 2011 Gemischt 033
Lebensbeulen

„Ich komme, ich weiß nicht woher.
Ich bin, ich weiß nicht wer,
Ich sterb‘, ich weiß nicht wann,
Ich geh‘, ich weiß nicht wohin,
Mich wundert´s, daß ich so fröhlich bin.“
(Spruch aus dem Mittelalter)

 Wie kein zweiter Denker, wie kein anderer Philosoph, hat mir Schopenhauer das geistige Rüstzeug für eine ach so absurde Welt an die Hand gegeben.
Seine Philosophie ist die Antwort auf eine Welt und einen Menschen, die
anders als philosophierend nicht zu ertragen wäre.

Oktober 2011 SAO-Gem 005

Vom falschen Leben am falschen Orte

„Der Ort des falschen Lebens und die vielen Papiere haben den
westlichen Industriemenschen (*) zu dem gemacht, was er ist:
zu einem schwachen, irrenden Menschen, der das liebt, was nicht
wirklich ist, und der das, was wirklich ist, nicht mehr erkennen kann,
der das Abbild des Mondes für den Mond selber hält und eine beschriebene
Matte für das Leben selber.“ – sagt Tuiavii aus Tiavea –
Morpheus aus der Matrixwelt könnte es nicht besser darlegen.

Sept-Okt 2011 GartenGem 047

Tritt der Mensch aus dem alltäglichen Funktionieren heraus, so kann er in sich selbst einen ganz anderen entdecken, nämlich den Menschen der eigenen Wünsche und Fragen. Hat er so Distanz zum bisherigen Leben gewonnen, eröffnet dieser andere in einem selbst den Weg zur Freiheit. In der Tiefe angekommen zu sein, schafft Dimensionen der Freiheit und der Gelassenheit und besagt nicht, die alltägliche, banale, einfache Schönheit am Wegesrand nicht mehr zu sehen, Im Gegenteil, Tiefe befähigt ja erst dazu, der an der Oberfläche verbliebene Mensch, sieht all diese Schönheiten ja gar nicht, sie sind ihm zu profan.

Dezember 2011 Rhein + Gem 017

Nur mal so…

Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Dezember 2011 Rhein 010
Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Dezember 2011 Rhein + Gem 023
Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!) 🙂
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

November 2011 Olymp Gem 013
Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.

Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

November 2011 Gemischt 020

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft 🙁

Das wird wieder eine gräßlich lange Nacht

Mahlzeit

Vor lauter verstopfter Nase (Nasennebenhöhlenentzündung >Sinusitis<) seit nunmehr drei Wochen, ist auch diese Nacht kaum an wohligen Schlaf zu denken. Bei behinderter Nasenatmung macht vieles Schwierigkeiten. So drastisch und schwer hatte ich eine Sinusitis schon sehr lange nicht mehr. Bislang half auch noch kein Medikament richtig. Nun gut! Mir ist klar, die Erfahrung lehrt es, mit Naturheilmitteln behandelt braucht man Geduld. Nun habe ich mir auch noch eine Nasendusche zugelegt, die mir im Moment jedoch überhaupt nichts bringt, weil einfach nichts durchgeht, so verstopft sind nun beide Nasennebenhöhlen. Die einzige Methode die etwas Entlastung schafft, ist frische Luft. Vor lauter Elend habe ich am helllichten Montagmorgen schon um 6 Uhr angefangen Holz zu hacken. Es ist einfach der Wurm drin. Auch dieses Jahr scheint mir eher ein Krisenjahr zu sein. Auch Gemahlin hat dauernd neue Baustellen und zu kämpfen. Ein Trost ist ja das bisherige Wetter. Ein Super-Oktober, jetzt auch ein sehr erträglicher November.

November 2011 Gemischt Bunker 002

Zur Zeit bleibt auch allzuviel liegen. Im Kopf existiert genug, nur es mangelt aus vielerlei Gründen an der Umsetzung. Deswegen mal wieder
besonders ausgeprägte Oskarsche Unordnung bzw. „Papierstau“ allerorten.

November 2011 Gemischt Bunker 028

Bange Frage im Hinterkopf: Wird dies zunehmend zum Normalzustand?

 „O wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd und leer.
Rauhe Winde wehn von Norden,
Und die Sonne scheint nicht mehr.“
(1.Vers von deutschem Volkslied)

 Es ist sternenklar draußen, aber der Jahreszeit entsprechend kalt mit nunmehr nur noch 2,5 ° C um 03:15 Uhr. Gestern war es tagsüber in der Sonne sowas von angenehm warm.

Ja, ja die Oberflächlichkeit ist angesagt

November 2011 Gemischt Bunker 021

Wo alles von außen kommt, muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen. Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen. Die Stille des Buches und Denkens ist nicht mehr gefragt.

Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt: „Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!“ Diese Quelle gibt anderes Wasser als der große Strom mit überfluteten Ufern. Es kommt aus einem Grund, der unter der Schwelle des freigebigen Überflusses liegt. Aber wer gräbt danach? Wenn ich mich so umschaue in der Welt, mal wieder einen Ausflug in die Großstadt mache, dort auf eine Bank in einer belebten Innenstadtstraße setze, die vielen obskuren Gestalten betrachte die an mir vorbei huschen und hasten, fällt mir immer mein Psychologieprof aus Studientagen ein, der zu sagen pflegte: Ein Banknachmittag in einer belebten Stadtstraße, vermag mehr wie ein Meter Psychologielehrbücher zu vermitteln.

November 2011 Gemischt Bunker 012

In der Tiefe zu schürfen erfordert Zeit; wer möchte sie opfern?
In einer Knallfroschgesellschaft ist dies alles nicht mehr gefragt.

Der Zinskapitalismus frißt seine Handlanger

KapitalismustrickDie Krise knappert sich ins Zentrum vor.
Die Krise erfaßt inzwischen auch den Kern Europas und wird sich auch nicht mehr stoppen lassen. Es nimmt seinen Lauf bis zum bitteren Ende. (steigende Zinsen)

„Die Investoren suchen das nächste Ziel: Nach den Schuldenstaaten sind jetzt auch die Länder in der Mitte Europas dran. Händler sprechen von Hysterie. Was die Märkte in Wahrheit wollen: Mehr Geld aus der Notenpresse.“ (Handelsblatt🙂 Das Mißtrauen zieht immer größere Kreise, nun sind auch als sicher geltende Länder (Frankreich, Niederlande und Österreich sowie Belgien) betroffen, sogar Deutschland gerät so langsam in die Schußlinien – Die Risikoaufschläge gegenüber deutschen Bundesanleihen kletterten auf das höchste Niveau seit der Einführung des Euro im Jahr 1999. „Das spiegelt ein Misstrauen gegen die Währungsunion als ganzes wider“ (s.o.) Der Eurozerfall ist nicht mehr aufzuhalten.

Ein Händler sagte, der Markt wolle die Euro-Zone zwingen, dass zu tun, was die Briten und die Amerikaner tun: nämlich die Notenpresse anzuwerfen. (Die Märkte wollen die EZB zum Geld drucken zwingen) Das beschleunigt aber mittelfristig nur den Zerfall und wird deflationäre Impulse in Gang setzen.
„Die Finanzmärkte senken den Daumen. Immer mehr Euro-Staaten müssen Rekordzinsen zahlen, wenn sie sich frisches Geld besorgen müssen….“ (Tagesschau)
Die Welt ist mit Monopoly-Geld geflutet und ertrinkt in diesen Unsummen.

Die größte Spekulationsblase der Welt beginnt zu platzen. Es sind so viele Zeitbomben und Flatterminen vorhanden, was sich immer mehr gegenseitig aufschauckeln wird bis der große Knall stattfindet. Derivate, die Massenvernichtungs-Waffen der Finanzmärkte werden genauso implodieren wie die vielen hochspekulativen Hedge-Fonds.

[Anm.: Das Zitat von Warren Buffett ist legendär geworden. Er hat einst Derivate als «Massenvernichtungswaffen der Finanzmärkte» bezeichnet.]

Auch Deutschland wird im Verlauf der Euro-Krise in den Staatsbankrott getrieben. Dafür sorgen schon die Murkelisten.
Die offiziellen und die inoffiziellen Schulden Deutschlandsbetragen zusammengenommen rund 7,2 Billionen Euro.
„Demnach braucht Deutschland über 10.000 Jahre, um seine Staatsschulden aus 57 Jahren wieder auf null zu führen! WAHNSINN, wie schnell und skrupellos dieses Land runtergewirtschaftet worden ist!!“ (aus: Der endgültige Staatsbankrott)

November 2011 Gemischt Bunker 019
Habe mir schon mal vorsorglich ein Engelbild übers Bett gehängt 😆

Gedankensplitter

viele bunte LuftballonsNarziß läßt grüßen

Jeden Monat eine neue Sau:
Der narzißtische Hype um Gesundheit, Fitness und Ernährung treibt immer größeren Kult, Blüte und Schwachsinn.
Laufend neue Bücher, neue Therapien, Kuren und, und, und ….
Immer neu, immer noch neuer, neue Methode, neues Glück…
Wenn man mal so durch die Fernsehprogramme zappt, oh, oh!! Wieviel Selbstbeweihräucherung, Eitelkeit, Zickenhaftigkeit bis hin zur banalen Dussligkeit sich da rumtummelt, wieviel „Dösköppe“ es doch jiebt 🙁

Okt-Nov- 2011 Gem 007
Nun hat uns wohl auch der Hochnebel am Wickel. Kein Sonnenstrahl war am Montag zu verzeichnen.

Rückfall – Rückschritt – Rückschau – Ausschau – Und die Nase gestrichen voll

Jokerspiel

Die Karten des Oskarschen Lebensspiels sind zur Zeit sehr schlecht gemischt. Kein gutes Blatt mehr ins Sicht !?!
Der hartnäckige, elendige Schnupfen war noch nicht weg, da waren nun schon das zweitemal ärgerliche Rückfälle zu verzeichnen. Die ganze Geschichte kommt bald schon wie eine Allergie daher. Oder nur ein Schauspiel im Kulissentheater nach dem Motto: Die Nase gestrichen voll!
Habe ich meine Seele vergewaltigt und nicht auf Töne aus der Matrix gehört. ??? Bei dieser Thematik >>Die Nase voll<< kam mir das Buch von Rüdiger Dahlke in den Sinn: „Krankheit als Sprache der Seele“, wann hatte ich es gelesen, lang ist es her, müßte so in den 80er Jahren gewesen sein, ja es befindet sich sogar in meiner Bibliothek. Nein! Ich habe noch nicht die Zeit und Muße gefunden reinzulesen, nachzulesen… weil mir einfach die Zeit davon läuft, sie zerrinnt mir wie meine Nase rinnt ….. *#^

Kalenderblätter

Nun ist schon November und ein Jahr bald Vergangenheit.

November 2011 Gemischt Bunker 002

Nach einem langen, schönem Herbst klopft nun der November mit
seiner Negativseite an die Tür. Heute war bis ca. 15 Uhr Hochnebel
zu verzeichnen. Dann klarte es zwar noch auf, die Sonne schien von
einem blauen Himmel herab, aber dies bewirkte nicht mehr eine solche Erwärmung wie die schönen Tage zuvor. Da könnte es diese klare Nacht
sogar leichten Frost geben. (Aktuell um 23:58 nur noch 4 bis 7 ° C je nach Meßstation) Da tut ein Kaminofenfeuer sehr gut.

November 2011 Gemischt Bunker 025

„Nun brennt der Wald in feuerfarb’ner Pracht,
Und Tag für Tag v erfällt, verweht das Laub,
Im Türspalt klagt der Herbstwind jede Nacht
Von seiner Fahrt durch öder Felder Staub,
Von seinem Ritt durch Hochlandeinsamkeit
Bis hin zum Meer, dem er sein Brausen lieh –
Und zärtlicher als Sommers Lust und Freud
Greift leis‘ nach dir Melancholie.“

(William Allingham – irischer Literat)

Die beginnende Zeit (November, Dezember, Januar) des Lesens,
der Bücher, der Reflexionen, von Rückschau und Besinnlichkeit,
aktuell unter der Kur:

November 2011 Nachttrag Bunker 002

Mich verdross alles, um das ich mich gemüht hatte unter der
Sonne, … nun, ganz so dramatisch ist es bei mir noch nicht, aber
„Eitel“ in seiner alten Bedeutung „nichtig, vergeblich“ ist Salomos Lieblingswort in Luthers Übersetzung: „Es ist alles ganz eitel, … Ich
sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht, und siehe, es war
alles eitel und Haschen nach Wind.“
Pessimistisch blickt er in die Welt: „Weinen hat seine Zeit,, Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit, Tanzen hat seine Zeit… Man mühe sich ab, wie man will, so hat man keinen Gewinn davon (3,4 – 9)

Der Seppl hat eine Sinnkrise

November 2011 Gemischt Bunker 011
Fragen über Fragen und keine richtigen Antworten…

Sonntagsgedanken aus dem Ländle

November 2011 goldener Herbst - Garten 007
Der Gedanke zum Sonntag

Nur ein Volk,
das liest, ist auch ein
Volk, das denkt.

(Japanisches Sprichwort)

 Nein! Ich sage nichts zu den neuesten Umfragen, zur Beliebtheit der Murkelisten und der Murkeltante. Wie heißt es so schön:
Ein jedes Volk hat die Regierung und die Politiker die es wählt
und somit verdient!!!

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Wahrlich! Wahrlich! Ein Land des Tunnelblicks und der Verbretterung.

Der Weg zur Lebensweisheit ist ein schwieriger…

September 2011 M-berg + Schloß Bruchsal 052
Schloß Bruchsal

„Die Weisen aller Zeiten haben immer
das Selbe gesagt, und die Toren –
die unermeßliche Majorität aller Zeiten –
haben immer das Selbe, nämlich das
Gegenteil getan.“

(Arthur Schopenhauer)

Schienenstrang ins Ungewisse
Reise ins Ungewisse, in die Leere, ins Nichts

Nur mal so!
„Staatsbankrott noch heuer“
Beitrag von Prof. Hörmann

 „Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht,… erklärt der Wiener Professor Hörmann .. .(der Standard.at-Interview)

 Zinssystem und Staatsbankrott mit Prof. Bernd Senf (Alpenparlament tv)

 Prof. Bernd Senf
Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise

und ein Ausblick auf die Konsequenzen

 „Für große Teile der Gesellschaft hat die Problematik der Geldschöpfung – ebenso wie die des Zinses und des Gewinns – immer noch Tabu-Charakter. Angesichts der sich zuspitzenden Krisen scheint es mir allerdings dringend geboten, diese Tabus anzurühren, weil nur so die Richtung notwendiger Veränderungen des Geldsystems erkennbar wird.“ (Bernd Senf)

Da kann ich auch nur das Buch von Bernd Senf: Der Tanz um den Gewinn empfehlen. Ist zwar aus dem Jahre 2005 aber immer noch sehr aktuell und wichtig.

 

Buch - TanzGewinn gross

 Der Tanz um den Gewinn

 

August 2010 Stadtgarten KA 126
Ja, ja, ich weiß es ja! Es ist normalerweise vergebliche Arbeit- und Liebesmühe solche Beiträge zu erstellen. Vor allem die Links bzw.
die Film- und TV-Berichte, Vorträge etc. werden kaum angeschaut
und benutzt. Dient ja auch immer etwas in eigener Dokumentationssache
und als Netztagebuch.

Ich kann nicht schlafen heut‘ Nacht

Elfenwiese

Da gab es mal einen Liedtitel von Juliane Werding mit diesem Titel: Ich kann nicht schlafen heute Nacht – Komm und hilf mir durch die Einsamkeit der Nacht – Ist zwar schon eine Weile her, der Titel gefiel mir, leider mal wieder nicht einbindbar weil die Gema-Krake ihre Flossen drauf hat.
Ja! Auch ich kann heute Nacht nicht schlafen. Bekomme so schlecht Luft durch die Nase, weil ich einen handfesten Schnupfen habe, mit leichtem Halskratzen und Krankheitsgefühl. Das geht ja schon heiter los, noch kein Winter und schon „saftig“ erkältet. 🙁

Wenn ich an die vielen Schmierentheatervorstellungen der Politikstümper und Murkelisten denke und das Euro-Trauma auf mich wirken lasse, bekomme ich noch einen gewaltigen Schüttelfrost.

Oktober 2011 SAO-Gem 015

Nur mal so!

„Das aktuelle Wirtschaftssystem ist ein Nullsummenspiel. Somit ist auch das Geldsystem automatisch, nach Franz Hörmann, ein auf Lüge und Betrug basierendes Wirtschaftssystem, das verändert werden muss.“ (Prof. Hörmann, Wien – Prof. Hörmann zum Zusammenbruch des Währungssystems– )

Oktober 2011 SAO-Gem 005
Immer wieder Illusionen

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert,
hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“
(Henry Ford, 1863-1947)

Oh! Alle Heiligen dieser Welt schickt Weisheit über dieses Irrenhaus…

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 017
Aber dies ist vergebliches Flehen und Bitten….

Sie packen es nicht diese EU-Stümper, der (T)EURO geht den Bach
runter und die Völker treiben sie in den Schuldenturm!!!

 „Was machen diese Kontinentaleuropäer bloß? In Amerika und Großbritannien wächst die Sorge um die Euro-Zone. Barack Obama rief wegen des EU-Gipfel-Chaos bei Merkel und Co. an.“ titelt Spiegel-Online.

 Nunja! Das teutsche Schaf weidet ungestört weiter und läßt sich nicht aufschrecken.

Schaf 5

Eurokrise !?! Was, wo, wie, was? Das kann doch Heini Deutscher nicht erschüttern!

komoedienstadlgermanistan 595
Heini Deutscher und Hein Trullo holen zum großen Schlag aus.

Ruhige Zeit bis hin zur Behäbigkeit

vogelscheuche

Mir geht es wie dem ruhigem Herbstwetter. Meine Lebenszeit plätschert so vor sich hin, es passiert nicht viel, nichts aufregendes ist zu vermelden, außer man denkt über den Wahnsinn und Irrsinn unserer Zeit nach, dann schießt der Blutdruck in den roten Bereich, der Ärgerlevel brodelt und die Nerven blitzen im Stakkato-Blitzlichtfeuer ….
Nur gut, daß die Schlaffreudigkeit mich nicht im Stich läßt schlaff

Oktober 2011 Lena Spielplatz 025
Oktober – Beschaulichkeit

Oktober 2011 Lena Spielplatz 041

Es herrscht ruhiges Herbstwetter mit schon beträchtlich kühlen
Nächten. Jedenfalls blubbert neben mir gemütlich das Kaminofenfeuer
gemächlich vor sich hin.

 So wie das Wetter jetzt langsam zum November hin unwirtlicher wird, so verändert sich auch das emotionale Klima. Deswegen ist es wichtig Ruhe und Frieden zu bewahren und nicht in Depressionen zu verfallen, damit
der Übergang in den Winter reibungslos verlaufen kann. Es ist die Zeit,  Geist und Energie zu sammeln für die dunkle Jahreszeit und sich auf weniges zu konzentrieren.

Oktober 2011 Lena Spielplatz 095

„Nimmermehr Sturm und Drang
nimmermehr Sehnsuchtsklang,
leise nur atmest du
süßer Erfüllung Ruh.
Aber vernehmbar auch
klaget ein scheuer Hauch,
der durch die Blätter weht,
daß es zu Ende geht.“
(Eduard Mörike)

Oktober 2011 Lena Spielplatz 031

Der Herbst ist Erntezeit und sollte uns in Erinnerung rufen, wie
abhängig wir Menschen von der Natur und dem Wetter sind.

Schwach geworden

Bild

Nun bin ich doch noch schwach geworden und konnte einem günstigen Update auf Web to date 8.0 nicht widerstehen. Allerdings komme ich mit einer neuen HP nicht so richtig in die Gänge. Es fehlt der Drang und Elan früherer Tage. Es hat sich doch sehr abgenutzt, der Computer, das Internet, Webseiten usw. All die vielen Jahre an intensiver Nutzung sind nun ins Gegenteil abgedriftet. Vieles finde ich auch nur noch frustrierend und vieles hat sich auch nachteilig entwickelt. Die letzten zwei Tage war ich besonders gefrustet, nach mehreren Updates für Windows 7.0 64er System und FlashPlayer funktionierte einiges entweder garnicht mehr oder nicht mehr richtig. Der Mozilla Firefox stürzte laufend ab, der FeedReader funktioniert auch nicht mehr richtig u.a.

Sept-Okt 2011 GartenGem 046

Zur Zeit lechzt es mich nach Süßem und nach Schokolade, aktuell gerade eine halbe RitterSport Marzipan verdrückt. 🙁 Es ist nichts nach wie vor mit meinem Idealgewicht. 🙁 🙁

Sept-Okt 2011 GartenGem 065
Unser Herbstgarten

Schwach werde ich auch immer regelmäßig beim faulenzen und nichts tun.
Obwohl noch genügend zu tun wäre, noch genügend zu erledigen ist, tue
ich mich schwer mit zielstrebigem fleißigem TUN 🙁

September 2011 M-berg + Schloß Bruchsal 017
Schwach ist momentan auch mein Bewegungsdrang.
Es war nicht so toll mit meinen Wanderungen, zu kurz und zu
unregelmäßig.

Bislang ein milder Herbst

Oktober 2011 BuHofGem 015

Aktuell immer noch 15 C und dies um 02:30 Uhr in der tiefsten Nacht.

 Spaziergang

“ Schon ist mein Blick am Hügel, dem besonnten,
dem Wege, den ich kaum begann, voran.
So faßt uns das, was wir nicht fassen konnten,
voller Erscheinung, aus der Ferne an —

 und wandelt uns, auch wenn wirs nicht erreichen,
in jenes, das wir, kaum es ahnend, sind;
ein Zeichen weht, erwidernd unserm Zeichen …
Wir aber spüren nur den Gegenwind.“
(Rainer Maria Rilke)

September 2011 - 29-09- Gartenmarkt 011

Es ist zwar windiger draußen und nicht mehr so spätsommerlich
schön wie die drei Wochen zuvor, aber für Oktober immer noch
mild und angenehm.

Sept-Okt 2011 GartenGem 002

Vergänglichkeit

 Flugsand der Stunden. Leise fortwährende Schwindung
auch noch des glücklich gesegneten Baus.
Leben weht immer. Schon ragen ohne Verbindung
die nicht mehr tragenden Säulen heraus.

 Aber Verfall: ist er trauriger als der Fontäne
Rückkehr zum Spiegel, den sie mit Schimmer bestaubt?
Halten wir uns dem Wandel zwischen die Zähne,
daß er uns völlig begreift in sein schauendes Haupt.
(Rainer Maria Rilke)

In anderen Welten unterwegs I

Zu Tode kuriert

Leider zu Tode kuriert.

Patient zu Tode behandelt kann man im Medizinbetrieb sagen, ebenso wie bei dem EURO-Wahnsinn. Man hat sie völlig von der Leine gelassen die Politikstümper und sonstigen Knallfrösche. Demnächst fliegt uns der Saftladen gehörig um die Ohren.

In verschiedenen Welten bin ich unterwegs, so in
1. Bücherwelten

Oktober 2011 BuHofGem 004
Meine momentane Lektüre

1. Finstere Zeiten für Amerika (Ende einer imperialistischen Ära und kriegerischen Großmannsucht) von Morris Berman in der Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 2005 erschienen. Das Vorgängerbuch dieses Autors: Kultur vor dem Kollaps? habe ich seinerzeits auch gelesen.

Der amerikanische Soziologe Morris Berman seziert die amerikanische Gesellschaft.
„Die Wurzel allen Übels sieht Berman im täglichen Leben der Amerikaner, in ihren Wertvorstellungen, ihrem mangelnden historischen Bewusstsein, ihren simplen Anschauungen in einer komplexer gewordenen Welt. Dahinter verbergen sich vor allem Übersättigung durch die Medien, ein eklatanter Bildungsmangel sowie die Verrohung der amerikanischen Gesellschaft.“ (aus dem Klappentext)
„Wichtige Kulturtechniken verschwinden, historisches oder geografisches Wissen ebenso wie die Fähigkeit zur Textanalyse. Der Grund ist einfach, nämlich die durchgehende „Kommerzialisierung sozialer Beziehungen“. Es herrschen nur noch Profit und Konkurrenz – die gegenwärtige Politik ist eine logische Folge davon.“ (Rez. von Die Tageszeitung, 21.01.2006 – zitiert nach Perlentaucher) Passend zu diesem Themenkomplex auch: Barry Sanders: Der Verlust der Sprachkultur –
(Immer mehr Menschen können mit den Kulturtechniken Lesen und Schreiben nichts mehr anfangen.) Siehe auch:
Bis zu vier Millionen Bundesbürger können weder lesen noch schreiben, allein in Hamburg geht die Schulbehörde von 80 000 Analphabeten aus – und es werden immer mehr. >>> Spiegelbericht vom
04.09.1995: Von Kopfschmerzen gepeinigt
Siehe auch das Interview mit Morris Berman: „Unsere Glaubwürdigkeit ist dahin“ im Büchergildearchiv.

Oktober 2011 BuHofGem 002
Nicht nur die USA befinden sich im Niedergang, mit Euro-Europa ist es nicht besser. (Der Euro stürzte von 1,53 USD auf 1,23 USD, die Kreditratings in Europa wurden von US-Rating-Agenturen herabgestuft. Während die USA im Rating weiterhin glänzend dastehen. Aha!

Nehmen wir mal einfach Folgendes an, um eine Erklärung dafür zu finden: Die Notenbank in den Vereinigten Staaten druckt einfach so viel Geld, wie gebraucht wird. Denn ansonsten wäre der Staat USA bald BANKROTT!) (Gevestor.de Autor:Michael Sturm)

viele bunte Luftballons

Überall nur noch Scheinwelten. Die Kulissenschieber sind gefragt aber leider sehr rar. Auf Phönix-Fernsehen in der Sendung >> Unter den Linden – war heute Nacht zwar mal wieder einer zu vernehmen, in Gestalt von Hans-Christian Ströbele unter dem Titel:
Vom Unmut zum Aufstand? Wer schützt noch gegen entfesselte Märkte?

Die Welt kann so schön sein…

Balloon

und das Leben auch. Wir haben noch wunderbares Spätsommerwetter. Um 01:30 Uhr immer noch 14, 2° C und trotzdem merkt man sehr, es ist die Herbstjahreszeit angebrochen. Die Tage sind spürbar kürzer geworden, die Natur signalisiert allerorten den Umbruch. Das schöne Wetter hat auch noch den Nachteil, mir zwiespältige Gefühle zu verursachen. Man möchtet gleichzeitig so vieles auf einmal tun und dies geht nun mal nicht.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 002
Blick in die Rheinebene vom Michaelisberg aus.
Im Hintergrund rechts die Kühltürme von den Atommailern in
Philippsburg a. Rhein.
Es herrscht zwar ruhiges und beständiges Herbstwetter (obwohl eher sommerliches Wetter von den Temperaturen her), aber besonders über der Rheinebene war es doch dunstig und die Fernsicht nicht so klar.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 006
Hier komme ich immer wieder gerne her. Die Rundumaussicht gefällt
mir und die Michaelskapelle (Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.) Von hier aus bin ich dann noch nach
Bruchsal gefahren und im Schloßgarten gewandelt.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 021
Hofkirche im Bruchsaler Schloßbereich.

War gerade rechtzeitig zum samstäglichen 18 und 19 Uhr Glockengeläut
gekommen. Ah! Ich liebe Glockengeläut. 🙂

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 023
Hier komme ich auch immer wieder gerne her.

Wie das Wetter…

Wetterhahn

erging es mir die letzten Tage. Am Sonntag hatten wir im Großraum Karlsruhe um die 30° C, d.h. meine Wetterstation zeigte 31° C Höchsttemperatur an. Es war ziemlich drückend / schwül.

August 2011 Wet-Bu-Nacht 001
Es war abwechselnd bewölkt.

Gegen 15 Uhr zog nördlich ein Gewitter an uns vorbei. Zugrichtung
Bruchsal in den Kraichgau – in östlicher Richtung nach Eppingen …
Heilbronn – wir hatten also mal wieder Glück. Es windete zwar und
einen Regenschauer bekamen wir auch ab.

August 2011 Wet-Bu-Nacht 006
Gewittervorbeizug in nördlicher Richtung Zugbahn östlich

Es regnet

August 2011 Wet-Bu-Nacht 012
Regenschauer über Walzbachtal-Wössingen

Es hat sich aber bald wieder beruhigt

August 2011 Wet-Bu-Nacht 018
und klarte bald wieder auf.

Allerdings wurde es dann nicht mehr so warm

August 2011 Wet-Bu-Nacht 025

Am Montagmorgen um 04 Uhr herum hatten wir allerdings einen sehr kräftigen wolkenbruchartigen Regen. Dadurch bin ich aufgewacht, weil
dieses Geräusch äußerst ungewohnt war. Wir hatten die letzten Jahre
meistens Regendefizit, auch dieses Jahr.

August 2011 Wet-Bu-Nacht 009
Unser Rasen hat durchaus noch Regen vertragen können. Es ist
insgesamt auch noch nicht zu naß im Garten und in der Natur. Der Montag war mit 26° C dann wieder etwas gemäßigter und im Wolkenbild auch wieder wechselhaft. Ab Mittag wurde es immer schöner, was mich zu einem längerem Spaziergang animierte.

Grübel rein und Grübel raus…

August 2011 Olymp T-Versuche 007

Ganz begreifen wir uns nie!?!

Die Kernfragen holen mich immer wieder ein.

August 2011 BunkerArb 004

„Was bin ich? Was soll ich tun? Was kann ich glauben und hoffen? Hierauf
reduziert sich alles in der Philosophie. Es wäre zu wünschen, man könnte
mehr Dinge so vereinfachen…“
(Georg Christoph Lichtenberg)

August 2011 BunkerArb 012

„Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.“ (Novalis)

 Ist das intensive Nachdenken über Probleme selbst ein Problem? Leerer Kopf der denkt nicht gerne…äh…hmh heißt doch leerer Magen
studiert nicht gerne …oder wie oder was, nu ist doch auch egal 🙂
Vespern gehe ich jetzt, das frisch gebackene Brot und der Schwarzwälder Schinken riiieeecht so gut. Mahlzeit! Morgen ist auch noch ein Tag. Basta!

Heute so und morgen ganz anders

Juli 2011 GemBuGaHauHi 026
Hast du es auch gehört Agathe!!! Der Oskar kränkelt mal wieder… ;.(

Heute so und morgen ganz und gar anders.!!! Es geht manchmal so schnell. Deswegen sollte man auch nie leichtfährig sein oder die Überheblichkeit gepaart mit Ignoranz pflegen. Gestern noch mit Klein-Lena den Rasen gemäht und am Abend war die Welt nicht mehr so toll. In der Sonne war es so warm, geschwitzt und mir den Rest geholt. Denn vorher hatte Frau Gemahlin fremde Viren und Bakterien aus Feindesland eingeschleppt.

August 2011 Hof-Wetter Bu 022
Der Sommer ist auch noch nicht vorbei, er ist dieses Jahr nur
wankelmütiger. Im Gegensatz zu anderen Landesteilen (sah vorhin
im TV ein Bericht über die Regenschäden in Schleswig-Holstein und McPom) ist es bei uns auch erträglich. Morgen und am Sonntag wieder
sommerlich warm, heute… nunja mehr durchwachsen. Da ich aber den
ganzen Vormittag, in der Koje wegen meiner Erkältung verbracht habe,
war es nicht weiter schlimm. Am Nachmittag konnte ich mich im Sonnenschein wieder etwas regenerieren, hatte mir gut getan. Mal
sehen wie lange ich heute Abend durchhalte? Habe auch zum Abendbrot von meinen leckeren und saftigen Tomaten genascht.

Juli 2011 Len-Rhein-Gem 013
Solche Dinge geben auch wieder Auftrieb