Das Leben ist keine Zeit – Schnellstraße

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Wir verlieren Zeit und Kraft, wenn wir alles, was passiert, alles, was man an uns heranträgt, was man von uns erwartet, was wir tun sollen, bis auf die Seele kommen lassen. Zur Zeit ist es wieder der Weihnachtsrummel. Überall Weihnachtsmärkte (hat dramatisch zugenommen, jedes Kuhkaff meint jetzt dabei sein zu müssen) Event, Event ein Lichtlein brennt… 🙁 Um diese Zeit mache ich um Städte einen großen Bogen. All diesen Streß und Rummel brauche ich nicht.

Auch Ausgleich muß sein

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Klappentext zu „The Journey – Bewusstsein als neue Währung“

Brandon Bays zeigt die Möglichkeiten der Weiterentwicklung unseres Bewusstseins durch die globale Wirtschafts-, Finanz- und Klimakrise. Im Mittelpunkt stehen Anregungen zur Überwindung von Verlust- und Zukunftsängsten. Dabei geht die Autorin ausführlich auf die neuen Bewusstseins (»Manifestations«-) Techniken ein, wie sie in The Secret und The Law of Attraction propagiert werden. Das Buch ist eine Anleitung und ein Kompendium der Möglichkeiten dafür, wie wir unsere Bewusstseinskräfte zur Gestaltung der persönlichen und gesellschaftlichen Umwelt einsetzen können.

 Klappentext zu „The Map – Entdecke die Landkarte deiner Seele“

Die erfolgreiche Lebenslehrerin Colette Baron-Reid hat eine einzigartige Methode zur Selbsterkenntnis entwickelt. Über ein faszinierendes System archetypischer Bilder lernt man, die größeren Zusammenhänge in seiner individuellen Lebensgeschichte zu überblicken, Erlebnisse aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und Schwierigkeiten so besser zu meistern.

Beide Bücher sind über den Weltbild-Verlag oder über Buecher.de oder beim Kopp-Verlag  zu bestellen.

Bunkerwelt 1

Nochmals überlesen tue ich so nebenher: Das kalte Herz von Wolfgang Schmidbauer
Von der Macht des Geldes und dem Verlust der Gefühle.

”In der Konsumgesellschaft leidet die seelische Reife. Die moderne Geldwirtschaft arbeitet gegen die Gefühle der Menschen. Der Kapitalismus zerstört die Empathie.” (Webseite von W.Schmidbauer)

Novembergedanken

Die letzte Ruhestätte

Sinnliche Beschreibung der vier letzten Dinge

Der Tod
»Herr, lehre mich bedenken, daß es ein Ende mit mir haben wird und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.«
Ps. 39, 5.
1
Ihr dummen Sterblichen, die ihr
So frei und sicher lebet
Und stets mit hungriger Begier
Nach Gut und Hochheit strebet,
Wem sammlet ihr dies alles ein,
Was ihr bald müßt verlassen
Und in der letzten Not und Pein
Doch wieder werdet hassen?
2
Ihr lauft so unbesonnen hin,
Als dürftet ihr nicht sterben,
Ob zwar ein halb ersoffner Sinn
Viel andre sieht verderben.
Ihr stecket euch das Ziel noch weit,
Ihr denkt noch lang zu leben,
Ihr habt noch gute Muß und Zeit,
Bis ihr sollt Rechnung geben.
3
Indessen kommt der Larvenmann,
Der blasse Tod, geschlichen
Und fallet euch ganz plötzlich an,
Da ist die Zeit verwichen!
Da müßt ihr fort, es hilft kein Geld,
Kein hoher Stand noch Güter,
Er raffet euch nur aus der Welt
Mit Sturm und Ungewitter.
4
Wie manchen hat er aus dem Tanz
Zum Totentanz gezogen!
Wie manchen in dem besten Glanz
Erlegt mit seinem Bogen!
Viel hat er aus der Liebsten Schoß
Gar grausamlich gerissen
Und sie den kalten Erdenkloß
Statt ihrer heißen küssen.
5
Den hat ein Bißlein rundes Blei,
Den Eisen aufgerieben,
Der ist vor Gift und Zauberei
Fast auf der Stelle blieben.
Den hat ein Fall hinweggebracht,
Ein Becher den vergraben,
Eh sie sich einmal recht bedacht
Und es vermeinet haben.
6
Dies spielet er auch noch zur Zeit
Bei Alten und bei Jungen.
Die ganze Welt wird ihm zur Beut
Und alls von ihm bezwungen.
Heut Abends wird er auch bei dir,
Du volle Rose, stehen
Und deines Leibes ganze Zier
Mit ihme heißen gehen.

Weiterlesen

Mit Feuereifer dabei

 

Es ist wieder soweit Dieses Wochenende war Enkelin Klein-Lena mit Feuereifer beim Dekorieren für die Weihnachtszeit 🙂

Mit Feuereifer dabei Es ist immer wieder schön zu erleben, wie Kinder sich so herzhaft freuen können und eifrig bei solchen Tätigkeiten dabei sind.

Naturgarten Wobei die Natur noch nichts von Weihnachten wissen will.Bei uns für die Jahreszeit und den Monat November immer noch sehr mild.

Spuren im Sand und die Vergänglichkeit

 

Oktober 2014 - 19 - Olymp 810 - Weing-Baggersee 027 Nicht nur das Wetter machte mich nachdenklich und ein wenig traurig. In unserer Nachbarschaft ist wieder ein Mensch abgetreten auf seine große Reise. Es werden immer weniger von “den Alten”, hier oben bei uns im Weg. Und was Besseres kommt leider nicht nach 🙁

Oktober 2014 - 19 - Olymp 810 - Weing-Baggersee 028 Herbstimpressionen

Oktober 2014 - 19 - Olymp 810 - Weing-Baggersee 031 Blick auf den Michaelisberg mit Kapelle

Rückschau: Ein wenig wehmütig

DerSommer ist vorbei Der Sommer ist vorbei

Niedrig schleicht blaß hin die entnervte Sonne,
Herbstlich goldgelb färbt sich das Laub, es trauert
Rings das Feld schon nackt und die Nebel ziehen
Über die Stoppeln.

Sieh, der Herbst schleicht her und der arge Winter
Schleicht dem Herbst bald nach, es erstarrt das Leben;
Ja, das Jahr wird alt, wie ich alt mich fühle
Selber geworden!
(die ersten zwei Strophen von Im Herbst
von Adelbert von Chamisso)

herbstlich Herbstlich

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Eigentlich war ich immer auf der Suche nach etwas, das mein Leben berühren und mich aus meinen Zwängen zur Freiheit führen würde.
Einiges ist auf diese Weise geschehen, aber die große Sehnsucht blieb unbefriedigt.

Matrixfunk Matrixfunk

…eine nachhaltige und beglückende Erweiterung der eigenen Sichtweise zu erfahren.:”Neu zu erfahren, in jedem Moment, wie schön es um mich herum ist; das Schöne, das Göttliche zu sehen, auch und gerade wenn es schwierig wird; mit offenen Augen, offenem Herzen und Sinnen durch die Welt zu gehen.
(Fortsetzung in Teil 2)

Die Sorge sind wir los

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Wenn’s im August nicht regnet,
mit viel Schnee der Winter
uns dann segnet.
(Bauernregel)

Der August hat sogar bei uns nicht mit Regen gespart.
Die vergangenen Jahre haben wir eher immer winters wie sommers
ein Regendefizit gehabt. Diesen Sommer gab’s mal mehr. Es ist aber
immer noch nicht zu naß. Heute am Sonntag soll es ja wieder Regen geben.
Vorhin (kurz nach Mitternacht) hatte es schon ein wenig getröpfelt.

Blick auf Ev. Kirche Wössingen Blick aus dem Wald auf Ev. Kirche in Wössingen

Nun würde es mal reichen…

WolkeBlitz_thumbSehr  gemütlich und sommerlich war es heute ja nun wirklich nicht 🙁
Es regnet so ziemlich den ganzen Nachmittag bis jetzt durch.
Mit 20° C Höchsttemperatur war auch kein Hitzschlag zu befürchten.
Aber was dem einen sein Verdruß, freut den anderen… in diesem Fall ist
unser Rasen über dieses Naß froh 😉

Es grünt so grün... Unser Rasen war hoch erfreut über den Regen – er hat sich doch wieder erholt –

Auf Regen folgt Sonne... Auf Regen folgt Sonne … 🙂

Berauschend war die zweite Augusthälfte nun gewiß nicht, aber auch nicht grottenschlecht, bei uns jedenfalls.

Wetter aktuell um Mitternacht:
Regen hat aufgehört, aber etwas windiger aus S, 16, 7° C noch, könnte also schlimmer sein 🙂

Matrixwelten = absurde Welten

Verrückte Welten

Matrixwelten ~ absurde Welten ~ irre Welten

Eigentlich wollte ich ja etwas zu diesem Thema schreiben:
Ein übles und dümmliches Possenspiel aus dem Tollhaus…
aber meine geruhsame Nachtruhe ist mir wichtiger. Außerdem erzeugt es
wieder Hackerattacken  – wie gehabt – bekomme einfach da keine Ruhe.

Fluchtweg 1s

Nichts wie weg! Die Vernunft hat Absurdistan Germanistan schon längst verlassen.

Es wird Nacht in Absurdistan Germanistan
(nur soviel dazu)

„Wer die Dinge, die heute existieren,
gesehen hat, der hat alles gesehen, was von
Ewigkeit her gewesen ist, und was ins
Unendliche hinaus sein wird: Denn es sind
immerfort Dinge von gleicher Natur
und gleicher Art.”

Alles, was uns begegnet, ist so gewohnt,
so bekannt wie Rosen im Frühjahr und
Feldfrüchte im Sommer. Denn solch ein
Bewenden hat es mit Krankheit, Tod,
Verleumdung und Aussatz und allem,
worüber die Toren sich freuen oder
sich grämen.“
(Marc Aurel*)

Alles wie gehabt. Es ist wirklich so, die Dummheit stirbt nicht aus, im Gegenteil sie ist in jetziger Zeit wieder überstark vertreten.

[*Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel regierte von 161 bis 180 n.Chr. Für das Römische Reich war dies bereits eine Zeit des Umbruchs und der Krisen. Die Zukunft schien ungewiß, und viele Menschen suchten nach neuer Orientierung. Marc Aurel wandte sich der stoischen Philosophie zu, die lehrt, wie man zu seelischer Ruhe und Stärke findet.]

Diese stoische Ruhe, Abgeklärtheit und Stärke braucht man in solchen irren und krankhaften Zeiten wie zur Zeit dringend. Wir sitzen in der ersten Reihe in einem absurden Welttheater, Hermann Hesses Harry Haller aus dem Steppenwolf läßt grüßen – absurdes Welttheater –

hurrawirverbloeden-MP-N

Schon wieder ist eine Woche herum

Zeitstreß

Es ist wirklich erschreckend wie die Zeit vergeht eek

Blick in die Rheinebene Blick auf Weingarten und in die Rheinebene

Alles Behagen am Leben ist auf eine regelmäßige Wiederkehr der äußeren und einfachen Dinge begründet. Es ist immer wieder faszinierend den Lauf der Jahreszeiten zu beobachten. Heute war wieder so ein unterschiedlicher “Wettertag”, es wurde noch erfreulich schön. 🙂

Wössinger Wiesen Wössinger Wiesenlandschaft

Heute war ich zweimal auf Wanderschaft (Unterwegs)

Ferien- und Urlaubszeit

Flug in die Freiheit

Direkt eine Wohltat, da sind nicht so viele Menschen in heimischen Gefilden unterwegs und man hat generell mehr seine Ruhe. Gestern spielte auch das Wetter mal wieder mit. Es war zwar warm, aber nicht so drückend schwül wie die Tage zuvor.

Juli 2014 - 31 - Olymp 810 - Jöhl-SpZg 002 Abgeerntet

Das Getreide ist soweit gedroschen nun steht hauptsächlich noch der Mais.

Abgeernet 2 Diese weitläufige Landschaft liebe ich

Abgeerntet 3 Blick auf Jöhlingen

Abgeerntet 4 Jöhlinger Landschaft bzw. weiter oben schon Weingarten

Die Bilder verdeutlichen auch den Zeitschwund  🙁
Nun ist schon wieder der August an der Reihe, für mich der letzte Sommermonat,
weil der September in meinen Augen schon ein Übergangsmonat ist.

Nimm dir Zeit…

April 2014 - 25 - Olymp 810 - JöhlVogelP   Lena 034

Die Zeit ist nur ein
leerer Raum, dem
Begebenheiten,
Gedanken und
Empfindungen erst
den Inhalt geben.
(Wilhelm von Humboldt)

Freiflug

Dreifach ist der Schritt der Zeit;
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.
(Friedrich von Schiller, 1759 – 1802)

Symboleinheiten

Was ist überhaupt Zeit?
Wie geht man sinnvoll mit Zeit um?

Ich brauchte sehr viel Zeit, um zu lernen
Ich brauchte schon seit jeher viel Zeit,
um mich selber zu finden und zu sein.
Ich bräuchte noch viel mehr Zeit
für meine vielen Interessengebiete.

Zeit und Perspektive

Die Frage der persönlichen Entwicklung und der Lösung
der eigenen Probleme ist in hohem Maß auch
eine Frage des Zeithabens und Zeitnehmens.

Zeit ist Leben…

Zeitschnelllauf
…und Leben ist Zeit 

April 2014 - 17 - Olymp 810 - Aikistensee   Maulbronn 146 Sonnenuhr Kloster Maulbronn

dritter Geburtstag in Heiligenrodean meinem dritten Geburtstag 1953 in Heiligenrode / Kassel

Das Foto wurde mit so einem Fotoapparat wie eine Box – ja die heißen auch Boxkamera – aufgenommen. Bei Blitzaufnahmen mußte man so einen Streifen anzünden und der blitzte dann. Da mußte derjenige der zündete sich beeilen um noch aufs Bild zu kommen. Deswegen wurde da oft auch so verwunderlich geguckt.

Bundeswehrurlaub Weihnachten 1970 1970 Weihnachtsurlaub Bundeswehr daheim in Jöhlingen vom ABC-Abwehrbat 210* heute ABC-Abwehrbataillon 750 – wir waren damals noch in der Dragonerkaserne in Bruchsal-Stadt (heute ist dort eine Priv.-Universität untergebracht) war so ein düsteres Gemäuer.
* ABC – Abwehr = Atom – Biowaffen – Chemiewaffenabwehr (viel Leuteverarscherei ist das im Grunde genommen, deswegen lag ich auch mit den unterrichtenden Off-Lehrern auch immer im Clinch – also damals schon ein rebellischer Geist 😆  🙂 )

erster Computer 1988 mit meinem ersten Atari-Computer

Denke immer daran, daß es nur eine wichtige Zeit für dich gibt, deine Lebenszeit.

mit Lena 2010 mit Enkelin Klein-Lena

Ein kleiner nostalgischer Zeitraffer-Rückblick

mein erster Arbeitsplatz mein erster Arbeitsplatz  1973
Anm.: das sind von alten Papierbilder eingescannte Bilder

Voll beansprucht

Zeitschnelllauf
Die Zeit enteilt mir im Sauseschritt

Zeitprobleme
Da hilft kein OOhmm, kein Zeitplaner, keine Zeitersparnis, Fakt ist: 1. Klein-Lena hat enormen Nachholbedarf und neue Spielvarianten entdeckt. Da ist der Oskaropa stramm und voll eingebunden. Die unterschiedlichsten Ballspiele sind angesagt, Garten- und Hofaktionen…. etc.  2. der Garten schreit nach Zuwendung – Lauf- und Waldvergnügen ist momentan kaum möglich   🙁  – auch so ist ein “Arbeits- und Erledigungsstau zu beklagen  🙁  🙁

Wo bleibt die Zeit?
Wo bleibt die Zeit?

Unsere Zeit ist kurz bemessen. Wir müssen haushälterisch mit ihr umgehen.
Und wir sollten wissen, wofür wir Zeit haben wollen und wofür nicht.

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 030
Gartenphantasiewelten

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 002
Heute war ja kalendarischer Frühlingsanfang
Ein Tag mit vorsommerlichen Temperaturen von 24° C und strahlend blauer Himmel mit Sonnenscheindauer satt.

März 2014 - 14- Olymp 810 - Hof-frühFrühling 022
Lenas Märchengarten
Ihr geht es wieder besser, aber richtig gesund ist sie auch noch nicht. Es geht mit uns allen recht langsam aufwärts.

Von Wert und Verfügbarkeit der Zeit

Der alte Mann und die Vergänglichkeit der Zeit Der alte Mann und die Vergänglichkeit der Zeit

“Die Zeit, die dir bisher geraubt oder heimlich gestohlen wurde oder auch irgendwie verging, halte zusammen und gehe mit ihr sparsam um. Am meisten verdienen wir Tadel für den Zeitverlust, den wir unserer Nachlässigkeit zuzuschreiben haben. Wenn du einmal darauf achten wolltest, so wirst du feststellen: der größte Teil des Lebens geht vorüber, weil man falsch handelt; ein nicht geringer dadurch, daß man nichts tut; ja, das ganze Leben, wenn man etwas anderes tut, als man eigentlich tun sollte.” (Seneca)

AbendruheAbendruhe

“Koste du nur alle Stunden aus. So wirst du dich weniger auf das Morgen verlassen, wenn du dir das Heute vornimmst. Wer das Leben nur vor sich herschiebt, dem zerrinnt es. Nichts, lieber Lucilius, gehört uns. Nur die Zeit ist unser. Sie, die so flüchtig und vergänglich ist, hat uns die Natur als einziges Eigentum überlassen. Aus ihm kann uns jeder vertreiben, wenn er es darauf anlegt. Und so groß ist die Torheit der Menschen, daß sie sich für alles, was sie einmal bekommen haben, und sei dies noch so gering und billig, verpflichtet fühlen, so daß sie sich als Schuldner vorkommen. Niemand aber ist der Meinung, er schuldet etwas, wenn er die Zeit erhalten hat, wo doch diese das einzige ist, was er nicht einmal mit Dank zurückerstatten kann.” ( Seneca )

Dem genüge ich aber nicht…

“Nun ist gewiß, daß zur Heiterkeit nichts weniger beiträgt als die äußern Glücksumstände und nichtHochleistungs mehr als die Gesundheit. Daher sollen wir diese allem
andern vorsetzen, und zwar bestrebt sein, den hohen Grad vollkommner Gesundheit zu erhalten, dessen Blüte die Heiterkeit ist: aller heftigen oder unangenehmen Gemütsbewegungen; auch aller großen und fortgesetzten Geistesanstrengungen, endlich täglich wenigstens zwei Stunden rascher Bewegung in frischer Luft.>”
(A. Schopenhauer, Der handschriftliche Nachlaß, Bd.III, S. 238-239)


Buchlektüre
Da muß ich mich aber noch besser disziplinieren, denn täglich komme ich auf keinen Fall auf dieses Quantum. Heute z.B. war ich wieder überhaupt nicht laufen.
Erstens mußte ich das Haus hüten, alle meine Damen waren unterwegs, zweitens machte mich das Wetter nicht an – es wird ja immer liderlicher statt besser – und drittens hatte ich so viel zu tun im Bunker .

zettelwirtschaft-160Muß nun endlich mal wieder meine Papierberge aufarbeiten. 
Außerdem gehen mir tausenderlei Dinge durch den Kopf.

TerrassenträumeWann kann ich denn endlich mal wieder meine Käsequanten in der Sonne braten?
Achso! Laufen ist ja angesagt. Es ist schon was wahres dran: Rentner bzw. Pensionäre haben keine Zeit.!!!

Ach du liebe Zeit!

Elfenwiese

Lag ich nicht vorgestern noch träumend auf der Elfenwiese, der blaue Himmel über mir und ein Gesumme und Gebrumme umgab mich???
Ging ich nicht gestern noch durch sonnendurchtränkte Weinberge?
Wo ist sie nur wieder hin die Zeit?
Nun sitze ich wieder vor meinem Kaminofen, der Wind geistert ums Gemäuer, es war mir heute zu naßkalt und ungemütlich zum Laufen.

Oktober - November 2012 Olymp 810 - Mel-GG - SpZG 074

Sogar den Totenmonat November habe ich schon gut hinter mich
gebracht und dies ohne größere Blessuren.

Oktober - November 2012 Olymp 810 - Mel-GG - SpZG 088

Im Grunde genommen empfinde ich auch den Dezember als einen
viel gräßlicheren Monat. Bislang bestätigt er mich auch in meiner Ansicht.
Nun gut! Gestern zeigte er sich sonniger wie die Tage zuvor.
Dafür heute um so unangenehmer. Naßkalt, windig, ein wenig Schnee
liegt noch herum… aktuell weiter fallender Luftdruck, mit + 4° C zwar
kein Frost mehr wie gestern Abend, es nieselt jetzt statt Schneefall 🙁

Nov-Dez 2012 - Olymp 810 - Gem - Bunker - Bücher 013
Gestern beim Spaziergang in Weingarten

Oktober - November 2012 Olymp 810 - Mel-GG - SpZG 044

Verse zum Advent

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
(Theodor Fontane 1819 – 1898)

Nov-Dez 2012 - Olymp 810 - Gem - Bunker - Bücher 008
Winterabendstimmung am Kraichgaurand zur Rheinebene
(oberhalb von Weingarten)

Wohin des Weges Wanderer…

Juli 2012 - 07 - Olymp 810 - Weingarten SpzG - WeinbSüd 015

Herbsttag

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke 1902)

(Im Gedicht Herbsttag von Rainer Maria Rilke geht es im Bild des Herbsttages um das Finden oder Verfehlen einer erfüllten Lebensweise.)

Die Zeit und ihr Vergehen, hier im Gedicht thematisiert und ein Dauerthema
auch für mich. Die Zeit und die Vergänglichkeit allen Bemühens. Zeit verweile doch, warum eilst du so dahin.

Oktober 2012 - 05 - HSR 30 - Kapelle Obergrombach 077
Wie wenn die Zeit Flügel hätte…

Das Lied des Lebens klingt nicht immer schön

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 012

Das Lied des Lebens

Flüchtiger als Wind und Welle
Flieht die Zeit, was hält sie auf?
Sie genießen auf der Stelle,
Sie ergreifen schnell im Lauf:
Das, ihr Brüder, hält ihr Schweben,
Hält die Flucht der Tage ein,
Schneller Gang ist unser Leben,
Lasst uns Rosen auf ihn streun!

Rosen, denn die Tage sinken
In des Winters Nebelmeer;
Rosen, denn sie blühn und blinken
Links und rechts noch um uns her.
Rosen stehn auf jedem Zweige
Jeder schönen Jugendtat.
Wohl ihm, der bis auf die Neige
Rein gelebt sein Leben hat.

Tage, werdet uns zum Kranze,
Der des Greises Schlaf umzieht
Und um sie in frischem Glanze
Wie ein Traum der Jugend blüht!
Auch die dunkeln Blumen kühlen
Uns mit Ruhe, doppelt süß;
Und die lauen Lüfte spielen
Freundlich uns ins Paradies.
(Johann Gottfried Herder – 1787)

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 013
So knabbert leider auch an uns Menschen der Zahn der Zeit.

Von Hermann Hesse gibt es auch ein gleichnamiges Gedicht bzw. Buch.

Am Samstag waren wir mit Klein-Lena in Weingarten zum Waldpicknick. Leider war sowohl am Samstag, wie auch am gestrigen Sonntag, das Wetter eher aprilhaft denn noch hochsommerlich. Besonders gestern war doch ein zeitweilig sehr frischer Wind zu verzeichnen.

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 023
Blick von Weingarten oberhalb Sallenbusch

Blätter wehen vom Baume,
stieben dahin wie manche
Lebensträume.

August 2012 - 26 - Olymp 810 SoSpZG 027

Vergänglichkeit

sept-okt2011gartengem002

Vergänglichkeit

Flugsand der Stunden. Leise fortwährende Schwindung
auch noch des glücklich gesegneten Baus.
Leben weht immer. Schon ragen ohne Verbindung
die nicht mehr tragenden Säulen heraus.

Aber Verfall: ist er trauriger als der Fontäne
Rückkehr zum Spiegel, den sie mit Schimmer bestaubt?
Halten wir uns dem Wandel zwischen die Zähne,
daß er uns völlig begreift in sein schauendes Haupt.
(Rainer Maria Rilke)

Die Zeit läuft uns davon

Zeitschnelllauf

Alles was man hat und liebt,
muß man loslassen irgendwann.

Die Wesen aus der Zeit fliessen,
Aus der Zeit gehn zum Wachstum sie,
Gehn unter in der Zeit; – Zeit ist
Unreale Realität.
[Indische Philosophie: Sechzig Upanishads des Veda,
S. 341)

Olymp 810 Vergänglichkeit im Garten

„Die Art, wie diese Nichtigkeit aller Objekte des Willens sich dem im Individuo wurzelnden Intellekt kund giebt und faßlich macht, ist zunächst die Zeit. Sie ist die Form, mittelst derer jene Nichtigkeit der Dinge als Vergänglichkeit derselben erscheint; indem, vermöge dieser, alle unsere Genüsse und Freuden unter unsern Händen zu Nichts werden und wir nachher verwundert fragen, wo sie geblieben seien. Jene Nichtigkeit selbst ist daher das alleinige Objektive der Zeit, d.h. das ihr im Wesen an sich der Dinge Entsprechende, also Das, dessen Ausdruck sie ist. Deshalb eben ist die Zeit die a priori nothwendige Form aller unserer Anschauungen: in ihr muß sich Alles darstellen, auch wir selbst. Demzufolge gleicht nun zunächst unser Leben einer Zahlung, die man in lauter Kupferpfennigen zugezählt erhält und dann doch quittiren muß: es sind die Tage; die Quittung ist der Tod.
[Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. – Schopenhauer-ZA Bd. 4, S. 671-672)

April 2012 Olymp 810 - Ostern 008

„Hier ist das Ende des Tages. Der Schein der niedergehenden Sonne erinnert an die Bedingtheit und Vergänglichkeit des Lebens. In dieser äußeren Unfreiheit werden die Menschen meist auch innerlich unfrei. Entweder ist ihnen die Vergänglichkeit ein Antrieb zu um so ausgelassenerer Lustigkeit, um das Leben zu genießen, solange es noch da ist, oder sie lassen sich von der Trauer hinreißen und verderben sich durch die Klage um das nahende Alter die kostbare Zeit. Beides ist vom Übel. Dem Edlen ist ein früher oder später Tod nicht zweierlei. Er pflegt seine Person und wartet sein Los ab und festigt dadurch sein Schicksal.“
[Chinesische Philosophie: I Ging – Buch der Wandlungen. S. 123)

Olymp 810 Vergänglichkeit allerorten

Nachschlag

Dezember 2011 Olymp Bunker Büchernachschlag 009
Bücher – Arbeit – Lese – Nachschlag

Da bin ich eingedeckt für die nächste Zeit und mache deswegen mal
den Flattermann.
Dezember 2011 Olymp Bunker Büchernachschlag 010
Genug Arbeit mit meinen Arbeiten über Zeitphilosophie und Lebensphilosophie.

zettelwirtschaft-160

Nebenbei läuft dann noch als Nebeneffekt die philosophische / psychologische Glücksforschung/ bzw. G-Thematik.

November 2011 goldener Herbst - Garten 029
Bin dann mal abgetaucht!

Das waren noch Zeiten

Dezember 2011 Rhein + Gem 001
Vor zwei Wochen am Rhein

Vor ca. 45 Jahren in Obrigheim am Neckar

burkhardobrigheimmb190d 595
Das bin ich als 15jähriger Engel 😆 – nicht Bengel – in Obrigheim
am Neckarstrand mit unserem DB 190 D beim samstäglichen A-Putz
Diese Autos waren noch deutsche Wertarbeit und waren in der
Masse zu unterscheiden. Über minderwertigen Murks, der mich
in letzter Zeit so genervt hat, will ich mich garnicht weiter auslassen,
um nicht den ausklingenden Sonntag zu versauen.

Jahreszeitlich leben und denken

November 2011 goldener Herbst - Garten 036
Der Herbst

Mit jedem Tag wird es jetzt wieder dunkler, die Temperaturen sinken –
und mit ihnen oft auch die Stimmung. Äußerlich benötigen wir mehr Wärme: wärmere Kleidung und Räume, innerlich wärmeres Essen und
SÜßES (Dominosteine, Mozartkugeln und dergleichen) – und natürlich
Sonne für die Seele, um mit dem abnehmenden Licht fertig zu werden.
„Der Wind beginnt sich zu regen. Das ist der Angelpunkt, an dem die
Yang-Phase, die aktive Phase, ins Gegenteil, in die Yin-, die passive
Phase, umschlägt.“ (der gelbe Kaiser, S. 22. Kap. 22)

Bild
Wärmeträume

Äh! Räusper! Oh…Beinlich, beinlich … nun habe ich den Faden verloren,
was wollte ich denn nun noch schreiben ???? Mir ist plötzlich so heiß geworden 😉

Nur mal so…

Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Dezember 2011 Rhein 010
Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Dezember 2011 Rhein + Gem 023
Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!) 🙂
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

November 2011 Olymp Gem 013
Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.

Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

November 2011 Gemischt 020

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft 🙁

Die Welt kann so schön sein…

Balloon

und das Leben auch. Wir haben noch wunderbares Spätsommerwetter. Um 01:30 Uhr immer noch 14, 2° C und trotzdem merkt man sehr, es ist die Herbstjahreszeit angebrochen. Die Tage sind spürbar kürzer geworden, die Natur signalisiert allerorten den Umbruch. Das schöne Wetter hat auch noch den Nachteil, mir zwiespältige Gefühle zu verursachen. Man möchtet gleichzeitig so vieles auf einmal tun und dies geht nun mal nicht.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 002
Blick in die Rheinebene vom Michaelisberg aus.
Im Hintergrund rechts die Kühltürme von den Atommailern in
Philippsburg a. Rhein.
Es herrscht zwar ruhiges und beständiges Herbstwetter (obwohl eher sommerliches Wetter von den Temperaturen her), aber besonders über der Rheinebene war es doch dunstig und die Fernsicht nicht so klar.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 006
Hier komme ich immer wieder gerne her. Die Rundumaussicht gefällt
mir und die Michaelskapelle (Die Michaelskapelle ist eine barocke Wallfahrtskirche auf dem Michaelsberg bei Untergrombach am Westrand des Kraichgauer Hügellandes.) Von hier aus bin ich dann noch nach
Bruchsal gefahren und im Schloßgarten gewandelt.

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 021
Hofkirche im Bruchsaler Schloßbereich.

War gerade rechtzeitig zum samstäglichen 18 und 19 Uhr Glockengeläut
gekommen. Ah! Ich liebe Glockengeläut. 🙂

September 2011 Olymp Michelsberg + Schloß Bruchsal 023
Hier komme ich auch immer wieder gerne her.

Jeden Morgen geht die Sonne auf

Juli 2011 Len-Rhein-Gem 045

„Ich kannte einen Hund, der war so groß wie ein Mann,
so arglos wie ein Kind und so weise wie ein Greis. Er schien
so viel Zeit zu haben, wie ein Menschenleben nicht geht.
Wenn er sich sonnte und einen dabei ansah, war es, als
wollte er sagen: Was eilt ihr so? Und er hätte es gewiß
gesagt, wenn man nur gewartete hätte.“ (Karl Kraus)

Juli 2011 Len-Rhein-Gem 019

Diese kleine Geschichte macht darauf aufmerksam, daß Hetze, Beschleunigung und Eile etwas mit Flucht zu tun haben.

Jeden Morgen geht die Sonne auf und Abends auch wieder unter, ob wir es sehen oder nicht. Wer es noch nicht ganz verlernt hat, wird begreifen, daß die Zeitmessung im zyklischen Zeitverständnis, Zeiterfahrung im biologischen periodischen Zeitsinn ist.

Da eilt sie dahin…

Juli 2011 Len-Rhein-Gem 035
Siehst du sie Amanda! Da eilt sie dahin die Zeit…

Im Sauseschritt rennt sie davon die Zeit
Juni 2011 - Ga-Le-Wö 052

„Eins, zwei drei im Sauseschritt…
Eilt die Zeit, wir eilen mit.“
sagt Wilhelm Busch
Geeilt und gehetzt habe ich zwar nicht,
aber immerhin sind nun schon wieder
3 1/2 Wochen Urlaub herum
und Frau Gemahlin muß am Montag wieder Bruttosozialprodukten gehen 😆

 Nach einem Superfrühjahr mit sommerlichen Temperaturen, ist der bisherige Sommer bei uns zwar nur bieder normal  und nicht gerade berauschend, aber es ließ und läßt sich aushalten.

Juli 2011 LenaGem 012

Mit dem Wetter hatten wir wie schon so oft Glück, im Gegensatz
zu anderen Landesteilen und Bundesländern. Gewitter zogen
immer schön brav vorbei, zuviel Regen hatten wir auch nicht, es
war zwar zeitweilig ein wenig wie Achterbahnfahren, aber ich war
durchaus zufrieden. Enkelin Klein-Lena hat es auch gefallen, jeder Tag war ausgefüllt, was will der Mensch noch mehr 🙂

Wer zu spät kommt…

Juni 2011 Haus divers 013

… den bestraft das Leben, oder doch nicht…(?)
Stimmt das so? Oder stimmt das immer?

 „Es ist nur ein kleiner Teil des Lebens, in dem wir wirklich leben… Der eine dient diesem, der andere jenem:
sich selbst aber keiner.“
(Seneca)

Juni 2011 Dorfrundgang 017
Unsere Ev. Kirche hat hinten am Turm keine Uhr, warum?

Juni 2011 - Olymp Dorfrundgang 040

Zeitlos!

 „Kann es etwas Mühevolleres als das Leben jener Menschen geben, die dauernd mit der Vorsorge beschäftigt sind?
Sie sind ständig in Eile, um einmal bessser leben zu können,
auf Kosten ihres gegenwärtigen Lebens richten sie das
zukünftige Leben ein…. Das größte Hindernis des Lebens
ist die Erwartung, die vom Morgen abhängt, das Heute
aber versäumt. Alles was noch kommen soll, liegt im
Ungewissen: leb sofort!“
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

Zeit ein kostbares Gut

Juni 2011 GaHau 006

Meine Gartenwegmarken

 „…So wie reiche und königliche Schätze, wenn sie an einen schlechten Herrn geraten sind, im Augenblick vergeudet werden, aber dagegen bescheidenere, wenn sie an einen
guten Verwalter übergeben sind, durch guten Gebrauch wachsen, so dehnt sich unsere Lebenszeit, teilt man sie gut ein, weithin aus… Das Leben ist, wenn du es richtig zu nutzen verstehst, lang.“ […]
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

Juni 2011 GaHau 004

„Aber den einen hält seine unersättliche Habgier fest,
den anderen in überflüssiger Arbeit mühevolle Geschäftigkeit…“
(Seneca)

 Deswegen steht im Raum: Blogge nicht, lebe!

Bodenständigkeit und der Feldweg

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Feldweg

„Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen.
Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein
langes Gedeihen. Im Unscheinbaren des immer Selben verbirgt es
seinen Segen.“
(Martin Heidegger: Der Feldweg. 10. Aufl. Frankfurt a.M. 1998, S. 4)

Martin Heidegger der Philosoph der Beständigkeit und „Glockenklangs“.

„Heidegger war durch die tiefe Verwurzelung im süddeutschen Landleben geprägt. Von Freiburg aus entdeckte er für sich den Südschwarzwald. In der Landschaft zwischen Feldberg und Belchen sah er eine intakte Natur, gesundes Klima und idyllische Dörfer.“ (Auszug Wikipedia)

In seiner Hütte in Todtnauberg im Südschwarzwald schrieb Heidegger zahlreiche seiner Werke. Mit den hektischen Großstädten konnte er sich sein ganzes Leben lang nicht anfreunden.[1]

Juni 2011 Dorfrundgang 003
Blick vom oberen Hauweg in Wössingen

„„Meine ganze Arbeit […] ist von der Welt dieser Berge und Bauern getragen und geführt. […] sobald ich wieder hinaufkomme, drängt sich schon in den ersten Stunden des Hüttendaseins die ganze Welt der früheren Fragen heran, und zwar in der Prägung, in der ich sie verließ. Ich werde einfach in die Eigenschwingung der Arbeit versetzt…[…] [2]

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Wössingen Feldweg

Denken als Weg.
Heidegger: Der Feldweg. Die Metapher des Weges (You Tube) zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk.

 

>Dass für Heidegger Denken und Philosophieren eine Bewegung vollzieht und dabei einen Weg zurücklegt, zeigt sich an Werktiteln wie „Wegmarken“, „Holzwege“ und „Unterwegs zur Sprache“. Denken wird so zum Weg und zur Bewegung…[…] [3]

Juni 2011 - Olymp Dorfrundgang 029
Abendstimmung Walzbachtal-Wössingen

Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet.

Sein Hauptwerk „Sein und Zeit“ (1927) —> die Frage nach dem Sinn von Sein beschäftigt mich auch immer wieder.
„Der Horizont aus dem dergleichen wie Sein überhaupt verständlich wird, ist die Zeit.“[45/6] Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet. (Wiki)
—> siehe auch: Philosophie der Zeit
„Als der Sinn des Seins desjenigen Seienden, das wir Dasein nennen, wird die Zeitlichkeit aufgewiesen. Dieser Nachweis muß sich bewähren in der wiederholten Interpretation der vorläufig aufgezeigten Daseinsstrukturen als Modi der Zeitlichkeit.“ ( S.17 – Sein und Zeit, 17. Aufl. Tübingen 1993)

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