Die Erkenntnis am frühen Morgen: Die Geburt der Eistütchen oder 2013 Die Eistütchenwahl 🙁
Die Nase voll…
habe ich im wahrsten Sinn des Ausdrucks.
Der Zustand meines Befindens ist wie Achterbahn fahren oder so grau-zäh-neblig wie die ganzen Tage jetzt. Es geht immer näher an die 0° C Marke heran und seit zwei Tagen haben wir so einen blöden Wind aus östlichen Richtungen, der Schnee verspricht. 🙁
Wenigstens löst sich jetzt der Eiter in den Nasennebenhöhlen mehr auf, dank der entsprechenden Medikamente und Maßnahmen.
Seit dem 17. November kein Laufen, kein Wandern mehr. Da war ich schon etwas angeschlagen und durch das Laufen da oben auf dem freien Berg, und dem kalten Wind habe ich mir den Kick d.h. den Rest geholt. 🙁 Ziehe jetzt vorsichtshalber immer eine Wollmütze auf, wenn ich mal kurzeitig an der frischen Luft bin.
Meine letzte Wanderung (17.11. 2014)
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Die Nase voll, die Schnauze voll, habe ich auch von all diesen Medizinern, Pharmamafiosis, Beutelschneider, Politgauner und Bankstergesindel, verlogene Presseheinis und sonstigem Gaunertum usw. ![]()
Der Abstieg in Absurdistan Germanistan ist im vollen Gange. Obwohl der Großraum Karlsruhe eine der bevölkerungsreichten Gebiete in BW ist (LK und Stadt Karlsruhe rd. 800 000 Einwohner) bekommen wir immer mehr Ärztenotstand. Dies ist auf alle gesellschaftlichen Bereiche anwendbar und dazu ein mehrheitlich tröges Teutonenvolk mit knallroter Sonnenbrille 🙁
Obwohl es mir gesundheilich bedingt, überhaupt nicht nach regelmäßiger Beschäftigung war, habe ich doch immer wieder den Versuch gemacht sinnvoll zu lesen.
Wahnsinn und Irrsinn hat immer einen Namen und ist immer bei dieser Menschheit noch steigerungsfähig. Außerdem habe ich auch noch mal wieder ausführlich zu medizinischen Themen recherchiert. Das ist auch immer so ein Affentheater, bei den banalsten Themen, 10 Mediziner und 13 kontroverse Meinungen. Da hilft oft nur die Maxime: Selbstdenken macht schlau und Selbstversuch muß herhalten 🙁 Wenn es so weiter geht, habe ich neben meiner eigentlichen Fachbibliothek auch noch eine ausgewachsene Medizinbücherei, die jedem Arzt zu Ehren gereichen würde. Mann oh Mann!!! Wir haben es mittlerweile weit gebracht mit diesem Raubtierkapitalismus.
Immer noch…
Novembergedanken
Sinnliche Beschreibung der vier letzten Dinge
Der Tod
»Herr, lehre mich bedenken, daß es ein Ende mit mir haben wird und mein Leben ein Ziel hat und ich davon muß.«
Ps. 39, 5.
1
Ihr dummen Sterblichen, die ihr
So frei und sicher lebet
Und stets mit hungriger Begier
Nach Gut und Hochheit strebet,
Wem sammlet ihr dies alles ein,
Was ihr bald müßt verlassen
Und in der letzten Not und Pein
Doch wieder werdet hassen?
2
Ihr lauft so unbesonnen hin,
Als dürftet ihr nicht sterben,
Ob zwar ein halb ersoffner Sinn
Viel andre sieht verderben.
Ihr stecket euch das Ziel noch weit,
Ihr denkt noch lang zu leben,
Ihr habt noch gute Muß und Zeit,
Bis ihr sollt Rechnung geben.
3
Indessen kommt der Larvenmann,
Der blasse Tod, geschlichen
Und fallet euch ganz plötzlich an,
Da ist die Zeit verwichen!
Da müßt ihr fort, es hilft kein Geld,
Kein hoher Stand noch Güter,
Er raffet euch nur aus der Welt
Mit Sturm und Ungewitter.
4
Wie manchen hat er aus dem Tanz
Zum Totentanz gezogen!
Wie manchen in dem besten Glanz
Erlegt mit seinem Bogen!
Viel hat er aus der Liebsten Schoß
Gar grausamlich gerissen
Und sie den kalten Erdenkloß
Statt ihrer heißen küssen.
5
Den hat ein Bißlein rundes Blei,
Den Eisen aufgerieben,
Der ist vor Gift und Zauberei
Fast auf der Stelle blieben.
Den hat ein Fall hinweggebracht,
Ein Becher den vergraben,
Eh sie sich einmal recht bedacht
Und es vermeinet haben.
6
Dies spielet er auch noch zur Zeit
Bei Alten und bei Jungen.
Die ganze Welt wird ihm zur Beut
Und alls von ihm bezwungen.
Heut Abends wird er auch bei dir,
Du volle Rose, stehen
Und deines Leibes ganze Zier
Mit ihme heißen gehen.
Angeschlagen ~ schachmatt
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Eine handfeste Erkältung, mit vor allem einen fiesen Stockschnupfen (Sinusitis = vereiterte Nasennebenhöhlen) hat mich in Beschlag genommen. Die vergangene Nacht war besch…. kaum Luft bekommen und an Schlafen war nicht zu denken. Dafür konnte ich wenigstens tagsüber etwas schlafen, wenn auch nur in Etappen. Der Tag war dadurch aber weg. Nun kann ich jetzt wieder nicht schlafen, noch nicht müde und es zieht mich nicht in die Liegeposition, weil dann die Beschwerden schlimmer sind. Etwas besser ist es ja dank guter Medikamente, die ich immer in meiner Hausapotheke vorrätig habe. Nur die GeloMyrtol forte (*) mußte mir unsere Tochter neu besorgen, weil die vorhandene Packung schon übers Datum war. Dann noch die Erkältungskapseln von tetesept (500mg Thymian – wirksam bei Husten, Schnupfen und akuter Bronchitis – schleimlösend und antibakteriell – sowie natürlicher Schnupfenspray d.h. mit naturheilkundlichen Bestandteilen – inhalieren ist auch immer hilfreich. Von dem ganzen Chemiedreck halte ich einfach nichts. Nun habe ich auch mal ein wenig “Reklame” gemacht 😉 finde aber wenn etwas positiv zu erwähnen ist, sollte man es auch tun.
Ist aber alles kein Wunder (momentan geht der grippale Infekt wieder stark um) bei dem wechselhaften Novemberwetter. Der Luftdruck macht mal wieder starke Achterbahnsprünge. Aktuell 1025 hPa, gestern noch 1011 hPa und am Montag nur 1005 hPa. Sonne war keine in Sicht, aber im Gegensatz zum Dienstag kein Regen mehr. Aber bei uns für die Jahreszeit noch sehr mild, mit Temperaturen von 10 bis 15° C, diese Nacht aber aktuell nur noch 6° C , bei sternklaren Himmel.
Die ganzen Tage war ich irgendwie schon angeschlagen und dann hat mir der längere Rundgang um Jöhlingen, bei kühlem Wind auf dem Bollenberg den letzten Rest gegeben. Muß mir wieder angewöhnen, immer eine Mütze mitzunehmen, denn ein alter Sack ist empfindlicher geworden gegenüber solchen Dingen 🙁
Blick vom Oberen Bollenberg auf Jöhlingen (Mo- 17.11.14)
Die Wälder im Farbrausch
Mit Feuereifer dabei
Dieses Wochenende war Enkelin Klein-Lena mit Feuereifer beim Dekorieren für die Weihnachtszeit 🙂
Es ist immer wieder schön zu erleben, wie Kinder sich so herzhaft freuen können und eifrig bei solchen Tätigkeiten dabei sind.
Wobei die Natur noch nichts von Weihnachten wissen will.Bei uns für die Jahreszeit und den Monat November immer noch sehr mild.
Den Menschen fehlt etwas…
Nun ist der typische November da
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Es ist nicht gerade kalt für diese Jahreszeit (aktuell um 23:30 h) immerhin noch 8°C – noch nicht einmal total neblig, aber naßdunstig, sogar Sterne sind zu sehen, der Himmel also nicht total zu und trotzdem November mit seinen Nebenwirkungen. 🙁 die da sind: tranig ~ rammdösig ~ ein wenig umnebelt, eben wie das Wetter ~ reduziert und dementsprechend schleppend erledigend 🙁
Naja! Immerhin hat der Unternehmungsgeist am Sonntag für einen gut zweistündigen Marsch ausgereicht. (Bild Blick auf Walzbachtal-Wössingen)
Niedrig schleicht blaß hin die entnervte Sonne,
Herbstlich goldgelb färbt sich das Laub, es trauert
Rings das Feld schon nackt und die Nebel ziehen
Über die Stoppeln.
(1. Strophe von Herbstgedicht von Adelbert von Chamisso)
Von jeder Richtung waren wir mit der Geräuschkulisse der Fußballplätze eingedeckt. In Wössingen und Jöhlingen jeweils ein Spiel, später am Ende des Durlacher Weges, direkt am Wöschbacher Fußballplatz vorbei – dann durch das Wöschbacher Tal zurück an den Ausgangspunkt am Wössinger TV-Platz.
Abendstimmung im Wöschbacher Tal
Wenn der Nebel
wallt oder fällt
sich die Sonne ihm
zugesellt.
(Wetterregel)
Erstaunlich schönes Wetter
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Leider habe ich noch viel zu wenig dieses erstaunlich schöne Herbstwetter – im Oktober und jetzt auch November – ausgenutzt. Da bin ich auch immer im Zwiespalt, was mache ich nun… ![]()
Herbstgedicht
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
(Rainer Maria Rilke 1875 – 1926)
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Der Gärtner und der Bauer
werden oft ein Jahr zu
spät weise.
(sagt der Volksmund)
Mein Hofkübelgarten ist auch noch nett anzuschauen
Im Herbst
Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewußt bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)
Auf dem Weg zum Lugenberg in Walzbachtal-Wössingen – es ist noch erstaunlich grün in der Natur –
Vorgezogener Winterschlaf…
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Nun ja, räusper,
wie man’s nimmt ~~ Schlaf vertrage ich jetzt schon etwas mehr, acht Stunden sind keine unüberwindbare Hürde. Aber irgendwie hatte ich auch null Bock auf Computerei, Bloggen und Internet. Außerdem stehe ich nach wie vor mit der Zeit auf Kriegsfuß.
Habe verschiedene Themen auch intensiv durchgearbeitet. Im Garten und am Haus sind nachwievor Arbeiten zu erledigen und die Politik hatte mich auch am Wickel.
Diese Bücher vorgestern gekommen, eines gleich in einem Rutsch gelesen, Gekaufte Journalisten so ca. 1/3 und eine Mord’s Wut im Bauch. Obwohl mir ja schon lange klar ist, in welch irrsinnigen Zeiten wir leben, ist der Erkenntnisstand immer noch zu toppen. Banditen und Ganoven wohin man auch schaut…
>”Haben auch Sie das Gefühl, häufig manipuliert und von den Medien belogen zu werden? Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein Insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert.
Und haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie renommierte »Journalistenpreise« vergeben werden? Da geht es im Hintergrund zu wie bei den einstigen Ehrungen der »Helden der Arbeit« in der früheren DDR – da wird Propagandaarbeit ausgezeichnet. Vom Journalisten zum Propagandisten ist es nicht weit. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie unsere Zeitungen mit ganz anderen Augen sehen, den Fernseher öfter einfach abschalten und auch wissen, was Sie dem Radio noch glauben können: fast nichts. Denn Ulfkotte schreibt auch penibel auf, welcher Sender welcher politischen Partei gehört und welche Journalisten wie beeinflusst werden. Sie erkennen, wie Sie manipuliert werden – und Sie wissen, von wem und warum. Am Ende wird klar: Meinungsvielfalt wird jetzt nur noch simuliert. Denn unsere »Nachrichten« sind häufig reine Gehirnwäsche.” (Buchklappentext Kopp Verlag)
”Einen Dritten Weltkrieg, noch dazu in Deutschland, haben bis vor wenigen Monaten die meisten Menschen für unmöglich gehalten.
Und wir erinnerten uns auch wieder an die Drohungen der USA und Israels, die iranischen Atomanlagen zu bombardieren. Oder an den Beinahe-Krieg in Syrien, der das Potenzial zu einem Waffengang zwischen den USA und Russland hatte.
Die deutschen Medien beschrieben diese Krisen als Kampf von Gut (USA) gegen Böse (Russland). Dieses Buch macht mit dieser Schwarz-Weiß-Malerei Schluss und liefert handfeste Informationen. Es zeigt die Hintergründe auf und fragt nach den Beweggründen der jeweiligen Akteure. Es beantwortet die Frage, warum in der Ukraine oder im Ostchinesischen Meer geschossen wird. Oder warum sich in vielen Ländern der Erde Unruhen ausbreiten.
Dieses Buch beschreibt zwei Machtblöcke, die demnächst gewaltsam aufeinanderprallen. Es zeigt ein Kräfteringen zwischen USA/NATO auf der einen und Russland/China auf der anderen Seite. Es belegt, dass ein Krieg um die Vorherrschaft über die knapper werdenden globalen Ressourcen und die Kontrolle ihrer Transportwege kaum noch zu vermeiden ist – ein Krieg auch um die Macht über Eurasien,…” (Auszug von Buchklappentext und Verlagsinfo Kopp-Verlag)
Einsamkeit der Nacht
Einsamkeit der Nacht: Wie oft saß ich schon in einsamer Nacht, in meiner Dachstube unterm Dachfenster, im fahlen Mondesschein. Milliarden Sterne funkeln…
Die Nachtblume
Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.
Wünsche wie die Wolken sind,
Schiffen durch die stillen Räume,
Wer erkennt im lauen Wind,
Ob’s Gedanken oder Träume?
Schließ ich nun auch Herz und Mund,
Die so gern den Sternen klagen:
Leise doch im Herzengrund
Bleibt das linde Wellenschlagen.
(Joseph v. Eichendorff)
”Komm und hilf mir durch die Einsamkeit der Nacht”
war mal ein Liedtitel von Julianne Werding (leider nicht verfügbar)
Wo sind sie geblieben?
Sag: Wo sind die Blumen geblieben? Die Blumen der Lebensfreude, die Blumen der schönen und der guten Dinge. Sie sind erstickt und gestorben in der Lawine von Haß- und Gewalt, von Mord- und Skandalgeschichten die uns allezeit umgeben. In den Medien, in der Welt. Da habe ich gestern gelesen, wie in Afrika die “Menschen-Affen” (z.B. die Bonobos) abgeschlachtet werden und dann die Babys verhöckert werden. Die Nationalparks werden auch immer mehr dezimiert. Genauso werden in Asien die Orang Utans immer mehr ausgerottet. Da bekomme ich oft schon eine gewaltige Wut. Der Mensch ist doch wirklich ein Krebsgeschwür in dieser Welt.
Schöner Spätherbsttag
Nachtgedanken 49
Mit der Verwirrung der Sprache beginnt die Verwirrung des Geistes und des Denkens.
Welche Sprache sprechen heute die Bürger der Bundesrepublik Deutschland?
Sie sprechen viele Sprachen, und sie sind in vielen Sprachen sprachlos.
Die deutsche Sprache durch das Fernsehen, den Rundfunk, und auch durch das Kürzelwesen von allseits beliebten Massenblättern durchgesetzte neudeutsche Gemeinsprache verhält sich zur Sprache Luthers, Goethes, Marxens, Rathenaus, Freuds wie die Sprache englischer Dockarbeiter zur Sprache Shakespeares: Londoner Dockarbeiter verfügen, wie englische Untersuchungen ergaben, über einen Sprachschatz von einigen hundert Wörtern, der Sprachschatz Shakespeares beträgt 70 000 Worte. …
Die eben angesprochene gemeindeutsche Kümmersprache erfreut sich einer besonderen Beliebtheit, wenn sie von Politikern, nicht nur zur Sommerzeit, in Wahlkampfstimmung also, sondern auch zur Winterszeit, emotional aufgeladen wird, so, daß der sie befragende Reporter vor der Fernsehkamera und mit ihm die Millionen Hörer und Seher das Stroh der Phrasen frisch gedroschen vorgesetzt erhalten – „Blüten“, die bereits Heu sind, wenn sie aus dem Gehege der Zähne (herkos odonton, bei Homer) geschleudert werden. Schlag-Worte, Reklame-Sprache, Nicht-Sprache, Kauderwelsch, verqueres Denglisch ~~~~~~ 🙁
Spuren im Sand und die Vergänglichkeit
Noch eine Chance…
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Der Luftdruck steigt mal wieder sehr stark an, das könnte nochmals eine Chance für spätes Herbstwetterglück bedeuten. Der aktuelle Luftdruck für Walzbachtal ist gestiegen auf 1023 hPa – von vorher 1005 hPa – Es regnet noch, ist aber nicht mehr so windig wie vergangene Nacht. Da haben wir auch wieder Glück gehabt, bei uns waren keine Schäden zu verzeichnen. Zumindestens für kurze Zeit ist da mit einer Wetterbesserung zu rechnen. Der Sturm schwächt in Nordbaden ab und ruhiges Herbstwetter in Sicht. 🙂 So wie am Sonntag könnte es ruhig noch eine Weile sein.
Am Sonntag am Weingartener Baggersee.
Da haben sogar noch etliche Menschen gebadet. Klein-Lena war jedenfalls froh um unseren Sonntagsausflug.
Herbstlich war es nur soweit an diesem Tag, daß doch eine leichte, frische Brise zu vermerken war.
Blickwechsel
Immer wieder diese Sehnsucht
Natursehnsucht: Sehnsucht nach einer besseren heilen Welt.
„Sehnsucht“
Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!
Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.
Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. –
[Eichendorff: Gedichte [Ausgabe 1841].
Einer der wenigen Denker
Nachtgedanken 48
absurdes Theater in Absurdistan Germanistan (teuflische Schalmeienmusik)
Weil die allermeisten Zeitgenossen zu bequem und unfähig zu eigenem Denken und mündigem (Wahl)verhalten sind (aus welchen Gründen auch immer) und immer wieder das allbekannte Parteienkartell wählen, gehen wir einer sehr turbulenten Zukunft entgegen.
Auf zum fröhlichen Wandern…
Heute war die Wanderung zur Weingartener Wildschweinallee angesagt.
Der Sonntagvormittag grau bewölkt, ab Mittag hellte es auf und wurde immer schöner. Also machten wir uns auf den Weg. War wirklich schön zu laufen in der Herbstsonne. Nur auf dem hinteren Kirchberg war es kühl-windig. Kaum waren wir aber wieder zuhause, war es wieder grau bewölkt und leichter Regen setzte ein. 🙂 🙁 Glück gehabt!
Von hier oben hat man einen schönen Ausblick
Eigentlich wollte ich ja…
…heute nochmals an den Neckar fahren und weiter in den Odenwald. Aber es schüttet mal wieder wie aus Kübeln draußen. Rasen mähen kann ich aber auch nicht, ist zu naß dafür. Mal sehen, evtl. klappt es ja noch nächste Woche. Ein goldener Herbst ist aber bislang nicht in Sicht.
Nachtgedanken 47
Der Natur sind wir entfremdet. Wenn wir uns schon mal in ihr aufhalten, dann nicht aus Zuneigung zu Pflanze und Tier oder um Muße zu finden – sondern zwecks Rekreation. Das Motto lautet nicht mehr „Wie herrlich leuchtet mir die Natur…“, sondern: „Wie regeneriert man sich optimal im Wald und auf der Flur?“ Bäume und Blüten sind die großen Fitmacher. Reichen sie nicht aus, so gibt es immer noch Medikamente oder ein Kurbad. Und schon ist eine neue Mode und Masche geboren, mit der sich vortrefflich mit der Dummheit und dem Narzißmus des Menschen, wunderbar Geld abzocken läßt.
Siehe: Wellness-Wahn;
Eine zutiefst kranke Gesellschaft und ein deformierter, von sich selbst entfremdeter Mensch, ist tagtäglich das zu erschauende Prachtexemplar von optimiert-angepaßten Standard-Mensch von der Stange.
Rundblick vom Schreckhof
Blick vom Schreckhof auf Obrigheimer Schloßwiesen und Finkenhof
Neckar zwischen Diedesheim – Neckarelz und Obrigheimer Ufer
Blick auf Diedesheim und Neckarelz
Obrigheimer Neckarwiesen – was bin ich die in meiner Jugendzeit mit meinem Hund Rintie (Rin Tin Tin „Rinty“ * Fernsehserie) gelaufen. War immer wieder schön.
Meine nächste Station war…
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war nach Neckargerach eine kleine Rundfahrt durch verschiedene Ortschaften. So fuhr ich nach Reichenbuch ( Reichenbuch liegt auf einer gerodeten Hochfläche des Odenwalds nahe dem Neckartal.), Lohrbach (Flugplatz) (Der Ort liegt in einem nördlichen Seitental der Elz, etwa 6 km nördlich von Mosbach.) um verschiedene Dinge nachzusehen. Da meine Zeit immer knapper wurde, fuhr ich noch zum Schreckhof.
Herbstkrähen über dem Schreckhof
am Schreckhofhang in Richtung Obrigheim suchte ich nach einem alten Behelfsbunker – eines mir bekannten Fliegerpiloten (2. Weltkrieg) der aus Stuttgart war. Er hatte dort für seine Familie einen Unterschlupf geschaffen. (Wohnbaracke und Felssteinhäuschen.) Mein damaliges Traumgrundstück.
ein paar Überreste der Baracke fand ich noch.
das war mal das Felshäuschen (aus Feldsteinen)
Das ganze Gebiet ist jetzt ziemlich undurchdringliches Naturschutzgebiet. Alles ist zugewachsen, wo vorher mal Weinberge und offenes Gelände war.
Neckarimpressionen
Blick auf Guttenbach von der anderen Neckarseite – oberhalb von Neckargerach – Guttenbach ist ja seit 1975 ein Ortsteil von Neckargerach im Neckar-Odenwald Kreis. Der Berg heißt Gickelberg und liegt oberhalb der Margarethenschlucht.
Blick vom Gickelberg auf Guttenbach
Guttenbach am Neckar
Dachlandschaft in Guttenbach – solche Dachlandschaften liebe ich und kleine Dörfer sind nach meinem Geschmack. Für mich sind Großstädte ein Gräuel, mir ist mein Dorf schon viel zu groß mit insgesamt rd. 9400 Einwohner – Wössingen 3.790 Einwohner. Außerdem haben alte gewachsene Ortschaften oft diese älteren und viel charaktervolleren Häuser.
Kreuz und quer durch den kleinen Odenwald
Bei schönem Spätsommerwetter, mit 26° C , ging es mal wieder kreuz und quer über Kraichgauhügel ~~~ in den kleinen Odenwald. (Der Kleine Odenwald ist der bis 567,8 m ü. NHN hohe Südteil des Mittelgebirges Odenwald und ein Teil des Naturraumes Sandstein-Odenwald) Von Hüffenhardt weiter nach Asbach, Daudenzell (Daudenzell liegt im Tal des Schwarzbachs im Übergang vom Kraichgau zum Kleinem Odenwald) und Aglasterhausen. Von dort nach Breitenbronn (Breitenbronn liegt in einem Seitental des Schwarzbaches.)
Blick auf Neunkirchen von Breitenbronn aus
Blick auf Guttenbach und den Neckar
Von der Breitenbronner Höhe dann herunter nach Neckarkatzenbach und Minneburg an den Neckar und Guttenbach.
Guttenbachneckarufer mit Güterzug
Ausgelastet…
Keine Zeit und keine Lust auf Blog und bloggen, ja noch nicht einmal auf Internet, totale Abstinenz war angesagt.
Zum einen ist viel Arbeit im Garten zu erledigen, so haben wir Bäume und Sträucher umgesetzt bzw. umgepflanzt. Neue Bäume sollen noch gesetzt werden, so z.B. noch ein zusätzlicher Weinbergpfirsich und ein Apfelbäumchen und ein Apfelhalbstamm. Dieser Weinbergpfirsich aus meinem Hofkübelgarten, hat dieses Jahr (im 2. Jahr) so viele wunderbar schmeckende Pfirsiche hervorgebracht, daß da ein zusätzlicher bestellt wurde. Klein-Lena war auch ganz begeistert von diesen Pfirsichen.
Dann waren kurz hintereinander 8 Ster Holz zum “Einbunkern” angefallen, meine Knochen jammern immer noch herum… 🙁
Außerdem lockte mich dieses Spätsommerwetter zum Laufen und Wandern, so daß ich oft im Zwiespalt war, was nun… Arbeit oder Vergnügen 😉 ![]()
Am Haus ist auch noch einiges abzuarbeiten, vorm Winter muß ich das Schuppendach noch ausbessern und, und so weiter…
Gartenarbeit
Nachtgedanken 46
Konrad Lorenz hat schon 1983 in „Der Abbau des Menschlichen“ eindringlich beschrieben, wohin ein rein materialistischer Weg der Menschheit und Wissenschaft hinführen wird. Geradewegs in den Untergang und der Vernichtung des Menschlichen und des Humanismus. Der Geist und die Weisheit bleiben auf der Strecke und werden dem Mammon und dem „Goldenen Kalb“ geopfert.![]()
„Wir haben Weisheit am nötigsten, wenn wir am….
wenigsten an sie glauben.“ (Hans Jonas, 1979)
Die Wirtschaft bemächtigt sich des Geistes und führt ihn vor Sachzwänge, gegen die er machtlos ist. Der ziellos inspirierende Impuls als Quelle der Weisheit hat keinen Marktwert und das ist der Grund, daß er dort, wo man ihn eigentlich bräuchte, auf dem Markt der aktuellen Notwendigkeiten, nicht zu finden ist. Wo der Fortschritt zum Selbstzweck wird, stagniert das Denken, das danach fragt, wozu man ihn braucht.
(16/17/ Frieder Lauxmann) [510]
Mehr Schwachsinn geht wohl nicht mehr?
Ein Apfel am Tag hält Putin fern
„One apple a day keeps Putin away“
Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU). Um Verwerfungen im EU-Markt wegen des Überangebots zu verhindern, rief Schmidt die Verbraucher auf, mehr heimisches Obst und Gemüse zu essen: Ein Apfel am Tag hält Putin fern.
Meine Befürchtigung ist, diesen Schwachmaten von Politikern, könnte man Äpfel kiloweise verfüttern und es würde noch nichts nützen. Die Gehirnganglien sind da schon zu sehr verstopft und manipuliert.
”Kremlsprecher Dmitri Peskow kritisierte die Entscheidung Brüssels als unverständlich. Russland habe sich um eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts bemüht. Die Rechnung für die Sanktionen müssten aber auch die europäischen Unternehmen und Steuerzahler tragen, warnte er.” (1&1 Portal)
Es ist doch offensichtlich was hier abläuft und mithin der Dümmste der Dummen müßte merken, was hier Fakt ist und wer in erster Linie mal wieder der Nutznießer ist. Nach wie vor läuft in der deutschen Medienlandschaft eine Verdrehungs- und Hetzkampagne ab.
Deutsche “Qualitätsmedien” (= Meinungsmacher – siehe Albrecht Müller: Meinungsmache – Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen *) Allein der Begriff Qualitätsmedien ist schon ein Hohn für sich. Gekaufte und geschmierte Erfüllungsgehilfen tummeln sich da zuhauf,Lohn- Schreiber für die Ober- und Hintertanen (siehe auch ZDF die “Die Anstalt-Sendung” vom 30.04.2014 —>xx Internet-Law)
* Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht. Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung. Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden.
Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können. (Buchklappentext)
Nachtgedanken 45
Wann wird man je verstehn?
Goethes Worte „Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir!“ widerspiegeln das geistlose Fundament unserer modernen Power- und Konsumgesellschaft.
„Geister sind dem unsichtbar, der keinen hat“, sagte einmal Arthur Schopenhauer.
Geistlos geht es Tag für Tag im momentanen Politiktheater zu. Die Affenkäfige lassen grüßen.
Aus meiner Kruschtschachtel
Seit mehr als zweitausend Jahren sind Philosophen auf der Suche nach dem Stein der Weisen. Fände man ihn, würden sich Politiker wahrscheinlich damit gegenseitig die Köpfe einschlagen.![]()
André Gide bemerkte treffend: „Wenn ein Philosoph einem antwortet, versteht man überhaupt nicht mehr, was man ihn gefragt hat.“ Ergänzend könnte man sagen: Kommt ein Politiker an die Macht, weiß keiner mehr, warum man ihn gewählt hat.
1788 schrieb Friedrich Schiller: „Die goldne Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes.“ Seitdem hat sich offensichtlich nicht viel geändert.
Wenn man so verfolgt, was da momentan in der (Nicht)- Politik abläuft, kann einem nur Schaudern. Es läuft einem eiskalt den Rücken hoch und runter, bei soviel Dilettantismus und diplomatischer Unfähigkeit.
Willkommen im Dilettantenstadl von Absurdistan Germanistan
Erst sehen sie der Weltfinanzkrise tatenlos zu, dann machen sie alles noch schlimmer mit untauglichen Gesetzen und handwerklichen Fehlern beim Konjunkturpaket und
das ist nur die Spitze des Eisbergs. Befindet sich unser Staat in der Hand von ausgemachten Stümpern?
Parteienforscher Thomas Wieczorek unterzieht unsere Politiker einem schonungslosen Eignungstest:
Egal ob Regierung oder Opposition die Ergebnisse sind erschreckend. Fachliche Kompetenz? Fehlanzeige. Stattdessen Mittelmaß und Unfähigkeit, wohin man
blickt. Und das kann schnell gefährlich werden.
Immer noch hochaktuell: Die Dilettanten, von Thomas Wieczorek
Ahnungslosigkeit, die völlige Abwesenheit von Wissen und der totale Mangel an Kompetenz sind keine Hindernisse auf dem Weg nach oben, sondern Voraussetzungen für einen raschen und erfolgreichen Aufstieg, dies scheint mir zunehmend bei Politikern der Fall zu sein.
Was eine echte Afterliebe ist, die vergeht nicht
Bonzokratie
Sie können live seit vielen Jahren dem Aufbau einer Bonzokratie beiwohnen, einer Plutokratie in Reinform erleben. Sie sitzen in der “ersten Reihe”, man gönnt sich ja sonst nichts.
Die Politik, die Parteien aller Coleur spielen den willfährigen Steigbügelhalter und überbieten sich gegenseitig in “Reformen”. Reformen die Jahr für Jahr den Normalbürger schlechter stellen und eine Umverteilung von unten nach oben bewirken.
Die einzelnen PolitikerInnen eifrige Erfüllungsgehilfen des Kapitals, die durch einen kleinen Teil des Geldkuchens gefügig und wohlgesonnen gehalten werden.
Eine Lobbyisten-Diktatur übelster Ausprägung hat sich wie ein Grauschleier über dieses absurde Land gelegt.
Abzocker in eigener Sache sitzen in allen Parlamenten.
Afterliebe der … Was eine echte Afterliebe ist hat Bestand. Mal wieder tut sich eine unionsgeführte Bundesregierung durch besondere Afterliebe und Vasallentreue hervor. So langsam stinkt es wieder in diesem Absurdistan Germanistan.
“Russland kündigte unterdessen für den Fall neuer EU-Strafmaßnahmen gegen Moskau im Ukraine-Konflikt eine Reaktion an. «Sollte die neue Liste der Sanktionen der Europäischen Union in Kraft treten, wird es zweifellos eine Reaktion von unserer Seite geben», warnte das Außenministerium. Die EU sende mit der Drohung ein Signal der Unterstützung für die «Kriegstreiber» in Kiew. Brüssel sollte sich lieber für einen Wiederaufbau des Donbass einsetzen.” (1 &1 Portal)
“Der Westen wirft der Regierung in Moskau vor, die Aufständischen in der Ostukraine zu unterstützen. Als Konsequenz aus der Krise setzt die Nato erstmals seit Ende des Kalten Krieges wieder auf das Prinzip Abschreckung.” (w.o.)
Und wer hat den ganzen Kram ins Rollen gebracht? Wo der Ami seine Flotzen drin hat, entsteht nur Chaos. —> siehe Irak, Naher Osten, Afghanistan
Leider nur ein Kurztrip
Leider spielte das Wetter nicht so richtig mit
Eigentlich wollte ich ja eine längere Wanderung unternehmen. Da sich aber über dem Schwarzwald ein Gewitter bildete, war mir das Risiko dann doch zu groß.
Entfernte mich dann nicht allzu weit vom Auto und brachte es nur auf eine gute Stunde Rundgang, auf Weingartener Gemarkung.
Blick vom Weingartener Katzenberg oberhalb der Weinberge in Richtung Durlach und Oberrheinebene. Wie fast immer liegt über der Rheinebene ein Dunstschleier.
Blick in die Rheinebene – im Vordergrund Weingarten –
Am Freitag war es nicht ganz so schlimm mit dem diesigen Dunstschleier über der Rheinebene.
Von der gegenüberliegenden Bergseite am Vortag (Freitag) aufgenommen. Da sieht man auch genau, wie unterschiedlich das Wetter war.