Blick über Weingarten hinweg in die Rheinebene
Zur Zeit sind schöne Sonnenuntergänge zu verzeichnen und interessante abendliche Himmelsbilder zu bestaunen.
Da kann ich immer wieder mich dran erfreuen
Blick von Wössingen auf die Jöhlinger Weinberge
Laufen stärkt die Nerven und regt die Fettverbrennung an. Denn, kaum ist es jetzt ein wenig winterlicher, habe ich gewichtsmäßig schon wieder zugelegt. Immerhin fast 3 kg, so schnell kann man gar nicht gucken wie man die Pfunde wieder drauf hat. Allein deswegen werde ich diesen Winter bestrebt sein, im Gegensatz zum letzten, häufiger zu laufen.
In Richtung Königsbach und Schwarzwald neblig-diesig, direkt über Wössingen jedoch Sonne un blauer Himmel. Und was sagt das aus: Genau! Erraten! Dort wo die Sonnenkinder wohnen scheint auch die Sonne. 😆
Golfplatz in östliche Richtung
Bewegung und Laufen stärkt nicht nur den Herzmuskel, sondern ist generell gut für starke Muskeln. Es reichen sogar schon regelmäßige Spaziergänge aus um die Muskeln und die Muskelfasern zu stärken.
Nur vereinzelt an sehr ungünstigen Stellen haben wir ein wenig Raureif. Denn Nachts hatten wir auch bei uns um die 0° C bis minus 2° C in den Morgenstunden.
Da bin ich dann doch immer froh, in einer begünstigten Klimaecke von Deutschland zu wohnen. Denn mit Kälte, Frost oder Schnee habe ich es nicht so. 🙁
Wössinger Feldflur – solche Feldwege laufe ich gerne, da sind nämlich die wenigsten Menschen unterwegs. 😉
Blick in Richtung Obstplantage und Wössinger Zementwerk
Wo allerdings die Sonnenkinder laufen ist es sonnig 😆 ![]()
Robilina knipst ein wenig mit den Farben ![]()
Das Versprechen auf einen grünen Frühling
”Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern.
Wieder Atem holen lernen, das ist es.”
(Christian Morgenstern)
Das ist zur Zeit sehr gut möglich. Auf meinen Wanderungen begegne ich kaum noch Menschen. Das erzeugt eine solch angenehme Ruhe und Besinnlichkeit in Feld und Wald. Nur die beiden letzen Tage war es mir doch zu naßkalt und grau.
Da Bewegung heute Mangelware ist, nehmen auch die einschlägigen Krankheiten zu. Während die Steinzeitmenschen oft pro Tag bis zu 40 Kilometer zurücklegen mußten, mangelt es den heutigen Sesselfurzern an derselbigen Bewegung.
Die beste Strategie gegen das Altern ist nun mal Bewegung und Laufen.
Die Krankheiten des Bewegungsmangels sind Herzinfarkt, Diabetes, Schlaganfall um nur ein paar zu nennen.
Dieses Hochdruckwetter werde ich ausgiebig ausnutzen und die heimischen Wälder und Flure durchstreifen. Heute wolkenloser Himmel, aber recht frisch mit einer Höchsttemperatur von nur 6° C und dabei ein kalter Wind aus östlichen Richtungen.
aktuell um 20:15 noch + 0,5° C und ein Luftdruck von 1035 hPa.
Immer wieder merke ich es in aller Deutlichkeit wie wichtig und guttuend Wandern und Laufen für mich ist.
„Vom Glück durch die Natur zu gehen“ von Henry David Thoreau dieses Buch habe ich aus dem hintersten Bibliothekseck rausgefischt und mal wieder quergelesen.
Der Gang in die Natur als Heilmittel gegen die Unbilden der Zivilisation – Henry David Thoreaus ebenso lebenskluger wie stilistisch brillanter Essay von 1861 ist heute aktueller denn je. Für den berühmten Autor von „Walden“ und „Vom Ungehorsam gegen den Staat“ sind seine Streifzüge durch die vom menschlichen Eingriff unversehrte Natur Akte der Reinigung von Körper und Geist, die umso nötiger werden, je intensiver der Mensch sich den Auswüchsen moderner Gesellschaft ausgesetzt sieht. (Buchklappentext)
”In meiner Umgebung gibt es viele schöne Wanderwege, und obwohl ich seit vielen Jahren fast täglich und manchmal sogar tagelang wandern gehe, bin ich sie noch nicht alle gegangen. Ein ganz neuer Ausblick ist ein großes Glück, daß ich noch immer an jedem beliebigen Nachmittag erleben kann.”
(Henry David Thoreau, Vom Glück, durch die Natur zu gehen, S. 17)
Genau so sehe ich es auch. Muß immer wieder staunen, wie viele Wege ich schon sehr lange nicht mehr gelaufen bin oder noch gar nicht. Auch in unmittelbarer Umgebung gibt es immer wieder Neues zu erkunden und zu entdecken. Man darf nur nicht achtlos und mit Tomaten auf den Augen durch die Welt stolpern.
“Ich bin in meinem Leben nur ein oder zwei Menschen
begegnet, welche sich auf die Kunst des
Gehens verstanden, die sozusagen eine Begabung
für das Schlendern besaßen, ein Wort, dessen
englische Form sauntering sich in schöner Weise
ableitet »von den Müßiggängern, die im Mittelalter
durch die Lande zogen […}” ( S.7 w.o.)
Weg in den Jöhlinger Weinbergen
”Vielleicht aber sollten wir auch den kürzesten Gang im Geist eines unsterblichen Abenteuers antreten, so als wollten wir nie zurückkehren….” (ebenda S.9)
Auch um diese Jahreszeit ist es erholsam zu laufen
Was wir nicht nutzen, verlieren wir. Das gilt besonders für unsere Muskeln.
Das merke ich an mir selber immer wieder. Wenn eine zu lange Pause zwischen dem Laufen liegt, merkt man dies als Defizit sofort. Innerhalb von zwei Wochen verlieren wir bis zu 500 Gramm Muskelmasse, wenn wir sie nicht nutzen. Zusätzlich zum normalen Muskelabbau führen einseitige Belastungen, ob Sitzen oder Laufen, zu einer Verkürzung der Muskulatur.
Allein schon beim Anblick einer schönen Landschaft nehmen Puls, Blutdruck und Muskelspannung ab. Zugleich wächst die Konzentration stimmungsaufhellender Hormone.
”Tatsächlich läßt sich eine gewisse Parallele feststellen zwischen den Möglichkeiten, die eine Landschaft in einem Umkreis von zehn Meilen oder innerhalb der Grenzen einer Nachmittagswanderung bietet, und den siebzig Jahren eines Menschenlebens. Mit beiden wird man nie ganz vertraut.” (S.17 w.o.)
Am Wössinger Wald – Gehen ist Bewegung im Rhythmus der Natur
Allerdings war das heutige Sonntagswetter unter aller Sau. Da hatte ich ehrlich gesagt Null Bock zum Laufen. Tristes Novemberwetter, Grau in grau, neblig-diesig, naßkalt und Nieselregen. Kälter wie die Tage zuvor mit aktuell 8° C (um 20 Uhr) bei 11° C Höchsttemperatur heute, Luftdruck steigt auf aktuell 1024 hPa.
Herbst
Der Herbst ist da mit seinen rauen Winden,
Er ist gekommen, eh du es gedacht.
Du sahst des Sommers zarte Blüten schwinden,
Sahst Blätter welken, fallen, über Nacht,
Und Alles ruft dir ernst und mahnend zu:
O Menschenkind, einst wirst auch scheiden du!
(1. Strophe v Ida von Conring)
Sieh‘, wie der Sonne letzter matter Schimmer,
Ein falber Goldstrahl, durch die Wipfel floss,
Ist’s noch das mächt’ge Taggestirn, das vormals
Die heißen Flammenpfeile niederschoss?
Wie Abschiedsgrüßen winkt ihr Strahl dir her:
Auch du wirst gehn, und Scheiden ist so schwer.
(2. Strophe – v Ida von Conring)
Unterwegs war ich öfters, wenn auch nicht so regelmäßig wie in der wärmeren Jahreszeit. Aber auch jetzt will ich nicht einrosten.
Buch: Die Heilkraft der Bewegung
“Neben der gesunden Ernährung ist nämlich vor allem die regelmäßige körperliche Aktivität der Garant für eine starke Gesundheit. Egal welches Alter – Bewegung hat jeder nötig. Dabei geht es nicht um den Anspruch an ein Schönheitsideal, sondern darum, allseits bekannten Volkskrankheiten wie Asthma, Rückenschmerzen, Depression, Diabetes, Osteoporose und Herzinsuffizienz vorzubeugen und unterstützend zur ärzt lichen Behandlung selbst Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu nehmen.” (Buchtext)
Merke es immer wieder wie gut mir das Laufen tut. Wenn eine zu lange Pause dazwischen liegt, macht es sich negativ bemerkbar.
Am Walzbach auf Weingartener Gemarkung
Blick auf den Wartturm in Weingarten
Blick auf Weingarten vom Kirchberg aus
Blick auf Weingarten und in die Rheinebene
Hinauf ihr Brüder in die Sonne – Weg den Kirchberg hoch in die Weinberge
Weingarten in der Abenddämmerung
Weingartener Weinberglandschaft im Novemberabend
Weingartener Weinbergweg am letzten Oktobersonntag
War das eine Völkerwanderung, unwahrscheinlich was da alles unterwegs war. Normal laufe ich an solchen Tagen so wo ja nicht so gerne, zumal mir wie am Samstag ja schon nicht gesundheitlich so toll war. Aber Enkelin Klein-Lena war so voller euphorischer Erwartung, daß ich sie nicht enttäuschen wollte.
In den Weinbergen – Blick auf Weingarten und Rheinebene
Wie so oft die Rheinebene diesig/dunstig, die Luft schon kühl, trotz strahlend-blauem Himmel frisch, dazu noch ein kühler Wind und in die Ferne Dunst.
Von der Bauernsiedlung Sohl sind wir die Weinberge hindurch gewandert runter zum Friedhof und Wartturm.
Der Wartturm in Weingarten (Der Wartturm im badischen Weingarten ist ein im Jahre 1589 erbauter Aussichtsturm.) in diesem befindet sich eine Ausstellungsabteilung des Heimatmuseums Weingarten.
Ausstellung (Heimatmuseum) im Wartturm Weingarten
War schwierig dort Aufnahmen zu fertigen, weil sehr eng und Leute laufend unterwegs.
Das erinnert mich an meine Kindheit. Auch in den 60er Jahren waren das Rubbelbrett und Handwäsche noch üblich.
(„Auch die Aufgaben der Ehefrauen hätten sich stark verändert, wissen die fünf aus eigener Erfahrung. „Wir haben die Kinder großgezogen ohne Elektroherd, Heizung und elektrische Waschmaschine“, … „Es gab ja auch keine Kindergärten“. Und die anderen erinnern sich ebenfalls noch lebhaft an den Großwaschtag, als die Wäsche auf dem Rubbelbrett sauber geschrubbt wurde und hinterher noch „in die Bleiche“ musste.“) erinnern sich Landfrauen an frühere Zeiten —> 50 und 60er Jahre.
In Obrigheim hatten wir noch einen Waschkessel und eine Miele 35 (Das bewährte und ausgereifte Modell aus den 50er Jahren) – Der Bottich bestand aus ausgesuchten Eichenhölzern und der Boden war aus Pitchpine-Holz hergestellt. Der damalige Verkaufspreis lag je nach Ausführung zwischen DM 300.- bis DM 476.- Für damalige Verhältnisse war das allerdings noch eine „Anschaffung fürs Leben“
Das Getriebe und der Motor waren auf Langlebigkeit ausgelegt und arbeiteten sehr leise..)
(Quelle: http://www.oldiewash.de/miele35.htm )
Noch heute gibt es funktionstüchtige Geräte davon. Nicht so ein kurzlebiger Pfusch wie heutzutage.
Blick auf Weingarten / Baden vom Wartturm aus.
Blick von den Weingartener Weinbergen aus in die Rheinebene
Blick von den Weinbergen auf Weingarten – schon diesig in Richtung Durlach / Karlsruhe. Später aber auch genauso in Richtung Walzbachtal.
diesiger Blick in Richtung Walzbachtal
Obwohl mir am Samstag gar nicht so toll zumute war, bin ich dennoch auf Tour gegangen. Habe es auch nicht bereut, das Wetter war aber nur mittelmäßig.
An diesem Tag bin ich ganz um den Weingartener Baggersee herumgewandert und anschließend kreuz und quer durch die Auwälder in der Umgebung. Viele Wege wo ich noch gar nicht gelaufen bin.
Hier setzt sich der Wald ganz anders zusammen wie bei uns.
Die Autobahn A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel – ist hier in der Nähe und sehr störend zu hören. Sage doch: Ein Volk von rasenden Autofahrern auf der Flucht vor sich selber. Danach war ich noch einkaufen um die Bunkervorräte aufzufüllen. Nach gutem Abendessen abgetaucht in meine Buchdeckel.
Bei dem schönen Oktoberwetter war wieder eine über 3 stündige Herbstwanderung rund um Wössingen fällig.
Die Blattfärbung ging jetzt schnell vonstatten
Die kräftigen Herbst- Farben sind im realen Erleben noch viel intensiver.
Einfach herrlich diese Farbenpracht
Und diese himmlische Ruhe im Wald
Herbstlandschaft – hier Golfplatz Wössingen – typisch herbstlich, in Richtung Königsbach und Schwarzwald sehr diesig. War allerdings auch schon gegen Abend ca. 17:30 Uhr.
Verzauberte Herbstlandschaft in Obergrombach
Spätherbst
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern sind im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.
Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht, –
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh‘ Stille, Schnee und Winter kommt.
(Theodor Fontane 1819-1898)
Weinseeligkeit
Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!
!.Strophe
(Theodor Storm 1817-1888)
Die Schatten werden länger und länger…
Und länger und noch länger ~~~~
Herbstlied
Es liegt der Herbst auf allen Wegen,
In hundert Farben prangt sein Kleid,
Wie seine Trauer, seinen Segen
Er um sich streut zu gleicher Zeit.
Es rauscht der Fuß im welken Laube,
Was blüht‘ und grünte, ward ein Traum –
Allein am Stocke winkt die Traube
Und goldne Frucht schmückt rings den Baum.
die ersten 2. Strophen
(Luise Büchner 1821-1877)
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Heute war ich mit meinem Hügelhüpfer in Obrigheim a.. Neckar beim Klassenstammtisch Jahrgang 1950/51. im Wilden Mann. Vorher endlich mal wieder Bärenbold im Odenwald besucht. War beides schön. 🙂
Wollte ja so viele Fotos schießen, wurde aber nichts, Wetter war nicht sonderlich und keine Zeit und Gelegenheit gefunden. Deswegen ein paar Aufnahmen aus der Konserve (Archiv).
Blick auf Obrigheim vom Schloßberg aus.
Blick auf Obrigheim am Neckar, Neckarwiesen und Schreckhof
Besonders die Rückfahrt war gut zu fahren, weil nicht mehr so viel Verkehr. Um Mitternacht war ich wieder zuhause.
Trotz etwas unwirtlichem Wetter und kühlem Wind war ich auch heute auf Achse.
Ausgehend vom Waldparkplatz Fraueneiche ging es an den Jöhlinger Weinbergen vorbei in Richtung Obergrombach.
Einsam in der Ferne ein Bauer seine Runden zog…
… derweil Robilina über Matrixfunk Verbindung zu mir aufnahm 😆 oder war es doch der Heilige Geist ~~~~~ 😉
vor lauter Energiezufuhr glühte meine Birne am Spätnachmittag 😆
Der Wald immer noch wohltuend grün
Blick in Richtung Pferdepension Gut Bonartshäuserhof Gondelsheim
Nun ist er endgültig eingetroffen der unwirtliche Teil des Herbstes
So wasserreich es aber aussah, mit meiner Wanderung hatte ich Glück. Naß wurde ich nicht. Es fing dann erst in der Nacht an zu regnen. Allerdings hatte es vormittags etwas geregnet.
Blick von meinem Lieblingsweg in die Landschaft. Nun heißt es wieder gutes Schuhwerk anziehen und eine Mütze auf.
Es wird nie langweilig ~ weil es immer wieder neue Perspektiven und Sichtweisen zu entdecken gibt. —> siehe “Der Feldweg von Heidegger” oder Feldwege – Unterwegs auf Feldwegen – Wege u.a.
Die Natur ist noch voller Leben
Die Natur spricht noch zum Mensch, wenn ein unentfremdetes Gemüt sie zu sehen und zu hören versteht. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen und damit dem Natürlichen nicht verschließt. Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus. Immer wieder kann ich meine
geliebten und vertrauten Feldwege gehen, es ist nie langweilig, denn es
gibt immer wieder Neues zu sehen, etwas Übersehenes neu zu entdecken.
(Absurd-AG von 2013)
Die Wege sind jetzt zwar wieder naß
Es sah zwar immer wieder sehr nach Regen aus…
Es gab aber auch immer wieder hellere und freundlichere Abschnitte
Jedenfalls war es erfreulich, in meiner über 3 stündigen Wanderung, nicht in einen Regenschauer geraten zu sein. 🙂
In Jöhlinger Landschaft
Gar nicht mal so schlecht war das Wetter am Donnerstag, nicht nur ein Einheitsgrau, sondern auch etwas Sonne war angesagt.
Dieser Rundgang war zwar nicht so lange und weit wie sonst, aber besser wie nichts. Zwanghaft sollte es ja nicht sein.
Die Zeit geht schnell
Lieb Vöglein, vor Blüten
Sieht man dich kaum!
Vom dämmernd beglühten
Flüsternden Baum,
Wann von blitzenden Funken
Sprühn Täler und Quell,
Singst du frühlingstrunken –
Aber die Zeit geht schnell.
Wie balde muß lassen
Sein‘ Blätter der Wald,
Die Blumen erblassen,
Die Gegend wird alt,
Erstarrt ist im Eise
Der muntere Quell –
Rüst die Flügel zur Reise,
Denn die Zeit geht schnell!
(Joseph Freiherr von Eichendorff)
Die Zeit geht wirklich schnell.
Nullkommanichts ist ein Tag herum, eine Woche vorbei und nun ist schon wieder Mitte Oktober, das Jahr ist auch bald Vergangenheit.
Beginn der Rundwanderung am Naturfreundehaus in Jöhlingen
Wettermäßig war es durchwachsen. Auf der Hinfahrt ein wenig Regen. Ließ mich aber nicht abhalten und siehe da, aus dem Auto ausgestiegen und es hörte auf zu regnen. Dies hielt an bis zum Schlu0 – nach rd. 3 Stunden.
Himmelsbild – auf dem Weg zum Weingartener Kirchberg.
Es wurde zeitweilig sogar besser mit dem Wetter. Allerdings war es schon frisch.
Zwischen Jöhlingen und Weingarten
Zeitweilig angenehmes Herbstwetter – auf jeden Fall hatte ich es nicht bereut standhaft geblieben zu sein. Meinen Gelenken tut es allemal gut, das Auf und Ab und die Ausdauer.
Weingarten Kirchberg
den Kirchberg vorgelaufen und dann vorne wieder runter und dann den Güllenberg runter ins Mauertal und von dort auf den Hinteren Heuberg zur “Wildschweinallee”.
Für mich immer wieder erfreulich solche “Naturbelassene Tupfer” in der Landschaft und am Wegesrand.
Weingarten Flur
Diese Tour ist einer meiner Lieblingstouren und Wege. Diese abwechslungsreiche, strukturierte Landschaft mag ich sehr.
Blick auf den vorderen Kirchberg in Weingartener Landschaft
Weg nach meinem Geschmack, eben Lieblingswege.
Auf dem Weg zum Jöhlinger Heuberg
Bilder hatte ich wieder genug gemacht, die kann man gar nicht alle immer zeigen.
Zum Schluß kurz vor Jöhlingen wurde es dann wieder ungemütlicher, mehr ungemütlicher Wind und dunkle Regenwolken. In Wössingen waren die Straßen naß, bei meiner Rückkehr, also muß es da vorher geregnet haben. Wieder mal Glück gehabt! 🙂
Im Januar werden es vier Jahre die er mir zu Diensten steht. Es war ja keine “Liebe auf den ersten Blick”, hatte auch schon andere Marken im Visier, es siegte aber zum Schluß die jungfräuliche Vernunft und Rationalität. Bis jetzt habe ich den Kauf auch noch nicht bereut. Bin äußerst zufrieden mit diesem Nissan Micra , übrigens mein Zweiter. Mein vorhergehender Micra läuft immer noch. Hatte ihn über 14 Jahre und hatte nie Probleme mit ihm. Keine großen Reparaturen, er war immer zuverlässig und ließ mich nie im Stich.
dieser Rücken zum Entzücken…. 😆
dieses aussagekräftige Charaktergesicht… 😉
Nun habe ich mit ihm auch schon fast 67 000 km drauf. Im Sommer problemlos durch den TÜV gekommen. Ausschlaggebend war auch ein wenig das Autohaus und die Werkstatt—> Nissan Autohaus Nuber in Walzbachtal, mit denen ich bislang immer gut gefahren bin und zufrieden war. Genauso wie mit der Marke Nissan. Hatte ja vor dem ersten Micra eine Nissan Vanette. Die hatten wir knapp 5 Jahre und waren soweit auch mit ihr zufrieden. Vorher hatte ich einen Nissan (Datsun) Stanza. Den hatte ich auch viele Jahre, leider hatte mir den eine Frau zuschanden gefahren. Da hatte ich einen Unfall. Eine Autofahrerin ist mir in die rechte Beifahrerseite reingeknallt. Von einer Nebenstraße ist sie mir auf der Bundestraße in Berghausen nach Dienstschluß reingeknallt. Da war er nur noch ein Totalschaden.
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Nissan Vanette Bus (Quelle Wiki)
Vorher einen Citroen, einen Ford Granada 2.0 und einen Chrysler konnte man weitgehend vergessen. Haben alle nichts getaugt. Der totale Reinfall war allerdings ein VW 412 LE – das war ein Alptraum von Auto mit samt den unfähigen VW – Werkstätten damals. War mit ein Grund, daß ich sagte: Keinen VW mehr und später eben einen Japaner nahm.
mein alter Micra im September 2010 in Obrigheim am Neckar
Ihn hat übrigens eine junge Frau hier aus dem Ort gekauft und fährt immer noch damit. Nun ist er also schon 18 Jahre alt und sieht immer noch ganz passabel aus.
Er hat ja nicht so viel gekostet.
2010 im September – Hochhausen – da hatte ich eine Neckarfahrt unternommen – meine alte Heimat besucht.
Neckarbrücke bei Obrigheim mit Blick auf den Schreckhof
Ja, ja, Bärenbold! Ich weiß ja, wollte schon längst im Odenwald und am Neckar aufgetaucht sein. Wenn alles klappt, habe ich am 26. Oktober Stammtischtreffen von meinem Schuljahrgang im Wilden Mann in Obrigheim. Fängt um 18 Uhr an, da komme ich vorher vorbei. 🙂
Montagswanderung: Rundweg von Wössingen durch den großen Wald nach Jöhlingen und zurück.
Das Wetter war zwar alles andere als berauschend, aber, was wichtig ist, kein Regen und kein kräftiger Wind. Für die Jahreszeit, mit 14° C bis 16° C., etwas zu kühl, beim Laufen aber nicht so störend.
Der Herbst
Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.
Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen
Die Zweig und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.
(Friedrich Hölderlin 1770 – 1843)
Jöhlingen beim Hasensprung (Weinanbau)
Immer wieder merke ich es am eigenen Körper, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist. Auch die Knochen, Gelenke, insbesonders die Knie sind immer sehr dankbar. siehe —> 6000 Schritte solltest du gehn
Wir bewegen uns viel zu wenig meint Prof. Dr.med. Wessinghage.
Durchschnittlich gehen wir nur 1000 Schritte am Tag – das sind nur 600 bis 700 Meter – und verbringen 85% unserer Zeit im Sitzen. Das muß auf Dauer ja zu gesundheitlichen Problemen führen. Gezielte Bewegung sollte lt. Dr. Wessinghage jeden 2. Tag mindestens 6000 Schritte umfassen, gesteigert dann auf 10 000 Schritte.
Das Wetter war mehrgeteilt, aber insgesamt doch sehr herbstlich-frisch. Oben war wieder ein frischer Wind zu verzeichnen. Der Marsch nicht so ausgedehnt, weil Frau Gemahlin nicht so trainiert ist wie unsereins. 😆
Wössingen in der Nähe der B 293 Karlsruhe – Heilbronn vorne die Stadtbahnlinie Baden-Baden – Karlsruhe – Bretten – Eppingen- Heilbronn bis in die Stadt.
Irgendwann soll die Stadtbahn (S-Bahn) dann am Neckar entlang von Heilbronn bis Heidelberg fahren. Von Heidelberg kann man jetzt schon über Bruchsal nach Karlsruhe fahren. Ist in Deutschland und Europa einmalig diese Geschichte, sprich Möglichkeit. Deshalb kommen auch laufend Delegationen nach Karlsruhe um diese Stadtbahn – Variante zu studieren.
Diese als Karlsruher Modell, Stadt-Umland-Bahn,Regionalstadtbahn oder Tram-Train bezeichnete Idee wurde inzwischen auch in anderen europäischen Städten umgesetzt. Finde ich nicht schlecht diese Möglichkeiten, so ist jederzeit ohne Auto eine Rundreise möglich. Wir können da jetzt bis Pforzheim + Stuttgart fahren, in die Pfalz und in den Schwarzwald usw.
Blick vom Lugenberg auf Dürrenbüchig
Non Ost bis Nordost kamen jetzt dustere Wolken verbunden mit frischem Wind.
Dadurch war die Fernsicht auf den Odenwälder Katzenbuckel nicht möglich.
dunkle Wolken über Dürrenbüchig und Bretten.
Um so besser hat dann das Abendessen –Menü: Kohlrouladen mit Gabelspaghetti und Champions nebst Soße, geschmeckt. 🙂
”Die Äpfel an den Bäumen, die wiegt ein leiser Wind,
die letzten Rosen träumen,
der Sommerfarben spinnt.”
(Louis Fürnberg)
Der Sonntag war ja wettermäßig wieder erträglich, im Gegensatz zum Samstag.
War zwar auch ein frischer Wind, aber die Sonne hatte auch wieder eine Chance.
Im Herbst
Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(Eduard Mörike)
Also mit Nebel hatten wir es nicht so zu tun.
Ist meistens mehr in der Rheinebene beheimatet.
Aber der blaue Himmel wollte heute nicht erscheinen.
Trotzdem war ich wieder wacker auf Wanderschaft.
Im Herbst
Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
Graue Nebel sinken feucht und schwer,
Und der Raben hungriges Gewimmel
Zieht auf Stoppelfeldern hin und her.
Blätter rauschen auf den öden Wegen,
Die ich froh und glücklich einst betrat;
Rauhe Lüfte hauchen mir entgegen,
Und durchschaueren die Wintersaat.
(Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)
Herbstlandschaft
Fortsetzung vom Im Herbst
Ringsumher ist jede Spur verschwunden
Von des Sommers Lieblichkeit und Lust.
Nur in tiefen, unheilbaren Wunden
Regt sich noch sein Bild in meiner Brust.
Nur die Hoffnung hebt durch frische Farben
Die verblichne, freudenleere Welt;
Sammelt auch auf öden Fluren Garben,
Die sie in der Zukunft Felder stellt.
Herbstlandschaft zwischen Jöhlingen und Wössingen
Fortsetzung vom Im Herbst
Und der Schwermut schauerliche Nächte
Hellt uns oft ihr goldner Himmelsschein;
Freundlich führt uns ihre milde Rechte
In das Reich der Fantasieen ein.
Tön‘ auch mir mit Deinem Schmeichelworte,
Hoffnung, Frieden in das bange Herz;
Kränze windend um der Zukunft Pforte,
Deute Du der Sehnsucht ihren Schmerz.
Und wenn einst der Sommer wiederkehret,
Lass in seinem frischbelebten Grün
Jede Freude, die mein Herz entbehret,
Mir im Glück des Wiedersehens blühn.
(Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)
Herbstlich aber eher von den Temperaturen her bzw. vom Wetter. Der Wald ist eigentlich noch relativ grün. Heute hatte ich das erste mal eine Mütze auf beim Laufen/Wandern. Denn mit knapp 14° C war es mir doch frisch am Kopf.Letztes Jahr hatte ich mir da ohne Mütze eine fiese Erkältung um diese Jahreszeit geholt. Gestern auch den Küchenherd entrußt und sauber gemacht und seit gestern Feuer in ihm. 🙂
Auch heute war ich wieder annähernd 3 Stunden unterwegs auf unbekannten Waldwegen. Habe mir vorgenommen, all diese Wege und Ecken hier noch zu erkunden /zu erwandern.
Es grünt so grün in deutschen Walden…
Auf diesem Bild sieht man es gut, wie grün doch noch der Wald und die meisten Bäume sind. Der Himmel war zwar grau in grau, war aber trotzdem wohlgemut unterwegs. Auf jeden Fall werde ich diesen kommenden Winter häufiger unterwegs sein. Letztes Jahr war es nicht so umwerfend mit meinem Unternehmensgeist.
Auf dem Rückweg kam ich oberhalb von Dürrenbüchig am Wald vorbei.
Ein Vorteil hat dieses Wetter, mir ist auf der ganzen Wanderung kein einziger Mensch über den Weg gelaufen.
Daheim angekommen gemütlich Grüntee getrunken und später ein deftiges Abendbrot genossen. Was will der Mensch noch mehr 🙂
Der Regenmann vom Wetterhäuschen drängt nach draußen
Heute ein kleiner Vorgeschmack auf das Kommende. Grau in grau bedeckt, regnerisch und zeitweilig auch Fieselregen und empfindlich kühler.
Mit Müh und Not wurden nur zeitweilige 18° C erreicht, die meiste Zeit waren es nur 14°C und keine Sonne in Sicht. Da hatten wir gestern noch mal Glück, Enkelin Klein-Lena wünschte sich einen Baggerseebesuch in Weingarten.
Altweibersommer war es zwar nicht mehr, sondern Herbstwetter mit 24°C aber zeitweilig frischen Wind. Die Nächte sind nun auch schon herbstlich-kühl.
Baggersee Weingarten – wir gehen immer wieder mal gerne hier her –
Blick vom Weingartener Baggersee auf den Michaelsberg Unter-+ Obergrombach
Diese Kombination Kiefern + Birken mag ich – erinnert mich immer an Schweden und Finnland, diese Länder waren mir immer lieber wie südliche Länder.
Blick vom Weingartener Kirchberg in die Rheinebene
Vom Baggersee ging es noch auf den Weingartener Kirchberg, weil dort ein schöner Spielplatz ist. Nach ausgiebigen schauckeln etc. ging es dann noch an den Walzbach mit Rückhalteweiher.
So könnte es ruhig noch länger gehen mit dem schönen Altweibersommerwetter.
Erst war ja ein kräftiger Wind, auf meinem Rundwanderweg von Wössingen nach Wöschbach und im großen Bogen zurück. Später war dann nur noch ein sehr leichter und milder Südwind zu verzeichnen. War das eine Wonne und wohltuend ruhig auf dieser Tour, im Gegensatz zu der nervigen Stadtnähetour vorgestern.
Es war einfach wieder ein herrliches Wanderwetter. Sogar nochmals wärmer wie am Vortag, mit 26° C sommerliche Werte.
Blick in Richtung Berghausen (Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal-Berghausen
Blick in die Rheinebene bei Karlsruhe von Wöschbach aus.
Kirche in Wöschbach – ein seltener und eigenartiger Kirchturm –
Blick in Richtung Berghausen (Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal-Berghausen
Vom Waldparkplatz am Gut Rittnerthof bin ich Richtung Söllingen gelaufen.
Irgendwie war nicht so mein Tag. Es war auch zu merken, daß die Stadt in der Nähe war. Dadurch gleich mehr Betrieb auch im Wald. Die Biker-Fahrer waren auch zu hauf unterwegs, die nerven oft auch nur, die würden einem auch noch übern Haufen fahren. Da sind genug rücksichtslose Raser dabei. Aber was ist denn heutzutage noch normal? Jedenfalls hatte ich nicht so lange Ausdauer wie sonst. Es geht doch nichts über das ruhige Landleben, obwohl da Vieles auch nicht mehr so ist wie früher. Bin dann lieber noch in Wöschbach gelaufen. Da hat man mehr Ruhe vor all diesen Dösbattels. 🙁
Turmbergbahn auf den Turmberg Durlach
Da oben ist meistens auch immer Trubel und Andrang
Blick auf Durlach mit der Karlsburg
Blick auf Karlsruhe – und wie meistens mal wieder diesig –
für mich ein Zeichen, daß die Stadtluft nicht so gesund und günstig sein kann. Wenn ich schon länger in der Stadt war, habe ich meistens Kopfweh bekommen, was ich sonst eher selten habe. Es geht doch nichts über gute Landluft.
Übrigens war ich dieses Jahr noch nicht in der Stadt d.h. in Karlsruhe. Vermisse ich auch nicht, nun erst recht nicht, wo so viele Asylanten und Ausländer überall rumlatschen. Das ist nicht mehr meine Welt. 🙁
Karlsruhe Industriegebiet Hagsfeld bzw. Grötzingen
Blick auf Durlach und Karlsruhe
Blick in Richtung kleiner Odenwald (Wiesloch, Leimen, Heidelberg)
Der Kleine Odenwald ist der bis 567,8 m ü. NHN[1] hohe Südteil des Mittelgebirges Odenwald und ein Teil des Naturraumes Sandstein-Odenwald im Nordteil von Baden-Württemberg. Ostsüdöstlich von Heidelberg bzw. südlich vom Neckar, der den Kleinen Odenwald vom restlichen Odenwald trennt, […] Auszug von Wikipedia)
Es roch irgendwie so schweflig-komisch hier oben. Bin dann weiter in Richtung Rittnerthof und dort in den Wald etwas laufen.
Nun zum Teil 3 der Michaelsberg und Kaiserberg Umrundung.
Blick auf Kirche in Untergrombach vom Höhenrundweg Michaelsberg.
Übrigens: Untergrombach und Obergrombach sind Ortsteile von Bruchsal.
Untergrombach ist der grö0te Stadtteil von Bruchsal.
Trockenmauernweg Höhenrundweg Michaelsberg Unter-+ Obergrombach
Idyllische Wege – hier muß ich unbedingt im nächsten Frühjahr zur Baumblüte laufen. Der Vogelgesang dürfte hier auch erbaulich sein.
teilweise sind hier auch Flächen verwildert
Wunnebar war dieser Tag und diese Wanderung.
Schade! Es ist absehbar, daß dieses schöne Wetter nicht mehr von langer Dauer sein wird. Obwohl die nächsten zwei Wochen das Wetter wohl nicht so schlecht ausfallen wird. Vielleicht haben wir ja auch noch Glück mit einem goldenen Oktober.
Blick vom hinteren Kaiserberg in Richtung kleiner Odenwald – Leimen – Heidelberg
hinterer Kaiserberg Untergrombach
Blick auf Kühltürme vom KKW Philippsburg vom Kaiserberg
nun geht es abwärts – ein typischer Kraichgauer Hohlweg führt nach unten
Nun geht es nach unten, später muß ich wieder hoch
Blick durch Lücke auf Untergrombacher Gewerbegebiet
Noch weiter unten – Blick auf Untergrombach
typische Lößwände (Löss ist das Ausgangssubstrat für die ackerbaulich günstigsten Böden weltweit. Der Begriff „Löß“ erschien erstmals 1821 im Zusammenhang mit Lössablagerungen im Rheintal. Lössgebiete werden in Süddeutschland auch als Gäulandschaften, in Norddeutschland als Börden bezeichnet)
Blick auf Untergrombach – nun geht es wieder aufwärts, um den Michaelsberg herum von westlicher Seite.
Aufwärts auf dem Höhenrundweg Michaelsberg
Reflexionstein (Fürbittsteine) auf halben Weg
Madonnenhäuschen Michaelsberg Höhenrundweg
Steilwände am Höhenrundweg um den Michaelsberg
Blick auf Untergrombach in südlicher-westlicher Richtung Weingarten
Nächste Erbauungsstation – da ich mich auch so beladen fühlte, machte ich hier eine kleine Rast, da ich ja immerhin schon länger unterwegs war.
—-> weiter in Teil 3
Das Wandern ist momentan eine Lust.
Als Rentner alle Zeit der Welt, gesundheitlich soweit auf dem Damm und das Wetter super Wanderwetter. 🙂
Beginn der Wanderung auf dem Michaelsberg Obergrombach an der Kapelle
Blick auf Untergrombach und in die Rheinebene – man sieht wieder wie diesig es in der Rheinebene oft ist, der Pfälzer Wald war kaum zu sehen, auch der Dom zu Speyer war nicht sichtbar.
Teil des Kaiserbergs – größtenteils Naturschutzgebiet –
Den Kaiserberg kann man nur weitläufig umgehen, ein Direktabstieg ist nicht möglich weil zu steil.
Pfad auf dem Kaiserberg – übrigens wachsen und gedeihen hier viele seltene Pflanzen und auch seltene Schmetterlingsarten sind hier anzutreffen. Kiefernbestand und Halbtrockenrasen ist hier anzutreffen.
Heute Nachmittag hatte ich erst einmal 2 Ster Holz zu bunkern. Nach getaner Arbeit gegen 18 Uhr habe ich noch einen kleinen Abend-Rundgang in Jöhlingen / Weingarten unternommen. Schade! Die Tage haben nun doch schon merklich abgenommen. Ja, und frischer und herbstlicher ist es geworden. Die Tageshöchsttemperatur lag bei 24° C, für diese Jahreszeit eigentlich noch angenehm. Trotz sonntäglicher Regen waren die Feldwege noch gut zu laufen.
Einer meiner Jöhlinger Lieblingswege
Lieblingswege – Feldweg nur leicht angefeuchtet
Gottseidank gibt es noch solche natürlichen Flecken in der Natur
Blick auf Jöhlingen in abendlicher Herbststimmung
herbstlicher Blick auf Jöhlinger Weinberge
Blick in Richtung Wössingen über Jöhlingen hinweg
nochmals Blick auf Jöhlinger Weinberge
Ein wenig gemildert wurde die Trockenheit durch den ergiebigen Landregen am Sonntag. Gottseidank ohne Gewitter, Unwetter oder Starkregen.
schon ziemlich ausgetrocknet hier Grötzingen Knittelberg
dürres Gras – Hintergrund Grötzingen
durch diese extreme Trockenheit ist erhöhte Brandgefahr gegeben
auch die Bäume sahen teilweise sehr bedauernswert aus. Die Kirschbäume waren schon im Juli so gestreßt im Anblick. Die Blätter teilweise arg zerfressen (Schädlinge?) Viele Kirschbäume hatten auch nicht so üppig Frucht wie im letzten Jahr. Unsere Pflanzen und die Natur sind diese extremen Hitzetemperaturen auch nicht gewöhnt.
obwohl am Samstag schon sehr dunkle Wolken aufzogen regnete es auf meiner Wanderung noch nicht. Erst in der Nacht zum Sonntag kam dann der erlösende Landregen. Ein paar nette Unterhaltungen waren auch zu verbuchen. Je näher man einer Großstadt kommt, in diesem Fall Karlsruhe, um so mehr Menschen begegnen da einem halt.
Blick in die Rheinebene – wie meistens diesig – das kann doch wohl nicht so gesund und toll sein. Rechts ein Stück deutsche Fluchtbahn (Autobahn) zu sehen. An diesem Wochenende mal wieder viel Verkehr und haufenweise Staus und Unfälle, sogar heute noch am Montag.
als krönender Abschluß dieses Wandertages Abendstimmung über der Rheinebene von Weingarten aus gesehen.
Abendstimmung über dem Schwarzwald von Weingarten aus gesehen.
Nochmals auf Wanderschaft gegangen bevor der große Regen und der Wetterumschwung kommt. Dunkle Wolken waren ja schon im Anmarsch.
Davon abgesehen, die Natur, die Pflanzen und Bäume brauchen dringend Regen.
Es ist ja alles so erbärmlich trocken und dementsprechend sieht auch alles aus.
Blick vom Knittelberg auf Grötzingen
Heute war eine Rundwanderung um den Grötzinger Knittelberg angesagt.
Blick vom Knittelberg auf Karlsruhe
Blick in die Rheinebene und auf den Pfälzer Wald bei Karlsruhe
Blick ins Pfinztal – vorne Berghausen hinten Söllingen und die Wolken wurden immer dunkler.
Abendwanderung: Blick auf Wössingen
Tagsüber war es mir heute doch ein wenig zu warm, mit 31° C – obwohl ich die ganzen Tage bei ähnlichen Temperaturen längere Wanderungen unternahm.
Blick auf Wössingen in der Abendsonne – Zementwerk und Neubausiedlung Bäderäcker.Es war angenehm, sogar die Bremsen waren friedlich gestimmt.
Blick auf Wössingen in der Abendsonne
Es dominiert jetzt wieder die braune Erdfarbe.
Es ist unübersehbar in der Natur der Hebel auf Herbst umgelegt. Auch merkbar an der morgendlichen und abendlichen Einfärbung des Himmels und zunehmender Taufeuchte. Es ist aber viel zu trocken, hat zwar den Vorteil, daß die Wald- und Wiesenwege sehr trocken sind. Viele Bäume haben auch Trockenschäden.
Abendhimmel über Wössingen – Richtung Schwarzwald Störungsanzeichen –
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Das Glück, so empfinden viele Menschen, ist vor allem da, wo man selbst gerade im Moment nicht ist. Auf einer Urlaubsinsel vielleicht, auf einem Kreuzfahrtschiff oder…Was hier ist, vor Ort, im Moment, ist doch meist nur der schnöde Alltag. Die meisten Menschen reagieren nur noch auf das “Außergewöhnliche”, auf das Spektakel oder Spektakuläre. Selber freue ich mich immer wieder, wenn ich wirklich “neue Wege” gegangen bin, die ich tatsächlich noch nie gelaufen bin. Da gibt es noch so viel Neues zu entdecken in nächster Umgebung.
”Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.”
(Wilhelm Busch)
Es kommt nicht darauf an, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen, die fernen Länder oder Kontinente. In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen. Jedenfalls genieße ich sowohl meine Wanderungen und im nachhinein meine Bilder. Davon abgesehen, bei den vielen Idioten die auf den Straßen unterwegs sind, zieht es mich nicht mehr in die Ferne und auf weite Reisen.
Da steht meine Hügelhüpferrollkugel vor dem Hintergrund des Wössinger Golfplatzes.
Man sollte schätzen, was man hat bzw. wo man lebt. Denn das „Gute liegt so nah“. Man verkennt oft die Schönheit der eigenen Umgebung. Man vergisst zu schnell die Besonderheit der eigenen Region. Schon immer habe ich liebend gerne die Landkarten studiert. Habe auch eine kleine Handbibliothek über den Kraichgau, Nordbaden, Baden-Württemberg, Odenwald und Schwarzwald.
„Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist.” Obwohl es mich auch schon fortgezogen hat, nach so langer Zeit , nach 47 Jahren die ich hier lebe und zugebracht habe, ist mir die Gegend doch vertraut und erscheint mir oft als Heimat.
Immer mehr in kürzerer Zeit erleben, immer weiter weg, immer exotischer ist zwar des deutschen Michels Trend, er ist Reiseweltmeister, aber zufriedener ist er dadurch nicht. Mich freut es in der Urlaubs- und Reisezeit immer, wenn dann noch weniger Verkehr ist und man noch weniger Menschen in der Natur begegnet. 🙂
stilles Gedenken am Waldesrand
So froh, so frohgelaunt wie ich bis hier her war, nun war ich ein wenig traurig, weil mir so viele Menschen in den Sinn kamen, die es nicht so gut haben und die schon gestorben sind. Die Vergänglichkeit zeigte sich auch in der Natur und im Wald. Die Herbstzeichen sind unübersehbar.
Das Rätsels Lösung- das ist ein Funkfeuer (leit) System für den zivilen Flugverkehr