Ein Herbstsonntag wie aus dem Bilderbuch

meinte auch Klein-Lena

Ein Herbstsonntag wie aus dem Bilderbuch meinte auch Enkelin Klein-Lena und somit sind wir auf den Waldspielplatz Fraueneiche gewandert

Waldspielplatz Da wir früher dran waren ging es um diese Zeit noch mit dem Betrieb, später war reger Betrieb.

er ist noch da er ist noch da

Jöhlinger Weinberge später sind wir noch um die Jöhlinger Weinberge herum gelaufen

Oktober 2016 - 16 - Olymp - SoSpZg mit Lena 013 hoch zu den Jöhlinger Weinbergen

Blick zurück Blick zurück

Nur dort oben am Wald entlang war es kein Genuß zu laufen. Dort sind Unmengen von asiatischen Marienkäfern herumgeschwirrt und laufend auf einem drauf geknallt. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt, daß diese Käfer so massig auftreten, war ja eine regelrechte Invasion. Und wieder einmal hat der Mensch in seiner Kurzsichtigkeit sich Probleme eingehandelt.
Wie asiatische Marienkäfer deutsche Verwandte töten.Asiatische Marienkäfer nutzen „Bio-Waffen“, um ihre roten europäischen Verwandten zunehmend zu verdrängen. Am Haus können sie auch eine gewaltige Plage sein. Außerdem fressen sie Weintrauben und versauen oft den Weingeschmack.

Ende des 20. Jahrhunderts zur Bekämpfung von Blattläusen (biologische Schädlingsbekämpfung) in die USA und nach Europa geholt. Nun ist er selbst zur Plage geworden. Er stellt für unsere einheimischen Marienkäfer eine massive Bedrohung dar und ist für uns Menschen ein regelrechter Lästling.
Das ist immer wieder die menschliche Blödheit.

Schöne Herbsttage

schöne Herbsttage

Einfach herrlich solche schönen Herbsttage – wie ich dies genieße – leider neigen sie sich wohl dem Ende entgegen.

lauschige Waldrandwege lauschige Waldrandwege
in diesem Fall zwischen Wössingen und Jöhlingen

zwischen Wössingen und Jöhlingen Zwischen Wössingen und Jöhlingen

Meine Wanderungen und Streifzüge in heimischer Natur und Landschaft genieße ich froh und dankbar. Erinnert mich an meine Jugendzeit, da habe ich mir oft ein Tütchen mit  5x10er Stumpen (d.h. der Stumpen für 10 Pfennige) gekauft und bin mit meinem Schäferhundmischling Rinti stundenlang in Obrigheimer Gefilden herumgestrolcht / gewandert. Schulaufgaben waren meistens nebensächlich.  🙂
Jedenfalls hatten wir mehr Freiheiten wie heutzutage.

idyllische Wege solche Flecken und Wege liebe ich

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen

zwischen Wössingen und Jöhlingen zwischen Wössingen und Jöhlingen

Feldwege Feldwege – im Hintergrund Wössingen

Jöhlinger Apfelplantagen Jöhlinger Apfelbaumplantagen

Oktober 2016 - 15 -Olymp - JöhlSauhohle Bunker 062 Waldidylle

Waldrandwege Waldrandwege – da kann ich mich dran satt sehen – das wird auch nie langweilig

hinauf zur Sauweghohle hinauf zur Jöhlinger Sauweghohle

Jöhlinger Sauweghohle Jöhlinger Sauweghohle

Das ist für mich auch Glück, solche Tage erleben zu dürfen, solche Wege gehen zu können. Landschaft und schönes Wetter zu genießen, was will der Mensch noch mehr…  🙂

Wer rastet der rostet

In weiter FlurIn Jöhlinger Landschaft
Gar nicht mal so schlecht war das Wetter am Donnerstag, nicht nur ein  Einheitsgrau, sondern auch etwas Sonne war angesagt.

Jöhlingen + Weingarten Dieser Rundgang war zwar nicht so lange und weit wie sonst, aber besser wie nichts. Zwanghaft sollte es ja nicht sein.

In weiter Flur Über Jöhlingen hinweg

Die Zeit geht schnell

Lieb Vöglein, vor Blüten
Sieht man dich kaum!
Vom dämmernd beglühten
Flüsternden Baum,
Wann von blitzenden Funken
Sprühn Täler und Quell,
Singst du frühlingstrunken –
Aber die Zeit geht schnell.

Wie balde muß lassen
Sein‘ Blätter der Wald,
Die Blumen erblassen,
Die Gegend wird alt,
Erstarrt ist im Eise
Der muntere Quell –
Rüst die Flügel zur Reise,
Denn die Zeit geht schnell!

(Joseph Freiherr von Eichendorff)

Jöhlinger Landschaft Jöhlinger Landschaft

Die Zeit geht wirklich schnell.
Nullkommanichts ist ein Tag herum, eine Woche vorbei und nun ist schon wieder Mitte Oktober, das Jahr ist auch bald Vergangenheit.

Blick über Jöhlingen Blick über Jöhlingen in die Landschaft

Herbstrundwanderung

Rundwanderung Beginn der Rundwanderung am Naturfreundehaus in Jöhlingen

Wettermäßig war es durchwachsen. Auf der Hinfahrt ein wenig Regen. Ließ mich aber nicht abhalten und siehe da, aus dem Auto ausgestiegen und es hörte auf zu regnen. Dies hielt an bis zum Schlu0 – nach rd. 3 Stunden.

Himmelsbild Himmelsbild – auf dem Weg zum Weingartener Kirchberg.
Es wurde zeitweilig sogar besser mit dem Wetter. Allerdings war es schon frisch.

Oktober 2016 - 11 - Olymp - JöhlWeingWildschweinAle 015 Zwischen Jöhlingen und Weingarten

Oktober 2016 - 11 - Olymp - JöhlWeingWildschweinAle 038 Zeitweilig angenehmes Herbstwetter – auf jeden Fall hatte ich es nicht bereut standhaft geblieben zu sein. Meinen Gelenken tut es allemal gut, das Auf und Ab und die Ausdauer.

Kirchberg Weingarten Kirchberg
den Kirchberg vorgelaufen und dann vorne wieder runter und dann den Güllenberg runter ins Mauertal und von dort auf den Hinteren Heuberg zur “Wildschweinallee”.

 

 

Immer erfreulich Für mich immer wieder erfreulich solche “Naturbelassene Tupfer” in der Landschaft und am Wegesrand.

Oktober 2016 - 11 - Olymp - JöhlWeingWildschweinAle 058 Solche Naturwege mag ich

Flurlandschaft Weingarten Weingarten Flur
Diese Tour ist einer meiner Lieblingstouren und Wege. Diese abwechslungsreiche, strukturierte Landschaft mag ich sehr.

Blick auf den vorderen Kirchberg Blick auf den vorderen Kirchberg in Weingartener Landschaft

Blick in Richtung Jöhlingen Blick in Richtung Jöhlingen

Diese Weite liebe ich Diese Weite liebe ich

Solche Wege liebe ich Weg nach meinem Geschmack, eben Lieblingswege.

Herbstlandschaft Herbstlandschaft Weingarten

Blick auf Jöhlingen Blick auf Jöhlingen

Hier war eine Rast angesagt Hier war eine Rast angesagt

Zurück nach Jöhlingen Auf dem Weg zum Jöhlinger Heuberg

Bilder hatte ich wieder genug gemacht, die kann man gar nicht alle immer zeigen.
Zum Schluß kurz vor Jöhlingen wurde es dann wieder ungemütlicher, mehr ungemütlicher Wind und dunkle Regenwolken. In Wössingen waren die Straßen naß, bei meiner Rückkehr, also muß es da vorher geregnet haben. Wieder mal Glück gehabt! 🙂

Ist er nicht süß!!!

meine Hügelhüpferkugel meine Hügelhüpferkugel

Im Januar werden es vier Jahre die er mir zu Diensten steht. Es war ja keine “Liebe auf den ersten Blick”, hatte auch schon andere Marken im Visier, es siegte aber zum Schluß die jungfräuliche Vernunft und Rationalität. Bis jetzt habe ich den Kauf auch noch nicht bereut. Bin äußerst zufrieden mit diesem Nissan Micra , übrigens mein Zweiter. Mein vorhergehender Micra läuft immer noch. Hatte ihn über 14 Jahre und hatte nie Probleme mit ihm. Keine großen Reparaturen, er war immer zuverlässig und ließ mich nie im Stich.

dieser Rücken dieser Rücken zum Entzücken….  😆

Charaktergesicht dieses aussagekräftige Charaktergesicht…  😉

da steht er da steht er

Nun habe ich mit ihm auch schon fast 67 000 km drauf. Im Sommer problemlos durch den TÜV gekommen. Ausschlaggebend war auch ein wenig das Autohaus und die Werkstatt—> Nissan Autohaus Nuber in Walzbachtal, mit denen ich bislang immer gut gefahren bin und zufrieden war. Genauso wie mit der Marke Nissan. Hatte ja vor dem ersten Micra eine Nissan Vanette. Die hatten wir knapp 5 Jahre und waren soweit auch mit ihr zufrieden. Vorher hatte ich einen Nissan (Datsun) Stanza. Den hatte ich auch viele Jahre, leider hatte mir den eine Frau zuschanden gefahren. Da hatte ich einen Unfall. Eine Autofahrerin ist mir in die rechte Beifahrerseite reingeknallt. Von einer Nebenstraße ist sie mir auf der Bundestraße in Berghausen nach Dienstschluß reingeknallt. Da war er nur noch ein Totalschaden.

Nissan Vanette front 20071029.jpg
Nissan Vanette Bus (Quelle Wiki)

Vorher einen Citroen, einen Ford Granada 2.0 und einen Chrysler konnte man weitgehend vergessen. Haben alle nichts getaugt. Der totale Reinfall war allerdings ein VW  412 LE – das war ein Alptraum von Auto mit samt den unfähigen VW – Werkstätten damals. War mit ein Grund, daß ich sagte: Keinen VW mehr und später eben einen Japaner nahm.

mein alter Micra mein alter Micra im September 2010 in Obrigheim am Neckar

Ihn hat übrigens eine junge Frau hier aus dem Ort gekauft und fährt immer noch damit. Nun ist er also schon 18 Jahre alt und sieht immer noch ganz passabel aus.
Er hat ja nicht so viel gekostet.

Hochhausen 2010 im September – Hochhausen – da hatte ich eine Neckarfahrt unternommen – meine alte Heimat besucht.

Neckarbrücke bei Obrigheim Neckarbrücke bei Obrigheim mit Blick auf den Schreckhof

Ja, ja, Bärenbold! Ich weiß ja, wollte schon längst im Odenwald und am Neckar aufgetaucht sein. Wenn alles klappt, habe ich am 26. Oktober Stammtischtreffen von meinem Schuljahrgang im Wilden Mann in Obrigheim. Fängt um 18 Uhr an, da komme ich vorher vorbei. 🙂

Montagwanderung

Montagwanderung Montagswanderung: Rundweg von Wössingen durch den großen Wald nach Jöhlingen und zurück.

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen

Das Wetter war zwar alles andere als berauschend, aber, was wichtig ist, kein Regen und kein kräftiger Wind. Für die Jahreszeit, mit 14° C bis 16° C., etwas zu kühl, beim Laufen aber nicht so störend.

Der Herbst

Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen,
Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet
Es ist das Jahr, das sich mit Pracht vollendet,
Wo Früchte sich mit frohem Glanz vereinen.

Das Erdenrund ist so geschmückt, und selten lärmet
Der Schall durchs offne Feld, die Sonne wärmet
Den Tag des Herbstes mild, die Felder stehen
Als eine Aussicht weit, die Lüfte wehen

Die Zweig und Äste durch mit frohem Rauschen,
Wenn schon mit Leere sich die Felder dann vertauschen,
Der ganze Sinn des hellen Bildes lebet
Als wie ein Bild, das goldne Pracht umschwebet.
(Friedrich Hölderlin 1770 – 1843)

Oktober 2016 - 09 10 Lugb WöJöhlWald 033 Jöhlingen beim Hasensprung (Weinanbau)

am Wald Jöhlingen am Wald

Immer wieder merke ich es am eigenen Körper, wie wichtig regelmäßige Bewegung ist. Auch die Knochen, Gelenke, insbesonders die Knie sind immer sehr dankbar. siehe —> 6000 Schritte solltest du gehn
Wir bewegen uns viel zu wenig meint Prof. Dr.med. Wessinghage.
Durchschnittlich gehen wir nur 1000 Schritte am Tag – das sind nur 600 bis 700 Meter – und verbringen 85% unserer Zeit im Sitzen. Das muß auf Dauer ja zu gesundheitlichen Problemen führen. Gezielte Bewegung sollte lt. Dr. Wessinghage jeden 2. Tag mindestens 6000 Schritte umfassen, gesteigert dann auf 10 000 Schritte.

Sonntagslauf mit Frau Gemahlin

Sonntagslauf Wössingen Lugenbergumrundung

Das Wetter war mehrgeteilt, aber insgesamt doch sehr herbstlich-frisch. Oben war wieder ein frischer Wind zu verzeichnen. Der Marsch nicht so ausgedehnt, weil Frau Gemahlin nicht so trainiert ist wie unsereins. 😆

Wössingen  Wössingen in der Nähe der B 293 Karlsruhe – Heilbronn vorne die Stadtbahnlinie Baden-Baden – Karlsruhe – Bretten – Eppingen- Heilbronn bis in die Stadt.

Irgendwann soll die Stadtbahn (S-Bahn) dann am Neckar entlang von Heilbronn bis Heidelberg fahren. Von Heidelberg kann man jetzt schon über Bruchsal nach Karlsruhe fahren. Ist in Deutschland und Europa einmalig diese Geschichte, sprich Möglichkeit. Deshalb kommen auch laufend Delegationen nach Karlsruhe um diese Stadtbahn – Variante zu studieren.

Diese als Karlsruher Modell, Stadt-Umland-Bahn,Regionalstadtbahn oder Tram-Train bezeichnete Idee wurde inzwischen auch in anderen europäischen Städten umgesetzt. Finde ich nicht schlecht diese Möglichkeiten, so ist jederzeit ohne Auto eine Rundreise möglich. Wir können da jetzt bis Pforzheim + Stuttgart fahren, in die Pfalz und in den Schwarzwald usw.

Blick auf Dürrenbüchig Blick vom Lugenberg auf Dürrenbüchig

Non Ost bis Nordost kamen jetzt dustere Wolken verbunden mit frischem Wind.
Dadurch war die Fernsicht auf den Odenwälder Katzenbuckel nicht möglich.

Süd-West Süd-West

Dunkle Wolken dunkle Wolken über Dürrenbüchig und Bretten.

Um so besser hat dann das Abendessen –Menü: Kohlrouladen mit Gabelspaghetti und Champions nebst Soße, geschmeckt.  🙂

Herbstimpressionen

Herbsternte Herbstfrüchte

”Die Äpfel an den Bäumen, die wiegt ein leiser Wind,
die letzten Rosen träumen,
der Sommerfarben spinnt.”
(Louis Fürnberg)

Wössinger Herbstlandschaft Wössinger Herbstlandschaft

Der Sonntag war ja wettermäßig wieder erträglich, im Gegensatz zum Samstag.
War zwar auch ein frischer Wind, aber die Sonne hatte auch wieder eine Chance.

Er ist es

Herbstlandschaft Herbstimpressionen

Im Herbst

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.
(Eduard Mörike)

Also mit Nebel hatten wir es nicht so zu tun.
Ist meistens mehr in der Rheinebene beheimatet.
Aber der blaue Himmel wollte heute nicht erscheinen.
Trotzdem war ich wieder wacker auf Wanderschaft.

Herbststimmung Herbststimmung

Im Herbst

Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
Graue Nebel sinken feucht und schwer,
Und der Raben hungriges Gewimmel
Zieht auf Stoppelfeldern hin und her.

Blätter rauschen auf den öden Wegen,
Die ich froh und glücklich einst betrat;
Rauhe Lüfte hauchen mir entgegen,
Und durchschaueren die Wintersaat.

(Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)

Herbstlandschaft Herbstlandschaft
Fortsetzung vom Im Herbst

Ringsumher ist jede Spur verschwunden
Von des Sommers Lieblichkeit und Lust.
Nur in tiefen, unheilbaren Wunden
Regt sich noch sein Bild in meiner Brust.

Nur die Hoffnung hebt durch frische Farben
Die verblichne, freudenleere Welt;
Sammelt auch auf öden Fluren Garben,
Die sie in der Zukunft Felder stellt.

Herbstlandschaft zwischen Jöhlingen und Wössingen Herbstlandschaft zwischen Jöhlingen und Wössingen

Fortsetzung vom Im Herbst

Und der Schwermut schauerliche Nächte
Hellt uns oft ihr goldner Himmelsschein;
Freundlich führt uns ihre milde Rechte
In das Reich der Fantasieen ein.

Tön‘ auch mir mit Deinem Schmeichelworte,
Hoffnung, Frieden in das bange Herz;
Kränze windend um der Zukunft Pforte,
Deute Du der Sehnsucht ihren Schmerz.

Und wenn einst der Sommer wiederkehret,
Lass in seinem frischbelebten Grün
Jede Freude, die mein Herz entbehret,
Mir im Glück des Wiedersehens blühn.

(Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)

Nußbaumallee Nußbaumallee

Wohin wir blicken, bietet sich das gleiche Bild

Unlust + Frust Die Probleme sind davongeeilt

Unsere Kinder wachsen naturentfremdet auf, wir selber sind der Natur total entfremdet und machen aus allem nur noch ein elendiges Geschäft.

Die Kinder sind einem unnatürlichem Übermaß an Zivilisationsreizen ausgesetzt, die bis in die entlegensten Dörfer dringen. Was früher einmal Lustgewinn bedeutet hat: eine Waldwanderung oder die Beschäftigung mit Tieren in der Freizeit – dem haftet heute Plüschgeruch, Albernheit und maßlose Übersteigerung und Übertreibung an.
In vielen Dingen wird ein übersteigerter Narzißmus betrieben.
Einem Bach zuzuhören, einem Vogel zu lauschen oder einfach einmal eine noch unberührte Landschaft zu betrachten, derlei „Naivitäten“ sind ersetzt durch Surrogate des Glücks, sind verdrängt worden durch Zurschausstellen von Statussymbolen und Lebensgewohnheiten, die gewöhnlich erst nach dem Einsatz einer mit allen Mitteln der Psychologie arbeitenden Werbung zu Bedürfnissen geworden sind.

Wohin wir blicken, bietet sich das gleiche Bild. Die Probleme unserer Welt sind den Fähigkeiten unserer Gehirns davongeeilt. Das große verschlungene Knäuel spezialisierter Nervenzellen in unserem Kopf hat sie zwar hervorgebracht, es kann sie aber nicht mehr beherrschen. Es treibt uns zu einer intellektuellen Parforcejagd auf Kosten instinkthafter Bedächtigkeit – und zu einem Verhalten ohne wirkliche Weitsicht. Es arbeitet nicht mehr überlebensgerecht.

Waldrandweg Wössingen Wössingen Waldrandweg

Nun ist es herbstlich geworden

herbstlicher Wald Herbstlich aber eher von den Temperaturen her bzw. vom Wetter. Der Wald ist eigentlich noch relativ grün. Heute hatte ich das erste mal eine Mütze auf beim Laufen/Wandern. Denn mit knapp 14° C war es mir doch frisch am Kopf.Letztes Jahr hatte ich mir da ohne Mütze eine fiese Erkältung um diese Jahreszeit geholt. Gestern auch den Küchenherd entrußt und sauber gemacht und seit gestern Feuer in ihm.  🙂

Wegerkundung Auch heute war ich wieder annähernd 3 Stunden unterwegs auf unbekannten Waldwegen. Habe mir vorgenommen, all diese Wege und Ecken hier noch zu erkunden /zu erwandern.

Es grünt so grün Es grünt so grün in deutschen Walden…

Auf diesem Bild sieht man es gut, wie grün doch noch der Wald und die meisten Bäume sind. Der Himmel war zwar grau in grau, war aber trotzdem wohlgemut unterwegs. Auf jeden Fall werde ich diesen kommenden Winter häufiger unterwegs sein. Letztes  Jahr war es nicht so umwerfend mit meinem Unternehmensgeist.

Auf dem Rückweg Auf dem Rückweg kam ich oberhalb von Dürrenbüchig am Wald vorbei.

Dürrenbüchig von oben Dürrenbüchig von oben

Wössinger Landschaft Wössinger Landschaft

Ein Vorteil hat dieses Wetter, mir ist auf der ganzen Wanderung kein einziger Mensch über den Weg gelaufen.

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen

Waldrandweg Wössinger Waldrandweg

Daheim angekommen gemütlich Grüntee getrunken und später ein deftiges Abendbrot genossen. Was will der Mensch noch mehr 🙂

Nun ist er da

Der Regenmann Der Regenmann vom Wetterhäuschen drängt nach draußen

Heute ein kleiner Vorgeschmack auf das Kommende. Grau in grau bedeckt, regnerisch und zeitweilig auch Fieselregen und empfindlich kühler.
Mit Müh und Not wurden nur zeitweilige 18° C erreicht, die meiste Zeit waren es nur 14°C und keine Sonne in Sicht. Da hatten wir gestern noch mal Glück, Enkelin Klein-Lena wünschte sich einen Baggerseebesuch in Weingarten.

Wasserandacht Wasserandacht

Baggersee Altweibersommer war es zwar nicht mehr, sondern Herbstwetter mit 24°C aber zeitweilig frischen Wind. Die Nächte sind nun auch schon herbstlich-kühl.

Baggersee in Weingarten Baggersee in Weingarten

Baggersee Weingarten Baggersee Weingarten – wir gehen immer wieder mal gerne hier her –

Blick auf den Michaelsberg mit Kapelle Blick vom Weingartener Baggersee auf den Michaelsberg Unter-+ Obergrombach

eine einsame Ente eine einsame Ente unterwegs

Baumensemble Diese Kombination Kiefern + Birken mag ich – erinnert mich immer an Schweden und Finnland, diese Länder waren mir immer lieber wie südliche Länder.

Seeimpressionen Seeimpressionen

Seeblick Seeblick

Blick in die Rheinebene Blick vom Weingartener Kirchberg in die Rheinebene

Vom Baggersee ging es noch auf den Weingartener Kirchberg, weil dort ein schöner Spielplatz ist. Nach ausgiebigen schauckeln etc. ging es dann noch an den Walzbach mit Rückhalteweiher.

Walzbach bei Weingarten Walzbach bei Weingarten

Einfach herrlich diese Tage

Altweibersommertage So könnte es ruhig noch länger gehen mit dem schönen Altweibersommerwetter.

Noch so schön grün alles Noch so schön grün die Natur

Erst war ja ein kräftiger Wind, auf meinem Rundwanderweg von Wössingen nach Wöschbach und im großen Bogen zurück. Später war dann nur noch ein sehr leichter und milder Südwind zu verzeichnen. War das eine Wonne und wohltuend ruhig auf dieser Tour, im Gegensatz zu der nervigen Stadtnähetour vorgestern.

für den Winter vorgesorgt Für den Winter vorgesorgt

Weg nach Wöschbach rein Weg nach Wöschbach rein

Es war einfach wieder ein herrliches Wanderwetter. Sogar nochmals wärmer wie am Vortag, mit 26° C sommerliche Werte.

Blick auf das Frauenhofer Institut Blick in Richtung Berghausen (Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal-Berghausen

Blick in die Rheinebene bei Karlsruhe Blick in die Rheinebene bei Karlsruhe von Wöschbach aus.

schöne Wege schöne Wege bei Wöschbach

Feldflur bei Wöschbach Feldflur bei Wöschbach

Maisfeld bei Wöschbach Maisfeld bei Wöschbach

Begegnung Begegnung

Kirche in Wöschbach Kirche in Wöschbach – ein seltener und eigenartiger Kirchturm –

Blick auf Wöschbach Blick auf Wöschbacher Neubauten

Mal wo anders gelaufen

Blick nach Berghausen Blick in Richtung Berghausen (Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal-Berghausen
Vom Waldparkplatz am Gut Rittnerthof bin ich Richtung Söllingen gelaufen.

Obstbaumwiesen bei Berghausen Obstbaumwiesen bei Berghausen

Abgeerntet Abgeerntet

Weg nach Söllingen Weg nach Söllingen

Irgendwie war nicht so mein Tag. Es war auch zu merken, daß die Stadt in der Nähe war. Dadurch gleich mehr Betrieb auch im Wald. Die Biker-Fahrer waren auch zu hauf unterwegs, die nerven oft auch nur, die würden einem auch noch übern Haufen fahren. Da sind genug rücksichtslose Raser dabei. Aber was ist denn heutzutage noch normal? Jedenfalls hatte ich nicht so lange Ausdauer wie sonst. Es geht doch nichts über das ruhige Landleben, obwohl da Vieles auch nicht mehr so ist wie früher. Bin dann lieber noch in Wöschbach gelaufen. Da hat man mehr Ruhe vor all diesen Dösbattels.  🙁

Mal wieder auf dem Turmberg

Turmbergbahn Durlach Turmbergbahn auf den Turmberg Durlach

Turmbergfahrten Da oben ist meistens auch immer Trubel und Andrang

Blick auf Durlach Blick auf Durlach

Blick auf Durlach mit Karlsburg Blick auf Durlach mit der Karlsburg

Blick nach Karlsruhe Blick auf Karlsruhe – und wie meistens mal wieder diesig –
für mich ein Zeichen, daß die Stadtluft nicht so gesund und günstig sein kann. Wenn ich schon länger in der Stadt war, habe ich meistens Kopfweh bekommen, was ich sonst eher selten habe. Es geht doch nichts über gute Landluft.
Übrigens war ich dieses Jahr noch nicht in der Stadt d.h. in Karlsruhe. Vermisse ich auch nicht, nun erst recht nicht, wo so viele Asylanten und Ausländer überall rumlatschen. Das ist nicht mehr meine Welt.  🙁

Industriegebiet Karlsruhe Karlsruhe Industriegebiet Hagsfeld bzw. Grötzingen

Blick auf Karlsruhe Blick auf Durlach und Karlsruhe

Blick in Richtung kleiner Odenwald Blick in Richtung kleiner Odenwald (Wiesloch, Leimen, Heidelberg)

Der Kleine Odenwald ist der bis 567,8 m ü. NHN[1] hohe Südteil des Mittelgebirges Odenwald und ein Teil des Naturraumes Sandstein-Odenwald im Nordteil von Baden-Württemberg. Ostsüdöstlich von Heidelberg bzw. südlich vom Neckar, der den Kleinen Odenwald vom restlichen Odenwald trennt, […] Auszug von Wikipedia)

Turmberg Restaurant Turmberg Restaurant

Turmberg Durlach Turmberg Durlach

Es roch irgendwie so schweflig-komisch hier oben. Bin dann weiter in Richtung Rittnerthof und dort in den Wald etwas laufen.

Notgedrungen in Feindesland

AasgeierDa ich mal wieder auf den letzten Drücker mit der Steuererklärung dran bin, mußte ich notgedrungen heute nach KA-Durlach fahren und die Steuererklärungsformulare im Finanzamt zusammen stellen und mitnehmen. Elektronisch mag ich den Murks (Elster) nicht mehr unterstützen. Die Software hat mich schon zu oft maßlos genervt.

solche Häuser mag ich ja Solche Häuser, wie hier das Blaue, mag ich ja, es steht nur an der falschen Stelle, in einer engen Großstadt…die ich überhaupt nicht mag.
Mir war es schon immer ein Rätsel, wie man sagen konnte: Stadtleben macht frei!
Mich beengt Stadtleben und die vielen Menschen auf einem Fleck kann ich eh nicht ab. Lange habe ich es dann auch nicht ausgehalten.

Platz in Durlach Freier Platz bei der Karlsburg (Durlach)

Seitenblick auf Karlsburg Seitenblick auf die Karlsburg in Durlach (Stadtteil von Karlsruhe) Durlach ist der größte Stadtteil von Karlsruhe Die einstmals eigenständige Stadt war von 1565 bis 1718 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden-Durlach. 1715 ging von hier die Gründung der neuen Residenzstadt Karlsruhe aus, in die Durlach 1938 zwangseingemeindet wurde.

Durlach Platz bei der Karlsburg in Durlach

Blick nach rechts in die Pfinztalstrasse Blick nach rechts in die Pfinztalstrasse

Blick nach links in die Pfinztalstrasse Blick nach links in die Pfinztalstrasse
und flugs auf dem Absatz kehrt gemacht und zum Auto zurück.
Obwohl es ja sehr ruhig war in diesem Bereich.
Ansonsten ist ja in der Stadt immer auch ein Haufen Verkehr, daß ich mich oft frage, wer arbeitet denn überhaupt noch….

da steht er Zurück zu meinem Hügelhüpfer, da steht er vor dem Schloßpark.
Wir sind dann flugs wieder raus aus der Stadt und hoch auf den Turmberg.

Michaelsbergumwanderung

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Nun zum Teil 3 der Michaelsberg und Kaiserberg Umrundung.

Kirche Untergrombach Blick auf Kirche in Untergrombach vom Höhenrundweg Michaelsberg.

Übrigens: Untergrombach und Obergrombach sind Ortsteile von Bruchsal.
Untergrombach ist der grö0te Stadtteil von Bruchsal.

Blick auf Untergrombach Blick auf Untergrombach

Trockemmauernweg Trockenmauernweg Höhenrundweg Michaelsberg Unter-+ Obergrombach

idyllische Wege Idyllische Wege – hier muß ich unbedingt im nächsten Frühjahr zur Baumblüte laufen. Der Vogelgesang dürfte hier auch erbaulich sein.

schöne Weinbergwege Romantische Weinbergwege

Steilhänge auch hier auch hier Steilhänge

teilweise verwildert teilweise sind hier auch Flächen verwildert

Naturlandschaft Anblick von der Sitzbank

idyllische Sitzbank idyllische Sitzbank – lauschiges Plätzchen

Steilhänge Steilhänge

September 2016 - 22 - Olymp - Obergrombach Kaiserberg Michaels 145 Ein wenig morbide vernachlässigt.

Rundwanderung um Michaelsberg und Kaiserberg 2

WunnebarWunnebar war dieser Tag und diese Wanderung.
Schade! Es ist absehbar, daß dieses schöne Wetter nicht mehr von langer Dauer sein wird. Obwohl die nächsten zwei Wochen das Wetter wohl nicht so schlecht ausfallen wird. Vielleicht haben wir ja auch noch Glück mit einem goldenen Oktober.

Blick vom Grombacher Kaiserberg Blick vom hinteren Kaiserberg in Richtung kleiner Odenwald – Leimen – Heidelberg

hinterer Kaiserberg hinterer Kaiserberg Untergrombach

Blick auf Philipsburg Blick auf Kühltürme vom KKW Philippsburg vom Kaiserberg

Abwärts nun geht es abwärts – ein typischer Kraichgauer Hohlweg führt nach unten

Weg nach unten Nun geht es nach unten, später muß ich wieder hoch

Blick durch Lücke Blick durch Lücke auf Untergrombacher Gewerbegebiet

weiter unten weiter unten vom Kaiserberg

Noch weiter unten Noch weiter unten – Blick auf Untergrombach

September 2016 - 22 - Olymp - Obergrombach Kaiserberg Michaels 092 typische Lößwände (Löss ist das Ausgangssubstrat für die ackerbaulich günstigsten Böden weltweit. Der Begriff „Löß“ erschien erstmals 1821 im Zusammenhang mit Lössablagerungen im Rheintal. Lössgebiete werden in Süddeutschland auch als Gäulandschaften, in Norddeutschland als Börden bezeichnet)

Blick auf Untergrombach Blick auf Untergrombach – nun geht es wieder aufwärts, um den Michaelsberg herum von westlicher Seite.

Höhenrundweg Aufwärts auf dem Höhenrundweg Michaelsberg

Reflexionstein Reflexionstein (Fürbittsteine) auf halben Weg

Madonnenhäuschen Madonnenhäuschen Michaelsberg Höhenrundweg

September 2016 - 22 - Olymp - Obergrombach Kaiserberg Michaels 104 Innenraum

Steilwände Steilwände am Höhenrundweg um den Michaelsberg

Dachlandschaft Untergrombach Dachlandschaft Untergrombach

Blick auf Untergrombach Blick auf Untergrombach in südlicher-westlicher Richtung Weingarten

nächste Erbauungsstation Nächste Erbauungsstation – da ich mich auch so beladen fühlte, machte ich hier eine kleine Rast, da ich ja immerhin schon länger unterwegs war.
—-> weiter in Teil 3

Rundwanderung um Michaelsberg und Kaiserberg

Das Wandern ist eine LustDas Wandern ist momentan eine Lust.
Als Rentner alle Zeit der Welt, gesundheitlich soweit auf dem Damm und das Wetter super Wanderwetter. 🙂

Blick vom Michalesberg hinunter in die Rheinebene Beginn der Wanderung auf dem Michaelsberg Obergrombach an der Kapelle

Blick auf Untergrombach und in die Rheinebene Blick auf Untergrombach und in die Rheinebene – man sieht wieder wie diesig es in der Rheinebene oft ist, der Pfälzer Wald war kaum zu sehen, auch der Dom zu Speyer war nicht sichtbar.

Teil des Kaiserbergs  Teil des Kaiserbergs – größtenteils Naturschutzgebiet –

Kaiserberg Den Kaiserberg kann man nur weitläufig umgehen, ein Direktabstieg ist nicht möglich weil zu steil.

Tiefe Einbuchtungen tiefe Einbuchtungen im Berg

Höhenweg Kaiserberg Höhenweg Kaiserberg

September 2016 - 22 - Olymp - Obergrombach Kaiserberg Michaels 028 Pfad auf dem Kaiserberg – übrigens wachsen und gedeihen hier viele seltene Pflanzen und auch seltene Schmetterlingsarten sind hier anzutreffen. Kiefernbestand und Halbtrockenrasen ist hier anzutreffen.

Kaiserberg Kaiserberg Untergrombach

Kaiserberg Kaiserberg Untergrombach

Blick vom Kaiserberg auf Untergrombach Blick vom Kaiserberg auf Untergrombach

Vegetation auf dem Kaiserberg Vegetation auf dem Kaiserberg

September 2016 - 22 - Olymp - Obergrombach Kaiserberg Michaels 046 mittlerer Kaiserberg

hinterer Kaiserberg hinterer Kaiserberg

Blick auf Bruchsal Blick vom Kaiserberg auf Bruchsaler Industriegebiet

Herbstabendminiwanderung

camera

Heute Nachmittag hatte ich erst einmal 2 Ster Holz zu bunkern. Nach getaner Arbeit gegen 18 Uhr habe ich noch einen kleinen Abend-Rundgang in Jöhlingen / Weingarten unternommen. Schade! Die Tage haben nun doch schon merklich abgenommen. Ja, und frischer und herbstlicher ist es geworden. Die Tageshöchsttemperatur lag bei 24° C, für diese Jahreszeit eigentlich noch angenehm. Trotz sonntäglicher Regen waren die Feldwege noch gut zu laufen.

Abendwanderung Einer meiner Jöhlinger Lieblingswege

Feldwege Lieblingswege – Feldweg nur leicht angefeuchtet

Natur pur Gottseidank gibt es noch solche natürlichen Flecken in der Natur

Feldwege der meiste Mais steht noch

Blick auf Jöhlingen Blick auf Jöhlingen in abendlicher Herbststimmung

Blick auf Jöhlingen Weinberge herbstlicher Blick auf Jöhlinger Weinberge

Blick in Richtung Wössingen Blick in Richtung Wössingen über Jöhlingen hinweg

Blick auf Jöhlinger Weinberge nochmals Blick auf Jöhlinger Weinberge

herbstliche Jöhlinger Feldflur herbstliche Jöhlinger Feldflur

herbstliche Natur herbstliche Natur

Ein wenig gemildert

WolkeBlitz

Ein wenig gemildert wurde die Trockenheit durch den ergiebigen Landregen am Sonntag. Gottseidank ohne Gewitter, Unwetter oder Starkregen.

ausgedörrte Landschaft schon ziemlich ausgetrocknet hier Grötzingen Knittelberg

September 2016 - 17 - Olymp - GrötzGeigerberg 015 dürres Gras – Hintergrund Grötzingen

extrem trocken durch diese extreme Trockenheit ist erhöhte Brandgefahr gegeben

alles trocken auch die Bäume sahen teilweise sehr bedauernswert aus. Die Kirschbäume waren schon im Juli so gestreßt im Anblick. Die Blätter teilweise arg zerfressen (Schädlinge?) Viele Kirschbäume hatten auch nicht so üppig Frucht wie im letzten Jahr.  Unsere Pflanzen und die Natur sind diese extremen Hitzetemperaturen auch nicht gewöhnt.

September 2016 - 17 - Olymp - GrötzGeigerberg 016 obwohl am Samstag schon sehr dunkle Wolken aufzogen regnete es auf meiner Wanderung noch nicht. Erst in der Nacht zum Sonntag kam dann der erlösende Landregen. Ein paar nette Unterhaltungen waren auch zu verbuchen. Je näher man einer Großstadt kommt, in diesem Fall Karlsruhe, um so mehr Menschen begegnen da einem halt.

Blick in die Rheinebene Blick in die Rheinebene – wie meistens diesig – das kann doch wohl nicht so gesund und toll sein. Rechts ein Stück deutsche Fluchtbahn (Autobahn) zu sehen. An diesem Wochenende mal wieder viel Verkehr und haufenweise Staus und Unfälle, sogar heute noch am Montag.

September 2016 - 17 - Olymp - GrötzGeigerberg 113  als krönender Abschluß dieses Wandertages Abendstimmung über der Rheinebene von Weingarten aus gesehen.

Abendstimmung über dem Scharzwald Abendstimmung über dem Schwarzwald von Weingarten aus gesehen.

Noch mal ausgenutzt

WolkeBlitz

Nochmals auf Wanderschaft gegangen bevor der große Regen und der Wetterumschwung kommt. Dunkle Wolken waren ja schon im Anmarsch.
Davon abgesehen, die Natur, die Pflanzen und Bäume brauchen dringend Regen.
Es ist ja alles so erbärmlich trocken und dementsprechend sieht auch alles aus.

Blick auf Grötzingen Blick vom Knittelberg auf Grötzingen

Heute war eine Rundwanderung um den Grötzinger Knittelberg angesagt.

Blick auf Karlsruhe Blick vom Knittelberg auf Karlsruhe

Blick in Richtung Durlach Blick in Richtung Durlach

Blick in die Rheinebene Blick in die Rheinebene und auf den Pfälzer Wald bei Karlsruhe

Blick ins Pfinztal Blick ins Pfinztal – vorne Berghausen hinten Söllingen  und die Wolken wurden immer dunkler.

Blick auf Berghausen Blick auf Berghausen

Blick auf Berghausen Blick auf Berghausen

Regenfront Regenfront im Anmarsch?

Abendwanderung

Abendwanderung Wössingen Abendwanderung: Blick auf Wössingen
Tagsüber war es mir heute doch ein wenig zu warm, mit 31° C – obwohl ich die ganzen Tage bei ähnlichen Temperaturen längere Wanderungen unternahm.

Blick auf Wössingen in der Abendsonne Blick auf Wössingen in der Abendsonne – Zementwerk und Neubausiedlung Bäderäcker.Es war angenehm, sogar die Bremsen waren friedlich gestimmt.

Blick auf Wössingen in der Abendsonne Blick auf Wössingen in der Abendsonne

Wössinger Spätsommerflur Wössinger Spätsommerflur

braune Dominanz Es dominiert jetzt wieder die braune Erdfarbe.
Es ist unübersehbar in der Natur der Hebel auf Herbst umgelegt. Auch merkbar an der morgendlichen und abendlichen Einfärbung des Himmels und zunehmender Taufeuchte. Es ist aber viel zu trocken, hat zwar den Vorteil, daß die Wald- und Wiesenwege sehr trocken sind. Viele Bäume haben auch Trockenschäden.

Abdendhimmel Abendhimmel über Wössingen – Richtung Schwarzwald Störungsanzeichen –

Abendhimmel Wössingen Abendhimmel über Wössingen

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Das Gute sehen Das Gute liegt so nah

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wöschbacher Feldwege Wöschbacher Feldwege

Das Glück, so empfinden viele Menschen, ist vor allem da, wo man selbst gerade im Moment nicht ist. Auf einer Urlaubsinsel vielleicht, auf einem Kreuzfahrtschiff oder…Was hier ist, vor Ort, im Moment, ist doch meist nur der schnöde Alltag. Die meisten Menschen reagieren nur noch auf das “Außergewöhnliche”, auf das Spektakel oder Spektakuläre. Selber freue ich mich immer wieder, wenn ich wirklich “neue Wege” gegangen bin, die ich tatsächlich noch nie gelaufen bin. Da gibt es noch so viel Neues zu entdecken in nächster Umgebung.

”Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.”
(Wilhelm Busch)

Es kommt nicht darauf an, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen, die fernen Länder oder Kontinente. In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen. Jedenfalls genieße ich sowohl meine Wanderungen und im nachhinein meine Bilder. Davon abgesehen, bei den vielen Idioten die auf den Straßen unterwegs sind, zieht es mich nicht mehr in die Ferne und auf weite Reisen.

Da steht meine Hügelhupferrollkugel Da steht meine Hügelhüpferrollkugel vor dem Hintergrund des Wössinger Golfplatzes.
Man sollte schätzen, was man hat bzw. wo man lebt. Denn das „Gute liegt so nah“. Man verkennt oft die Schönheit der eigenen Umgebung. Man vergisst zu schnell die Besonderheit der eigenen Region. Schon immer habe ich liebend gerne die Landkarten studiert. Habe auch eine kleine Handbibliothek über den Kraichgau, Nordbaden, Baden-Württemberg, Odenwald und Schwarzwald.
„Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist.” Obwohl es mich auch schon fortgezogen hat, nach so langer Zeit , nach 47 Jahren die ich hier lebe und zugebracht habe, ist mir die Gegend doch vertraut und erscheint mir oft als Heimat.
Immer mehr in kürzerer Zeit erleben, immer weiter weg, immer exotischer ist zwar des deutschen Michels Trend, er ist Reiseweltmeister, aber zufriedener ist er dadurch nicht. Mich freut es in der Urlaubs- und Reisezeit immer, wenn dann noch weniger Verkehr ist und man noch weniger Menschen in der Natur begegnet. 🙂

Über Stock und über Stein

Gedenken am Waldesrand am Wöschbacher Waldesrand

stilles Gedenken stilles Gedenken am Waldesrand

So froh, so frohgelaunt wie ich bis hier her war, nun war ich ein wenig traurig, weil mir so viele Menschen in den Sinn kamen, die es nicht so gut haben und die schon gestorben sind. Die Vergänglichkeit zeigte sich auch in der Natur und im Wald. Die Herbstzeichen sind unübersehbar.

Wöschbacher Landschaft Wöschbacher Landschaft

August 2016 - 30 - Olymp 810 - Wö-KöDrais-Wöbach 073 Ein Raumschiff gelandet?

Landschaftswege Wöschbacher Feldwege

Kein Raumschiff? Kein Raumschiff?

Blick in die Landschaft Blick in die Landschaft

Das Rätsels Lösung Das Rätsels Lösung- das ist ein Funkfeuer (leit) System für den zivilen Flugverkehr

Landschaftsimpressionen Landschaftsimpressionen Wöschbach

Blick in Richtung Königsbach Blick in Richtung Königsbach

Feldwegidylle Feldwegidylle

Feld und Wald Feld und Wald

Ich hätte vor lauter Wohllust laut jodeln können

gnicker_132 So wohl war mir heute bei meiner Wanderung mit wunderbarem Wanderwetter.
Zwar warm mit 30° C, aber nicht so schwül und es ging ein leichter Wind. Dankbar und froh war ich und erfreute mich an schöner Landschaft, blauen Himmel und Wolkenbilder nach meinem Geschmack. Mein Ausgangspunkt war am Wössinger Golfplatz, weiter zur Traiser Bauernsiedlung, an Königsbach vorbei über Söllinger Gemarkung durch den Wald nach Wöschbach.

Wieder auf Wanderschaft Auf dem Weg nach Trais

Blick nach Stein Blick nach Stein

liebliche Wege solche Wege und Landschaften liebe ich

spätsommerliche Landschaft spätsommerliche Landschaft

Bei solchen Himmelslandschaften, bei blauem Himmel mit solchen schönen Wolken, kann ich immer wieder stehen bleiben und die Blicke schweifen lassen. Es war mir trotz den 30° C auch nicht zu warm oder belastend.

reizvolle Landschaft  Menschen sind mir keine über den Weg gelaufen, nur der Kalkungshubschrauber war öfters zu hören. Bei uns werden z.Zt. die Wälder gekalkt.

Bauernsiedlung Drais Blick auf die Bauernsiedlung Trais

spätsommerliche Landschaft spätsommerliche Wegeidylle

am Wald entlang am Wald entlang

Waldrand idylle am Waldrand entlang in ein Waldtal

hier noch viel grün hier noch viel grün, denn teilweise dominiert doch schon braun (Erdfarben)

einfach schön einfach schön für mich

Nachtgedanken 75

nachtgedanken2-160-1

„Laß in Gedanken die Verstorbenen und die Lebenden an dir vorüberziehen, die sich an eitle und unnötige Dinge verloren haben und darüber vergaßen, ausschließlich ihrer eigenen Wesensart gemäß zu leben und ihrer Bestimmung zu folgen.” (Marc Aurel)

Du kannst dich ja als Mensch, auf dich selbst zurück ziehen. Der Mensch findet nirgends eine stillere und ungestörtere Einsamkeit als in seiner eigenen Seele.

Nachdenkstille Nachdenkstille

Auf meinen zahlreichen Wanderungen in letzter Zeit, konnte ich ebenso wie in den Nachtgedanken, in der Waldesstille über so manches nachdenken, wenngleich die Wirkung der Natur im Vordergrund stand.

Die Lücken ausnutzen

Eins zwei drei wir sind dabeiDa der Sommer immer noch nicht so verläßlich daher kommt, nutze ich die Wetterlichtblicke zum Wandern. Wenn dann noch mein Zeitkontinent mitspielt geht es ab auf die Wanderpirsch. Was heute mal wieder möglich war.

Jöhlinger Feldflur Binsheim Jöhlinger Feldflur bei Binsheimersiedlung

Heute war meine Wanderstrecke von Jöhlingen nach Gondelsheim / Erdbeerhof und im Bogen wieder zurück. Das Wetter war dazu angenehm, warm aber nicht zu heiß, keine Gewittergefahr und kein Regen in Sicht.

beim Erdbeerhof beim Erdbeerhof

lauschige Waldwege lauschige Waldwege entlang

Waldfrieden Waldfrieden
Ruhige Waldwege und geheimnisvolle Waldlichtungen liebe ich, genauso wenn mir nicht laufend Menschen begegnen. Diese Ruhe die dann herrscht ist Balsam für die Seele.

Waldwiesenweg Waldwiesenweg

Das einzige Ärgernis waren die zahlreichen Bremsen (Stechmücken).

Getreidernte im vollen Gange Getreideernte noch im vollen Gange

Blick auf Wössingen Blick auf Wössingen von den Jöhlinger Weinbergen

Blick von den Jöhlinger Weinbergen Blick von den Jöhlinger Weinbergen in die Rheinebene und zum Pfälzer Wald

Unregelmäßig

Ausgangspunkt Ausgangspunkt der Wanderung Marienkapelle Jöhlingen
Unregelmäßig wie das Wetter ist kann auch nur gewandert werden.

Nußbaumallee Die “Nußbaumallee” hinunter ins Wöschbachertal

Wöschbachertal Im Wöschbachertal – es war sehr warm – trotzdem gut zu laufen

Waldrandweg Waldrandweg in Richtung Berghausen

Naturwiesen an Naturwiesen vorbei

Blick in die Landschaft Blick in die Landschaft

Blick nach Söllingen Blick nach Söllingen

Blick auf Berghausen Blick auf Berghausen (Pfinztal)

Sommerlandschaft Sommerlandschaft

Sommer
Ich komm im Sommerwald daher
Und lausche seinem Weben –
Kein menschlich Schreiten trägt mich mehr,
Ein Wallen ist’s und Schweben.

Ich blicke nieder zur Blume ins Kraut,
Blick auf zur Sonn in die Höhe –
Wie aus dem Kleinen das Große sich baut:
Geheiligt ist, was ich sehe!

Klar wird’s in mir und seherhell –
Wie meine Sinne lauschen,
Klingt in mich ein, was leis der Quell,
Was Gräser und Bäume rauschen,

Hör ich das kreisende Blut der Natur
Durch Erden und Welten wallen,
Hör ich durch alle Kreatur
Den e i n e n Herzschlag hallen.

(Ferdinand Ernst Albert Avenarius 1856 – 1923)
(Deutsche Lyrik der Gegenwart, 1882 – Hausbuch deutscher Lyrik, 1902)

Blick auf Jöhlingen Zurück durch den Mückenlochwald nach Jöhlingen

Kornrauschen

Bist du wohl im Kornfeld schon gegangen,
wenn die vollen Ähren überhangen,
durch die schmale Gasse dann inmitten
schlanker Flüsterhalme hingeschritten?
Zwang dich nicht das heimelige Rauschen,
stehn zu bleiben und darein zu lauschen?
Hörtest du nicht aus den Ähren allen
wie aus weiten Fernen Stimmen hallen?
Klang es drinnen nicht wie Sichelklang?
Sang es drinnen nicht wie Schnittersang?
Hörtest nicht den Wind du aus den Höhn
lustig sausend da sie Flügel drehn?
Hörtest nicht die Wasser aus den kühlen
Tälern singen du von Rädermühlen?
Leis, ganz leis nur hallt das und verschwebt,
wie im Korn sich Traum mit Traum verwebt,
in ein Summen wie von Orgelklingen,
drein ihr Danklied die Gemeinden singen.
Rückt die Sonne dann der Erde zu,
wird im Korne immer tiefre Ruh’,
und der liebe Wind hat’s eingewiegt,
wenn die Mondnacht schimmernd drüber liegt.
Wie von warmem Brot ein lauer Duft
zieht mit würz’gen Wellen durch die Luft.

(Ferdinand Ernst Albert Avenarius – 1856 – 1923)
(Die schönsten deutschen Gedichte, S. 757, 2010)

Blick auf Jöhlingen Blick auf Jöhlingen

Leider gibt es die Kornfelder meiner Kinder- und Jugendzeit nicht mehr. Sie waren mannshoch und da konnte man wirklich von einem Kornfeldmeer sprechen.

Blick auf Jöhlingen, abschließender Blick auf Jöhlingen

Keine Beständigkeit

Gewitterfront

Keine Beständigkeit mit dem Wetter, der Sommer macht geradewegs so weiter wie der Frühling. Einfach unbeständiges Wetter und vermehrt Unwettergefahren. Obiges Bild: Blick vom Michaelsberg in die Rheinebene – Beginn einer Gewitterfront

Juli 2016 - 11 - Olymp 810 - MichBerg WöWöschb 004 Hier zog das Gewitter am Pfälzer Wald entlang in Richtung Norden

Das nächste Gewitter Hier kommt das nächste Gewitter über Karlsruhe aus südlicher Richtung. Zuvor bin ich einem Gewitter aus östlicher Richtung davongefahren, nun kommen auch hier die nächsten Gewitter an.

Michaelskapelle Vor dem einsetzenden Starkregen in die Kapelle geflüchtet. Dort ist man gut aufgehoben, weil gleich 14 Schutz –  Heilige Zuspruch und Behütung versprechen.

Schutzheilige Auswahl an Schutzheiligen (Nothelfer)

Gedenken Wenn ich hier bin, für mich immer ein Gedenken an meine Toten und eine Einkehr zur Besinnung. An diesem Tag hatte ich es nötig, weil Ärger und Frust zu verdauen waren. Die Michaelskapelle für mich immer ein Ruhepol und der Blick vom Michaelsberg immer wieder schön und erbaulich.

Orte der Einkehr Orte der Einkehr

Ein neuer Flyer lag aus.

Atempause auf dem Michaelsberg
: Atemholen
: Durchatmen
: Weitergehen

”Du mußt nicht über die Meere reisen,
mußt keine Wolken durchstoßen und
nicht die Alpen überqueren. Der Weg,
der dir gezeigt wird, ist nicht weit, du
mußt deinem Gott nur bis zu dir selbst
entgegengehen. Denn das Wort ist dir
nahe: Es ist in deinem Mund und in
deinem Herzen.”
(Bernhard von Clairvaux)

Weitergehen Weitergehen … Weiterfahren… ja, dies tat ich dann bei strömenden Regen

Sommerregen Sommerregenlandschaft in Wössingen

Zum >Heimgehen< war es mir noch nicht.
Bin dann noch von Wössingen nach Wöschbach gelaufen, der Regen hatte aufgehört und es klarte immer mehr auf.

Blick in Richtung Schwarzwald Blick in Richtung Schwarzwald

Lieblingswege Lieblingswege

Unterwegs in freier Landschaft

Juli 2016 - 09 - Olymp 810 - OgrombLiWalSohl 082

An die Wolken

Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehn
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.

Juli 2016 - 09 - Olymp 810 - OgrombLiWalSohl 085

Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,
und ich dachte mit euch
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,
wenn ich ohn` Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen.

Christian Morgenstern (1871-1914)

Wolkenlandschft Wolken- und Feldlandschaft

idylilische Feldwege idyllische Feldwege

Ich bin der Juli

Grüß Gott! Erlaubt mir, dass ich sitze.
Ich bin der Juli, spürt ihr die Hitze?

Kaum weiß ich, was ich noch schaffen soll,
die Ähren sind zum Bersten voll;

reif sind die Beeren, die blauen und roten,
saftig sind Rüben und Bohnen und Schoten.

Ich bin der Juli Ich bin der Juli

So habe ich ziemlich wenig zu tun,
darf nun ein bisschen im Schatten ruhn.

Duftender Lindenbaum,
rausche den Sommertraum!

Seht ihr die Wolke? Fühlt ihr die Schwüle?
Bald bringt Gewitter Regen und Kühle.

Paula Dehmel
(1862 – 1918)

Juli 2016 - 09 - Olymp 810 - OgrombLiWalSohl 122 Sommerlandschaft

Sommerlandschft am Abend Sommerwolkenlandschaft

Das muß man ausnutzen…

WolkeBlitzWenn dann mal ein oder zwei Tage erträgliches Wanderwetter ist, heißt es sich auf den Weg zu machen. Die Lücken muß man ausnutzen, weil von einer beständigen Sommerwetterlage kann nicht gesprochen werden.

Unterwegs

Von der Bauernsiedlung Sallenbusch (Weingarten) nach Obergrombach und von dort nach Untergrombach und zurück über den Bergwald zur Bauernsiedlung im Sohl und dann zum Ausgangspunkt zurück. Fast 5 Stunden war ich da wieder unterwegs.

Feldlandschaft Feldlandschaft

Das Wintergetreide ist weitgehend schon gedroschen.

Kaum zittert durch die Mittagsruh
Ein Schlag der Dorfuhr, der entfernten
Dem Alten fällt die Wimper zu,
Er träumt von seinen Honigernten.
— Kein Klang der aufgeregten Zeit
Drang noch in diese Einsamkeit.
Theodor Storm, 4. Str. Abseits
(1817-1888)

Juli 2016 - 09 - Olymp 810 - OgrombLiWalSohl 016 freie Landschaft – im Hintergrund die Bergkette vom Schwarzwald

Auf dem Weg nach Obergrombach Auf dem Weg nach Obergrombach

Obergrombach Obergrombach von Süden aus betrachtet

Waldwiesen Solche abgeschiedenen Waldwiesen und Lichtungen liebe ich

Obergrombacher Burg Blick auf die Obergrombacher Burg

Michaelisbergvon südlicher Seite Michaelisberg von südlicher Seite (Obergrombach)

Brunnenidylle Brunnenidylle im Wald

Waldhütte Waldhütte

Es erstaunt mich immer wieder…

neue Wege neue Wege

Es erstaunt mich immer wieder wie viele Wege und Ecken ich noch garnie gelaufen bin, oder es schon sehr lange zurück liegt. Im Nachhinein bedauere ich es auch, viel zu viele Jahre extensiv gearbeitet zu haben, Dadurch kam doch vieles viel zu kurz. Zeitweilig bin ich kaum mehr zum Wandern oder Laufen gekommen.

Waldgeheimnisse Waldgeheimnisse

idyllische Waldwege idyllische Waldwege

Ausblick aus dem Wald

Ausblick aus dem Wald Ausblick aus dem Wald

liebliche Waldwege liebliche Waldwege

Indem ich allein dahinmarschierte,
fiel mir ein,
daß ich im Grunde alle meine Wege so einsam gemacht habe,
und nicht nur die Spaziergänge,
sondern alle Schritte meines Lebens.
(Hermann Hesse – Eine Fußreise im Herbst)

Waldwege Waldwege

Wochenendwanderungen

WegIdylle Weingartener Weinberg Wegidylle

Der Supersommer ist es ja (noch) nicht, aber am Samstag war doch für meine Belange Superwetter.

Weingarten Weinberge Weingartener Weinberge

Blick auf Weingarten Blick auf Weingarten und in die Rheinebene

Es war warm aber trotzdem angenehm zu laufen, weil es auch nicht zu schwül war.
Außerdem konnte ich beruhigt länger unterwegs sein, weil die Gewitterneigung gering war.

Im Weinberg Im Weinberg (Weingarten)

Blick in die Rheinebene Blick in die Rheinebene

Blick auf Weingarten Blick auf Weingarten und in Richtung Karlsruhe (Oberrhein)

Weingarten von oben Weingarten von oben

Blick in Richtung Durlach Blick in Richtung KA-Durlach

Kirchen Weingarten Kirchen in Weingarten