Glück ist ein Wechselspiel

Januar 2016 - WösWaldEselweg 023 Ich gestehe: Ich bin ein Glückspilz   🙂  Und dafür bin ich unendlich Dankbar

 

Glück ist das komplizierte Wechselspiel
zwischen dem, was wir haben und dem, was wir wollen. Wenn wir alles haben können, was wir wollen, erlahmen Kreativität und Neugier – die selbst wieder wichtige Glücksfaktoren sind. Wenn wir nichts von dem erreichen, was wir anstreben, sind wir frustriert oder verschwenden immer neue Zeit und Energie an vielleicht falsche Ziele. Glück entsteht aus der gelungenen Balance zwischen unseren Ansprüchen und Möglichkeiten – eine Balance, die vorwiegend in der Gegenwart geleistet werden muß: Wer zu sehr auf zukünftige Ziele fixiert ist oder zu häufig über verpaßte Chancen grübelt, verliert diese Balance leicht.

Glückskäfer

Glückskäfer

Mehr Glück  – wie Verstand!
Manchmal schon, im Nachhinein betrachtet habe ich wirklich immer einen sehr zuverläßlichen Glücksengel an meiner Seiter gehabt. Dafür bin ich auch sehr dankbar und sehe dies alles nicht als selbstverständlich an.

Natürlich war es für mich auch ein langer Erkenntnisweg, um zu begreifen, daß das Glück nicht in den materiellen Dingen liegt, sondern im eigenen Innern gefunden werden muß.

Der englische Philosoph John Stuart Mill hat diese zwei Möglichkeiten am eigenen Leibe erprobt. Als junger Mann jagte er dem Glück nach, war aber todunglücklich und dachte sogar an Selbstmord, bis er schließlich erkannte: „Nur die sind glücklich, die sich auf etwas anderes als ihr Glück konzentrieren… Die Freuden des Lebens reichen aus, um es zu einer angenehmen Sache zu machen, wenn wir sie en passant mitnehmen, anstatt sie zu unserem Ziel zu machen… Sobald Du Dich fragst, ob Du glücklich bist, hörst Du auf, es zu sein“.

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Brunnen der Erkenntnis

Glückliche Menschen finden und stiften in ihrem Leben viele kleinere Anlässe, sich wohlzufühlen und sich zu freuen – und dies tun sie kontinuierlich.
Wer sich dagegen zu sehr auf die wenigen „Großereignisse“ des Glücks konzentriert, vielleicht über lange Zeit auf sie hinarbeitet – unter Vernachlässigung der Glücksmomente (Das kleine Glück des Alltags) – dessen Glücksbilanz schließt häufig negativ ab.

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Bücherwelt = Wissenswelt

Bücher und Literatur zur Glücksphilosophie auch ein Teilgebiet meiner Interessen und Bibliothek. Ein kleine Literaturauswahl:
1. Seligman, M.P.  : Der Glücks-Faktor
2. Klein, Stefan  : Die Glücks-Formel – Rowohlt Verl.  10. Aufl. 2002
3. Krüger Tarr, Irmtraud  : Vom leichten Glück der einfachen Dinge  – Herder Verl.Freiburg  1998
4. Jopp, Klaus E.  : Positiv denken – zufrieden leben  – Weltbild Verl. Augsburg  o.J.

Aus der Eremitenklause Sirius

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Eremitenweisheit

Wie sollte ich das ertragen, inmitten dieser so sehr bürgerlichen, so sehr geistlosen und zur Schau getragenen Welt und Zeit, im Anblick dieser Architekturen, dieser Geschäfte, dieser Politik, dieser Menschen.

Wie sollte ich nicht ein Eremit sein, inmitten einer Welt, von deren Zielen ich keines teile, von deren Freuden keine zu mir spricht.

Und in der Tat, wenn die Welt Recht hat, wenn dieser moralische Zerfall, diese Massenvergnügungen mit so vielen Menschen Recht hat, dann habe ich Unrecht, dann bin ich verrückt, dann bin ich wohl wirklich ein Eremit, der in einer fremden und unverständliche Welt eingedrungen ist.

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Der Eremit hat einen Stab, einen festen Standpunkt. Er ist der Hüter eines Lichts. Er ist allein, weil er all-ein ist. Und er ist der Hüter eines Lichtes, weil er sein eigenes Licht gefunden hat und ihm treu war. Er lebt nicht in Sünde (=Sonderung). Er vergeht sich nicht (vergehen=sein Ziel nicht finden, sich verirren), weil ihm sein Licht auch im Dunkel leuchtet.
Er mag dir in der Welt arm begegnen oder reich – beides ist für ihn nicht wichtig. Wenn er arm ist, ist er es um des Geistes willen, wenn er reich ist, ist er es um des Geistes willen. Da er frei von persönlichem Ballast ist, kann er sich einem Menschen, einer Gemeinschaft oder einem Problem ganz widmen.
Er vollbringt größere Wunder als der Magier, aber nicht durch sein Tun, sondern durch sein Sein – er benötigt keine Manipulation. Seine Magie ist das Leuchten aus dem inneren Feuer. es berührt Dich, weil Du die Gegenwart von etwas Göttlichem spüren kannst.

Der Eremit (Tarotkarte)
Astrologische Entsprechung: Merkur, Jungfrau
Farbe: Grün-Gelb
Pfad: Die Intelligenz des Willens

Eremit Tarot:
Der schwarze Stab des Narren ist zur goldenen Stütze des Weisen geworden. Und damit zeigt uns das Tarot die beiden Weisen, nämlich den Narren und den Eremiten. Nur die Weisheit des Narren ist unbewusst, der Eremit hat erkannt.

IEremit gr1deen sind wie Wasser….

„Ideen sind wie Wasser aus einer Quelle, deiner Seele. Der Ablauf des Wassers, das Bachbett sind deine Gespräche. Wer redet, ist wie ein Krug, der sich leert. Wer schweigt, wie ein Krug, der sich füllt. Du solltest nicht überlaufen, denn dieses Wasser wäre verschwendet. Doch gilt auch: Aus einem leeren Krug kannst du nicht trinken. So kommt das Gleichgewicht zwischen Schweigen und Reden. Denn da liegt die Weisheit. Müßtest du dich aber für eines von beiden entscheiden, so wähle das Schweigen.“
(Silvino Alves da Silva Neto)

 

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Damals wie heute…

Cafe Procope, Paris  1747: Treffpunkt der Freidenker und Aufrührer.Freidenker

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Der Einzelne an der Krücke des Absurden

Von Gott und den Menschen verraten, gerät Sophie in die brodelnde Hauptstadt des Königreichs. Um zu überleben, arbeitet sie im Cafe’ Procope, Treffpunkt der Freidenker und Aufrührer. Gegen ihren Willen verliebt sie sich in einen Gast. Denis Diderot. Der Philosoph plant das gefährlichste Buch der Welt seit der Bibel, eine Enzyklopädie mit dem ganzen Wissen der Menschheit – Sprengstoff für die morsche Monarchie. Schon bald begreift Sophie, daß es dabei um viel mehr geht als nur um ein Buch. Es geht um ihr eigenes Leben, Ihr Recht auf Freiheit, Liebe und Glück.

So stellt sich dem aufgeschlossenen Leser, der sich als Opfer einer Zeitwende erkennt, die Frage, wie man in einer absurden Welt ohne Gott überhaupt weiterleben kann.

Camus’ Antwort lautet:
„Das ‚gelobte Land‘, das wir suchen, gibt es nicht. Es ist unmöglich, für das Morgen zu leben, anstatt dem Heute. Die Welt an sich hat keinen Sinn, erst der handelnde Mensch verleiht ihn ihr, indem er für die Geknechteten und Entrechteten eintritt. Kunst und Revolte sind ewig. Unrecht, Leiden und Tod sind nicht aus der Welt zu schaffen. Es gilt, die Erde zu lieben, kühn und intelligent zu denken, klar zu handeln und zu wirken.“

Ausgerutscht
In diesem Sinne wünsche ich den BesucherInnen und LeserInnen von Absurd-AG einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

Eine immer wiederkehrende Erkenntnis

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„Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen. Die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen.“ –
( Albert Einstein)

Bunkerschreibwelt Bunkerschreibwelt

Habe mal wieder intensiv Querbeet dem Papier gefrönt  😆

“Alle Gaben, die dem Menschen aus seinen tiefen Einsichten in die umgebende Natur erwachsen, die Fortschritte seiner Technologien, seiner chemischen und medizinischen Wissenschaften, alles, was dazu angetan scheint, menschliches Leiden zu mindern, wirkt sich in entsetzlicher und paradoxer Weise zum Verderben der Menschheit aus.“
(Konrad Lorenz)

Stille Momente Auch heute wieder so schöne Licht- und Schattenspiele beim Sonnenuntergang

Bücherland

Bücherwelt = Gedankenwelt

Freue mich auf die Festtage, da werde ich wieder ausgiebig im Papier wühlen.
Allerdings am Heiligabend sind wir familienmäßig zusammen. Wahrscheinlich werden unsere zwei Enkelinnen am 2. Weihnachtsfeiertag auch bei uns sein wollen.
Sollte das Wetter danach sein, ist natürlich auch Laufen angesagt.

Ein Volk im Dämmerschlaf

Arzneiabfüllung

“Einer Ode, die der Expressionist Georg Heym 1911 hellsichtig gegen den herannahenden ersten großen Krieg geschrieben hat, fügt der Sänger ( Konstantin Wecker) hinzu: „Und schon wieder hört man herrisch Krieger schrei‘n …/ Wieder wälzt sich die Vernunft dumpf in Gewalt./ Abgestorben ist das Hirn. Das Herz ist kalt …/ Wir müssen seh‘n, wie wir den Gewalten widersteh’n./ Denn sonst heißt es wieder eines Tages dann:/ Seht euch diese dumpfen Bürger an./ Zweimal kam der Krieg mit aller Macht./ Und sie sind zum dritten Mal nicht aufgewacht.“
(zitiert nach Nachdenkseiten)

Die Webseiten von Konstantin Wecker
auf dieser Seite ist das Lied: Das alles so vergänglich ist…
mal wieder nach meinem Geschmack.

Es ist wieder bitter nötig dieses Lied und diesen Text ins Bewußtsein zu rufen
Wader, Mey und Wecker: Es ist an der Zeit – Auch dich haben sie schon so belogen so wie sie es mit uns immer noch tun. Auch wir sind wieder an Kriegsschwellen angekommen.

Inhaltsleere Gesellschaften

“Aber freilich… diese Zeit, welche das Bild der Sache, die Kopie dem
Original, die Vorstellung der Wirklichkeit, den Schein dem Wesen
vorzieht …; denn heilig ist ihr nur die Illusion, profan aber die
Wahrheit. Ja die Heiligkeit steigt in ihren Augen in demselben Maße,
als die Wahrheit ab- und die Illusion zunimmt, so daß der höchste
Grad der Illusion für sie auch der höchste Grad der Heiligkeit ist.“

(Feuerbach : Das Wesen des Christentums, Vorrede zur zweiten Auflage)

affekk_155Diese inhaltsleeren Menschen sind tagein tagaus  übers ganze Jahr zu beobachten.
Jetzt zur Weihnachtszeit, haben viele Menschen nichts anderes mehr im Kopf, als sämtliche Weihnachtsmärkte der Region abzugrasen. Da beschweren sie sich und stöhnen herum, der Streß, der Zeitdruck mit ihren Geschenken, da wird ein Kult um Alles betrieben, nur der eigentliche Sinn hinter Weihnachten ist total verloren gegangen. Übrig blieb eine Kauf- und Freßorgie an Weihnachten.
Wir leben in hochgradig narzißtischen, kranken Gesellschaften, in der das hohle Spektakel im Vordergrund steht.

“Das ganze Leben der Gesellschaften, in welchen die modernen Produktionsbedingungen herrschen, erscheint als eine ungeheure Sammlung von Spektakeln. Alles was unmittelbar erlebt wurde, ist in eine Vorstellung entwichen.”
wußte schon Guy Debord in “Die Gesellschaft des Spektakels zu berichten.

Sehnsucht der Seele

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Das Auge der Erkenntnis

Gott ist das Urproblem der Menschheit, besonders aber das Problem der heutigen Menschheit. Der Mensch ist von Natur ein Gott- und Sinnsucher in dem zweifachen Sinne, daß er die Gottheit erkenntnismäßig begreifen und daß er sie liebend umfassen möchte.

Die Suche nach Erkenntnis und nach Gott läßt uns nicht zur Ruhe kommen. Von Anbeginn war dies in der Welt und im Menschen. Das Urproblem der Menschheit nimmt eine doppelte Fassung an, einmal in der Frage: Ist Gott? und dann in der Frage: Was ist Gott? Die letztere Fragestellung wird für alle Zeiten bestehen; denn das Unendliche wird nicht umfaßt vom Endlichen.

Denkweise aus der Pastoralpsychologie heraus.

Weiterlesen

Bananenrepublik Absurdistan Germanistan

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“In einer Bananenrepublik gelten Gesetze, welche ganz nach Belieben der Eliten angewendet, gestrichen oder mal wieder neu erfunden werden. Ähnlich ist es mit dem Informationsfluss, der in Wahrheit reine Propaganda ist. Nun gibt es wieder einmal unglaubliche und aktuelle Beispiele dafür, dass die Deutschen in einer Bananenrepublik leben.”  (Info-Kopp-Online: der angebliche Rechtsterrorist war wohl ein V-Mann)

ARD-Flüchtlingstalk auch so ein Stück aus dem Absurdistan-Stadl – deswegen schaue ich diesen Schwachsinn überhaupt nicht mehr an.

Die Erkenntnis des Tages 05.12.15

Kasperlbox_155Der/Die BürgerIn ist eine Frau / ein Mann, der/die erst beim Finale aufwacht/en. … Nun, wir sind mal wieder beim Finale, aber der /die BürgerIn schläft immer noch.

Eine allmächtige Kaste von Gutmenschen hat in allen Bereichen der Politik und Gesellschaft ihr Meinungsmonopol errichtet. Es wird bestimmt, was gedacht werden darf und was gedacht werden muß. Inquisition und Hexenverfolgung sind in modernem Gewand wieder auferstanden und schränken Pluralismus des Denkens und Meinungsfreiheit immer mehr ein.

dabsurdistan_155„Verwandlung einer Nation“
„Um ein tadelloses Mitglied einer Schafsherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein“ (Albert Einstein)“

In Absurdistan Germanistan haben wir eine generelle Wertebeliebigkeit und eine Egomanenunkultur, die zum unbeschränkten Hedonismus einer verantwortungsscheuen Spaßgesellschaft geführt hat. Die deutsche Demokratie ruht nur noch auf dem Fundament materiellen Wohlstandsdenkens. Wenn dieses Fundament nun bröckelt, fehlen diejenigen Säulen, die in anderen Demokratien das politische System vor dem Absturz bewahren: Nationale Identität, Patriotismus und positive Werte – kurzum eine „Leitkultur“.

Ein grauer, trüber Tag

Novembermorgen vielversprechender Novembermorgen

Mußte zeitig etwas erledigen und war somit mit dem Auto unterwegs. Der Nebel dampfte regelrecht weg, ganze Schwaden zogen gen Norden.

November 2015 - 27 - Olymp 810 - Novembernebel 012 Novembernebel

Leider siegte im Verlauf des Tages doch der Nebel.

“Ein grauer, trüber Morgen
Bedeckt mein liebes Feld,
Im Nebel tief verborgen
Liegt um mich her die Welt.(…)”
(Anfang 1. Strophe Ein grauer, trüber Morgen von J.W.v. Goethe)

Novemberrosen Novemberrosen

Dieser an der Hofhauswandseite geschützte Rosenstock blüht trotz diesem tristen Novemberwetter noch so erfreulich. Der Anblick erwärmt das Herz wie der Anblick meines Kaminofens.

wärmendes Kaminofenfeuer wärmendes Kaminofenfeuer

heute meint man die kalte, feuchte Luft zieht zu allen Ritzen herein in  meine Bunkerwelt. Meine morschen Knochen mögen dieses Wetter überhaupt nicht. 🙁

Nachdenkliches: Glückliche Menschen

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Das Glück des Menschen – ich habe seine tiefsten Gründe gesucht, und das habe ich herausgefunden:
Bei glücklichen Menschen fand ich immer tiefe Geborgenheit – in sich selber ruhen, spontane Freude an den kleinen Dingen und eine große Einfachheit.
So kannte ich einen Professor, der Leiter eines großen Museums war, der gewöhnlich mit abgetragenen Anzügen bekleidet war, immer eine alte abgegriffene Aktentasche von anno dazumal unterm Arm hatte oder fröhlich neben sich herschlenkerte, sowie mit einem Uralt-Rhenault R4 vorfuhr. Er strahlte eine herrliche Ruhe und Gelassenheit aus. Er konnte sich an vielen Dingen begeistern und erfreuen, die die Meisten gar nicht wahrnahmen. Vergessen werde ich solche Menschen nie, sie haben mir von jeher mehr imponiert, wie die ewigen Protzer und Aufschneider. Mit solchen Menschen Kontakt zu haben, bringt einem selbst auch weiter, man konnte immer noch etwas dazu lernen.

Folgender Ausspruch (Aphorismen) von Friedrich Rückert
war immer ein Lebens –  Leitmotiv für mich:

“Gesell‘ dich einem Bessern zu,
daß mit ihm deine besser’n Kräfte ringen.
Wer selbst nicht weiter ist als du,
der kann dich auch nicht weiterbringen.”
(Friedrich Rückert – 1788 – 1866)

Tomatenglück
Tomatenglück

Leere dein Boot, Suchender

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Leere dein Boot, Suchender, und du wirst geschwinder reisen. (Buddha, Dharmapada). Buddha sagt zum „mittleren Weg“ den er selbst ging: „Es gibt drei Arten, das Leben zu betrachten. Hängen wir der ersten Sichtweise an, dann streben wir im Leben nach Vergnügungen. Wir suchen nach Besitztümern, Ereignissen, Familien und Dauerhaftigkeit.“ „Leben wir nach der zweiten Sichtweise, dann hassen wir das Leben. Wir machen es zum Dämon und wenden uns vollkommen von ihm ab.“ „Menschen die der dritten Sichtweise anhängen, sehen das Leben, wie es ist: ein ständiges WERDEN und VERGEHEN. Dies akzeptieren sie, doch es erregt in ihnen weder Hoffnung noch Verzweiflung.“

Flußberglandschaft
Bedürfnis nach Freiheit

Der Mensch hat ein Bedürfnis nach Freiheit. Der Mensch kann zwar zu allem gebracht werden. auch dazu, daß er die Sklaverei liebt, doch immer nur unter der Bedingung: Er wird störrisch, aggressiv, dumm und ängstlich. Man kann den Menschen nicht versklaven und ihn gleichzeitig heiter, glücklich und unaggressiv machen wollen. Geht man über eine gewisse Schwelle der Unterdrückung hinaus, dann rächt sich der Mensch damit, daß er entweder rebelliert oder ganz destruktiv oder unbrauchbar wird oder daß seine Vitalität langsam abstirbt.
[E.Fromm / Interview Reif 1975 – Sinnerfüllte Wege / Befreites Leben]

Selbstbesuch

Besuch Selbstbesuch

Erst, wenn wir uns selbst besuchen, werden wir erkennen, daß wir eigentlich bereits hier zu Hause sind. Wir müssen nur in die Stille in uns eintauchen, um die Weisheit in uns selbst zu finden. Wir müssen nur der Gedankenlosigkeit und der Oberflächlichkeit die Türe weisen.

Unterwegs auf Feldwegen

Wege Auf Feldwegen unterwegs

”Gibt es noch jenes ruhige Wohnen des Menschen zwischen Himmel und Erde?
Waltet noch der sinnende Geist über dem Land?
Gibt es noch wurzelkräftige Heimat, in deren Boden der Mensch ständig steht,
d.h. boden – ständig ist?”
Johann Peter Hebel frägt dies schon, Martin Heidegger führt es fort.
Heidegger sagt: “Die Bodenständigkeit des heutigen Menschen ist im Innersten bedroht.”

Mai 2015 - 10 - Olymp 810 - SoSpZg Wöschbach-Terr-Gart 018 Viele Menschen treibt es in das öde und geistlose Getriebe der großen Städte.
Sie sind der alten Heimat und dem heimatlichen Boden entfremdet. Sie sind heimatlos und vor sich selber entfremdet. All das, womit die allgegenwärtigen Medien den Hypermenschen minütlich überfallen, reizen und umtreiben, all dies ist dem heutigen Zappelphilipp viel näher als das eigene Ackerfeld und die umgegebene Natur seines Wohnortes, hier will ich mal nicht von Heimatort sprechen.

Mai 2015 - 10 - Olymp 810 - SoSpZg Wöschbach-Terr-Gart 055 Heimatvertriebene auch im Geiste, gibt Natur und Feldwege nicht mehr viel. Sie bevorzugen künstliche, virtuelle Matrixwelten.
Zur geistigen Entwurzelung und zur Nicht-mehr-Wahrnehmung des Feldweggeistes, hat Martin Heidegger in seinem Büchlein “Der Feldweg” 1989 und in seinen Vorträgen / Vorlesungen: “Zur Erörterung der Gelassenheit – Feldweggespräche über das Denken – 1959 – referiert.

Mai 2015 - 10 - Olymp 810 - SoSpZg Wöschbach-Terr-Gart 058 Feldweg – Philosophie

Aktuell im Fokus

Mann-grLupe

Aktuell im Fokus bei mir:

Dorfidylle, Siedlungshäuser von 1920 bis 1960, Gartensiedlungen,
Nebenerwerbssiedlungen, Volkshäuser, Bauerngärten und
Wie viel Haus / Wohnraum braucht ein Mensch?
und

”Lehre von der Nichtigkeit des Daseins” von Arthur Schopenhauer.
Mit diesen Fragen immer verbunden die Philosophie des Glücks.

“Das Glück ist keine leichte Sache:
es ist sehr schwer, es in uns selbst,
und unmöglich es anders wo zu finden.”
(A. Schopenhauer)

”Da aber keine Befriedigung dauernd, sondern nur der Anfangspunkt eines neuen Strebens ist, so zeigt sich schon in dieser Ziellosigkeit … die Negativität alles Glückes.” (A. Schopenhauer)

Das schweben mir sehr aktuelle Gegebenheiten vor. Negative Beispiele fallen mir da haufenweise ein. Diese Gierjockel sind im Grunde arme Tröpfe 🙁

Aktuell im Blick:
Narzißmus: Das innere Gefängnis

Blatt-Blei

* Gelassenheit und Endlichkeitsphilosophie
aktuelle da auch die Buchlektüre:

books24
Endlichkeitsphilosophisches – Über das Altern von Odo Marquard, Reclam, 2013
Besprechung:  NZZ Feuilleton/Literatur

„Man kann sich traurig und freudig fühlen, müde und wach, aber 70- oder 80-jährig, das geht meines Erachtens nicht …”

und

Gelassenheit – Was wir gewinnen, wenn wir älter werden – von Wilhelm Schmid,
Insel Verlag, 2014
”Gelassenheit ist in jeder Lebensphase ein Gewinn, insbesondere aber beim Älterwerden.

“Viele von denen, die der sogenannten 50-plus-Generation angehören, werden dies bestätigen: Im reiferen Alter zu sein und über einige Lebenserfahrungen zu verfügen, bedeutet nicht unbedingt, den schwierigeren Dingen des Lebens überwiegend mit Gelassenheit begegnen zu können. Dass sich in unserer schnelllebigen, hektischen und leistungsorientierten Zeit auch viele jüngere Menschen mehr Gelassenheit in Beruf und Freizeit wünschen, ist für den Berliner Lebenskunstphilosophen Wilhelm Schmid erst Recht Anlass, praktische und erfolgversprechende Wege zur Gelassenheit aufzuzeigen.” (Weltbild Verlag)

Auf Wilhelm Schmids Webseiten —> Philosophie der Lebenskunst sind kommentierte Bilder von Edward Hopper —> hier: Exkursion in die Philosophie, Öl auf Leinwand von 1959 zu sehen. Diese Bilder von E. Hopper thematisieren für mich die moderne Leere des Daseins. des Menschen und die ewige Frage nach dem Sinn des Lebens/Daseins – bezeichnend auch das Bild Morning Sun – begleitend die Lektüre von Viktor E. Frankls: Das Leiden am sinnlosen Leben – Das Leiden an einer tiefen Sinnlosigkeit und lähmenden Leere ist die Krankheit unserer Zeit.

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Leider reicht mir die Zeit hinten und vorne nicht für meine vielen Interessen und meine ungebrochene Wissbegier 🙁

Gedankensplitter 1

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Das Glück der Eliten sind die Sklaven der Nation

Es wird immer klarer, daß in diesem Land offensichtlich
kleine Gruppen sich selbstbedienen können und dies
auch noch in einer unverschämten Weise bei den “Sklaven” der Nation. Das Glück dieser “Elite” ist es,
daß der “Kleine” aber leider heute dies und morgen das
wählt, ohne zu beachten, daß beide ihm (die Ober- und die Hintertanen) an den Kragen
gehen.
Und so können sie weitermachen wie schon immer ohne
Gefahr zu laufen, vom Volk abgestraft zu werden.

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Nachdenken + justieren

Nachdenken

Die Weisheit des Lebens
besteht im Ausschalten
der unwesentlichen DINGE.
(aus China)

Naturschönheit Naturschönheit

Diese Konzentration auf das Wesentliche praktiziere ich zwar weitgehend, aber
es gelingt mir bei weitem nicht immer. Vor allem verzettele ich mich noch sehr
gerne, will oft einfach zu viel, d.h. meine Neugier, meine Interessen sind noch
viel zu weit gefaßt.

Es braucht Licht in der geistigen Dunkelheit

Es werde Licht

Lösen sich die Menschen in ihrer sinnentleerten Virtualität auf?

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Notizen

Notiz zu Internet und Narzißmus:
Der Narzißmuskult der Spaßgesellschaft hat im weltweiten Netz das Übermedium schlechthin gefunden. Nicht umsonst werden solche “Veranstaltungen” wie “Big Brother” kultiviert und nun scheinbar wieder neu aufgelegt.
Und weil der Begriff “Spaß” ebenso leer und hohl, wie undefinierbar ist, wird er, wann immer es geht, mit Sex gleichgesetzt.

Lesen bildet

Lesen bildet

Beobachtungen psychologischer Institutionen, belegen über die letzten Jahre, eine starke Zunahme narzißtischer Persönlichkeitsstörungen in der Bevölkerung. Schuld am kollektiven Durchknallen – so vermuten die Wissenschaftler – sind nicht zuletzt die Lebensbedingungen der mobilen und vernetzten Mediengesellschaft. Die als Bedrohung empfundene Instabilität von geographischen, freundschaftlichen, familiären und partnerschaftlichen Bindungen, wird mit dem Rückzug und der totalen Konzentration auf das “Ich” und dessen Wirkung auf die Mitmenschen beantwortet.

pspt

Bunkerfunk

pspb

Ein ganzer weltweiter Industriezweig lebt vom Fitnesswahn, Gesundheitsrummel und Sporttheater.(*)
Jetzt geht es ja bald wieder mit dem Fußballzirkus los.

Reflexionen

Der letzte Baum Der letzte Baum? ~ eher der verletzte Baum…

Der letzte Baum

So wie die Sonne untergeht,
Gibt’s einen letzten Baum,
Der, wie in Morgenflammen, steht
Am fernsten Himmelssaum.
Es ist ein Baum und weiter nichts
Doch denkt man in der Nacht
Des letzten wunderbaren Lichts,
So wird auch sein gedacht.
Auf gleiche Weise denk ich dein,
Nun mich die Jugend läßt,
Du hältst mir ihren letzten Schein
Für alle Zeiten fest.

(Friedrich Hebbel)

Sonnenuntergang

 

Nachtgedanken 39

Wenn die Nacht hereinbricht

Kierkegaard schrieb in Entweder-Oder: “Die meisten Menschen laufen so heftig dem Genusse nach, daß sie an ihm vorbeilaufen. Es geht ihnen, wie es jenem Zwerge ging, der eine entführte Prinzessin in seinem Schlosse bewachte. Eines Tages erlaubte er sich einen Mittagsschlaf. Als er eine Stunde darauf erwachte, war sie davon. Rasch zog er seine Siebenmeilenstiefel an: mit einem Schritte war er weit an ihr vorbei.”

Nichts Besonderes

Blick auf Wössingen

Blick auf Wössingen

Glück und Zufriedenheit muß man nicht in endlosen Fernen und unendlichen Höhen suchen. Glück finden wir auch nicht in spektakulären Aktionen oder Ereignissen.
Unser Sonntagsspaziergan fand schnöde und einfach in Wössinger Flur und Wald statt.

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Meine Lebensmaxime:

Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf
einem goldenen Stuhl an einer üppigen Tafel
seine Ruhe zu verlieren.
(Epikur)

Bescheidenheit in der Weite

Bescheidenheit, Besonnenheit und Natürlichkeit sind Fremdwörter geworden.

Von Wert und Verfügbarkeit der Zeit

Der alte Mann und die Vergänglichkeit der Zeit Der alte Mann und die Vergänglichkeit der Zeit

“Die Zeit, die dir bisher geraubt oder heimlich gestohlen wurde oder auch irgendwie verging, halte zusammen und gehe mit ihr sparsam um. Am meisten verdienen wir Tadel für den Zeitverlust, den wir unserer Nachlässigkeit zuzuschreiben haben. Wenn du einmal darauf achten wolltest, so wirst du feststellen: der größte Teil des Lebens geht vorüber, weil man falsch handelt; ein nicht geringer dadurch, daß man nichts tut; ja, das ganze Leben, wenn man etwas anderes tut, als man eigentlich tun sollte.” (Seneca)

AbendruheAbendruhe

“Koste du nur alle Stunden aus. So wirst du dich weniger auf das Morgen verlassen, wenn du dir das Heute vornimmst. Wer das Leben nur vor sich herschiebt, dem zerrinnt es. Nichts, lieber Lucilius, gehört uns. Nur die Zeit ist unser. Sie, die so flüchtig und vergänglich ist, hat uns die Natur als einziges Eigentum überlassen. Aus ihm kann uns jeder vertreiben, wenn er es darauf anlegt. Und so groß ist die Torheit der Menschen, daß sie sich für alles, was sie einmal bekommen haben, und sei dies noch so gering und billig, verpflichtet fühlen, so daß sie sich als Schuldner vorkommen. Niemand aber ist der Meinung, er schuldet etwas, wenn er die Zeit erhalten hat, wo doch diese das einzige ist, was er nicht einmal mit Dank zurückerstatten kann.” ( Seneca )

Wohltuende Ruhe und Stille

Stille in Oskars Waldgarten

Die Neuropsychologie, Neurobiologie und andere Wissenschaften haben festgestellt, daß die Stille, Abschalten, Nichtstun, kurzum: die gezielte Reduktion von Reizen notwendig für Ordnung und Funktion des Gehirns sind.
Wieder zur Besinnung kommen und die innere Autonomie herstellen.

Wohltuende Ruhe und Stille

Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, daß uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille und betäuben uns durch Geselligkeit.
(Friedrich Nietzsche)

Da bin ich ja sowas von froh 🙂
Dieses Stadium habe ich schon längst überwunden. Stille und Beschaulichkeit suche und brauche ich. Die Welt des Spektakels habe ich schon längst hinter mich gelassen.

Januar 2014 - 17 - Pana WZi GartFigBudha 007
Meine Birken am Stilleplatz 😆 – im Wald-Natur-Garten
Es war die ganzen Tage ein Vorfrühling im Januar. Soll ab Montag ja etwas kälter werden 🙁

Hihi! Waldgarten...
Hihi! Hat man da noch Töne ~~~~*^ Waldnaturgarten nennt der Oskar diesen verwilderten Garten 😆

In der Unordnung liegt die Kraft

Das Beste ist die tiefe Stille, in der ich gegen die Welt lebe und wachse und gewinne, was sie mir mit Feuer und Schwert nicht nehmen können.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Blick in die Ferne

Blick in die Ferne

Dein Leben liegt weder in der Vergangenheit
noch in der Zukunft,
sondern allein in der Gegenwart
im Hier und Jetzt.
(Lebensphilosophie)

Sonnenuntergang
Glück entsteht oft aus kleinen Dingen,
Unglück oft durch Vernachlässigung
kleiner Dinge.
(Lebensweisheit aus China)

Abendhimmel

Es gibt in unserer Gesellschaft klar abgesteckte Zeiten und Räume für den öffentlichen Ausdruck von Glücksgefühlen. Deshalb ist auch der allzu deutliche Ausdruck von Lebensfreude in unserer angeblichen „Spaßgesellschaft“ verdächtig. Glück, Spaß und Lust werden geplant, kontingentiert und dem Zeitmanagement unterworfen. Der Histrio und Narzißt braucht Publikum, sonst macht Selbstinszenierung bzw. Selbstdarstellung keine Freude.

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Das Lachen ist vielen längst vergangen: Anhedonie – die Unfähigkeit, Freude empfinden zu können – hat sich zu einem Leitsymptom unserer Epoche entwickelt.
Unseren Tagen fehlt allzuoft ein herzliches Lachen.

Es lebe der Narzißmus

Frau gönnt sich ja sonst nichts

Alexander Mitscherlichs „vaterlose Gesellschaft“ und Christopher Laschs „Zeitalter des Narzißmus“ haben sich Ende der neunziger Jahre zu einer radikalisierten Form jener Ego-Gesellschaft vereinigt, in der jeder Aufschub von Glücksmomenten als persönliche Kränkung aufgefaßt wird. Jedes objektive Hindernis im Alltag erscheint als Sabotage an der Selbstverwirklichung im Hier und Jetzt. Was zählt, ist die Verschmelzung mit dem Augenblick, der Moment der einzig wahren Empfindung: ich und mein Magnum in der Badewanne.

Neil Postmans These vom „Verschwinden der Kindheit“ läßt sich vom Kopf auf die Füße stellen: Das Verschwinden der Erwachsenen ist in vollem Gange.

Entpolitisierung ist ein allgemeines, kaum noch bemerktes Phänomen in einer Zeit, in der die Dimensionen der Probleme und die Möglichkeiten, sie zu lösen, immer weiter auseinanderklaffen. Denn der narzißtische und neurotische Mensch hat keine Kapazitäten mehr für solche Dinge frei, er ist voll und ganz mit seiner Selbstinszenierung beschäftigt.

Nachtgedanken XXI

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Am Anfang steht die Frage

“Was ist der Ursprung der Welt?”
“Was ist wahr?”
“Was ist der Sinn des Seins?”
“Welche Stellung hat der Mensch in der Welt?”
kennzeichnen den Anfang der Philosophie.

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Wer sich sein Leben lang von der Schule über den Beruf bis in das Alter nur dem Trott des Alltags, der Einbahnstraße des täglichen Sollens, unterwirft, der wird niemals philosophieren, denn er fragt nicht. Er fragt nicht nach dem Sinn seiner Existenz, sondern lebt nur dahin, ohne die Bestimmung des Menschen aufzunehmen, das eigene Sein zu gestalten, der Strecke zwischen Geburt und Tod einen Sinn zu geben, und wenn es vielleicht nur der wäre, nach diesem zu fragen.
Er läuft tagein, tagaus im Hamsterrad des Lebens, er strampelt sich ab und kommt doch niemals auf einen “grünen Zweig”
Den Dingen auf den Grund gehen heißt in diesem Fall:
”Die Dummheit liegt nicht primär in der menschlichen Natur. Sie wird den Menschen systematisch aufgezwungen durch Tradition, Erziehung, Schule und Medien. Wobei Herrschaftsinteressen eine wesentliche Rolle spielen (halt du sie dumm, ich halt sie klein). Man braucht die menschliche Dummheit, um den gesellschaftlichen Staus quo aufrechtzuerhalten.” (Philosophie für den Alltag) Das ist das alte Spiel der Untertanen mit den Obertanen und den Hintertanen. Es läuft heute noch genauso ab wie früher, darin hat die Menschheit nichts dazu gelernt.

Südwindträume

Sehnsucht

Wenn der Südwind weht
und der Sommer geht
bin ich immer ein wenig
wehmütig.
Wenn der Südwind weht
träume ich dem Sommer hinterher
Wenn der Südwind weht
kommt die Sehnsucht,
aber nach was?

Lufträume
Es ist etwas Eigenartiges um die Sehnsucht
nach dem unbekannten Unendlichen.
Das immer wache und nimmer satte
Ausschauen nach dem uferlosen
Unbegrenzten.