Jöhlinger Flur und Feldlandschaft
Landschaft zwischen Jöhlingen und Weingarten
Blick auf Jöhlingen – Wanderung am 6. April – auch an diesen Tag schönes, warmes Frühlingswetter. 🙂 Diesen Tag wanderte ich von Jöhlingen in Richtung Obergrombach von dort weiter nach Helmsheim und durch den Wald wieder zurück.
Der Wald noch lichter
An der Jöhlinger Bauersiedlung Binsheim vorbei
Blick auf das Gut Bonartsh äuserhof liegt nahe Gondelsheim, in mitten des Herzens des Kraichtals.
Auch hier Hinterlassenschaften vom Winter (Holzeinschlag)
Wanderung am 03. April von Wössingen über Königsbacher Bauernweiler Trais nach Singen und durch den Söllinger-Wöschbacher Wald zurück nach Wössingen. Es war schon warm, weil der Südwind warme Luft ins Land brachte.
3. April – gut zu sehen, daß der Frühling noch sehr zaghaft in der Natur präsent war.
Aussiedlerhöfe zwischen Königsbach und Singen
Wetterküche (Aggregator) Schwarzwald für das Wettergeschehen. Oft ist von uns aus zu beobachten, wie am Schwarzwald entlang, Wetteränderungen, so z.B. Gewitter entstehen. Diese Wolken sahen allerdings gefährlicher aus, es gab keinen Regen. Am nächsten Tag hatten wir dann mehr SW Strömung (Windrichtung) Lauer Südwind / Wetterlage macht mich einerseits oft ein wenig wehmütig, gleichzeitig oft nervös oder aufgewühlt. Überhaupt treibt mich dann der Frühling um, weil ich dann erst recht zu viel auf einmal will. 🙁
Blick auf Wössingen – vom oberen Hauweg auf das zukünftige Gewerbegebiet Hafnersgrund
Walzbachtal-Wössingen: Blick auf neues Gewerbegebiet Hafnersgrund und oberhalb das alte Gewerbegebiet Im Böhnlich.
Blick auf den Wald vom oberen Hauweg aus
Blick auf Golfplatz Johannisthalerhof Wössingen / Königsbach – im Hintergrund Königsbach und Schwarzwaldberge.
Blick auf Wössinger Evangelische Kirche
Blick auf Wössinger Gewerbegebiet und Zementwerk
Die ganzen Tage war ich immer länger auf Wanderschaft. Nach dem langen Winter zieht es mich hinaus in die Natur.
Karfreitag Wanderung auf Obergrombacher Gemarkung
Es war zwar nicht unbedingt super optimales Wetter, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und gutgetan. Im Nachhinein betrachtet, kam einem der Winter mal wieder gar nicht so lange vor.
Wiesenwege liebe ich und auch die abwechslungsreiche Stufenlandschaft. Die Schlehen blühen auch schon so schön.
Blick auf Obergrombach – Es sah ein paarmal sehr nach Regen aus, es hielt jedoch, wir hatten mal wieder Glück mit dem Wetter. Zur Feier des Tages, war mal wieder Frau Gemahlin mit von der Partie. 😆
Blütenbeginn – Ein oder zwei Tage noch wärmer und die Natur explodiert in der Entwicklung. Abends hat es noch etwas geregnet, was im März für die Natur und Landwirtschaft wichtig ist.
Feldweg – Mein Rentnerdasein genieße ich und bin froh über meine Freiheit und Möglichkeiten. Mir ist kein Augenblick langweilig, im Gegenteil, meine Zeit reicht mir hinten und vorne nicht. Deswegen mache ich mir aber keinen Kopf und Streß.
Blick in die Rheinebene und den Pfälzer Wald (Berge)
Blick zum Schwarzwald und in Richtung Walzbachtal
Abends um 17:30 h waren wir wieder zuhause und frische, selbstgemachte Frikadellen, mit Bratkartoffel und Rosenkohl, mundeten vorzüglich. 😉
Arthur Schopenhauer sagte:
”Die Voraussetzung, um glücklich zu sein, sei, sich täglich zwei Stunden in der frischen Luft zu bewegen.” (A. Schopenhauer – Die Kunst, glücklich zu sein )
Nun, dies habe ich übers Wochenende und auch heute am Montag befolgt. Samstags bin ich sogar knapp drei Stunden gelaufen, bei schönsten Sonnenwetter.
Wössingen an der Bahnlinie und am Judenfriedhof
Walzbachtal: bei blauem Himmel mit weißen Wolken blühe ich auf.
An Jöhlingen vorbei ins Wöschbacher Tal
An der Jöhlinger Maria- Hilf Kapelle vorbei
Ausblick von der Kapelle auf Jöhlingen
Blick zurück in Richtung Wössingen
Die Nußbaumallee in Richtung Wöschbach
Waldrandweg weiter nach Berghausen, durch das Mückenloch und den Durlacher Weg dann wieder zurück nach Jöhlingen und weiter nach Wössingen.
In der Natur sich aufhalten und laufen schützt vor allem vor Depression und Ausgebranntsein. Es muß nicht immer Sport sein. Regelmäßig “Spazieren gehen”, also fast täglich eine Stunde laufen ist schon sehr positiv. Das Laufen und der Aufenhalt in der Natur verbessert die Stimmung und verhilft zu einem positiven inneren Antrieb. Die Farben der Natur, besonders im Wald, wirken sich vorteilhaft aufs Gemüt aus. Laufen und Wandern hebt die Stimmung und macht glücklich und froh.
Jöhlinger Landschaft: Die Weite der Landschaft beflügelt die Seele
Menschen, die sich viel bewegen, sind generell glücklicher als jene mit einer bewegungsarmen Lebensweise.
Landschaft im März (Jöhlingen)
Spazieren gehen oder Wandern macht kreativer. Schöne Landschaften, intakte Natur, wirkt sich positiv auf den Menschen aus. Persönlich erfreue ich mich immer wieder, an abwechslungsreicher Landschaft und strukturierte, vielfältige Landschaftsbilder. Eine Therapie, in jeder Hinsicht gegen Eintönigkeit und Monolandschaft.
Bauminsel (Naturschutzgebiet) zwischen Jöhlingen und Weingarten
Laufen vitalisiert und bringt frische Energie und Sauerstoff für den Menschen. Laufen in einer urbanen Umgebung wirkt belebend.
Jöhlinger Feldlandschaft in der Nähe vom Walzbach
Gehen beflügelt die Fantasie und die Kreativität.
Blick auf die Bauernsiedlung Sallenbusch (Weingarten)
Der Blick in die Weite der Landschaft läßt der Seele Flügel wachsen.
Dies macht den Menschen froh und erzeugt eine positive Stimmung.
Habe mich auf den Weg nach Weingarten gemacht
Heute war es wirklich frühlingshaft, nicht mehr so ein blöder kalter Wind wie vorgestern und teilweise auch noch gestern, sondern in der Sonne 20° C.
Leider werden wir am Wochenende und bis Mittwoch nochmal einen Geschmack von Winter bekommen. Nur noch 3° bis 7° C tagsüber und in der Nacht sogar leichter Frost bis minus 3° C möglich. Ab Donnerstag wird es aber wieder aufwärts gehen.
Heute war mal wieder ein Tag “Schön ist es auf der Welt zu sein”
“Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die Sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen,
du kannst gehen,
dich an allem freu’n und alles sehn.
Schön ist es auf der Welt zu sein,…..”
sang einmal Roy Black mit Anita
Am Walzbach zwischen Jöhlingen und Weingarten
Es war einfach schön in der Natur. Verhalten waren schon Amseln und vor allem auch Meisen zu hören. Die Natur strahlt insgesamt eine Aufbruchstimmung aus.
Es war ruhig und friedlich und überwiegend ein schöner blauer Himmel.
Am Walzbach entlang – solche Wege sind auch nicht so stark frequentiert.
Der Walzbach in Weingarten vor dem Stauwehr
Knapp 2 Stunden war ich auch heute unterwegs. Leider hatte ich nicht mehr Zeit zur Verfügung, wollte auch noch einkaufen gehen.
Am Weingartener Baggersee – Blau wie ich es liebe –
Wir hatten nun schon ein paar wirklich schöne Vor – Frühlingstage. Heute satte 16° C
Still ruht der See, die Vöglein schlafen,
Ein Flüstern nur, du hörst es kaum.
Der Abend naht, nun senkt sich nieder
Auf die Natur ein süßer Traum
Heinrich Pfeil (1835-1899)
Bin ganz um den See herum gewandert und durch die lichten Auenwälder gestreift.
Die Sonne lacht vom Himmel und erfreut mein Gemüt
Still ruht der See, durch das Gezweige
Der heilge Odem Gottes weht.
Die Blümlein an dem Seegestade,
Sie sprechen fromm ihr Nachtgebet.
Still ruht der See, vom Himmelsdome
Die Sterne friedsam niedersehn.
O Menschenherz, gib dich zufrieden,
Auch du, auch du wirst schlafen gehn.
Heinrich Pfeil (1835-1899)
Diese Uferzone, auf der Rückseite liebe ich sehr, hier ist auch nicht soviel Umtrieb wie auf der anderen seitlichen Seite.
Hier in diesem Bereich sind auch Kiefern und Birken anzutreffen. Beide Baumarten habe ich gerne. Leider, sind gegenüber früher, nicht mehr so viele Enten und Wasservögel anzutreffen.
Diese Wege, diese Wanderungen, gehe ich oft auf der Suche nach Heimat und Geborgenheit und um in der Vergangenheit und im Augenblick, eine Antwort auf die Fragen der Gegenwart zu bekommen.
Die letzten Tage war das Wetter auch erträglich und löste die Vorfreude auf den nahen Frühling aus. Die nächsten 7 Tage werden wir Temperaturen von 12° C bis 16° C erreichen und auch Sonnenschein bekommen. Nur erscheint mir zeitweise, nach dem Winterschlaf bemächtigt sich die Frühlingsmüdigkeit meiner. 🙁
Auf Wanderschaft war ich auch häufiger bzw. regelmäßig.
In Wössinger Flur am vergangenen Dienstag
Schneeglöckchen
Schneeglöckchen, ei, bist du schon da?
Ist denn der Frühling schon so nah?
Wer lockte dich hervor ans Licht?
Trau doch dem Sonnenscheine nicht!
Wohl gut er’s eben heute meint,
Wer weiß, ob er dir morgen scheint?
„Ich warte nicht, bis alles grün;
Wenn meine Zeit ist, muss ich blühn.“
(Hugo von Hofmannsthal )
Die Schneeglöckchen sind zwar schon länger im Garten sichtbar, sie sind aber für mich mit die ersten Vorfrühlingsboten.
Blick auf das Wössinger Zementwerk vom Herrenwaldrand – Es war zwar am Horizont und beim Blick in die Ferne diesig, aber trotzdem ein angenehmer Tag.
Schneeglöckchen
Der Schnee, der gestern noch in Flöckchen
Vom Himmel fiel
Hängt nun geronnen heut als Glöckchen
Am zarten Stiel.
Schneeglöckchen läutet, was bedeutet’s
Im stillen Hain?
Blick in Richtung Diedelsheim / Bretten
O komm geschwind! Im Haine läutet’s
Den Frühling ein.
O kommt, ihr Blätter, Blüt‘ und Blume,
Die ihr noch träumt,
All zu des Frühlings Heiligtume!
Kommt ungesäumt!
(Friedrich Rückert – 1788-1866)
Froh bin ich auf jeden Fall, daß der olle Winter weitgehend vorbei ist. 🙂 Gottseidank bin ich glimpflich davon gekommen, was Erkältung und Grippe betrifft. Bei uns grassiert zur Zeit ja eine Grippewelle.
Grippewelle in Karlsruhe angekommen. Die Grippewelle ist nun auch im Stadt- und Landkreis Karlsruhe angekommen. Wie der SWR berichtet, waren es im Januar in der Stadt 48 Influenza-Fälle und 103 Erkrankungen im Landkreis, die beim Landesgesundheitsamt registriert wurden. Allerdings vermutet …
Die Wartezimmer der Arztpraxen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind derzeit voll. Grund ist eine Grippewelle, die durch Baden-Württemberg rollt.
Problematisch sei allerdings der zumeist verwendete Dreifachimpfstoff. Dieser sei gegen den diesjährigen Grippevirus wirkungslos.
Die Kreis – Krankenhäuser in Bruchsal und Bretten haben Schwierigkeiten, all die Patienten unterzubringen und zu versorgen.
Die Fahrgäste der Karlsruher Stadt-Bahnen haben es momentan nicht leicht: Viele Züge bleiben stehen, weil Fahrer fehlen. In einer ersten Meldung sprechen die Verantwortlichen von einer Grippewelle, (Quelle)
Blick auf das Wössinger Zementwerk am letzten Sonntag, da war es noch etwas ungemütlicher wie dann diese Woche.
Karlsruhe (ots) – (KA) Walzbachtal – 36-Jähriger wird dem Haftrichter vorgeführt
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird am Freitagnachmittag ein 36-jähriger Mann aus Kamerun dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dem Beschuldigten wird versuchter Mord und schwerer Raub vorgeworfen. Er soll sich am Freitag gegen 01.00 Uhr zunächst einer 48-Jährigen genähert haben, die gerade dabei sei, die Türe einer Gaststätte in Jöhlingen zu verschließen. Hier soll er sein Opfer in englischer Sprache angesprochen und sich weiter genähert haben. Unvermittelt habe er dann mit einem Messer auf die Frau eingestochen. Der 48-Jährigen sei es gelungen, den Angreifer die Treppe hinunter zu stoßen und mit Pfefferspray zu besprühen. Der Beschuldigte habe daraufhin erneut die Frau mit dem Messer angegriffen und verletzt. Schließlich habe er der Frau die Handtasche entrissen und sei geflüchtet. Mit Stich- und Schnittverletzungen wurde die Frau in ein Krankenhaus gebracht. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass die Geschädigte nicht schwerer oder sogar tödlich verletzt worden ist. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der 36-Jährige beim Bahnhof Jöhlingen vorläufig festgenommen werden. Bei ihm konnte ein Teil der Beute aufgefunden werden.
Dr. Tobias Wagner, Staatsanwaltschaft Karlsruhe Dieter Werner, Pressestelle
Weil ich mal leider wieder übertrieben habe und mir zu viel zugemutet habe, mußte ich die Notbremse ziehen. Massive Gesundheitsstörungen (Streßsymptome) machten diese Reaktion zwingend erforderlich. Vergesse zu oft einfach mein Alter.
Sonntagsmarsch im Wössinger Wald
In höheren Waldlagen hatten wir sogar einen Hauch von Winter. Destotrotz bin ich heilfroh, wenn endlich dieser komisch-absurde Winter vorbei ist, er bekommt mir diesmal überhaupt nicht. 🙁 🙁
Es war ein erfreulich sonniger Sonntag
Freitag im Obergrombacher Wald
Es geht aber aufwärts in der Natur und mit meinem Zustand. Vermehrt sind die Vögel schon in freudiger Frühlingserwartung zu hören.
Allerdings sind die Flur- und Waldwege meistens in schlechtem Zustand und sehr naß. Diesen Winter hatten wir bedeutend mehr Niederschläge.
Müde bin ich, geh‘ zur Ruh‘,
Schließe beide Augen zu:
Vater, laß die Augen dein
Über meinem Bette sein!
Ein Kinderlied bzw. Gebet aus der Kinderzeit.
Ja, genauso müde bin ich auch laufend, diesen Winter könnte ich meinen, ich hätte die Schlafkrankheit erwischt. Müde, müde, müde 🙁
Wenigstens hat es heute, zu einer guten Stunde Rundgang mit Frau Gemahlin gereicht. 🙂
Wenigstens war es heute etwas lichter und nicht so grau in grau wie gestern.
Es ist aber etwas kälter, aktuell nur noch 3° C , Luftdruck 1022 hPa, gering windig aus O, und für die Nacht Frostgefahr um die 0° C – für die kommende Woche sehr durchwachsene Aussichten, habe aber die Hoffnung durch mehrmals laufen zu können.
Brettener Gassen
Blick auf das Brettener Rathaus (Rückseite)
Häusermeer – wäre schon mal nichts für mich so zu wohnen – ist mir zu eng.
Pfeiferturm mit neuer Turmhaube
Fest steht: Städte werden gewiß nicht mehr meine Leidenschaft. Einkaufen tue ich gewöhnlich hier auch nicht, genauso wie nicht in Bruchsal, Karlsruhe oder Pforzheim.
Hier in Bretten komme ich nur in den Außenbereich zum Einkaufen (Diedelsheimer Höhe) und dies auch nicht so oft. Mir reichen im allgemeinen unsere Supermärkte.
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Frau Gemahlin: „Letzte Nacht habe ich vor lauter
Zahnweh nicht schlafen können!“
Gemahl Oskar: „Das kann mir nicht passieren,
wie du ja weißt 😆
meine Zähne und ich schlafen getrennt!“
Fazit: Heute war eine Fahrt nach Bretten angesagt,
zum Zahnklempner! Grummel!
Frau Gemahlin mit Eitertasche abgeliefert, somit ging
ich notgedrungen in Bretten auf Wanderschaft.
Ergebnis: Nachfolgend
Durch diese Gasse muß er kommen…
Wer?
Natürlich der Luther Martin
Oder war er hier?
Philipp Melanchthon
Philipp Melanchthon in Bretten
Das Melanchthonhaus in Bretten ist ein Museum zur Geschichte der Reformation und eine Forschungseinrichtung zu Philipp Melanchthon.
Wer hat hier die Glocke vergessen?
Schönes Novemberwetter in Bretten
Wäre ja lieber bei diesem schönen Novemberwetter (mit 17° C – der wärmste Novembertag seit 1980 und hier im Kraichgau war es am wärmsten heute) auf Wanderschaft gegangen, versöhnt hat mich aber der Gedanke, nicht selbst auf dem Plagengestühl zu sitzen. 😉
krönender Abschluß – Sonnenuntergang von Gondelsheim kommend in Richtung Jöhlingen. Wir hatten einen milden Föhnwind – war ungewohnt und wohl nur ein Zwischenspiel gewesen. Morgen nochmals um die 16° C am Abend wird aber der Regen eintreffen und ab Sonntag nur noch 4° C bis 7° C Höchsttemperaturen.
Eigentlich wollte ich ja am 24. Oktober wieder nach Obrigheim am Neckarstrand fahren, weil wir ja nochmals einen Klassenjahrgangsstammtisch hatten. Leider hatte mir da aber die Gesundheit und die Befindlichkeit einen Strich durch die Absicht gemacht. 🙁 Die ganze Zeit habe ich mehr oder weniger rumgemaudert (= schwäbischer Ausdruck: „kränklich, verdrießlich sein“). Zeitweilig hatte ich regelrechte Müdigkeits- und Schlappphasen. Seit einer Woche führe ich nun eine Darmaufbaukur durch mit Probiotika.*** ( Die Einnahme von Probiotika zur Steigerung der allgemeinen Gesundheit wurde lange Zeit unterschätzt. Tatsache ist jedoch, dass die Darmflora einen enormen Einfluss sowohl auf die physische als auch auf die mentale Gesundheit hat. So steuern die in uns lebenden Darmbakterien nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unsere Emotionen. Ist der Darm jedoch durch eine ungesunde Lebensweise geschwächt, nehmen schädliche Mikroorganismen überhand und verdrängen die nützlichen Darmbakterien – zit: ZdG) Immer wieder muß ich da feststellen, wie unwissend da eine Mehrheit der Menschen ist und wie wichtig aber ein intaktes Darmgeschehen ist. Es heißt nicht umsonst, der Darm ist das zweite Gehirn des Menschen. Das Wetter war zeitweilig auch nicht berauschend und ermöglichte mir nicht so ausgiebige Wanderungen. Mit meinem linken Fuß ist es ja wieder besser, wenn auch noch nicht im alten Zustand. Wesentlich war auch noch eine Bloggermüdigkeit und Internetabstinenz. In früheren Zeiten habe ich da öfters die Blogs beerdigt. dieser Blog hier hat die längste Lebenszeit 😆 aller Oskarblogs. Weiß auf Anhieb gar nicht mehr wie viele Blogs ich schon hatte …? über zwanzig auf jeden Fall schon. Schon in den Anfangszeiten des Internetzes~ hatte ich schon selbst gebastelte Tagebücher betrieben ~ Da war auch noch HTML Programmierung angesagt.
Gegenüber, auf der anderen Neckarseite, zwischen Diedesheim und Binau, da wollte ich dieses Jahr eigentlich auch noch ausgiebig wandern. Leider ist auch dies nichts mehr geworden und nun ist fast schon der November und bald auch das Jahr wieder einmal herum. Wo bleibt nur die Zeit???
Obrigheim /Neckar am Schloß Neuburg (Bild ist übrigens vom September 2010)
Beim letzten Klassenstammtisch im Juli 2017 hatte ich ja hier oben den Vorfall mit meiner Hügelhüpferkugel Micra. Gestern kam da nochmals ein Anwaltschreiben – über eine Nachzahlung von 30 € – jedenfalls hatte da alles soweit geklappt, die Versicherung des Verursacher hatte alle Kosten übernommen. Erstaunlich war die letztendliche Summe, was da doch schnell an Kosten zusammenkommt i.d.F. rd. 5000 €.
Juli 2017 mein Micra mit Blessuren
Blick vom Obrigheimer Schloß Neuburg auf den Neckar und Diedesheim
Da fahre ich zu gerne immer wieder hin. Wenn ich jetzt so nachsinne und mich frage: >Wo ist die Zeit nur geblieben? Warum war sie wieder einmal so schnell Vergangenheit – all die Vorhaben und Planungen? < 🙁 Bin noch nicht einmal in meiner näheren Umgebung, überall dort hin gekommen. was eigentlich geplant war, was ich gerne unternommen hätte.
Blick auf Neckar, Diedesheim, Neclarelz und Mosbach von Obrigheim aus.
Ein ums andere schöner Herbsttag mit blauem Himmel und wunderbarem Sonnenschein.
Wössinger Feldflur – heute waren viele Bauern beim Pflügen und Felder bearbeiten zugange. Es war wieder richtig warm mit 25° C
Insgesamt noch erfreulich grüne Landschaft
Wunderbare Herbstfärbung und geheimnisvolle Licht und Schattenspiele
Heute hat es nicht ganz für drei Stunden Wanderung gereicht. Ehrlich gesagt, es reichte auch, denn zum Schluß spürte ich doch wieder meinen linken Fuß. Bin aber so froh, glücklich und dankbar, doch früher wieder so schön laufen zu können. Es war ja zu befürchten, daß dies eine längere, leidliche Geschichte werden könnte.
Zum Wochenende wird ja wohl leider der “Goldene Oktober” sein Ende nehmen. 🙁
Einer meiner Wössinger Lieblingswege
Am Sonntag mit Frau Gemahlin auf Tour, etwas kürzer wie sonst. Da ich den Fehler machte, neue Schuh ohne Luftpolsterungssohle anzuziehen, hatte ich nach 1 1/2 Stunden schon Malheur mit meinem linken Fuß. Was mich aber nicht abhielt, mit neuer Behufung, heute 3 Stunden auf die Walz zu gehen. Da kann ich mir ein Lob (Werbung) mal nicht verkneifen: Diese hervorragend sitzenden Jomos Schuhe ermöglichten mir diese Wanderung. (Deutsche Markenschuhe mit passenden Leisten und Fertigung in Deutschland) Normalerweise gibt es bei mir ja keine Werbung oder Produkterwähnung, hier finde ich es aber einmal angebracht. Dieses Fußbettkonzept – mit Luftpolsterinnensohle – dämpft beim Laufen hervorragend ab, wie eine Einlage.
Wunderbare Waldwege bei wunderschönem Oktoberwetter mit 25° C war dann heute angesagt. Nahm mir mal wieder den umfangreichen R2 Rundweg vor.
Die intensive Laubfärbung kommt bei diesem Wetter bei dem blauen Himmel wunderbar zur Geltung. Es ist eine Freude so zu wandern.
Wunderbarer Herbstwald – und was wieder wohltuend war – keine Menschen weit und breit zu sehen. Sogar Vögel waren zeitweise fröhlich zu hören.
Waldwegidylle – da kann man wirklich vom “Goldenen Oktober” reden.
Deutsche Ackerfeinbearbeitung 😉
Bei Diedelsheim – die Schatten werden aber länger. Aufnahme um 16:38 h – Die Jahreszeit ist in den Schattenseiten auch zu merken, dort gleich eine kühlere Luftströmung und naßes Gras.
Waldrandwege – solche Wege sind für mich einfach schön.
Nach diesen drei Stunden Rundweg spürte ich meine Füße aber doch. Aber es war wieder so ein wunderschöner Herbsttag. Am Samstag ist dann die Wahrscheinlichkeit für Regen erhöht und am Sonntag dürfte es unter die 20° C gehen. Die darauffolgende Woche dann wohl wieder unbeständiger und nicht mehr so warm.
Himmlisch schön sogar: ein sonnendurchfluteter Tag,
Herrlich schöne Kraichgaulandschaft
Seid mir nur nicht gar zu traurig
Seid mir nur nicht gar zu traurig,
Dass die schöne Zeit entflieht,
Dass die Welle kühl und schaurig
Uns in ihre Wirbel zieht;
Dass des Herzens süße Regung,
Dass der Liebe Hochgenuss,
Jene himmlische Bewegung,
Sich zur Ruh begeben muss.
Lasst uns lieben, singen, trinken,
Und wir pfeifen auf die Zeit;
Selbst ein leises Augenwinken
Zuckt durch alle Ewigkeit.
(Wilhelm Busch, 1832-1908)
Schöne Kraichgaulandschft – Blick von Wöschbach nach Königsbach-Stein
Abschied
Ach, wie eilte so geschwinde
Dieser Sommer durch die Welt.
Herbstlich rauscht es in der Linde,
Ihre Blätter mit dem Winde
Wehen übers Stoppelfeld.
Hörst du in den Lüften klingend
Sehnlich klagend das Kuru?
Wandervögel, flügelschwingend,
Lebewohl der Heimat singend,
Ziehn dem fremden Lande zu.
Morgen muss ich in die Ferne.
Liebes Mädchen, bleib mir gut.
Morgen lebt in der Kaserne,
Dass er exerzieren lerne,
Dein dich liebender Rekrut.
(Wilhelm Busch 1832-1908)
Herbst
Gelbe Blätter fallen
Rings von Bäumen ab;
Trübe Nebel wallen
Talwärts weit hinab.
Blick in die Rheinebene Karlsruhe über Wöschbach hinweg
treibe, Herbstwind, treibe
Graue Wolken hin!
Birg die Sonnenscheibe
Bleich und glanzlos drin!
Blick nach Berghausen hin – Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)
Treib’ die Blütenreste,
Treib’ sie in den Fluss;
Spät verträumte Gäste
Man verjagen muss.
Eine Schwalbe kreiset
Ängstlich gar noch dort!
Schwestern sind gereiset
Mit den Winden fort;
Dichte Schwalbenheere,
Armer Träumer du,
Zogen über Meere
Mildern Lüften zu.
Wilde Gänse stiegen
An der Wolken Rand
Hoch in langen Zügen,
Alles flieht dies Land!
Ich, nur ich muss weilen
Hier mit bangem Sinn,
Ob mich Sehnsucht eilen
Heißt nach Süden hin!
Tief im Walde stehen
Köhlerhüttchen klein;
Rauch zieht auf den Höhen,
Dunkelt Flur und Hain.
Keine Himmelsbläue
Und kein Sonnenschein’.
Tief im Herzen Reue:
Kann’s wohl trüber sein?
(Theodor Altwasser)
– Aus der Sammlung: Aus der Natur –
Für eine gute Stunde Laufen hatte es am Sonntag ja gereicht.
Verfall
Am Abend, wenn die Glocken Frieden läuten,
Folg‘ ich der Vögel wundervollen Flügen,
Die lang geschart, gleich frommen Pilgerzügen
Entschwinden in den herbstlich klaren Weiten.
Hinwandelnd durch den nachtverschloßnen Garten,
Träum‘ ich nach ihren helleren Geschicken,
Und fühl‘ der Stunden Weiser kaum mehr rücken –
So folg‘ ich über Wolken ihren Fahrten.
Da macht ein Hauch mich von Vertall erzittern.
Ein Vogel klagt in den entlaubten Zweigen
Es schwankt der rote Wein an rostigen Gittern,
Herbstlandschaft bei Obergrombach
Indess‘ wie blasser Kinder Todesreigen,
Um dunkle Brunnenränder, die verwittern
Im Wind sich fröstelnd fahle Astern neigen.
(Georg Trakl 1887 – 1814)
Nun ja! Eigentlich haben wir bislang einen eher normalen September, allerdings so schön und warm , wie der letzte September 2016, ist der jetzige nicht. Die Großwetterlage wird sich aber ab 20/21 umstellen. Mein Walzbachtalwetter im Blog signalisiert ab 20. besseres Wetter und ab Donnerstag auch wieder Temperaturen über 20° C. Bis Ende September können wir auf ruhigeres und wärmeres Wetter hoffen.
Am 20. und 21. September verlagert sich das Skandinavientief und verliert seinen Einfluss auf das Wetter über Deutschland. Gleichzeitig strebt ein Hochdruckkeil nach Norden in Richtung Skandinavien und sorgt über Deutschland für einen ruhigen Wettercharakter. So wie es aussieht, haben wir für unseren Raum Aussichten bis 28 Sept. ruhiges Hochdruckwetter zu bekommen.
Altweibersommer häufig vom 22. bis 29. September (Wahrscheinlichkeit 86 Prozent) 🙂
Spätsommer oder Frühherbst ist dieser Tage oft die Frage.
Wie im typischen April schien dieser Tage zwischendurch immer wieder die Sonne. Heute Früh (Sonntag) war es unangenehm kalt, und auch die Sonne konnte uns nicht richtig erwärmen. Jedoch Mittags war es in der Sonne angenehm und wir sind mit Enkelin Klein-Lena auf kleine Wandertour gegangen.
Blick in Richtung Walzbachtal-Jöhlingen von Weingarten aus.
Ende August bis in den September hinein bin ich meistens ein wenig melancholisch. Nicht im pathologischen Sinne, sondern in der alten Lesart, also auch nicht depressiv.
Melancholie ist ja das Vergnügen leicht traurig gestimmt zu sein, wehmütig ob des vergangenen Sommers und das Nahen des unwirtlichen Winters.
Doch trotz der durchaus vorhandenen freundlichen Sommertage sorgte das Fehlen von längeren Schönwetterphasen überall für einen eher wechselhaften Gesamteindruck.
Der Süden profitierte zwar immer mal wieder von sehr warmer Mittelmeerluft. So gab es bei uns viele über 30 Grad heiße Tage. Das hatte allerdings auch wiederholt heftige Unwetter zur Folge. Allerdings sind wir hier bei uns unmittelbar nicht so betroffen gewesen. Stabiles Sommerwetter war überall die Ausnahme.Im Süden war es dagegen trockener als sonst, heftige Unwetter tobten aber fast überall.
Der Sommer war mithin nicht gerade berauschend. Oft konnte ich nicht so ausgiebig wandern, weil oft eine Gewittergefahr im Raum stand.
Wehmütig stimmte mich auch, die kaum noch vorhandenen Schwalben bei uns.
Der Bund für Vogelschutz warnt, daß es immer weniger Schwalben bei uns gibt. Auch bei uns konnte ich nur noch sehr wenige Schwalben feststellen. Wenn ich daran denke, wie viele Schwalben in früheren Jahren (bis in die Mitte der achtziger Jahre) sich bei uns im September gesammelt haben. Die ganzen Stromhausleitungen saßen voll, ebenso die Überlandleitung bei uns am Dorfrand.
Vogelsterben Deutschland 2017
Ursachen: Insektensterben, Agrargifte, Neonicotinoide, Naturzerstörung, Vogelschlag, Katzen, Verkehr oder Windräder & Rabenvögel?
Die Tatsache von deutlich geringeren Zahlen beobachteter Vögel und einem Vogelsterbenlassen sich nicht länger verharmlosen. Einige aktuelle Studien belegen diese Beobachtungen und nennen vielfältige Gründe für den Rückgang einiger Vogelpopulationen. Auch unmittelbar bei uns im Garten und der näheren Umgebung sind wieder weniger Amseln und vor allem auch Meisen zu verzeichnen. Obwohl wir einen natürlichen Garten haben und unmittelbar am Ortsrand leben.
Dieses Jahr hatten wir auch erstmals nach vielen Jahren keine Haus- und Gartenrotschwänze zu Gast.
Die aktuelle NABU-Zählaktion „Stunde der Gartenvögel“ im Mai 2017 ergab:
Bei etlichen Vogelarten sei ein rückläufiger Trend zu erkennen.
Besonders betroffen seien momentan die Meisen: Sowohl bei der Kohl-, als auch bei der Blaumeise beträgt der Rückgang im Südwesten im Vergleich zum Vorjahr rund ein Drittel.
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Fast die Hälfte aller Brutvögel in Deutschland stehen auf der Roten Liste, viele weitere Vogelarten auf der Vorwarnliste. Vor allem die ganz gewöhnlichen, früher weit verbreiteten Vögel sind gerade im Schwinden begriffen. 248 Vogelarten brüten in Deutschland, doch nicht einmal die Hälfte davon ist ungefährdet. So die erschreckende Bilanz der Roten Liste für Brutvögel in Deutschland, die im August 2017 erschienen ist. (Bund-Bericht dazu)
Schwindende Vielfalt überall (Vögel, Insekten, Pflanzen)
Jedes Jahr verschwinden bis zu 58.000 Tierarten
Große Artensterben gab es fünf Mal in den vergangenen 540 Millionen Jahren – und ein weiteres sei in vollem Gange, warnen Forscher. Fünf bis neun Millionen Tierarten gebe es derzeit weltweit, und jedes Jahr verschwänden Tausende von ihnen.
Die Folgen des Verlustes an Biodiversität seien denen von Umweltverschmutzung und Überdüngung vergleichbar, schreibt Dirzos Team. Mit jeder Veränderung werde eine Kaskade von Folgeveränderungen in Gang gesetzt. Ein eindrucksvolles Beispiel sei die Bestäubung durch Insekten – wichtig für drei Viertel aller vom Menschen angebauten Nahrungspflanzen. „Bestäuber scheinen weltweit zu verschwinden – sowohl hinsichtlich ihrer Zahl als auch ihrer Artenvielfalt.“
(Stanford University in „Science“.)
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All diese Fakten machen mich traurig und oft auch sehr wütig.
Ein Melancholiker ist ein Mensch,der Heimweh nach sich selbst und dem Paradies hat.
Es ist eine intensive Zeit, die man mit sich und der Seele verbringt. Es ist Erinnerungsarbeit in der Vergangenheit und Hoffnung in die Zukunft.
Du kleines Schwalbenpaar so schnell verging das Jahr…
Übrigens finde ich solche Lieder nicht kitschig. Rene Carol habe ich auch in meiner Jugendzeit gerne gehört. Die Überzahl der heutigen Schreihälse sagen mir überhaupt nichts. Im Gegensatz zu dem überwiegend heutigem banalen Singsang haben solche Lieder gewöhnlich mehr Tiefgang.
Meine Lieblingswege: Wald- und Wiesenwege
“An einem Sommermorgen
da nimm den Wanderstab,
es fallen deine Sorgen
wie Nebel von dir ab.”
(Theodor Fontane)
In weiter Flur
In der Ferne Diedelsheim und Mädrescher und Schleppergespanne, die Getreideernte ist weitgehend abgeschlossen. Teilweise sieht die Landschaft schon frühherbstlich braun aus. Es war an diesem Samstag zwar sehr warm, aber nicht belastend und endlich mal wieder ohne Gewitter- und Schauergefahr. Das habe ich ausgiebig genossen und ausgenutzt, war fast 5 Stunden auf Wanderschaft.
Beim Wandern entdecken wir die Schönheit unserer Heimat
und erleben, wie gut so ein Wandertag in der Natur guttut.
Was besonders gut tut, auf solchen Wanderungen sind auch
noch keine zwielichtigen Gestalten zu beanstanden.
Je näher man aber an größere Ortschaften bzw. mittelgroße Städte
kommt, hier in meiner Gegend Bruchsal (rund 45 000 Einw.) und Bretten
( rund 29 000 Einw.), von Karlsruhe will ich erst gar nicht sprechen, um so mehr
Frust stellt sich ein. Da will ich jetzt hier aber nicht näher drauf eingehen.
Jedenfalls ist es erschreckend, was sich da oft alles herumtreibt.
Vorgeschmack auf herbstliche Landschaft
Weiter in Richtung Heidelsheim und Helmsheim
Hochsommerliche Kraichgaulandschaft
Weinberglandschaft – Heidelsheim + Helmsheim
Diese strukturierte Landschaft erfreut immer wieder mein Herz.
Besonders erfreulich ist jetzt wieder, zum Beginn der Ferienzeit in BW, die noch
ruhigere Landschaft. Jetzt sind die Fluchtdeutschen wieder aus dem Weg. 🙂 Ist für mich die schönste Sommerzeit, wenn nur nicht die blöde Hitze und andauernde Gewitter- und Unwettergefahr wäre. 🙁
War um rd. 21 Uhr wieder zuhause. Das ist das tolle an der Sommerzeit und dieser Jahreszeit, daß solche ausgedehnte Wanderungen in dieser Zeit noch möglich sind.
Jetzt im kommenden August merkt man dann schon, daß die Tage wieder kürzer werden (abnehmen). Am Sonntag war wettermäßig schon wieder keine Wanderung möglich. Außerdem haben mich dann auch Viren und Bakterien erlegt. 🙁
Heute das Gegenteil von Gestern – ein schöner Sommertag, aber keine Bullenhitze. Das habe ich sogleich ausgenutzt und war wieder über 3 Stunden auf Wanderschaft.
Wössingen – am Walzbach, der in diesem Bereich aber ausgetrocknet ist, das Bachbett ist verlandet, weil dieser Zustand schon länger vorherrscht. Für mich auch ein eindeutiger Hinweis auf eine Klimaverschlechterung. Es regnet nicht mehr genügend in unserem Bereich. Auch weiter vorne ist es nicht besser. Dort am Stauwehr ist früher (50er und 60er Jahre) sogar gebadet worden.
Sonnenblumenfeld – die Sonnenblumen blühen auch immer früher. Nur dieses Jahr gibt es wenige Felder davon. Das Getreide wird jedoch immer erbärmlich niedriger, oftmals noch nicht einmal so hoch wie Gras. Wenn ich da an meine Kinder- und Jugendzeit denke, wie schön hoch das das Getreide war, umrankt von Ackerkräuter und Feldblumen (wie Klatschmohn und Kornblumen sowie Margeriten usw.) Die Natur wird immer eintöniger, genauso wie der Mensch. Eine traurige Entwicklung.
Diese Minihalme liegen genauso um wie längere Halme. Dies war ja mal mit ein Argument wegen der Neuzüchtung. Bei den längeren Halmen hatte man wenigstens auch noch mehr Stroh.
Getreidefeld – da düngt man auf Teufel komm raus, spritzt unsinnig Gifte und behauptet biologische Landwirtschaft rechnet sich nicht. Das man aber breite Fahrspuren, mit den unsinnig großen sowie teuren Traktoren und ihren überdimensionierten Reifen, in die Felder fährt zum Spritzen und Düngen zählt wohl nicht, da wächst ja nichts brauchbares mehr. 🙁 Aber wie so oft, da wird sich gehörig in die eigene Tasche gelogen. Diese menschliche Blödheit läßt sich halt nicht immer ausblenden, wenn man in der Natur unterwegs ist.
Anschließend in den kühlen Wald
Blick vom Wössinger Waldrandweg auf die Jöhlinger Weinberge im Hasensprung
Blick auf den Wössinger Steinbruch vom Zementwerk und den Lugenberg.
Wiese am Waldesrand – was da auffällt, seit zwei, drei Jahren stelle ich fest, daß die Grillen und Heuschrecken auch immer weniger werden. Eine große Heuschrecke habe ich seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Auch ein früher übliches Grillenkonzert vermisse ich seit Jahr und Tag. Dieses Jahr habe ich im Frühjahr auch kein Fröschekonzert vernommen. Die Natur wird immer artenärmer, dank dieser bekloppten Menschheit, die neuesten Bestandsaufnahmen sprechen eine deutliche Sprache.
Hinten am Walzbach am hinteren Sprantalerweg – auch hier schon lange kein Wasser mehr drin. In den 70er und 80er Jahren hat da unser Hund noch drin geplanscht, bei Spaziergängen und zwar auch im Sommer.
Regenpausen ausgenutzt und optimal die Lücke verwischt. Für eine gute Stunde Rundgang hat es gereicht. Kaum zuhause gewesen, schon hat es wieder geregnet. Ein blöder, kalter Wind war zu verzeichnen. Hat aber trotzdem Spaß gemacht.
Wössinger Feldflur – Schrieb es ja schon öfters, daß der Fruchtanbau dieses Jahr sehr einseitig auf Getreideanbau angelegt ist.
Wolkenlandschaften – Himmel- und Wolkenlandschaften, da kann ich mich nicht satt sehen. War schon immer so und gibt mir viel. Ist mein Himmelsblick eingeengt… sehe ich rot 🙁
die restlichen Bilder von meiner Neckarfahrt nach Obrigheim a.Neckar zu bringen. Durch den Vorfall auf dem Parkplatz beim Schloß Neuburg, habe ich eine Lauferei wegen meinem Auto. Heute habe ich es bei der Werkstatt abgestellt für morgen.
Blick vom Schloß Neuburg (Obrigheim a.N.) auf die Neckarbrücke und Diedesheim.
Blick auf Neckar und Schreckhof
Der Schreckhof (Diedesheim)
Blick von den Neckarwiesen auf die Obrigheimer Evang. Friedenskirche
Vom Schloß Neuburg bin ich dann noch runter gefahren zu den Neckarwiesen.
Blick auf Obrigheimer Schloßwiesen
Dort in den Obrigheimer Neckarwiesen habe ich eine Weile noch auf einer Bank gesessen, einen Becher Kaffee getrunken und die Vergangenheit Revue passieren lassen. Wie oft bin ich damals diese Neckarwiesenwege entlang gelaufen. Vom Schulweg nach Hause, habe ich auch immer den Blick auf die Neckarwiesen und den Schreckhof gehabt.
Ja, ja, lang ist es her! ![]()
So langsam wurde es dann auch Zeit zum Wilden Mann zu fahren, der Klassenstammtisch dort begann ja um 18 Uhr.
Es war wieder Klassenstammtisch vom Jahrgang 1950/51 im Wilden Mann in Obrigheim a.N. angesagt. Wieder bin ich zeitig losgefahren, um kreuz und quer über die Kraichgauhügel tuckern zu können. Das Wetter war ideal dazu geeignet. Abends um 23: 26h war ich dann wieder zuhause.
Blick vom Finkenhof in den Odenwald
Jetzt stehen diese Windräder auch schon grottenbreit im Odenwald rum.
Also ich kann diesen Windmonstern überhaupt nichts abgewinnen. Die verschandeln einfach die Landschaft. Grün-rote Hirngespinster mit schwarzer Murkelistensoße.
(Der Katzenbuckel ist ein erloschener Vulkan und mit 626 m ü. NHN[1] der höchste Berg des Odenwaldes. Er befindet sich bei Waldkatzenbach im baden-württembergischen Neckar-Odenwald-Kreis. – Wiki)
Blick ins Neckartal nach Neckarzimmern und Haßmersheim
Blick ins Neckartal zwischen Neckarelz und Neckarzimmern
Blick nach Mosbach
Blick ins Neckartal nach Mosbach, Neckarelz und Diedesheim
Leider war die Zeit wieder mal viel zu kurz. Wollte ja noch mehr abgrasen, es war dann aber Zeit für den Klassenstammtisch ab 18 Uhr. Bei Bärenbold konnte ich auch nicht so lange sein. Da muß ich mal wieder separat hin. So langsam schwächeln die “Stammtischbrüder”, es war schon um ca. 22 Uhr Schluß und so Viele wie im April waren es auch nicht mehr. In meinem Alter sind Nachtfahrten mit dem Auto auch anstrengender geworden, zumal es ja nicht ausbleibt, mit all den Idioten konfrontiert zu werden, die heutzutage auf den Straßen unterwegs sind. Mit solch „Einem“ hatte ich es ja noch zu tun. Dazu aber Morgen mehr, jetzt habe ich erst einmal Bettschwere.
Farbtupfer am Wegesrand
Auch hier überwiegend Getreidefelder
Diesmal bin ich nicht diesen Weg hoch zum Heuberg
Idyllisches Seitental vom Mauertal bi ich diesmal gelaufen
Einer meiner Lieblingswege – den ich aber länger nicht gelaufen bin, vor lauter Auswahl an schönen Wandertouren in der Umgebung. Diesen Weg sind wir schon früher gerne gelaufen, mit Hund und unserer damals noch kleinen Tochter. Nun schon über 30 Jahre her. Ob der Mann noch lebt, der immer so freundlich war, wenn wir an seinem Grundstück vorbeikamen?
Solche Umgebung macht mich immer froh und glücklich
Hier weitet sich das Tal – hinten sind Pferdekoppeln.
Auf der anderen Seite Getreidefelder
Versteckt ein kleines Häuschen – Schon immer mein Traum gewesen ~~ solche geheimnisvollen Hütten und Häuschen.
Die Pferdekoppeln – die Pferde sind in eine Mulde im Unterstand, sie halten wohl Siesta im Schatten, ich sah nur ihre Köpfe.
Ausblick vom Heuberg
Diese Ausblicke, diese Landschaft und Natur erzeugt in mir Augenblicke der Freiheit und Unbeschwerdheit, verbunden mit tiefer Dankbarkeit dies so erleben und sehen zu können. Vor allem, daß ich noch so gut zu Fuß bin und diese Touren mühelos bewältigen kann.
Beginn meiner Wanderung wieder am Jöhlinger Naturfreundehaus in Richtung Weingartener Kirchberg und dann Heuberg.
Landschaft am Jöhlinger Naturfreundehaus.
Sogar ein Erbsenfeld galt es zu bestaunen, habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Erinnert mich an meine Kindheit in Nordhessen. Dort gab es z.B. beim Gut Windshagen (bei Heiligenrode Krs. Kassel) Erbsen- und Bohnenfelder, die Frauen nach dem Krieg (50er Jahre) abgeerntet haben um sich etwas Haushaltsgeld hinzu zu verdienen.
Blick in die Jöhlinger Landschaft – das Getreide reift kräftig und nimmt goldgelbe Farbe an. Eine Zeitlang blies ja ein kräftiger Wind, der aber immer lauer wurde. Es war warm, aber trotzdem ein wunderschöner Wandertag.
Blick auf Jöhlingen und im Hintergrund Wössingen
Gottseidank haben die erfrorenen Nußbäume wieder frisch und grün ausgetriebene Blätter. Als ich das letztemal vorbei kam, sahen sie noch erbarmungswürdig aus. Aber die Kirschbäume sind arg zerfressen. Wie ich gehört habe, sollen wieder die Raupen so arg zugange sein. War letztes Jahr schon so schlimm, nur dieses Jahr ist es noch früher.
Herrliche Wiesenwege auf der Höhe
am vorderen Weingartener Kirchberg
am vorderen Weingartener Kirchberg – auch hier reift das Getreide schon aus.
Auch heute bin ich wieder wacker gewandert. War auch früher dran, um 15 Uhr bin ich abmarschiert. War zwar ziemlich warm, so um die 30° C, im Wald war es aber angenehm. 3 Stunden und 20 Minuten war ich heute unterwegs. Meine Wanderung führte mich nach Gondelsheim und zum Erdbeerhof.
Immer wenn ich hier vorbei komme, erkunde ich diesen geheimnisvollen Fleck Pflanzenparadies. Da ist immer was neues zu bestaunen und zu entdecken.
Vielfältige Pflanzen gibt es hier
Nanu? Das Fahrzeug ist wieder da. Das letztemal war es weg. Nun hat sich das Geheimnis gelüftet. In diesem Pflanzen- und Naturidyll traf ich einen älteren Mann an. Es war der Besitzer von Land und Fahrzeug. Wie ich es vermutet hatte, er hatte einmal eine Baumschule (Gärtnerei) und hier eine Außenstelle. Das Kraftfahrzeug war kein ausrangiertes TöffTöff, sondern ein 43jähriges Lieferfahrzeug, ein Daimler-Benz. Ein Oldtimer der tatsächlich noch fährt, alte deutsche Wertarbeit eben. Habe mich länger angeregt mit dem Mann unterhalten, über Gott und die Welt.
Blick in die Landschaft – in Richtung Heidelsheim
Blick in die Kraichgauer Landschaft
Einfach herrlich der Tag und die Landschaft
Das gute Wanderwetter muß natürlich ausgenutzt werden.
Angenehme Temperaturen, nicht zu heiß und nicht zu kalt.
Mein Lieblingsblau gab es wieder zu entdecken
Herrliche Feldwege – allerdings bin ich erst nach dem Baden auf Wanderschaft gegangen – von 19:30 bis 21:45
Blick auf Dürrenbüchiger Neubausiedlung in der Abendsonne
Nochmals Blick auf Dürrenbüchig – Vor ein paar Tagen bin ich da oben am Wald entlang gewandert, von Rinklingen kommend zurück nach Wössingen.
Blick auf Wössinger Steinbruch vom Zementwerk und im Hintergrund die Schwarzwaldberge. Die Windkraftanlage auf der Steig sieht man auch noch.
Seitlicher Wössinger Lugenbergbereich
Zur Zeit laufe ich am liebsten ganz nahe an Walzbachtal und Umgebung. Mag oft nicht mehr so weit fahren, bei den vielen Raser und Idioten die auf unseren Straßen unterwegs sind.
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Besser wie gedacht und angekündigt war das Wetter am Pfingstsonntag.
Gottseidank sind wir wieder von Gewittern verschont geblieben. Die Nacht hatte ein Landregen für etwas Entspannung bei der Trockenheit gesorgt. Ab Mittag wurde das Wetter zunehmend freundlicher. Allerdings bedeutend kühler und teilweise ein leicht-frischer Wind. Höchsttemperatur war nur noch 21° C gegenüber 31° C am Vortag.
Kein Wunder, ist man da irgendwie reduziert und gesundheitlich nicht auf der Höhe.
🙁 🙁
Da die Gewittergefahr am Nachmittag weitgehend gebannt war, unternahm ich nach dem Abendessen, doch noch eine ausgiebige Rundwanderung.
Grün, grün ist die Natur
Das gefällt mir hier so an der Landschaft, die Gebüsch- und Baumgruppen in der Feldflur. Denn die öden Agrarwüsten sind von Übel.
Hier bin ich schon auf Jöhlinger Gemarkung
Solche Wege erfreuen einfach mein Gemüt – Weg Richtung Wald bei den Jöhlinger Weinbergen.
Blick auf Wössinger Zementwerk und Windradanlage auf der Steig
Blick auf Jöhlingen von den Weinbergen aus in den Abendstunden
Blick in die Rheinebene von den Jöhlinger Weinbergen aus – Bergkette = Pfälzer Wald
Abendstimmung in den Jöhlinger Weinbergen
Blick auf die Jöhlinger Weinberge
Ach ja! Obwohl schon zur Hälfte herum, wünsche ich den BesucherInnen von Absurd-AG noch Frohe Pfingsten. 🙂
Erst später aufgestanden und am Nachmittag keinen Schritt aus dem Bunker gemacht.
Es war mir einfach zu heiß, zu drückend und schwül. Mit 35° C im südlich-geschützten Hofbereich und mit 33° C Höchsttemperatur, war es für mich kein Wander- oder Laufwetter. Erst am Abend, nach dem Abendessen, bin ich für gut 1 1/2 Stunden auf Wanderschaft gegangen. Eben der Vorteil der Sommerzeit, da kann ich problemlos bis nach 21 Uhr laufen. Es war zwar immer noch warm, aber doch erträglicher. Sogar jetzt um Mitternacht sind es noch 20° C. Bin mal wieder über den verlängerten Hauweg ins Feld gegangen. Den Gänsäckerweg weiter zur Steig und zurück.
Verlängerter Hauweg in Wössingen in den Abendstunden
Blick in die Wössinger Landschaft
Einfach einer meiner Lieblingswege, die ich immer wieder liebend gerne gehe. Schon früher in jungen Jahren, vor 50 Jahren, nur war damals der Hohlweg Hauweg noch intakt und führte bis Dürrenbüchig. Heutzutage ist er gekappt durch den Abbausteinbruch des Zementwerkes und führt ein Stück oberhalb des Hohlwegs in die alte Richtung, bis es dann nicht mehr weiter geht.
Holunderblüte – die sehr intensiv duftet, einfach herrlich solche Wege.
Wössingen: Blick auf die Steig
Blick auf Wössingen vom Hau
Leider war es dann sehr gewittrig, vom Westen her machte sich der Himmel immer mehr zu. Es war auch immer noch sehr schwül-warm.
Zum Ende hin – früher standen da links, Kirschbäume mit wunderbar schmeckenden, süßen Kirschen. Es war dort auch ein Wegabzweig, dadurch konnte man einen schönen Rundgang absolvieren. Leider alles vorbei. 🙁
Waldwanderung
Seit ewigen Zeiten wollte ich schon den zeitaufwendigen Weg von Wössingen – durch den großen Wald in Richtung Bretten – an Sprantal vorbei über Salzhofen – Bretten laufen und dann über Rinklingen zurück. War weit über 5 Stunden unterwegs und habe die 20 km Marge geknackt. Das waren meine heutigen Wanderwerte. Die 20 km habe ich dann aber auch in den Knochen und Muskeln gespürt. Kurz vor 21 Uhr war ich wieder zuhause. Das Wetter hat super mitgespielt.
Romantischen Waldwegen entlang
Naturschutzgebiet bei Sprantal
Blick zurück in Richtung Sprantal
Nach Bretten Salzhofen