Immer wieder zutreffend

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Mein gelehrter Bücherwächter 😆

Blicke in dich!
In deinem Inneren ist eine Quelle, die nie
versiegt, wenn du nur zu graben verstehst.
(Marc Aurel)

Sommergrüße! „SICH GLÜCKLICH FÜHLEN KÖNNEN AUCH OHNE GLÜCK – DAS IST DAS GLÜCK“  (Marie von Ebner – Eschenbach)

Glück ist das komplizierte Wechselspiel

zwischen dem, was wir haben und dem, was wir wollen. Wenn wir alles haben können, was wir wollen, erlahmen Kreativität und Neugier – die selbst wieder wichtige Glücksfaktoren sind. Wenn wir nichts von dem erreichen, was wir anstreben, sind wir frustriert oder verschwenden immer neue Zeit und Energie an vielleicht falsche Ziele. Glück entsteht aus der gelungenen Balance zwischen unseren Ansprüchen und Möglichkeiten – eine Balance, die vorwiegend in der Gegenwart geleistet werden muß: Wer zu sehr auf zukünftige Ziele fixiert ist oder zu häufig über verpaßte Chancen grübelt, verliert diese Balance leicht.

Sommernachtstraum!

Der englische Philosoph John Stuart Mill hat diese zwei Möglichkeiten am eigenen Leibe erprobt. Als junger Mann jagte er dem Glück nach, war aber todunglücklich und dachte sogar an Selbstmord, bis er schließlich erkannte: „Nur die sind glücklich, die sich auf etwas anderes als ihr Glück konzentrieren… Die Freuden des Lebens reichen aus, um es zu einer angenehmen Sache zu machen, wenn wir sie en passant mitnehmen, anstatt sie zu unserem Ziel zu machen… Sobald Du Dich fragst, ob Du glücklich bist, hörst Du auf, es zu sein“.

Meine Hofgartenwächter.

Glückliche Menschen finden und stiften in ihrem Leben viele kleinere Anlässe, sich wohlzufühlen und sich zu freuen – und dies tun sie kontinuierlich.

Wer sich dagegen zu sehr auf die wenigen „Großereignisse“ des Glücks konzentriert, vielleicht über lange Zeit auf sie hinarbeitet – unter Vernachlässigung der Glücksmomente (Das kleine Glück des Alltags) – dessen Glücksbilanz schließt häufig negativ ab.
Deswegen sind mir meine Wanderungen hier in meiner Umgebung auch nie langweilig oder gar fahl.
Literatur:

1-34 Ernst, Heiko Wer ist glücklich? Psychologie heute 3/1997 (Beltz-Verlag) 03/1997

 

Natürlich lese und denke ich auch noch Erbauliches

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So absurd und verrückt diese Welt und dieses Land auch ist.

Der Weg zur Zufriedenheit

Seneca: „Glückselig und naturgemäß leben ist ein und dasselbe… Wir leben naturgemäß, wenn wir die körperlichen Anlagen und Bedürfnisse unserer Natur sorgfältig, aber nicht ängstlich beachten als etwas, das uns nur auf Zeit gegeben und flüchtig ist; wenn wir nicht ihre Sklaven werden und nicht etwas unserem Wesen fremdes uns in seine Gewalt gebracht hat…“ (Vom glückseligen Leben).

Senecas Rat zum Glück geht dahin: bleibe von Äußerlichkeiten unverführt und unbeherrscht, vertraue auf dich selbst und deinen Genius, sei auf alles gefaßt und der eigene Bildner deines Lebens.

Glück besteht in einer innerlichen, persönlichen Übereinstimmung mit sich selbst.

Eine Unterscheidung ist zu erfassen. Die aus dem Gemüt fließende Glückseligkeit und tiefste Zufriedenheit hat nichts mit Genußsucht zu tun. Eine philosophische Richtung, die sich zum Genuß bekennt, gibt es zwar und wird als Hedonismus bezeichnet. Dieser Begriff wird aber sehr häufig mißverstanden.


Während viele Menschen heute das Glück als etwas Schicksalhaftes verstehen, als etwas, das von außen über uns kommt oder eben nicht (Lottogewinn, Materielles etc), verbanden die Denker im alten Grichenland das Glücklichsein mit dem richtigen Tun. „Glück ist die Folge einer Tätigkeit“, schrieb Aristoteles. Das Glück sei kein Geschenk des Zufalls oder der Götter, sondern werde dem zuteil, der seine Möglichkeiten optimal nutzt.
In einem aktiven Leben liegt das Geheimnis von Freude und Erfüllung.
In der Stille und in der Beschaulichkeit liegt die Kraft.

Anleitung zum Glück:

Es gibt in unserer Gesellschaft klar abgesteckte Zeiten und Räume für den öffentlichen Ausdruck von Glücksgefühlen. Deshalb ist auch der allzu deutliche Ausdruck von Lebensfreude in unserer angeblichen „Spaßgesellschaft“ verdächtig. Glück, Spaß und Lust werden geplant, kontingentiert und dem Zeitmanagement unterworfen. Und sie werden zunehmend organisiert von einem der wenigen blühenden Wirtschaftszweige, der Spaß-Industrie. Aber das Lachen ist vielen längst vergangen: Anhedonie – die Unfähigkeit, Freude empfinden zu können – hat sich zu einem Leitsymptom unserer Epoche entwickelt.

Untersuchungen an Hunderten von Erwachsenen haben gezeigt, daß Glück etwas mit Humor zu tun hat. Wer Sinn für Albernheit hat, dessen Chance, Glück zu empfinden, ist um ein Drittel höher.

Das Glück des Augenblicks genießen.

Unseren Tagen fehlt allzu oft ein herzliches Lachen.

 

Wege erinnern mich immer an Lebenswege

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Geh’ nicht dahin, wo der Weg dich hinführt. Geh’ dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur. Ralph Waldo Emerson

Das mag aber der Bauer nicht. Also bleiben wir schön auf unserem Feldweg.

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka

Auf dem Weg durchs Leben kann man den Wind nicht immer im Rücken haben. alter Volksspruch

Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu entdecken: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht. Ralph Waldo Emerson

Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, dass man sie geht. Franz Kafka

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich sein ist der Weg. Siddhartha Gautama

Wohin der Weg? Du fragst: Wohin soll mich mein Weg führen? … das kann dir keiner nennen. Denn deinen Weg und dein Ziel mußt du doch selber suchen und finden.

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen. Johann Wolfgang von Goethe

Das Gelände wo diese Steine liegen war einmal eine Baum- und Sträuchergärtnerei Außenstelle. Sieht sehr verwildert aus. Vor drei oder vier Jahren (müßte ich nach  schauen) hatte ich mich mit dem ehemaligen Gärtner noch unterhalten. Ob er überhaupt noch lebt, in diesen verrückten Zeiten?

Geh deinen Weg und lass die Leute reden! Dante Alighieri

Diese Lektion habe ich beizeiten gelernt und praktiziert. Gefällt zwar vielen Menschen nicht, aber sei es drum. Wenn mein Kompass justiert ist, wird dieser Weg auch beschritten.

Mache keinen Augenblick von dem abhängig, was morgen sein mag. Denke nur an diesen Tag und diese Stunde und deine Treue zum Weg, denn der nächste Augenblick ist ungewiss und ungewusst. Dogen Zenji

Der gerade Weg ist der Kürzeste, aber es dauert meist am längsten, bis man auf ihm zum Ziel gelangt. Georg Lichtenberg

 

Vom Schicksal, Glückspilzen und Pechvögeln

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Fühle mich wirklich als ein Glückspilz (Kind).

Weshalb gehören die einen zu den Glückspilzen und die anderen zu den notorischen Pechvögeln?
Werden wir von einem unabwendbaren Schicksal beherrscht?
Nein! Sagt da Oskar Unke.
Unser Unterbewußtsein arbeitet wie ein Computer.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß der Mensch sehr wohl in der Lage ist, seine Verhaltensweisen und seine Einstellung zum Leben nachhaltig zu verändern. Wir können sehr viel dazu beitragen, aus einem grauen Alltag ein erfülltes und sinnvolles Leben zu gestalten, uns wohl zu fühlen, ohne in den Konsumismus zu verfallen. Von innen heraus, muß dieses Denken und Fühlen kommen, nicht aufgesetzt von außen und durch schnöden Konsum. Guter Wille allein genügt aber nicht; wir müssen gewisse Natur- und Denkgesetze anerkennen und unsere Denk- und Verhaltensweisen ändern. Wir können sehr viel mehr, mehr als uns bewußt ist, lernen weitgehend selbst über Erfolg und Mißerfolg zu bestimmen. Wobei ich nun gewiß nicht, den amerikanischen rosarot getünchten, naiven Positivismus (*) im Sinne habe, oder gar die Modewelle der “Bestellungen im Himmel“ die oft nur einen materiellen Gierhintergrund haben. Konsumieren und verbrauchen um jeden Preis ist hier angesagt, wie wenn jemals das Materielle der Weg zum Glück oder der Zufriedenheit gewesen wäre.

Da das Unterbewußtsein wie ein Computer arbeitet und zwar nur so, wie Sie es programmieren, liegt es ausschließlich in Ihrer Hand, ob es Sie zu einem Leben in geistiger Fülle und seelischer Zufriedenheit oder zu einem Leben in Frustration und Unzufriedenheit führt!

Das Unterbewußtsein nimmt jeden Gedanken und jede Empfindung von uns auf, gleichgültig ob positiver oder negativer Art. Je nachdem was überwiegt, fasst es unser Unterbewußstsein als unseren „Willen“ oder Wunsch auf und setzt es in die Tat um. In der Verarbeitung und letztlich Verwirklichung dieser aufgenommenen Informationen handelt dann das Unterbewußtsein autonom!

Damit nichts schiefgeht noch zur Absicherung ein Schutzengel. 😆  😉

Solch ein großformatiges Ölgemälde hatten meine Großeltern väterlicherseits über dem Sofa zu hängen. Das Bild hat mich als Kind immer fasziniert und die Hoffnung genährt, daß ich auch solch einen Schutzengel habe. Denn anderseits hat man zu dieser Zeit auch schon massiv mit  „Angst machen“,  Ängste erzeugen und mannigfaltigen Manipulationstechniken gearbeitet. Da habe ich sehr gute Beispiele in meiner Bibliothek, so nach dem Motto: „Die Wahrheit gehört uns“ kath. Kirche und die unerbittlichen Dogmen des Glaubens usw.

Die Religionsabteilung

Positive Sichtweise.

Auf meinem Lebensweg habe ich mir immer wieder auf oft mühsamen und auf Umwegen meine eigene Lebensphilosophie und ebenso Lebenspsychologie (Mentalpsychologie) erarbeitet, erarbeiten müssen.
Das Leben ist ein immer währender Lernprozess.

Lernbücher: Meine Fachgebiete Philosophie, Tiefenpsychologie u.a. sind Fächer wo man nie fertig ist mit lernen /dazu lernen. Es ist eine Lebensaufgabe.

 

Wössingen im Frühling 21 -2

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Wössingen: Blick auf die Steig und den Herrenwald.

Blick auf einen Teilbereich von Wössingen – im Hintergrund der Waldkindergarten und ein Ausschnitt vom Jöhlinger Hasensprung (Weinbaugebiet)

Blick auf Ev. Kirche in Wössingen.

Wössinger Frühlingswiese.

Blick über Wössingen hinweg in Richtung Jöhlingen.

Wössingen mit Landschaft.

weite Wössinger Landschaft.

Wössinger Feldlandschaft mit Rapsfelder – Raps ist dieses Jahr ein knappes und teures Gut geworden. DIe Virenhysterie und die Plandemie ziehen immer weitere Kreise.

Da geht mir das Herz auf in der Natur.

 

Diät für die Seele

Das geheime Leben der Seele ist nicht so sehr bekannt.

Weniger tun, aber das mit mehr Hingabe. Weniger verbrauchen, aber mehr auf Qualität achten und Umweltverträglichkeit. So entsteht ein Klima, in dem Menschen menschlicher leben und in dem Kinder besser gedeihen können. Glück bedeutet: sich am Einfachen erfreuen können, Zeit füreinander haben, Austausch pflegen, spontan feiern, spontan einfach etwas unternehmen. Überflüssigkeiten durch neue Notwendigkeiten ersetzen. Nur so kann die große innere Not und Verflachung in uns allen gewendet werden. So wie wir Diät für den Körper brauchen, brauchen wir Diät für die Seele.

Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen.

„Denn alle äußeren Quellen des Glückes und des Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.“
(A. Schopenhauer)

Sonnengedanke am 17. April 21

Sonnengedanken

„Er wahrlich liebte die Sonne,
die purpurn den Hügel hinabstieg,
die Wege des Walds,
den singenden Schwarzvogel
und die Freude des Grüns.“
(Georg Trakl)

Waldrandidylle

 

Dem Himmel so nah…

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Dem Himmel so nah…. Träumen heißt durch den Horizont blicken. Eine Minderheit kann es, eine Mehrheit blickt es nicht.

„Für die Schönheit hat man nur in guten Zeiten Sinn.
Im Sommer fragt man, ob der Ofen schön ist,
im Winter – ob er warm ist.“
(Peter Rosegger)

Wunderland

Der Gedanke am 15. April 2021
„Es ist eine Verwandtschaft
zwischen den glücklichen Gedanken
und den Gaben des Augenblicks;
beide fallen vom Himmel“
(Friedrich von Schiller)

Auch in Jöhlingen hält der Frühling Einzug

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Vom Jöhlinger Streichental hoch zum Waldkindergarten. Es war ein herrlicher Frühlingstag, zwar nur mäßig warm und ein abwechslungsreicher Himmel war zu bewundern.

Jedes Jahr wieder ein herrliches Erlebnis die Natur im Frühlingserwachen zu bestaunen.

Weg oberhalb vom Jöhlinger Hasensprung (Weinberge) mit Blick in die Jöhlinger Landschaft.

Weg an Wald und Hasensprung (Jöhlingen) vorbei.

Blick vom Jöhlinger Hasensprung in Richtung Weingarten und Rheinebene.

Nochmals Blick vom Jöhlinger Hasensprung in Richtung Weingarten / Rheinebene. Im Vordergrund rechts der Weingartener Katzenberg. Ganz im Hintergrund die Pfälzer Berge bzw. Pfälzer Wald.

Blick vom Hasensprung nach Jöhlingen. Im Hintergrund ist das Windmonster Berghausen (im Institutsbereich) zu sehen.

Kleine Zwischenbemerkung: Solche Windräder wollen sie uns auch aufdrücken, fünf an der Zahl und ca. doppelt so hoch wie das Gelumpe in Bgh. Am Ortsrand / Grenze Weingarten / Jöhlingen auf dem hinteren Heuberg. Da ich aber momentan vollauf mit dem Virenwahnsinn beschäftigt bin (Vorbereitung von Klagen) will ich aktuell nicht noch ein neues Faß aufmachen. Unsere Walzbachtäler  Pseudo-Grünen (Partei) sind natürlich Feuer und Flamme für den Wahnsinn. Vor der Wahl in BW haben sie noch still gehalten und nur leicht mit den Füßen gescharrt.

Nochmals Blick auf Jöhlingen. Immer wieder waren rings um dunkle Regenwolken zu verzeichnen. Als ausgesprochenes Glückskind habe ich nur drei Tröppele uff des Köppele bekommen 😆

Jöhlinger Insel der Weinseligkeit.

Weiter in Richtung Bauernsiedlung Binsheim.

 

 

Auf dem Weg zum Mückenloch

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Der Frühling hat es jetzt eilig

Heute habe ich kräftig zugelangt. War 4 1/2 Stunden auf Wanderschaft. 19147 Schritte bei 14, 36 km, 957 Kcal verbraucht und 106 g Fett verbrannt. Sommerliche 25° C bei strahlend blauem Himmel. War ein guter Einstieg für mich.

Der Landgraben am Landgrabenweg

Am Waldrand entlang nach Berghausen

 

Blick in Richtung Wöschbach

Auch dieser Stein flog leider nicht bis zur Halunken Hauptstadt Berlin.

 

Immer weiter am Waldrand entlang

Blick nach Berghausen

Waldrandidylle

Blick nach Söllingen

Ostergrüße

Kurze Rast eingelegt

Auf dem Weg zum Mückenloch

 

Die Tage enteilen im Sauseschritt…

Vergiß nicht!

Nun ist der letzte Monat des Jahres angebrochen. Unglaublich wie schnell die Monate dem Ende zugeeilt sind. Dadurch,  daß die Tage empfindlich kürzer geworden sind, komme ich mit meiner Einteilung desselbigen in Bedrängnis. Die Zeit reicht mir hinten und vorne nicht. 🙁

Abendreflexion

Wenn die Hoffnung nicht wäre…

Schopenhauers „Denken“
Wie Hegel, nimmt Schopenhauer als Ausgangspunkt die Unerkennbarkeit der Dinge an sich – also der Realität, die in der kantischen Erkenntnistheorie hinter der phänomenalen Welt steht. Im Gegensatz zu Hegel akzeptiert Schopenhauer Kants Ansatz, daß die Wirklichkeit hinter der Welt der Erscheinungen – die Welt des Nous – für das subjektive Ich nicht erkennbar ist. Doch es gibt eine Hintertür in die Welt der Dinge an sich, oder wie Schopenhauer es in seinem typisch bildhaften Stil ausdrückt, „ein Weg von drinnen steht uns offen, zu diesem realen inneren Wesen der Dinge, zu dem wir ohne sie nicht durchdringen können. Es ist, sozusagen, eine unterirdische Passage, ein Geheimgang, der, wie durch Verrat, uns alle in die Festung bringt, die von außen nicht eingenommen werden konnte.“
Diese „unterirdische Passage“ wird dadurch gefunden, daß wir selbst zu diesen Einheiten gehören, die wir so gerne kennen würden, daß wir selbst dieses Ding an sich sind.“ Ein Gedanke, den Schopenhauer als implizit in Kants Werk angelegt behauptet, den Kant jedoch übersehen habe.


Schopenhauers Ansatz ist grob gesagt folgender: Das subjektive „Ich“ wird uns nur in der Welt der „Erscheinungen offenbart, also kann es nicht das sein, was unser wirkliches Wesen ausmacht (das, was ein „Ding an sich“ ist). Mein wahres Wesen aber ist der Wille. Der Wille ist das Ding an sich, das, obwohl in der Welt der Erscheinungen als strebend zur Schau gestellt – der Wille zu leben -, nichtsdestoweniger meinem subjektiven Selbst direkt und unmittelbar offenbart wird. [31]
Literatur:

31  Stokes, Philip  Philosophen – 100 große Denker und ihre Ideen  Gondrom Verl  2003 
32  Koesters, Paul-Heinz  Deutschland deine Denker  Gruner & Jahr  2. Aufl. 1980 
33  Weischedel, Wilhelm  34 große Philosophen in Alltag und Denken  Nymphenburger Verl.   6. Aufl. 1980 


Sobald ich ein wenig mehr Zeit habe, will ich mit dem Thema „>Matrixwelten“< fortfahren. Das beschäftigt mich schon länger.
Die Welt ist für jede neue Generation immer zuerst Erwartung. Anspruch, Ideal, Traum; leidvoll wird der Widerspruch zwischen der Welt als Vorstellung und der Welt als Realität erfahren; die Auflösung des Widerspruchs zwischen dem Sein und dem Sollen der Welt gibt jeder Generation neu zu denken. Nur wer sich mit der Welt, so wie sie ist, von vornherein abzufinden vermag, braucht keine Fragen zu stellen. Jeder andere bleibt unangepaßt und erlösungsbedürftig: Er kann an Gottes Gnadenhand das Jammertal dieser Erde im Glauben an eine bessere Welt durchschreiten; er kann, eingehakt in seine Leidensgenossen, mit dem Kampfruf „Paradise now“ zur kollektiven Selbsterlösung aufmaschieren; und er kann im Alleingang nach der Wahrheit suchen und an ihr verzweifeln.

Streßabbau bzw Ärgerminderung war öfters nötig

Das beste Mittel um Streß und Ärger abzubauen —> eine Wanderung im Wald

In diesem Land klappt vieles nicht mehr. Nach wie vor sind Lieferschwierigkeiten und Verzögerungen an der Tagesordnung. Mein Computer, besser gesagt WIN 10 hat mich auch wieder gehörig genervt. Unsere Waschmaschine ist nach noch nicht einmal 3 Jahren schon defekt. Trommellager ausgeschlagen, beim Schleudern meint man sie fliegt gleich in die Luft. Also schon wieder ein Neukauf nötig. Immer mehr Firmen suchen dumme Leute und wollen einen abzocken und für blöd verkaufen. Die vielen Vollpfosten, die ihren Maulschutz wie Trophäen durch die Gegend tragen und nach modischen Gesichtspunkten aussuchen, erinnern Tag für Tag daran, wie verblödet doch schon Teile der Bevölkerung sind. In der Tat! Es ist erschreckend, wie rasant es mit diesem Land abwärts geht. Da schaudert einem vor der Zukunft. Die Warenqualität und die Paßgenauigkeit von Textilien ist oft auch unter aller Sau.

Wie ich diese Waldwege liebe. Herrlich, wenn mir dann auch noch so wenig Menschen wie möglich begegnen.
Kraichgau Landschaft bei Dürrenbüchig

Nach so einer Wanderung fühle ich mich gleich viel besser.
Kraichgaulandschaft

Mit Besänftigung in die Nacht

Unsere Zeit ist wohl zu schnelllebig, als daß wir uns noch die Zeit nehmen, die Wichtigste aller Fragen zu stellen
WARUM?

Brothers in Arms · Joan Baez


https://youtu.be/yjxNZH0qIe0


Besser leben mit weniger

Am Wasser am Wald

Diät für die Seele und das Fordern
Weniger tun, aber das mit mehr Hingabe. Weniger verbrauchen, aber mehr auf Qualität achten und Umweltverträglichkeit. So entsteht ein Klima, in dem Menschen menschlicher leben und in dem Kinder besser gedeihen können. Glück bedeutet: sich am Einfachen erfreuen können, Zeit füreinander haben, Austausch pflegen, spontan feiern, spontan einfach etwas unternehmen. Überflüssigkeiten durch neue Notwendigkeiten ersetzen. Nur so kann die große innere Not und Verflachung in uns allen gewendet werden. So wie wir Diät für den Körper brauchen, brauchen wir Diät für die Seele.
Das praktiziere ich allerdings schon lange. Mir ist aber bewußt, daß die Mehrheit damit nichts am Hut hat.

Das Sonnenlicht …



Die Sonne… Die ganze Menschheit hat am Licht der Sonne Teil; das Sonnenlicht ist nicht Dein und Mein Es ist die Leben spendende Energie, die wir alle miteinander teilen. Die Schönheit eines Sonnenuntergangs, wenn man dafür empfänglich ist, ist für alle Menschen da. (Krishnomurti)

Nachtgedanken 118

Nachtgedanken vom 22.04.2020

H.D. THOREAU schreibt in Walden: „Das meiste von dem, was man unter dem Namen Luxus zusammenfaßt, und viele der sogenannten Bequemlichkeiten des Lebens sind nicht nur zu entbehren, sondern geradezu Hindernisse für den Aufstieg des Menschengeschlechtes. Was Luxus und Bequemlichkeiten anbelangt, so haben die Weisesten immer ein einfacheres und ärmlicheres Leben geführt als die Armen.“

So Vieles ist unwesentlich und nichtig

„Wie gering ist die Zeitspanne, die dir zugemessen ist! Reicht es dir nicht, dieselbe gut zu nutzen? Warum versäumst du Zeit und Gelegenheit? Denn was sind dies anderes als Übungen der Vernunft darin, alles was im Leben vorfällt, mit scharfem Blicke zu erforschen und in die Natur der Dinge einzudringen?“
(Marc Aurel)
„Laß dich von Dingen, die von außen an dich herangetragen werden, nicht zerstreuen, sondern schaffe dir Muße, etwas Gutes zu erlernen, und hör einmal auf, herumzuirren.
Es ist aber noch ein anderer Umtrieb zu vermeiden: Viele, die ihr Leben mit vielen Geschäften abnützen, treiben mit größtem Ernst nur Kleinigkeiten und Kindereien, das sie keinen Haupzweck haben, worauf all ihre Bestrebungen und Absichten abzielen.

(Marc Aurel)
Der Erkenntnis der Dialektik von Entfremdung und Freiheit des Menschen muß die Praxis des Entwurfs folgen. Es muß der permanente Bruch des Menschen zu seiner gegebenen Situation einsetzen, um „ein ganz anderer zu sein“

Nutze den Augenblick

Meine Philosophenbank

„Den Augenblick muß man nützen mit feinen Sinn und rechter Tat und die Nüchternheit wahren auch bei der Erholung.“
„Wer die Dinge, die heute existieren,
gesehen hat, der hat alles gesehen, was von
Ewigkeit her gewesen ist, und was ins
Unendliche hinaus sein wird: Denn es sind
immerfort Dinge von gleicher Natur
und gleicher Art.

Alles, was uns begegnet, ist so gewohnt,
so bekannt wie Rosen im Frühjahr und
Feldfrüchte im Sommer. Denn solch ein
Bewenden hat es mit Krankheit, Tod,
Verleumdung und Aussatz und allem,
warüber die Toren sich freuen oder
sich grämen.“

(Marc Aurel)
„Überschaue, was in den vergangenen Zeiten
geschehen ist, die großen Revolutionen der
Reiche und Staaten, so kann du auch vorher-
sehen, was in künftigen Zeiten geschehen wird:
Denn es wird allezeit einerlei sein, und nichts
kann aus der Regelhaftigkeit der gegenwärtigen
Begebenheiten heraustreten. Daher ist es gleich,
ob man sich vierzig oder zehntausend Jahre
der Menschengeschichte vergegenwärtigt.
Was wird man mehr daraus erkennen?“

(Marc Aurel)

Die Narrheit der Menschen war schon immer mehr oder weniger bestimmend.
Theo Löbsack: „Versuch und Irrtum – Der Mensch: Fehlschlag der Natur.“ hat 1974 diesen dekadenten Irrläufer schon sehr gut seziert. Der Homo stultus lernt nichts dazu.
„Dummheit als gesellschaftliches phänomen“ (1972 von Frank Palinay)


Das menschliche Großhirn. Denn das selbstmörderische Verhalten des Menschen auf der Erde ist das unmittelbare und zwangsläufige Produkt dieses Organs. Stirbt der Mensch aus? Löbsacks Thesen lauten: Erbverfall, Zwang zum moralischen Handeln mit allen Folgen der Bevölkerungsexplosion, zunehmende Abhängigkeit von Arzneien und Prothesen, wachsende seelische Not kündigen den Artentod an. Der homo sapiens wird an seinem Großhirn scheitern wie einst die Saurier an ihrem übermäßigen Gewicht. Der triftigste Grund dafür wird die Umkehr des Auslesegesetzes der Natur durch den Menschen sein.

Auch Herbert Gruhl hat dieses Manko des Großhirnaffen treffend heraus gearbeitet.
Der römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel regierte von 161 bis 180 n.Chr. Für das Römische Reich war dies bereits eine Zeit des Umbruchs und der Krisen. Die Zukunft schien ungewiß, und viele Menschen suchten nach neuer Orientierung. Marc Aurel wandte sich der stoischen Philosophie zu, die lehrt, wie man zu seelischer Ruhe und Stärke findet.

In seinem Werk „Selbstbetrachtungen“ schreibt er über Themen wie Zeit und Muße, Eitelkeit und Vergänglichkeit. Lebensnah und tiefgründig beantwortet Marc Aurel Fragen, die uns angesichts des Älterwerdens und des Eintritts in eine neue Zeitepoche auch heute noch bedrängen.
Wie leicht ist es, sich jede beunruhigende und nicht zur Sache gehörige Einbildung vom Hals zu schaffen und auszutilgen und so gleich Ruhe und Stille zu haben?“

Also ist der Mensch das, wozu er sich in seinem Entwurf macht. Es gibt nur „Hoffnung im Handeln“, was Sartre in dem Essay „Ist der Existentialismus ein Humanismus?“ zu der Folgerung und Antwort führt: „Der Mensch ist nichts anderes als sein Leben“.

Literaturhinweis:

[206] = Nollen, Bernhard: „Nutze den Augenblick“ – Gedanken zur Lebenskunst von Marc Aurel – 1999
[207] = Aurel, Marc: „Wege zu sich selbst“, 1958
[208] = Epiktet: „Die Kunst, vernünftig zu leben“, 1958; 207 + 208 Artemis Verl. Zürich

Mal wieder die wilde Sau besucht…

An Trais vorbei durch den Galgenbusch zur wilden Sau und danach in Richtung Söllingen entschwunden. Das Wetter zieht magisch in die Natur.
Blick vom Galgenbusch in Richtung Trais, Königsbach und Stein
Etwas andere Perspektive
Waldrandweg am Galgenbusch
Blick auf Königsbach
Leider war die Fernsicht in Richtung Schwarzwald nicht so klar.
Nochmals Blick in Richtung Schwarzwald
Wiesen – Waldrandweg
Von Wössingen aus bin ich bei dieser längeren Wanderung bis in die Söllinger Wälder gelkommen und über Wöschbach wieder zurück. Die Wärme ist man noch nicht so richtig gewöhnt.

Die Muschel der Erkenntnis

Mentalmuschel: Die Muschel der Erkenntnis

Mentalweg (Die Muschel der Erkenntnis): Erkenne wie wenig Du brauchst, wenn du die Muschel der Erkenntnis gefunden hast. „Ist Mangel wirklich etwas so Schlimmes? Mangel ist in der langen biologischen Geschichte der Menschheit das Normale, ja geradezu die Triebkraft des Lebendigen. Die Beseitigung des Mangels ruft schwerste, zum Teil fatale Störungen hervor, wenn sie nicht von entsprechenden Einsichten begleitet ist, die wir in Form der Askese, des freiwilligen Verzichts kennen. Die gegenwärtige Situation der Menschheit verlangt von uns Verzicht, Askese im Großen bei der Planung künftiger Gesellschaftssysteme. …. (Friedrich Cramer, Autor)

Geld und Gold ist nicht alles!
Für die kommenden mageren Zeiten ist es schon mal förderlich, sich in Bescheidenheit zu üben.

Nachtgedanken 111

Nachtgedanken vom 19.02.2020

„Am phantastischen Aufstieg des Menschen geht die Natur zugrunde. Es zeigt sich, daß er niemals die göttliche Weisheit haben wird, den Planeten zu regieren, der somit steuerlos seinem Ende zurast. Der letzte Akt der Tragödie hat begonnen“. (Aus dem Klappentext.)

Herbert Gruhl: Himmelfahrt ins Nichts. Der geplünderte Planet vor dem Ende. München: Langen Müller, 1992

Alles nicht so schlimm!

„Die einseitige mechanistisch-naturwissenschaftliche Richtung des neuzeitlichen Denkens führte zum Irrglauben an perfekte Lösungen. Neue große Entwürfe und phantastische Utopien führen jedoch nicht weiter. Der steigende Lebensstandard dient längst nicht mehr dem Heil des Menschen, sondern wirkt selbstzerstörerisch. Wir müssen uns anderen Werten zuwenden. Anpassung heißt das Gebot; statt Aggression ist Gelassenheit notwendig.“ (Aus dem Klappentext : Das irdische Gleichgewicht. Ökologie unseres Daseins. Von Herbert Gruhl – Düsseldorf: Erb Verlag, 1982, .)

Was ist wohl Glück?

GlücksucherGlücksucher

”Das Glück aber etwas
ganz anderes ist, was nur
aus der eigenen Anstrengung,
aus dem Inneren kommt und
überhaupt kein Geld kostet,
dass Glück das >Billigste< ist,
was es auf der Welt gibt, das
ist den Menschen noch
nicht aufgegangen.”
(Erich Fromm)
(zitiert nach Ein Glücksgedanke für jeden Tag S. 257)

Glückstor? Glücksuche ~~~~ Glückstor?

Reflexionen: Wege zum Glück

Bucherkletterer Erkenntnisgewinn ist ein Weg zum Glück

Nach Aristoteles heben sich drei bevorzugte Lebensweisen (Möglichkeiten von Lebenswegen) heraus. Der Weg des Genusses, der Weg des Ehrstrebens und die dritte Lebensführung, das Leben der Kontemplation. Das lebt der, der seine Erfüllung im entdeckenden Schauen findet. Ihm sind Entdecken und geistiges Durchschauen dessen, was in Wahrheit ist, reine Freude und höchstes Glück
Tagtäglich aber beherrscht der Geschäftsbetrieb die Welt des Handelns und Erwerbs. Auf dieses Leben des Umsatzes von Brauchbarem versteht sich derjenige, für den Reichtum, Geld und Gut, haltbares Glück bedeutet. (Aber diese vierte Lebensweise ist eigentlich ziellos)

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Der Sinn des Habens entfremdet alle physischen und geistigen Sinne.
Cicero berichtet von der Inschrift, die Sardanapal auf sein Grabmal einmeißeln ließ: „das besitze ich, was ich gegessen und was meine Begierde bis zur Sättigung ausgeschöpft hat“ – und Aristoteles habe hinzugefügt:
„Auf das Grab eines Rindviehs hätte man nichts anderes schreiben können“
Eine – durch die Touristik-Industrie belebte – Sehnsucht träumt utopisch vom „reinen Genuss eines sorgenfreien, in Faulheit verträumten oder mit kindischem Spiel vertändelten Lebens. Solche Sehnsucht entsteht nach Kant aus dem Überdruss an den Mühen und Zwängen zivilisierten Lebens, wenn der Lebenswert allein im Genuss gesehen und das Gegengewicht zu zivilisatorischen Anstrengungen, die Faulheit, erwogen wird.

Buch 2 2

Kontemplation: „Richten des Blickes nach etwas“, „Anschauung“, „Betrachtung“ ist in philosophischen und religiösen Texten die Bezeichnung für ein konzentriertes Betrachten.In erster Linie geht es dabei um Betrachtung eines geistigen, ungegenständlichen Objekts, in das man sich vertieft, um darüber Erkenntnis zu gewinnen. (siehe Wikipedia)

Das kleine Glück des Alltags

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.

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Welch ein Glück, daß es die einfachsten Dinge noch gibt, immer noch Felder, rauschende Bäume, stille Wälder und den Mond am Himmel. Nur hat die Mehrheit der heutigen Menschen, keinen „Blick“ mehr dafür und keinen Sinn mehr für „Die Ästhetik des einfachen Alltags.“ Der Sinn über die Wesentlichkeit des „Tuns“ ist verschüttet. Das Wissen vom leichten Glück der einfachen Dinge ist verloren gegangen.

Eine Wohltat – Laufen zu jeder Jahreszeit

Wohin des Weges
Wohin des Weges ~~~~~!?!

In der Natur sich aufhalten und laufen schützt vor allem vor Depression und Ausgebranntsein. Es muß nicht immer Sport sein. Regelmäßig “Spazieren gehen”, also fast täglich eine Stunde laufen ist schon sehr positiv. Das Laufen und der Aufenhalt in der Natur verbessert die Stimmung und verhilft zu einem positiven inneren Antrieb. Die Farben der Natur, besonders im Wald, wirken sich vorteilhaft aufs Gemüt aus. Laufen und Wandern hebt die Stimmung und macht glücklich und froh.

Die Weite der LandschaftJöhlinger Landschaft:  Die Weite der Landschaft beflügelt die Seele

Menschen, die sich viel bewegen, sind generell glücklicher als jene mit einer bewegungsarmen Lebensweise.

Landschaft im März Landschaft im März (Jöhlingen)

Spazieren gehen oder Wandern macht kreativer. Schöne Landschaften, intakte Natur, wirkt sich positiv auf den Menschen aus. Persönlich erfreue ich mich immer wieder, an abwechslungsreicher Landschaft und strukturierte, vielfältige Landschaftsbilder. Eine Therapie, in jeder Hinsicht gegen Eintönigkeit und Monolandschaft.

Bauminsel Bauminsel (Naturschutzgebiet) zwischen Jöhlingen und Weingarten

Laufen vitalisiert und bringt frische Energie und Sauerstoff für den Menschen. Laufen in einer urbanen Umgebung wirkt belebend.

Feldlandschaft Jöhlinger Feldlandschaft in der Nähe vom Walzbach

Gehen beflügelt die Fantasie und die Kreativität.

Blick auf Sallenbusch Blick auf die Bauernsiedlung Sallenbusch (Weingarten)

Der Blick in die Weite der Landschaft läßt der Seele Flügel wachsen.
Dies macht den Menschen froh und erzeugt eine positive Stimmung.

Die Gesellschaft des Spektakels

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Kaum sind die Oktoberfeste, Kirmes, Kerwe, Weinfeste, Nacht der langen Messer.. äh soll heißen Nacht des Einkaufs, und was es sonst noch alles an KlimBim gibt, vorbei, hat mittlerweile jedes Kuhkaff, jeder Klepperlesverein seinen Weihnachtsmarkt. Wenn ich all diese Feste, Veranstaltungen und Klamauk, immer besuchen wollte, müßte ich sehr viel Zeit und Aufwand investieren und vor allem ist es kostspielig.

Je weniger die Menschen noch christlich sind, je weniger sie “Glauben” und den Sinn der Feste verstehen, so auch an Weihnachten, desto verrückter gebärden sie sich. Weihnachten ist nur noch Kaufkult, Freßorgientage und für viele Menschen auch leere Tage. Sie langweiligen sich und gehen sich gegenseitig auf den Keks. Wir haben uns, wie jedes Jah,r keinen Streß gemacht und schenken nur den Kindern etwas. Das ganze Getue ist mir eh fremd und unnatürlich. An Heilig Abend gibt es, wie letztes Jahr, einen guten Pfälzer Rollbraten, gefüllt mit Brät, Lauch, Zwiebeln und Speck. vom Metzger unseres Vertrauens. Auch etwas Cordon Bleu wird es noch geben und selbstgemachte Klöße und Spätzle und gut ist.

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1

Das ganze Leben der Gesellschaften, in welchen die modernen Produktionsbedingungen herrschen, erscheint als eine ungeheure Sammlung
von Spektakeln. Alles was unmittelbar erlebt wurde, ist in eine
Vorstellung entwichen.

2

Die Bilder, die sich von jedem Aspekt des Lebens abgetrennt haben,
verschmelzen in einen gemeinsamen Lauf, in dem die Einheit dieses
Lebens nicht wiederhergestellt werden kann. Die teilweise betrachtete
Realität entfaltet sich in ihrer eigenen allgemeinen Einheit als abgesonderte
Pseudo-Welt, Objekt der bloßen Kontemplation. Die Spezialisierung
der Bilder der Welt findet sich vollendet in der autonom
gewordenen Bildwelt wieder, in der sich das Verlogene selbst belogen
hat. Das Spektakel überhaupt ist als konkrete Verkehrung des Lebens,
die eigenständige Bewegung des Unlebendigen.

3

Das Spektakel stellt sich zugleich als die Gesellschaft selbst, als Teil
der Gesellschaft und als Vereinigungsinstrument dar. Als Teil der
Gesellschaft ist das Spektakel ausdrücklich der Bereich, der jeden
Blick und jedes Bewußtsein auf sich zieht. Aufgrund dieser Tatsache,
daß dieser Bereich abgetrennt ist, ist er der Ort des getäuschten Blicks
und des falschen Bewußtseins; und die Vereinigung, die es bewirkt, ist
nichts anderes als eine offizielle Sprache der verallgemeinerten Trennung.

(Guy Debord:  Die Gesellschaft des Spektakels – Edition Nautilus – Hamburg, 1978)

Vor allem sind für mich die Feiertage auch immer Zeiten der Reflexion und der
Be-Sinnlichkeit.

Die Schatten werden wieder länger Wenn das Wetter und die Gesundheit mitspielt noch ein wenig in der Natur laufen.

November 2017 - 23 - Bretten Bücher 007 Weihnachten: Davon abgesehen, stimmt der ganze Zirkus um Weihnachten überhaupt nicht. Mit Sicherheit ist Jesus an diesem Tag nicht geboren worden und viele Dinge wurden viel später hinzu gefügt. Siehe dazu: Franz Buggle: Denn sie wissen nicht, was sie glauben – Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann -Eine Streitschrift – Durchgesehene Neuauflage 2012. Mein  Exemplar ist allerdings aus dem Jahr 1992.

Buggle stellt die Frage, ob jemand gleichzeitig auf dem Fundament der Bibel Christ sein & intellektuell redlich bleiben, konsequent denken, human handeln kann und antwortet mit Nein. Der Psychologieprofessor belegt diese Einschätzung anhand einer Analyse biblischer Texte (auch des Neuen Testaments). Dabei weist er im Buch der Bücher nicht nur zahlreiche inhumane Stellen (Rechtfertigung von Völkermord und Gewalt gegen Abweichler, paulinischer Antijudaismus u.v.m.) nach, sondern setzt sich auch kritisch mit den Folgen biblischer Vorstellungen für die ethische Orientierung des Einzelnen auseinander (z.B. Kreuzestod Jesu als Erlösungstat; ewige Verdammnis; Willkürlichkeit göttlicher Gnade).

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siehe auch:
Der gefälschte Glaube: Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe von Karlheinz Deschner

Deschner schildert die historischen Hintergründe der Entstehung der christlichen Glaubenslehren, die allesamt außerchristlichen Ursprungs sind. Ein packendes Buch für jeden, der überprüfen möchte, was die Kirche den Christen zu glauben auferlegt. Ein abschließendes Kapitel behandelt das Dogma der päpstlichen Unfehlbarkeit von 1870, das im Gegensatz zu den Lehren aller antiken Kirchenväter steht.

Mit diesen Themen und dem gesamten Spektrum der Theologie, Glaubenslehren, Religionsphilosophie etc. habe ich mich in den 70er und 80er Jahren beschäftigt. Der krönende Abschluß war das Zusatz –  Studium der Pastoralpsychologie mit Diplom.

Brettener Marktplatz Brettener Marktplatz

Siehe auch zum Jesuskult: Das Buch – Der Jesuswahn: Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung von Heinz-Werner Kubitza

…. Und es wird gefragt, ob sich die Kirchen denn zu Recht auf jenen Jesus von Nazareth berufen, den sie als Gottes Sohn verkündigen. Denn die wissenschaftliche Forschung hat längst erkannt, daß die  christliche Kultfigur Jesus ein ganz anderer war und mit dem Jesus der Kirchen fast nichts gemein hat.
Schon allein aus diesen Gründen mache ich um Weihnachten kein großes Aufhebens.

Wo ist das Wissen geblieben?

Treppe ins Nirgendwo

Treppe ins Nirgendwo

„Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben? Wo ist das Wissen, das wir in der Information verloren haben?“ – Choruses from „The Rock“, 1934, I

 

Philosophie hat immer mit der Welt zu tun…

Und doch oder gerade hat Philosophie immer mit der Welt zu tun, in der der fragende Mensch lebt. Sie ist nicht losgelöst von der Welt, von der Gesellschaft; nicht nur eng mit ihr verbunden, sie ist allgegenwärtig in ihr, weil der fragende Mensch in ihr immer gegenwärtig ist und sich ihr als ein Teil dieser Welt nicht entziehen kann.
Nur, wenn ich viele Arbeiten, Bücher und Vorlesungen so vorbeiziehen lasse, kann ich nicht umhin, fest zu stellen, wie viele Philosophen sich im Elfenbeinturm eingeschlossen haben.
Obwohl ein Großteil der universitären Philosophie und ihrer Vertreter gewöhnlich einen anderen Eindruck vermitteln. Sie leben nur all zu oft in einem abstrusen, wirklichkeitsfremden Elfenbeinturm der Selbstbeweihräucherung. (siehe Schopenhauer zur Kathederphilosophie) Deswegen halte ich es mehr mit der Lebensphilosophie.  Die Lebensphilosophie stellt Fragen wie: Wer bin ich eigentlich? Wie bin ich eigentlich? Bin ich glücklich oder will ich ein besseres Leben führen? Was will ich? Und warum und wieso? (siehe auch Kant)

Sammelbezeichnung Lebensphilosophie >>>> Bedeutende Vertreter der Lebensphilosophie und Philosophen, die dieser Richtung zumindest nahe standen, sind: Gründer der Lebensphilosophie Kierkegaard, Schelling, Schopenhauer und Nietzsche n.D. : Henri Bergson, Maurice Blondel, Wilhelm Dilthey, Hans Driesch,
Rudolf Christoph Eucken, Jean Guyau, Ludwig Klages, Georg Simmel, Oswald Spengler, Ernst Troeltsch u.a.

Wenn nichts mehr hilft

Und wenn nichts mehr hilft, kommt die Gute Schwester und tröstet.

Die Matrix der Kindheit

Abstrakt

Kindheit kann Schatten werfen – und das Leben auch von Erwachsenen verdüstern und stören, weil viele mit den Eltern noch im Unfrieden sind. Die Matrix ist dein Ur-Code.

Am Wasser am Wald Abendstimmung am See

Und im weiteren Leben geht es genauso weiter:
Still und leise, aber stetig nehmen die Depressionen in den Industriestaaten zu. Sie sind eine heimliche, stille Volkskrankheit geworden.

Depression ist heute die massenhafte Reaktion auf zu schnelle Veränderungen – weltweit.

Wer keine Zeit mehr hat das Wesentliche zu sehen, zu fühlen und auch zu leben, dem liegt die unbearbeitete Kindheitsmatrix wie ein Mühlstein am Hals.

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Das Gute sehen Das Gute liegt so nah

Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Wöschbacher Feldwege Wöschbacher Feldwege

Das Glück, so empfinden viele Menschen, ist vor allem da, wo man selbst gerade im Moment nicht ist. Auf einer Urlaubsinsel vielleicht, auf einem Kreuzfahrtschiff oder…Was hier ist, vor Ort, im Moment, ist doch meist nur der schnöde Alltag. Die meisten Menschen reagieren nur noch auf das “Außergewöhnliche”, auf das Spektakel oder Spektakuläre. Selber freue ich mich immer wieder, wenn ich wirklich “neue Wege” gegangen bin, die ich tatsächlich noch nie gelaufen bin. Da gibt es noch so viel Neues zu entdecken in nächster Umgebung.

”Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.”
(Wilhelm Busch)

Es kommt nicht darauf an, weit weg zu fahren, sondern zu lernen, das Glück zu ergreifen im Hier und Jetzt. Glück braucht nicht unbedingt die weiten Reisen, die fernen Länder oder Kontinente. In diesem Sinn sind diese Bilder aus dem vertrauten Umland zu sehen. Jedenfalls genieße ich sowohl meine Wanderungen und im nachhinein meine Bilder. Davon abgesehen, bei den vielen Idioten die auf den Straßen unterwegs sind, zieht es mich nicht mehr in die Ferne und auf weite Reisen.

Da steht meine Hügelhupferrollkugel Da steht meine Hügelhüpferrollkugel vor dem Hintergrund des Wössinger Golfplatzes.
Man sollte schätzen, was man hat bzw. wo man lebt. Denn das „Gute liegt so nah“. Man verkennt oft die Schönheit der eigenen Umgebung. Man vergisst zu schnell die Besonderheit der eigenen Region. Schon immer habe ich liebend gerne die Landkarten studiert. Habe auch eine kleine Handbibliothek über den Kraichgau, Nordbaden, Baden-Württemberg, Odenwald und Schwarzwald.
„Der Mensch hat immer eine Heimat und wär es nur der Ort, wo er gestern war und heute nicht mehr ist.” Obwohl es mich auch schon fortgezogen hat, nach so langer Zeit , nach 47 Jahren die ich hier lebe und zugebracht habe, ist mir die Gegend doch vertraut und erscheint mir oft als Heimat.
Immer mehr in kürzerer Zeit erleben, immer weiter weg, immer exotischer ist zwar des deutschen Michels Trend, er ist Reiseweltmeister, aber zufriedener ist er dadurch nicht. Mich freut es in der Urlaubs- und Reisezeit immer, wenn dann noch weniger Verkehr ist und man noch weniger Menschen in der Natur begegnet. 🙂

Nur mal so nebenbei bemerkt…

Die Last abgeschüttelt Das Joch der Arbeitsfron ist abgeschüttelt

Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an
Mit sechsundsechzig Jahren, da hat man Spaß daran
Mit sechsundsechzig Jahren, da kommt man erst in Schuss
Mit sechsundsechzig ist noch lange nicht Schluss

Peter Alexander, 1988 –
https://www.youtube.com/watch?v=an1e8DC6QY4

mit 66 Jahren

Erinnerung:
Drunt auf der grünen Au (Peter Alexander)
https://www.youtube.com/watch?v=7lWBFGOqdcQ

In solch einem Klassenzimmer mit solchen Bänken bin ich
in Obrigheim a.Neckar in der Grundschule noch gesessen.
(Nostalgie pur)
Ja, solch einen Lehrer hätte man ja gerne gehabt. 😉

“Ihr werdet euch noch wundern, wenn ich erst Rentner bin
Sobald der Stress vorbei ist, dann lang ich nämlich hin, oh ho, oh ho, oh ho

Dann fön‘ ich äußerst lässig, das Haar, das mir noch blieb
Ich ziehe meinen Bauch ein und mach‘ auf ‚heißer Typ‘, oh ho, oh ho, oh ho…)
Udo Jürgens: Mit 66Jahren…
https://www.youtube.com/watch?v=KoKZy3UzKY4

Schon eine Weile her

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Guten Tag Herr Unke!
Über die Page \”warum wir krank werden\” bin ich auf Ihre Page aufmerksam geworden. Sie haben unglaublich gute Gedanken und ich werde mich intensiv mit Ihrer Seite auseinandersetzen, weil Sie offenbar zu der Sorte Mensch gehören, die sich mehr Gedanken macht als der Mainstream der restlichen Menschheit – leider sind solche Menschen eher selten anzutreffen…
schreibt mir eine Leserin aus der Schweiz zu meiner Matrixwelt

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Woher kommt es denn, daß du und Tausende, die vielleicht nicht einmal von materiellen Sorgen bedrückt werden, sich nicht restlos glücklich fühlen? Doch nur, weil sie alle ihr Steinchen im Schuh     haben.
Wenn du glücklich werden willst, mußt du Einkehr halten, dich hinsetzen
am Wegrand und Besinnung in dein Leben bringen, ehe du auf deiner
weiteren Lebenswanderung sinnlos weitertaumelst. Besinnung, Sammlung, Ruhe – das ist es, was dir und Tausenden fehlt, die das Glück, den Lebenserfolg, die ungetrübte Lebensfreude schon immer gesucht , aber nie gefunden haben.

Rheinfahrt im August

Zeit meines Lebens habe ich mich mit diesen Themen, diesem Suchen auseinandergesetzt. Mir immer wieder die Fragen gestellt, Was ist Glück? Was bedeutet für mich Glück? Welche Wege gibt es zum Glück? Was ist der Lebenssinn? Wie gebe ich dem Leben Sinn und Richtung? Aber immer wieder kommen auch periodisch die Zweifel und die Fragen auf, warum werden wir krank, was hält uns gesund und was ist Gesundheit und Krankheit überhaupt? Aus aktuellem Anlaß und Betroffenheit, denke ich insbesonders über Gesundheit und Krankheit wieder intensiver nach.

septembermaulbronngem2010030

“Gesundheit erbitten sich die Menschen in ihren Gebeten von den Göttern; dass es aber in ihrer Hand liegt, diese zu erhalten, daran denken sie nicht. Indem sie vielmehr durch Unmäßigkeit das Gegenteil davon bewirken, werden sie durch ihre Begierde selbst zu Verrätern an ihrer Gesundheit.”
(Demokrit 460 v Chr.)

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„Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will,
für den ist kein Wind der richtige.”
(Seneca)

Wie findet man heraus, welche Häfen man in seinem Leben anlaufen will, welche Wege man beschreiten möchte, wofür man leben will, welche Ideale und Träume man gerne verwirklichen möchte?

Abstrakt

Das Rätsel des Lebens

Hügelhüpfersaison wird eröffnet

Mein Hügelhüpfer Mein Hügelhüpfer steht bereit und kann es nicht abwarten…

Die Wanderung

Lustig, auf, der Kapuziner,
Unser kleiner Wettermann,
Macht mit bloßem Kopf den Diener,
Nimmt den guten Morgen an,
Gutes Wetter fühlt er tagen,
Und die leichten Schritte tragen
Uns so lustig auf das Land.
Ein Schritt gegangen, dreie gesprungen,
Wie es die Grillen uns vorgesungen.

Keiner wird sich heut bedecken,
Scheint die Sonne noch so warm,
Duft’ger Wind strömt aus den Hecken,
Wischt die Stirne ohne Harm,
Neben mir ist hier ein Wehen,
Wie beim Blitz und Tanzes Drehen.
Ein Schritt u.s.w.

Guten Morgen sag’ ich täglich,
Doch versteh’ ich es nur heut,
Weil mir Lustigkeit unsäglich
Füllt mit Luft die Brust so weit,
Wer der Früheste gewesen,
Hat die kühlste Zeit erlesen.

(Arnim Werke, • Die Wanderung
Entstanden zwischen 1806 und 1808. Erstdruck in dieser Sammlung.)

Blick auf Weingarten Blick auf Weingarten

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Bild  mit einer alten Kamera Mai 2005 – wir wollen es endlich blühend – Wössingen