Nachtgedanken 74

nachtgedanken2-160-1

«Die meisten leben nicht, sondern existieren nur mehr, sei es als Sklaven des ‹Berufs›, die sich maschinenhaft im Dienste großer Betriebe verbrauchen, sei es als Sklaven des Geldes, besinnungslos anheimgegeben dem Zahlendelirium der Aktien und Gründungen, sei es endlich als Sklaven großstädtischen Zerstreuungstaumels; ebenso viele aber fühlen dumpf den Zusammenbruch und die wachsende Freudlosigkeit.»

Unlust + Frust

“Die Mehrzahl der Zeitgenossen, in Großstädten zusammengesperrt und von Jugend auf gewöhnt an rauchende Schlote, Getöse des Straßenlärms und taghelle Nächte, hat keinen Maßstab mehr für die Schönheit der Landschaft, glaubt schon Natur zu sehen beim Anblick eines Kartoffelfeldes, und findet auch höhere Ansprüche befriedigt, wenn in den mageren Chausseebäumen einige Stare und Spatzen zwitschern”
(Ludwig Klages: Mensch und Erde)

Naturverbundenheit

natürliche Landschaft natürliche Landschaft, ursprüngliche Wege

”Wer die Natur liebt, dessen innere und äußeren Sinne stehen noch wahrhaft
im Einklang miteinander; er hat sich den Geist der Kindheit bis ins Mannesalter
erhalten. Sein Umgang mit Himmel und Erde wird Teil seiner täglichen Nahrung…
Nicht alleine die Sonne oder der Sommer zollen ihren Freudentribut, sondern
jegliche Stunde und Jahreszeit; denn jede Stunde und jeder Wechsel entspricht
einer anderen Geistesverfassung und bestätigt sie.”
(Ralph Waldo Emmerson: Die Natur – 1990, S.88)

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 025 Kraichgauer Naturlandschaft bei Obergrombach

Hügellandschaft Richtung Jöhlingen

Für mich ist diese “Einfachheit” der Landschaft, diese unspektakulären Feldwege
trotzdem immer wieder ein erhabenes Erlebnis im Sinne von Martin Heidegger und seinem: Der Feldweg (Klostermann Verlag – bebilderte Sonderausgabe – 4. Auflage 2010)

”Dieselben Äcker und Wiesenhänge begleiten den Feldweg zu jeder Jahreszeit mit einer stets anderen Nähe” (s.o.)

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 046 Blick auf die Obergrombacher Weinberge und weitere Lieblingswege

”Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen. Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein langes Gedeihen.” (w.o.)

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 048 Feldweggedanken

”Die Weite aller gewachsenen Dinge, die um den Feldweg verweilen, spendet Welt.”
(Martin Heidegger: Der Feldweg – S. 17)

Januar 2016 - 29 - Olymp 810 - Wö-Pfaffb-Jöhl 019 unscheinbarer Feldweg auf Wössinger Gemarkung

Wer keinen “Draht” dafür hat, wer keinen Sinn dafür entwickelt hat, dem gibt es in der Tat nicht viel. Dieser Mensch geht achtlos an so Vielem vorbei, nicht zuletzt auch an seinem eigenen Leben. Er lebt es nicht selber, sondern er wird gelebt.

Auf Wanderschaft auf Lieblingswegen

Auf Wanderschaft Auf Obergrombacher Gemarkung unterwegs

Das Wetter war zwar wirklich nicht toll. Grau in grau lag Hochnebel über der Landschaft. Mit 6° C war auch keine Überhitzungsgefahr gegeben. Trotzdem tat es mir sehr gut so langsam wieder in den Wanderungsmodus zu gelangen.

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 026 Allein die Grüntöne sind schon angenehm für das Auge

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 039 Blick auf Obergrombach

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 047 Diese weitläufige sanfte Hügellandschaft (Kraichgau) liebe ich

Februar 2016 - Olymp 810 - Obergromb KlKap 042 Blick in die Rheinebene – da sieht man genau wie diesig es besonders dort war.

Auf Wanderschaft 4  Auf jeden Fall einer meiner Lieblingswege

Anschließend ein deftiges Vesper und später ein schönes warmes Bad, was will der Mensch noch mehr… 🙂

In der Welt ist es trübe

Lampe gr
Es fehlt in der Welt am Licht

In der Welt ist’s trübe
unser vielgepriesenes Spezialistentum hat nichts “zum Leuchten” gebracht.
Das gilt für die Psychologen und Psychotherapeuten ebenso wie für die (kirchlichen) Seelsorger und einen großen Teil der Mediziner. Alle halten sich für geeignet und mächtig, anderen helfen zu können. Leider bleibt es häufig Stückwerk. Denn es fehlt am “Licht”. Sie alle “leuchten” nicht – oder zu wenig. Was zum Teil – aber wirklich nur zum Teil – auch an den mangelhaften, kopflastigen Ausbildungsgängen liegt sowie an dem (angelernten und angewöhnten) Allmachtswahn, auch wenn der – wie H.E. Richter meint – eher der Kompensation eines umgreifenden Ohnmachtsgefühls dienen soll. [*] Die, die dies trifft, die letztlich Leidtragenden, die so immer noch mehr “Leid tragen” müssen, sind immer die anderen.

Bunkerwelt Bunkerwelt = Bücherwelt

Wir leben in einem Zeitalter, in dem vieles von Wissenschaft und Technik bestimmt wird. Wohl das größte Unheil, das uns daraus erwuchs, war, den Menschen oder sich selbst zum Maß aller Dinge zu machen. “Allmachtskomplex” nannte es Horst Eberhard Richter 1979. Geändert hat sich dadurch nichts. Schon gar nicht zum Besseren. Wie unsere jetzige Verfaßtheit und Situation der Weltlage einmal mehr sehr deutlich zutage treten läßt.

Und es ist auch kein Trost, wenn Thure von Uexküll formuliert: “Was ist Wissenschaft? – Ein Irrtum von gestern!”

Im Zeitalter des Technokratiefaschismus hat die Humanpsychologie und Humanmedizin schlechte Karten

Der Begriff der Seele bereitet den Psychologen so große Schwierigkeiten, daß sie ihn am liebsten loswerden möchten.

Psychologie-Lehrbücher lesen sich meistens eher als technische Betriebsanleitungen denn als Fachbücher über das Menschsein..

[*] Horst Eberhard Richter beschreibt die moderne westliche Zivilisation als psychosoziale Störung. Er analysiert die Flucht aus mittelalterlicher Ohnmacht in den Anspruch auf egozentrische gottgleiche Allmacht. Er verfolgt den Weg des angstgetriebenen Machtwillens und der Krankheit, nicht mehr leiden zu können. Die Überwindung des Gotteskomplexes wird zur Überlebensfrage der Menschheit und der Gesellschaft. [3]

Bunkerwelt
Humanistische Psychologie ist die Bezeichnung für eine Schulrichtung der Psychologie, deren wichtigster Begründer A. Maslow war.

schreibmapperot_160

….

Das Hauptanliegen der HP, als sogenannte dritte Kraft in der Psychologie, ist die Psychoanalyse und den Behaviorismus zu ergänzen, da keine dieser anderen Schulen dem Verständnis einer gesunden und schöpferischen Persönlichkeit gerecht wurden. Es war zu sehen, daß eine solche Persönlichkeit Lebensziele und Werte nicht wegen eines Bedürfnisses nach “Homoeostase” verfolgte, wie es die moderne Psychoanalyse lehrte, sondern mit dem Ziel der “Selbstverwirklichung” (E.Fromm, K. Horney) und “Selbstaktualisierung” (K. Goldstein, Maslow) oder “Selbsterfüllung” wie es Bühler nannte und dies in Untersuchungen menschlicher Lebensläufe demonstrierte. Auch Carl R. Rogers war einer der Wegbereiter der HP. Bis dahin hatten Psychoanalytiker ihre therapeutischen Maßnahmen mehr als okkulte Kunst angesehen, in die nur Eingeweihte Einblick nehmen durften. Nicht zuletzt durch Rogers war Psychotherapie nun nicht mehr länger ausschließlich eine psychiatrische Methode mit dem Ziel, psychische Erkrankungen zu heilen.

Glück ist ein Wechselspiel

Januar 2016 - WösWaldEselweg 023 Ich gestehe: Ich bin ein Glückspilz   🙂  Und dafür bin ich unendlich Dankbar

 

Glück ist das komplizierte Wechselspiel
zwischen dem, was wir haben und dem, was wir wollen. Wenn wir alles haben können, was wir wollen, erlahmen Kreativität und Neugier – die selbst wieder wichtige Glücksfaktoren sind. Wenn wir nichts von dem erreichen, was wir anstreben, sind wir frustriert oder verschwenden immer neue Zeit und Energie an vielleicht falsche Ziele. Glück entsteht aus der gelungenen Balance zwischen unseren Ansprüchen und Möglichkeiten – eine Balance, die vorwiegend in der Gegenwart geleistet werden muß: Wer zu sehr auf zukünftige Ziele fixiert ist oder zu häufig über verpaßte Chancen grübelt, verliert diese Balance leicht.

Glückskäfer

Glückskäfer

Mehr Glück  – wie Verstand!
Manchmal schon, im Nachhinein betrachtet habe ich wirklich immer einen sehr zuverläßlichen Glücksengel an meiner Seiter gehabt. Dafür bin ich auch sehr dankbar und sehe dies alles nicht als selbstverständlich an.

Natürlich war es für mich auch ein langer Erkenntnisweg, um zu begreifen, daß das Glück nicht in den materiellen Dingen liegt, sondern im eigenen Innern gefunden werden muß.

Der englische Philosoph John Stuart Mill hat diese zwei Möglichkeiten am eigenen Leibe erprobt. Als junger Mann jagte er dem Glück nach, war aber todunglücklich und dachte sogar an Selbstmord, bis er schließlich erkannte: „Nur die sind glücklich, die sich auf etwas anderes als ihr Glück konzentrieren… Die Freuden des Lebens reichen aus, um es zu einer angenehmen Sache zu machen, wenn wir sie en passant mitnehmen, anstatt sie zu unserem Ziel zu machen… Sobald Du Dich fragst, ob Du glücklich bist, hörst Du auf, es zu sein“.

brunnen_160

Brunnen der Erkenntnis

Glückliche Menschen finden und stiften in ihrem Leben viele kleinere Anlässe, sich wohlzufühlen und sich zu freuen – und dies tun sie kontinuierlich.
Wer sich dagegen zu sehr auf die wenigen „Großereignisse“ des Glücks konzentriert, vielleicht über lange Zeit auf sie hinarbeitet – unter Vernachlässigung der Glücksmomente (Das kleine Glück des Alltags) – dessen Glücksbilanz schließt häufig negativ ab.

Buchausschnitt.jpg

Bücherwelt = Wissenswelt

Bücher und Literatur zur Glücksphilosophie auch ein Teilgebiet meiner Interessen und Bibliothek. Ein kleine Literaturauswahl:
1. Seligman, M.P.  : Der Glücks-Faktor
2. Klein, Stefan  : Die Glücks-Formel – Rowohlt Verl.  10. Aufl. 2002
3. Krüger Tarr, Irmtraud  : Vom leichten Glück der einfachen Dinge  – Herder Verl.Freiburg  1998
4. Jopp, Klaus E.  : Positiv denken – zufrieden leben  – Weltbild Verl. Augsburg  o.J.

Schöner Herbsttag lockte mich raus in die Natur

Herbstfarbenpracht War wirklich ein schöner Herbsttag gestern am Samstag

Oktober 2015 - 31 - Olymp 810 - Wös12MorgWöschb 009 Bin mal wieder einen meiner Lieblingswege gelaufen von Wössingen nach Wöschbach und zurück

Baum im Herbst

Noch ringt verzweifelt mit den kalten
Oktobernächten um sein grünes Kleid
mein Baum. Er liebt’s, ihm ist es leid,
Er trug es fröhliche Monde lang,
Er möchte es gern behalten.

Und wieder eine Nacht, und wieder
Ein rauher Tag. Der Baum wird matt
Und kämpft nicht mehr und gibt die Glieder
Gelöst dem fremden Willen hin,
Bis der ihn ganz bezwungen hat.

Nun aber lacht er golden rot
Und ruht im Blauen tief beglückt.
Da er sich müd dem Sterben bot,
Hat ihn der Herbst, der milde Herbst
Zu neuer Herrlichkeit geschmückt.
(Hermann Hesse)
(Quelle:
http://gedichte.woxikon.de/herbstgedichte/123

Hermann Hesse:
Der Weg zu sich selbst

Oktober 2015 - 31 - Olymp 810 - Wös12MorgWöschb 010 Wunderbar diese Farbenpracht

Wohin? Wohin des Wegs einsamer Menschenwanderer?

Oktober 2015 - 31 - Olymp 810 - Wös12MorgWöschb 013 Blick nach Stein

Am Horizont, über den Bergen und in den Tälern war es doch schon diesiger , weil ich auch schon später dran war, es ging auf den Abend zu.

Oktober 2015 - 31 - Olymp 810 - Wös12MorgWöschb 020 Wunderbar das Licht- und Farbenspiel

Oktober 2015 - 31 - Olymp 810 - Wös12MorgWöschb 023 Trotz Sonne war es doch recht frisch. es war auch ein auffrischender Wind.
Leider waren für meinen Geschmack viel zu viele Menschen unterwegs.

Wunderschöner Frühlingstag im Garten

Draußenzeit Heute war kein Büchertag und auch kein Drinnen-Bunker-Tag

Da bin ich zeitig raus in den Garten. Nur viel geschafft habe ich nicht.

Märchengarten 2 Märchengarten

natürlicher Garten Unser natürlicher Naturgarten

 April 2015 - 14 - Olymp 810 - Garten Bunker 024 von meinem Sitzplatz ausgesehen

Blühgarten War herrlich heute – habe entzückt dem Vogelgesang gelauscht und dem munteren Treiben zugeschaut, dabei ist mir die Arbeitslust abhanden gekommen 😆

Freitag der 13…

ausrzeichen01_160
Da habe ich erst einmal keinen Schritt aus dem Haus gemacht. 😆
Erst am späten Nachmittag ward ich draußen gesehen 😉

Terrassenwelt Klein-Lena hatte heute ihre Freundin zu Besuch bei uns, da war planschen und spielen angesagt. Es war von der Wärme her auch angenehmer, wie an den Tagen mit brütender Hitze und trotzdem schön warm (29° C Höchsttemperatur im Mittel aber 26° C)

Terrassenwelt 2 Faulenzertag

Juni 2014 - 13 - Fuji - Haus-Hof-Garten-Bunker 073 Die Arbeit kann warten

Bunkerwelt Wenn es mir zu warm ist wird hier gearbeitet – im Bunker ist es dann schön kühl

Lebensphilosophie Lebensphilosophie ist angesagt

Nimm dir Zeit…

April 2014 - 25 - Olymp 810 - JöhlVogelP   Lena 034

Die Zeit ist nur ein
leerer Raum, dem
Begebenheiten,
Gedanken und
Empfindungen erst
den Inhalt geben.
(Wilhelm von Humboldt)

Freiflug

Dreifach ist der Schritt der Zeit;
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.
(Friedrich von Schiller, 1759 – 1802)

Symboleinheiten

Was ist überhaupt Zeit?
Wie geht man sinnvoll mit Zeit um?

Ich brauchte sehr viel Zeit, um zu lernen
Ich brauchte schon seit jeher viel Zeit,
um mich selber zu finden und zu sein.
Ich bräuchte noch viel mehr Zeit
für meine vielen Interessengebiete.

Zeit und Perspektive

Die Frage der persönlichen Entwicklung und der Lösung
der eigenen Probleme ist in hohem Maß auch
eine Frage des Zeithabens und Zeitnehmens.

Sieh das Gute liegt so nah

langer Schatten

Wirke was du kannst…

Da wo du bist,
da wo du bleibst,
wirke, was du kannst,
sei tätig und gefällig,
und laß dir die Gegenwart
heiter werden….
(Johann Wolfgang von Goethe)

Deswegen werde ich / wir an den Ostertagen auch nicht in der Gegend herumfahren d.h. keine Kurzurlaubsreise unternehmen. Für viele Menschen ist dies ein regelrechter Zwang geworden.

Glücksmomente

Glücksmomente

Glück

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer der gefunden,
der sich seines Lebens freut.
(Verfasser unbekannt – zitiert
nach “Der grüne Wink – Kalender 2010
von Gärtner Pötschke)

April 2014 - 10 - Olymp 810 - SpZg Wö-12 Morgen - Wöschb 002 Blick auf Bauernsiedlung Sallenbusch

Glück hat der gefunden der zufrieden ist mit seinem Leben, seinem Los. Ja, der Mensch der in sich ruht, kann mit sich und der Welt im Reinen sein und strahlt Zufriedenheit aus. Wenn ich unterwegs bin und es begegnen mir Menschen, schaue ich diesen Menschen ins Gesicht und grüße gewöhnlich freundlich. Nicht Wenige grüßen freundlich zurück, oft zeitgleich und freuen sich sogar. Es gibt aber auch genug Menschen, die griesgrämig in die Welt schauen und auch nicht grüßen.
Jedenfalls habe ich mich dieser Tage wunderbar gefühlt und das Wetter und das Wandern genossen. Es ist einfach herrlich dieses unverhofft schöne Frühjahr und die Natur zu erleben. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit dies so erleben zu dürfen.

Blick in Richtung Walzbachtal Blick in Richtung Walzbachtal

Glück und Zufriedenheit

Es grünt so grün

Frühling

Du schöner Frühling, o, wie lieb‘ ich dich!
Mehr als der Bräutigam die holde Braut;
Er weiß, sie wird ihm einstens angetraut,
Doch ich muß lieben dich mit Furcht und Beben,
Kaum da, fliehst du mit Windesschnelle mich
Und nimmst mir mit, das kaum erweckte Leben –
Du schöner Frühling, o, wie lieb‘ ich dich!
(1. Strophe  Frühling von Marie Luise Büchner)

Wunderbarer Frühling
Farbenrausch in der Natur

Wunderbarer Frühling II
Frühling

Der Frühling ist kommen, die Erde erwacht,
Es blühen der Blumen genung.
Ich habe schon wieder auf Lieder gedacht,
Ich fühle so frisch mich, so jung.
Die Sonne bescheinet die blumige Au‘,
Der Wind beweget das Laub.
Wie sind mir geworden die Locken so grau?
Das ist doch ein garstiger Staub.
Es bauen die Nester und singen sich ein
Die zierlichen Vögel so gut.
Und ist es kein Staub nicht, was sollt‘ es denn sein?
Mir ist wie den Vögeln zu Mut.
Der Frühling ist kommen, die Erde erwacht,
Es blühen der Blumen genung.
Ich habe schon wieder auf Lieder gedacht,
Ich fühle so frisch mich, so jung.
(Adelbert von Chamisso)

Am kleinen Bach
Die Jahreszeit Frühling macht mich froh, beim Anblick all dieser Herrlichkeit in der Natur durchströmen mich Glücksgefühle. Doch der Frühling macht mich oft auch unruhig und manchmal sogar melancholisch.

Nichts Besonderes

Blick auf Wössingen

Blick auf Wössingen

Glück und Zufriedenheit muß man nicht in endlosen Fernen und unendlichen Höhen suchen. Glück finden wir auch nicht in spektakulären Aktionen oder Ereignissen.
Unser Sonntagsspaziergan fand schnöde und einfach in Wössinger Flur und Wald statt.

Notizblatt_160

Meine Lebensmaxime:

Es ist besser, gelassen auf Stroh zu liegen, als auf
einem goldenen Stuhl an einer üppigen Tafel
seine Ruhe zu verlieren.
(Epikur)

Bescheidenheit in der Weite

Bescheidenheit, Besonnenheit und Natürlichkeit sind Fremdwörter geworden.

Auf der Flucht vor sich selbst

zeitstresssanduhrdeslebens_15-2

Der heutige Massenmensch hat die “Kunst des Müßiggangs” verlernt. Allein schon der Begriff ist für ihn negativ besetzt. Er kennt nicht mehr die Heilkraft der Stille. Die Qualität unseres alltäglichen Befindens in einer schnelllebigen, streßgeplagten Umwelt hängt weitgehend von unserer Fähigkeit ab, gelegentlich wirklich “abschalten” zu können – in heilsamen Momenten der inneren Stille zu unserer Mitte zurückzufinden, um uns dort zu regenerieren. Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor sich selbst.

Das überlegte, das bedachte, das betuliche und beschauliche Handeln und Denken ist verloren gegangen. Aktuell wieder in den Städten zu beobachten. Auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken, hetzen und huschen sie wieder irrsinnig durch die Straßen.

Mann-im-wasser
Eine Gesellschaft ertrinkt im Streß und in der Warenflut

Vögel der Freiheit

Der Freiheit entgegen Vögel der Freiheit singen nicht nur von der Freiheit, sie fliegen ihr entgegen, ja sie fliegen in die Freiheit.

vogelfroehlich_155
Es gibt Vögel, die sitzen in einem Käfig gefangen, und dennoch singen sie. Aus diesem Grunde hatten wir früher auch einmal Singvögel im Käfig. Wellensittiche und Kanarienvögel. Irgendwie meinte ich es sei schön, wenn so ein kleiner Kanarienvogel sein Lied schmettert. Aber so richtig davon überzeugt war ich nie, daß diesen kleinen Piepmatzen das Käfigleben gefällt. Die Wellensittiche sah ich immer in Australien in der Natur, wie sie eigentlich richtig leben, vor mir. Als wir dann auch noch mehrmals Pech hatten mit neuen Vögeln, sagte ich irgendwann, Schluß damit. Vögel müssen in der freien Natur leben, wir Menschen dürfen nicht so eigensüchtig sein und nur zum eigenen Ergötzen Vögel in Käfigen halten. Oskar wollte ja auch nicht so sein ganzes Leben verbringen. Lieber füttern wir unsere einheimischen Vögel im Winter, wenn es denn erforderlich ist.

Du warst ein fröhlicher zwitschernder Vogel, und nun sitzt du mit einem gebrochenen Flügel.
So ergeht es vielen Menschen. Alles ist festgefahren, alles ist dunkel wie in einer schwarzen Nacht. Wie ein Alptraum liegen die Schatten der Vergangenheit über dem Leben. Die Matrix der Vergangenheit und der Emotionen, rumoren im Unbewußten hartnäckig weiter. Manchmal weißt du nicht mehr, ob du noch leben willst. Aber du darfst nie die Hoffnung aufgeben, irgendwann siehst auch du wieder Licht am Ende des Tunnels. Wie heißt es so schön: Wenn du meinst, es geht nicht mehr weiter, kommt von irgendwo ein Lichtlein her, ein Hoffnungsschimmer scheint dir auf. Dein Geist ist stärker, stärker auch als dein Leib. Dein Geist zündet wieder ein Licht an, vielleicht erst einmal ein kleines Licht, aber du siehst wieder etwas.
Immer ist ein Weg da. Du mußt ihn nur wieder beschreiten, den Weg deiner Hoffnungen und Träume. (aus unserer ehemaligen HP MP-Netz —> Augenblicke der Freiheit)

Nachtgedanken XXI

bannernachdenkliches
Am Anfang steht die Frage

“Was ist der Ursprung der Welt?”
“Was ist wahr?”
“Was ist der Sinn des Seins?”
“Welche Stellung hat der Mensch in der Welt?”
kennzeichnen den Anfang der Philosophie.

spitzweg002_160

Wer sich sein Leben lang von der Schule über den Beruf bis in das Alter nur dem Trott des Alltags, der Einbahnstraße des täglichen Sollens, unterwirft, der wird niemals philosophieren, denn er fragt nicht. Er fragt nicht nach dem Sinn seiner Existenz, sondern lebt nur dahin, ohne die Bestimmung des Menschen aufzunehmen, das eigene Sein zu gestalten, der Strecke zwischen Geburt und Tod einen Sinn zu geben, und wenn es vielleicht nur der wäre, nach diesem zu fragen.
Er läuft tagein, tagaus im Hamsterrad des Lebens, er strampelt sich ab und kommt doch niemals auf einen “grünen Zweig”
Den Dingen auf den Grund gehen heißt in diesem Fall:
”Die Dummheit liegt nicht primär in der menschlichen Natur. Sie wird den Menschen systematisch aufgezwungen durch Tradition, Erziehung, Schule und Medien. Wobei Herrschaftsinteressen eine wesentliche Rolle spielen (halt du sie dumm, ich halt sie klein). Man braucht die menschliche Dummheit, um den gesellschaftlichen Staus quo aufrechtzuerhalten.” (Philosophie für den Alltag) Das ist das alte Spiel der Untertanen mit den Obertanen und den Hintertanen. Es läuft heute noch genauso ab wie früher, darin hat die Menschheit nichts dazu gelernt.

Gelassenheit ist Trumpf

Couch Ruhe Philosophische Gelassenheit ist mir ein ernstes Anliegen

Für den Schüler des Tao ist Gelassenheit das menschliche Mitschwingen mit dem natürlichen Lauf der Dinge und der Einklang mit dem geistigen Weg des Tao, das ohne Unterschiede und ohne Bezeichnung ist. Jedes Ding hat ein inneres Wesen, und wer dieses in einem vollkommen ruhigen Gemüt erfaßt, bringt seine eigenen Fähigkeiten unmittelbar mit den Gegenständen und Bewegungen in Beziehung und schwingt mit in ihrem Rhythmus.

Waldwege

Die Gelassenheit lebt das Heute und kümmert sich nicht um das Morgen. "Im Heute versucht der Mensch, was immer er tut, mit Gelassenheit zu verrichten", ist ein buddhistischer Spruch.

So angenagt…

November 2013 - 01- Olymp 810 - Werrabronn Wald 003

So angenagt und “verfolgt” fühle ich mich irgendwie auch.
An diesem Tag fühlte ich mich überhaupt nicht so gut.
Weiß der Kuckuck was das wieder war. nachdenk
Fest steht, die letzten Winter, besonders die Monate
November und Dezember sind mir überhaupt nicht bekommen.
Jedenfalls fing der November zünftig an, denn das Wetter war
nicht berauschend, nun gut, es hätte noch schlimmer sein können,
aber gelaufen bin ich heute nicht und mit auf die Messe gehen in Karlsruhe
wollte ich auch nicht, null Bock!!! Beide Enkelinnen waren zwar enttäuscht..
Aber viel gelesen und nachgedacht hatte ich.

wunderbarer Wandertag

Herbstwanderung 1

Bei wunderbarem Oktober- und Wanderwetter sind wir im Obergrombacher Wald und den Weinbergen gewandert. Klein-Lena hatte heute wieder Freundinnenspieltag und somit hatten Oma und Opa Zeit zum Wandern.

Herbstwanderung 2
in den Obergrombacher Weinbergen

Herrlicher Herbsttag
Je länger wir unterwegs waren um so schöner wurde das Wetter

Herrlicher Herbsttag
In der Sonne war es schön warm (es waren wieder 24° C)

Eine kleine Nachtgeschichte

buch7

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagsglut durch die staubigen Gassen von Keshan.
Der Vater saß auf dem Esel, den der Junge führte.
„Der arme Junge“, sagte da ein Vorübergehender. „Seine kurzen Beinchen versuchen mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten. Wie kann man so faul auf dem Esel herumsitzen, wenn man sieht, daß das kleine Kind sich müde läuft.“
Der Vater nahm sich dies zu Herzen, stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.
Gar nicht lange dauerte es, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme: „So eine Unverschämtheit. Sitzt doch der kleine Bengel wie ein Sultan auf dem Esel, während sein armer, alter Vater daneben herläuft.“
Dies schmerzte den Jungen und er bat den Vater, sich hinter ihn auf den Esel zu setzten.
„Hat man so was schon gesehen?“ keifte eine Frau, „Solche Tierquälerei! Dem armen Esel hängt der Rücken durch, und der alte und der junge Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus, als wäre er ein Diwan. Die arme Kreatur!“
Die Gescholtenen schauten sich an und stiegen beide, ohne ein Wort zu sagen, vom Esel herunter.
Kaum waren sie wenige Schritte neben dem Tier hergegangen, machte sich ein Fremder über sie lustig: „So dumm möchte ich nicht sein. Wozu führt ihr denn den Esel spazieren, wenn er nichts leistet, euch keinen Nutzen bringt und noch nicht einmal einen von euch trägt?“
Der Vater schob dem Esel eine Hand voll Stroh ins Maul und legte seine Hand auf die Schulter des Sohnes.
„Gleichgültig, was wir machen“, sagte er, „es findet sich doch jemand, der damit nicht einverstanden ist. Ich glaube, wir müssen selbst wissen, was wir für richtig halten.“ (Frei nach N. Hodscha)

Eselkopf

Diese Geschichte war für mich sehr frühzeitig ein Wegweiser. Später dann noch Arthur Schopenhauer und mir war sonnenklar: Du mußt dein eigener Kompass und Wegweiser sein. Die Leute sehen die Welt aus ihrer Warte und können gar nicht wissen was mich bewegt und treibt.
Da fällt mir auch der Spruch ein: Wer lang frägt geht irr, den immer ein Elektromeister zu mir sagte, wenn ich ihn fragte, haben sie auch den Hausmeister gefragt ob sie dies dürfen…. 😆

In der Stille daheim

Eremitenklause

Ein glückliches Leben muß zum größten Teil
ein ruhiges Leben sein, denn wahre Freude
kann nur in ruhiger Atmosphäre gedeihen.
(Bertrand Russell)

In der Stille daheim

Sage dir immer:
Ich kann, wenn noch so einsam,
an allen Orten glücklich sein,
denn glücklich ist,
wer sich selbst ein glückliches
Los bereitet, das heißt:
gute Gemütsstimmung,
gute Neigungen,
gute Handlungen.
(Marc Aurel)

Sommerträume

Wolkenpracht

An die Wolken

Und immer wieder,
wenn ich mich müde gesehn
an der Menschen Gesichtern,
so vielen Spiegeln
unendlicher Torheit,
hob ich das Aug
über die Häuser und Bäume
empor zu euch,
ihr ewigen Gedanken des Himmels.

Und eure Größe und Freiheit
erlöste mich immer wieder,
und ich dachte mit euch
über Länder und Meere hinweg
und hing mit euch
überm Abgrund Unendlichkeit
und zerging zuletzt
wie Dunst,
wenn ich ohn` Maßen
den Samen der Sterne
fliegen sah
über die Acker
der unergründlichen Tiefen.

(Christian Morgenstern (1871-1914))

Ja, ja, wenn die Träume nicht wären…

Einerseits Klänge meiner Kindheit… Meine Eltern hatten eine umfangreiche Plattensammlung auch von solchen alten Melodien und Liedern. Einen Teil davon habe ich noch. So z.B. auch noch so alte Schellackplatten mit 78/min Umdrehung
(siehe Wiki Schellackplatte ). Titel wie > Die Fischerin vom Bodensee< oder >Der Mond hält seine Wacht< von Peter Alexander –

Andererseits spätere Sehnsuchtswelten, auf der Suche nach der idealen, heilen Welt kam ich zu Paul Gauguin – dem französischen Südseemaler. Meine Sehnsuchtswelt war damals Tahiti (Südseeinsel – ist eine Insel im Südpazifik, die politisch zu Französisch-Polynesien gehört. Aber dieses Paradies gibt es schon lange nicht mehr. Der westliche Konsumismus, der Kapitalismus hat all diese Welten zerstört und die Menschen korumpiert. Wutgif - comic

Gauguin war immer auf der Suche nach dem einfachen und natürlichem Leben.
… Im Juni reisten die beiden Maler (Gauguin und Charles Laval) weiter zu einem anderen vermeintlichen Paradies: „[…] ein schönes Land mit einem leichten und billigen Leben – das ist Martinique“, schrieb Gauguin an seinen Freund Émile Schuffenecker.

Gauguin und Tahiti: “”In Gauguins Vorstellung war Tahiti ein exotisches Paradies, wo er, ohne arbeiten zu müssen, ein ursprüngliches, glückliches und annähernd kostenfreies Leben würde führen können. Die „glücklichen Bewohner eines unbeachteten Paradieses in Ozeanien kennen vom Leben nichts anderes als seine Süße. Für sie heißt Leben Singen und Lieben“, schrieb er Ende 1890 dem dänischen Maler Jens-Ferdinand Willumsen.”” (zitiert nach Wiki)

Bild von Gauguin:  Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?, das testamentarischen Charakter hat.( Bild auf Wiki )
Siehe auch: Die Augen des Wolfes
(…, daß der Wolf lieber in Freiheit verhungere, als sich wie der Hund vom Menschen versklaven lasse.)
Gauguin war halt auch ein Wanderer zwischen den Welten.

Da steht er und steht und steht …

Mai 2012 - 26 - Olymp 810 - Bunker 002
Da steht er und steht nun schon einen Monat und nichts tut sich.

Mein neuer Drucker, ein Canon PIXMA MG 5250 Hatte ja erst einen
Epson Styles SX 125 Drucker gekauft, der nervt aber nur. Leider
hat mein ca. 7 Jahre alter Canon Drucker i 560 keine Lust mehr zum
drucken. Er läßt sich einfach mit keinem Trick der Welt mehr zur Arbeit
animieren, er meint es sei an der Zeit in Rente zu gehen. Fakt ist, der
Druckerkopf ist hinüber und einen neuen zu kaufen lohnt bei dem Alter
nicht mehr (würde rd. 75 € kosten)
Früher wäre es undenkbar für mich gewesen, etwas so lange anstehen zu
lassen und im Zweifel hätte ich eine ganze Nacht Arbeit drangehängt.
Seitdem ich aber die Altersschallmauer (60 J) durchbrochen habe, gehen
bei mir die Uhren anders. Erschwerend kommt hinzu, der Winter mit seiner
für mich bereit gehaltenen Wintererstarrung, ist zwar vorbei, der Frühling
hat mir aber eine nahtlos übernommene Frühjahrsmüdigkeit beschert. Zur
Zeit kann ich ohne Not und Gewissensbisse gut und gerne auch mal
10 Stunden an einem Stück herunterratzen (pennen). Die arge Schwüle
und ungewohnte Hitze der letzten Tage, tut ein übriges dazu und lähmt,
macht schlapp und lustlos 🙁

Mai 2012 - 20 - Olymp 810 - GaHoGem 022
Habe auch intensiv das Prinzip der Kontemplation (Rückzug auf sich selbst, Versenkung in sich selbst) praktiziert.

Das Buch vom Mönchischen Leben

„Da neigt sich die Stunde und rührt mich an
mit klarem, metallenem Schlag:
mir zittern die Sinne. Ich fühle: ich kann –
und ich fasse den plastischen Tag.

Nichts war noch vollendet, eh ich es erschaut,
ein jedes Werden stand still.
Meine Blicke sind reif, und wie eine Braut
kommt jedem das Ding, das er will.

Nichts ist mir zu klein und ich lieb es trotzdem
und mal es auf Goldgrund und groß,
und halte es hoch, und ich weiß nicht wem
löst es die Seele los…

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn. “
(Auszug aus obigen Buchtext -von Rainer Maria Rilke
Aus: Das Stundenbuch (1899)

Dieser Winter ist mir nicht so bekommen

Kistengeist

Besonders die Kälteperiode ist mir aufs Gemüt und die Gesundheit geschlagen. Kränkeln tue ich irgendwie immer noch so vor mich hin. Überhaupt scheinen mir die Winter nicht mehr so zu bekommen. In den letzten drei Winter setzte mir immer irgendwie etwas zu.
Nun geht es ja zumindest wettermäßig aufwärts, die Sonne scheint angenehm tagsüber und verbreitet angenehme Wärme. Nachts ist es ja noch frisch, Feuer brauche ich da noch.
In der Natur regt sich allerorten der kommende Frühling, die Vögel singen teilweise schon so schön. Mein Hofkübelgarten erwacht zu neuem Leben.

März 2012 neue Olymp 810 - Test 1 006

Nun wird es Zeit, daß auch bei mir der Lebenssaft in Wallung kommt. 🙁

März 2012 Gemischt 027
Die Terrassen- und Gartensaison geht so langsam los, gesonnt habe ich mich schon, nur mit der Arbeit komme ich nicht so richtig in die Gänge.

März 2012 Olymp 810 - Bunker-Test 005

Die Arbeiten an meinen Themen Lebensphilosophie gehen auch eher schleppend weiter. Bei allem Verdruß rennt mir aber die Zeit in
Windeseile davon.

Nicht so wichtig…

UnterwegsNach dem langen Winter ist bei mir Computer, Internet, Blog und bloggen nicht so wichtig. Bin viel unterwegs und draußen, drin war ich lange genug.
Wenn ich dann mal länger im Haus bin, ist mir lesen und schreiben wichtiger, Internet hat sich bei mir ‚abgenutzt‘.

Im Spiegel der Natur: „Ist ein Mensch nicht ziemlich genau beschrieben, wenn man hört, daß er gern zwischen gelben hohen Kornfeldern geht, daß er die Waldes- und Blumenfarben….“ (Friedrich Nietzsche).

April - 2011 - 15-04 - GHG 002
Die Natur ist regelrecht explodiert, es ging alles so schnell…

Alles grünt und blüht, der Frühling ist gut 14 Tage früher dran bei uns

April - 2011 - 15-04 - GHG 006
Alles grünt und blüht um die Wette

April - 2011 - 15-04 - GHG 020
Das Wandern ist des Müllers Lust…

April - 2011 - 15-04 - GHG 024

Lebensaugenblicke

September Maulbronn Gem 2010 226

„Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens
will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme
nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind,
daß uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen
wir die Stille und betäuben uns durch Geselligkeit.“
(Friedrich Nietzsche)

img084
Wössingen – Hauweg im Dezember 2010

„Möge das Jahr dich reichlich beschenken
mit Veilchen im Frühling,
mit dem Bienengesumm im Sommer
und mit rotwangigen Äpfeln im Herbst.
Der Winter aber schenke dir die Kraft der Stille.“
(Irischer Segenswunsch)

Januar 2011 BuGem 017

„Der Weg zu allem Großen
geht durch die Stille“
(Friedrich Nietzsche)

Januar 2011 BuGem 019
Mein nächstes Lesefutter heute frisch verabreicht bekommen.

Da ich ja nun einen LED-TV Gerät hier im Bunker habe, mußte ich vor ein paar Tagen einen neuen Sendersuchdurchlauf durchführen, weil die
Kanalbelegung durch Änderungen des Kabelbetreibers nicht mehr stimmte.
Vorher hatte ich 39 TV-Sender nun sind es hunderte und noch viel mehr Musiksender (Radiosender). Bin noch nicht bis zum Ende vorgedrungen. Die
ersten 20 TV-Sender habe ich mir in der Reihenfolge, wie ich sie meistens schaue belegt. Da ich praktisch keine Privat-Sender anschaue, würde mir das neue DVB-T + C Senderformat auch vollkommen ausreichen. Da bekommt man bei uns hier nur die öffentlich-rechtlichen Programme. Positiv ist nun, nun bekomme ich auch wieder hr-Hessen, mdr und rbb-Berlin und Brandenburg. Da ja jetzt wohl wieder auf dem Prolosender das blödsinnige Dschungelcamp läuft, kann ich nur den Kopf schütteln, wie viel Zeit und Raum dieser Schwachsinn auch in Blogs einnimmt. Dafür wäre mir aber auch wirklich jede Sekunde meiner Zeit zu schade. Wenn ich manchmal so durch die Programme durchzappe, sehe ich nur in aller Deutlichkeit die Thesen des Buches: „Deutschland verblödet“ zutreffend. Thomas Wieczorek beschreibt diese Thematik ja in seinen beiden Büchern: 1. „Die verblödete Republik“ und 2. „Einigkeit und Recht und Do0fheit“ – Warum wir längst keine Dichter und Denker mehr sind – (Thomas Wieczorek wendet sich diesmal der immer größer werdenden „Doofheit“ der deutschen Gesellschaft zu. Gut recherchiert deckt er die Ursachen und die Verbreitung dieses Problems auf: Wird die Kluft zwischen intelligent und doof immer größer? Sind wir nicht längst alle dieser Verblödung zum Opfer gefallen? Und vor allem: Wer hat Schuld an dieser Verdummung? Vom Bildungsbürger bis zum Ballermann-Urlauber stellt sich oft die Frage: “typisch deutsch“ oder einfach nur “typisch dumm“? )