Ausweichmöglichkeit

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Herråkra Kyrka – Bin dann eine Ausweichstrecke gefahren (einer meiner Lieblingsstrecken).

Auch da hat mich der Regen eingeholt. Hier zieht gerade wieder eine Front auf.

Hier endet die Landesstraße im Wald.

Blick auf die Kyrka in Herräkra

Auf der Rückfahrt habe ich dann eine Regenlücke ausgenutzt und war am See Linnebjörkesjön.

Blick über den See.

Steine im See.

Seeufer.

Nun bin ich im Naturreservat Hedasjön gelandet. Auch hier ein See. Ausgestiegen und es fängt mal wieder an zu regnen. Hier kann man einen schönen Rundweg um den See laufen.

Lieblingslandstraße. Aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Das nächste Mal bei besserem Wetter wird die Wanderung klappen.

In diese Richtung wieder besseres Wetter. War heute so ein wetterwendisches Aprilwetter.

Wieder heimgefahren, rechtzeitig um 15 Uhr zur Kaffeezeit eingetroffen und mit Frau Gemahlin selbstgebackene Maffins verdrückt. Ja, und anschließend im Gartenstuhl das beste Sonnenscheinwetter genossen. Das Wandern hatte wohl nicht sollen sein.

Die Regentropfen glitzern noch in der Sonne.

Gartenstuhl Ausblick. Um den Regen waren wir aber froh, die Natur konnte es gut gebrauchen und unser Regenfass ist nun wieder voll.

 

Eigentlich wollte ich ja

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Eigentlich wollte ich ja in Lessebo den Kulturrundweg abwandern, aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Es schauerte immer wieder. (Bild Lessebo am Läen)

Lessebo am Läen.

Am Ufer des Läen.

Am Läen.

Am Ufer des Läen in Lessebo.

Boote am Läen. Es war auch ein frischer Wind zu verzeichnen, die Temperaturen nicht gerade hochsommerlich. Halt Schauerwetter.

 

Nachgepflanzt

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Wir bemühen uns noch mehr blühende Pflanzen rund um das Haus zu platzieren.

Eine Mischung aus Wildpflanzen und gekaufte Pflanzen.

Wir haben aber auch Samen ausgesät.

Blick auf die Ferienhütte. Ringsum grün und keine Häuserwände und Nachbarn.

Den Rasen schon das zweite Mal gemäht, aber nur ein kleines Stück, der größere Teil bleibt naturbelassen.

Die Margeriten dürfen auch noch stehen bleiben.

Auch da blüht es noch.

Natur pur.

 

Zwar etwas windig und frisch

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Eine Überlandfahrt durchgeführt und zum Schluß in Hovmantorp an den See gelaufen.

Der See Rottnen hatte Wellen und frischen Wind zu bieten. Es waren heute nur 21° C Höchsttemperatur.

Der See erinnerte schon bald an die Ostsee..

Wellengang.

Blick nach Hovmantorp.

Es gab zwar auch Sonnenschein, aber in die Gefahr eines Hitzschlages kam man nicht.

Am Bootshafen.

Bootshafen 2.

 

In gewisser Weise heimatlos

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Heimatlos gemacht wurden viele Menschen in Absurdistan Germanistan.

Alt-Badener

„Dieses Land ist nur noch ein Land mit dem Namen Deutschland. Als mein Heimatland oder mein Vaterland erkenne ich es mit meinen 80 Jahren schon lange nicht mehr. Es ist ein total fremdes Land geworden, das alle mir von Jugend an anerzogenen und vermittelten Werte vernichtet und ausgelöscht hat. Und so muss ich eben meine „Restlaufzeit“ in einem mir jetzt total fremd und wertelos gewordenen Land verbringen, bitter, bitter, bitter.“ (schreibt ein Kommentierer)
Ihm geht es wie mir auch, ich habe mich nicht mehr wohlgefühlt. Das Empfinden in einer überfremdeten Gesellschaft gelandet zu sein hat sich immer mehr verdichtet. In der Großstadt (Karlsruhe) war es besonders ausgeprägt. Aber auch in Bretten oder Bruchsal habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt. Wo man früher unbeschwert sich aufhalten konnte, hat sich immer mehr ein Gefühl der Unbehaglichkeit eingestellt.

Hier in Schweden hat sich bei mir ein Gefühl der Behaglichkeit und der gesteigerten Ruhe eingestellt. Dazu trägt auch die schwedische Gesellschaft bei. Hier geht es einfach noch ruhiger und menschlicher zu.

Die Landschaft und die Natur sind noch natürlicher und Natur belassener wie in Deutschland an meinem Wohnort. Weitläufiger und nicht so aufgeräumte, nicht so eine ausgeräumte Landschaft.

Auf unserem weitläufigen Grundstück lassen wir weitgehend der Natur freien Lauf.

An diese Wildpflanzen gehen sehr viele Insekten, Schmetterlinge, Wildbienen usw. Wir haben davon viel mehr wie in unserem Garten in Walzbachtal.

Ein Weg in unserem Weiler.

Einfach eine idyllische Insel hier bei uns im Weiler. Hier entsteht Ruhe und Gelassenheit sowie Entschleunigung.

 

 

Vielfältige Sommertage

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Ausgelastet mit vielfältigen Unternehmungen im schwedischen Sommer.

Einkaufen, Wandern, eine schöne Überlandfahrt unternommen, Rasen gemäht, Schreibarbeiten erledigt. Buchhaltung fortgeführt, im Haus verschiedene Arbeiten durchgeführt und so weiter.

Kann mich immer wieder aufs Neue an der Natur begeistern und erfreuen.

Eine Pferdeschönheit besucht. Die Dame war ein wenig betrübt, weil keine Gesellschaft vorhanden.

Schönes Sommerwetter und erfreuliche Wanderwege.

Wie ich die diese Weite und diese Freiheit genieße.

Baumwegweiser.

Auf unserem Hausberg hier im Weiler.

Von diesem Hausberg aus kann man weiter in die Landschaft schauen.

 

Wanderung und Faulenzeritis

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Felslandschaft.

Am Mittwoch war ich mal wieder 3 Stunden auf Wanderschaft. Trotz 31° C habe ich mich wacker gehalten. Allerdings muß ich zukünftig wieder eine Kappe aufziehen, sonst Gefahr von Sonnenbrand. Anschließend wieder ausgiebig relaxt und die Stuhlreise ums Haus angetreten, d.h. über zwei Stunden gefaulenzt. Bei dem Vogelkonzert kann ich lange andächtig sitzen bleiben.

Auf jeden Fall war ich wieder auf Entdeckungsreise. Einen neuen Weg erkundet und da auch wieder mitten im Wald einen kleinen Weiler entdeckt.

Genieße einfach die Landschaft und das sommerliche Wetter. Allerdings wäre Regen mal wieder dringend nötig. Man merkt es an den Bächen und kleinen Flüssen, sie führen weniger Wasser wie im Frühjahr.

 

Dem Müßiggang gefrönt

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Nachsinnen auf einen schönen Sonntag und einen verbummelten Montag.

Hier sitze ich nun und treibe nichts,
träume nur in bunten Welten,
denke an vergangene Zeiten
und an das kommende Nichts.

Habe sehr viel über vergangene Zeiten nachgedacht. Wohl manchmal normal in meinem Alter? Diese Gedanken kamen mir, weil ich so sehr froh bin, hier auf diesem Flecken Erde gelandet zu sein. Dachte so an die Zeiten in D. meine Wanderungen, die Landschaften in D. die mir gefallen haben. Dass ich den Eindruck habe, hier schon viel länger zu sein und im Grunde nichts aus der Vergangenheit vermisse.
Es war sowohl der Sonntag wettermäßig ein wunderschöner Sommertag. Der Montag war auch sehr angenehm und hatte mich verführt, lange hinter unserem Haus in der Sonne zu sitzen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen. Nichts Bestimmtes denken, einfach den Gedankenstrom ziehen lassen.

Auch die Augen haben ihr tägliches Brot:
den Himmel.
(Ralph Waldo Emerson)

Den blau-weißen Himmel betrachten, den Wolken nachsinnen, das ist einfach eine Lieblingsbeschäftigung von mir. Bin ein Himmel- und Wolkengucker. 😆

Nachklang vom Sonntag.

Der Weise, welcher sitzt und denkt
Und tief sich in sich selbst versenkt,
Um in der Seele Dämmerschein
Sich an der Wahrheit zu erfreun, …
Hat keine Uhr und keine Eile
Und äußerst selten Langeweile..
(Auszug Wilhelm Busch)

 

Wunderschöner Sommer Sonntag

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Ein schöner Ausblick an einem wunderschönen Sonntag. (Am Rottnen – Hovmantorp)

Typisches Schwedenhaus – am Rottnenufer. Ich liebe diese Häuser.

Ein weiterer Bootshafen.

Uferidylle am Rottnen.

Am Rottnensee.

Blick auf eine Insel im Rottnen.

Hier wird in Ufernähe neu gebaut. (Hovmantorp)

Dieser Sommersonntagstag war einfach himmlisch.

Am Rottnen Ufer.

Volle Fahrt voraus.

Wellengang.

Der Zug nach Lessebo – Kalmar hält gerade am Bahnhof von Hovmantorp der gleich am See liegt. Der Zug ist sehr bunt gestaltet.

Danach Seespaziergang

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Nachdem ich mein Bücherpaket geholt hatte, das Wetter aber sowas von super war (strahlend blauer Himmel und 31° C) wollte ich nicht gleich heimfahren, sondern unternahm einen ausgiebigen Seespaziergang. Diesmal an Stellen, wo ich noch nicht war. Der See Rottnen in Hovmantorp ist aber auch sehr groß, mit zahlreichen Inseln. Diese Aufnahme war meine berührende Begegnung mit diesen Enten.

Wer läuft da, wer ist es, noch nie hier gesehen!?!

Meine Verneigung Oskar Unke! Du bist also dieser neue Germanenrebell den es nach Schweden verschlagen hat. 😆

Wünsche noch einen schönen Sonntag und auf baldiges Wiedersehen. 🙂

Am Seeufer vom Rottnen.

Uferseeidylle am Hovmantorper Rottnen.

Seeidylle – Konnte mich einfach nicht satt sehen. War ein wunderschöner Sommertag mit 31° C und leichte Windbrise.

Blick auf einer der Yacht / Boothäfen.

Vielfältige Uferbeschaffenheit / Zonen.

Uferwege.

Blick nach Hovmantorp.

Uferzone am Rottnen in Hovmantorp.

 

Der Kuckuck war wieder mein Begleiter

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Fast auf meiner ganzen Wanderung von immerhin 4 Stunden und knapp 30 Minuten hat mich der Kuckuck begleitet. Das Wetter war ideal, leichte Brise und 25° C. und ein schöner schwedischer blauer Himmel.

Heute bin ich überwiegend ganz neue Wege gelaufen und habe erkundet, wohin diese führen.

 

Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Manchmal entdecke ich einen versteckten Waldhof, mal einen im Wald versteckten Weiler, mal eine noch nicht gesehene Pflanze…

Die Natur sauge ich regelrecht auf, genieße jeden schönen Anblick und erfreue mich an der Vielfalt.

Hier ein kleiner Bachzulauf zu einem anderen kleinen Bach mit nicht gekannter Flora.

Wenn ich dann meinen Blick so in die Ferne schweifen lasse und sehe, den Höhenrücken im Hintergrund keimt in mir schon das nächste anvisierte Ziel.

Immer wieder treffe ich auf versteckte, lauschige Plätze.

Der Waldboden ist oft dunkle, waldig riechende Erde. Die Luft, erfüllt von Harzen und Terpenen. Vergangene Nacht hatte es Regenschauer gegeben, es war tagsüber schwülwarm, deswegen atmete der Waldboden heute besonders intensiv seine Dämpfe aus.

Der Weg war nun nur noch ein schmaler, felsiger Pfad.

Das ist typisch für die Wälder hier im Smäland. bzw. Kronoberg län.

Hier entdeckte ich dann eine Holzbrücke über einen Waldbach.

Neu entdeckter Waldbach.

 

 

 

Tagesnotizen 18.06.22

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Die Zeit eilt mir einfach davon. Nun ist bald schon der Juni Vergangenheit, der Hochsommer steht vor der Tür. Zuerst ist aber der schwedische Mittsommer im Anmarsch.

Gestern haben wir in Växjö endlich den bestellten Mulchrasenmäher abholen können. Heute startklar gemacht und ausgiebig gemäht.

Johannistag

Als Mittsommerfest werden die Feierlichkeiten zur Sommersonnenwende bezeichnet. In den skandinavischen Ländern sowie im Baltikum, wo die Nächte zu dieser Jahreszeit kaum dunkel werden, sind die Bräuche besonders lebendig.

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit Verwandten, Freunden und Nachbarn (zitiert nach Wiki)
Mittsommer in Schweden – ein Fest wie aus einer anderen Welt

Endlich sind die Tage wieder lang und die Schweden bereiten sich auf das Fest der Feste vor: Mittsommer! Bei den öffentlichen Feiern ist jeder willkommen.

Den ganzen Trampelpfad zum Hyllsjön See habe ich auch mitgemäht.

Der schwedischste aller Feiertage

Der schwedische Nationalfeiertag ist zwar der 6. Juni, aber so richtig in Feierlaune kommen die Schweden erst zu Mittsommer (jedes Jahr zwischen 19. und 25. Juni). Im Jahr 2022 fällt der Mittsommerabend auf Freitag, den 24. Juni, doch vielerorts wird auch am Mittsommertag, also Samstag, dem 25. Juni, groß (weiter-)gefeiert. (zitiert nach Visit Sweden)

https://visitsweden.de/aktivitaten/kultur-geschichte-und-kunst/schwedische-traditionen/mittsommer-in-schweden-ein-fest-wie-aus-einer-anderen-welt/

Laut christlicher Tradition wird am 24. Juni der Johannistag begangen, der an die Geburt von Johannes dem Täufer erinnert.

Das Mittsommerfest ist für die Schweden eines der schönsten, wichtigsten und vielleicht auch ausgelassensten Feste im Jahreskalender, quasi das sommerliche Pendant zu Weihnachten. Gefeiert werden der kurze Sommer, das Licht und die Wärme – und zwar meistens traditionell auf dem Land im Familien- oder Freundeskreis. Die Städte in Schweden können an diesem Wochenende ziemlich leer sein. (Schwedentipps)
https://www.schwedentipps.se/mittsommer/

In diesen Bereich muß ich, wenn nötig, mit dem Freischneider rein.

Hier habe ich nur einen Laufweg frei gemäht. Lasse so viel wie möglich wild stehen.

Das schwedische Mittsommerfest, ein spirituelles Erlebnis für alle Sinne. (Schwedenliebe)
https://www.schwedenliebe.com/de/schweden-infos/mittsommer

Die Margeriten bleiben natürlich stehen, zumal sie mit zu meinen Lieblingsblumen gehören.

Einfach wundervoll unsere Umgebung hier.

Sitzplätze im Freien haben wir wahrhaftig zur Genüge.

Die Gefahr, die schlichten, bescheidenen, stillen Werte zu vernachlässigen, ist in unserer lauten, hektischen Zeit sehr groß. Genauso wie die Medien, neigen auch wir dazu, unsere Konzentration nur auf die großen, außergewöhnlichen Ereignisse des Lebens zu richten, vor denen die kleinen Dinge des Alltags verblassen. Aber gerade die naheliegenden, einfachen Dinge sind es, die mehr zu unserem Glück beitragen als die starken Sensationen.

Literatur :

48

Krüger Tarr, Irmtraud

Vom leichten Glück der einfachen Dinge

Herder Verl. Freiburg

1998

81

Hesse, Hermann

Die Kunst des Müßiggangs

Suhrkamp Verl.

1973

82 Faerber, Regina Die Ästhetik des Alltags Ariston Verl. Genf 1993

Heute war mal wieder ein wunderschöner, warmer Sommertag (24°C) schöner blauer Himmel und wenige Wolken.

In Walzbachtal drei bis vier Tage große Hitze (30° C bis 36° C) beneide ich nicht. Dieses Wetter ist nur belastend und Unwetter gefährlich – es sollen ja wieder Gewitter entstehen. Hier bei uns ist das Wetter verträglicher und nicht so belastend. Früher in meiner Kindheit, Jugend und frühen Erwachsenenleben waren die Sommer auch noch nicht so extrem. Da waren die meisten Sommertage auch nur in der Spanne von 24° bis 26° C.  – Jedenfalls hat auch der Mulchmäher seine Feuertaufe bestanden, bin mit ihm zufrieden. Ihm fehlt zwar die elektrische Zündung vom alten Mäher in Walzbachtal (den wir ja zurücklassen mussten), aber er reicht mir aus. Der Abendhimmel war wieder super. Richtig dunkel wird es ja nicht zu dieser Jahreszeit hier in Schweden.

Im Paradies zuhause

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Blick von der Felsplateau-Seite auf unser Haus. Herrlich wie der Ginster blüht. Wir haben auch sehr viele wilde Lupinen.

Blick an den Seehang. Auf der anderen Seite ist der Hyllsjön.

Lupinenschönheit.

Blick auf das untere Haus (Röda huset).

Natur pur.

Kann mich überhaupt nicht satt sehen an diesem Naturschauspiel. (Anblick von meiner Studierstube)

Grundstückswestseite.

Blick von Westen auf unser Haus mit vorderen >Bunker< 😆 Nutzen wir als Keller. Schwiegersohn kann da sein Baugerüst reinstellen und sonstiges Material.

Besuchswohnwagen.

Herrlich blühender Strauch am Bach.

Einen kleinen Swimmingpool haben wir auch schon aufgestellt.

Urlaubsfeeling.

Bachimpressionen an unserem Bach.

 

Seeabenteuer

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Seeabenteuer am Hyllsjön: Wir haben zurzeit Besuch aus D. (zwei Familien) mit Wohnwagen und WoMo. Da wir zwei Boote hier am Seenebenarm haben, waren Bootsfahrten angesagt.

Hyllsjön: Schon in den Abendstunden. Leider ist das Wetter zurzeit nicht beständig. Zwar überwiegend sonnig, aber auch abwechselnd bewölkt.

So dunkel wie die Wolken hier sind, geregnet hat es aber nicht. Der Hyllsjön hat auch ein paar Inseln.

Hyllsjön: Der Hauptsee in Richtung Parkplatz an der RW25.

Uferpfad an einem Seitenarm des Hyllsjön.

Hier ist der zweite Bach, der durch unseren Weiler fließt. Er tritt aus dem Seeseitenarm aus und mündet unterhalb des Weilers in den unteren zweiten See.

Abendstimmung am Seitenarm des Hyllsjön See.

Abendstimmung am Hyllsjön. Übrigens haben wir jetzt eine Tageslänge von 17 Std. + 44 Min. im Gegensatz zu Walzbachtal 16 Std. + 9 Min. Die Sonne ging heute um 04:03h auf und geht um 21:52 h unter.

Abendfahrt mit unserem Kanu.

Zusammenkunft mit dem anderen Boot.

Still ruht der See im Abendlicht.

 

Impressionen im Juni

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Der angrenzende Hang an unserem Grundstück unterhalb des Felsplateaus. Üppig bewachsen mit Ginster, wilden Flieder und Holunder.

Die Natur hier am Grundstück übertrifft alle meine Erwartungen. Es ist einfach herrlich hier.

 

Blick von uns zur alten Wassermühle mit Wasserfall.

Mein lauschiges Plätzchen. Hier habe ich mir einen Apfelbaum und zwei Flieder sowie einen Holunder gepflanzt. Sie sind alle gut angewachsen. Im Hintergrund sind auch noch wilde Fliederbäume.

Der Weg zum unteren Haus.

So langsam wird es was. Diese Fachbuchabteilung ist nun fast vollständig. Der Schreibtisch vom Pavillon ist jetzt auch hier eingestellt.

 

Schön ist es auf Wanderschaft zu sein

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Einer meiner Lieblingswege. Am Samstag war ich 4 Stunden und 15 Minuten unterwegs bei einem wunderschönen warmen Hochdrucktag.

Diesen tiefblauen schwedischen Himmel liebe ich. Mit diesen Wolken ist er mir lieber wie ohne Wolken. Heute am Pfingstsonntag war dies der Fall, kaum Wolken und schön warm. Da habe ich mich länger im Liegestuhl ergötzt. Nachmittags mit Familie leckere Sahnetorte vom Konditor in Lessebo genossen.

Typische Waldlandschaft hier im Smäland. – Småland
ist eine historische Provinz in Südschweden. Die Provinz entspricht den heutigen Bezirken Jönköping, Kalmar und Kronoberg, sowie Teilen von Östergötlands und Hallands län.
Fläche: 29.400 km²
Bevölkerung: 754.535 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner je km (Wiki)

Auch ein Lieblingsweg von mir.

Stein gesäumter Waldweg.

Steinmonumente.

Einer der vielen kleinen Bäche hier.

Lupinenhang. Da geht ein Skilift hoch mit Flutlicht und Abfahrthang bis an den Waldrand unten.

Wildlupinen: Die Lupinen, von althochdeutsch luvina, selten auch Lupinenbohne, Wolfsbohne oder Feigbohne genannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.(Wiki)

Wildlupinen.

Wildlupinen.

 

 

Notiz 05.06.22

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Es ist eine wahre Pracht und Freude der erwachten Natur hier bei uns zu erleben. Es zieht uns bei dem schönen Wetter hinaus. Gartenarbeit war angesagt. 

Nun endlich haben wir in beiden Häusern Glasfaserkabelanschluss und ich brauche nicht mehr das leidige Funknetz zu benutzen. Es hatte sich aber leider verzögert, die Kabel waren zwar vor einer Woche schon verlegt, jedoch die Innenraumdosenanschlüsse fehlten noch und dann die Freischaltung. Der Monat Mai war sowohl kostspielig und auch ärgerlich für mich. Mußte fünfmal Kapazität nachbuchen und hatte ein ausfallreiches Funknetz zu beklagen. Deswegen hatte ich auch meine Internetzeit sehr reduziert. Jetzt macht es wieder Spaß, im Internet unterwegs zu sein. Wir haben die größtmögliche Kapazität gebucht und sind vorerst damit zufrieden. Nun kann Frau Gemahlin auch wieder ihre deutschen Lieblingsserien anschauen (z.B. die Fallers und Daheim ist daheim – selber habe ich keinen Fernseher angeschlossen und schaue auch nichts an.) während ich froh bin den Lügen- und Propagandamedien aus Absurdistan Germanistan entkommen bin. Sie schreiben mir hinterher und wollen noch Gebühren abgreifen, daraus wird aber nichts.

Es ist wunderbar, sich bei dem schönen Wetter draußen im weitläufigen Grundstück aufzuhalten.

Am unteren Haus haben wir nach getaner Innenrenovierung bei der Fassade angefangen. Der Rasen wurde auch schon gemäht, leider ist der Rasentraktor am Lenkgestänge defekt. Der Handmäher muckt auch. Habe einen neuen Mulchrasenmäher bestellt. Einen Freischneider hatten wir ja schon, den wir hier auch gut gebrauchen können. Sitzgelegenheiten hier am Bach sind auch reichlich vorhanden.

Es ist eine wahre Lust, hier zu wohnen. Sogar Rehe kommen manchmal sehr nahe heran, unser Feldhase besucht uns noch regelmäßig. Eichhörnchen sind da, eine vielfältige Vogelschar erfreut uns. Buchfinken, Meisen, Rotkehlchen, Bachstelzen, Tauben, Buntspechte, ein Stieglitz singt so schön, ja und Elstern dürfen auch hier nicht fehlen. Der Uhu ist öfters zu hören, der Kuckuck begleitet mich oft bei der Wanderung. Möwen fliegen auch öfters über das Grundstück, weil ja die zwei Seen in der Nähe sind. Im Bach sind Flußkrebse zu Hause und was noch? Vieles ist noch nicht entdeckt.

Viele wilden Lupinen wachsen hier, der Ginster blüht so schön und üppig. Wilden Flieder haben wir auch und Margeriten. Leider aber auch viel Giersch. Er ist zwar auch essbar und geht als Arzneipflanze durch, er ist aber sehr dominant in der Verbreitung.

Der Weiler Mittelpunkt. Nach ein paar nicht so schönen Tagen, haben wir Superwetter.

 

Einfach alles wunderbar

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Mein Ausblick vom Küchenfenster. Die Natur ist innerhalb kurzer Zeit regelrecht explodiert, so schnell war alles grün.

Mein Ausblick vom zweiten Küchenfenster hinauf zum Felsenplateau. Dahinter liegt dann der See Hyllsjön.

Ausblick vom hinteren Flurfenster hinaus. Der Wegpfad geht an den unteren Seeabschnitt vom Hyllsjön.

Mein Ausblick vom ersten Fenster meiner Philosophenstube.

Mein Ausblick vom zweiten Fenster der Philosophenstube.

Blühstreifen am Weg zu unserem Haus.

Blühstreifen an unserer Grundstücksgrenze.

Am unteren Teil von unserem Bach.

Genieße all diese An- und Ausblicke mit vollem Herzen. Kann mich auch nicht satt sehen, immer wieder erfreuen mich all die schönen Fleckchen Erde hier und bin einfach glücklich und dankbar.  Halte mich an den Ausspruch: Augen auf, die Welt ist voller Wunder. Allein wie die Natur so schnell überall übig den Farbenkasten verwendet hat ist immer wieder ein Wunder. Wer nicht verlernt hat die Augen auf zu machen um sich an all den Anblicken der Natur zu erfreuen wird immer zufriedener sein wie ein achtloser Mensch. Die Liebe zu den kleinen Dingen des Lebens ist der Garant zum Glück.

Noch keine Sekunde bereut

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Das alternativlose Wunsch- oder Märchenschloss haben wir zwar auch in Schweden nicht vorgefunden, aber bereut haben wir unseren Entschluss nach Schweden auszuwandern noch keinen Augenblick. Wir fühlen uns alle noch rundum wohl.
Natürlich ist auch manches erst einmal ungewohnt und eben anders als in Deutschland, an das Meiste habe ich mich schnell gewöhnt.  Manche Wege sind hier länger oder weiter auseinander, werden anders gehandhabt oder es existiert hier nicht so wie in D.
Die letzte Woche hatten wir solche Fälle wo wir nach Älmeboda fahren mussten, immerhin 37,2 km von uns entfernt und ca. 30 min Fahrtzeit. Wenn wir in Växjö etwas zu erledigen haben (Behörden, Einkauf) sind wir auch eine knappe halbe Stunde oder 33 km weit unterwegs. In Schweden bei der coolen Fahrweise aber überhaupt kein Problem. So gar einen Lidl gibt es dort und ein Bauhaus Markt ist auch im Bau.

Weg von unserem Weiler in den Wald.

Heute hatte ich endlich mal wieder Zeit für eine längere Wanderung von fast 4 Stunden.
Morgen habe ich mehr wie genug schriftliche Arbeiten zu erledigen, am Mittwoch müssen wir wieder nach Älmeboda fahren. Donnerstag und Freitag kommt die Kabelbaufirma und legt unsere Kabelanschlüsse. Da kann ich frühestens wieder am Wochenende auf Wanderschaft gehen. Nächste Woche soll es ja drei bis vier Regentage geben (Regen ist schon notwendig), da komme ich wohl auch nicht so zum Laufen.

An ein paar Waldabschnitten fanden Baumfällarbeiten statt, dadurch riecht es besonders harzig und nach Terpenen. Gesunde Luft! Das Wetter fing super an, blauer Himmel ohne Wolken blieb im Laufe des Tages aber nicht so.

Diese, meine langen Lieblingswege, sind mir schon sehr vertraut.

Wald, so weit das Auge reicht. Eine herrliche Ruhe, kein Mensch weit und breit zu sehen, nur der Kuckucksruf hat mich die ganze Zeit begleitet. Wie lange hatte ich dies in Walzbachtal nicht mehr gehört.

Immer wieder so kleine Bäche, die durch viele Arme gespeist werden, bis sie in einen größeren Bach einmünden. Es ist hier wirklich ein Naturparadies.

Dieser Weg ist auf jeden Fall ein Lieblingsweg von mir.

Typisch für den Wald hier, moosbedeckter Boden.

 

Tagesnotizen vom 09.05.22

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Nach meiner Wanderung bin ich noch nach Hovmantorp gefahren, ein paar Kleinigkeiten einkaufen und einen kleinen Seespaziergang unternommen.

Am Seeufer in Hovmantorp. Es war leicht windig (leichte Brise von 11 km/h), was man am Wellengang sieht.

Hovmantorp am See.

Hovmantorp am See.

 

Das schöne Wetter hat mich in die Natur gelockt

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An meinem Lieblingsweg von unserem Weiler direkt in den Wald. Die Natur explodiert regelrecht. Wir sind zwar später dran wie an der Rheinebene hat aber auch einen gewissen Vorteil. Die Tage sind hier schon über eine Stunde länger als. in Walzbachtal.

Diesen Weg laufe ich gerne. Es geht höher hinaus und dadurch einen Überblick über die Landschaft.

Diesmal am Pferdehof vorbei und auch diesen Weg erkundet. Tue systematisch, die Umgebung erwandern. Dann noch einen anderen Weg beschritten und da einen versteckten Weiler mit 5 Häusern entdeckt. Das gefällt mir in Schweden so diese kleinen Weiler oft mitten im Wald.

Waldwiese unterhalb einer Pferdekoppel.

Die hier in der Gegend üblichen Steinhaufen.

Auf unserem Hausberg. Wald, so weit das Auge reicht.

Nochmals auf dem Hausberg.

 

Gesundheitsfaktor Natur und Wald

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Maximilian Moser, Erwin Thoma „Die sanfte Medizin der Bäume“

Die sanfte Medizin der Bäume

Wissenschaftlich bestätigt: Bäume lassen uns gesünder und länger leben!

„Wer sich mit reinem Holz umgibt, tut sich und seinem Körper viel Gutes. Noch vor einigen Jahren galt die Heilkraft des Holzes als Volksmeinung, inzwischen ist ihr großer Nutzen auch von der etablierten Medizinforschung wissenschaftlich bestätigt. Prof. Dr. Maximilian Moser und Dr. Erwin Thoma zeigen Ihnen, wie Sie die wiederentdeckten Kräfte der Natur zurück in Ihr Leben bringen.

Nicht nur Krankenhäuser setzen auf die gesundheitsfördernde Wirkung des Holzes, sondern auch Schulen und Universitäten.

Wie genau können uns Bäume gesund machen und wie kann jeder die Heilkraft des Waldes für sich und sein Zuhause nutzen? Diesen Fragen gehen die Autoren mit ihrem gemeinsamen Erfahrungsschatz eines Försters und eines Mediziners eindrücklich nach.

Dieses Buch liefert Ihnen konkrete Antworten auf die Fragen:

Welches Holz beeinflusst meinen Organismus positiv?

Wie stärke ich meine Abwehrkräfte mit selbst gemachten Naturheilmitteln?

Was kann ich tun, um wieder besser zu schlafen?

Wie baue ich ein Haus, das zur Gesundheitsquelle der ganzen Familie wird?

Welche Selbstheilungskräfte werden im Wald aktiviert?

Die Wege zur Natur sind so wunderbar wie die Bäume selbst. Beginnen Sie Ihre persönliche Reise dorthin!“

Es zeigt sich mir immer wieder wie wichtig Wandern, Wald und die Natur sind. Heute war die Luft besonders würzig mit Terpene angereichert. Wald ist ein wahrer Gesundbrunnen. (Neumodisch Waldbaden genannt)

Arvay, Clemens G. Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken

Der Heilungscode der Natur

Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken

„Unser Körper endet nicht an der Hautoberfläche: Mensch und Natur sind tiefgreifend miteinander verbunden. Nach seinem Bestseller »Der Biophilia-Effekt« tritt Clemens G. Arvay nun den wissenschaftlichen Beweis für die Heilkraft der Natur an: Auf welche Weise stärken Pflanzenstoffe im Wald unser Immunsystem? Welche Anti-Krebs-Wirkstoffe aus der Natur könnten auch in Medikamenten eingesetzt werden? Welche Rolle spielen Tiere in dem großen Organismus Erde, zu dem auch wir gehören? Und was tragen Begegnungen mit Tieren zur Herzgesundheit bei?

Arvay schildert seine Erkenntnisse als Biologe und zieht weltweit führende Forscher zurate. So entwickelt er die neue Wissenschaft der Ökopsychosomatik, die unser Verständnis von uns selbst und unserer Verbindung mit der Umwelt revolutioniert.“
Beide Bücher habe ich gestern geliefert bekommen.

Waldzauber.

 

Die Gegend erkundet

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Ausgiebig wandernd die Umgebung erkundet bei gemischter Bewölkung.

Lange Wege in 3 Stunden und 20 Minuten erwandert.

Ein Steingemäuer entdeckt.

Wieder ein neuer, langer Weg. Da habe ich heute wieder Kilometer abgewandert.

 

Weil der Weg an der Landstraße nach Bergdala endete, bin ich ihn wieder zurückgelaufen – nochmals die Steinruine inspiziert.

Was dies wohl mal gewesen ist?

Meine Nerven, mein Körper und mein Gemüt haben die längere Wanderung gebraucht.

 

Alles auf einmal geht leider nicht

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Auf einen Ersten Mai Ausflug zu verzichten, fiel mir nicht so schwer. Das Wetter war nicht optimal, aber auch nicht schlecht.
Es ist ja auch noch genug im Haus und in meinen Räumen zu ordnen. Habe im Keller sauber gemacht, um dort momentan nicht gebrauchte Dinge unterbringen zu können. In meinen Räumen weiter Bücherkisten aussortiert und in Regale eingeräumt. Für den Montag schriftliche Arbeiten vorbereitet, nicht zu früh aufgestanden und es sonntäglich gemütlich angegangen.

Aus diesem Raum sind nun alle Kartons raus und fast alle Bücher fachbezogen eingeräumt.

Blick ins andere Zimmer. Freue mich darüber, hier Holzfußboden zu haben.

Bin nun hier dabei einen zweiten PC – Arbeitsplatz einzurichten mit einem neuen Computer.

Nun kommt dann noch dieser Restbestand dran. Da fehlen mir aber noch Regale.

Dieses Bild im Philosophenzimmer erinnert mich an meine Kindheit und Jugendzeit als die Welt noch halbwegs in Ordnung schien und normaler wirkte.

Hier richte ich mir eine kleine Fantasiespielwiese hin. Mein Unkenaußenposten hält hier blumenbekränzt Wache 😆

Hier wartet auch noch einiges an Arbeit. Sobald es das Wetter zulässt, wollen wir alle Gebäude neu im Außenbereich streichen. Das wird auch noch eine Stange Geld verschlingen. Das Grundstück kann und muß noch ein wenig warten. Unsere Tochterfamilie will ja nach der Renovierung auch Ferienhütten vermieten. Anfragen haben wir schon genug.

Wie ich diese Weitläufigkeit liebe. Das untere Haus ist das Haus der Tochterfamilie. Einen Dauergast haben wir mit dem Feldhasen auch schon. Enkelin Lena hatte kürzlich gesehen, wie er am Boden Vogelfutterreste fraß, sie hatte ihm dann mal Mohrrüben hingelegt und nun kommt er regelmäßig vorbei und schaut, was es zu fressen geben könnte.

 

 

Zwangspause

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Mein Datenvolumen war aufgebraucht, wollte aber nicht nachbuchen wegen dem einen Tag, hätte mich, nochmals 10 € gekostet. Hatte ja schon einmal nachbuchen müssen.
Gestern einen vorgezogenen Maiausflug unternommen. War weit ins Land gefahren, weitgehend auf meinen Lieblingsstraßen  (Landstraßen) und überwiegend durch Wald mit kleinen Siedlungsinseln unterbrochen.

Habe wieder Rehe gesehen, die in Walzbachtal selten zu sehen waren.

 

Von allem ein wenig…

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Heute 2 1/4 Stunden gelaufen bei gemischten Wetter. Erst blauer Himmel mit kaum Wolken, dann doch im Laufe des Tages mehr Wolkenbezug. Dafür aber kaum Wind.

Auch ein langer Weg endet einmal, nun weiß ich auch wohin dieser Weg führt.

Blumen gepflanzt.

Ein wenig Bücher in neue Regale einsortiert.

Schriftverkehr und dergleichen mehr bearbeitet.

Themen bearbeitet und recherchiert und schon ist fast der Freitag wieder herum und die letzte Aprilwoche.

 

Am Hyllsjön See

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Rastplatz am Hyllsjön See am RV 25. Dort kam ich nach meiner Wanderung vorbei.

Hier halte ich mich immer wieder gerne mal auf. Der See ist einfach Romantik.

Der See ist auch rege von Wasservögeln, Möwen und Wasserenten bevölkert.

Tiefblauer Himmel und tiefblauer See kann mich nicht satt sehen an solchen An- und Ausblicken.

Uferimpressionen.

Den Pfad rechts an den Felsen komme ich runter, laufe ein Stück an der RV 25 und bin am Rastplatz und am Hyllsjön See.

Der Pfad von oben an dem RV 25 von Kalmar nach Växjö.

 

Zwei wunderschöne Wanderstunden

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An unserem Haussee vorbeigelaufen wollte ich mal die rechte Seeseite weg mäßig erkunden. Das Wetter war wieder super.

Rund 6 km diesen Weg entlang gelaufen und kein Zugang zum Seeufer in Sicht.

Gelandet bin ich in Linneskruv. Der Waldweg geht da nicht weiter, hätte dann die Landstraße laufen müssen, was mir nichts gebracht hätte. Ein wenig überrascht war ich schon so weit abseits vom See gelandet zu sein. Muß mir unbedingt Wanderkarten von hier zulegen. In Walzbachtal hatte ich derer von ganz Nordbaden, Odenwald und Schwarzwald u.a.

Hier sind kleine Bauernhöfe an der Landstraße nach Bergdala.

Nun mußte ich diesen Weg wieder zurücklaufen, im ersten Drittel fand ich dann einen kleinen Waldpfad, der an das Seeufer führte.

So ziemlich zum Schluß der Wanderung habe ich dann das erste Mal mit einer Schlange Bekanntschaft gemacht. Eine noch junge Kreuzotter. Also Schlangen sind nicht mein Ding, die hasse ich. Das sind so hinterlistige Viecher, wie es auch genug Menschen von der Machart gibt.

 

Bin voller Erwartung

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Wir haben ja einige Sträucher auf dem Grundstück. Da bin ich sehr gespannt, wie die alle blühen. Weidenkätzchen haben wir hier ja sehr viele, die im Gegensatz zu unserem Garten in Wössingen sehr viel höher wachsen, aber auch später dran sind mit blühen.

Warten… ist „eines der am wenigsten gewürdigten Glücks…
gefühle“

Warten und warten können bedeutet „Zeit haben“ – und das ist etwas Besonderes und etwas Attraktives. Es ist eine Zeit, die nicht unter dem Druck steht, rasch zu Resultaten zu kommen. Wer etwas ernten will, der muß – wie das jeder Bauer erzählen kann – warten können. Und jene, die die Kunst des Wartens am besten beherrschen, erhalten die schönsten Äpfel. So ist warten nicht Handlungsverzicht, sondern produktives Handeln.

Es sind ja Blumen vorhanden, aber bei weiten nicht so viele wie wir es gerne haben. Wir haben ja schon ausgekundschaftet, wo es was zu kaufen gibt. Allerdings sind die Blumenpflanzen doch noch sehr teuer.

Ein solches Warten führt weg von der mechanischen Logik der Uhr und eröffnet Zeiterfahrungen, die anderes möglich und erlebbar machen, als das, was die Zeitmesser vorgeben. Die Diktatur der Uhr läßt kein fruchtbares Warten zu. Wartezeit ist ein Geschenk. Nietzsche beschreibt es: „Warten und sich – vorbereiten; das Aufspringen neuer Quellen abwarten; in der Einsamkeit sich auf fremde Gesichte und Stimmen vorbereiten; (…) den Süden in sich wieder entdecken und einen hellen glänzenden geheimnissvollen Himmel des Südens über sich aufspannen…“

An anderen Stelle schreibt Nietzsche in lyrischer Form:

Sils-Maria

Hier saß ich, wartend, wartend, doch auf nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.
Da, plötzlich, Freundin! Wurde eins zu zwei –
Und Zarathustra ging an mir vorbei…

Rings rum um unser Haus haben wir solche zurzeit schön blühende Weidenkätzchen. Ein Paradies für Bienen und Hummeln, die auch zahlreich vorhanden sind. Auch sehr viele Schmetterlinge fliegen hier rum, besonders auch Zitronenfalter.

„Der Wartende lädt die Zeit ein (Benjamin). Dann heißt warten nicht mehr nur auf etwas warten, sondern ist schon ein Teil jener Erfahrung des Glücks, auf das wir alle warten.“

„Wer warten kann, hat viel getan. Wir kommen mit noch so viel Anstrengung und Hektik nicht ans Ziel – aber wenn wir warten, kommt das Ziel vielleicht zu uns. Glücklich jene, die warten können, denn, so ein Versprechen der Verheißung, „dem Geduldigen gehört das Himmelreich“. (S. 168/169) [1]

Literatur:

[1] Geißler, Karlheinz A. : Zeit – verweile doch…- Lebensformen gegen die Hast – Herder Spektrum, 3. Aufl. 2000

[2] Geißler, Karlheinz A. : Zeit leben – Vom Hasten und Rasten…Leben und Sterben – Aspekte des Menschen bei Beltz Verl. 1985

[3] Held, Martin; Geißler, Karlheinz A.: Ökologie der Zeit, Edition Universitas- im Hirzel Verl., 1993

[4] Nowotny, Helga: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls – Suhrkamp Verl. 3. Aufl. 1990

[5] Martin, Ruth: Zeitraffer – Der geplünderte Mensch -, Krüger Verl. 1993

[6] Cramer, Friedrich: Der Zeitbaum – Grundlegung einer allgemeinen Zeittheorie – Insel Verl., 1. Aufl. 1993

[7] Needleman, Jacob: Die Seele der Zeit, Fischer Verl. 2000

Besonders die beiden Bücher [1+2] von Karlheinz A. Geißler kann ich jedem nur ans Herz legen. Lese immer wieder mal gerne darin.

Karlheinz A. Geißler, Universitätsprofessor für Wirtschaftspädagogik in München. Geißler fand zum Thema „Zeit“, als er Bildungsprozesse untersuchte. In zwei Fachbüchern über „Anfangssituationen“ und „Gruppendynamik für Lehrer“ arbeitete er heraus, daß Bildungs- und Gruppenprozesse nicht dem linearen Zeitmodell unterworfen werden können.

Prof. Geißler ist Mitbegründer des Tutzinger Projekts „Ökologie der Zeit“.

Weitere Bücher von Geißler, Karlheinz A.
1. Es muss in diesem Leben mehr als Eile geben.
2. Vom Tempo der Welt.
Übrigens alle Bücher auch in meiner Bibliothek vorhanden.

Frühlingsfarbtupfer.

 

Gedanken und Vergleiche

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Wohnhäuser in Lessebo. War kurz im COOP einkaufen, ein paar Dinge für das Wochenende. Kurz dann noch eine kleine Erkundungstour eingelegt.

In Lessebo.

Der Bahnhof von Lessebo.

Der Bahnhof von der anderen Seite. Gegen 14 Uhr war mehr Wolkenbezug, vorher ein schöner Tagesbeginn mit blauem Himmel und kaum Wolken. Am Abend war der Himmel wieder freier. Heute nicht ganz so warm wie gestern.

Schrieb es ja schon, habe mich sehr gut eingelebt und bin zufrieden mit meiner Situation. Manches ist hier anders und manches auch gewöhnungsbedürftig.
Ein Vorurteil begegnet mir immer wieder (oder ist es einfach nur Unwissenheit wie so oft) in Schweden sei es immer dunkel. Allein die Dummheit solch einen Satz auszusprechen. 🙁  Seit geraumer Zeit sind die Tage hier länger. Vergleich: Tageslänge Lessebo: 14 Std. + 52 Min — Walzbachtal-Wössingen: 14 Std. + 10 Min.
Lessebo Sonnenaufgang: 05:32 h Sonnenuntergang: 20:23 h —
Walzbachtal-Wössingen: SA: 06:19 h – SU: 20:28 h
Wössingen heute 17° C Höchsttemperatur – aktuell: 12° C. —
Lessebo: Höchsttemperatur 16° C aktuell 7° C
Schon seit geraumer Zeit schreibe ich diese Vergleichsdaten auf.
Wetterdaten schreibe ich ja schon seit Jahrzehnten auf und archiviere sie auch. Die Natur ist natürlich hier noch nicht so weit wie im südlichen Baden. Aber im Odenwald oder Schwarzwald sind die Bedingungen auch anders als in der Rheinebene oder im Kraichgau.

Wunderschöne Tage

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Hovmantorp am See.

Gestern wie heute wunderbarer blauer Himmel, kaum Wolken, gestern knapp 18° C und heute fast 19° C. Nachts allerdings noch frisch.

Der Himmel tiefblau, das Wasser tiefblau, gestern eine leichte Windbrise und heute zeitweilig (von 11 km/h bis 19 km/h). Am Nachmittag kaum noch windig und einfach wunderschön in der Sonne. Habe mich ein wenig gesonnt.

Immer noch ist umzuräumen und die Dinge aus den Kartons zu verteilen.
Immer ist volles Programm und Nullkommanichts ist wieder ein Tag zu Ende, eine Woche Vergangenheit und nun bald wieder der April. Gestern war ich noch im ICA in Hovmantorp Post aufgeben und einkaufen. Die Preise habe ich schon weitgehend im Kopf und vergleiche auch immer mit den Preisen in Deutschland.
Heute habe ich auch im Keller klar Schiff gemacht und gleich in den Anhänger zum fortfahren morgen.

Sehnsuchtswelten

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Sehnsucht!

Heimweh und Sehnsucht haben das Suchen gemeinsam, das Suchen nach etwas Verlorenem oder noch nicht Gefundenem, beiden Gefühlslagen ist das Unbehagen an der Gegenwart gemeinsam.
Sehnsucht und Heimweh nach kosmischer Beheimatung.

Sehnsuchtswelten – Wunderland

Sehnsucht
Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

Zwei junge Gesellen gingen
Vorüber am Bergeshang,
Ich hörte im Wandern sie singen
Die stille Gegend entlang:
Von schwindelnden Felsenschlüften,
Wo die Wälder rauschen so sacht,
Von Quellen, die von den Klüften
Sich stürzen in die Waldesnacht.

Sie sangen von Marmorbildern,
Von Gärten, die überm Gestein
In dämmernden Lauben verwildern,
Palästen im Mondenschein,
Wo die Mädchen am Fenster lauschen,
Wann der Lauten Klang erwacht
Und die Brunnen verschlafen rauschen
In der prächtigen Sommernacht. –

[Eichendorff: Gedichte [Ausgabe 1841].
Bei solchen Gedichten geht mir die Fantasie und die Melancholie durch.

Heute nur im Nahbereich gewandelt.

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Da die Familie nach Växjö gefahren war, bin ich nur im kleineren Umkreis herumgelaufen. Bild zeigt den zentralen Platz in unserem Weiler.

Eine Weile vor der kleinen Hütte in der Sonne gesessen.

Lust gewandelt und abgefallene Äste zusammen getragen. Meinen Micra habe ich je mitgenommen, wollte in nicht in D. zurücklassen.

Auf diesem Bild sieht man wie groß unser Grundstück ist (genau genommen sind es ja drei Objekte und drei Grundstücke.)

Dann noch den Weg gelaufen zum Seeparkplatz am RW 25.

RW 25 in Richtung Lessebo.

Dann noch auf den Felsen geklettert, da kann man weiter gucken.

Hinter dem Felsplateau ist es sehr felsig und durch die Bäume schimmert der See durch.

Dann noch ein wenig herumgeräumt. Hier kommt mein Computerarbeitsplatz 2 hin. Ein Schreibtisch für hier hin steht noch im Pavillon.

Hier komme ich nicht recht weiter, mir fehlen noch Regale. Dieses hat mir meine Familie vom IKEA in Kalmar mitgebracht. Die anderen Regale, die ich noch wollte, waren nicht im Lager.

Es ist alles bei weiten noch nicht so wie es sein soll, aber immerhin hängen auch schon Bilder. Da mache ich mir eh keinen Streß und setze mich nicht unter Druck. Komme ich heut nicht, komme ich morgen. 😆 Da hat Schweden schon abgefärbt, obwohl habe ich vorher auch schon praktiziert.

 

 

 

Ein Tag so schön wie der Andere

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Gestern noch mit Frau Gemahlin eine kleine Wanderung unternommen. Es war wieder ein wunderschöner Tag mit einem herrlichen Himmel.

Bin mit Ihr den Heideweg gelaufen. Den Weg bezeichne ich so, weil er mich immer an Heidelandschaften erinnert.

Wir sind bis zum Pferdehof gelaufen.

Einfach herrlich, solche Tage.

Waldwege, soweit die Füße tragen.

Frühlingsfarbtupfer.

 

Die Tage ziehen wie die Wolken dahin

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In wenigen Augenblicken ist Ostern wieder Vergangenheit. Wir sind die Feiertage ruhig angegangen. Dem schwedischen Stil schon angepaßt.

Am Wetter gab es nichts zu meckern, blauer Himmel mit meistens wenigen Wolken und wärmer. (16° C).

Besonders Lessebo ist mir schon sehr vertraut. Gerne fahre ich die einzelnen Straßen ab und erfreue mich an den Häusern.

Die Häuser sind gefällig und gewöhnlich nicht so protzig und angeberisch wie in Deutschland.

Was mir auch immer wieder angenehm auffällt, die Menschen sind einfach gelassener und freundlicher als in Absurdistan Germanistan. Wohltuend das Verkehrsgeschehen nicht diese dümmliche Raserei und Ich-Bezogenheit wie in D.

Es gibt auch nicht nur Wiesen und Wald, sondern auch Äcker.

 

Blick auf die Papierfabrik in Lessebo. Die Lessebo Handpappersbruk ist eine Papiermühle in Lessebo, Schweden. Sie ist die einzige Papierfabrik in Schweden, die Papier in Handarbeit herstellt. Die Papiermühle stellt seit 1693 Papier in traditioneller Handarbeit her. Das Papier wird im Prinzip auf die gleiche Weise wie vor 300 Jahren gefertigt. Wikipedia

Die Natur ist hier atemberaubend schön. Es ist befriedigend, in einer so schönen Urlaubsregion wohnen zu können.  Wir fühlen uns entschleunigt und erholt und wie, wenn wir schon viel länger hier wohnen würden.

Kleine Spaziergänge

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Nach meinem Einkauf in Lessebo bin ich noch am See spazieren gegangen. Frau Gemahlin war mit Tochterfamilie nach Kalmar gefahren zum Einkaufen. Der See war heute besonders blau.

Wasser – Licht – Spiegelungen.

Licht – Spiegel – Reflexe auf dem Wasser. Auch in Schweden die Kondensstreifen der Flugzeuge von Übel.

Seeufer.

Kleine putzige Strandhäuschen.

Schöne Häuser am Strand / Ufer.

Inseln im See.

Inselbewohner.

Einfach herrlich der heutige Tag. 14° C waren es heute.

Seeufer.