
Weisheit:
“Ich atme ein und bin mir meiner Augen bewußt
.Ich atme aus und lächle meinen Augen zu”.
Wenn du dir das beim Atmen sagst, erkennst du,
welches Glück es ist, gesunde Augen zu haben.
(Thich Nhat Hanh)

Weisheit:
“Ich atme ein und bin mir meiner Augen bewußt
.Ich atme aus und lächle meinen Augen zu”.
Wenn du dir das beim Atmen sagst, erkennst du,
welches Glück es ist, gesunde Augen zu haben.
(Thich Nhat Hanh)

Helmut Schmidt:
„Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.“
“ Nur wer selbst ruhig bleibt,
kann zur Ruhestätte all
dessen werden, was Ruhe sucht.“
(Laotse)

Arbeit schändet nicht, aber sie schindet! 😆

„Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, mußt du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst“.
(Voltaire)
*+*
“Nur tote Fische und Müll müssen immer nur mit dem Strom schwimmen”,
schrieb einst G. K. Chesterton.

Perikles schon vor zweieinhalb Jahrtausenden sagte: „Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut.″
Wußten Sie, daß die Philosophie auf beinahe alle Lebenskrisen eine Antwort bietet? Frägt der Autor Jean-Louis Cianni – auf der Rückseite von seinem Buch >Denkpause – Wie mich Seneca aus der Krise holte.
Zusammen mit den Philosophen zeigt er uns, was im Leben wirklich wichtig ist.

Sein, Zeit und Wirklichkeit
Sokrates, Seneca, Epikur, Schopenhauer und Heidegger. Im Nachdenken über sie und sich setzt Cianni seine aufgelöste Identität erneut zusammen. „Ich sah in aller Deutlichkeit, was die Arbeit mir vom Leben genommen hatte, was ich alles erduldet hatte, all die Zwänge, die Unterdrückung, und zugleich musste ich mir eingestehen, dass ich ohne Arbeit kein Mensch mehr war.“
Cianni lotet die Fallhöhe zwischen kategorischem Imperativ und Sozialhilfeantrag aus. Zusammen mit den Philosophen zeigt er uns, was im Leben wirklich wichtig ist. Jean-Louis Cianni wird mit 49 arbeitslos. Der ehemalige PR-Chef droht den Boden unter den Füßen zu verlieren – bis er Trost in der Philosophie findet. Statt jeden Tag ins Büro geht er in die Bibliothek seiner alten Universität, wo er die Schriften der großen Denker studiert.
😆 mit dieser Menschheit wird das
aber nichts. Ein guter Einstieg in dieses Thema: Friedhelm Decher: Die rosarote Brille – Warum unsere Wahrnehmung von der Welt trügt –
(Auf dem Weg zur Erkenntnis haben wir eine Vielzahl an Hürden zu überspringen. Das Buch ist eine gut lesbare Einführung in Sinnestäuschungen, Manipulationstechniken und philosophische Konzepte zum Verhältnis von Welt und Erkenntnis.)

Sind wir Menschen wirklich so autonom, wie wir für gewöhnlich glauben? Oder sind wir nicht vielmehr durch Manipulationen unterschiedlichster Art getäuschte Wesen, deren Handlungen oftmals eher irrationalen Beweggründen folgen?
Das sind alles Bilder einer kranken Seelenlandschaft, die wir täglich in den Medien und in der realen Matrix sehen. Das Ergebnis eines vielschichtigen Prozesses, das Ende des langen Weges einer kopf- und techniklastigen Gesellschaft. Das Emotionale verkümmerte immer mehr und führte schließlich zu einer sozialen Eiszeit und einen noch nie erreichten Tiefstand der Gestaltung und Weitsicht.
Adolf Portmann: „Unser Lebensraum ist von Verarmung bedroht, und diese Verarmung wirkt zurück auf unabsehbare Menschenmassen, lässt ihr Interesse an dieser verödenden Umgebung erkalten.“ – Le Lignon, Genf – zitiert nach: Bauen als Umweltzerstörung – Alarmbilder einer Un-Architektur der Gegenwart – 5. Aufl. 1977)

Die Weisheit und die Normaldenker
oder: Normalvernunft und Weisheit
Auf unseren Denklandkarten ist die Weisheit ein weißer Fleck. Zwar gibt es zahlreiche Weisheitslehren aus aller Welt und unendlich viele kleine und große Weisheiten, die kein menschliches Thema auslassen.
An den Universitäten werden immer mehr Stellen und Fakultäten abgewickelt in den klassischen Geistes-, Kultur- und Naturwissenschaften.
Der Hintergrund dieser universitären Gewichtsverlagerung besteht darin, daß Industrie und Wirtschaft letzten Endes bestimmen, was oder wen eine Universität zu „produzieren“ hat.
Diese Vorgänge sind ein Symptom für eine Zeit, in der nicht nur in Universitäten, sondern in fast allen Bereichen der Gesellschaft eine dem entsprechende Gewichtsverlagerung festgestellt werden kann. Weg von dem, was keinen materiellen Nutzen verspricht, und hin zu Werten, die sich durch Begriffe wie Geld, Erfolg, Wachstum, Fortschritt, Effizienz, Rationalität usw. beschreiben lassen.
Der Zeitgeist hat sich neu orientiert, er stellt sich den Kapitalmärkten.
Ihm zu Liebe müssen einstige Denklandschaften zubetoniert werden.
Sehr zu empfehlen das Buch von Frieder Lauxmann: Die Philosophie der Weisheit –
Die andere Art zu denken – Verlag: Nymphenburger 2002
In unserem von der vermeintlichen Vernunft beherrschten Denken kommt die Weisheit zu kurz. Doch nur mit ihr lassen sich die aktuellen Probleme unseres Lebens und unserer Gesellschaft lösen. Und es ist die Aufgabe der Philosophie, den Menschen dafür überzeugende Erklärungsmodelle zu bieten. Frieder Lauxmann untersucht das Phänomen Weisheit. Er zeigt an vielen Beispielen, wo uns die Vernunft im Stich läßt. Durch seinen ungewöhnliche Art, die Dinge zu sehen, öffnet er den Blick für gesellschaftlich sanktionierte Denktorheiten und zeigt Wege zur Überwindung der Krise unseres Denkens.
Konrad Lorenz hat schon 1983 in „Der Abbau des Menschlichen“ eindringlich beschrieben, wohin ein rein materialistischer Weg der Menschheit und Wissenschaft hinführen wird. Geradewegs in den Untergang und der Vernichtung des Menschlichen und des Humanismus. Der Geist und die Weisheit bleiben auf der Strecke und werden dem Mammon und dem „Goldenen Kalb“ geopfert.
„Zur Zeit sind die Zukunftsaussichten der Menschheit außerordentlich trübe. Sehr wahrscheinlich wird sie durch Kernwaffen schnell, aber durchaus nicht schmerzlos Selbstmord begehen. Auch wenn das nicht geschieht, droht ihr ein langsamer Tod durch die Vergiftung und sonstige Vernichtung der Umwelt, in der und von der sie lebt. Selbst wenn sie ihrem blinden und unglaublich dummen Tun rechtzeitig Einhalt gebieten sollte, droht ihr ein allmählicher Abbau aller jener Eigenschaften und Leistungen, die ihr Menschentum ausmachen. Viele Denker haben dies gesehen, und viele Bücher enthalten die Erkenntnis, daß Umweltvernichtung und „Dekadenz“ der Kultur Hand in Hand gehen. Nur wenige aber betrachten den Abbau des Menschlichen als eine Krankheit, nur wenige suchen, wie Aldous Huxley das tat, nach Krankheitsursachen und möglichen Gegenmaßnahmen.“
(Konrad Lorenz, 1983)
Mir kommt es immer mehr so vor, wie wenn die Zeit immer schneller rennt und rast, in dieser irrsinnigen und beschleunigten Zeitepoche.
Teilweise setzt einem auch das heiße und bei uns zumeist auch sehr schwüle und dadurch belastende Wetter zu. 🙁 Gottseidank hatten wir mit schweren Gewittern und Unwetter bislang mal wieder Glück. Mit Wandern bzw. Laufen ist meistens eine Gratwanderung, muß mir immer geeignete Wetterlücken herausfinden um nicht in ein Gewitter zu landen.
Salvador Dalí malte mal ein Bild, soviel ich in Erinnerung habe 1931, mit Ölfarben auf eine DIN A4-große Leinwand. Er nannte es „La persistencia de la memoria“, Die Beständigkeit der Erinnerung. Vielen ist der Titel „Die zerrinnende Zeit“ geläufiger, mir ist dieses Bild auch immer unter diesem Begriff oder Titel in Erinnerung und zutreffender. Dieses Ölbild zeigt vier zerfließende Taschenuhren und eine ist sogar schon von Ameisen angefressen.
Diese Symbolik, steht für die Vergänglichkeit sowohl der Zeit, wie für alles in dieser Welt, einschließlich der menschlichen Vergänglichkeit.
Wir leben im Jetzt, das im nächsten Moment schon Platz machen muß für das nächste Jetzt und fließt beständig in die Vergangenheit. Stetig. Wie lange dauert ein Jetzt überhaupt an? Einen Augenblick oder manchmal auch eine Ewigkeit. Zurzeit bin ich auch wieder sehr intensiv an diesem Thema dran.
Diesen Büchermensch, haben mir meine zwei Enkelinnen ganz spontan und ohne besonderen Grund, vor kurzem geschenkt. 🙂 Sie meinten diese Figur ist ganz der Opa. 😆
Ja, und trotz beeinträchtigenden Afrikawetter, habe ich fleißig Bücher und Probleme gewälzt.
Die Angst der Eliten vor dem Volk
Das System steckt in der Krise. Liegt der Ausweg in mehr direkter Demokratie? Oder ist das Volk zu »dumm«, um in wesentlichen Fragen selbst zu entscheiden? Lässt es sich zu leicht manipulieren und geht rechten Populisten auf den Leim? Wenn Außenseiter bei Wahlen erfolgreich sind, heißt es oft, die Bürger hätten »falsch« abgestimmt. Aber wer entscheidet, was »richtig« oder »falsch« ist?
Die als Populismus bezeichneten Ansichten sollen nicht öffentlich gelten dürfen, nicht diskutiert werden, außerhalb der Debatte bleiben. Doch wer maßt sich an, solche Grenzen zu ziehen?
In Deutschland gibt es freie Wahlen für alle erst seit gut 100 Jahren. Doch reichen Abstimmungen über die Zusammensetzung eines Parlamentes aus, um ein demokratisches System zu schaffen und eine Oligarchie, also eine Herrschaft der Eliten, zu verhindern? Oder gibt es vielleicht noch weitere, ganz andere wichtige Voraussetzungen für eine Demokratie, die bislang nicht erfüllt sind – weder in Deutschland noch anderswo?
»Paul Schreyer gibt eine kundige und engagierte Einführung in Facetten der gegenwärtigen Zerstörung demokratischer Substanz und stellt in gut lesbarer Form reiches Material zum eigenständigen Nachdenken bereit.« Prof. Rainer Mausfeld
Die Umerziehung des deutschen Volkes
Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen die Westalliierten eine in der Weltgeschichte beispiellose Umerziehung des deutschen Volkes. Mit einem Zulassungssystem hatten sie ein wirksames Mittel in der Hand, eine gigantische Gehirnwäsche zu steuern.
Die Umerziehung der Deutschen nach 1945 war eines der prägendsten Ereignisse der Nachkriegszeit. Schrenck-Notzing zeigt minutiös auf, wie die Idee der »Re-education« Deutschlands in den USA politisch zustande kam und wer an ihr maßgeblich beteiligt war. Die Auswirkungen auf die künftige Elite der Bundesrepublik und letztlich auf die spätere Politik dieses Landes werden klar beleuchtet. So tief drang die »Re-education« in das Bewusstsein der Deutschen ein, dass sie diese später auch ohne amerikanische Anleitung aus eigenem Antrieb fortführten, um alle Volksschichten mit ihren Prinzipien zu durchdringen. Daran hatten die von den Alliierten lizenzierten Zeitungen ebenso ihren Anteil wie Parteien oder Universitäten.
»Dieser Bestseller ist schockierend für den frommen Bundesbürger, ein tiefgründiges Buch, das gelesen, geistig verdaut und überlegt werden sollte …« Rheinischer Merkur
»Ein Standardwerk, über dessen Unentbehrlichkeit kein Zweifel erlaubt ist.« Welt am Sonntag
»Schrenck-Notzings überlegen-ironisches Buch war notwendig. Es leitet vielleicht vom Bewusstsein her einen neuen politischen Stil ein.« Bayernkurier
Die angesehene FAZ-Journalistin Margret Boveri verriet, ihr sei dringend geraten worden, »die Charakterwäsche dürfe nicht einmal verrissen, sie müsse totgeschwiegen werden.« Dieser Rat empörte Margret Boveri so sehr, dass sie schrieb: »Das wäre dieselbe totalitäre Methode, mit der im Dritten Reich eine Figur wie Thomas Mann aus dem Bewusstsein der Deutschen gelöscht werden sollte. Solche Methoden rächen sich früher oder später an denen, die sie anwandten.«
(Bücher erhältlich beim Kopp-Verlag)
Die Dämmerungsstunde ist für mich sehr oft die Stunde der Besinnung, des Nachdenkens und die Zeit der Reflexion. Deshalb liebe ich auch die Sommerzeit, dadurch ist für mich Abends eine Stunde gewonnen, in der es länger hell ist.
Die Stunde zwischen Tag und Nacht
”Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens
will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme
nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, daß
uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille
und betäuben uns durch Geselligkeit”
(Friedrich Nietzsche)
Der heutige Massenmensch hat die “Kunst des Müßiggangs” verlernt. Allein schon der Begriff ist für ihn negativ besetzt. Er kennt nicht mehr die Heilkraft der Stille. Die Qualität unseres alltäglichen Befindens in einer schnelllebigen, streßgeplagten Umwelt hängt weitgehend von unserer Fähigkeit ab, gelegentlich wirklich “abschalten” zu können – in heilsamen Momenten der inneren Stille zu unserer Mitte zurückzufinden, um uns dort zu regenerieren. Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor sich selbst.
![]()
Absurde Welten sind heutzutage gefragt.
Das Krankhafte, Morbide und Perverse ist Trumpf.
Gar mancher macht die wirtschaftliche Existenz zum Inhalt seines Lebens. Er geht mit allen Mitteln rücksichtslos vor, diese wirtschaftliche Existenz zu schaffen und scheitert in seiner inneren Existenz. “Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?”.
Das überlegte, das bedachte, das betuliche und beschauliche Handeln und Denken ist verloren gegangen.
Illustre Gesellschaft
Um an so manchem Übel etwas zu ändern, können wir – jeder einzelne – mit unserem Denken beginnen, indem wir uns darin schulen, tiefer zu blicken, uns selbst , den Gegebenheiten und Begebenheiten unserer Umgebung und in der Welt analytisch auf den Grund zu gehen. Dann bietet sich die Chance, eine Wende zum Guten herbeizuführen, im Kleinen wie im Großen…..
Welche Sprache sprechen heute die Bürger der Bundesrepublik Deutschland?
Sie sprechen viele Sprachen, und sie sind in vielen Sprachen sprachlos.
Die deutsche Sprache durch das Fernsehen, den Rundfunk, und auch durch das Kürzelwesen von allseits beliebten Massenblättern durchgesetzte neudeutsche Gemeinsprache verhält sich zur Sprache Luthers, Goethes, Marxens, Rathenaus, Freuds wie die Sprache englischer Dockarbeiter zur Sprache Shakespeares: Londoner Dockarbeiter verfügen, wie englische Untersuchungen ergaben, über einen Sprachschatz von einigen hundert Wörtern, der Sprachschatz Shakespeares beträgt
70 000 Worte. … ähnliche Untersuchungen zur Situation in Absurdistan Germanistan, zur Gossensprache, Proletenkauderwelsch und Kanakensprach bringen ähnliche Ergebnisse hervor.
![]()
Die eben angesprochene gemeindeutsche Kümmersprache erfreut sich einer besonderen Beliebtheit, wenn sie von Politikern, nicht nur zur Sommerzeit, in Wahlkampfstimmung also, sondern auch zur Winterszeit, emotional aufgeladen wird, so, daß der sie befragende Reporter vor der Fernsehkamera und mit ihm die Millionen Hörer und Seher das Stroh der Phrasen frisch gedroschen vorgesetzt erhalten – „Blüten“, die bereits Heu sind, wenn sie aus dem Gehege der Zähne (herkos odonton, bei Homer) geschleudert werden. Schlag-Worte. Reklame-Sprache.
Seit Beginn der neunziger Jahre ist zu beobachten, daß die deutsche Sprache durch eine ständig steigende Anzahl englischer Wörter beeinflußt und nicht nur für die Älteren zunehmend unverständlicher wird. Kaum ein Bereich der Gesellschaft blieb davon verschont. Besonders in der Werbung oder in der Sprache der Jugend nehmen englische Ausdrücke überhand: „fashion“, „champion-league“, „fit“, „job“, „wellness-weekend“ , „prime time“, „message“, aber auch deutsch-englische Mischwörter wie „Talk-Runde“, „Bahn-card“, „Laserdrucker“, „Slipeinlage“, „Cheeseburger“ und viele andere mehr finden immer weiter Verbreitung. (Quelle: Deutsche Sprachwelt)
„Der inflationäre Gebrauch von Amerikanismen in der Werbung und in den Medien, aber auch in den Veröffentlichungen vieler Unternehmen und Behörden, soll Fortschrittlichkeit und Modernität signalisieren. Tatsächlich aber ist er oft ein Hinweis auf die Verarmung der Ausdrucksfähigkeit in der eigenen Sprache. (w.o.)
Angesichts der stillschweigenden Übereinkunft, auch geradezu alarmierende Symptome des Niveauabstiegs auf allen Gebieten zu ignorieren, kann man nicht umhin, den Bundesrepublikanern zu bescheinigen, daß sie auf dem besten Wege sind, geistig sanft zu entschlummern. Sie weichen allen unpopulären Konstatierungen aus, um nicht aus ihrer Friedhofsruhe aufgeschreckt zu werden. Der unbefangene kritische Zeitbetrachter kann sich daher nicht des Eindrucks erwehren, daß das endgültige Erwachen einmal bestürzend sein wird.
Trennung ist unser Los (Eingangsportal vom Weingartener Friedhof)
Wiedersehen ist unsere Hoffnung
Werd`ich dich wiedersehn?
Werd`ich dich wiedersehn, wenn über unserm Grabe
die Bäume rauschen im erneuten Laub,
wenn Sommerrosen blühn aus unserm Staub,
und ich dies schöne Leben längst vergessen habe?
Wird es ein Suchen sein, ein qualvoll langes Irren,
womit die Moira unsre Liebe prüft?
Wird dieser Strom, der uns umfängt, vertieft
uns tragen über alle armen Erdenwirren?
Wird nur noch Leere sein in grauen Schleiern?
Wird Licht uns an sich ziehn mit blendend weißen Feuern,
darin wir durch des Raumes Weite wehn?
Soll das, was war, ins Wesenlose sinken?
Wirst du mit mir den tiefen Trank der Liebe trinken,
der nie versiegt? – Werd ich dich wiedersehn?
(Albrecht Schoenhals, aus „Dich hätte ich geliebt“)
(Limes Verlag Wiesbaden und München)
(Bild von Caspar Friedrich)
Habe mich ja schon öfters zaghaft mit dem Thema “Leben nach dem Tod” auseinander gesetzt. Muß aber gestehen, so recht schlüssig und vertraut wird mir diese Thematik bislang nicht.
Endzeittroß
Der geistige Zustand der Welt
Jesus sagte zwei Dinge, die den geistigen Zustand der Welt unmittelbar vor seiner Wiederkunft charakterisieren. Erstens, »auf Erden Angst der Völker, so daß sie sich nicht zu raten wissen« (Luk. 21, 25). Das heißt, sie werden unter Druck stehen. Es wird allgemeine Verwirrung herrschen, aus der es offenbar keinen Ausweg gibt. Das erinnert an die Schriften eines Sartre, Camus, Huxley, Hemingway oder anderer moderner Schriftsteller. Zweitens sagte er: »Dann werden viele einander verraten und einander hassen« (Matth. 24, 10). Die Psychiater haben so viel zu tun, daß sie selber schon Nervenzusammenbrüche erleiden müssen, während sie verzweifelt versuchen, unsere zerrütteten Nerven zu flicken. Familien brechen unter dem unbarmherzigen Druck des modernen Le bens zusammen. In manchen Teilen der Welt, wo der Druck immer mehr zunimmt, werden die Familien tatsächlich von ihren eigenen Mitgliedern verraten.
Kurz vor seinem tödlichen Flugzeugabsturz besuchte ich Dag Hammarskjöld in seinem Büro im Haus der Vereinten Nationen. Er
machte einen niedergeschlagenen Eindruck. Aus seinem Fenster New York überschauend, sagte er ruhig: »Ich sehe keine
Hoffnung für einen dauerhaften Weltfrieden. Wir haben uns so angestrengt und haben so jämmerlich versagt.«
Dann hielt er einen Augenblick inne, blickte mich an und sagte: »Wenn die Welt nicht in den nächsten Jahren eine geistliche
Neugeburt erlebt, wird die Zivilisation untergehen.«
Jean Paul Sartre, der französische Existentialist, sagte: »Aus dem menschlichen Dilemma gibt es keinen Ausweg.«
Überall in der Welt züngeln die Flammen. Das Dach droht einzustürzen. Der Mensch ist von allen Seiten von einem Feuer
umgeben, über das er die Kontrolle verloren hat. Wo liegen die Herde des Brandes, der uns von allen Seiten bedroht und
vernichten will? (sagte dereinst Billy Graham – aus meinem Archiv)
Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer der gleiche.
Achtsamkeit führt dazu, der Dinge wahres Wesen zu erfassen.
Ruhigsein im Gemüt dazu, dem Fluß der Bewegung
die rechte Richtung zu geben.
Nicht das Spektakuläre ist gefragt, sondern die Gleichmäßigkeit
des Schreitens schafft die innere Ruhe.
Dieses bewusste Schreiten, erzeugt Augenblicke der Freiheit
und Gefühle des Glücks.
Sag: Wo sind die Blumen geblieben? Die Blumen der Lebensfreude, die Blumen der schönen und der guten Dinge. Sie sind erstickt und gestorben in der Lawine von Haß- und Gewalt, von Mord- und Skandalgeschichten die uns allezeit umgeben. In den Medien, in der Welt.
Die Nacht
Nacht ist wie ein stilles Meer,
Lust und Leid und Liebesklagen
Kommen so verworren her
In dem linden Wellenschlagen.
Wünsche wie die Wolken sind,
Schiffen durch die stillen Räume,
Wer erkennt im lauen Wind,
Obs Gedanken oder Träume?-
Schließ ich nun auch Herz und Mund,
Die so gern den Sternen klagen:
Leise doch im Herzengrund
Bleibt das linde Wellenschlagen.
(Joseph v. Eichendorff)
Wie oft saß ich schon in einsamer Nacht, in meiner Dachstube unterm Dachfenster, im fahlen Mondesschein. Milliarden Sterne funkeln…
und kann es oft nicht glauben schon so alt zu sein.
Wo sind nur all die Jahre hin?
Gefangen in der Zeit-Matrix – dem Zeittunnel
Mir will es nicht so richtig in den Kopf, daß nun schon bald wieder der Sommer Vergangenheit ist, der Herbst vor der Tür steht und nullkommanichts ist auch schon wieder das Jahr herum.
“ Für den frühen Menschen war der Weltraum
ein unkontrollierbares Mysterium. Für den
Menschen im Technologiezeitalter hat
ZEIT
die gleiche Bedeutung.”
(Marshall MCLuhan)
Die Schatten werden wieder länger
Wenn die Zeit schneller als gewöhnlich vergeht, frägt man sich immer warum?
Wie Augustinus herausfand, müssen wir nur einmal innehalten und über Zeit nachdenken, dann werden wir feststellen, daß das Vertraute und Gewöhnliche sich alles andere als vertraut und gewöhnlich herausstellt. Panderei! Alles ist im Fluß, von einem Augenblick auf den anderen ist nichts mehr wie es war.
Das trifft eben nicht nur auf Zeit zu, sondern auch auf fast alles, was uns im Alltag selbstverständlich scheint. Vorhin war ich noch im Garten, wenn ich morgen ihn wieder ablaufe, hat sich vieles wieder verändert.
![]()
Zeit ist Leben
und Leben ist Zeit
So viel wollte ich erledigen / erleben / tun / machen / und nun…
wie so oft stehe ich mit der Zeit mal wieder auf Kriegsfuß 🙁
Denn viele Arbeiten sind ja auch Jahreszeitgebunden.
![]()
Der Irr- und Wahnsinn geht in allen Bereichen weiter, keine Anzeichen von Besserung oder Änderung. Von A bis Z geht es abwärts. Dieses Land Absurdistan Germanistan wird willentlich abgewirtschaftet und dem Verfall preisgegeben.
So entwickeln sich viele Bereiche in unverschämte Abzockzonen, überall diese unsägliche Gier.
Die Toren und die Narren kommen und gehen, aber noch nie gab es so VIELE davon.
Sie waren schon immer in der Überzahl, daran wird sich in der Menschheitsgeschichte nie etwas ändern.
Dieser Spuck des Neoliberalismus und des entarteten Raubtierkapitalismus und der neoliberalen Banden zu Berlin, entsorgt sich allsbald von selbst. Es ist nunmehr nur eine Frage der Zeit, des berühmten Schmetterlingsschlags der Chaosforschung, bis dieses System implodiert und zusammenbricht.
Guter Rat ist im Ohr der Torheit, wie Wind im Käfig
„Das Unendliche, woran du von beiden Seiten angrenzt, hier die Vergangenheit, dort die Zukunft, ist ein Abgrund, worin alles versinkt. Wäre es denn nicht eine völlige Narrheit, sich über solche Dinge zu ereifern, sich darin zu versteifen oder über etwas zu klagen, das uns nur eine so geringe Zeit Unannehmlichkeiten machen kann?“ (Marc Aurel)
![]()
Natürlich blende ich nach wie vor nicht die Realität aus.
Aber zur Zeit war es mir wichtiger, hauptsächlich das Wetter auszunutzen und sehr oft auf Wanderschaft zu gehen, die ganzen Tage war ich sogar täglich unterwegs.
Guten Tag Herr Unke!
Über die Page \”warum wir krank werden\” bin ich auf Ihre Page aufmerksam geworden. Sie haben unglaublich gute Gedanken und ich werde mich intensiv mit Ihrer Seite auseinandersetzen, weil Sie offenbar zu der Sorte Mensch gehören, die sich mehr Gedanken macht als der Mainstream der restlichen Menschheit – leider sind solche Menschen eher selten anzutreffen…
schreibt mir eine Leserin aus der Schweiz zu meiner Matrixwelt
Woher kommt es denn, daß du und Tausende, die vielleicht nicht einmal von materiellen Sorgen bedrückt werden, sich nicht restlos glücklich fühlen? Doch nur, weil sie alle ihr Steinchen im Schuh haben.
Wenn du glücklich werden willst, mußt du Einkehr halten, dich hinsetzen
am Wegrand und Besinnung in dein Leben bringen, ehe du auf deiner
weiteren Lebenswanderung sinnlos weitertaumelst. Besinnung, Sammlung, Ruhe – das ist es, was dir und Tausenden fehlt, die das Glück, den Lebenserfolg, die ungetrübte Lebensfreude schon immer gesucht , aber nie gefunden haben.
Zeit meines Lebens habe ich mich mit diesen Themen, diesem Suchen auseinandergesetzt. Mir immer wieder die Fragen gestellt, Was ist Glück? Was bedeutet für mich Glück? Welche Wege gibt es zum Glück? Was ist der Lebenssinn? Wie gebe ich dem Leben Sinn und Richtung? Aber immer wieder kommen auch periodisch die Zweifel und die Fragen auf, warum werden wir krank, was hält uns gesund und was ist Gesundheit und Krankheit überhaupt? Aus aktuellem Anlaß und Betroffenheit, denke ich insbesonders über Gesundheit und Krankheit wieder intensiver nach.
“Gesundheit erbitten sich die Menschen in ihren Gebeten von den Göttern; dass es aber in ihrer Hand liegt, diese zu erhalten, daran denken sie nicht. Indem sie vielmehr durch Unmäßigkeit das Gegenteil davon bewirken, werden sie durch ihre Begierde selbst zu Verrätern an ihrer Gesundheit.”
(Demokrit 460 v Chr.)
„Wer nicht weiß, in welchen Hafen er will,
für den ist kein Wind der richtige.”
(Seneca)
Wie findet man heraus, welche Häfen man in seinem Leben anlaufen will, welche Wege man beschreiten möchte, wofür man leben will, welche Ideale und Träume man gerne verwirklichen möchte?
Die meisten Menschen sehen sich
auch in einem Spiegel immer nur so,
wie sie sich sehen wollen.
Schon Sokrates erkannte:
Wenn man die meisten Menschen beharrlich zu Dingen befragt, die
sie zu wissen glauben, fällt es ihnen oft schwer, selbst wenn es
eigentlich Experten auf dem Gebiet sein sollten (wollen).
Kaum verwunderlich, daß ihm nur wenige Bürger dankbar
für diesen Spiegel waren.
Unser Leben ist üblicherweise von einer Vielzahl von Annahmen
bestimmt, über die wir wohl bewußt noch nicht einmal nachgedacht
haben.
Liegt es an meinem Alter und der Tatsache, daß ich in letzter Zeit (die letzten drei Jahre) mehr Schwierigkeiten mir meiner Gesundheit hatte/ habe? Ja! Gebe es ja zu, das ich doch etwas verwöhnt gewesen bin. War es vielleicht sogar Vermeßenheit und Hochmut oder moderner ausgedrückt Arroganz oder Anmaßung??? Da können einem schon tausenderlei Dinge und Fragen durch den Kopf schwirren.
“Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit
und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab,
flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.”
(Bibel – Buch Hiob)
Schon Schopenhauer pflegte zu sagen:
“Alles weilt nur einen Augenblick
und eilt dem Tode zu.”
Leiden als Schlüssel zum Geheimnis des Lebens??
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, also mit Leiden
und Krankheit hab ich es wirklich nicht so.
Eines weiß ich gewiß: Diese Themen werden mich noch länger beschäftigen.
Da ich da gestern wieder einige neue Bücher bekommen habe, kann ich
in diesem Themenbereich wieder ausgiebig mich verweilen.
Mein Hügelhüpfer steht bereit und kann es nicht abwarten…
Die Wanderung
Lustig, auf, der Kapuziner,
Unser kleiner Wettermann,
Macht mit bloßem Kopf den Diener,
Nimmt den guten Morgen an,
Gutes Wetter fühlt er tagen,
Und die leichten Schritte tragen
Uns so lustig auf das Land.
Ein Schritt gegangen, dreie gesprungen,
Wie es die Grillen uns vorgesungen.
Keiner wird sich heut bedecken,
Scheint die Sonne noch so warm,
Duft’ger Wind strömt aus den Hecken,
Wischt die Stirne ohne Harm,
Neben mir ist hier ein Wehen,
Wie beim Blitz und Tanzes Drehen.
Ein Schritt u.s.w.
Guten Morgen sag’ ich täglich,
Doch versteh’ ich es nur heut,
Weil mir Lustigkeit unsäglich
Füllt mit Luft die Brust so weit,
Wer der Früheste gewesen,
Hat die kühlste Zeit erlesen.
(Arnim Werke, • Die Wanderung
Entstanden zwischen 1806 und 1808. Erstdruck in dieser Sammlung.)
![]()
Bild mit einer alten Kamera Mai 2005 – wir wollen es endlich blühend – Wössingen
«Die meisten leben nicht, sondern existieren nur mehr, sei es als Sklaven des ‹Berufs›, die sich maschinenhaft im Dienste großer Betriebe verbrauchen, sei es als Sklaven des Geldes, besinnungslos anheimgegeben dem Zahlendelirium der Aktien und Gründungen, sei es endlich als Sklaven großstädtischen Zerstreuungstaumels; ebenso viele aber fühlen dumpf den Zusammenbruch und die wachsende Freudlosigkeit.»
“Die Mehrzahl der Zeitgenossen, in Großstädten zusammengesperrt und von Jugend auf gewöhnt an rauchende Schlote, Getöse des Straßenlärms und taghelle Nächte, hat keinen Maßstab mehr für die Schönheit der Landschaft, glaubt schon Natur zu sehen beim Anblick eines Kartoffelfeldes, und findet auch höhere Ansprüche befriedigt, wenn in den mageren Chausseebäumen einige Stare und Spatzen zwitschern”
(Ludwig Klages: Mensch und Erde)
Arbeit-Los-AG in Absurdistan Germanistan: Sie können live seit vielen Jahren dem Aufbau einer Bonzokratie beiwohnen, einer Plutokratie in Reinform erleben. Sie sitzen in der “ersten Reihe”, man gönnt sich ja sonst nichts. Desweiteren marschiert dieses Absurdistan Germanistan in ein Einheits-Diktatur-Gebilde namens EU.
Zur Zeit überbieten sich vor allem die großen Konzerne weltweit in Arbeitsplatzabbau. Dazu der finale Angriff von der technologischen Front bzw. der weiteren Revolution Industrie 4.0 – Plattform Industrie 4.0 – und Millionen von „Asylanten-Facharbeiter“ 😆 , bei einer weltweiten Wirtschaftsdepression hin zu einer deflationären Superphase und der europaweite Bürgerkrieg ist geschafft.
Siehe: Der Krieg Reich gegen Arm von Georg Schramm (Kabarettist)
Die Politik, die Parteien aller Couleur spielen den willfährigen Steigbügelhalter und überbieten sich gegenseitig in “Reformen” und Gesetzesänderungen. Reformen die Jahr für Jahr den Normalbürger schlechter stellen und eine Umverteilung von unten nach oben bewirken. Jetzt dürfen wir dann bald für die Volksverdünnungsmachenschaften der Murkelisten , dann noch Unsummen aufbringen um all den Wahnsinn zu finanzieren. Zum krönenden Abschluß dann noch TTIP und der Bock ist fett. Wir werden dann in modernen Sklavengesellschaften beheimatet sein.
Die einzelnen PolitikerInnen eifrige Erfüllungsgehilfen des Kapitals, die durch einen kleinen Teil des Geldkuchens gefügig und wohlgesonnen gehalten werden.
Eine Lobbyisten-Diktatur übelster Ausprägung hat sich wie ein Grauschleier über dieses absurde Land gelegt.
Abzocker in eigener Sache sitzen in allen Parlamenten.
Erfüllungsgehilfen und Vasallen für fremde Interessen und Mächte.
Michaelskapelle auf dem Michaelsberg Obergrombach
Blick in Richtung Norden – Mannheim –
Blick auf Kühltürme vom KKW Philippsburg
Das Kernkraftwerk Philippsburg(KKP) befindet sich nahe Philippsburg im Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg.
Im Angedenken an meine verstorbenen Angehörigen zünde ich immer ein paar Kerzen an.
Habe ich am letzten Sonntag (13.03) doch eine gewisse Genugtuung empfunden. Der Kick hätte aber ruhig noch stärker ausfallen können, so 20 % in BW für die AfD hätten es ruhig sein dürfen. Diesem Parteien- und Systemkartell kann man nicht kräftig genug gegen das Schienbein treten. Unverschämt diese elendigen Hetzer aus Politik und Medien.
Zwischen schlapper Frühjahrsmüdigkeit und Aufbruch ~ war trotz allem eine arbeitsreiche Woche zu verzeichnen. 2 Ster Holz verstaut und erste Gartenarbeiten, Umräumarbeiten mit Buchblätterpausen ließen die Zeit wie im Fluge verrinnen.
![]()
Der Frühling ziert sich noch, es war zwar nicht kalt bei uns aber zeitweilig ein unangenehmer NO bzw Ostwind.
In letzter Zeit fiel es mir wieder mal besonders auf. Meine jetzigen Drucker sind Tintensäufer und die Lebensdauer wird auch immer geringer. Hatte ich in der Anfangszeit (ab 1989) Drucker von Epson (9 Nadeldrucker und später 24er) – die überdauerten die ganzen 90er Jahre, weil dann auch nicht mehr so häufig benutzt, da ich dann Tintenstrahler von Epson hatte. Meine Canondrucker in den 2000er Jahren schafften noch 5 und 7 Jahre Funktionszeit. Vor drei Jahren habe ich nach kurzer Zeit einen Epsondrucker aufs Altenteil geschickt, weil er ein einziges Ärgernis war. Der vorletzte Canondrucker war auch nicht die Offenbarung.
Da könnte ich noch viele Beispiele bringen, was heutzutage nur noch Ramsch, eine Zumutung oder gar eine Frechheit darstellt.
![]()
So richtige Wanderwetter ist auch noch nicht, bei dem heftigen Wind hatte ich nicht so Lust zum Laufen. Allerdings war ich heute auf Fotopirsch, es war ein verheißungsvoller Frühlingstag zur Einstimmung. 13° C und wolkenlos blauer Himmel, aber ein frischer Wind. Die Vögel waren aber in toller Frühlingslaune und die Natur steht in den Startlöchern, ein, zwei warme Tage und es geht voll los. 🙂
natürliche Landschaft, ursprüngliche Wege
”Wer die Natur liebt, dessen innere und äußeren Sinne stehen noch wahrhaft
im Einklang miteinander; er hat sich den Geist der Kindheit bis ins Mannesalter
erhalten. Sein Umgang mit Himmel und Erde wird Teil seiner täglichen Nahrung…
Nicht alleine die Sonne oder der Sommer zollen ihren Freudentribut, sondern
jegliche Stunde und Jahreszeit; denn jede Stunde und jeder Wechsel entspricht
einer anderen Geistesverfassung und bestätigt sie.”
(Ralph Waldo Emmerson: Die Natur – 1990, S.88)
Kraichgauer Naturlandschaft bei Obergrombach
Für mich ist diese “Einfachheit” der Landschaft, diese unspektakulären Feldwege
trotzdem immer wieder ein erhabenes Erlebnis im Sinne von Martin Heidegger und seinem: Der Feldweg (Klostermann Verlag – bebilderte Sonderausgabe – 4. Auflage 2010)
”Dieselben Äcker und Wiesenhänge begleiten den Feldweg zu jeder Jahreszeit mit einer stets anderen Nähe” (s.o.)
Blick auf die Obergrombacher Weinberge und weitere Lieblingswege
”Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen. Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein langes Gedeihen.” (w.o.)
”Die Weite aller gewachsenen Dinge, die um den Feldweg verweilen, spendet Welt.”
(Martin Heidegger: Der Feldweg – S. 17)
unscheinbarer Feldweg auf Wössinger Gemarkung
Wer keinen “Draht” dafür hat, wer keinen Sinn dafür entwickelt hat, dem gibt es in der Tat nicht viel. Dieser Mensch geht achtlos an so Vielem vorbei, nicht zuletzt auch an seinem eigenen Leben. Er lebt es nicht selber, sondern er wird gelebt.
Aldous Huxleys berühmter Roman erschien 1932, eine Neuausgabe mit einem Vorwort des Verfassers 1949.
”Die größten Triumpfe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern durch Unterlassung erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen der Wahrheit. Indem totalitäre Propagandisten gewisse Dinge einfach nicht erwähnten, indem sie einen – wie Churchill es nannte – “eisernen Vorhang” herabließen zwischen den Massen und solchen Sachverhalten oder Argumenten, die von den politischen Machthabern für unerwünscht gehalten wurden, beeinflußten sie die öffentliche Meinung viel wirksamer, als sie es durch die beredsamsten Anklagen, die zwingendsten logischen Widerlegungen hätten tun können. (S.17)
Genauso die Situation wie wir sie aktuell haben.
Wössingen – Stadtbahn von Karlsruhe nach Bretten – Heilbronn
”In ihm fasst Huxley die Grundvoraussetzungen der “schönen neuen Welt” so zusammen: “Die Liebe zur Sklaverei kann nicht fest verankert sein, wenn sie nicht das Ergebnis einer tiefgehenden persönlichen Revolution in den Gemütern und Leibern der Menschen ist.
Um die herbeizuführen, bedarf es unter anderem der folgenden Entdeckungen und Erfindungen: erstens einer sehr verbesserten Methode der Suggestion – durch Konditionieren der Reflexe das Kleinkinds […]; zweitens einer voll entwickelten Wissenschaft von den Unterschieden der Menschen, die es den von der Regierung gestellten Managern ermöglicht, jedem beliebigen Individuum seinen oder ihren Platz in der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rangordnung anzuweisen […];
drittens […] bedarf es eines Ersatzes für Alkohol und die andern Rauschmittel, etwas, das zugleich weniger schadet und mehr Genuss bringt als Branntwein oder Heroin; und viertens […] eines betriebssicheren Systems der Eugenik, darauf berechnet, das Menschenmaterial zu normen und so die Aufgabe der Manager zu erleichtern” (Schöne neue Welt, S. 14 f).
Huxley charakterisiert, in satirischer Überzeichnung, eine Gesellschaft, die sich zu seiner Zeit gerade erst zu bilden beginnt. In ihr kommt den “Massen”, von denen Ortega y Gasset in seinem berühmten, 1930, ein Jahr vor der “Schönen neuen Welt”, erschienenen Buch spricht, und den neuen Techniken ihrer Beherrschung eine Schlüsselstellung zu. Der Satz: “Industrielle Zivilisation ist nur ohne Selbstverleugnung möglich” skizziert die Grundstruktur der eigentlich schon nachmodernen Ökonomie und Politik.
Herbert Marcuse hat ihre Tendenzen mit dem Terminus “repressive Entsublimierung” umschrieben und greift so, dreieinhalb Jahrzehnte nach Huxley, auf, was dieser in seiner Vision einer negativen Utopie zeigt. Die Menschen einer Massengesellschaft ersetzen auf Selbsttranszendierung ausgerichtete Werte durch “eindimensionale”. Jede Anstrengung und Arbeitsleistung, die natürlich nach wie vor gefordert ist, soll dazu dienen, eine Befriedigung von Bedürfnissen zu ermöglichen, die selber technisch stimuliert, ja produziert werden. Für Huxley ist es keine Frage, daß das “Glück”, das eine solche Bedürfnisbefriedigung gewährt, unecht ist (vgl. S. 154).
“An die Stelle der “Wirklichkeit des Augenblicks”, seiner “Erhabenheit, Bedeutsamkeit und beängstigende[n] Einmaligkeit” (S. 174) treten Simulacren, wie Jean Baudrillard die Gebilde einer Scheinwirklichkeit nennt, in der es keinen Sinn mehr macht, zwischen “wahr” und “falsch” zu unterscheiden (vgl. etwa “Simulacres et simulation”, Paris 1981, S. 38).”
(Quelle: Marburger Forum – Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart Jg. 5 (2004), Heft 6)
Vor und während des Ersten Weltkrieges waren schon solche Medien-Propaganda-Schlachten zu verzeichnen. Heute läuft dieser Spuck genauso ab. Gewöhnlich ein Vorzeichen für totalitäre Kriegszeiten. Es wird gelogen und betrogen – schlimmer geht es kaum noch. Dann wundern sich die Propagandamedien sowie die Lügenpresse noch, warum immer mehr Menschen sie links liegen lassen und ihnen nicht mehr “glauben” Wie gehabt wird dann für alles noch Putin und Rußland verantwortlich gemacht. Dümmer und blöder geht wirklich nicht mehr!!
Zeitalter der Gigantomanie: Betreibt mit Eifer eure Rettung (Buddha)
Das Zeitalter der Gigantomanie, das Zeitalter der Megamaschine, wie es Mumford nennt, rast in schnellem Tempo seinem sicheren Ende entgegen. Seine Struktur beruht vor allem darauf, daß man mittels billiger Energie — außerordentlich billig war bis 1973 das Erdöl — die Rohstoffe, die Produkte und die Menschen unentwegt von Land zu Land transportiert. Damit wurde die Ausbeutung aller Winkel der Erde möglich, woraufhin schließlich alle Kontinente etwa gleichzeitig erschöpft sein werden.
Martin Heidegger erkannte das 1935: »Wenn die hinterste Ecke des Erdballs technisch erobert und wirtschaftlich ausbeutbar geworden ist… dann greift immer noch wie ein Gespenst über all diesen Spuk hinweg die Frage: wozu? — wohin? — und was dann?«
Nach dem jetzigen Stand der Dinge ist allerdings zu vermuten, daß die Völker erst unter dem Zwang der Fakten den »Mythos der Maschine« abschütteln werden. Wenn Lewis Mumford recht behält, »daß eine Katastrophe zur Voraussetzung einer wirksamen Erziehung geworden ist«, dann wird der gefährliche Weg bis zum bitteren Ende fortgesetzt werden.
Schon 1983 beschreibt Konrad Lorenz in „Der Abbau des Menschlichen“,(3) Fehlleistungen ursprünglicher sinnvoller Verhaltensweisen, die sich ins Gegenteil, ins Abnormale, ins Pathologische verkehrt haben. Die kollektive-aggressive Begeisterung, die die Gesellschaften und die Politik antreiben, beunruhigten ihn sehr. Er beklagte den erzwungenen Verzicht auf Einsicht, in die Irrgänge des menschlichen Geistes.
Ist der allgegenwärtige Zorn ein Produkt der Verdichtung und Beschleunigung unserer Lebensverhältnisse? Ja, natürlich aber nicht nur. Die ganze irrsinnig gesteigerte Konkurrenzmanie und die Globalisierung tragen ihr übriges dazu bei.
Der Renaissancephilosoph Michel de Montaigne hatte beobachtet, daß ein Bauer nur schwer zu erzürnen sei. Bis er wirklich wütend werde, müsse viel passieren. Montaigne sah den Grund für diese Gelassenheit darin: der Bauer sei der weiseste Mensch von allen – denn er wisse, wie abhängig sein Tun vom Wetter, vom Boden, vom Vieh und letztlich von Gott ist. Stadtleben dagegen mache zornig: Das stadttypische Reizklima aus Informationen, Konkurrenz, Mißtrauen mache die Menschen aggressiv.
In aller Deutlichkeit momentan zu beobachten.