Ohne viele Worte
Nur mal so oder Nachtgedanken (91)
„Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß, und es könnte sein, daß die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.“
(Immanuel Kant)
„Der Reichtum gleicht dem Seewasser; je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.“
(Arthur Schopenhauer)
Dunkle Wolken brauten sich zusammen…
… und schwüler, belastender war das Wetter heute.
Deswegen bin ich heute auch nicht auf Wanderschaft gegangen, hinzu kam mein ramponierter linker Fuß. Das Gewitter kam aber erst gegen Abend und war recht harmlos in der Ferne. Später gegen 21: 30 h zwar nochmals ein Gewitter, aber auch sehr verhalten und nur ein kurzer Landregen. Gottseidank kein Unwetter. Mein Regenfaß ist nur zu einem Viertel gefüllt worden. Nun ist schon länger wieder sternenklarer Himmel und mit 22° C noch warm.
![]()
Mein Gemüt ist aber auch sehr eingeschwärzt, dunkle Wolken brauen sich im privaten Himmel zusammen. Viel Streß, Ärger und Zerwürfnis belasten mich. Mal sehen wie und wo noch alles endet? Man sollte sich nie zu sicher sein und meinen, verschiedene Dinge passieren einem nicht und sind weit weg nur bei Anderen. 🙁
Fakt ist nun mal, wir leben in blödsinnigen und verdrehten Zeiten, nichts ist mehr normal oder wie es einmal war. Den Kopf kann man aber schlecht in Ketten legen.
Der Philosoph hat einen Drang zur Vielwissenheit, dies gefällt aber noch lange nicht allen Menschen. Deswegen ist es oft vorprogrammiert, daß die gemeinsame Wege nicht mehr weiterführen und abrupt enden.
Urplötzlich steht man vor einer Vielzahl an Wegweisern.
Wohin führt mich nun mein Lebensweg, welche Richtung muß ich – soll ich – will ich – einschlagen. Wie entscheide ich richtig ? Ist Freiheit eine Einbahnstraße?
Es gab zwar noch nie eine schöne, heile Welt, aber nun ist die Zukunft nicht mehr rosig. Es brauen sich fürchterliche Stürme zusammen, weltweit und allumgreifend.
Das kritische, aber auch das besonnene Denken ist weitgehend verloren gegangen.
Nichts schlimmeres, wie vernagelte Menschen, die schon sehr früh stagnieren und sich nicht mehr weiter entwickeln, im schlimmsten Fall sogar sehr regressiv sich zurück entwickeln. Wenn überhaupt kein Lernbestreben mehr vorhanden ist ![]()
Himmlische Ruhe und Stille
Auf meinen beiden letzten Wanderungen habe ich herrliches Wetter, himmlische Ruhe und Stille erleben dürfen. Kein Mensch ist mir begegnet, noch nicht einmal die sonst üblichen Fahrradfahrer (Biker – eigentlich ein blöder Ausdruck) sind mir in die Quere gekommen, auch kein gequälter Jogger oder Stöckchenschwinger. Sonst ist ja unsere Umwelt gewöhnlich Geräuschverseucht. Diesmal war nur die Natur zu vernehmen (Vogelgesang) und wie schön war dieses Vogelkonzert.
Tiefer Wald – diese grüne Idylle kann mir kein südliches Land bescheren, deutscher Wald ist deutscher Wald.
Heilpflanzen am Wegesrand – Huflattich hätte ich gebrauchen können, denn mein linker Fuß ist etwas ramponiert. Dachte mir, statt meiner Wanderschuhe ziehe ich mal leichtere, offene Sandalen an, um mehr Frischluft an die Quanten ranzulassen, war aber ein Fehlgriff. Dauernd hatte ich kleine Steinchen im Schuh drinnen, die mir den Fußballen drückten und reizten. Nun habe ich da ein wenig wunde Fußballen. Bin aber auch viele Stunden und Kilometer gelaufen. Die 10 000 Schritte (**) habe ich allemal immer erreicht. Nur dieses starre Festhalten an solchen Vorgaben ist nicht mein Ding. Deshalb habe ich auch keinen Schrittzähler oder sonstigen Schnickschnack bei mir.
In der Ferne der ehemalige Erdbeerhof, mein Weg führte mich weiter auf den Rundweg 2 in Richtung Gondelsheim – Helmsheim.
(**)
Warum ausgerechnet 10.000?
Wer ab seinem 25. Lebensjahr täglich 10.000 Schritte läuft, verhindert damit nahezu jede chronische Krankheit.
Das müssen Sie uns genauer erklären.
Ernährung und Bewegung stellen eine Balance dar. Die ist aber immer mehr gestört, und zwar in beiderlei Richtungen: Wir ernähren uns zunehmend ungesund, weil zu fett und mit zu vielen Kohlehydraten. Und wir bewegen uns zu wenig. Dieses Ungleichgewicht bringt den Stoffwechsel durcheinander und führt letztlich zu den bekannten Volkskrankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose und Bluthochdruck, aber auch zu Depressionen, Demenz…. (SZ)
(***) Wissenschaftler empfehlen zweieinhalb Stunden Bewegung oder 10000 Schritte pro Tag.
(***)
10.000 Schritte täglich: Gesundes Gehen ist besser als Sport
10.000 Schritte täglich, eingebaut in den ganz normalen Alltag, das genügt nach neuesten Erkenntnissen, um gesund zu bleiben.
Trotz einer Flut von Bewegungsmoden, Bewegungsliteratur und Bewegungsphilosophien werden die Dicken immer mehr und die Folgekrankheiten immer häufiger. Eine Gegenbewegung zurück zur einfachsten Art des Bewegens entsteht jetzt: zum Gehen. (mehr)
Erkenntnis des Tages 07/14/2017
Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst.“ –
Voltaire (1694 – 1778)

https://juergenfritzphil.wordpress.com
Auf dem Weg in die DDR 2 – Zensur und Meinungsunterdrückung an der Tagesordnung.
Ringsum um den Weingartener Heuberg gelaufen
Farbtupfer am Wegesrand
Auch hier überwiegend Getreidefelder
Diesmal bin ich nicht diesen Weg hoch zum Heuberg
Idyllisches Seitental vom Mauertal bi ich diesmal gelaufen
Einer meiner Lieblingswege – den ich aber länger nicht gelaufen bin, vor lauter Auswahl an schönen Wandertouren in der Umgebung. Diesen Weg sind wir schon früher gerne gelaufen, mit Hund und unserer damals noch kleinen Tochter. Nun schon über 30 Jahre her. Ob der Mann noch lebt, der immer so freundlich war, wenn wir an seinem Grundstück vorbeikamen?
Solche Umgebung macht mich immer froh und glücklich
Hier weitet sich das Tal – hinten sind Pferdekoppeln.
Auf der anderen Seite Getreidefelder
Versteckt ein kleines Häuschen – Schon immer mein Traum gewesen ~~ solche geheimnisvollen Hütten und Häuschen.
Die Pferdekoppeln – die Pferde sind in eine Mulde im Unterstand, sie halten wohl Siesta im Schatten, ich sah nur ihre Köpfe.
Ausblick vom Heuberg
Diese Ausblicke, diese Landschaft und Natur erzeugt in mir Augenblicke der Freiheit und Unbeschwerdheit, verbunden mit tiefer Dankbarkeit dies so erleben und sehen zu können. Vor allem, daß ich noch so gut zu Fuß bin und diese Touren mühelos bewältigen kann.
Solche ekligen Hunderassen gehören verboten
Hundeattacke in Oberfranken: Der Hund eines 37-jährigen Mannes reißt sich an einem Spielplatz los und verletzt ein kleines Mädchen schwer – nun ermittelt die Polizei gegen den Halter. (Meldung von 1 &1 Portal)
Ein freilaufender Hund hat ein Kleinkind auf einem Spielplatz in Oberfranken gebissen und schwer verletzt.
Laut Polizei handelt es sich bei dem Tier um einen Hund der Rasse Olde English Bulldogge.
Wieder ein herrlicher Wandertag
Beginn meiner Wanderung wieder am Jöhlinger Naturfreundehaus in Richtung Weingartener Kirchberg und dann Heuberg.
Landschaft am Jöhlinger Naturfreundehaus.
Sogar ein Erbsenfeld galt es zu bestaunen, habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Erinnert mich an meine Kindheit in Nordhessen. Dort gab es z.B. beim Gut Windshagen (bei Heiligenrode Krs. Kassel) Erbsen- und Bohnenfelder, die Frauen nach dem Krieg (50er Jahre) abgeerntet haben um sich etwas Haushaltsgeld hinzu zu verdienen.
Blick in die Jöhlinger Landschaft – das Getreide reift kräftig und nimmt goldgelbe Farbe an. Eine Zeitlang blies ja ein kräftiger Wind, der aber immer lauer wurde. Es war warm, aber trotzdem ein wunderschöner Wandertag.
Blick auf Jöhlingen und im Hintergrund Wössingen
Gottseidank haben die erfrorenen Nußbäume wieder frisch und grün ausgetriebene Blätter. Als ich das letztemal vorbei kam, sahen sie noch erbarmungswürdig aus. Aber die Kirschbäume sind arg zerfressen. Wie ich gehört habe, sollen wieder die Raupen so arg zugange sein. War letztes Jahr schon so schlimm, nur dieses Jahr ist es noch früher.
Herrliche Wiesenwege auf der Höhe
am vorderen Weingartener Kirchberg
am vorderen Weingartener Kirchberg – auch hier reift das Getreide schon aus.
Frisch und fröhlich auf Sonntags – Wanderschaft
Auch heute bin ich wieder wacker gewandert. War auch früher dran, um 15 Uhr bin ich abmarschiert. War zwar ziemlich warm, so um die 30° C, im Wald war es aber angenehm. 3 Stunden und 20 Minuten war ich heute unterwegs. Meine Wanderung führte mich nach Gondelsheim und zum Erdbeerhof.
Immer wenn ich hier vorbei komme, erkunde ich diesen geheimnisvollen Fleck Pflanzenparadies. Da ist immer was neues zu bestaunen und zu entdecken.
Vielfältige Pflanzen gibt es hier
Nanu? Das Fahrzeug ist wieder da. Das letztemal war es weg. Nun hat sich das Geheimnis gelüftet. In diesem Pflanzen- und Naturidyll traf ich einen älteren Mann an. Es war der Besitzer von Land und Fahrzeug. Wie ich es vermutet hatte, er hatte einmal eine Baumschule (Gärtnerei) und hier eine Außenstelle. Das Kraftfahrzeug war kein ausrangiertes TöffTöff, sondern ein 43jähriges Lieferfahrzeug, ein Daimler-Benz. Ein Oldtimer der tatsächlich noch fährt, alte deutsche Wertarbeit eben. Habe mich länger angeregt mit dem Mann unterhalten, über Gott und die Welt.
Blick in die Landschaft – in Richtung Heidelsheim
Blick in die Kraichgauer Landschaft
Einfach herrlich der Tag und die Landschaft
Lese zur Zeit
Der Tag hat zwar nur 24 Stunden, aber trotz dem schönen Wetter, muß auch noch Zeit für Bücher vorhanden sein.
Ist der Mensch ein Auslaufmodell? Eine philosophische Betrachtung
Seit zweieinhalbtausend Jahren fragen Philosophen: »Was ist der Mensch?« Doch seit einigen Jahrzehnten arbeiten Naturwissenschaftler und Mediziner mit ungekannter Dynamik an seiner Neuschöpfung. Der Philosoph und Journalist Jürgen Wiebicke stellt die dringliche Frage, wie weit wir ihnen folgen wollen.
Organtransplantation, Altersforschung, Sterbehilfe, Hirndoping, Roboterethik, Gentechnik: Die Umbauarbeiten am Projekt Mensch verlaufen in rasantem Tempo. Bioingenieure und Nanoforscher, Informatiker und Neurowissenschaftler versuchen alles, um Adam und Eva zu optimieren. Werden wir schon bald aufhören, vom Menschen als Menschen zu sprechen, weil wir in nicht allzu ferner Zukunft posthumane Wesen sein werden?
Fest steht, dass das alte System unserer moralischen Überzeugungen nicht mehr funktioniert, dass wir uns entscheiden müssen: Ist der Mensch noch etwas Besonderes oder nur ein Tier unter Tieren? Müssen wir uns technologisch verbessern, damit wir klüger, schöner, glücklicher sein können? Oder dürfen wir so bleiben, wie wir sind?
Jürgen Wiebicke besucht die wichtigsten ethischen Großbaustellen unserer Zeit, auf denen darum gerungen wird, ob die Würde des Menschen noch als Fundament taugt. Denn es ist an der Zeit, gemeinsam neu über die Idee vom guten Leben nachzudenken. Ein kluges, informatives und brillant geschriebenes Buch, das hilft, in Zeiten tiefer Verunsicherung eigene Antworten zu finden auf die Frage:
»Wie will ich leben?«.
(Kiwi-Verlag)
Das Projekt der Menschheit: Wahnsinn mit Methode geht unvermindert weiter.
Oft lese ich mehrere Bücher gleichzeitig bzw. arbeite gleichzeitig mehrere Bücher durch. Denn wie Romane liest man solche Bücher ja gewöhnlich nicht.
Die Kunst des Zweifelns:
KLAPPENTEXT
Die philosophische Skepsis ist eine Form der Lebenskunst, die in unserer auf Gewissheit versessenen Zeit in Vergessenheit geraten ist. Demgegenüber zeigt dieses Buch, dass das skeptische Philosophieren mit seiner Vorliebe für die Vorläufigkeit neue Freiräume des Urteilens und Handelns eröffnet. Der Autor führt in 33 Lektionen zu alltäglichen Themen wie Geld und Reisen, Politik und Religion, Gesundheit und Liebe allgemeinverständlich in die Kunst des Zweifelns ein. Am Ende jeder Lektion wird der Leser eingeladen, in Gedankenexperimenten den Zweifel einzuüben. Ein hochwirksames Gegengift gegen die falschen Sicherheits-und Glücksversprechen, denen wir täglich ausgesetzt sind.
Das Buch “Warnungen einer Biologin” habe ich vor vielen Jahren ja schon einmal gelesen. Aus aktuellen Anlaß lese ich es nochmals durch.
![]()
1995 erschienen in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft.
Schlagwörter: Kognitive Orientierung, Subjektive Theorie, Psychoanalyse Die Frage nach dem menschlichen Wirklichkeitsverständnis, nach dem Wesen des denkenden und handelnden Umgangs mit der äußeren und inneren Welt, ist gerade in der gegenwärtigen, von individuellem Orientierungsverlust und kollektiven Krisen geprägten Welt von besonderer Aktualität. Der Mensch steht mit seinen inneren Wünschen, Bedürfnissen, Erwartungen und Bewertungen der äußeren, oftmals irritierenden, erregenden, mitunter als bedrohlich empfundenen Wirklichkeit gegenüber und sucht diese mit seinen Möglichkeiten des Erfassens, Erkennens und Denkens zu erschließen. Er sucht Sicherheit, Orientierung und Stabilisierung. Sein Denken wird geleitet durch das Streben, die ihn umgebende Wirklichkeit mit den inneren Bedürfnissen, Wünschen, Erwartungen und Bewertungen in Einklang zu bringen, sie dort, wo sie nicht ausreichend zu vereinbaren oder nicht erträglich ist, umzubilden, sie gegebenenfalls auch neu zu bilden: in Traum, Phantasie und Illusion, durch perverses und fetischistisches, apokalyptisches und psychotisches Denken.
![]()
Auch dieses Buch habe ich schon vor Jahr und Tag gelesen. Aber es kommt bei mir öfters vor, daß ich ein Buch mehrmals lese.
Neues Lesefutter
Neues Lesefutter – auch dies kommt nicht zu kurz
Die Zerstörung des deutschen Nationalstaats – eine Chronik der Rechtsverstöße
Karl Albrecht Schachtschneider zeigt in diesem Buch, wie der deutsche Nationalstaat als Garant für Frieden und Freiheit einer Europäisierung und Globalisierung geopfert wird.
Schachtschneider sieht zwei Triebfedern, die für die fortschreitende Internationalisierung verantwortlich sind: das kapitalistische Geschäft und sozialistische Ideologien. Er zeigt, wie die Elite das Recht beugt, um ihre Ziele zu erreichen. Er bringt dabei in aller Deutlichkeit zum Ausdruck: Setzt sich die aktuelle Entwicklung fort, ist die Demokratie in höchstem Maße gefährdet.
Die Demontage des Rechtsstaates durch Kapitalisten und Sozialisten
Karl Albrecht Schachtschneider macht den Leser zunächst mit den Elementen vertraut, die für den demokratischen Rechtsstaat charakteristisch sind. Und er erläutert nachvollziehbar, warum diese Prinzipien seit jeher ein Garant für Frieden, Gerechtigkeit und freie Entfaltung des Bürgers sind.
Schachtschneider zeigt dann, wie die kapitalistisch und sozialistisch geprägte Elite diese Prinzipien verrät und wo sie klare Rechtsbrüche begangen hat. Schwerpunkte aus dem Inhalt sind unter anderem:
-
die Maxime des »Einwanderungslands Deutschland«, die mit der Souveränität Deutschlands unvereinbar ist;
-
der nicht rechtmäßige Beitritt Deutschlands zur Europäischen Union;
-
die Arbeit der nicht demokratisch legitimierten Institutionen des EU-Parlaments und des Europäischen Gerichtshofs;
-
die illegitimen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank;
-
der »Freihandel« und die Öffnung der europäischen Märkte für multinationale Konzerne, die jeglichen rechtsstaatlichen Regelungen widersprechen.
Der Autor demonstriert aber auch, wie Parteien und Politiker unseres Landes ihre Vertretungsbefugnis missbrauchen. Dass die »Volksvertreter« nicht mehr bereit sind, den Willen der Bürgerschaft umzusetzen, führt uns der Autor mit Beispielen wie diesen vor Augen:
-
Die Parteien verhindern Volksabstimmungen, wie sie zum Beispiel bei der Einführung des Euro nötig gewesen wären.
-
Gemeinsam mit den Medien setzen sie Entscheidungen durch, die mit der öffentlichen Meinung nicht übereinstimmen.
-
Sie kontrollieren soziale Medien und setzen sich damit über Meinungsfreiheit und Zensurverbot hinweg.
-
Sie bekämpfen die freie Rede mit allen Mitteln der sanften Despotie. Diffamierung ist ein erfolgreiches Herrschaftsinstrument. (Kopp-Verlag)
Lesearbeitsberg – diese Bücher harren noch der Bearbeitung –
Hilfe, Gutmenschen!
3. Oktober 1991. Bernd Höcker besucht in Hamburg die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Noch kann man sie mit Händen greifen, die Euphorie der Wiedervereinigung. Dankbarkeit. Allgemeine Aufbruchstimmung. Plötzlich aber . erstarrte Gesichter. Eine Art Rollkommando marschiert vorbei. In Springerstiefeln. Doch es sind offenbar keine Nazis. Denn die Horde brüllt:
»Deutschland verrecke! Deutschland verrecke!«
Wenig später erfährt Bernd Höcker das Unfassbare: Hinter dem Aufmarsch steckt die Grün-Alternative Liste GAL (das heutige Bündnis 90/Die Grünen). Und er fragte sich: Wieso machen linke Kräfte so etwas? Bei der Suche nach Antworten stieß Bernd Höcker auf verblüffende Fakten. Fakten, die er erstmals in seinem Buch Böse Gutmenschen veröffentlicht und die heute aktueller sind denn je:
-
Friedensbewegung – von außen gesteuert
-
Islam – grenzenlose Toleranz statt Wahrheit
-
Asylindustrie – das Geschäft mit den Scheinasylanten
-
Frühsexualisierung – Genderwahn im Kindergarten
-
Kriminalität – Täterschutz vor Opferschutz
Die Waffen der bösen Gutmenschen sind die Tricks und Methoden der Geheimdienste, insbesondere der Stasi. Sie diskriminieren, diskreditieren und manipulieren Andersdenkende. Im schlimmsten Fall vernichten sie Existenzen.
Sie sind die Blockwarte unserer neuen Zeit.
Sie beherrschen die »Qualitätsmedien«, die, statt sachlich zu informieren, die Menschen nach ihren Vorstellungen umerziehen und belehren. Sie unterdrücken entscheidende Fakten und verdrehen die Wahrheit. Sie verhindern einen freien Meinungsaustausch und verantwortungsvolles Handeln.
Die bösen Gutmenschen sind eine gefährliche Spezies: Sie sind gut organisiert, sie sitzen in den Parlamenten, in der Regierung und in den Redaktionen, sind Richter und Staatsanwälte – und sie sind alle dem linken Spektrum zuzuordnen. Sie treiben ganze Armeen von Mitläufern vor sich her.
Unglaublich: Diese Gesinnungsdiktatoren maßen sich an, unser Leben und unsere Weltanschauung zu bestimmen. Sie geben vor, wie wir zu denken, zu sprechen und zu formulieren haben.
Höcker ist überzeugt: Wir brauchen heute keine Stasi und keine Gestapo mehr, denn »engagierte Mitmenschen« übernehmen die Kontrolle über uns und achten streng auf »politisch korrektes« Verhalten. Höchste Zeit, die Gesinnungspolizisten in ihre Schranken zu weisen.
Diese Themen lassen einen auch nicht los. Jetzt vor den Bundes-Wahlen, will man zwar vieles mal wieder unter der Decke halten, aber Asylanten kommen ja weiterhin. Es ist eh nur die Ruhe vor dem Sturm und Zusammenbruch.
Auch hier türmt sich wieder die Arbeit. Kaum habe ich die Papierberge abgearbeitet sind sie schon wieder in alter Höhe vorhanden. 🙁
Laufend auf Wanderschaft
Das gute Wanderwetter muß natürlich ausgenutzt werden.
Angenehme Temperaturen, nicht zu heiß und nicht zu kalt.
Mein Lieblingsblau gab es wieder zu entdecken
Herrliche Feldwege – allerdings bin ich erst nach dem Baden auf Wanderschaft gegangen – von 19:30 bis 21:45
Blick auf Dürrenbüchiger Neubausiedlung in der Abendsonne
Nochmals Blick auf Dürrenbüchig – Vor ein paar Tagen bin ich da oben am Wald entlang gewandert, von Rinklingen kommend zurück nach Wössingen.
Blick auf Wössinger Steinbruch vom Zementwerk und im Hintergrund die Schwarzwaldberge. Die Windkraftanlage auf der Steig sieht man auch noch.
Seitlicher Wössinger Lugenbergbereich
Zur Zeit laufe ich am liebsten ganz nahe an Walzbachtal und Umgebung. Mag oft nicht mehr so weit fahren, bei den vielen Raser und Idioten die auf unseren Straßen unterwegs sind.
Kommentarfunktion vorrübergehend gesperrt
Gib uns unseren täglichen Müll….
Warum sind die Medien voll von eigentlich unwichtigen Meldungen ?
Wenn ich meine Blogstatistiken von Absurd-AG anschaue, komme ich beim ausloggen automatisch auf das Nachrichtenportal von 1 & 1
![]()
und da sind in der Tat viel unwesentliche, unwichtige Dinge zu sehen. Genauso ist es bei anderen Portalen (z.B. T-Online und die meisten Zeitungen usw)
Ich sitze wieder einmal vor dem Computer und lese die vielen Nachrichten und Infos.
Jetzt könnte sich einer denken, was interessiert mich dieses, und denkt sich, die Nachrichten werden auch immer schlechter. Wenn man die Massenmedien betrachtet, sind diese zum Teil voll mit solchen nicht wirklich weltbewegenden Ereignissen.
Warum wohl? Mit diesem ganzen Müll lenkt man die Menschen von den wirklich wichtigen Dingen ab.
Und täglich hört man die selbe Leier. Ja warum?
Mit scheinbar so wichtigen Meldungen, welche die Nachrichten füllen, wird uns unbewußt das Gefühl gegeben, wir wären ja toll informiert.
Viele deutsche Oberschlaumichel meinen, wenn sie die Nachrichten im 1. Prg. oder das Heute Journal im ZDF gesehen haben, nun sind sie aber gut informiert.
Nun können wir uns wieder beruhigt zurücklehnen, und unbesorgt unseren Politikern und Lenkern gute Politik machen lassen.
Dabei kommt dann heraus, daß immer noch so viele schon länger hier Lebende, die Murkelisten von Absurdistan Germanistan wählen und glauben diese machen ihre Arbeit gut.
Je länger eine Person täglich fernsieht, umso mehr hält sie das Gesehene für das vollständige Abbild der realen Welt.
Und dann wundert man sich noch über die jeweiligen Umfrageergebnisse.
Im Informationszeitalter in dem wir leben, haben Massenmedien einen festen Platz. Die überwiegende Mehrheit der Menschen in den industrialisieren Ländern beziehen ihre Informationen, die sie über die Vorgänge in der Welt haben, aus den Massenmedien. Massenmedien waren schon immer begehrte Plattform aller Manipulationen. Sie prägen und formen das Bild, das sich Menschen von der Welt machen. Nachrichten, Talkshows, Magazinsendungen, und selbst Unterhaltungsfilme bieten Menschen diejenige Information, aus denen sich ihre Idee von der Welt zusammenstellt. Nur muß man anmerken, die Mehrheit ist nun mal nicht gut informiert, trotz aller Reden von Informationsgesellschaften.
Natur – Gartenprinzipien
natürlicher Naturgarten
Kräutergarten 23.05.07 An den Kräutersträuchern und Büschen herrscht emsiges Treiben der Bienen, Wildbienen und Hummeln und sonstigen Fluggenossen.![]()
23.05.07 – Vor 10 Jahren – Interessant solche Vergleiche, da sieht man was sich alles verändert hat.
Naturgarten 23.05.07 – Auch hier blühen die Rosen früher. Die Trauerrosenstämme blühen sonst erst im Juni. Auch die Wildrosen sind dieses Jahr früher dran.
Auch dieses Jahr – 2017 – sind die Rosen früher dran, ebenso wie jetzt der Holunder.
Terrasse 23.05.07 Auch die Terrassenblumen sind dieses Jahr früher dran mit blühen.
Der naturentfremdete Stadtmensch
Der Großstadtmensch hat wenig Gelegenheit, das stille Walten der Natur zu beobachten, und damit geht ihm eine wertvolle Quelle des Naturerlebnisses verloren. Die Hast und Hitze des Alltags, der Kampf ums Dasein läßt ihm nicht die Zeit, sich mit ihr zu befassen. Das unmittelbare, liebevolle Verhältnis zur Natur ist uns Europäern in höherem Maße abhanden gekommen als anderen Völkern.
Warum müssen diese Stadtneurotiker ausgerechnet aufs Land ziehen?
Je natürlicher ein Dorf noch ist, umso störender sind diese Neurosenexemplare aus der Stadt. Sie sind für die alteingesessenen Landbewohner nur ein Ärgernis.
Gewöhnlich stört sie die Fliege an der Wand.
Blühende Weigelie – Weigelien gehören zu den beliebtesten Ziersträuchern in unseren Gärten. Auch ich liebe Weigelien. Wir haben letztes Jahr noch extra eine in den Vorgarten gesetzt. Ebenso zwei Millionen-Weigelien haben wir zusätzlich noch gepflanzt. Dieses Jahr blüht vieles weit vor der üblichen Zeit. Im kommenden Herbst werde ich nochmals Weigelien pflanzen. Da gehen mit Vorliebe die Bienen, Hummeln und Wildinsekten dran. Bei vielen überzüchtenden Sträuchern und Blumen ist dies leider nicht mehr der Fall.
Prachtspiere (Spiraea vanhouttei) Diese Sträucher blühen auch immer so schön und üppig. Auf der anderen Gartenseite haben wir auch noch welche.
Besser wie gedacht
![]()
Besser wie gedacht und angekündigt war das Wetter am Pfingstsonntag.
Gottseidank sind wir wieder von Gewittern verschont geblieben. Die Nacht hatte ein Landregen für etwas Entspannung bei der Trockenheit gesorgt. Ab Mittag wurde das Wetter zunehmend freundlicher. Allerdings bedeutend kühler und teilweise ein leicht-frischer Wind. Höchsttemperatur war nur noch 21° C gegenüber 31° C am Vortag.
Kein Wunder, ist man da irgendwie reduziert und gesundheitlich nicht auf der Höhe.
🙁 🙁
Da die Gewittergefahr am Nachmittag weitgehend gebannt war, unternahm ich nach dem Abendessen, doch noch eine ausgiebige Rundwanderung.
Grün, grün ist die Natur
Das gefällt mir hier so an der Landschaft, die Gebüsch- und Baumgruppen in der Feldflur. Denn die öden Agrarwüsten sind von Übel.
Hier bin ich schon auf Jöhlinger Gemarkung
Solche Wege erfreuen einfach mein Gemüt – Weg Richtung Wald bei den Jöhlinger Weinbergen.
Blick auf Wössinger Zementwerk und Windradanlage auf der Steig
Blick auf Jöhlingen von den Weinbergen aus in den Abendstunden
Blick in die Rheinebene von den Jöhlinger Weinbergen aus – Bergkette = Pfälzer Wald
Abendstimmung in den Jöhlinger Weinbergen
Blick auf die Jöhlinger Weinberge
Ach ja! Obwohl schon zur Hälfte herum, wünsche ich den BesucherInnen von Absurd-AG noch Frohe Pfingsten. 🙂
Schon vor 10 Jahren
Vor 10 Jahren am 13. April 2007
Warmer Sommertag am 13. April 07 Immer noch nicht von der Klimaveränderung überzeugt?
Beim Bibliotheksortieren sind mir Bücher zum Klima, Wettergeschehen, Biowetter, Wetterbeschwerden usw. in die Hand geraten.
So auch Manfred Köhnlechner: Wetterbeschwerden – klimabedingte Leiden u. Erkrankungen, ihre Ursachen u. ihre Behandlung. von 1980 –
Köhnlechner war damals ein Manageraussteiger und Modeheilpraktiker.
Das ist auch so ein Wahnsinn mit der Vielfliegerei, was natürlich für das Klima auch nicht gerade toll ist.
Meine Margeritenblüten im Hofgarten haben die Schnecken abgefressen, obwohl es doch die ganze Zeit furztrocken war. Mit den Schnecken wird es auch immer abnormaler. Die fressen heutzutage Sachen die früher vor ihnen sicher waren. 🙁
Der Oskarsche Nachtspruch (Nachtgedanken 90)
Zum Schluß noch der Oskarsche Nachtspruch:
Die Klugheit des Fuchses wird überschätzt, weil ihm die Dummheit der Hühner als sein Verdienst angerechnet wird.
Was sagen die Sterne?
Tagestendenz: 2 Sterne
Manche Entwicklungen in Ihrer Umwelt könnten sich heute überschlagen. Lassen Sie sich davon nicht anstecken. Ihre Aufgabe liegt eher darin, sich auf langfristige Projekte zu konzentrieren. Die aber benötigen eine entsprechend gründliche Vorbereitung. Im Übrigen stehen Sie mit Mond und Mars unter Dampf. Suchen Sie ein sportliches Ventil ohne es zu übertreiben.
Wenigstens etwas war möglich
Nachmittags war an Laufen nicht zu denken. Es war mir einfach zu warm und belastend das Wetter. Außerdem sah es mal wieder sehr nach Gewitter aus. Deshalb bin ich wieder erst Abends gegen 19 Uhr gelaufen, dann aber wieder fast bis 21 Uhr.
Solche Wege laufe ich einfach liebend gerne – Erfreulich ist für mich immer, wenn ich allein auf weiter Flur unterwegs bin.
Dieses Jahr extrem einseitig – fast nur Getreidefelder.
So weit das Auge reicht … Getreide, Getreide …
Bei uns werden kaum noch Futterrüben, Kartoffel ebenso wie Zuckerrüben angebaut.
Da die Wetteraussichten für die nächsten Tage nicht berauschend sind, war ich um meine heutige kleine Rundwanderung froh. Weiterhin Gewitter- und Unwettergefahr und ab Pfingstsonntag wohl kühler.
Jetzt auf der anderen Seite.
Vorher bin ich einen großen Rundweg im erfreulich kühlen Wald gelaufen.
Nochmals Getreide über Getreide…
Blick auf Wössingen im Abendlicht – bei untergehender Sonne.
Nun war es soweit – Sonnenuntergang.
Meteorologisch ist ja heute Sommeranfang.
(Am 1. Juni beginnt der Sommer, zumindest für die Meteorologen. Denn da ist der klimatologische oder meteorologische Sommeranfang. Der kalendarische oder astronomische Sommeranfang ist später, am 20. oder 21. Juni)
Notgedrungen Gartentag
Meine Rosen im Hofgarten blühen schon eine Weile so schön
Einfach ärgerlich!
Nachmittags war es immer gewitterträchtig, wurde aber gegen Abend immer wieder aufgeklarter, Wolken waren weg und mit ihnen die Gewittergefahr. Nur dann war es entweder zu spät zum Laufen, oder wie heute es war Badezeit.
Jedenfalls habe ich am Nachmittag im Garten etwas gearbeitet, was ja auch sein muß.
Die Weigelien im Vorgarten blühen auch wunderbar
Mein Hofgarten gedeiht auch sehr gut. Die Tomaten sind schon enorm gewachsen und blühen schon. Ist halt eine gute Lage für sie, Südseite und dadurch viel Sonne und geschützte Lage an der Hauswand.
Mein Weigelienstämmchen blüht auch sehr schön und wird fleißig von Bienen besucht. Die Pfefferminze riecht auch wunderbar und blüht dann auch bald.
Ansonsten warten wir auf besseres Wetter.
Meine satelittengestützte Wetterstation signalisiert mir für Freitag und Pfingsten schon wieder Gewitter. 🙁 In dieser Jahreszeit komme ich ja bald schlechter zum Wandern und Laufen wie im Winter. 🙁
Dieses Wetter hasse ich
Dieses schwül-heiße, gewittrige Wetter hasse ich.
Den ganzen Nachmittag zogen um uns herum Gewitter vorbei.
Gottseidank sind wir mal wieder vor Unwettern verschont geblieben.
Was nicht überall der Fall war.
Die Hitze der vergangenen Tage hat sich vielerorts in Deutschland in Gewittern und Starkregen entladen. In Aachen wurde eine Frau von einem Blitz erschlagen. meldeten die Agenturen heute.
Bei uns hatte es nur mal kurz geregnet, nicht so heftig und unwetterartig. Im geschützten Hofbereich (Süden) waren es 34°C und ansonsten erreichten wir 31°C Regen hätte gut getan, es ist alles wieder viel zu trocken. Richtig abgekühlt hat es auch nicht, es sind um Mitternacht immer noch 21° C.
Bei dem Wetter zieht es mich auch nicht hinaus und laufen tue ich da auch nicht gerne. In Deutschland werden jedes Jahr 30 bis ca. 50 Personen vom Blitz getroffen.
Ein schweres Gewitter war schuld, daß der Martin Luther Mönch** wurde.
Auch in den nächsten Tagen sind weiter Gewitter möglich. Südlich der Donau und im Schwarzwald können diese am Mittwoch durchaus unwetterartig ausfallen, warnte der DWD. Obwohl mir für den Mittwoch für uns die Aussichten besser erscheinen.
An solchen Tagen ist intensives Bücher durcharbeiten angesagt.
Aktuell lese ich:
1. Richard Milton: Verbotene Wissenschaften
2. Prof. Dr. Michaela Döll : Entzündungen – Die heimlichen Killer
3. Dr. Spitzbart: Homocystein – Vernachlässigter Blutwert
„Ihr Körper weiß nicht, wie man lügt“
Psychologienotizen:
Es ist seltsam: Kaum hat jemand das Zimmer betreten, oder wir sehen einen Menschen nur flüchtig bei irgendeiner Gelegenheit, schon wissen wir , ob er uns sympathisch ist oder nicht. Dabei hat er noch kein Wort gesprochen. Irgendetwas an ihm — vielleicht ist es seine Art sich zu bewegen, vielleicht die Farbe seiner Haare oder seiner Augen, vielleicht seine Gesichtszüge oder die Frisur — sagt uns: Mit dem könnte ich auskommen — oder auch nicht. Irgend etwas erscheint uns sympathisch oder stößt uns ab. Mir geht es auch so mit Mensch und Hund. Meine Erfahrung hat sich immer wieder bestätigt, so der Hund, so der Mensch, der Mensch und umgekehrt der Hund spiegelt die Persönlichkeit und Charakterhaftigkeit. Es gibt Hunderassen die kann ich überhaupt nicht ab, gewöhnlich ist mir der dazugehörige Mensch auch nicht so sympathisch.
Der amerikanische Psychologe Julius Fast, hat in seinem Standardwerk „Body Language“, das 1970 erschien und seitdem in mehr als drei Millionen Exemplaren verkauft wurde, später erschien es auch auf deutsch : „Ihr Körper weiß nicht, wie man lügt“ -( Er war es auch, der den eingängigen Ausdruck „Körpersprache“ für die nonverbale Kommunikation erfand.) –
Er machte deutlich: Der Körper lügt nicht; er arbeitete die Regeln und Bedeutungen der Signale, die wir intuitiv aussenden und empfangen aus. Wir sind uns dessen selten bewußt. Wer diese Signale jedoch richtig zu deuten versteht und gezielt einsetzen kann, läßt sich von seinen Mitmenschen nicht mehr so leicht täuschen.
![]()
Später kamen dann unzählige neue Büche auf den Markt, die alle dieses Thema abdeckten. Zum Beispiel:
Prof. Samy Molcho: Alles über Körpersprache: sich selbst und andere besser verstehen
und Körpersprache des Erfolgs von Samy Molcho sowie
Joe Navarro: Menschen verstehen und lenken: Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache für den persönlichen Erfolg nutzt.
Wanderwetter war es nicht gerade …
Erst später aufgestanden und am Nachmittag keinen Schritt aus dem Bunker gemacht.
Es war mir einfach zu heiß, zu drückend und schwül. Mit 35° C im südlich-geschützten Hofbereich und mit 33° C Höchsttemperatur, war es für mich kein Wander- oder Laufwetter. Erst am Abend, nach dem Abendessen, bin ich für gut 1 1/2 Stunden auf Wanderschaft gegangen. Eben der Vorteil der Sommerzeit, da kann ich problemlos bis nach 21 Uhr laufen. Es war zwar immer noch warm, aber doch erträglicher. Sogar jetzt um Mitternacht sind es noch 20° C. Bin mal wieder über den verlängerten Hauweg ins Feld gegangen. Den Gänsäckerweg weiter zur Steig und zurück.
Verlängerter Hauweg in Wössingen in den Abendstunden
Blick in die Wössinger Landschaft
Einfach einer meiner Lieblingswege, die ich immer wieder liebend gerne gehe. Schon früher in jungen Jahren, vor 50 Jahren, nur war damals der Hohlweg Hauweg noch intakt und führte bis Dürrenbüchig. Heutzutage ist er gekappt durch den Abbausteinbruch des Zementwerkes und führt ein Stück oberhalb des Hohlwegs in die alte Richtung, bis es dann nicht mehr weiter geht.
Holunderblüte – die sehr intensiv duftet, einfach herrlich solche Wege.
Wössingen: Blick auf die Steig
Blick auf Wössingen vom Hau
Leider war es dann sehr gewittrig, vom Westen her machte sich der Himmel immer mehr zu. Es war auch immer noch sehr schwül-warm.
Zum Ende hin – früher standen da links, Kirschbäume mit wunderbar schmeckenden, süßen Kirschen. Es war dort auch ein Wegabzweig, dadurch konnte man einen schönen Rundgang absolvieren. Leider alles vorbei. 🙁
In der Matrix der Scheinwelten
Eine ehemalige HP von uns Querdenkern im MP-Netz
Orientierung finden im Meer der Zeit und Beliebigkeit
Dazu möchte diese Seite beitragen.
Vor allem um auch die gewaltige Propaganda-Maschine der Schulmedizin und der Pharmaindustrie zu hinterfragen.
![]()
Die Erfolgsmeldungen und die Propaganda der Medizin und Pharmaindustrie müßten auf wachsende Gesundheit der Menschen in den Industriestaaten schließen lassen. Das Gegenteil ist aber der Fall. “Gesundes Wachstum” verzeichnen die medizinische Forschung, die Standesorganisationen der Ärzte, die gesetzlichen und privaten Krankenkassen, die Pharma-Industrie. Immer mehr Leute kümmern sich mit immer größerem Aufwand mit immer mehr Geld-auf- wand um das Gesundheitswesen. Gesundheit und seelisches Wohlbefinden ist nicht meßbar an den Erfolgen der Organ-Gärtner, Skalpell-Virtuosen und Hormon-Mixer, Gesundheit resultiert in erster Linie aus dem Selbstverständnis des Menschen und dem Verständnis für seine Lebens- und Umweltbedingungen und aus seiner psychischen Befindlichkeit.
Doch auch in diesen Bereichen, Medizin, Pharma, Psychologie, Psychiatrie, Gesundheit, Ernährung, Psychohygiene herrscht in weiten Kreisen eine erschreckende Ahnungslosigkeit und Gleichgültigkeit vor. Da wird oft dem Auto mehr Aufwand und Zuwendung zugebilligt, wie der eigenen Gesundheit.
Durch unsere Lebensweise können wir sehr viel zur Gesundheit beitragen. Allein der heutige Dauerstreß bedeutet Gefahr. Anfällig für das große Übel der ständigen Hetze sind wir alle. Sobald wir uns von der Hysterie unserer Zeit anstecken lassen.
Das heutige Angebot an vermeidbaren und unnatürlichen Belastungen ist kaum mehr überschaubar.
Wer den Raubbau an seinen Kräften nicht drosselt oder ganz einstellt, wer dem ständigen Leistungsdruck erliegt, den seine Umwelt auf ihn ausübt, braucht sich nicht zu wundern, wenn sein physischer Zusammenbruch auf die Dauer nicht aufzuhalten ist.
Dies ist nicht zuletzt auch eine Aufgabe der Psychohygiene.
![]()
Leider ziehen die meisten Menschen den vermeintlich leichteren Weg vor:
Kritiklos und bedenkenlos die Pillen einschmeißen, die Chemiebomber zu bevorzugen.
„Die meisten Menschen sterben an ihren Arzneien,nicht an ihren Krankheiten.“(Molière)
Das ist das schöne an der Sommerzeit
Da am Nachmittag noch verschiedene Dinge zur Erledigung anstanden, konnte und wollte ich erst nach dem Abendessen laufen. Auch am Abend war es noch warm und ein schöner blauer, wolkenloser Himmel erfreute mich. Durch die Sommerzeit konnte ich bis 21 Uhr laufen, weil der Sonnenuntergang bei uns heute um 21:15 h stattfand.
Mir ist das rumgenöle wegen der Sommerzeit eh unverständlich. Mir macht diese Zeitumstellung nichts aus. Für mich ist die Sommerzeit ein Gewinn und Genuß.
Blick auf die Jöhlinger Apfel – Obstanlage
Wössinger Wiesenwegidylle
Das Laufen und Wandern genieße ich und die Freiheit dies jederzeit tun zu können.
Dabei kommen mir oft Gedanken zum sogenannten “Grundeinkommen” und warum die meisten Parteien dies nicht wollen. Logisch! Dann sind die Menschen nicht mehr so gut lenkbar, ausbeutbar, die Ängste sind nicht mehr so wirkmächtig …. usw. ein Thema für sich.
Nur ein Nachteil ist zu vermelden, bzw. ein Ärgernis besteht, bin schon so verstupft von allen möglichen Insekten (Bremsen, Schnacken und Milben. Erdflöhe tummeln sich auch schon herum. Mir kommt es sowieso so vor, wie wenn die jedes Jahr mehr und vielfältiger werden. Auch da spielt der Klimawandel eine Rolle.
Es gibt immer so viel zu sehen und zu entdecken
Nachtgedanken 89
Jedermann meint zwar, er sei „er selbst“; aber in Wirklichkeit sind sein Denken, Fühlen und Verhalten fast durchgehend normiert, und die Sozietät in uns bestimmt darüber, was wir für wahr, für wertvoll und für schicklich halten. Die überragende Macht des „Man“ oder der kollektiven Lebensform in jedem von uns hat auch Heidegger in seiner Existenzphilosophie grundlegend erörtert.
Der Autoritarismus unserer Lebens- und Wirtschaftszustände.
Erich Fromm ist der Meinung, daß die Psychologie von einem expliziten Begriff der menschlichen Natur ausgehen muß. So kann sie die Feststellung wagen, daß der Mensch auf Freiheit hin angelegt ist; aber ob und wie er diese Freiheit verwirklicht, hängt sehr von individuellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten ab.
Nach Fromm zieht sich die ganze Geschichte hindurch die Tendenz der Menschen, im Kollektiv unterzutauchen, um das Geschenk des Freiseins irgendwie loszuwerden.
Erich Fromm schreibt ausführlich über den Autoritarismus unserer Lebens- und Wirtschaftszustände. Sie alle sind nicht dazu angetan, den Menschen zum Bewußtsein seiner Freiheit gelangen zu lassen. Marx und seine Schüler haben darauf hingewiesen, wie sehr der moderne Produktionsprozeß die menschliche Entfremdung fördert. Wir sind alle in eine ungeheure Maschinerie eingespannt, die wir weder verstehen noch überblicken in ihrer Gesamtheit. Von daher erfährt das Individuum seine grenzenlose Bedeutungslosigkeit, über die es sich gerne hinwegtäuscht. Es greift zu sogenannten „Fluchtmechanismen“, die den Sinn haben, Angst und Isolierung zuzudecken.
Fromm beschreibt drei Fluchtmechanismen, nämlich die „autoritären Tendenzen“, den „Zerstörungstrieb“ und die „automatische Anpassung“.
Literatur:
1. (117) Fromm, Erich – Die Furcht vor der Freiheit EVA Frankfurt / EBG , 1996
2. (119) Fromm, Erich – Wege aus einer kranken Gesellschaft- Eine sozialpsychologische Untersuchung – dtv Verl. München , 1980 / 1991
3. (119) Fromm, Erich – Der moderne Mensch und seine Zukunft EVA Frankfurt , 1955 / 1960
4. (102) Rattner, Josef – Klassiker der Tiefenpsychologie – Psychologie Verlags Union München , 1990
Anmerkung:*** (= A.) [engl. authoritarianism; franz. autoritaire Gehorsam fordernd, unterdrückend, lat. auctoritas Ansehen, Macht, Würde], [PER, SOZ], (allg.) Bez. für eine generalisierte Einstellung bzw. ein System von Meinungen, Einstellungen und Werthaltungen – Das Syndrom der autoritären Persönlichkeit, hervorgerufen durch eine hierarchische und ausbeuterische Eltern-Kind-Beziehung, kann nach Meinung der Autoren zu einer politischen Ideologie werden, die sich sowohl in privaten wie in öffentlichen Beziehungen in einer Doktrin der Stärke äußert. (zitiert nach:*** Dorsch – Psychologisches Wörterbuch)
Dieser Charaktertyp stirbt bevorzugt in Absurdistan Germanistan auch nicht aus. Er ist auch heute noch ausgeprägt vorhanden.
Seit ewigen Zeiten wollte ich schon
Waldwanderung
Seit ewigen Zeiten wollte ich schon den zeitaufwendigen Weg von Wössingen – durch den großen Wald in Richtung Bretten – an Sprantal vorbei über Salzhofen – Bretten laufen und dann über Rinklingen zurück. War weit über 5 Stunden unterwegs und habe die 20 km Marge geknackt. Das waren meine heutigen Wanderwerte. Die 20 km habe ich dann aber auch in den Knochen und Muskeln gespürt. Kurz vor 21 Uhr war ich wieder zuhause. Das Wetter hat super mitgespielt.
Romantischen Waldwegen entlang
Naturschutzgebiet bei Sprantal
Blick zurück in Richtung Sprantal
Nach Bretten Salzhofen
Auf Lieblingswegen unterwegs
Auf dem Weg von Wössingen nach Wöschbach
Zur Zeit ist ja ideales Wanderwetter. Nicht zu heiß und keine erhöhte Gewittergefahr.
Dies sind auch deswegen meine Lieblingswege weil ich weit in die Landschaft sehen kann. Bin halt ein Mensch, der nicht gerne eingeengt ist.
Immer weiter… Genieße einfach meine Freiheit und mein Rentnerdasein 🙂
Solche Wege laufe ich einfach gerne
Dann am Wald entlang in Richtung Trais
Trais – eine Bauernsiedlung und eine Pferdeklinik ist dort.
Der Name des Weilers Trais ist keltischen Ursprungs – von DREAS = Wohnsitz. (Quelle)
Waldwiesen – leider mußte ich dann in Richtung Wöschbach umschwenken und den Heimweg antreten. Wäre ja noch gerne weiter gelaufen, aber die Zeit reichte mir nicht mehr.
Mein Freund, der Baum ist tot
Die 250 Jahr alte Eiche im “Großen Wössinger Wald” liegt danieder.
Wenn man sich überlegt wie lange solch ein Baum lebt – das sind gut 4 bis 6 menschliche Generationen die dieser Baum erlebt hat.
da liegt er – korrekterweise muß ich anmerken, er liegt schon auf Dürrenbüchiger Gemarkung. In diesem Wald sind etliche uralte Eichen anzutreffen.
![]()
Zur Zeit lese ich auch:
Hermann Hesse – Bäume – Betrachtungen und Gedichte, Insel Verl. 1984
Bäume sind für Hermann Hesse Sinnbilder, die sich mit Erinnerungen verbinden, Symbole der Vergänglichkeit und Wiedergeburt, aber auch »allen Wachstums, allen triebhaften, naturhaften Lebens, aller Sorglosigkeit und geilen Fruchtbarkeit«. Sie sind für ihn Spiegel der Jahreszeiten, der Landschaften und Umweltbedingungen ihres Standorts. In ihren Jahresringen und Verwachsungen erkennt man »allen Kampf, alles Leid, alle Krankheit, alles Glück und Gedeihen«. Und ihre Gegenwart kann ungeheuerlich tröstlich sein: »Wenn wir traurig sind und das Leben nicht mehr gut ertragen können, dann kann ein Baum zu uns sprechen: Sei still! Sei still! Sieh mich an! Leben ist nicht leicht, Leben ist nicht schwer. … Heimat ist nicht da oder dort. Heimat ist in dir drinnen, oder nirgends.« (Insel-Verlag)
Was bringt den Doktor um sein Brot?
Was bringt den Doktor um sein Brot?
A: die Gesundheit, B: der Tod
Darum hält der Arzt, auf das er lebe,
uns zwischen beiden in der Schwebe.
(Eugen Roth)
![]()
und ein informierter, selbstkompetenter Patient, der sich nicht zum Affen machen läßt. Manch einem geldgeilen Weißkittel, muß kräftig gegen das Schienbein getreten werden. Es wird immer unverschämter, was da so abläuft.
![]()
jüngstes Beispiel: einer älteren Patientin schwatzte der Orthopäde erst einmal eine Knochendichtemessung auf, für 75 €, um dann beim zweiten Besuch dieser Patientin praxiseigene, natürlich überteuerte Mittel, für ca. 250 bis 300 € aufschwatzen zu wollen. Kassenbasierte Leistungen oder Verschreibungen wurden erst gar nicht in Erwägung gezogen. Da sind mir genug andere Fälle bekannt, wo sich mir die Haare zu Berge stellen. Es wird immer schlimmer mit der Raffke – Mentalität.
Dieter L., ein Philosophieprofessor aus Absurdistan Germanistan, suchte nach einem Zeckenbiß ärztlichen Rat und wollte sich darüber informieren, ob eine Impfung angezeigt sei. Die Antworten, die er erhielt, waren so verwirrend und widersprüchlich, daß er daraufhin beschloß, die Frage von Gesundheit und Krankheit mit dem ihm gewohnten philosophischen Mitteln genauer abzuklären. D.L. macht deutlich, wie sehr der “Krankheitsbegriff” ein Konstrukt ist und in welchem Maß die Medizin “Priesterfunktion” übernommen hat. Es ist die Frage, wie es der Medizin als kultureller Institution gelingt, Betätigungsfelder zu etablieren, deren Sinn, vorsichtig formuliert, ungesichert, wenn nicht zweifelhaft ist.
Deswegen verfahre ich schon lange nach der Methode: Helfe dir selbst, denn sonst tut es keiner! Nun gut! Mein Vorteil ist, durch meine Ausbildung bin ich im Vorteil, was Fachwissen und Handlungskompetenz betrifft. Außerdem kann ich auf umfangreiche Fachliteratur zurückgreifen und umfangreichen Datenbanken, aus meiner aktiven beruflichen Zeit.
![]()
Beim heutigen Medizinbetrieb kann man oft feststellen: Zu Tode kuriert.
Die neuesten Meldungen und Untersuchungsergebnisse sprechen Bände.
Jedes Jahr infizieren sich hierzulande – so die Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) – rund 800.000 Menschen an Krankenhauskeimen, 40.000 bis 60 000 (* Die angegebenen Zahlen schwanken)) von ihnen sterben sogar daran.
Die iatrogenen Todesfälle ( Als iatrogen (altgriechisch „vom Arzt erzeugt“) werden Krankheitsbilder bezeichnet, die durch ärztliche Maßnahmen verursacht wurden) stehen in Deutschland an dritter Stelle.
Ärztliche Behandlungsfehler sind also nach wie vor die dritthäufigste Todesursache, gleich nach Herzerkrankungen und Krebs. Diese Zahlen sind vielleicht sogar weit untertrieben, da Sterbefälle zu Hause oder in Pflegeheimen nicht eingeschlossen sind.
Genaue Zahlen kennt niemand. Denn wie viele Patienten die gefährlichen Krankenhauskeime bekommen, wird von den Kliniken nicht veröffentlicht und von der Politik, wie so vieles unter den Teppich gekehrt.
Heute phlegmatisch…
Markantes Wetter – Warnung:Gewitter mit Windböen zwischen 50 und 64 km/h – Starkes Gewitter mit Starkregen und Sturmböen.
(Und schon grummelt es bei uns um 02:47h – also ein Gewitter im Anmarsch. Dies habe ich den ganzen Tag schon in den Knochen gehabt und meine Nerven waren dementsprechend angespannt. Diese Wetterlagen mag ich überhaupt nicht. 🙁
Laufen war heute nicht drin, war auch irgendwie so lustlos. Nach längerem passiven rumdrielen – ein spezieller Ausdruck hier bei uns (lahm sein, die Zeit vertun) habe ich gelesen. Draußen war ich nur kurze Zeit.
“Die neuen Spezialisten, die
nichts anderes tun, als solche menschli-
chen Bedürfnisse zu befriedigen, die ihre
Zunft erst erfunden und definiert hat, kom-
men gern im Namen der Liebe daher und
bieten irgendeine Form der Fürsorge an.«
Ivan Illic
Dieses Buch ist zwar schon alt und dementsprechend lange in meiner Bibliothek, es ist aber oft sehr interessant, nochmals solche Bücher zu lesen.
Da ich im Bunkerflur zwei neue Regale aufgebaut habe, war zwangsläufig auch Bücher sortieren und einräumen angesagt. Dabei verlese ich mich aber meistens.
Dämmerungsstunde = Mußestunde
Die Dämmerungsstunde ist für mich sehr oft die Stunde der Besinnung, des Nachdenkens und die Zeit der Reflexion. Deshalb liebe ich auch die Sommerzeit, dadurch ist für mich Abends eine Stunde gewonnen, in der es länger hell ist.
Die Stunde zwischen Tag und Nacht
”Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens
will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme
nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und stille sind, daß
uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille
und betäuben uns durch Geselligkeit”
(Friedrich Nietzsche)
Der heutige Massenmensch hat die “Kunst des Müßiggangs” verlernt. Allein schon der Begriff ist für ihn negativ besetzt. Er kennt nicht mehr die Heilkraft der Stille. Die Qualität unseres alltäglichen Befindens in einer schnelllebigen, streßgeplagten Umwelt hängt weitgehend von unserer Fähigkeit ab, gelegentlich wirklich “abschalten” zu können – in heilsamen Momenten der inneren Stille zu unserer Mitte zurückzufinden, um uns dort zu regenerieren. Der heutige Mensch ist auf der Flucht vor sich selbst.
![]()
Absurde Welten sind heutzutage gefragt.
Das Krankhafte, Morbide und Perverse ist Trumpf.
Gar mancher macht die wirtschaftliche Existenz zum Inhalt seines Lebens. Er geht mit allen Mitteln rücksichtslos vor, diese wirtschaftliche Existenz zu schaffen und scheitert in seiner inneren Existenz. “Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?”.
Das überlegte, das bedachte, das betuliche und beschauliche Handeln und Denken ist verloren gegangen.
Auch heute wieder auf Wanderschaft
Auf dem Weg zum Weingartener Heuberg
Genauso wie gestern nahm die Wanderung am Jöhlinger Naturfreundehaus ihren Anfang. Es wurde auch wieder eine Wanderung mit über 4 Stunden Laufzeit.
Am vorderen Heuberg bin ich den Rundweg gelaufen, dann weiter den Höhenweg zum Gut Werrabronn, Grötzingen NFH und über den Jöhlinger Heuberg zurück.
Südlicher Weingartener Kirchberg
Rund um den Weingartener Kirchberg
Aus dem Wäldchen heraus auf dem Weg zum vorderen Kirchberg
Blick in die Rheinebene nördliche Richtung
Blick auf den Weingartener Katzenberg
Blick auf Weingarten und in die Rheinebene – dort wo der Dunstschleier verstärkt ist, verläuft der Rhein – im Hintergrund der Pfälzer Wald.
Wiesenlandschaft auf dem Kirchberg
Blick auf Weingarten und in die Rheinebene
Weingartener Weinberge auf dem Kirchberg