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„Wem nicht wenig genügt,
den macht kein Reichtum satt.“
(Christoph Martin Wieland)

Lebenswege finden.
„Betrachte einmal die Dinge
von einer anderen Seite,
als du sie bisher sahst, denn das
heißt ein neues Leben beginnen.“
(Marc Aurel)

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„Wem nicht wenig genügt,
den macht kein Reichtum satt.“
(Christoph Martin Wieland)

Lebenswege finden.
„Betrachte einmal die Dinge
von einer anderen Seite,
als du sie bisher sahst, denn das
heißt ein neues Leben beginnen.“
(Marc Aurel)

Mein gelehrter Bücherwächter 😆
Blicke in dich!
In deinem Inneren ist eine Quelle, die nie
versiegt, wenn du nur zu graben verstehst.
(Marc Aurel)

Sommergrüße! „SICH GLÜCKLICH FÜHLEN KÖNNEN AUCH OHNE GLÜCK – DAS IST DAS GLÜCK“ (Marie von Ebner – Eschenbach)
Glück ist das komplizierte Wechselspiel
zwischen dem, was wir haben und dem, was wir wollen. Wenn wir alles haben können, was wir wollen, erlahmen Kreativität und Neugier – die selbst wieder wichtige Glücksfaktoren sind. Wenn wir nichts von dem erreichen, was wir anstreben, sind wir frustriert oder verschwenden immer neue Zeit und Energie an vielleicht falsche Ziele. Glück entsteht aus der gelungenen Balance zwischen unseren Ansprüchen und Möglichkeiten – eine Balance, die vorwiegend in der Gegenwart geleistet werden muß: Wer zu sehr auf zukünftige Ziele fixiert ist oder zu häufig über verpaßte Chancen grübelt, verliert diese Balance leicht.

Sommernachtstraum!
Der englische Philosoph John Stuart Mill hat diese zwei Möglichkeiten am eigenen Leibe erprobt. Als junger Mann jagte er dem Glück nach, war aber todunglücklich und dachte sogar an Selbstmord, bis er schließlich erkannte: „Nur die sind glücklich, die sich auf etwas anderes als ihr Glück konzentrieren… Die Freuden des Lebens reichen aus, um es zu einer angenehmen Sache zu machen, wenn wir sie en passant mitnehmen, anstatt sie zu unserem Ziel zu machen… Sobald Du Dich fragst, ob Du glücklich bist, hörst Du auf, es zu sein“.

Meine Hofgartenwächter.
Glückliche Menschen finden und stiften in ihrem Leben viele kleinere Anlässe, sich wohlzufühlen und sich zu freuen – und dies tun sie kontinuierlich.
Wer sich dagegen zu sehr auf die wenigen „Großereignisse“ des Glücks konzentriert, vielleicht über lange Zeit auf sie hinarbeitet – unter Vernachlässigung der Glücksmomente (Das kleine Glück des Alltags) – dessen Glücksbilanz schließt häufig negativ ab.
Deswegen sind mir meine Wanderungen hier in meiner Umgebung auch nie langweilig oder gar fahl.
Literatur:
| 1-34 | Ernst, Heiko | Wer ist glücklich? | Psychologie heute 3/1997 (Beltz-Verlag) | 03/1997 |

Die Daimler – Mercedes 170 und 190er waren sowas von solide und massiv gebaut.

Der Motorblock war aus massiven Guß und dementsprechend schwer.

Wir hatten in Obrigheim a.N. solch einen Mercedes 190 D – Die Motoren haben da läßig 400 000 km oder 600 000 km geschafft. Wenn man da die Türen zugeschlagen hat, meinte man eine Safetür zugemacht zu haben.

Später hatten wir einen Mercedes 220 SE – Mit dem bin ich in meiner Jugend auch noch herumgekurvt.

Wenn, dann die Giftgrünen im Herbst mit an die Macht kommen fahren wir wieder solche Gefährte. Wetten! 😆 😆
Über die Qualität und Zuverlässigkeit meiner heutigen Autos will ich mich nicht beklagen, sie sind robust und zuverlässig. Mein zweiter Nissan Micra ist zwar nur ein Kleinwagen aber für meine Frau und mich reicht er vollkommen aus. Er ist nun auch schon wieder 13 Jahre alt. Er kam letztes Jahr wieder problemlos durch den TÜV und läuft immer noch super. Den vorherigen Micra hatten wir 14 Jahre ohne Probleme, er lief bei einer jungen Dame auch noch ein paar Jährchen weiter. Davor hatten wir eine Nissan Vanette (Kleinbus) die hatten wir allerdings nur 4 Jahre. Davor hatten wir einen Datsun (später von Nissan übernommen) der zwar auch ein paar Jahre uns treu diente, dann aber durch einen Verkehrsunfall geschrottet wurde. Nach Dienstschluss fuhr mir da eine unaufmerksame Autofahrerin voll in die Beifahrerseite aus einer Nebenstraße heraus rein. Ja, und dann war davor die Zeit der Ramschautos angebrochen. Einen Ford Granada 2.0 L hatten wir da, er war ein DM-Grab und Spritsupersäufer. Zu meiner Anfangszeit als Autofahrer hatte ich ja 4 VW Käfer (zu meiner Tübinger Zeit einen Käfer für 150 DM. – wenn ich mit dem von hier nach Tübingen fuhr mußte ich immer einen großen Ölkanister – gabs damals günstig beim Wertkauf – mitnehmen und unterwegs Öl nachfüllen.). Der Käfer danach war dann schon besser für 2500.-DM – mit dem sind wir problemlos durch Deutschland gekurvt in der Schweiz die Alpenpässe hoch und runter. Er war zuverlässig. Einen nigelnagelneuen wunderschönen blauen Käfer habe ich Depp dann für 5200.-DM verkauft und mir einen Alptraum von Auto zugelegt. Einen VW 412 LE Langheck für 13 500.-DM. War das ein Pannenauto. Seitdem hatte ich von überteuerten deutschen Autos die Schnauze voll. In dieser Zeit (70er Jahre) fing es schon an, daß die deutschen PKWs qualitätsmäßig zu wünschen übrig ließen.
An dieser Stelle höre ich dann mal lieber auf, es würde ellenlang werden, wenn ich über heutige Verhältnisse, Firmen und Handwerker schreiben wollte.Das kann man nur dosiert tun.

So absurd und verrückt diese Welt und dieses Land auch ist.
Der Weg zur Zufriedenheit
Seneca: „Glückselig und naturgemäß leben ist ein und dasselbe… Wir leben naturgemäß, wenn wir die körperlichen Anlagen und Bedürfnisse unserer Natur sorgfältig, aber nicht ängstlich beachten als etwas, das uns nur auf Zeit gegeben und flüchtig ist; wenn wir nicht ihre Sklaven werden und nicht etwas unserem Wesen fremdes uns in seine Gewalt gebracht hat…“ (Vom glückseligen Leben).
Senecas Rat zum Glück geht dahin: bleibe von Äußerlichkeiten unverführt und unbeherrscht, vertraue auf dich selbst und deinen Genius, sei auf alles gefaßt und der eigene Bildner deines Lebens.
Glück besteht in einer innerlichen, persönlichen Übereinstimmung mit sich selbst.
Eine Unterscheidung ist zu erfassen. Die aus dem Gemüt fließende Glückseligkeit und tiefste Zufriedenheit hat nichts mit Genußsucht zu tun. Eine philosophische Richtung, die sich zum Genuß bekennt, gibt es zwar und wird als Hedonismus bezeichnet. Dieser Begriff wird aber sehr häufig mißverstanden.

Während viele Menschen heute das Glück als etwas Schicksalhaftes verstehen, als etwas, das von außen über uns kommt oder eben nicht (Lottogewinn, Materielles etc), verbanden die Denker im alten Grichenland das Glücklichsein mit dem richtigen Tun. „Glück ist die Folge einer Tätigkeit“, schrieb Aristoteles. Das Glück sei kein Geschenk des Zufalls oder der Götter, sondern werde dem zuteil, der seine Möglichkeiten optimal nutzt.
In einem aktiven Leben liegt das Geheimnis von Freude und Erfüllung.In der Stille und in der Beschaulichkeit liegt die Kraft.

Anleitung zum Glück:
Es gibt in unserer Gesellschaft klar abgesteckte Zeiten und Räume für den öffentlichen Ausdruck von Glücksgefühlen. Deshalb ist auch der allzu deutliche Ausdruck von Lebensfreude in unserer angeblichen „Spaßgesellschaft“ verdächtig. Glück, Spaß und Lust werden geplant, kontingentiert und dem Zeitmanagement unterworfen. Und sie werden zunehmend organisiert von einem der wenigen blühenden Wirtschaftszweige, der Spaß-Industrie. Aber das Lachen ist vielen längst vergangen: Anhedonie – die Unfähigkeit, Freude empfinden zu können – hat sich zu einem Leitsymptom unserer Epoche entwickelt.
Untersuchungen an Hunderten von Erwachsenen haben gezeigt, daß Glück etwas mit Humor zu tun hat. Wer Sinn für Albernheit hat, dessen Chance, Glück zu empfinden, ist um ein Drittel höher.

Das Glück des Augenblicks genießen.
Unseren Tagen fehlt allzu oft ein herzliches Lachen.

Nachtgedanken vom 02. Juni 2021
Erich Fromm: »Vernünftig ist in den Augen der meisten Menschen, worüber sich die meisten Menschen einig sind; vernünftig hat für die meisten nichts mit Vernunft zu tun.«
*********
„Wer weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als der, der nicht weiß, dass er nichts weiß“
Sokrates

Das geheime Leben der Seele ist nicht so sehr bekannt.
Weniger tun, aber das mit mehr Hingabe. Weniger verbrauchen, aber mehr auf Qualität achten und Umweltverträglichkeit. So entsteht ein Klima, in dem Menschen menschlicher leben und in dem Kinder besser gedeihen können. Glück bedeutet: sich am Einfachen erfreuen können, Zeit füreinander haben, Austausch pflegen, spontan feiern, spontan einfach etwas unternehmen. Überflüssigkeiten durch neue Notwendigkeiten ersetzen. Nur so kann die große innere Not und Verflachung in uns allen gewendet werden. So wie wir Diät für den Körper brauchen, brauchen wir Diät für die Seele.

Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen.
„Denn alle äußeren Quellen des Glückes und des Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.“
(A. Schopenhauer)

Der Sonnengedanke zum 19.April 21
„Das Wesen der Dinge
hat die Angewohnheit,
sich zu verbergen.“
(Heraklid von Epheus)

Heraklit von Ephesos (* ca. 520 v.Chr. – † ca. 460 v.Chr.) war ein einflussreicher Philosoph aus Ephesos, der der Schule der Vorsokratiker zuzuordnen ist. Die Oberflächlichkeit im Denken und Handeln der meisten Menschen, stieß ihm bitter auf.
(Zitiert nach Philosophen Lexikon)
Auch mir geht dieses oberflächliche Denken zunehmend auf den Keks. Besonders schlimm auf vielen Webportalen verbreitet. Auch in der Politik gang und gäbe, deswegen klappt so vieles auch nicht mehr in diesem Land. Deutschland hat fertig in vielen Bereichen.

Dem Himmel so nah…. Träumen heißt durch den Horizont blicken. Eine Minderheit kann es, eine Mehrheit blickt es nicht.
„Für die Schönheit hat man nur in guten Zeiten Sinn.
Im Sommer fragt man, ob der Ofen schön ist,
im Winter – ob er warm ist.“
(Peter Rosegger)

Wunderland
Der Gedanke am 15. April 2021
„Es ist eine Verwandtschaft
zwischen den glücklichen Gedanken
und den Gaben des Augenblicks;
beide fallen vom Himmel“
(Friedrich von Schiller)

Verwirrende Zeiten
Die Weltsituation heute
Zunehmende Zweifel
„Der Mensch ist sich über die Voraussetzungen seines Daseins völlig im unklaren. Diese Unklarheit hat in jüngster Zeit mit der Entwicklung der Zivilisation zugenommen. In dem Maße, wie sich der Mensch mit einer künstlichen Umwelt umgab, hat er sich die Quellen seiner ursprünglichen Erfahrungen verschüttet; er lebt sogar in der Illusion, daß diese für ihn nicht mehr gültig wären. Dagegen besaßen unsere Vorfahren noch unmittelbare Kenntnisse über die Voraussetzungen ihres Lebens, und ein Rest von Völkern, die wir »die Primitiven« zu nennen belieben, besitzen sie noch heute.
Für die nördliche Hemisphäre der Erde gilt weithin: Der Mensch kennt weder »die Welt« noch sich selbst. Die Folge ist, daß der Mensch von heute nicht weiß, was er eigentlich tut, noch was er sich antut. Da der Einzelne selbst nicht mehr weiß, was er eigentlich will, [:::]
Gerade in den fortgeschrittensten Ländern hat eine allgemeine Unzufriedenheit und Unsicherheit um sich gegriffen, deren Ursachen ergründet werden müssen. Das Tempo der Veränderungen aller Lebensverhältnisse war so groß, daß es nur noch ganz wenige Personen gibt, die mit ihrem Begriffsvermögen voll auf der Höhe der Zeit stehen. Schon die Äußerungen der Politiker verraten ein so klägliches Verständnis der heutigen Welt, daß man verzweifeln könnte – und viele tun das auch.“ (S.14)
[Quelle: Auszug von „Himmelfahrt ins Nichts“ von Herbert Gruhl]
Leider verstarb Herbert Gruhl zu früh (1993).
Von 1975 bis 1977 war Gruhl Bundesvorsitzender des kurz zuvor gegründeten Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND). Auch ich war damals Mitglied in diesem Verein.
H. Gruhl gründete nach seinem Austritt aus der CDU die Grüne Aktion Zukunft (GAZ), die sich Anfang 1980 an der Gründung der Grünen beteiligte. Die GAZ setzte sich Anfang 1982 von den Grünen ab. Der Partei > Die Grünen< (KA) gehörte ich damals auch an. Dadurch lernte ich Herbert Gruhl auch persönlich kennen.
Wird fortgesetzt.

Die Wunschträume der Transhumanisten läuft auf den Maschinenmenschen hinaus.
Atlas, The Next Generation
Auch in Karlsruhe wird an solchen Dingen geforscht.

Karlsruhe Schloßpark Zugang von Osten Mai 2011

Pavillon im östlichen Karlsruher Schloßpark ebenfalls im Mai 2011

Teilansicht vom Karlsruher Schloß ebenfalls Mai 2011
So nah und doch so fern geworden ist für mich jede größere Stadt. Karlsruhe ist nicht weit von Walzbachtal (ca. 20 km bis Stadtmitte) und doch war ich dieses Jahr noch nicht dort. Das letzte Mal war ich im Frühjahr 2020 in Karlsruhe und zwar im Hauptbahnhof int. Zeitungskiosk.
Was ich dort zu sehen bekam, reichte mir für längere Zeit. Stichwort: Überfremdung!

Teilansicht Karlsruher Schloß Mai 2011

Schloß Karlsruhe Mai 2011

Schlossparksee im Karlsruhe Schlossgarten Mai 2011
Was auch noch zu meiner Stadtabstinenz beiträgt, ist in dieser Virenhysterie die Maskenpflicht und die Polizeistaatsmethoden. Überall lauernde Polizeistreifen.
Die Aufnahmen sind mit meiner damals kleinen Kamera getätigt worden, die lange nicht so leistungsfähig war wie meine Heutigen:

Es ist wichtig, daß sich Menschen zu Wort melden und vor allem sich eigenständiges „Denken“ bewahrt haben.
„Wer den Herrschaftsverhältnissen gegenüber nicht machtlos bleiben will, muß sie verstehen lernen; und zwar nicht bloß ihre sichtbaren Zwänge, sondern auch ihre verborgenen Mechanismen. Nur dann kann er auch die mannigfaltigen Fiktionen, Täuschungen und Manipulationen durchschauen, denen er von Seiten der Herrschenden ausgesetzt ist.“
(J. Langer: Grenzen der Herrschaft, 1988)
Der Bürger hat nur formale Pseudo-Rechte, die zwar auf dem Papier stehen, in der Wirklichkeit jedoch nur einer faktischen Entmündigung unterliegt.

Freiheit die ich meine…
Die Furcht vor der Freiheit
Fromm ist der Meinung, daß die Psychologie von einem expliziten Begriff der menschlichen Natur ausgehen muß. So kann sie die Feststellung wagen, daß der Mensch auf Freiheit hin angelegt ist; aber ob und wie er diese Freiheit verwirklicht, hängt sehr von individuellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten ab.
An sich ist der Mensch etwas unverwechselbar Einmaliges, aber er kann dieses Individuelle verleugnen und verdrängen, da er sich eventuell vor dem sozialen Isoliertsein und vor der Verantwortung fürchtet.
Nach Fromm zieht sich die ganze Geschichte hindurch die Tendenz der Menschen, im Kollektiv unterzutauchen, um das Geschenk des Freiseins irgendwie loszuwerden.
Nach Fromm hat der moderne Mensch viel zu wenig Möglichkeiten, um ein produktives Leben (aus sich selbst heraus) zu führen. Gerade in der Neuzeit besteht ein wuchtiger Druck zur automatischen Anpassung, der wir uns nur schwer entziehen können. Jedermann meint zwar, er sei „er selbst“; aber in Wirklichkeit sind sein Denken, Fühlen und Verhalten fast durchgehend normiert, und die Sozietät in uns bestimmt darüber, was wir für wahr, für wertvoll und für schicklich halten. Die überragende Macht des „Man“ oder der kollektiven Lebensform in jedem von uns hat auch Heidegger in seiner Existenzphilosophie grundlegend erörtert. [102, 117, 118, 119]
|
102 |
Rattner, Josef |
Klassiker der Tiefenpsychologie |
Psychologie Verlags Union München |
1990 |
|
117 |
Fromm, Erich |
Die Furcht vor der Freiheit |
EVA Frankfurt / EBG |
1996 |
|
118 |
Fromm, Erich |
Wege aus einer kranken Gesellschaft- Eine sozialpsychologische Untersuchung |
dtv Verl. München |
1980 / 1991 |
|
119 |
Fromm, Erich |
Der moderne Mensch und seine Zukunft |
EVA Frankfurt |
1955 / 1960 |

Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Christian Anders- Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Christian Anders mit „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ in der ZDF- Hitparade vom 13.05.1972
Text: Fred Jay Musik: Christian Anders
Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Mit mir allein als Passagier
Mit jeder Stunde, die vergeht
Führt er mich weiter weg von dir
%&§
Damals war ich auf dem Wunschtrip nach Kanada in die tiefen Wälder abzutauchen.
Jetzt aber zu den Nachtgedanken:
Allgegenwärtige Zwangspropaganda wird als Information bezeichnet. Ehrlich gesagt, ich kann es nicht mehr hören und sehen. Im Radio die Dauerschleife, Impfen, Impfstoff, CORONA ÜBER ALLES —> überall die Bilder …. Menschen mit Masken, Masken hier und Maske da. Mit dieser Dauerpräsenz will man die Menschen mürbe machen, ihnen suggerieren all dies ist normal und wird zukünftig dein Alltag sein.
Überall wird einem Corona-Information aufgedrängt, man wird regelrecht beschossen damit. In den Nachrichten, in den Schlagzeilen, selbst bei Youtube und generell im Internet. Was so allgegenwärtig ist, muss auch wichtig, ja bedrohlich sein.
Steter Tropfen bricht den Stein!


Waldstille: Einkehr in die heilende Stille
Gehe in die Stille und lasse all den Wahnsinn und Irrsinn der Welt zurück.
Im wahrsten Sinne stimmt der Schildinhalt mit der Realität in Absurdistan Germanistan überein. Man kann sich nur noch wundern und entsetzt feststellen wie rasant dieses Land dem Abgrund zurast.
Deswegen habe ich mich in die Stille und Nachdenklichkeit zurückgezogen.
Dem Menschen unserer Tage fehlt die Stille, die äußere und mehr noch die innere Stille, das heißt eine Verfassung, die ihn befähigt, auch im äußeren Lärm und Ansturm des Lebens Stille zu erfahren, zu wahren und auszustrahlen.
Diese Stille ist eine Frucht des inneren Weges.
Die Menschen, von denen Stille ausgeht, weil sie noch fähig sind, das laute Spektakeltum der Mitmenschen auszublenden damit es in ihrem Inneren still ist, sind selten geworden. Deswegen wird auch nur noch hektisch agiert und dementsprechende Fehlentscheidungen getroffen
(Text teilweise gedanklich/sinnlich nach Karlfried Graf Dürckheim)

Wo alles von außen kommt….
…muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen.
Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen.
Doch wohin führt solcher Überfluß?
Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt:
Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!“


Buchlektüre und der Gedanke des Tages
Wer seinen eigenen unverwechselbaren Weg gehen will, kommt um die Reise ins eigene Herz nicht herum. „Nur wer sich selbst findet, findet auch den Weg über sich hinaus und lebt in einem lebendigen Gleichgewicht mit anderen, mit der Welt“, sagt Ulrich Schaffer in seinem Buch „Die Reise ins eigene Herz“ [*]

Lichtblicke gibt es immer wieder
Reise zum Sinn des Lebens |
||
| 1. Verkörperung des Sinns1
Der SINN, den man ersinnen kann, |
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Nachtschicht im Oskar Bunker
Uns werden seit März Horrorzahlen, größtenteils gefälscht und gefaked, präsentiert, um uns, das dumme Volk, in Angst und Panik zu halten. Und das Schlimme: es funktioniert noch immer! (LK1)
Nichts von dem, was uns täglich aufgetischt wird, ist in letzter Konsequenz wahr. So viel global verbreiteten konzertierten Lug- und Trug hat es in der Weltgeschichte noch nie gegeben, (LK2)
Eine Pandemie ist dann, wenn eine wesentliche Überschreitung der Sterberate eintritt. Wir haben aber eine leichte Untersterblichkeit und das Durchschnittsalter liegt bei 82 Jahren der Covidtoten. Spätestens hier werde ich als Leugner und Verharmloser beschimpft und gemieden. Fazit: dieses Volk ist zum Untergang bestimmt, und das mit ganzer Kraft ! (Lk3)
Merkwürdige Zählung der „Corona-Toten“. In der Tat. So wäre es auch kaum verwunderlich, wenn die Zählung von Stimmen bei kommenden Wahlen ebenso merkwürdig ausfallen wird. (Lk4)
Der Gipfel ist meiner Ansicht nach eine Formulierung, die jemand hier vorige Woche benutzte: “Erkrankte ohne Symptomatik, die ihre Erkrankung nicht bemerkten”. (Lk5)
Das sind nur fünf Beispiele und auch nur kleine Ausschnitte aus verschiedenen Kommentaren. Der Unmut wächst zwar, ist aber noch viel zu gering.
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Zitat von Friedrich dem Großen: Wer als Staatsoberhaupt sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat, ist weniger Wert als ein Pferdeäppel….mehr ist dazu nicht zu sagen…
Wenn ich mir unsere Politiker so anschaue und anhöre oder lese was sie den lieben langen Tag von sich geben…. Oh Je !!!

Bevor das Informationszeitalter überhaupt erst…
richtig begonnen hat, wird es ..
… vom Biokapitalismus abgelöst.
Bevor das Informationszeitalter überhaupt erst richtig sich etablieren kann, wird es vom noch rigideren Biokapitalismus als nächste Stufe gesellschaftlicher UN-Entwicklung abgelöst.
Francis Fukuyama warnt deshalb nicht zu Unrecht, in seinem neuen Buch: „Das Ende des Menschen“
„Die Menschheit steht an einem Scheideweg. Immer mehr Menschen wünschen sich schon jetzt ihre Intelligenz, ihr Gedächtnis, ihre emotionale Empfindungsfähigkeit und Sexualität zu stärken. Noch wählen sie nicht die Gentechnik, sondern nehmen Psychopharmaka, Drogen, um sich den Wunsch nach einem sorgen- und angstfreien Leben zu erfüllen.“

Aus diesem Grunde haben deshalb auch sogenannte Designer-Psychopharmaka, wie PROZAC solchen Erfolg, wie Ende der 90er Jahre in den USA. (Bei uns unter anderen Namen im Handel). 1997/1998 bis —>HEUTE – hatte ich da mit verschiedenen Ärztegruppen (Psychiater, Fachärzte für Psychotherapeutische Medizin u.a.) einen heftigen Disput, weil ich diese Medikamente als Drogen bezeichnete und die Ärzte als Drogendealer. Die Stoßrichtung hinter diesen ganzen Psychopharmakkomplex (biologistische Psychiatrie – wie so oft —> negative Entwicklungen aus den USA kommend) ist natürlich die Erfindung neuer Krankheiten / Krankheitsbilder und das Menschenbild der Transhumanisten (siehe Jeremy Rifkin: Das biotechnische Zeitalter – Die Geschäfte mit der Gentechnik etc. —> dazu in einem anderen Beitrag mehr)
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Fukuyama´s These ist, daß sich eine Mehrheit der Menschen mittels Gentechnik perfektionieren möchte.(siehe „Die narzißtische Gesellschaft“ und „Der narzißtische Wahnsinn bzw. Mensch“). Dies wirft dramatische Fragen nach der politischen und gesellschaftlichen Ordnung zukünftiger Gesellschaften auf. Der Autor warnt eindringlich davor, Menschen bedenkenlos gentechnisch zu designen und mahnt die politisch Handelnden zur Umkehr (In den USA gibt es ja schon eine Privatfirma aus Sektenursprungskreisen, die das Klonen von Menschen offeriert. *3)
Die Geldhaie und Profithyänen reiben sich schon die Hände. Ein neues Geschäft zeichnet sich ab.
Die Menschheit und der Raubtierkapitalismus tritt in die Endphase des Wahnsinns ein. Die Himmelfahrt ins NICHTS wird nochmals beschleunigt.

Dass die Grippe 2020 so gut wie verschwunden ist, wurde vor kritischen Rückfragern von Robert-Koch-Institut und Gesundheitspolitikern bislang mit der neunmalklugen Behauptung begründet, dies sei Folge der strikten Einhaltung der AHA-Regeln gewesen (weswegen es auch sinnvoll sei, diese künftig – womöglich ja für alle Zeiten – beizubehalten). Da diese allerdings zur Eindämmung von Corona ja offenbar nicht ausreichten (bzw. die Superspreader-Events dann ja auch hätten zu Grippeausbrüchen führen müssen), versagt diese Erklärung. Jetzt plötzlich warnt RKI-Chef Lothar Wieler vor der Grippe.
https://www.journalistenwatch.com/2020/12/04/wirrer-wieler-grippe/

Ist das Leben sinnlos? Arthur Schopenhauer hat es in „DIE WELT ALS WILLE UND VORSTELLUNG“ teilweise so gesehen.
Da redet man vom Göttlichen im Menschen!
„Betrachtet doch den Fuhrmann, der zu Markt fährt bei Tag oder bei Nacht. Wo rührt sich in ihm die Gottheit? Seine höchste Pflicht besteht darin, seine Pferde zu füttern und zu tränken. Was liegt ihm an seiner Bestimmung? Fährt er nicht für Herrn Geschaftlhuber? Wie göttlich, wie unsterblich ist der? Seht, wie er sich duckt und kriecht, wie er sich abmüht den ganzen Tag, nicht um unsterblich oder göttlich, sondern der Sklave und Gefangene seiner eigenen Meinung über sich zu sein, ein Ruhm, den er sich durch seine Taten erwirbt. Die öffentliche Meinung ist, mit unserer eigenen Privatmeinung verglichen, ein schwächlicher Tyrann. Das, was der Mensch von sich denkt, das bestimmt sein Schicksal oder weist ihm den Weg der Phantasie und Einbildung die Selbstbefreiung herbeiführt?
Man denke nur auch an die Damen des Landes, die bis zum letzten Tage Zierkissen sticken, um ja nicht ein zu lebhaftes Interesse an ihrer Bestimmung zu verraten! Als ob man die Zeit totschlagen könnte, ohne die Ewigkeit zu verletzen.“ (Walden Thoreau)

Vergiß nicht!
Nun ist der letzte Monat des Jahres angebrochen. Unglaublich wie schnell die Monate dem Ende zugeeilt sind. Dadurch, daß die Tage empfindlich kürzer geworden sind, komme ich mit meiner Einteilung desselbigen in Bedrängnis. Die Zeit reicht mir hinten und vorne nicht. 🙁

So eingeschneit sind wir zwar noch nicht.
Aber um Mitternacht Montag auf Dienstag war erst Eisregen und später Schnee angesagt, der aber nicht liegen blieb. Es ist naßkalt und damit Erkältungswetter. Die Coronatester freut es, es treibt die Zahlen nach oben. Der November war ja eher untypisch bei uns, mild und trocken mit viel Sonnenschein.

Blick vom Waldrand in Wössingen über den Golfplatz in Richtung Schwarzwald.
Der Abend
Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewusst,
Alte Zeiten, linde Trauer,
Und es schweifen leise Schauer
Wetterleuchtend durch die Brust.
Joseph von Eichendorff

Zwielicht Dämmrung will die Flügel spreiten, Schaurig rühren sich die Bäume, Wolken ziehn wie schwere Träume – Was will dieses Graun bedeuten? Joseph von Eichendorff

Abend Der Abend wechselt langsam die Gewänder, die ihm ein Rand von alten Bäumen hält; du schaust: und von dir scheiden sich die Länder, ein himmelfahrendes und eins, das fällt; Rainer Maria Rilke, Herbst

In der Fülle leben oder doch lieber in die Tiefe gehen?

Heutzutage noch wichtiger wie früher. Suche nicht nach mehr Wissen, suche nach tieferen Wissen.
„Schon vor einer Reihe von Jahren habe ich bemerkt, wie viel Falsches ich in meiner Jugend habe gelten lassen und wie zweifelhaft alles ist, was ich hernach darauf aufgebaut. Dass ich daher einmal im Leben alles von Grund auf umstoßen und von den ersten Grundlagen an neu beginnen müsse, wenn ich jemals für etwas Unerschütterliches und Bleibendes festen Halt schaffen wollte. So werde ich endlich ernsthaft und unbeschwert zu diesem allgemeinen Umsturz meiner Meinungen schreiten.“ erkannte 1641 der Philosoph René Descartes.

Schopenhauers „Denken“
Wie Hegel, nimmt Schopenhauer als Ausgangspunkt die Unerkennbarkeit der Dinge an sich – also der Realität, die in der kantischen Erkenntnistheorie hinter der phänomenalen Welt steht. Im Gegensatz zu Hegel akzeptiert Schopenhauer Kants Ansatz, daß die Wirklichkeit hinter der Welt der Erscheinungen – die Welt des Nous – für das subjektive Ich nicht erkennbar ist. Doch es gibt eine Hintertür in die Welt der Dinge an sich, oder wie Schopenhauer es in seinem typisch bildhaften Stil ausdrückt, „ein Weg von drinnen steht uns offen, zu diesem realen inneren Wesen der Dinge, zu dem wir ohne sie nicht durchdringen können. Es ist, sozusagen, eine unterirdische Passage, ein Geheimgang, der, wie durch Verrat, uns alle in die Festung bringt, die von außen nicht eingenommen werden konnte.“
Diese „unterirdische Passage“ wird dadurch gefunden, daß wir selbst zu diesen Einheiten gehören, die wir so gerne kennen würden, daß wir selbst dieses Ding an sich sind.“ Ein Gedanke, den Schopenhauer als implizit in Kants Werk angelegt behauptet, den Kant jedoch übersehen habe.
Schopenhauers Ansatz ist grob gesagt folgender: Das subjektive „Ich“ wird uns nur in der Welt der „Erscheinungen offenbart, also kann es nicht das sein, was unser wirkliches Wesen ausmacht (das, was ein „Ding an sich“ ist). Mein wahres Wesen aber ist der Wille. Der Wille ist das Ding an sich, das, obwohl in der Welt der Erscheinungen als strebend zur Schau gestellt – der Wille zu leben -, nichtsdestoweniger meinem subjektiven Selbst direkt und unmittelbar offenbart wird. [31]
Literatur:
| 31 | Stokes, Philip | Philosophen – 100 große Denker und ihre Ideen | Gondrom Verl | 2003 |
| 32 | Koesters, Paul-Heinz | Deutschland deine Denker | Gruner & Jahr | 2. Aufl. 1980 |
| 33 | Weischedel, Wilhelm | 34 große Philosophen in Alltag und Denken | Nymphenburger Verl. | 6. Aufl. 1980 |

Sobald ich ein wenig mehr Zeit habe, will ich mit dem Thema „>Matrixwelten“< fortfahren. Das beschäftigt mich schon länger.
Die Welt ist für jede neue Generation immer zuerst Erwartung. Anspruch, Ideal, Traum; leidvoll wird der Widerspruch zwischen der Welt als Vorstellung und der Welt als Realität erfahren; die Auflösung des Widerspruchs zwischen dem Sein und dem Sollen der Welt gibt jeder Generation neu zu denken. Nur wer sich mit der Welt, so wie sie ist, von vornherein abzufinden vermag, braucht keine Fragen zu stellen. Jeder andere bleibt unangepaßt und erlösungsbedürftig: Er kann an Gottes Gnadenhand das Jammertal dieser Erde im Glauben an eine bessere Welt durchschreiten; er kann, eingehakt in seine Leidensgenossen, mit dem Kampfruf „Paradise now“ zur kollektiven Selbsterlösung aufmaschieren; und er kann im Alleingang nach der Wahrheit suchen und an ihr verzweifeln.







Durch das allgegenwärtige, unübersehbare an Zerstreuungsmöglichkeiten, wächst gleichzeitig die Furcht, etwas zu versäumen / zu verpassen. Oberflächlichkeit und Seichtheit ist die Folge.
Literatur hierzu:
1. Marianne Gronemeyer: Das Leben als letzte Gelegenheit, Wissenschaftliche BG , 1993
2. Alexander Lowen: Körperausdruck und Persönlichkeit. Kösel, München 1981.
3. Alexander Lowen: Der Verrat am Körper. Scherz, Bern und München 1980.
4. Alexander Lowen: Die Spiritualität des Körpers. Heyne, München 1991.
5. Alexander Lowen: Körperausdruck und Persönlichkeit. Grundlagen und Praxis der Bioenergetik. Kösel Verlag, München 1981.
6. Vita Heinrich-Clauer (Hrsg.): Handbuch Bioenergetische Analyse. Psychosozial-Verlag, Gießen 2008,
Wer in dieses Thema eintauchen will und seinen Körper im Hinblick auf seine Psyche verstehen will, kann ich nur die Vorträge von Bernd Senf zu Wilhelm Reich und die Geschichte der Tiefenpsychologie empfehlen.
Von der Psychoanalyse zur Körperpsychotherapie (1/10)
http://www.youtube.com/watch?v=i8-A9d_VbyM&feature=youtu.be
Ein Vortragszyklus in 10 Teilen.
Die Welt ist für jede neue Generation immer zuerst Erwartung. Anspruch, Ideal, Traum; leidvoll wird der Widerspruch zwischen der Welt als Vorstellung und der Welt als Realität erfahren; die Auflösung des Widerspruchs zwischen dem Sein und dem Sollen der Welt gibt jeder Generation neu zu denken. Nur wer sich mit der Welt, so wie sie ist, von vornherein abzufinden vermag, braucht keine Fragen zu stellen. Jeder andere bleibt unangepaßt und erlösungsbedürftig: Er kann an Gottes Gnadenhand das Jammertal dieser Erde im Glauben an eine bessere Welt durchschreiten; er kann, eingehakt in seine Leidensgenossen, mit dem Kampfruf „Paradise now“ zur kollektiven Selbsterlösung aufmaschieren; und er kann im Alleingang nach der Wahrheit suchen und an ihr verzweifeln.
Wenn wir Arthur Schopenhauer als Kronzeugen einer unheilen Welt in den Zeugenstand rufen, so nicht in der Überzeugung, von ihm die Wahrheit zu hören. „Leid schafft nicht Wahrheiten“, möchten wir mit Ludwig Marcuse einschränken, „aber läßt vielleicht Augen wachsen für sie.“
C.G. Jung sagte später über Schopenhauer: „Er war der erste, der vom Leiden der Welt sprach, das uns sichtbar und augenfällig umgibt, und auch von Verwirrung, von Leidenschaft, vom Bösen – all diese Dinge, die die anderen (Philosophen) kaum wahrzunehmen schienen und stets in allumfassende Harmonie und Verständlichkeit aufzulösen versuchten. Hier war nun endlich ein Philosoph, der den Mut hatte zu sehen, daß es mit dem Universum nichtvon Grund auf zum Besten bestellt war.“ Vielleicht hinterließ er aus diesem Grunde einen dauerhafteren Eindruck in der Literatur als in der eher lebensfernen Philosophie.[31]
Literatur:
| 31 | Stokes, Philip | Philosophen – 100 große Denker und ihre Ideen | Gondrom Verl | 2003 |




Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen »formierten« Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als »asozial«, wird als »Wilder« betrachtet, wer – wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans – für sich fordert: »Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!«
„Die Menschen werden ihre Knechtschaft lieben“ – Aldous Huxley über die Schöne Neue Welt 2020: https://youtu.be/dnCepGn7pT4
Erschreckend aktuell in heutigen Zeiten, eher noch übertroffen in diesen irren Zeiten.
Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern das wird bitterer Ernst werden.
Fortsetzung folgt!

„Hat einer das vernommen, und ist er wirklich ein geborener, und zur Sache berufener, das heißt ein göttlicher Mensch, so ist ihm, als habe er Kunde erhalten von einem Weg in ein Wunderland. Nun weiß er, daß er alle Kraft anspannen muß, und das das Leben anders keinen Sinn hat. So spannt er denn sich selbst mit dem Weiser jenes Weges zusammen und läßt nicht nach, bis er alles vollendet oder wenigstens die Kraft erlangt hat, daß er selbst so stark ist, sich selber ohne Wegweiser zu leiten. Auf diese Art und in dieser Gesinnung richtet ein Philosoph sein Leben ein. Wohl übt er den Beruf, in dem er gerade steht aus, über allem aber hält er sich immer an die Philosophie und eine solche Lebensweise, die ihn aufs höchste lernbereit, gedächtnisfrisch und zu nüchternem Denken fähig macht. Die entgegengesetzte Haltung ist ihm zeit seines Lebens verhaßt.“ (Platon, Aus dem 7.Brief)
Wenn ich dann so die Aufmacher in den Medien lese: Corona ist nicht das Problem. Der kollektive Irrsinn ist erschreckend. Wahnsinn am laufenden Band —> Klimawahn, Flüchtlingswahn, Coronawahn, Rassismuswahn —> was kommt noch?
Platons Brief hatte ich zwar schon mal gepostet, ist hier aber nochmals zielführend.
Prof. Max Otte: 20 bis 30 % sind aufgewacht???
Da halte ich es doch eher mit Philosoph Michel Onfray:
Das monumentale Werk über den drohenden Untergang der westlichen Kultur
In einem großen, wortgewaltigen Werk erzählt der französische Philosoph Michel Onfray die 2000 Jahre alte Geschichte der jüdisch-christlichen Kultur, und er prophezeit ihren unaufhaltsamen Untergang. Onfray schildert ihren Aufstieg und ihre Blüte, dann die allmähliche Infragestellung des christlichen Weltbildes seit Renaissance und Aufklärung und schließlich den Verfall in unseren Tagen, der einhergehe mit Nihilismus und Fanatismus, wie wir sie in unseren Gesellschaften erlebten. Den Angriffen mörderischer Ideologien wie der des radikalen Islamismus setze die liberale westliche Welt nichts entgegen. Und obgleich bekennender Atheist, erkennt Onfray die große Leistung der bedrohten jüdisch-christlichen Kultur: den Respekt für das menschliche Individuum.
Der gesunde Menschenverstand ist zu vielen Menschen leider abhanden gekommen, bzw. war nie vorhanden.





Wahnsinn der Massen
Wahnsinn der Massen
»Einfach nur brillant!« Sam Harris
Douglas Murray widmet sich in seinem neuen Buch Wahnsinn der Massen den vielleicht polarisierendsten Themen unserer Zeit. Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern sowie zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und sexueller Orientierung ist eine wichtige Errungenschaft unserer Gesellschaft. Doch in unserem Streben nach einer besseren Welt versetzen wir uns regelmäßig in eine Massenhysterie und schießen über das Ziel hinaus. Diese neuen Kulturkriege erleben die Menschen immer häufiger an ihren Arbeitsplätzen sowie an den Universitäten und Schulen, oft im Namen der sozialen Gerechtigkeit oder Identitätspolitik.
»Douglas Murray kämpft den wichtigen Kampf um die Meinungsfreiheit. Ein wahrhaftiger Blick auf eines der spaltendsten Themen unserer Gegenwart.«
Jordan B. Peterson
»Ob man mit seinen Argumenten übereinstimmt oder nicht, Douglas Murray ist einer der wichtigsten Intellektuellen unserer Zeit.«
Bernard-Henri Lévy, französischer Philosoph und Bestsellerautor
Buch:Wahnsinn der Massen von Douglas Murray




Macht Wohlstand dumm?
Die Tatsache, daß Wohlstand der Gesundheit nicht gerade förderlich ist, beginnt manch einer zu erahnen.

Dieser Beitrag bzw. dieses Interview ist so was von zutreffend – unbedingt die Zeit nehmen und anschauen – um die jetzigen Machenschaften glasklar zu sehen. —>https://youtu.be/iat3x0Nvrmo