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- 3.2.2010: Wenn doch endlich einmal der Frühling käme
- 30.1.2010: So schnell kann es gehen...
- 19.12.2009: Er hat mich nicht in Stich gelassen
- 13.12.2009: Nun hat uns der Winter
- 19.11.2009: Innehalten in der Dämmerungsstunde
- 18.11.2009: Frühling im November
- 16.11.2009: Sorgen
- 15.11.2009: Wenn die Seele die Sprache verliert ...
- 14.11.2009: Schwein gehabt
- 14.11.2009: Das hat die Internetwelt noch gebraucht
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Widerstand + Boykott
Wenn doch endlich einmal der Frühling käme
3.2.2010 von Oskar Unke.

Jetzt wo ich im Schreibsessel mal wieder eingedöselt bin und somit später dran bin, schreibe ich noch einen kleinen Eintrag hier im Blog.
Mit dem Winter habe ich überhaupt nichts mehr am Hut. Obwohl ich ihn seit Weihnachten ja nur von innen sehen konnte. Krankheitsbedingt konnte ich ja nicht raus.
Glaube, noch nie habe ich das Ende des Winters so sehr herbeigesehnt, wie dieses Jahr.
Die Sonne war ja ein ganz seltener Gast. Mir denkt jetzt kein Januar, wo so sonnenarm war wie dieser.
Nur der Wetterbericht macht noch keine Hoffnung, bis Sonntag soll das Sudelwetter weitergehen, zwar nicht mehr so kalt aber ![]()
Geschrieben in Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
So schnell kann es gehen…
30.1.2010 von Oskar Unke.

Von einer auf die andere Sekunde,
von einer Minute auf die andere,
von einem Tag zum nächsten…
ist die Welt eine gänzlich andere,
bist du ein anderer Mensch,
bist in einer gänzlich anderen Matrix gelandet. Du bist krank, du erfährst, daß du nicht mehr lange zu leben hast, totkrank bist oder gar wirklich plötzlich ins Nirwana abgemacht bist.
Jedenfalls hat es mich überraschend darniedergelegt. Natürlich ging es mir eine Weile schon nicht so toll.
Aber in der Weihnachtswoche hat es einfach am helllichten Montag, mein “System” einfach auf “Maschinen STOP” und “Not Aus” gestellt. Der Systemcrash war einfach morgens da.

Nun bin ich schon die sechste Woche krank und immer noch nicht der Alte. Das Winterwetter trägt auch nicht gerade zur Besserung bei. Obwohl wir mit dem Wetter mal wieder weitgehend Glück hatten. Aktuell schneit es aber auch bei uns, bei 0 °C bleibt der Schnee auch erst einmal liegen.
Nun würde es mir mal reichen mit dem naßkalten, grauen Winterwetter.
Geschrieben in Wetterkunde, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 6 Kommentare »
Er hat mich nicht in Stich gelassen
19.12.2009 von Oskar Unke.

Mein kleiner Micra
Er ist wieder ohne Probleme durch den TÜV und die ASU gekommen.
Zwölf Jahre sind wir nun schon ein bewährtes Gespann, im Februar geht es in das 13te Jahr. Gleichzeitig, wie immer eine Inspektion durchführen lassen, außer zwei neuen Scheibenwischern vorne, keine weiteren Verschleißteile im Austausch erforderlich gewesen. Er ist halt so begnügsam wie ich es auch bin. ![]()
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Nun hat uns der Winter
13.12.2009 von Oskar Unke.

Etwas hatte es heute Nachmittag geschneit. Es reichte aber nur für einen dünnen Puderzuckerguß auf dem Gras und den Dächern.
Wärmer wie + 4° C war tagsüber nicht drin. Aktuell -1° C und ein unangenhmer NO-Wind mit 13 bis 17 km/h ist zu vermelden, jedoch kein weiterer Schneefall mehr.
Habe mich weitgehend der Wetterlage und der persönlichen Befindlichkeit angepaßt, in Klartext übersetzt heißt dies, ausgiebig mit meinen superweichen Daunenfedern verbandelt zu sein. Mit meinen Öfen verbindet mich auch eine intensive Freundschaft.

Noch nicht einmal die halbnackten Weibsen in Karlsruhe konnten mein Herz erwärmen.

Karlsruhe Weihnachtsmarkt
Noch nicht einmal der Weihnachtsmarkt konnte mich lange fesseln. Bin zwar eine Weile durchgeschlendert, bis meine Stadtbahn heimwärts ging, war dann wieder froh wohlbehalten und gewärmt im Bunker zu sein. Ein Stadtmensch werde ich zu Lebzeiten nicht mehr.
Geschrieben in Wetterkunde, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Innehalten in der Dämmerungsstunde
19.11.2009 von Oskar Unke.

Walzbachtal-Wössingen Dämmerungsstunde
Innehalten in der Dämmerungsstunde, ein sehr gerne gepflegtes Ritual von mir. Einfach mal alles beiseite legen, die Gedanken frei laufen lassen…

Innehalten werde ich auch in diesem Blog auf unbestimmte Zeit.
Blogpause ist angesagt. Ob es ein weiter gibt vermag ich noch
nicht zu sagen. Wäre ich nicht oft einfach zu faul, hätte ich ja
schon längst ein neues Web-CMS ausprobiert, so habe ich halt
noch hier weiter gemacht.
Nachdenken, wichtige Arbeiten erledigen steht an. Kompaß neu justieren und viele Dinge mehr. ![]()
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Frühling im November
18.11.2009 von Oskar Unke.

Heute war es mit 16 ° C angenehm warm, bei strahlend blauem Himmel. Nur wenige Wolken trübten diesen Tag. Aktuell noch 10 ° C , zwar etwas windig den ganzen Tag - mit 15 - 17 km/ h aus SW - der aber nicht kalt und unangenehm war. Druck 1000 mbhPa nochmals leicht gestiegen.
Die Vögel benahmen sich gestern und heute wirklich wie im Frühling, sogar eine Amsel zwitscherte leise eine Melodie vor sich hin.
Enkelinnen Fabi und Lena wieder weitgehend auf dem Damm, Fabi kann morgen wieder zur Schule gehen, bei Lena war es nur eine kurze Fieberreaktion ohne weitere Symptome.

Lena durch die Fensterscheibe aufgenommen
Sie hat ihren Opa beobachtet, was der wohl draußen wieder für einen Schabernack treibt. ![]()
Geschrieben in Hobby, Wetterkunde, Walzbachtal, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Sorgen
16.11.2009 von Oskar Unke.

Sorgen um unser kleines Sonnenscheinbaby Lena
Lena hat seit der Nacht höheres Fieber (39, 1°C). Die Kinderärztin konnte sonst noch keine Symptome feststellen. Allerdings wurde Lena vor kurzem mit einer Multidosis geimpft (Routineimpfung nach Kinderimpfpass). Gleichzeitig ist Enkelin Fabienne mit einer mittelschweren Erkältung geplagt. Das spielt Gemahlin heute Krankenschwester.
Selber bekomme ich meine Erkältung auch nicht so richtig weg, steckt fest. Allerhöchste Zeit um mal wieder das Immunsystem mit Echinacin zu stärken. Dieses Naturmittel kenne ich seit vielen Jahren und kann es nur weiter empfehlen. Werde Echinacin im täglichen Wechsel mit Umckaloabo einnehmen. Gegen akute Bronchitis sind Bronchicum-Tropfen das Mittel meiner Wahl. Echinacin enthält den roten Sonnenhut. “Die medizinische Verwendung dieser Pflanze haben wir von den Indianern Nordamerikas erlernt; sie verwendeten die Wurzel, aber auch die Blätter der Pflanze zur Heilung von Wunden aller Art. Diese speziellen Anwendungen wurden wissenschaftlich überprüft. Seit 1950 wissen wir, daß im Sonnenhut Prinzipien vorhanden sind, die gegen Bakterien wirksam werden. Wir wissen weiterhin, daß diese Wirksamkeit gegen Bakterien eine Verstärkung erfährt durch Wirkstoffe, die als unspezifische Reizkörper die Abwehrkräfte steigern und somit bei Infektionen Hilfe leisten.” (nach Apotheker M. Pahlow, Handbuch der Heilpflanzen (Standardwerk der Heilpflanzen), S. 295/296)

Das Wetter trägt einiges zur Krankheitsanfälligkeit bei. Für einen Novembertag ist es sehr mild, aktuell 15, 6°C, grau-diesig bedeckt, feucht, Druck 973 mbhPa, Wind aus südwestlicher Richtung 18-20 km/h.
Die Arztpraxen hocken gerammelt voll, dieses Wetter ist der Türöffner für Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, biomedizinisch auf jeden Fall Belastungswetter.
Geschrieben in Wetterkunde, Walzbachtal, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Wenn die Seele die Sprache verliert …
15.11.2009 von Oskar Unke.

Wenn die Seele die Sprache verliert …
fängt der Körper an zu reden.-
Wie seelische Einflüsse körperlich krank machen. Dazu mehr im Laufe der Zeit auf Matrixwelten (MP-Netz).
Geschrieben in Mentalpsychologie, Lebenspsychologie, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Schwein gehabt
14.11.2009 von Oskar Unke.

Es geht nichts über: Glück gehabt! oder wie man auch so schön sagt:
Schwein gehabt!
Polnische Gesundheitsministerin warnt vor möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen:
Schweinegrippe? Die Polen werden überleben. Und zwar weil sie von ihren Politikern vor dem neuen Bioterrorismus geschützt werden. Während deutsche Medien und Politiker für die Schweinegrippe-»Impfung« trommeln, steht Polen gegen den von oben verordneten Impfterror auf. Die polnische Gesundheitsministerin Ewa Kopacz warnte bei einer Sondersitzung des Parlaments zur sogenannten »Schweinegrippe« vor möglicherweise tödlichen Nebenwirkungen der Impfung. Prominente polnische Abgeordnete sprachen von einem »riesigen Betrug«.
(Info Kopp-Verlag)
Fazit:
Man warne vor den Nebenwirkungen von Produkten, mit denen sich die Pharmaindustrie derzeit eine goldene Nase verdiene.
Schweinegrippe-Impfung: Deutsche Medien schweigen verdächtige Todesfälle tot (Info)
Geschrieben in Info, Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Absurd-AG | Drucken | Keine Kommentare »
Das hat die Internetwelt noch gebraucht
14.11.2009 von Oskar Unke.

Haben Sie sich schon einmal überlegt,was man in zwölf Sekunden alles sagen kann?
Genauso viel Zeit hat man bei 12seconds.tv, um eine Videobotschaft zu hinterlassen. Dazu ist nur ein kostenloser Account und eine Webcam notwendig.
Wie wenn nicht schon genug Schwachsinn das Netz überflutet.
Geschrieben in Surftips, Info, Computer + Internet, Oskars Notizkladde | Drucken | Keine Kommentare »
Schweinefreie Zone
14.11.2009 von Oskar Unke.

Nach dem ersten Todesfall in Deutschland, der im zeitlichen Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung stand, starb nun ein 46-Jähriger Wuppertaler, nur einen Tag nach der Schweinegrippe-Impfung.
Impfexperten gehen davon aus, daß die Meldungen über Nebenwirkungen in den nächsten Wochen noch zunehmen werden.
Dilettantismus wirft der Vizechef der Bundesärztekammer, Montgomery, der Bundesregierung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit vor: gepanschter Billig-Impfstoff für die Massen und reiner Impfstoff für Bonzen und Politiker?
Geschrieben in Medizin + Gesundheit, Oskars Notizkladde, Absurdistan Germanistan, Absurd-AG | Drucken | Keine Kommentare »
Medienflut
13.11.2009 von Oskar Unke.

Durch den Freitod von Robert Enke ist eine wahre Medienflut über alle Medien- und Kommunikationskanäle entfacht worden.
An den vielen Deutungen, Spekulationen und sonstigen Dingen will ich mich nicht beteiligen. Nach längerer Zeit habe ich allerdings in einem Blog mal wieder einen Kommentar abgesetzt.
Besonders ein Kommentar hatte da doch mein Mißfallen hervorgerufen.
Deswegen ein paar Reflexionen zu Depressionen:
Leserkommentar bei AllesAlltäglich:
Um ein wenig zur Sachlichkeit beizutragen:
Die Krankheit „Die Depression“ gibt es so nicht, sie hat viele Facetten, viele Ursachen, ist sehr oft irrtümlich belegt, genauso wie „Streß“ und viele andere Begriffe / Krankheiten.
Ein paar Leuten hier, die wenn auch teilweise nur unterschwellig, Unverständnis für die „Reaktion“ eines suizidalen Depressiven äußern, sei in Erinnerung gerufen:
„Es gibt nur wenige psychisch Kranke, deren Leiden nicht irgendwann zu der Frage führt: Kann ich, will ich so weiterleben? Depressive Verstimmungszustände, Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, Abhängigkeitserkrankungen, psychogene Reaktionen und Persönlichkeitsstörungen bringen für viele Kranke soviel Leid und soviel Erschütterung in ihren Beziehungen zu anderen Menschen mit sich, daß sich Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung ausbreiten. Dies aber sind die wichtigsten Risikofaktoren, die eine Suizidgefährdung mit sich bringen und die zum “präsuizidalen Syndrom” und schließlich zur Suizidhandlung führen können. Aber auch bei Menschen, bei denen bis dahin keine psychische Störung bekannt war, können Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung in eine Suizidhandlung münden.
Suizid ist ein menschenmöglicher Akt. Keiner von uns ist vor Suizidgedanken sicher. Ob daraus ein Suizidversuch wird, liegt meist an der Häufung komplizierter Umstände. Ob daraus ein vollendeter Suizid wird, mag sogar eine Frage von Glück oder Unglück sein, rechtzeitig gefunden zu werden oder eine gerade nicht tödliche Dosis an Medikamenten geschluckt zu haben. Manche Autoren fordern ein Recht auf Suizid ein, auf die Freiheit, Hand an sich zu legen, wenn die persönliche Bilanz ergeben hat, daß sich Weiterleben nicht lohnt. Der Psychologe Walter A. Scobel formuliert: “Jeder suizidale Mensch, ob er nun krank ist oder gesund, verdient Achtung statt ghtung, Anteilnahme statt Ablehnung, Verständnis statt intoleranter Verurteilung, Mitgefühl statt Bestrafung und Entmündigung, Hilfe statt Gleichgültigkeit. Tot sein und nicht mehr weiterleben wollen sollte als möglicher und einsehbarer Impuls der menschlichen Psyche akzeptiert und nicht länger tabuisiert und diskriminiert werden.” (Einleitung von: Umgang mit suizidalen Patienten - Laufen am Abgrund (aus Via medici 4/97) Prof. Dr. Asmus Finzen, Dr. Ulrike Hoffmann-Richter)
Menschen die nicht wissen, was es heißt eine handfeste Depression zu haben, kann ich nur dringlich anraten das Buch von Piet C. Kuiper „Seelenfinsternis – Die Depression eines Psychiaters -“ S. Fischer, 1988, zu lesen, insbesondere das Kapitel Im tiefsten Abgrund S. 143 –
(In diesem vielbesprochenen Buch schildert der niederländische Psychiater Piet C. Kuiper auf beklemmende Weise eine schwere Depression, die ihn in eine tiefe Lebenskrise stürzte und seine Einweisung in eine Klinik notwendig machte. All sein Wissen über seelische Störungen versagte vor seiner eigenen Erkrankung. Nach seiner Genesung schrieb er dieses einmalige Dokument nieder, das zu einem Bestseller geworden ist. »Seine größte Intensität gewinnt Kuipers Bericht bei der Schilderung jener Schuldhölle, in der er während seiner Krankheit unterzugehen drohte. Das Zentralkapitel Im tiefen Abgrund ist eine auch schriftstellerisch unerhörte Innenansicht der Hölle aus der Sicht der Depression.« Ludger Lütkehaus )
„Der Begriff Depression wird in vielen Zusammenhängen verwendet: als ein bestimmtes Gefühl oder Symptom, ein Symptomkomplex oder Syndrom oder eine genau definierte Krankheitseinheit (Beck, 1970). Während in der Alltagssprache jemand als depressiv bezeichnet wird, der nach einer Enttäuschung traurig oder lustlos ist, ist letzteres für die »Diagnose Depression« weder eine hinreichende noch notwendige Bedingung. Depression kann sich auf unterschiedlichen Ebenen manifestieren (nach Beck, 1970; Hautzinger, 1981; Faust et al., 1983).
Kielholz (1971) systematisiert die Symptome in Grundsymptome und akzessorische Symptome. Zu den Grundsymptomen zählt er die depressive Grundstimmung (z. B. »Gefühl der Gefühllosigkeit«), die Denkhemmung, die Hemmung der zentrifugalen Funktionen (z. B. Willenshemmung, Antriebsmangel). Die akzessorischen Symptome beinhalten stimmungsbedingte Wahnideen, insbesondere Versündigungs-, Insuffizienz-, Verarmungs- und nihilistische Ideen sowie somatische Erscheinungen. Für die Zuordnung zu den Unterformen sind neben der Ausprägung der Symptome Informationen über Verlauf und Dauer der Symptome, Vorhandensein anderer körperlicher oder psychopathologischer Krankheiten sowie belastender Lebensereignisse notwendig. Der Ausprägungsgrad kann durch psychologische Testverfahren erfaßt werden (Blöschl, 1981).
Es sind viele Versuche unternommen worden, die Symptomvielfalt zu klassifizieren, mit dem Ziel einer möglichst eindeutigen Zuordnung zu klar definierten Krankheitseinheiten mit spezifizierter Jiologie, Verlaufscharakteristika und unterscheidbaren Reaktionen auf verschiedene Behandlungsformen (für einen Überblick siehe Linden, 1979; Benesch, 1981). Kraepelin (1913)“
„Die meisten europäischen Klassifikationen sowie die Internationale Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (ICD-9 / 10) unterscheiden weiterhin endogene und neurotische Depression sowie innerhalb der endogenen Depression unipolare und bipolare (d. h. mit depressiven und manischen Phasen) Formen. (Kielholz, 1971; Roth/Barnes, 1981). Der Endogenitätsbegriff gehört zu den umstrittensten in der Psychiatrie (Schulte/Tölle, 1971). Damit ist so Unterschiedliches gemeint wie eine aus sich selbst heraus entstandene Krankheit sowie erbliche oder somatische Genese (Schulte/Tölle, 1971) oder auch eine besonders schwere Form der Depression. Übereinstimmung besteht jedoch inzwischen dahingehend, daß auch im Vorfeld endogener Depression kritische Lebensereignisse auftreten und mit dem Krankheitsgeschehen interagieren können.“
Aufgrund verschiedener faktoren- und clusteranalytischer sowie Längsschnittstudien wurde auf deskriptive Weise versucht, Unterscheidungskriterien von endogener und neurotischer Depression zu bestimmen. Matussek et al. (1981) identifizierten folgende Symptome für die endogene Gruppe: abgrenzbare Qualität der Depression, Verlust der Reagibilität, Hemmung, Morgentief, Rückzug der Patienten, Störung der tageszeitlichen Rhythmen, Appetitverlust, Schlafstörungen. Neurotisch Depressive stellen im Vergleich mit endogen Depressiven eine heterogene Gruppe dar mit den Merkmalen: neurotische Persönlichkeitsstruktur, Reagibilität, Traurigkeit als qualitativ nicht abgrenzbar von normaler Traurigkeit und Hypochondrie (Matussek et al., 1982). Endogen Depressive sprechen besser auf trizyklische Antidepressiva an, die Remission ist stabiler (Matussek et al., 1981; Roth/Barnes, 1981).
[Depression : Handwörterbuch Psychologie, S. 493 - 496 (vgl. HWB Psych., S. 102) ]
In der Psychologie und Psychiatrie unterscheidet man unipolare affektive Störungen (Depression oder Manie) von den bipolaren affektiven Störungen (die „manische-depressive“ Bipolare Störung).

In diesem Band sind gemalte Bilder die in der Therapie entstanden.
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