
Herbst – Warte, warte, bald ist wieder Weihnachtszeit.
Warten…
ist „eines der am wenigsten gewürdigten Glücks…gefühle“
Warten und warten können bedeutet „Zeit haben“ – und das ist etwas Besonderes und etwas Attraktives. Es ist eine Zeit, die nicht unter dem Druck steht, rasch zu Resultaten zu kommen. Wer etwas ernten will, der muß – wie das jeder Bauer erzählen kann – warten können. Und jene, die die Kunst des Wartens am besten beherrschen, erhalten die schönsten Äpfel. So ist warten nicht Handlungsverzicht, sondern produktives Handeln.
Ein solches Warten führt weg von der mechanischen Logik der Uhr und eröffnet Zeiterfahrungen, die anderes möglich und erlebbar machen, als das, was die Zeitmesser vorgeben. Die Diktatur der Uhr läßt kein fruchtbares Warten zu. Wartezeit ist ein Geschenk. Nietzsche beschreibt es: „Warten und sich – vorbereiten; das Aufspringen neuer Quellen abwarten; in der Einsamkeit sich auf fremde Gesichte und Stimmen vorbereiten; (…) den Süden in sich wieder entdecken und einen hellen, glänzenden geheimnisvollen Himmel des Südens über sich aufspannen…“

Sils-Maria
Hier saß ich, wartend, wartend doch auf nichts,
Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts
Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel,
Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel.
Da, plötzlich, Freundin! wurde eins zu zwei –
Und Zarathustra ging an mir vorbei..

„In Wirklichkeit warten wir alle – auf das Glück nämlich. Und ohne dieses Warten könnten wir´s in dieser Welt nicht aushalten.
Da sich das Glück aber – glücklicherweise – nicht kalkulierend herbeiholen läßt, müssen wir uns öffnen für die Zeit und ihre unterschiedlichen Qualitäten, für das Anderswo und Irgendwie. Es sind die Wartesäle unseres Lebens, in denen wir die Zeit erleben und erfahren können, wo wir uns selbst begegnen – und anderen Menschen ebenso. Der Wartende lädt die Zeit ein (Benjamin). Dann heißt warten nicht mehr nur auf etwas warten, sondern ist schon ein Teil jener Erfahrung des Glücks, auf das wir alle warten.
Wer warten kann, hat viel getan. Wir kommen mit noch so viel Anstrengung und Hektik nicht ans Ziel – aber wenn wir warten, kommt das Ziel vielleicht zu uns. Glücklich jene, die warten können, denn, so ein Versprechen der Verheißung, „dem Geduldigen gehört das Himmelreich“. (S. 168/169) [1]
Literatur:
[1] Geißler, Karlheinz A. : Zeit – verweile doch…- Lebensformen gegen die Hast – Herder Spektrum, 3. Aufl. 2000
[2] Geißler, Karlheinz A. : Zeit leben – Vom Hasten und Rasten…Leben und Sterben – Aspekte des Menschen bei Beltz Verl. 1985
[3] Held, Martin; Geißler, Karlheinz A.: Ökologie der Zeit, Edition Universitas- im Hirzel Verl., 1993
[4] Nowotny, Helga: Eigenzeit – Entstehung und Strukturierung eines Zeitgefühls – Suhrkamp Verl. 3. Aufl. 1990
[5] Martin, Ruth: Zeitraffer – Der geplünderte Mensch -, Krüger Verl. 1993
[6] Cramer, Friedrich: Der Zeitbaum – Grundlegung einer allgemeinen Zeittheorie – Insel Verl., 1. Aufl. 1993

Im Dreieck Wössingen, Jöhlingen und Wöschbach. Natur bringt die Fähigkeit zum Warten.


























Die Träume und Gedanken von Abschied, Heimatlosigkeit, was ist Heimat? Warum lernt die Menschheit nicht aus und wiederholt immer die gleichen Fehler, beschäftigt mich vermehrt.
Wir sitzen in jeder Hinsicht auf einem Pulverfass. Was so langsam alles durchsickert bestärkt mich darin die Fliege zu machen. Eine Meldung vom Bundesumweltamt:
Dieses Buch aktuell am Samstag bekommen, kurz reingelesen – auf jeden Fall interessant – muß aber noch etwas warten, weil ich noch nicht mit dem Buch von Beate Bahner: Corona Impfung – Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten – fertig bin.
























































Und heute der Wahn- und Irrsinn dieser Pseudogrünen —–> Sie sind GenImpfgläubige und propagieren die Impfung mit dieser abscheulichen gen basierten Giftbrühe.









Nun hat es mich auch erwischt. Unangenehme Erkältung die mich diesmal stärker tangiert. Wir hatten kürzlich eine Feier und da waren alle Gäste erkältet nur ich nicht. Habe ein paar Tage wacker standgehalten, nun hat es mich auch unangenehm erwischt. Frau Gemahlin ist aber noch sehr viel schlechter dran. Drei vergangene Winter hatte ich überhaupt keine Erkältung. So schlimm wie es mich nun erwischt hat, hatte ich seit 5 / 6 Jahren nicht mehr. Sogar leicht erhöhte Temperatur und die oberen Luftwege tun mir weh, vor allem beim Husten. Das müssen sehr aggressive Gesellen sein, der Verdacht fällt auf Krankenhauskeime. Bin ich gar nicht mehr gewöhnt so eingeschränkt zu sein. Ausgerechnet sind jetzt auch noch schöne Spätsommertage und damit ideales Wanderwetter.
Ganz so schlimm steht es aber nicht um mich. Diesmal hat mir der Knoblauch aber auch nicht zu hundert Prozent geholfen. Danach waren die Angriffe zu massiv und dann noch zig unterschiedliche „Viren“ und Bakterien und Konsorten und auch noch über längeren Zeitraum.






































Auch diesen Sachverhalt habe ich schon gebracht aber dem deutschen mehrheitlichen Spieß- und Pfahlbürger kann man nicht oft genug die Fakten und Tatsachen um die Ohren hauen. Der wacht sonst nicht auf. Er scheint auch zunehmend schwer von Begriff zu sein und hat zu oft Denkblockaden.













