
Zwischen den beiden größeren Orten Hovmantorp und Lessebo liegen zahlreiche kleinere Weiler, in einem davon werden wir dann wohnen. Wald und Seen genug. Freue mich schon die ganze Zeit.

Solche Lieblingsplätze werde ich viele haben. Dieser hier liegt ganz nah an unserem Grundstück.
In Zeiten von Corona hat es viele Deutsche nach Schweden gezogen. Dort können sie ein Leben führen, wie es hierzulande für die meisten schon lange nicht mehr möglich ist.
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/513523/Deutsche-Corona-Fluechtlinge-wandern-nach-Schweden-aus

Der große Waldsee bei uns.
„Deutschland trotz seiner extrem niedrigen Geburtenraten ein vergleichsweise volles Land ist. Die Einwohnerdichte hierzulande liegt bei 235 Einwohnern pro Quadratkilometer. Das ist mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt in der Europäischen Union von 109 Einwohnern pro Quadratkilometer.“ (quelle wie oben)
Am dünnsten besiedelt sind Finnland mit 18 Einwohnern pro Quadratkilometer und Schweden mit 25.
Das macht mir das Land auch mit sehr sympathisch. Die Weite erzeugt Freiheitsgefühle.
„In keinem anderen Auswanderungsziel ist der Anteil der deutschen Auswanderer, denen es in der neuen Heimat gefällt und die folglich nicht wieder nach Deutschland zurückkommen, so hoch wie in Schweden“, (…)
Auch zum Beispiel hat es bis auf einige Ausnahmen keine Maskenpflicht gegeben. Allein dieses Gefühl als wir im November in Schweden waren erzeugte ein befreiendes Gefühl.
„Doch wie die Zahlen zeigen, gewöhnen sich die meisten Deutschen schnell an das schwedische Landleben und wollen es bald nicht mehr missen.“ (quelle wie oben – Deutsche Wirtschaftszeitung)
„Wird Deutschland zum Auswanderungsland? 16 Prozent der Menschen in der Bundesrepublik haben ernsthafte Pläne auszuwandern, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA ergab.“ (Meldet Reitschuster in einem Bericht)
„Immer öfter erreichen mich Zuschriften von Menschen, denen es reicht: Die aus „dem besten Deutschland aller Zeiten“ – laut Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier – weg möchten. Das Weite suchen. Und zwar grundlegend. Mein subjektiver Eindruck ist, dass immer mehr Menschen mit dem Gedanken spielen, ihren Landsleuten zu sagen: „Ich bin dann mal weg.“ (Quelle Reitschuster: Nichts wie weg)

Zu viel liegt im Argen in diesem Land und es kommt alles noch viel schlimmer.
Wäre ja gerne noch etwas früher abgereist, aber es klappt so vieles nicht mehr wie es soll und die Verzögerungen bremsen auch aus. Habe ja zwei Anhänger bestellt, aber auch da Lieferfristen. Die brauchen wir aber dringend. Somit können wir wohl doch erst zum 28. Februar abreisen.
Mein neues Auto verbrachte auch zur Umrüstung eine Woche in der Werkstatt. Wenigstens sind unsere Koffersets relativ zügig gekommen. Bislang habe ich auch genügend Umzugskartons bekommen, aber jedes Mal war der Preis erhöht (bei vier Bestellungen).
Hinzu kommt dieses Absurdistan Germanistan erstickt an seiner Beamten/Behörden Diktatur. Kein Land hat so viele unnötige Gesetze, so viele Vorschriften, Regularien und Behördendiktate. Das haben wir jetzt wieder in aller Deutlichkeit erleben können. Es ist einfach frustrierend. Dann diese oft unverschämte Gängelung und Unhöflichkeit auf den Ämtern / Behörden. Es sind so viele Gründe, wo uns zum Auswandern bewogen haben. Es macht wirklich keinen Spaß mehr, in diesem Land zu leben.

Ein Elch wartet schon auf mich.
Was mir in Schweden so gefällt sind die vielen Möbler, die kunterbunt antike oder alte Möbel anbieten und sonstige Dinge querbeet.

Unser Bach mit eigener Brücke.




Wenn ein Affe in den Spiegel hinein schaut, kann nicht plötzlich ein weiser Philosoph hinausschauen.



































Das nächste Weihnachtsfest und auch Silvester werde ich mit meiner Familie ein paar Breitengrade weiter nördlich begehen. Bin auch sehr davon überzeugt, daß mir mein Lebenskompass auch diesmal die richtige Richtung und Entscheidung signalisiert hat. Bislang war ich in den allermeisten Fällen ein genauer Seismograf der künftigen Entwicklungen. So gut wie alle Entwicklungen habe ich richtig gedeutet und vorhergesagt. Meine Antennen funktionieren noch gut.

Wir bekommen ja hier zwei Regionalzeitungen (umsonst) und das Gemeindeblatt haben wir auch abonniert. Lege aber alles ungelesen zur Seite. Kann ich nur noch zum Einpacken für den Umzug gebrauchen. Der ganze Schwachsinn was da allenthalben geschrieben wird muß ich mir nicht mehr antun. Genauso schaue ich schon lange kein Fernsehen mehr. Habe kein Fernsehgerät mehr angeschlossen. Die ganzen Talkquasselsendungen sind nur noch zum Brechreiz auslösen geeignet.
Prof. Rainer Mausfeld wurde in einem Interview gefragt, wie man denn der tagtäglichen Propaganda in den Medien entkommen kann: Seine Antwort: „Nicht anschauen, nicht lesen“ (sinngemäß von mir zitiert). Genauso handhabe ich dies auch. Natürlich, wenn ich recherchiert habe, bin ich auch mit solchen Ammenmärchen und Propaganda konfrontiert, die tagtäglich dem gutgläubigen Michel eingebläut werden soll.
Dann werde ich entspannt an meinem Bach und den vielen Seen sitzen und andere Gedanken pflegen wie mich tagtäglich mit diesem Wahn – und Irrsinn in Absurdistan Germanistan zu beschäftigen.










Eines muß ich f.eststellen, es werden immer mehr die Reißaus nehmen und sich vor allem auch von der kommenden Schlampelregierung nichts, aber auch gar nichts Gutes erwarten. Hier wird tatsächlich mit den Füßen abgestimmt. Es sind sogar etliche Leute aus dem Bekanntenkreis. Die meisten Menschen, mit denen wir reden, heißen unseren Schritt für gut und nicht wenige würden es genauso machen, wenn sie denn könnten. Nun geht es rasant den Abgrund hinunter. Da ich mir aber vorgenommen habe, nichts mehr großartig zur Politik zu schreiben, belasse ich es auch dabei. Es ist alle vergebliche Mühe.













Die Furcht vor der Freiheit



























Die Träume und Gedanken von Abschied, Heimatlosigkeit, was ist Heimat? Warum lernt die Menschheit nicht aus und wiederholt immer die gleichen Fehler, beschäftigt mich vermehrt.
























