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Archiv der Kategorie Nur mal so

Der goldene Schuß

Medi-spritze

“Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten.” schreibt Gunter Sachs in seinem Abschiedsbrief.

> Eine wachsende Vergesslichkeit und die rapide Verschlechterung seines Gedächtnisses würden aber schon jetzt zu “gelegentlichen Verzögerungen in Konversationen” führen. “Jene Bedrohung galt mir schon immer als einziges Kriterium, meinem Leben ein Ende zu setzen.” (br-online.de)

Ehrlich gesagt, gehen mir selbst sehr viele Gedanken über solche Handlungsweisen und die ganze Problematik von Krankheit und “Alter” durch den Kopf.

Mai 2011 Hauweg + Himmel 012

Liegt es an meinem Alter und der Tatsache, daß ich in letzter Zeit (die letzten zwei Jahre) mehr Schwierigkeiten mir meiner Gesundheit hatte/ habe? Ja! Gebe es ja zu, das ich doch etwas verwöhnt gewesen bin. War es vielleicht sogar Vermeßenheit und Hochmut oder moderner ausgedrückt Arroganz oder Anmaßung??? Da können einem schon tausenderlei Dinge und Fragen durch den Kopf schwirren.

“Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit
und ist voll Unruhe, geht auf wie eine Blume und fällt ab,
flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.”
(Bibel - Buch Hiob)

 Schon Schopenhauer pflegte zu sagen:
“Alles weilt nur einen Augenblick
und eilt dem Tode zu.”

Leiden als Schlüssel zum Geheimnis des Lebens??
Ich weiß nicht, ich weiß nicht, also mit Leiden
und Krankheit hab ich es wirklich nicht so.
Eines weiß ich gewiß: Diese Themen werden mich noch länger beschäftigen.

Faulheit stärkt die Glieder

Mai 2011 Garten 002

Müßiggang ist der Beginn der Weisheit ;-)

 Der spanische Jesuitenpater Balthasar Gracían forderte schon vor 350 Jahren jeden klugen Kopf in seinem “Handorakel und Kunst der Weltklugheit” auf,
“nicht hastig zu leben.”

Mai 2011 Garten 015

“Viele sind mit ihrem Glück früher zu Ende, als mit ihrem Leben.
Sie verderben sich die Genüsse, ohne ihrer froh zu werden…
Sie sind Postillione des Lebens, die zum allgemeinen rasenden Lauf
der Zeit noch das ihnen eigene Überstürzen hinzufügen. Dabei
möchten sie an einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen
Leben verdauen können.” (Balthasar Gracían)

Stimmt im Prinzip schon…

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Wege

“Manchmal, wenn ich über all den Trubel der Menschen nachdachte,
die Gefahren und Mühen, denen sie sich aussetzen, woraus soviel
Zank, Leidenschaft, tollkühne und oft auch böse Handlungen
entstehen, fand ich, daß alles Unglück der Menschen daher kommt,
daß sie nicht ruhig in einem Zimmer bleiben können.” (Blaise Pascal)

 Das stimmt zwar so und sehe ich auch genauso, trotzdem mußte ich heute unbedingt aus meinen Stuben ausbrechen. Zu lange, zu oft bin ich drinnen gesessen, habe Stunden um Stunden vorm Computer, am Schreibtisch oder sonstwo sitzend verbracht. All die vielen Jahre der überwiegend sitzenden beruflichen Tätigkeit, haben ihre Spuren in meinem Körper hinterlassen. Da mein Blutdruck mir momentan auch
etwas Sorgen bereitet, das Wetter einladend war, unternahm ich wieder einen längeren strammen “Spaziergang”, bzw. ich sollte wohl lieber Fitnessmarsch schreiben.

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Wohlriechende Natur

Nicht so wichtig…

UnterwegsNach dem langen Winter ist bei mir Computer, Internet, Blog und bloggen nicht so wichtig. Bin viel unterwegs und draußen, drin war ich lange genug.
Wenn ich dann mal länger im Haus bin, ist mir lesen und schreiben wichtiger, Internet hat sich bei mir ‘abgenutzt’.

Im Spiegel der Natur: “Ist ein Mensch nicht ziemlich genau beschrieben, wenn man hört, daß er gern zwischen gelben hohen Kornfeldern geht, daß er die Waldes- und Blumenfarben….” (Friedrich Nietzsche).

April - 2011 - 15-04 - GHG 002
Die Natur ist regelrecht explodiert, es ging alles so schnell…

Alles grünt und blüht, der Frühling ist gut 14 Tage früher dran bei uns

April - 2011 - 15-04 - GHG 006
Alles grünt und blüht um die Wette

April - 2011 - 15-04 - GHG 020
Das Wandern ist des Müllers Lust…

April - 2011 - 15-04 - GHG 024

Manchmal ist es ja interessant…

März 2011 Durlach + Turmberg 001
Karlsruhe an der Kriegsstraße

Es kann durchaus auch mal von Interesse sein, einen kleinen Stadterkundungsbummel zu unternehmen, zumal ich ja sowieso ein paar Termine in der Stadt wahrzunehmen hatte.
Berührend für mich immer wieder solche Bilder von Natur und blühenden Bäumen in der Steinwüste.

März 2011 Durlach + Turmberg 002
Überall bricht der Frühling aus

Jedesmal wenn ich in der Stadt bin, wird mir bewußt und m it aller Deutlichkeit vor Augen geführt, hier gehen die Uhren anders. Es ist alles viel hektischer, lauter und sehr oft unangenehmer, wie auf dem Dorf bzw. auf dem Land.

 Diese Beengtheit, dieses Aufeinanderhocken, empfinde ich immer wieder als negativ. Nein, nein, ein dauerhafter Stadtmensch möchte ich auf keinen Fall sein.

März 2011 Durlach + Turmberg 003
Karlsruher Stadtlandschaft

In meiner Drang- und Aufwachzeit, die 70er Jahre, die zunehmend auch bewußter und ‘grüner’ wurde, wandte ich mich dem ‘kritischen Denken’ und >Hinterfragen< zu. In meiner umfassenden Bibliothek, kann man sehr
genau diese einzelnen Entwicklungs- und Denkphasen verfolgen, wie Jahresringe bei Bäumen. 1975 fand das Buch von Vance Packard:
Die ruhelose Gesellschaft - Ursachen und Folgen der heutigen Mobilität den Weg in meine Bücherregale. V. Packard beschreibt in dieser alarmierenden Studie die sozialen und soziologischen Probleme, die der modernen Gesellschaft aus der heutigen Mobilität erwachsen.
Es entstehen immer mehr Gesellschaften der Entwurzelten, der modernen Nomaden, die immer weniger tiefere Bindungen aufbauen und pflegen.

März 2011 Durlach + Turmberg 005
Manchmal sind sogar in der Stadt kleine Oasen zu finden

Kleine Nischen, in der noch ein paar Lichtblicke und Natürlichkeit zu erahnen ist.

 Da ich später auch noch in Karlsruhe-Durlach etwas zu erledigen hatte, nahm ich noch ein paar kleine Abstecher vor.

März 2011 Durlach + Turmberg 007
St. Peter und Paul Kirche in KA-Durlach

Eigentlich geht es ja aufwärts…

Blätter-PlanJa, eigentlich aber nicht so richtig. :-( Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die “Grundluft” doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? :-(
März I 2011 003
Was wird, was ist?

Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.

Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

März II 2011 WalzbWald 009

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.

Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute :-(
März III Bunker + Garten 2011 036
Fröhliches Frühlingstreffen

Nur mal so

Januar 2011 - GBGrö 041
Mit Fröschen kann ich zwar nicht dienen…

Ein großer Teich war zugefroren,
Die Fröschlein, in der Tiefe verloren,
Durften nicht ferner quaken noch springen,
Versprachen sich aber, im halben Traum,
Fänden sie nur da oben Raum,
Wie Nachtigallen wollten sie singen,
Der Tauwind kam, das Eis zerschmolz,
Nun ruderten sie und landeten stolz,
Und saßen am Ufer weit und breit,
Und quakten wie vor alter Zeit.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Frösche waren am Sonntag und am gestrigen Montag nicht zu vernehmen, aber animiert durch das schöne Sonnenwetter, stimmten Meisen zu ersten PINK-Übungen an.
So könnte das Wetter von mir aus noch eine Weile bleiben. Mit blauem Himmel und Sonnenschein, sieht die Welt doch gleich viel freundlicher aus. :-)

Nachtgedanken: So ist es!

Januar 2011 Gem-Bunk - AbHi 003

Nichts merkwürdiger als der Blick von außen ins eigene Zimmer: wie da alles hinter dem Glas verschönt ist, die Lampe leuchtet, der Sessel wohnt, Bücher glänzen.
(Ernst Bloch)

Januar 2011 Gem-Bunk - AbHi 010

Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben; glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten. Beinkleider werden zur Zeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht.
( Kurt Tucholsky)

Nur wundern, nur wundern ist da oft bei mir angesagt. Nein! Zur Nacht schmücke ich es nicht aus, meine seelige Nachtruhe ist mir wichtiger. :-)

Zur Zeit arbeite ich intensiv an der Lebensphilosophie und lese dementsprechende Fachliteratur.

Philoeule

Fertiggelesen:
1. Unternehmen Babylon - Wie die Globalisierung die Seele gefährdet, von Peter Winterhoff-Spurk - 2008

Jetzt lese ich:
1. Die Diktatur der Kleinbürger - Der lange Weg in die deutsche Mitte - von Joskar Pintschovius 1. Aufl. 2008 -
Ist zwar mal wieder ein dicker Wälzer von 727 Seiten, aber am Thema bin ich dran.

Ganz langsam kehren die Lebensgeister zurück

Januar 2011 Bretten 002
Das Leben ist nicht immer leicht!

Besonders wenn ach so garstige Hexen nach braven Knaben schießen.
Dadurch war ich gezwungen Arztrundreisen zu verantstalten, was ich überhaupt nicht gerne mache. Dabei kam ich auch nach Bretten, siehe nachfolgende Bilder.

Januar 2011 Bretten 008
Fußgängerzone in Bretten/Baden

Bretten ist nicht so mein Fall. Wenn nicht erforderlich, zieht es mich nicht so sehr in diese Stadt.

Januar 2011 Bretten 014
Bretten in der Altstadt

Januar 2011 Bretten 016
Marktplatz in Bretten