Wie übersteht man all den Irrsinn

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Schon oft wurde ich gefragt, wie ich all den Irrsinn und Wahnsinn verdauen kann, mit dem ich mich ja häufig beschäftige. Nun, da helfen mir verschiedene Methoden. Immer auch für Ausgleich sorgen und die Technik des Abschaltens zu kultivieren (Mediation) und vor allem viel mich in der beruhigenden und entspannenden Natur / Wald aufhalten u. a. im Laufe der Zeit mehr dazu.

Übe Dich in Gelassenheit

In der philosophischen Tradition wird Gelassenheit als „Ruhe des Geistes“ von der Unerschütterlichkeit der Seele (ATARAXIE) und Gemütsruhe unterschieden. Die Gelassenheit des Philosophen besteht nicht im Rückzug aus dem Alltagsleben, sondern muß sich in den alltäglichen Situationen bewähren.
Für Heidegger erwacht die Gelassenheit, „wenn unser Wesen zugelassen ist, sich auf das einzulassen, was nicht ein Wollen ist.“

„Laß dich von Dingen, die von außen an dich herangetragen werden, nicht zerstreuen, sondern schaffe dir Muße, etwas Gutes zu erlernen, und hör einmal auf, herumzuirren.

Es ist aber noch ein anderer Umtrieb zu vermeiden: Viele, die ihr Leben mit vielen Geschäften abnützen, treiben mit größtem Ernst nur Kleinigkeiten und Kindereien, dass sie keinen Hauptzweck haben, worauf all ihre Bestrebungen und Absichten abzielen.

Wie leicht ist es, sich jede beunruhigende und nicht zur Sache gehörige Einbildung vom Hals zu schaffen und auszutilgen und so gleich Ruhe und Stille zu haben?

Du mußt nicht meinen, daß etwas menschenunmöglich sei, nur weil du es kaum zuwege bringen kannst, sondern wenn etwas menschenmöglich und durchführbar ist, dann sieh es auch für dich als erreichbar an.“ (Marc Aurel)

Übe Dich in Gelassenheit heißt auch: In Einklang mit sich selber sein, Herzensruhe gefunden zu haben.

Seelischer Druck, Hektik, Streß, aber auch die Angst vor der Stille und innere Leere, darunter leiden viele. Leistung und äußerer Wohlstand allein können nicht bringen, wonach sich Menschen wirklich sehnen: innere Ruhe und Seelenfrieden.

Die vielen psychischen Ursachen für die Ruhelosigkeit des Menschen zeigen, daß die Unruhe nicht allein durch äußere Veränderungen hergestellt werden kann. Nur wer sich in aller Ruhe seiner Unruhe stellt, die Ursachen anschaut und nach Wegen sucht, mit sich selbst in Einklang zu kommen, wird die Ruhe finden, nach der er sich sehnt.

Nur wer in sich ruht, kann sich gegen Trends in der Gesellschaft stellen, die ihn in die Unruhe treiben möchten. [67, 68, 69, 70, 71, 72, 73]
Literatur:

66 *

Nuber, Ursula

Die neue Leichtigkeit des Seins

Scherz Verl. Frankfurt/M.

2003

67

Ulfig, Alexander

Lexikon der philosophischen Begriffe

Komet Verl. Köln

1997

68

Nollen, Bernard

Nutze den Augenblick-Gedanken zur Lebenskunst v. Marc Aurel

Dumont Verl. Köln

1999

69

Epiktet

Die Kunst vernünftig zu leben

Artemis Verl. Zürich /EBG

1958

70

Aurel, Marc

Wege zu sich selbst / Selbstbetrachtungen

Artemis Verl. Zürich / EBG

1958 / 1988

71

Grün, Anselm

Herzensruhe – In Einklang mit sich selber sein

Herder Verl. Freiburg

1998

72 *

Heidegger, M.

Gelassenheit

1979

73

Heidegger, Martin

Sein und Zeit

Max Niemeyer Verl. Tübingen

17. Aufl. 1993

Innenweltverschmutzung- Aggression des Alltags

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Innenwelt-Verschmutzung ist die Vergiftung der menschlichen Seele und Psyche durch falsche Gefühle, trügerische Hoffnungen, irreale Vorstellungen, Schund und Schmutz in den Medien usw.

Viele Milliarden kostet die Umweltverschmutzung jedes Jahr, wie viel wird aber die Beseitigung der Innenwelt-Verschmutzung kosten? Wie wird man die „vergiftete Seele“ überhaupt von all dem Unrat reinigen können?

Es stellt sich ein schockierendes Gesamtbild von der Innenwelt-Verschmutzung dar. Eine nie dagewesene „Medien-Verschmutzung“, zunehmende „Geisteskrankheiten“, psychosomatische Erkrankungen, Neurosen, eine dramatische Zunahme an Zivilisationserkrankungen und, und….die Liste ist lang. Unsere Existenz wird nicht allein durch die allerorts sichtbare Aggression, mit Waffengewalt und blanker Brutalität bedroht – weit heimtückischer und gefährlicher sind die unbewußten aggressiven Impulse in jedem von uns, die milliardenfach die Innenwelt vergiften.

Sigmund Freud stellt schon 1930 fest:

„Die Schicksalsfrage der Menschheit scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. In diesem Bezug verdient vielleicht gerade die gegenwärtige Zeit ein besonderes Interesse. Die Menschen haben es jetzt in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, daß sie es mit deren Hilfe leicht haben, einander bis auf den letzten Mann auszurotten. Sie wissen das, daher ein gutes Stück ihrer gegenwärtigen Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung. Und nun ist zu erwarten, daß die andere der beiden „himmlischen Mächte“, der ewige Eros, eine Anstrengung machen wird, um sich im Kampf mit seinem ebenso unsterblichen Gegner zu behaupten. Aber wer kann den Erfolg und Ausgang voraussehen?“

Umweltverschmutzung ist ein Monstrum, das von außen her unsere Existenz bedroht. In zunehmendem Maße wird man nun darauf aufmerksam, daß es auch eine „Verschmutzung“ der menschlichen Seele gibt, die uns inzwischen weit mehr bedroht. Genauere Analysen zeigen, daß sie in aggressiven Impulsen wurzelt, die jedoch für den einzelnen wie die Gesellschaft so beängstigend sind, daß man sie lieber vom Bewußtsein fernhält. Stattdessen äußert man sie in vielerlei Maskierungen.

Wahrscheinlich ging die „Innenwelt-Verschmutzung“ sogar der Umweltverschmutzung voran – denn ist es nicht der seelisch gestörte Mensch, der aus grenzenlosem Egoismus das Gleichgewicht der Natur zerstört? In einem kybernetischen Rückkopplungsprozeß verstärken sich beide Arten der Verschmutzung und vermehren sich in einem „Teufelskreis“ gegenseitig.

Die Innenwelt-Verschmutzung der falschen Gefühle, den übertriebenen Affekten, den Narzißmus pur des Einzelnen wie der Gesellschaft, den irrationalen Gedanken, den Vorurteilen und dem allgemeinen Wahnsinn einer durchgeknallten Wissenschaft (Gentechnik, Transhumanismus, genbasierte Impftechnologien und Pflanzen und Tierverhunzung, Neutronenbombe, Biowaffenforschung, Ökonomie der sozialen Kälte usw.), kann niemand mehr davonlaufen oder einfach ignorieren. Die Symptome und Auswirkungen sind so total und allgegenwärtig, daß ein Negieren oder schönreden nichts mehr fruchtet. [85, 86, 87]
Literatur:

83

vom Scheidt, Jürgen

Innenweltverschmutzung – Die verborgene Aggression

Knaur Verl. München

1973

84

Lückert, Heinz-Rolf

Selbstheilung durch geistige Kräfte

Kreuz Verl. Zürich

1999

85

Freud, Sigmund

Das Unbehagen in der Kultur

Fischer Verl. Frankfurt/a.M.

1997

86

Kraft, v. Zdenko

Verwirrung oder Verfall ?

Leopold Stocker Verl. Graz

1964

87

Pritz, Alfred (Hg.)

Das schmutzige Paradies – Kulturkritik

Böhlau Verl. Graz / Wien

1986

(Quelle MP-N)

 

 

Dem Himmel so nah

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Träumen heißt durch den Horizont blicken (aus Afrika).

Sehnsucht der Seele: Gott ist das Urproblem der Menschheit, besonders aber das Problem der heutigen. Der Mensch ist von Natur ein Gott- und Sinnsucher in dem zweifachen Sinne, daß er die Gottheit erkenntnismäßig begreifen und daß er sie liebend umfassen möchte. Die Menschenseele ist ein Hauch Gottes, der Menschengeist Gottes Ebenbild. Sie können ihr Wesen und ihren Ursprung nimmer verleugnen. Das Ende der Lebensweisheit der tiefsten Geister ist die Erkenntnis, daß wir von Gottes Art sind, daß wir „in ihm leben, weben und sind“ Gott ist in uns und wir sind in Gott. Die Suche nach Erkenntnis und nach Gott läßt uns nicht zur Ruhe kommen. Von Anbeginn war dies in der Welt und im Menschen. Das Urproblem der Menschheit nimmt eine doppelte Fassung an, einmal in der Frage: Ist Gott? Und dann in der Frage: Was ist Gott? Die letztere Fragestellung wird für alle Zeiten bestehen; denn das Unendliche wird nicht umfaßt vom Endlichen. (MP-N)

So ein ähnliches großes Bild hing bei meinen Großeltern väterlicherseits im Wohnzimmer im Haus in Nieste (Nordhessen). Meine Großmutter war eine fromme Frau und sang viel alte Kirchenlieder. Sehr früh haben mich solche Themen beschäftigt, die mit Glauben und Religion, aber auch mit Kirche und Menschsein zu tun hatten.

Es gab mal eine Zeit, da wollte ich sogar Pfarrer werden. Ein Suchender war ich allemal und auch ein Quergänger, der nicht gleich den richtigen und erfüllenden Weg fand. Nach der Schule war ich das erste Mal Ende der 60er Jahre in Hamburg, wohnte dort im Wohnheim Beim Rauen Hause (HH-Horn), um im Sozialen Seminar Evangelische Hochschule (Soziale Arbeit, Sozialpädagogik etc.) erste Orientierungsanläufe zu starten. Ebenfalls im Komplex vom Rauhen Haus. Das ist eine regelrechte grüne Insel mitten in dem Stadtteil, mit Parkanlage, FH, Wohnheimgebäude usw. Dort wurde mir sehr bewusst, wie viel Scheinheiligkeit, Pharisäertum und Frömmelei doch in der Welt ist. Aus der badischen Provinz kommend in einem Dorf aufgewachsen (Obrigheim a. Neckar) lernte ich sogleich die Brutalität einer Millionenstadt (Rockerunwesen, Schläger und Rowdytum, soziale Brennpunkte, St. Pauli, was in HH sehr ausgeprägt war, äußerst intensiv zu meinem Leidwesen kennen)

Meine Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, in der ich aufwuchs, fing an mit intensivem Studium der neueren Geschichte vor allem aber mit dem Hitlerismus. Dann kam die Phase Auseinandersetzung mit Religion, Glaubenssysteme, Kirchengeschichte, mit langsamem Übergang zur Psychologie und Philosophie.

Ohne Lüge leben. Zur Situation des Einzelnen in der Gesellschaft
Die Lüge, die unsere Gesellschaft durchzieht und unsere sozialen Beziehungen vergiftet, ist allgegenwärtig, besonders aber wieder sehr ausgeprägt in der Politik an sich, insbesondere aber in der jetzigen Krisensituation unserer deutschen Wirklichkeit.

Phänomenanalysen zeigen die Lüge in verschiedenen Lebensbereichen, aber auch zurückgebunden an die grundlegende Unaufrichtigkeit in unserer Kultur: die Verdrängung unserer Triebnatur. An ihr hängt schon die Lüge, daß Triebunterdrückung ohne schlimme Folgen bleibe, und die selbstsichere Behauptung, daß Triebbefreiung, „sexuelle Revolution“ – wie die soziale – eine irreale Utopie sei. (Daran ist Wilhelm Reich schon gescheitert: „Die sexuelle Revolution“ und „Die Massenpsychologie des Faschismus“, „Die repressive Gesellschaft“ u. a.).

Die Struktur dieser Gesellschaft ist Unaufrichtigkeit: Vertröstung der vital unbefriedigten Menschen auf höhere Werte, sublimiere Lüste, Verdrängung und Konsum. Solche Hoffnungen werden bewußt ausgestreut oder naiv verbreitet oder gnadenlos von der Konsumwerbung ausgenutzt.

Die Mechanismen der Lüge, genauer: der Verlogenheit und der Heuchelei, der Manipulation und der Selbstgerechtigkeit, weithin unbewußt funktionieren, könnte Aufklärung über sie schon die Hinterlist ein wenig eindämmen.

Denn zurzeit hat diese Hinterlist und Verlogenheit, in der politischen Auseinandersetzung, sei es nun zum Sozialsystem, Gesundheitssystem oder zur Globalisierung, wieder Hochkonjunktur.

Reformen, unser Leben offener, gerechter, sozialer und freier zu gestalten, können wohl erst von Menschen verwirklicht, nein, entwickelt werden, die sich selber besser überblicken.

Unsere Politiker zeichnet zurzeit mehrheitlich „Der Glaube an die eigene Lüge“ aus.
Wer seine Lüge glaubhaft vertreten will, muß immer selber schon ein wenig an sie glauben, sonst merkt man ihm den Schwindel an. Wer vor einem unduldsamen Chef Tag für Tag eine grundsätzliche Lüge durchzuhalten hat, wer aus Gründen des sozialen Aufstiegs seine besseren Einsichten in sich verschließt, der wird, um es sich zu erleichtern, am Ende vergessen, was er weiß, und denken, wie man es von ihm erwartet.

Je älter, je wacher die Kinder werden, desto mehr lügen sie auch aus klarer Überlegung, bis sie als Erwachsene, zum politischen Opportunisten (sehr gut momentan an vielen SPD-Abgeordneten feststellbar >>Kanzlererpressung / Agenda 2010 etc.) oder zum beruflichen „Radfahrer“ geworden, bewußte Lügen wieder verdrängen und in einem Prozeß der „Entlastung“ zu unbewußter Verlogenheit werden lassen. (aus MP-Netz)

(Wo allzu kraß und allzu sozialschädlich beide Personenhälften auseinanderklaffen, da wird gelegentlich die Krankheit „Schizophrenie“ auch ärztlicherseits diagnostiziert: Ihre moralbedingte Struktur wird dabei übersehen.)

„Doppelte Moral“ heißt nicht nur, daß man das eine lauthals bejaht und das andere insgeheim tut. Zu einer verlogenen Moral gehört auch die Unerfüllbarkeit ihrer Forderungen. Die Auguren wissen das und herrschen mithilfe des schlechten Gewissens, das bei verzweifelt Bemühten darüber entsteht. So wird eine Sittlichkeit, die den Menschen überfordert, zum Instrument der Macht. Repressive Moral erreicht gar nicht ihren Zweck, wenn sie von den ihr Unterworfenen oder von den ihr Aufgesessenen widerspruchsfrei befolgt wird. Der Sinn solcher Moral ist es geradezu, in vielfachem „Versagen“ oder „Straucheln“ verfehlt zu werden: damit seelische Zerknirschung, Schuldgefühl und Selbstanklagen alle Spontaneität, die aufmucken könnte, brechen und niederhalten. (Siehe »Religionsgeschichte«) und: »Religiöse Neurosen«. Wo die Menschen beherrscht werden, indem man sie dazu anhält, sich über ihr vitales Wesen hinwegzusetzen, da wird Lüge auch zum Kitt sozialen Zusammenhalts: die Lüge, es ließen die vitalen Antriebe sich „sublimieren“, ohne daß der Einzelne und die Gesellschaft dadurch krank würden; die Lüge vom Kampf für die gute Sache, die den Kämpfenden veredle; und die Lüge von der Unausweichlichkeit gerechter Bestrafung. Wer an diese Behauptungen glaubt, der bleibt integriert in eine Gesellschaft, die ihren vitalen Unmut über die auferlegten Verzichte projektiv auf Minderheiten und auf äußere Feinde ableitet. (MP-N)

Dieser Text ist vom Mentalpsychologie Netz (MP-N) aus den 2000er Jahren, aber im Wesentlichen nach wie vor zutreffend.

Wer erfährt, wie selten rechtswidriges Verhalten seinen „gerechten Richter“ findet, der gerät in Gefahr, aus der Gemeinschaft der Guten und Gerechten auszuscheiden. Das wahre Ausmaß unentdeckter und unaufgeklärter Kriminalität hätte, allgemein bekanntgemacht, eine demoralisierende Wirkung.

Jene Schicht der Auguren, die in unserem Kulturkreis seit alters her für das Volk sittliche Werte herausstellt, an die sie selber nicht glaubt, und moralische Pflichten verkündet, an die sie sich selber nicht gebunden fühlt. (Auf die heutige Zeit bezogen: Parteienskandale, Parteienspendenskandale etc). Daß man das Volk – zu seinem Besten natürlich – belügen dürfe, wurde schon von PLATON behauptet, von MACHIAVELLI später für den Hausgebrauch der Herrscher nur noch auf die Form einer Anleitung gebracht. Aufklärerische Geister wie der junge Goethe, Schiller und Madame de Staèl sprachen noch vor oder kurz nach der französischen Revolution es schließlich unverblümt aus, daß die landläufigen Tugenden „nur für den geringen Stand“ (GOETHE) …

Im überlieferten Phänomen der Klassenjustiz kommt aber noch heraus, daß vieles von dem, was uns allen wie selbstverständlich abverlangt wird, in Wahrheit nur der Festigung von Herrschaft dient. Waren es ehedem – und sind es in totalitären Staaten noch immer – einflußreiche Ämter und Posten, die vor schlimmen Folgen privaten Versagens bewahren, so ist hier und heute das Geld zu dem Zaubermittel geworden, das in magischer Weise ruinöse Folgen unangepaßten und rechtswidrigen Verhaltens von einem Menschen, einer Familie fernzuhalten vermag. [18]
Literatur:

18

Plack, Arno

Ohne Lüge leben – Zur Situation des Einzelnen in der Gesellschaft.

dva Verl.

1. Aufl. 1976

„Kein Kompromiß wird in den brennpunkthaften Erörterungen dieses Buches mit der deutschen Ideologie geschlossen: Die »außerordentliche moralische Anstrengung«, gegen die Plack polemisch sich wendet, stammt, zweifach aus dessen Texten zitiert, von C. F. von Weizsäcker. Sie ist einer jener Begriffe, die geschichtsnotorische Luftballons sind, nicht nur ihrer außerordentlichen Leere wegen, sondern weil sie dem Ernst, den sie beschwören, so entgegenwirken wie jene dem eines Kindes.

Automatisierter Applaus ist frommen Sprüchen im deutschen Nachchristentum sicher. Eine Ritualisierung des reinen Bauches frönt der Bekenntnissüchtigkeit eines Publikums, das geschichtlich für sie konditioniert ist, schon so, daß sie es im Effekt beruhigt sie kann diesem Publikum nicht nur die besagte moralische Anstrengung, die sie selbst schon völlig aufbraucht, ersparen, sondern das Anzustrengende obendrein“. (Spiegel Buchbesprechung aus welchem Jahr ist mir gerade nicht präsent, glaube, es war 1976)

Werde ich noch fortführen.

Das kleine Glück des Alltags

Der Drang nach Reichtum lohnt mitnichten, das Glück verweht oft wie der Wind, Zufriedenheit kommt durch Verzichten, auf Dinge, die nicht nötig sind.

Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, auch bei solchem Wetter wie heute Novemberheftes Grau in Grau und Regen muß nicht verdrießlich machen. Das Glück und die Zufriedenheit entsteht aus den ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern. Welch ein Glück, daß es die einfachsten Dinge immer noch gibt, die das Herz erfreuen können. Blühende Wiesen und Felder, die Blumen am Wegesrand, rauschende Bäume im Wind und den Mond am klaren Nachthimmel.

Nur hat die Mehrheit der heutigen Menschen, keinen „Blick“ mehr dafür und keinen Sinn mehr für „Die Ästhetik des einfachen Alltags.“ Das Einfache hat keine Lobby, es reißt nicht vom Stuhl. Der Sinn über die Wesentlichkeit des „Tuns“ ist verschüttet und verloren gegangen. Das Wissen vom leichten Glück der einfachen Dinge ist nicht mehr IN und auch nicht mehr gefragt.

Genauso ist heutzutage die Kunst des Müßigganges verloren gegangen, obwohl sie insbesondere in Deutschland noch nie Hochkonjunktur hatte.
Hermann Hesse:
„Hinter der Zivilisation her ist die Erde voll von Schlackenbergen und Abfallhaufen, die nützlichen Erfindungen haben nicht nur hübsche Weltaustellungen und elegante Automobilsalons zur Folge, sondern es folgen ihnen auch Heere von Bergwerkarbeitern mit blassen Gesichtern und elenden Löhnen … und daß die Menschheit Dampfmaschinen und Turbinen hat, dafür zahlt sie mit unendlichen Zerstörungen im Bild der Erde und im Bilde des Menschen … während dagegen dafür, daß der Mensch die Violine erfunden, und dafür, daß jemand die Arien im Figaro geschrieben hat, keinerlei Preis bezahlt werden muß. Mozart und Mörike haben der Welt nicht viel gekostet, sie waren wohlfeil wie der Sonnenschein, jeder Angestellte in einem technischen Büro kommt teurer.“ [81]

„Die Gefahr, die schlichten, bescheidenen, stillen Werte zu vernachlässigen, ist in unserer lauten, hektischen Zeit sehr groß. Genauso wie die Medien, neigen auch wir dazu, unsere Konzentration nur auf die großen, außergewöhnlichen Ereignisse des Lebens zu richten, vor denen die kleinen Dinge des Alltags verblassen. Aber gerade die naheliegenden, einfachen Dinge sind es, die mehr zu unserem Glück beitragen als die starken Sensationen.“ [48, 81, 82]
Literatur:

48

Krüger Tarr, Irmtraud

Vom leichten Glück der einfachen Dinge

Herder Verl. Freiburg

1998

81

Hesse, Hermann

Die Kunst des Müßiggangs

Suhrkamp Verl.

1973

82

Faerber, Regina

Die Ästhetik des Alltags

Ariston Verl. Genf

1993

80

Seneca, Annaeus L.

Philosophische Schriften in 5 Bänden

WBG Darmstadt

1976

 

Das Land der Bademantel Kultur

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Bildschirmfoto von AchGutCom vom 25.10.25 Artikel Ausgestoßene der Woche: Imperativ bedeutet jetzt Bademantel. Wie gefährlich Grammatik ist, musste in dieser Woche Norbert Bolz erfahren. Doch es gibt auch wieder zahlreiche andere Beispiele dieser Unkultur der Ausgrenzung.
In den frühen Morgenstunden des gestrigen Tags stand die Polizei bei Norbert Bolz vor der Tür. Hausdurchsuchung!

Die Hausdurchsuchung bei Welt-Kolumnist Norbert Bolz hat vielfach für Empörung gesorgt – selbst die taz kritisiert das Vorgehen scharf. Aber einer schweigt trotz des schweren Angriffs auf die Meinungsfreiheit beharrlich: der öffentlich-rechtliche Rundfunk. (Apollo News)

Warum keine Prüfung gegen die taz? Die Antworten der Berliner Staatsanwaltschaft sind vage, undenkbar und werfen Fragen nach Doppelstandards und Strafvereitelung auf. Die Affäre um Norbert Bolz‘ Hausdurchsuchung eskaliert.

Alice Weidel als Hexe mit Hakenkreuz darzustellen, ist „Karnevalssatire“ laut einer umfassenden Einstellungsverfügung der StA Düsseldorf.

Während „rechte Darstellungen“ von Hakenkreuzen selbst mit klaren Warntexten von Landgerichten in Beschlüssen als strafbar beurteilt werden.
(Quelle Wallasch)

Deutschland im Jahr 2025: Nach düsteren historischen Kapiteln klopft der Staat früh morgens wieder an die Tür. (NIUS protokolliert den unfassbaren Vorgang sowie seine Vorgeschichte in allen Details.)

Bolz bei NIUS Live: „Das ist eine Art von Umsichschlagen von Leuten, die spüren, dass sie nicht mehr die politische Hegemonie sind und jetzt zu extremsten Mitteln greifen.“ All das sei gruselig – jedoch: „Es trifft mich nicht so hart wie tausende andere, die versuchen, ihre Meinung zu äußern. Die haben kaum Unterstützung und bei denen steht auch die Karriere auf dem Spiel und für die muss man weiterkämpfen.“ (NIUS)

Der Fall Bolz: Es geht um Einschüchterung
Wegen eines sarkastischen Tweets auf der Plattform X wurde ihm eben gerade die Polizei für eine Hausdurchsuchung auf den Hals gehetzt. Für den begnadeten Rhetoriker Bolz ist klar, was das bewirken soll: „Es soll abschrecken und die Menschen ängstigen. Man will signalisieren: Es kann sehr teuer werden, wenn du deine Meinung ungeschminkt zum Ausdruck bringst.“ (Quelle)

Vom Bademantel zum Handtuchkrieg.
Der deutsche Handtuch-Schildbürger.

~~~~~~~Attacke

Der deutsch-englische Handtuchkrieg. Vor allem auf Mallorca, Lieblings-Urlaubsinsel beider Nationen, schlagen die deutschen Besatzer noch vor der Morgendämmerung zu und okkupieren die wenigen Liegen am Pool mit ihren Handtüchern. In der Hochsaison lässt sich manch einer zur biologischen Kriegsführung hinreißen und platziert statt eines Handtuchs eine gebrauchte Badehose. Etwa zur Frühstückszeit schlagen die Engländer dann zurück. Doch das Entfernen deutscher Handtücher (benutzte Badehosen bleiben normalerweise liegen) führt nicht selten an den Rand eines bewaffneten Konflikts.

Dieses Verhalten brachte deutschen Urlaubern in Englands boulevardesker Speerspitze „The Sun“ jahrelang charmante Spitznamen ein (“Huns”, „Krauts“, „Panzer“). 2005 legte ausgerechnet der deutsche Jurist Ralf Höcker die Rechtslage im Handtuchkrieg zugunsten der Engländer aus: Weder das deutsche noch das spanische Recht enthalte einen Paragraphen, der die Belegung einer Sonnenliege mit einem Handtuch oder ähnlichem für rechtsverbindlich erkläre.—>typisch deutsch (Quelle MP-Netz zitiert nach einem nicht mehr vorhandenen Bericht auf T-Online – dort betrieb ich einmal einen Blog)

 

 

Die fortschreitende Destruktivität

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Dazu ist es schon zu spät, sie haben schon übernommen.

Keine Macht den Doofen: Eine Streitschrift 2012 von Schmidt-Salomon

Wenn Dummheit epidemisch wird – ein Aufruf zum Widerstand gegen den Irrsinn unserer Zeit

Finanzakrobaten, die mit Milliarden jonglieren, aber das kleine Einmaleins nicht beherrschen. Politiker, für die nur Stimmen zählen – statt Argumente. Religiöse Fanatiker, die uns mit modernsten Waffen ins Mittelalter zurückbomben wollen: Hinter der globalen Misere steckt, so Schmidt-Salomon in seiner mitreißenden Streitschrift, eine einzigartige, weltumspannende Riesenblödheit.

»(…) eine Einladung zur pointierten Diskussion.« ― Buchkultur Wien

»Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann. Man möchte heulen, doch dann wird man dauernd zum Lachen gebracht. Ein großartiges Stück Aufklärung!« Esther Vilar. (Buchkurzbeschreibung)

Destruktivität + Nekrophilie

Erich Fromm und die „bösartige Aggression“, sie bekundet sich im Phänomenen, die Fromm unter den Titeln „Sadismus und Nekrophilie“ zusammenfaßt. Beide Formen dieser Destruktivität sind weder instinktiv noch triebhaft; sie entsprechen nach Fromm Charakterhaltungen oder Charakterdeformationen, die erziehungs- und kulturbedingt sind.

Den Sadismus hatte Fromm bereits in seinen früheren Büchern als Manifestation des oral-sadistischen, ausbeuterischen und hortenden Charakters beschrieben. Sadistische Menschen sind ängstlich, kleinmütig und beziehungsarm; sie kompensieren diese gefühlte Schwäche, indem sie die absolute Herrschaft über andere Menschen anstreben. Sie trachten nach einer pathologischen Gottähnlichkeit; wenn ihr menschliches Gegenüber zu einem totalen Objekt, zu einem zitternden Stück Fleisch, zu einem aller Freiheit beraubten Wesen herabgewürdigt ist, kommt der Taumel der Größe über sie, und sie fühlen sich vorübergehend sicher und autonom. Eine autoritäre Erziehung fördert die Ausbildung sadistischer Charaktere, und auch die sexuelle Repression begünstigt den „Sado-Masochismus“. (siehe W. Reich >Die repressive Gesellschaft u.a.)

Nach Fromm spielt auch die Klassenlage hier hinein; seiner Meinung nach ist das Kleinbürgertum, eingezwängt zwischen Proletariat und Großbürgertum, besonders für sadistische Regungen anfällig. Fromms Faschismus-Analyse hat diesen Punkt, deutlich hervorgehoben, ebenfalls wie W. Reich. Beide kommen zu ähnlichen Schlußfolgerungen.

Indes der Sadist die Starken anbetet und die Schwachen verachtet, hat der sogenannte „Nekrophile“ eine Leidenschaft zum Toten und eine Aversion gegen das Lebendige. Nekrophilie ist ein Phänomen der Sexualpathologie, aber in diesem Bereich sehr selten. (aus dem MP-Netz Archiv)

Anatomie der menschlichen Destruktivität 1977 von Erich Fromm (Autor), Ernst Mickel (Übersetzer), & 1 mehr

Krieg, Gewalttätigkeit, Verbrechen haben ein Ausmaß erreicht, das die Aufdeckung ihrer Ursachen zu einer Frage des Überlebens macht. Keine Lösung, allenfalls Entlastung für das schlechte Gewissen, bietet die These, mit der Konrad Lorenz berühmt wurde. Er erklärte die menschliche Aggression zum Naturgesetz, zum angeborenen Trieb, der vielleicht zu kanalisieren, aber nicht zu unterbinden sei. Ihm erteilt Erich Fromm, einer der bedeutendsten Sozialpsychologen unserer Zeit, eine radikale Absage.

Er beschreibt detailliert – am eindringlichsten in den brillanten Studien zu Stalin, Himmler und Hitler –, aus welchen individuellen und sozialen Ursachen die Unfähigkeit, zu lieben und sich rational zu verhalten, erwächst und wie sie notwendig zu der Leidenschaft führt, Leben entweder absolut zu kontrollieren oder zu vernichten.

Die «Anatomie der menschlichen Destruktivität» ist ein epochemachendes Werk von größter empirischer Sorgfalt und höchster theoretischer Originalität. Es ist eine Verteidigung der menschlichen Würde, ein wohlbegründeter Appell an die Menschheit, ihr Leben und dessen gesellschaftspolitische Bedingungen zu verändern. (Buchbeschreibung)
Diese Entwicklung habe ich schon in den Beginn der 70er Jahre festgestellt und ab den 90er Jahren auch u. a. auf MP-Netz beschrieben. Seit 2015 und besonders gesteigert ab 2020 und der Corona Plandemie voll ausgebrochen.

Nette Nietzard zum bewaffneten Widerstand gegen die AfD: „Es gibt einen Punkt, wenn Worte nicht mehr ausreichen.“

Die Bundessprecherin der Grünen Jugend, Jette Nietzard, äußerte sich erneut zu der Frage, ob es einen bewaffneten Widerstand gegen eine AfD-Regierung geben könne. Sie habe Angst, den Punkt zu verpassen, „wenn Worte nicht mehr ausreichen“.
Soweit ist es also schon. Da wird fleißig dem Faschismus gehuldigt und der Bürgerkrieg herbeigeredet.

„Die österreichische EU-Abgeordnete Petra Steger kritisiert Ursula von der Leyens Rede zur Lage der Europäischen Union als „unerträglich“. Im Gespräch mit Florian Machl in Straßburg wirft sie der Kommissionspräsidentin vor, die EU auf Kriegskurs zu bringen, nationale Rechte zu schleifen und demokratische Grundsätze auszuhöhlen.

: „Diese Frau ist der Untergang für die Europäische Union.“

Zudem plane von der Leyen Millionen in genehme Medien zu pumpen, während zugleich Social Media stärker eingeschränkt werden soll. „Alles, was nicht ihrer Meinung entspricht, soll zensiert werden“, warnte Steger.“ (Quelle Report 24)

„Europäer sollen sich opfern!“ – 3. Weltkrieg auf deutschem Boden?24. September 2025

Schon 1989 zeigte ein NATO-Manöver: Im Ernstfall würde Europa atomar verwüstet – Amerika bliebe verschont. Heute droht die gleiche Logik: neue Raketen, KI-Kriegsführung, „nukleare Teilhabe“. Deutschland steht wieder im Zentrum – als Schlachtfeld Europas. Nur – keiner spricht darüber!

Daraus erfolgte die unausweichliche Schlussfolgerung: Europa sollte geopfert werden, damit Amerika verschont blieb. (…)
Wie NATO-Strategen uns manipulieren –

Ein internes NATO-Papier offenbart das Konzept „Cognitive Warfare“. Gemeint damit ist die gezielte Beeinflussung der Wahrnehmung, Emotionen und Entscheidungsmechanismen der Bevölkerung. (…)

„Ein NATO-Bericht macht klar: Der nächste Krieg beginnt in den Köpfen. Wie bereits erwähnt soll mit „Cognitive Warfare“ jede Kritik an Aufrüstung diskreditiert werden – als naiv, prorussisch, prochinesisch oder antiamerikanisch. Widerstand soll gar nicht erst entstehen“ – (Report24)
Habe es ja schon mehrfach erwähnt. Als ich diese Machenschaften, diese Doktrin erfahren habe 1970/71 bei meiner W18 Zeit war dies mit ein Grund aus der BW heraus Kriegsdienstverweigerung zu betreiben / Antrag gestellt.

In der falschen Matrix

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Wer in seinem Hamsterrad Imperium gefangen ist, lebt in einer falschen Matrix. Dies betrifft große Teile der Insassen von Absurdistan Germanistan. Schon in den 2000er Jahren habe ich die kommenden heutigen Entwicklungen thematisiert gehabt auf MP-Netz und oft nur dummbatzige Reaktionen erhalten von ausgewiesenen Dummbatzen.  Viele Reaktionen und Diskussionen zum Beispiel in einschlägigen Foren und im damaligen Klartext Forum der SPD habe ich immer noch in meinen Archiven gespeichert. Schon damals gab es genug dumme Quatschköpfe, aber heutzutage schreit ja die Blödheit, die rasant fortschreitet zum Himmel.

Das Ende der Arbeit-Neuausgabe 2004

Rifkin, J. : Das Ende der Arbeit – und ihre… Als im Jahr 1995 Jeremy Rifkins Buch: Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft erschien, war das eine Provokation. Denn der streitbare Intellektuelle stellte die weithin geteilte Grundannahme infrage, dass technologischer Fortschritt zwar Arbeitsplätze vernichte, aber auch genauso viele neue schaffe. Nichts da, sprach Rifkin, überall und in zunehmendem Maße werden Menschen durch Maschinen ersetzt — das Ende der Arbeit drohe. Eine Zukunft der Arbeit witterte Rifkin jenseits der Erwerbsarbeit: Der Autor appellierte, einen dritten Sektor jenseits von Markt und Staat aufzubauen und so den Arbeitslosen zu neuer Beschäftigung zu verhelfen. Mit seinem Buch hat Rifkin die Debatte um die Zukunft der Arbeitsgesellschaft wesentlich mitgestaltet. Nicht umsonst wurde der Titel in die Liste der hundert wichtigsten Managementbücher in der Campus-Management-Enzyklopädie aufgenommen. Nun hat der Campus Verlag eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage des Buches auf den Markt gebracht, erfreulicherweise nahezu zeitgleich zur ebenfalls in diesem Jahr erschienen amerikanischen Ausgabe. Neben dem schonend aktualisierten Originaltext enthält das Buch eine rund 40-seitige Einleitung zur Neuausgabe, in der der Autor seine Kritik erneuert — pointiert, wie gewohnt. „Das Industriezeitalter bereitete in den USA der Sklavenarbeit ein Ende“, schreibt Rifkin, „das Informationszeitalter wird der massenhaften Lohnarbeit den Garaus machen.“ Das „Urgestein kapitalistischer Wirtschaftstheorie“ sei erodiert; man müsse einen „dem Herzen des Kapitalismus inhärenten Widerspruch“ zur Kenntnis nehmen, denn weniger Arbeit produziere weniger Einkommen, weniger Konsumnachfrage und letztlich weniger Wachstum.

Das war eine größere Rubrik auf dem MP-Netz, in dem all diese Fakten dargebracht wurden.

In was für einer Illusion hält man uns gefangen, wenn man uns von Krisen erzählt, die wir am Ende überwinden würden?

Wann wird uns endlich bewußt, daß es sich nicht
um »Krisen« handelt, sondern um eine fundamentale Veränderung – und
zwar nicht die einer einzelnen Gesellschaft, sondern die brutale
Veränderung einer ganzen Zivilisation? Wir erleben eine neue Epoche,
ohne daß wir die Chance gehabt hätten, uns darauf einzustellen, ohne uns
einzugestehen, ohne auch nur zu merken, daß die vorausgegangene
Epoche verschwunden ist.
WiR LEBEN im Zeichen einer meisterhaften Täuschung: des
Trugbildes einer untergegangenen Welt, deren Verschwinden wir
mit aller Kraft zu ignorieren suchen, die eine artifizielle Politik aber zu
erhalten vorgibt. Millionen Schicksale werden von einem
Anachronismus zugrunde gerichtet, nur weil wir beharrlich versuchen,
unser heiligstes Tabu für immer zu bewahren: das Tabu der Arbeit.
In ihrer pervertierten Form als »Beschäftigung« bildet die Arbeit
tatsächlich die Grundlage der den ganzen Planeten beherrschenden
westlichen Zivilisation. Sie ist derart unauflöslich mit ihr verbunden, daß
selbst in einer Zeit, in der die Arbeit immer mehr schwindet, ihre tiefreichende
Verwurzelung in unserer Zivilisation nie in Frage gestellt, die
Gewißheit ihrer Existenz nie erschüttert wird – erst recht nicht ihre
Notwendigkeit. Bestimmt nicht die Arbeit all unsere gesellschaftlichen,
Verteilungsprozesse und damit unser Überleben? Die Verflechtungen
und Wechselbeziehungen, die aus ihr entstehen, erscheinen uns ebenso
lebensnotwendig wie der Blutkreislauf. Die Arbeit, die wir als unsere
natürliche Antriebskraft ansehen, als die einzige uns gemäße Spielregel
für jene kurze Zeitspanne, die wir auf diesem seltsamen Planeten
verbringen, ist heute jedoch nur noch ein hohles Gebilde ohne jede
Substanz.
Unsere Vorstellungen von der Arbeit und damit auch von der
Arbeitslosigkeit, auf denen die Politik basiert (oder zu basieren vorgibt),
sind brüchig geworden und unsere Kämpfe auf diesem Feld genauso
wahnhaft wie die von Don Quichotte gegen die Windmühlen. Aber wir
stellen noch immer dieselben Scheinfragen, auf die es keine Antwort
geben wird; es gibt nur das Unglück all derer, die durch dieses
Schweigen vernichtet werden – man vergißt dabei, daß jeder von ihnen
ein Einzelschicksal darstellt.
[Viviane Forrester – Der Terror der Ökonomie ]
Wird noch fortgesetzt.
So zum Beispiel mit dem Thema:
Das biotechnische Zeitalter: Die Geschäfte mit der Gentechnik  2001 von Jeremy Rifkin (Autor), Susanne Kuhlmann-Krieg (Übersetzer)

Wir stehen am Beginn des biotechnischen Zeitalters, in der sich unsere Welt tiefgreifender verändern wird als jemals zuvor. Das Klonen von Mensch und Tier tritt an die Stelle der natürlichen Fortpflanzung. Genetische Manipulation soll Krankheiten und Behinderungen vermeiden und Intelligenz und Physis optimieren. Die gesamte Landwirtschaft wird überflüssig gemacht. Jeremy Rifkin, renommmierter Trendforscher und Wissenschaftskritiker, entwirft ein alarmierendes Bild dieser schönen neuen Welt. (Kurzbeschreibung)
Auch da vieles vorausgesehen und das Thema weit vor der heutigen Entwicklung thematisiert. Siehe dazu auch die eingebundenen Interviews mit Ernst Wolf und zur KI – Entwicklung.

Noch ein weitgehender normaler Sommer

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Heute hat sich die Sonne zwar rar gemacht, nur ca. 3 1/2 Stunden Sonnenschein und zweimal ein Regenschauer bei nur 20° C. Solche Tage gibt es halt immer einmal im Sommer. In den 70er und 80er Jahren gab es auch immer mal wieder einen Sommer, der kühl und verregnet war. 1984 war so einer, in dem der August naßkalt und sehr verregnet war. Von unseren Apfelbäumen fielen da schon früh die Blätter ab. Während der Sommer bzw. die Badesaison 1983 insgesamt 54 Sommertage bescherte, wurden im Sommer 1984 nur 16 Sommertage registriert! Auch die Jahresmaximaltemperatur blieb 1984 mit 34,5°e deutlich unter dem Maximalwert des Jahres 1983, der mit 36,4 ° C gemessen werden konnte.
Vergessen werde ich nicht die Extremwinter in den 80er Jahren.

Besonders viele Rekorde hat der Winter 1985 gebrochen: Hier war es an gleich mehreren Orten wirklich eisig, nämlich unter –30 Grad. Vor allem Bayern und Baden-Württemberg mussten bibbern. Da sind viele Dieselfahrzeuge ausgefallen, weil der Diesel für diese Temperaturen gar nicht geeignet war. Selber hatte ich zu der Zeit einen Ford Granada 2.0 L mit Startautomatik, die auch sehr unwillig war. Beim Heimfahren nach der Nachtschicht hat mein Lichtmaschinenkeilriemen in den höchsten Tönen gejodelt. Die Straßen waren durch den Dauerfrost extrem schlecht zu befahren. Es waren so Eisrinnen ausgefahren, das war dann ein Autofahren wie auf Schienen.
Wie kalt war der Winter 1987?
„Die nächtlichen Tiefstwerte lagen verbreitet zwischen minus 10 und knapp an die minus 30 Grad!“. Und das nicht nur auf den Bergen! Und auch tagsüber war es natürlich „klirrend kalt“. Zu allem Unglück war da bei uns im alten Haus auch noch der Ölofen ausgefallen. Wir haben mit Pudelmützen im Bett geschlafen. Das war auch der Grund, die Ölzentralheizung auch in das alte Haus zu verlegen / anzuschließen.
Denn der Januar 1987 brachte unglaubliche Tiefstwerte – vor allem in den Osten Deutschlands, aber auch in viele andere Regionen Mitteleuropas. Ein echter Rekordwinter – mit zum Teil bis heute geltenden Temperaturrekorden. Viel Schnee fiel da in zwei Winter auch. Vom 8. bis zum 21. Januar jeden Tag und überall es auch Dauerfrost gab. Und auch Schnee war immer ein Thema. Zunächst im Osten und Südosten, später dank Ostsee und Lake Effekt aber auch im Norden Deutschlands. Damals war ja in der DDR das Chaos noch schlimmer als im Westen.

Der Sommer war bei uns zwar nur sehr durchschnittlich, aber beklagen würde ich mich nun nicht. Der Natur gefällt dieses Wetter, es wächst und gedeiht alles üppig. Auch der Giersch wächst zu meinem Leidwesen sehr kräftig, sodass ich schon bald wieder mähen kann.

 

Am Abend Bücherarbeit und Recherche

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Das waren mit die ersten Bücher, die ich zum Corona Wahnsinn durchgearbeitet habe und die mich in meiner Einschätzung bestärkt haben. (2020 + 2021)

Alles „Stuss“, was dem Narrativ widerspricht? Psychiater kontert NDR-Corona-Bericht – 12. Mai 2025

„Für Systemmedien gibt es nur „eine“ Wissenschaft – und zwar jene, die die Narrative der Politik bestätigt. Ein Beispiel für diese Sichtweise lieferte jüngst der NDR: In einem Hörfunk-Beitrag vom 27. April wurden so auch Erörterungen von Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Dr. Wolfgang Wodarg kurzerhand als „Stuss“ abgetan – ungeachtet des heutigen Wissensstandes. Ein Psychiater konterte diesen in seinen Augen unsachlichen und tendenziösen Beitrag mit einem Brief, in dem er deutliche Worte fand.

„Corona-Leugner“, „Rechtsextreme“, „evangelikale Impfgegner“: ein Hörfunkbeitrag des NDR in zwei Teilen lässt auch fünf Jahre nach Corona kaum ein Framing aus. In einer E-Mail an die beiden Autorinnen Korinna Henning und Daniela Remus kritisiert der Psychiater Dr. Daniel Schwarz deren abfälliges Urteil über Wissenschaftler – darunter auch MWGFD-Mitglieder – und legt den Journalistinnen nahe, sachlich und anhand wissenschaftlicher Fakten zu berichten. (Auszug aus Quelle)
Wie ich diese Lügenbeutel und Faktenverdreher verachte. Das, die sich noch im Spiegel anschauen können ohne kotzen zu müssen ob ihrer moralischen Verworfenheit (…)

Was wurden diese Fachleute und Kritiker der falschen Plandemie niedergemacht! W. Wodarg hatte, ja schon zu Schweinegrippezeiten die Halunken ausfindig gemacht (siehe auch die arte – Doku)

Alles auf Panik
In dieser Hinsicht herrschte und herrscht weiterhin große Beliebigkeit. So weist die Analyse an mehreren Beispielen nach, wie Corona-Tote je nach Staat und Region mit unterschiedlicher Methodik gezählt wurden. Die Verlogenheit und die Machenschaften waren dermaßen perfide und beruhten in erster Linie auf Angst- und Panikmache.

Viruswahn: Die hier heute vorgestellten Bücher habe ich natürlich schon längst gelesen und hier auch schon vorgestellt. Wie die Medizin – Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden – Profite macht.

Virus-Wahn: Corona/COVID-19, Masern, Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS, Polio: Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen … der Allgemeinheit…
von Torsten Engelbrecht et al.

Um die Themen Corona/COVID-19 und Masern erweiterte und überarbeitete Neuauflage (ab 7. Auflage) – Belegt mit über 1.300 Quellenangaben „Das Buch ‚Virus–Wahn‘ kann als das erste Werk bezeichnet werden, in dem die Fehler, die Betrügereien und generellen Fehlinformationen, die von offiziellen Stellen über fragwürdige oder nicht durch Viren bedingte Infektionen verbreitet werden, vollständig aufgedeckt werden.“ – Gordon Stewart, Medizinprofessor, Experte für Infektionskrankheiten und ehemaliger Berater der WHO Folgt man der breiten Öffentlichkeit, so wird die Welt wiederholt von schrecklichen Virus-Seuchen heimgesucht. Als neueste Horrorvariante beherrscht das so genannte Corona-Virus SARS-CoV-2 die Schlagzeilen. Und auch mit Schreckensmeldungen über Masern, Schweinegrippe, Vogelgrippe (H5N1), SARS, Hepatitis C, AIDS, Polio oder BSE wird die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt. Doch wird dabei übersehen, dass die Existenz und krankmachende/tödliche Wirkung dieser „Erreger“ nie nachgewiesen wurden. Dass das Medizin-Establishment und die ihm folgenden Medien dennoch behaupten, die Beweise seien erbracht, liegt allein daran, dass man sich vor einigen Jahrzehnten vom direkten Virusnachweis verabschiedet hat und stattdessen mit indirekten „Nachweis“verfahren (u.a. Antikörper- und PCR-Tests) begnügt. Doch die „modernen“ Methoden zum Virusnachweis wie PCR „sagen nichts darüber aus, wie sich ein Virus vermehrt, welches Tier dieses Virus trägt oder wie es Leute krank macht“, wie mehr als ein Dutzend kritische Top-Virologen im Fachblatt Science anmerkt. „Es ist so, als wolle man durch einen Blick auf die Fingerabdrücke einer Person feststellen, ob sie Mundgeruch hat.“ Die Autoren Engelbrecht und Köhnlein zeigen in „Virus-Wahn“ auf, dass die Hypothesen der Eliten aus Wissenschaft, Politik und Medien faktisch nicht belegbar und höchst widersprüchlich sind. Zugleich werden alternative Erklärmodelle beziehungsweise in Frage kommende Ursachen beschrieben, die etwa auf Drogen, Medikamente, Mangelernährung, Stress, Pestizide, Schwermetalle etc. abheben. All dies kann das Immunsystem schwer schädigen oder gar völlig zerstören – und ist genau dort anzutreffen, wo sich auch die Opfer befinden, denen man vorschnell den Schweinegrippe, Vogelgrippe-, SARS- oder Hepatitis-C-Stempel aufdrückt, um glauben zu machen, man wisse, dass es sich hier um Virus-Erkrankungen handelt. Um ihre Thesen zu untermauern, führen die Autoren weit mehr als 1.000 einschlägige Literaturangaben an. Die Thematik ist von zentraler Bedeutung. Denn die aktuelle Vorgehensweise hilft letztlich nur, die gigantischen Forschungsetats und Gewinne der Pharma- und anderer Konzerne genau wie die von Top-Wissenschaftlern oder, wie im Falle von Tamiflu, von Politikern wie Donald Rumsfeld abzusichern – ohne dass die Medikamente das Leben der Patienten erwiesenermaßen verlängert hätten oder gar ein Heilmittel in Sicht ist. „Was müssen wir Ärzte tun? Der erste Schritt ist, sich von Illusionen zu lösen und zu realisieren, dass der primäre Zweck der modernen durchkommerzialisierten Medizin-Wissenschaft nicht ist, die Gesundheit der Patienten zu maximieren, sondern den Profit“, wird John Abramson von der Harvard Medical School zitiert. „Das Buch ist meisterhaft, mutig und stolz geschrieben, bis hin zur Einschätzung des Establishments, der Eliten, der Macht und der staatlichen Förderung. Nach meiner Einschätzung ist es das Ergebnis vieler Arbeitsjahre, von sachkundigkeit und von Sorgfalt. Da ich selbst Standardwerke herausgebe, weiß ich die notwendige jahrzehntelange Arbeit zu schätzen.“ – Wolfgang Weuffen, Medizinprofessor und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie (Buchbeschreibung – nochmals vorgestellt um die Aufklärung weiterhin im Fokus zu halten)

Fachbücher in meiner Bibliothek zu diesem Themenbereich Teil 1

Fachbibliothek Teil 2 – bin mal wieder am Umsortieren.

 

Das kann man auch nicht oft genug bringen

Profiteure der Angst | Doku | ARTE

Die 2009 ausgestrahlte Doku „Profiteure der Angst“ erlebt ein erstaunliches Comeback in Corona-Zeiten.
Das hatte ich zwar schon zweimal hier im Blog eingebunden, war aber wieder verschwunden. Wundert mich, dass die Doku überhaupt noch verfügbar ist. Diese Fakten hatte ich alle im Hinterkopf als der Corona Spuck 2020 losging.

Lug und Betrug wohin man auch schaut

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Die Krankheitserfinder – Wie wir zu Patienten gemacht werden – von Jörg Blech.

Die Krankheitserfinder – Wie wir zu Patienten gemacht werden

Die Pharmaindustrie definiert die Gesundheit des Menschen gegenwärtig neu, sodass Gesundheit ein Zustand ist, den keiner mehr erreichen kann. Viele normale Prozesse des Lebens – Geburt, Alter, Sexualität, Nicht-Glücklichsein und Tod – sowie normale Verhaltensweisen werden systematisch als krankhaft dargestellt. Global operierende Konzerne sponsern die Erfindung ganzer Krankheiten und Behandlungsmethoden und schaffen so ihren Produkten neue Märkte. Denn indem man zappelnde Kinder medikamentös ruhig stellt, Cholesterin zum Risikofaktor Nummer eins erklärt oder fragwürdige Vorsorgeuntersuchungen einführt, kann man viel Geld verdienen. (Buchbeschreibung)
Auf dem Netz MP-N (Mentalpsychologie) bis 2008 hatten wir hunderte von kritischen Beiträgen (Seiten) zur Medizin, Medizinkritik, Naturmedizin, Irrsinn der Psychiatrie, Gutachtenunwesen, Pharmamafia, Krebsmafia, usw. Mit ein Grund der Aufgabe und vom Netz nehmen waren massive Angriffe und Bekämpfung durch versuchte Abmahnungen und & Co. – Auch hier im Blog bin ich täglichen Angriffen ausgesetzt. Aktuell 1800 und 1002 versuchte Adminkaperungen die letzten zwei Tage. Angriff auf die Gesamtstruktur 11 237 Attacken in diesem Monat. Kritisches Denken ist nicht erwünscht, sieht man ja wieder aktuell in der EU – Diktatur und in Absurdistan Germanistan. Ja, und nichts da mit dem bösen Russen und Chinesen. Die überwiegenden Zugriffe und Attacken sind aus den USA.

Angst im Kapitalismus von Dieter Duhm – aus dem Jahr 72/73. – Damals bekam man, als kritischer Mensch zu hören: Dann geh doch nach drüben! (DDR). Somit war es noch nie so toll im Land.

Deformierte Gesellschaft? – Soziologie der Gesellschaft –– 1969 bis 1974 –
von H. Leo Baumanns + Heinz Grossmann – Der intellektuelle Niedergang, die Wohlstandsverwahrlosung, die Dekadenz fing ja schon in den 70er Jahren an.

Das menschliche Schaf – Massenpsychologie und Manipulation: erläutert anhand von Beispielen aus aktuellen Krisen – 2022 von Uwe Froschaue

Für machtgierige Menschen war es zu keiner Zeit so einfach wie heute, die Welt in die gewünschte Richtung zu lenken. Neue Informationstechnologien, sowie Gedankenkontrolle und Verhaltenssteuerung durch die Nachrichtenmedien, die in den Händen weniger machtbesessener Menschen liegen, schaffen nie dagewesene Möglichkeiten für die Manipulation der Massen. Die Gründe, die Menschen so weit bringen, die Wahrheit für Manipulation, und die Lüge für Wahrheit zu halten, werden analysiert, und anhand von Beispielen – insbesondere aus der Corona-Pandemie und dem Ukrainekonflikt – erläutert.

Grundsätzliche Vorgehensweisen (Strategien) der Manipulatoren werden aufgezeigt, sowie konkrete Manipulationstechniken anhand aktueller Beispiele erläutert.

In den letzten beiden Kapiteln werden die Rolle der Massenmedien und der sogenannten Faktenchecker bei der Massenbildung, die nicht nur der „objektiven“ und „neutralen“ Meinungsbildung der Bevölkerung, sondern auch der Propaganda dienen, beleuchtet.

Je mehr Wissen Sie über diese oftmals unlauteren Methoden und Techniken der Beeinflussung ansammeln, desto weniger wird es den Manipulatoren gelingen, Sie zu etwas zu bewegen, das Sie eigentlich nicht wollen. Selbstdenken ist angesagt. (Buchbeschreibung) Noch Fragen, deutscher Michel?

Neurose und Klassenkampf – Materialistische Kritik und Versuch einer emanzipativen Neubegründung der Psychoanalyse von Michael Schneider aus dem Jahr 1973 – Da ich das Werk von Wilhelm Reich und Erich Fromm für schon damals zielführend in meinem Denken ansah die Auseinandersetzung mit dieser Problematik natürlich.

Gefährliche Nullen – Kriegstreiber und Elitenvertreter: Demontage Deutschland 2024 von Uwe Froschauer

Nullen kann man nicht annullieren, man muss mit ihnen leben. Wenn sie allerdings Ämter bekleiden, die in erheblichem Maße Wohlstand, Freiheit, Sicherheit, Leben und Tod der Menschen beeinflussen, wird es für die Welt gefährlich.

Viele Politikerinnen und Politiker in Spitzenpositionen sind geprägt durch mentale und soziale Mittelmäßigkeit. Sie sind keine Volksvertreter wie es in Demokratien der Fall sein sollte, sondern Elitenvertreter. Die Bedürfnisse der Menschen interessieren viele Politdarsteller nur peripher. Sie sind vornehmlich an Machterhalt und Machtausweitung interessiert.

Das Buch ist ein Sammelband von überarbeiteten und aktualisierten Artikeln der Serie „Gefährliche Nullen“, die 2024 in meinem Blog wassersaege.com veröffentlicht wurden, und auch über die Online-Magazine Manova, Apolut und Uncut-News publiziert wurden.

„Demokratische“ Machenschaften der „Demokratin“ Nancy Faeser, des Panikministers Karl Lauterbach, des Misswirtschaftsministers Robert Habeck, der Kriegstreiber Anton Hofreiter, Roderic Kiesewetter, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Annalena Baerbock, Boris Pistorius , Ursula von der Leyen und anderer unfähiger Zeitgenossen werden in diesem Buch kritisch hinterfragt. /Buchbeschreibung)
Nach solchen Beiträgen gehen die Attacken dann wieder extrem nach oben die Angriffe wieder zahlreich.

 

 

 

 

 

Übe Dich in Gelassenheit

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In der philosophischen Tradition wird Gelassenheit als „Ruhe des Geistes“ von der Unerschütterlichkeit der Seele (ATARAXIE) und Gemütsruhe unterschieden. Die Gelassenheit des Philosophen besteht nicht im Rückzug aus dem Alltagsleben, sondern muß sich in den alltäglichen Situationen bewähren.

Für Heidegger erwacht die Gelassenheit, „wenn unser Wesen zugelassen ist, sich auf das einzulassen, was nicht ein Wollen ist.“

„Laß dich von Dingen, die von außen an dich herangetragen werden, nicht zerstreuen, sondern schaffe dir Muße, etwas Gutes zu erlernen, und hör einmal auf, herumzuirren.“

Es ist aber noch ein anderer Umtrieb zu vermeiden: Viele, die ihr Leben mit vielen Geschäften abnützen, treiben mit größtem Ernst nur Kleinigkeiten und Kindereien, dass sie keinen Hauptzweck haben, worauf all ihre Bestrebungen und Absichten abzielen.

Wie leicht ist es, sich jede beunruhigende und nicht zur Sache gehörige Einbildung vom Hals zu schaffen und auszutilgen und so gleich Ruhe und Stille zu haben?

„Du mußt nicht meinen, daß etwas menschenunmöglich sei, nur weil du es kaum zuwege bringen kannst, sondern wenn etwas menschenmöglich und durchführbar ist, dann sieh es auch für dich als erreichbar an.“ (Marc Aurel)

„Übe Dich in Gelassenheit heißt auch: In Einklang mit sich selber sein, Herzensruhe gefunden zu haben.“

Seelischer Druck, Hektik, Streß, aber auch die Angst vor der Stille und innere Leere, darunter leiden viele. Leistung und äußerer Wohlstand allein können nicht bringen, wonach sich Menschen wirklich sehnen: innere Ruhe und Seelenfrieden.

Die vielen psychischen Ursachen für die Ruhelosigkeit des Menschen zeigen, daß die Unruhe nicht allein durch äußere Veränderungen hergestellt werden kann. Nur wer sich in aller Ruhe seiner Unruhe stellt, die Ursachen anschaut und nach Wegen sucht, mit sich selbst in Einklang zu kommen, wird die Ruhe finden, nach der er sich sehnt.

Nur wer in sich ruht, kann sich gegen Trends in der Gesellschaft stellen, die ihn in die Unruhe treiben möchten. [67, 68, 69, 70, 71, 72, 73]

Streßverhalten: Gelassenheit ist eine Zier.
Literaturliste:

67

Ulfig, Alexander

Lexikon der philosophischen Begriffe

Komet Verl. Köln

1997

68

Nollen, Bernard

Nutze den Augenblick-Gedanken zur Lebenskunst v. Marc Aurel

Dumont Verl. Köln

1999

69

Epiktet

Die Kunst vernünftig zu leben

Artemis Verl. Zürich /EBG

1958

70

Aurel, Marc

Wege zu sich selbst / Selbstbetrachtungen

Artemis Verl. Zürich / EBG

1958 / 1988

71

Grün, Anselm

Herzensruhe – In Einklang mit sich selber sein

Herder Verl. Freiburg

1998

72 *

Heidegger, M.

Gelassenheit

1979

73

Heidegger, Martin

Sein und Zeit

Max Niemeyer Verl. Tübingen

17. Aufl. 1993

(Quelle: Ursprünglich auf MP-Netz)
Angesichts dieser dekadent verrückten Welt ist es dringend notwendig Psychohygiene zu betreiben. Sich weitgehend aus dem normalen „Betrieb“ heraushalten und weitgehend die Propagandamedien meiden. Meine neue Lebensumgebung ist dafür sehr gut geeignet. Entschleunigung läßt sich wunderbar hier in meiner natürlichen schwedischen Umgebung praktizieren.

Frostige Nacht

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Frieda: Zieh dich warm an, Oskar! Wird gemacht Frieda! Und gut eingeheizt bei der Kälte 😆 😆 Vergangene Nacht minus 9,1° C. Da kam unsere Luft – Wärme – Pumpe etwas ins Schwitzen. Mußte zeitweilig bei mir unten 3 E – Heizkörper zuschalten.

Nicht nur meinen Holz – Küchenherd vermisse ich hier, auch mein Kaminofen hatte immer so schöne wohlige Wärme geliefert. Aber all das will ja die EU – Junta verbieten und die grün-roten Irrgänger in D. ja sowieso.

Wohin, Wanderer der Welten? Wer diese schwierige Wanderung, den Sumpf, die Torheit überwand, ans andre Ufer kam, wunschlos, andächtig und von Zweifel frei, ruhig, nicht hängend an der Welt –  den nenn’ ich einen Weisen. (Gautama Buddha)

Mit solchen Themen habe ich mich schon in den 90er Jahren beschäftigt. Zu Beginn meiner Selbständigkeit 1993 nahm ich an einem EU- geförderten Projekt teil, was sich u. a. mit Psychologie im Netz befasste.(mein Förderthema). Damals wurde vieles euphorisch gesehen, was mit dem Internet alles möglich sein könnte.

Ist mir heute in meinem Archivraum beim Umräumen in die Hände geraten. Auch dies ein Thema aus dieser Zeit  (Anfang der 90er Jahre). Das war zu einer Zeit, als die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in D. noch nichts mit Computer und Internet anfangen konnte.

Tagesnotizen 02.01.25

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02.01.2025: Heute mal wieder blauer Himmel und Sonnenschein nach minus 2, 3° C in der Nacht tagsüber 4° C. Es hatte ein klein wenig hauchdünn geschneit gegen morgen. Da es vorher auch ein wenig geregnet hatte, waren teilweise die Nebenstraßen tückisch glatt. Eingekauft haben wir für 6 bis 8 Tage, damit wir nicht so oft bei dem Wetter fahren müssen.

Zum Laufen hat heute die Zeit nicht mehr gereicht. Es war in jeder Hinsicht Bestandsaufnahme angesagt. Dateien sichern und sonstige Computerarbeiten zur Optimierung und Bücherdurchsicht usw.

Tote zu Silvester: Wieder kriegsähnliche Zustände in Berlin, Talahons attackieren Polizei – 01. Januar 2025

Die Neujahrsfeiern erwecken in manchen links regierten Großstädten Jahr für Jahr mehr den Eindruck einer feindlichen Übernahme. Es gibt keinerlei Respekt vor dem Gesetz, Polizei und Hilfskräfte werden behindert oder tätlich angegriffen. Die Sicherheitskräfte selbst dürfen offenbar nach wie vor nicht gegen die hochaggressiven Talahon-Gruppen vorgehen, die vorwiegend aus „jungen Männern“ aus dem arabischen Raum bestehen. Die verbliebene autochthone Bevölkerung lebt in Angst.

Während die Menschen in anderen Ländern ein wunderbares Silvesterfest mit beeindruckenden Feuerwerken, Friede, Freude und Einigkeit feiern konnten, verkommt Deutschland weiter zu einem failed state, in dem Armutsmigranten ihre Gewaltbereitschaft ohne Konsequenzen ausleben können. (Quelle)

In letzter Zeit gehen mir wieder viele Gedanken über Heimat, Vergangenheit, wie tickt der Mensch angesichts auch der aktuellen Situation. (?) – Dieser Wandersmann (Figur) ist so alt wie ich bin. Meine Mutter hatte ihn 1950 in Kassel gekauft, deswegen hat er für mich eine Bedeutung.

Anstieg der Todesfälle unter geimpfter Bevölkerung in Ländern wie Österreich, Italien und anderen
5. November 2024 von Dr. Peter F. Mayer

Offizielle Daten von Behörden haben ergeben, dass eine Reihe von Ländern einen historischen Anstieg von Todesfällen unter der gegen das Coronavirus geimpften Bevölkerung zu verzeichnen hat. Eine groß angelegte neue Studie hat ergeben, dass nach der Einführung der mRNA-„Impfstoffe“ Anfang 2021 ein sprunghafter Anstieg der Todesfälle verzeichnet wurde. (Quelle)
Meine Arbeit an den Dokumentationen zum Corona – Verbrechen gehen natürlich auch im neuen Jahr weiter. Habe wieder brisante neue Erkenntnisse durchgearbeitet und archiviert.

Meinen Küchenherd in Wössingen vermisse ich hier. Leider konnten wir viele gute Dinge aus Kapazitätsgründen nicht mitnehmen. Irgendwann will ich mir hier aber wieder einen solchen Herd zulegen. Das Problem ist der Kaminanschluss.

Mit meinem aktuellen Computerarbeitsplatz im Raum 2 bin ich noch nicht zufrieden. Habe in Wartestellung zwar einen PC – Schreibtisch aber noch nicht aufgebaut. So viel ist noch in Wartestellung. Habe immer ein notorisches Zeitproblem.

 

 

 

Das merke ich immer wieder

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Das merke ich immer wieder selber am eigenen Leib und meiner Psyche wie gut die Waldluft und diese Umgebung tut. Unserer Mieze (von der Tochter) Kira bekommt die schwedische Waldluft wohl auch besonders gut. Sie ist nun schon 17 Jahre alt und man merkt ihr noch keine Altersschwäche an. Sie kommt noch auf die Schränke hoch und saust wie ein Pfeil durch das Haus. Ihre Leibspeise ist Lachs. Hinzu kommt natürlich die positive Frequenz.  ~~~~ Strahlung 😉                                                                              

Clemens G. Arvay : Der Biophilia-Effekt Heilung aus dem Wald | Das heilende Band zwischen Mensch und Natur —-> Vergessen ist im Fall Clemens G. Arvay auch nicht die Bosheit und Hetzerei, die gegen ihn losgetreten wurde. Da hat sich die ganze Verkommenheit der Corona – Plandemie Schurken gezeigt.

Der Wald tut uns gut, das spüren wir intuitiv. Doch was bisher mehr ein Gefühl war, belegt jetzt die Wissenschaft. Sie erforscht das heilende Band zwischen Mensch und Natur, das einen viel stärkeren Effekt auf uns hat, als wir bisher dachten. So kommunizieren Pflanzen mit unserem Immunsystem, ohne dass es uns bewusst wird, und stärken dabei unsere Widerstandskräfte. Bäume sondern unsichtbare Substanzen ab, die gegen Krebs wirken. Der Anblick unterschiedlicher Landschaften trägt zur Heilung unterschiedlicher Krankheiten bei, und wenn ein Spaziergang im Grünen die Stimmung aufhellt, hat das auch einen Grund. Clemens G. Arvay zeigt diesen Biophilia-Effekt und erklärt, wie wir ihn mit Übungen besonders gut für uns nutzen können — im Wald oder auch im eigenen Garten.

Rezension »Ich empfehle dieses Buch! Zeit in der Natur ist sowohl für unsere mentale als auch körperliche Gesundheit positiv.« („Dr. Andrew Weil, internationaler Pionier der integrativen Medizin und Autor von Spontanheilung“) »Der Biophilia-Effekt von Clemens G. Arvay ist anregend und originell!« („Dr. Michael Harner, Ethnologe und Begründer des Core-Schamanismus, Autor von Der Weg des Schamanen“) »In diesem bahnbrechenden Buch illustriert Arvay, wie wir unsere innere Verbindung mit der Natur aktivieren und wieder `wild´ werden können. Und während dabei Körper, Psyche und Seele heil werden, wird die Welt zu einem besseren Ort für alle.« („Dr. Marc Bekoff, Professor emeritus für Evolutionsbiologie an der Universität von Chicago“) »Selten habe ich beim Lesen so viel gestaunt, gelernt und Freude empfunden wie bei diesem wundervollen Buch.« („Dr. Ruediger Dahlke in seinem Vorwort“) »Clemens G. Arvay bringt uns modernen, zivilisationsgeschädigten Menschen die Kraft der Natur wieder nahe, in erfrischender Sprache und unter Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse.« („Dr. Wolf-Dieter Storl, Ethnologe und Autor“) »Ich bin von der verständlichen Darstellung der großen Zusammenhänge der Natur in diesem Buch tief beeindruckt. So wird Wissenschaft erfahrbar.« („Dr. Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien“) »In diesem bahnbrechenden Buch illustriert Arvay, wie wir unsere innere Verbindung mit der Natur aktivieren und wieder `wild´ werden können. Und während dabei Körper, Psyche und Seele heil werden, wird die Welt zu einem besseren Ort für alle.« („Dr. Marc Bekoff, Professor emeritus für Evolutionsbiologie an der Universität von Chicago“) »Arvay bietet Empfehlungen dafür, wie wir die körperlichen, psychischen und geistigen Vorteile von Biophilia nutzen können – sei es in der abgelegenen Wildnis, auf Grünflächen nebenan oder Zuhause.« („Richard Louv, Autor von Das Prinzip Natur, Das letzte Kind im Wald und Vitamin N“) (Quelle: Thalia Buchhandlung)

Die heilende Seele der Pflanzen – Stephen Harrod Buhner
Was wir von Pflanzen lernen können, wenn wir ihnen zuhören, und warum Biophilia für das Leben auf Erden so wichtig ist. —-> Empfehlenswert auch die Bücher 1.) Pflanzliche Antibiotika. Wirksame Alternativen bei Infektionen durch resistente Bakterien.
2) Pflanzliche Virenkiller. Immunstärkung und natürliche Heilmittel bei schweren und
3) Lyme-Borreliose natürlich heilen: Borreliose und ihre Koinfektionen Chlamydiose und Rickettsiose. Die Buhner-Protokolle.  *** Sind zwar nicht gerade billig und auch dickere Bücher. Habe sie jedoch alle in meiner Bibliothek. War mir in Corona – Plandemie Zeiten auch eine geistige Stütze. Hier bei uns mit soviel Wald ist es auch kein Fehler sich über   Borreliose Behandlungen und Informationen kundig zu machen.

Was wir von Pflanzen lernen können, wenn wir ihnen zuhören, und warum Biophilia für das Leben auf Erden so wichtig ist.

Pflanzen haben eine Seele und heilende Kräfte. Sie spüren, wenn wir Hilfe brauchen. Und sie helfen uns, wenn wir sie darum bitten. Schon Goethe wusste das. Aber wie offenbaren sie sich uns?

Eine Antwort gibt „Die heilende Seele der Pflanzen“, ein Buch der Gedanken und Gefühle. Wie eine poetische Wegbeschreibung nimmt es uns mit auf eine Reise in die geheimnisvolle Welt der Pflanzen. Und wie ein Sachbuch vermittelt es wichtiges Wissen über die Probleme, die unser Überleben gefährden: Umweltzerstörung, resistente Bakterien, Luftverschmutzung, Krebs und Naturzerstörung.u. a.

Der Mensch war während der gesamten Zeit seiner Existenz auf Erden so vollständig mit der Natur verwoben, dass es – bis vor kurzem – keine Trennung zwischen beiden gab. Heute ist unsere Entfremdung von der Natur und der Seele der Pflanzen allgegenwärtig. Unsere Fähigkeit, mit Pflanzen zu kommunizieren ist weitgehend verloren gegangen. Können wir wieder lernen, mit Pflanzen und Bäumen in Kontakt zu treten?

Der Autor, Stephen Harrod Buhner, sagt ja! Er ist davon überzeugt, dass in uns allen ein genetischer Code verankert ist, der uns die Empfindung von Zuneigung und Liebe für die Natur, ihre Pflanzen und Lebewesen schenkt – Biophilia. Diese angeborene Neigung kann durch Naturerfahrung wieder aktiviert werden. Buhner beschreibt, wie wir dies mit einfachen Übungen bewerkstelligen können.

Dieses wundervoll geschriebene Buch präsentiert die erstaunlichen Erkenntnisse eines Naturforschers, Poeten und Experten für Pflanzenmedizin. Buhner ist zutiefst davon überzeugt, dass die Erde ein einzigartiger und großer lebendiger Organismus ist, der seine Bewohner schützen und deren Lebensgrundlagen erhalten möchte. Die Pflanzen auf Mutter Erde waren schon immer und sind noch heute die primäre Medizin des Menschen und aller Erdenbewohner.

Die Natur ist tiefgründiger, als wir bislang glaubten – und als es uns beigebracht wurde. Buhners bemerkenswerte Sichtweisen und seine wissenschaftliche Analyse eröffnen uns neue Wege, die Zusammenhänge des Lebens besser zu verstehen. (Buchbeschreibung)

 

Es stimmt so vieles nicht mehr

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Noch nie seit 1949 war es so aktuell wie heute: SOS, die Freiheit in Gefahr EU-weit, aber wie so oft besonders mal wieder in Absurdistan Germanistan. – Genauso verhält es sich mit der Intelligenz, die auch darnieder liegt. Dafür steigt die Bösartigkeit und Aggression in unvorstellbarem Ausmaß in D. Was ich auch laufend hier am Blog merke. Aktuelle Angriffe wieder stark in den vergangenen 24 Stunden 587 Versuche mein Admin zu kapern.

Lesen gefährdet die Dummheit! Neueste Untersuchungen und Studien bringen aber an den Tag: Das Lesen von Büchern nimmt immer mehr ab. Genauso nimmt das Textverständnis in allen Bevölkerungsschichten ab.

Das wußte schon Julius Hackethal, wie verlogen das Medizinsyndikat vorgeht zu seiner Zeit. Er hat es in: Der Meineid des Hippokrates beschrieben und thematisiert. — Der Meineid des Hippokrates: Von der Verschwörung der Ärzte zur Selbstbestimmung des Patienten – 26. Oktober 1993
von Julius Hackethal. Wie auch heute werden Kritiker bösartig angegangen und man versucht sie mundtot zu machen.

Deshalb schreibt Hackethal: Zit.>: „Der Eid des Hippokrates ist ein Meineid gegen die Patienten…In keinem vergleichbaren Berufsgelöbnis werden materielle Zielsetzungen so unverhohlen beschworen, wobei es in keinem anderen Fall gelungen ist, ein gutgläubiges Publikum auf so pharisäische Weise über die wahren Zwecke hinwegzutäuschen.
(…) die damit verbundene Qualität für den Patienten in der Medizin sich von Jahr zu Jahr mehr zu verschlechtern droht, auf der anderen Seite steht die Macht eines profitorientierten Gesundheitswesen, was sich Konjunkturunternehmen Gesundheitswirtschaft nennt, gegenüber, und wo sich die Macht jedes Jahr in Milliardenprofiten ausdrückt. Dazwischen steht der Patient der weder ein wirkliches Mitspracherecht hat, noch eine Lobby. Gesundheitspolitik ist Machtpolitik und Machtpolitik ist Profitpolitik. (Auszug von der J. Hackethal Stiftung)

Die Einflüsterer – 6. April 2010 von Klaus Norbert Ein lautstarkes Buch über das Verstummen der Bürger Alle Welt ereifert sich, wenn ein Trainerwechsel die Bundesliga erschüttert. Aber keiner sagt etwas zu Videoüberwachung und Internet-Zensur oder zu den Finanzspritzen für marode Unternehmen aus unseren Steuergeldern. Dahinter steckt System: Wir werden manipuliert. Wirtschaft, Politik und Medien machen uns mundtot. Ihre Methoden: das Prinzip Ablenkung, das Prinzip Gleichschaltung, das Prinzip Abstumpfung. Klaus Norbert warnt: Wir sind auf dem Weg in den Maulkorb-Staat. Höchste Zeit, lautstark dagegen anzugehen! Das Debattenbuch für alle, die sich nicht den Mund verbieten lassen. Auch dieses Buch habe ich schon längst gelesen und hier auch schon vorgestellt. Die ganzen Machenschaften werden aber von Tag zu Tag schlimmer. Jetzt wollen öffentliche Bibliotheken schon den Menschen vorschreiben, was sie lesen können und was anrüchig REEECHTs ist.

 

 

Das Gespenst Arbeitslosigkeit geht wieder um

Alptraum Arbeitslosigkeit – Das Gespenst Arbeitslosigkeit geht in Absurdistan Germanistan um. Das Gespenst Arbeitslosigkeit kreist über Absurdistan Germanistan befeuert und gefördert von der Politik und gewissen Kreisen der Großindustrie und der Finanzwirtschaft. Die Geier Bankrott, Ausverkauf und Entrechtung schweben über diesem Land.

„Moderne Zeiten“ – Das Ende der Arbeit: Nur tut die Politik und die Gesellschaft so, als sei dies nicht der Fall. Schon zu MP-Netz Zeiten in den 2000er Jahren habe ich dieses Thema immer wieder in den Vordergrund gestellt. Was haben wir bekommen dumme unqualifizierte Kommentare in der Mehrzahl! In den 80er Jahren und später in den Anfangsjahren der 2000er Jahre hatte ich nochmals Kursstudiengänge durchgeführt in „Soziologie der Arbeit“, „Soziologie der Industriegesellschaft“ u. a. teilweise an der Fernuni Hagen.

Als im Jahr 1995 Jeremy Rifkins Buch Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft erschien, war das eine Provokation. Denn der streitbare Intellektuelle stellte die weithin geteilte Grundannahme infrage, dass technologischer Fortschritt zwar Arbeitsplätze vernichte, aber auch genauso viele neue schaffe. Nichts da, sprach Rifkin, überall und in zunehmendem Maße werden Menschen durch Maschinen ersetzt — das Ende der Arbeit drohe. Eine Zukunft der Arbeit witterte Rifkin jenseits der Erwerbsarbeit: Der Autor appellierte, einen dritten Sektor jenseits von Markt und Staat aufzubauen und so den Arbeitslosen zu neuer Beschäftigung zu verhelfen.

 

Mit seinem Buch hat Rifkin die Debatte um die Zukunft der Arbeitsgesellschaft wesentlich mitgestaltet. Nicht umsonst wurde der Titel in die Liste der hundert wichtigsten Managementbücher in der Campus-Management-Enzyklopädie aufgenommen. Nun hat der Campus Verlag eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage des Buches auf den Markt gebracht, erfreulicherweise nahezu zeitgleich zur ebenfalls in diesem Jahr erschienen amerikanischen Ausgabe. Neben dem schonend aktualisierten Originaltext enthält das Buch eine rund 40-seitige Einleitung zur Neuausgabe, in der der Autor seine Kritik erneuert — pointiert, wie gewohnt. „Das Industriezeitalter bereitete in den USA der Sklavenarbeit ein Ende“, schreibt Rifkin, „das Informationszeitalter wird der massenhaften Lohnarbeit den Garaus machen.“ Das „Urgestein kapitalistischer Wirtschaftstheorie“ sei erodiert; man müsse einen „dem Herzen des Kapitalismus inhärenten Widerspruch“ zur Kenntnis nehmen, denn weniger Arbeit produziere weniger Einkommen, weniger Konsumnachfrage und letztlich weniger Wachstum.

In was für einer Illusion hält man uns gefangen, wenn man uns von Krisen erzählt, die wir am Ende überwinden würden?

Wann wird uns endlich bewußt, daß es sich nicht um »Krisen« handelt, sondern um eine fundamentale Veränderung – und zwar nicht die einer einzelnen Gesellschaft, sondern die brutale Veränderung einer ganzen Zivilisation?
Wir erleben eine neue Epoche, ohne daß wir die Chance gehabt hätten, uns darauf einzustellen, ohne uns einzugestehen, ohne auch nur zu merken, daß die vorausgegangene Epoche verschwunden ist.

WiR LEBEN im Zeichen einer meisterhaften Täuschung: des Trugbildes einer untergegangenen Welt, deren Verschwinden wir mit aller Kraft zu ignorieren suchen, die eine artifizielle Politik aber zu erhalten vorgibt. Millionen Schicksale werden von einem Anachronismus zugrunde gerichtet, nur weil wir beharrlich versuchen, unser heiligstes Tabu für immer zu bewahren: das Tabu der Arbeit. In ihrer pervertierten Form als »Beschäftigung« bildet die Arbeit tatsächlich die Grundlage der den ganzen Planeten beherrschenden westlichen Zivilisation. Sie ist derart unauflöslich mit ihr verbunden, daß selbst in einer Zeit, in der die Arbeit immer mehr schwindet, ihre tief reichende Verwurzelung in unserer Zivilisation nie in Frage gestellt, die Gewißheit ihrer Existenz nie erschüttert wird – erst recht nicht ihre Notwendigkeit. Bestimmt nicht die Arbeit all unsere gesellschaftlichen Verteilungsprozesse und damit unser Überleben? Die Verflechtungen und Wechselbeziehungen, die aus ihr entstehen, erscheinen uns ebenso lebensnotwendig wie der Blutkreislauf. Die Arbeit, die wir als unsere natürliche Antriebskraft ansehen, als die einzige uns gemäße Spielregel für jene kurze Zeitspanne, die wir auf diesem seltsamen Planeten verbringen, ist heute jedoch nur noch ein hohles Gebilde ohne jede Substanz. Unsere Vorstellungen von der Arbeit und damit auch von der Arbeitslosigkeit, auf denen die Politik basiert (oder zu basieren vorgibt), sind brüchig geworden und unsere Kämpfe auf diesem Feld genauso wahnhaft wie die von Don Quichotte gegen die Windmühlen. Aber wir stellen noch immer dieselben Scheinfragen, auf die es keine Antwort geben wird; es gibt nur das Unglück all derer, die durch dieses Schweigen vernichtet werden – man vergißt dabei, daß jeder von ihnen ein Einzelschicksal darstellt.
[Viviane Forrester – Der Terror der Ökonomie]

Die 20: 80 Gesellschaft Globalisierung des Elends

 Die 20:80-Gesellschaft, Globalisierung, Tittytainment, Arbeitslosigkeit, Marktversagen, global, Neoliberalismus, neoliberal, Globalisierung, Lohnniveau, Steuersenkung, liberal, Wirtschaftsliberalismus, Globalisierung, wirtschaftsliberal, Globalisierung sind die Leitplanken seit den 80er Jahren.

Weltenlenker unterwegs zu einer anderen Zivilisation

„Die ganze Welt verändert sich in eine Veränderung hinein, wie sie früher nicht vorstellbar war“.

20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung werden im kommenden Jahrhundert ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. „Mehr Arbeitskraft wird nicht gebraucht“, meint Magnat Washington SyCip. Ein Fünftel aller Arbeitssuchenden werden genügen, um alle Waren zu produzieren und die hochwertigen Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Weltgesellschaft leisten könne. Diese 20 Prozent werden damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen – egal, in welchem Land.
Wie gesagt wurde alles schon auf MP-Netz frühzeitig thematisiert, nur hat es die Mehrheit nicht glauben wollen, auch die Politik hat es nicht gerafft. Zu der Zeit hatte ich auch das „Schwarzbuch des Kapitalismus“ und das „Gespenst Arbeit“ sowie „Der Kollaps der Modernisierung“ von Robert Kurz und seine Schriften auf den damaligen Webseiten durchgearbeitet.
(Thema wird noch ergänzt)

Die Weisheit wächst wie ein Baum

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Seit alters richtet sich das Streben des Menschen über den bloßen Wissenstrieb hinaus nach einer tieferen Erkenntnis seines Daseins. Er ringt um die Einsicht in den Ursprung und das Ziel des Lebens, in das Wesen und die Rangordnung der Dinge.
Liebe zur Weisheit:

Philosophie ist, in ihrem ursprünglichen Sinn, die „Liebe zur Weisheit“.

Doch die Philosophie hat sich seit den Anfängen immer weiter von ihrem Ursprung entfernt und wurde zu einer Wissenschaft gelehrter Männer. Wissen wurde wichtiger als Weisheit – nicht nur in der Philosophie, sondern auch in unserer Gesellschaft.

Mehr zu wissen, bedeutet jedoch noch lange nicht, weise zu sein.

Weisheit erschließt sich allen, „die ein offenes Herz für die geistigen und materiellen Schönheiten der Welt haben“. (Frieder Lauxmann)

Heute herrschen mehr Denktorheiten und Denkzwänge. Das tiefe Denken ist selten geworden.

„Wir haben Weisheit am nötigsten, wenn wir am wenigsten an sie glauben.“ (Hans Jonas)
Von Wert und Verfügbarkeit der Zeit

Die Zeit, die dir bisher geraubt oder heimlich gestohlen wurde oder auch irgendwie verging, halte zusammen und gehe mit ihr sparsam um. Am meisten verdienen wir Tadel für den Zeitverlust, den wir unserer Nachlässigkeit zuzuschreiben haben. Wenn du einmal darauf achten wolltest, so wirst du feststellen: der größte Teil des Lebens geht vorüber, weil man falsch handelt; ein nicht geringer dadurch, daß man nichts tut; ja, das ganze Leben, wenn man etwas anderes tut, als man eigentlich tun sollte.
(Seneca – Brief an Lucilius)

 

Tagesnotizen vom 31.10.24

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Tagesnotizen vom 31.10.24 – Heute war überhaupt kein schöner Tag – grauer Himmel und überhaupt keine Sonne, leichter Regen kurzzeitig, aber teilweise sehr windig bei 14° C. Die Nacht war auch frischer mit knapp 7° C.  Zum Laufen hatte ich heute keine Lust, sondern habe stundenlang gelesen. Nun ist Endspurt, noch zwei Monate und auch dieses Jahr ist Vergangenheit. Für uns inzwischen schon der dritte Winter hier in Schweden.

Weigelienstrauch im Garten in Wössingen – Kann es kaum abwarten, bis unsere Sträucher hier auch so üppig blühen. Gewachsen sind sie ja gut und stehen noch grün da. Kräutersamen habe ich auch schon geordert für das kommende Frühjahr.

Wir hatten in Wö, ja auch so einen Hofgarten. Leider konnten wir vieles nicht mitnehmen, so auch all die Kübel. Gott sei Dank gibt es die aber auch hier zu kaufen z. B. im Landhandel in Kosta und im Bauhaus in Växjö. Da wollen wir auch noch viel mehr hier im Gartenbereich aufstellen.

Überlege noch, ob ich mir hier auch wieder so eine Hollywoodschaukel zulege. Frau Gemahlin und unsere jüngste Enkelin haben die auf der Terrasse auch immer gemocht. Auf jeden Fall müssen wir uns Tomatenminigewächshäuser zulegen, nicht alle Tomaten sind noch reif geworden.

Nicht außerhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, greift nach nichts und verwirft auch nichts. (Buddha)

Wenn ich dann so überschlage und die Tollheiten aus D. so kurz sichte, bin ich immer heilfroh hier in unserer Idylle zu leben.

 

Da waren die Zeiten noch halbwegs normaler

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In Obrigheim am Neckarstrand als Jugendlicher „Mit 17 hat man noch Träume“

Das war 1960 (?) in Obrigheim a.N. die Beethovenstraße. Unser Doppelhaus, noch nicht richtig fertig.

Zu der Zeit war es noch möglich, dass ein Mann als Alleinverdiener eine Familie ernähren konnte. Unser Haus war damals mit 46 000 DM veranschlagt. Durch einen betrügerischen Architekten stieg der Preis zwar letztendlich auf 56 500 DM (ohne Grundstückskosten) und dies war trotz höherer Zinsen wie heutzutage tragbar und finanzierbar. Es gab zwar schon „Gastarbeiter“, aber die kamen zu der Zeit hauptsächlich aus Italien. Türken kamen hauptsächlich erst in den 70er und 80er Jahren.

1973: in Diedesheim a.N. wo meine Eltern ein neues Haus gebaut haben. Mit meiner damaligen Freundin und heutigen Frau Gemahlin. Den Käfer habe ich für 150 DM gekauft. Mit ihm bin ich 1971/72 regelmäßig nach Tübingen an die Uni gefahren. Der hatte enorm Öl verbraucht, da mußte ich immer einen 20-Liter-Kanister Öl mitführen. Später habe ich ihn auf den Kopf gestellt in der Gölshausener „Todeskurve“, da war die Umgehungsstraße noch nicht gebaut.

Bei der Bundeswehr als W18 1970/71 habe ich ja nicht viel Geld bekommen (96 DM am Anfang, später etwas mehr). Der Vorteil war zu der Zeit, meine Eltern hatten zu der Zeit einen Gastronomiebetrieb in Jöhlingen somit konnte ich mir immer Marschverpflegung mitnehmen und mußte wenigstens da nicht darben 😆

Auch das Reisen war da noch gemütlicher. Wenn ich von Obrigheim zu der Zeit nach Hamburg mit dem Zug fuhr, war oft noch eine Dampflok vor den Zug gespannt. War denn zwar 7 bis 8 Stunden unterwegs, konnte aber aus dem Fenster die Landschaft verfolgen. Ja und auf den Bahnhöfen lungerte nicht all das Gesindel von heute herum, man war seines Lebens noch sicher.

Schöne alte Zeit. Natürlich war zu der Zeit in Deutschland auch nicht alles super, aber im Gegensatz zu heute war es das Paradies.

In der Adenauer Zeit war ich ja noch Kind, da war es auch nicht nur toll. Die Freiheit war auch da schon gefährdet. 1972 durfte ich das erste Mal wählen und wähle den Aufbruch, mit Willy Brandt (galt vielen SPD-Anhängern als säkularisierter Heiland. 1972 führte er die Partei zu einem fulminanten Sieg.).

Auch zu der Zeit war Widerstand erforderlich und Kulissenschieber mußte man schon immer sein.

Aber nach all den vielen Jahren hätte ich mir nie träumen lassen, auf meine alten Tage ins Ausland zu ziehen, weil die Abwracker von Deutschland ganze Arbeit leisten. Was BK Merkel noch liegen ließ, vollenden nun die Ampelganoven.

Dank der Hilfe der Grünen

Wie die USA die wirtschaftliche Vernichtung Deutschlands und der EU geplant haben

„Vor zwei Jahren ist ein US-Papier bekannt geworden, das die wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland nicht nur geradezu prophetisch vorhergesagt, sondern sie als Ziel der USA bezeichnet hat, das nur dank der deutschen Grünen umsetzbar sei. Alles, was darin stand, ist inzwischen eingetreten.

Im Januar 2022 wurde ein Papier für die US-Regierung verfasst, in dem gesagt wurde, dass die damaligen wirtschaftlichen Probleme der USA nur lösbar seien, wenn man Kapital und Produktion aus Europa in die USA holt. In dem Papier wurde auch ein Plan skizziert, wie das umgesetzt werden sollte.

Eine Schlüsselrolle bei der Zerstörung der deutschen und europäischen Wirtschaft zugunsten der US-Wirtschaft war in dem Papier den deutschen Grünen zugedacht, die in dem Papier als „stark dogmatische, wenn nicht gar eifrige Bewegung“ bezeichnet wurden, die daher leicht in die gewollte Richtung zu lenken seien, wobei „persönliche Eigenschaften und die mangelnde Professionalität ihrer Führer – allen voran Annalena Baerbock und Robert Habeck – vermuten lassen, dass es für sie nahezu unmöglich ist, eigene Fehler rechtzeitig zuzugeben“.

https://anti-spiegel.ru/2024/wie-die-usa-die-wirtschaftliche-vernichtung-deutschlands-und-der-eu-geplant-haben/

Preisfrage: Darf man die deutsche Bundesregierung als kriminelle Vereinigung bezeichnen?

https://ansage.org/preisfrage-darf-man-die-deutsche-bundesregierung-als-kriminelle-vereinigung-bezeichnen/
Obige zwei Artikel kann ich nur dringend empfehlen, um diese Machenschaften zu verstehen.

Nachtgedanken 204 (20.09.24)

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: „Das Leben ist eine mißliche Sache, ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken.“
(Arthur Schopenhauer)
Dieser Gedanke von Schopenhauer ist schon lange mein Leitgedanke. Deswegen habe ich schon sehr früh versucht, hinter die Fassaden zu schauen. Die gängige Matrix zu hinterfragen, bringt sehr schnell all die Scheinwelten zum Vorschein.

Marcuse versucht, Erkenntnisse der Psychoanlyse Sigmund Freuds mit den Ideen von Marx zu verbinden und stellt dann fest, daß es die „technologisch fortgeschrittenen Leistungsgesellschaften“ seien, die in Ost und West einen neuen Typ des entfremdeten Menschen hervorgebracht haben, den „eindimensionalen Menschen“[1], der seine Entfremdung so sehr akzeptiert, daß er „euphorisch ist im Unglück“. Er ist in seine Entfremdung derart eingebunden, daß er kaum noch in der Lage ist, seine Umgebung in Frage zu stellen, vielmehr ist er bereit, seine eigene „Regression“ (Unterdrückung) noch selbst zu leiten. Das Ich ist unter dem Druck, den die ganze Industrie der Ideologie einschließlich der Kultur als „ideelle Reproduktion“ der materiellen Gesellschaft, die insofern affirmativ (bestätigend) ist, auf ihn ausübt, nicht mehr imstande, „sich als ein Selbst zu erhalten“. Dies war schon auf unser MP-Netz zu finden. Noch früher war mir klar, daß es mit den meisten Menschen eben auch nicht weit her ist, die alle in dem täglichen Hamsterrad sich abstrampeln. Besonders in den 80er Jahren habe ich begonnen, mich mit der sogenannten „Frankfurter Schule“ (Kritische Theorie), mit Adorno, Horkheimer, Marcuse und Erich Fromm auseinander zu setzen.

13 Marcuse, Herbert Der eindimensionale Mensch – Studien zur Ideologie der fortgeschrittenen Industriegesellschaft dtv 3. Aufl. 1998

 

Es wird immer wieder ignoriert

Die 3 Hauptursachen von Krebs | Krebsforscher Lothar Hirneise | NaturMEDIZIN | QS24

Insulin hat eine wichtige Aufgabe im Körper. Aber auch das Adrenalin, dass den Zucker wieder aus der Zelle herausholt. Ein nahezu ausgebrannter Mensch hat kaum mehr Adrenalin – und damit die Zelle ihr Überleben sichern kann und die stetige Zuckerzufuhr verbrennen kann, muss sie ihre Verbrennung auf Gärung umstellen. Das ist keine «Mutation» – sondern Selbsterhaltungstrieb.

Seit über 20 Jahren bereist der Krebsforscher Lothar Hirneise die ganze Welt auf der Suche nach den erfolgreichsten Krebstherapien und klärt Menschen darüber auf, dass es mehr als Chemotherapie und Bestrahlung gibt. Sein 3E-Programm (www.3e-programm.de) beruht auf der Auswertung der Krankengeschichten von Tausenden von Menschen, die Krebs in einem sehr späten Stadium überlebt haben. Bei dieser Auswertung kam deutlich heraus, welchen Stellenwert die Ernährung, die Entgiftung und der Stress hat.

Doch wie kommt es, dass all diese Erkenntnisse nicht an Universitäten gelehrt werden? Warum kennt man in Europa keine erfolgreichen Krebstherapien, die in Russland oder China jeden Tag angewandt werden? Warum wird immer noch so getan, als wären Mutationen die Ursache von Krebs, obwohl dies schon vor Jahrzehnten widerlegt wurde? Und warum wird wider besseres Wissen immer noch behauptet, dass unsere Psyche zwar bei fast allen anderen Krankheiten, aber nicht bei Krebs, eine wichtige Rolle spielen kann?
(Beschreibung auf der Webseite NaturMEDIZIN -)
Dazu in weiteren Beiträgen noch mehr dazu. Das war schon immer ein Streitthema, mit dem ich mich mit Ärzten gezofft habe, weil die Mehrheit von Ihnen es immer negiert hat. Sehr frühzeitig habe ich das Streßthema und das positive Denken in den Mittelpunkt gestellt.

Nur mal so nachgedacht

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Unsere Terrasse in Wössingen.

Der Monat August macht mich öfters melancholisch. Ende des Monats sammeln sich meistens die Schwalben, um in den Süden zu ziehen. Es ist das Signal, der Sommer neigt sich dem Ende zu. Aber es gibt ja kaum noch Schwalben zu sehen. In meiner Kindheit habe ich dieses Schauspiel immer gerne beobachtet. Lange Zeit konnte man dies auch noch in Wössingen sehen, wenn die Schwalben in Reih und Glied auf der Stromleitung saßen. Im Laufe der Jahre wurden es aber immer weniger, sie hatten nicht mehr so wie früher die Nistmöglichkeiten. Hier in unserem Weiler habe ich dieses Jahr im Frühjahr und Frühsommer nur wenige fliegen sehen. Hier gibt es aber auch keine Bauern im Weiler, die sind verstreuter hier angesiedelt, nicht so anzutreffen wie in Dörfern wie es in Walzbachtal war.
https://youtu.be/GHJn_eO7qig

Du kleines Schwalbenpaar  René Carol – Thema

Es geht aber immer weiter in Richtung „Stummer Frühling“ der Mensch vernichtet immer mehr alle Lebensgrundlagen bis er sich letztendlich selbst abgeschafft hat. 1968 habe ich Rachel Carsons Buch „Der stumme Frühling“ aus dem Jahr 1963 für mich entdeckt.
Noch in den 70er und 80er Jahren waren viel zahlreichere Vögel zu beobachten und im Frühling vielstimmige Gesangskonzerte zu hören. Wenn ich da oben aus meinen Studierstuben hinausgeschaut habe, waren in unmittelbarer Umgebung gewöhnlich 4 bis 5 Amseln mit ihrem wunderbaren Gesang zu hören. Wenn ich mit meinem Rennfahrrad in Richtung Wald fuhr, schallte mir schon von weitem ein vielstimmiges Vogelkonzert entgegen. Wie gerne habe ich im zeitigen Frühjahr schon im März die Feldlerche singend aufsteigen gesehen, wir wohnten ja am Ortsrand wo gleich Felder begannen. Später waren keine mehr zu sehen und zu hören bei uns da oben am Feldrand. Früher gab es da auch zahlreiche Rebhühner, bis dann das Zementwerk seinen Steinbruch im Gewann „Im Hau“ bis nach dem Ortsrand von Dürrenbüchig ausgeweidet hat, war es vorbei mit der Herrlichkeit.

Der stumme Frühling: Der Öko-Klasssiker mit e. Vorw. v. Jill Lepore  –
»Der stumme Frühling« erschien erstmals 1963. Der Titel bezieht sich auf das Märchen von der blühenden Stadt, in der sich eine seltsame, schleichende Seuche ausbreitet. Das spannend geschriebene Sachbuch wirkte bei seinem Erscheinen wie ein Alarmsignal und avancierte rasch zur Bibel der damals entstehenden Ökologie-Bewegung.

Zum ersten Mal wurde hier in eindringlichem Appell die Fragwürdigkeit des chemischen Pflanzenschutzes dargelegt. An einer Fülle von Tatsachen machte Rachel Carson seine schädlichen Auswirkungen auf die Natur und die Menschen deutlich. Ihre Warnungen haben seither nichts von ihrer Aktualität verloren. (Buchbeschreibung)

Bruchsal Im Schlossgarten (Park)

Der stumme Frühling  – 22. April 1987

von Rachel Carson (Autor), Theo Löbsack (Vorwort),

Stichhaltig dokumentiert und belegt Carson die folgenschweren Aus -Wirkungen der Pestizide auf die Umwelt. Die chemischen Pflanzenschutzmittel tilgen nicht nur Ernteschädlinge, sondern vernichten gleichzeitig alle anderen Lebewesen, vor allem aber die natürlichen Feinde des Schädlings. Die Natur ist ein einzigartiges Geflecht von Wechselbeziehungen. Jede Art hat ihren festen Platz und reiht sich ein in eine Kette von Organismen, die sich voneinander ernähren. Durch massives Sprühen gelangen die Gifte ins Erdreich und beeinträchtigen die Bodenlebewesen. Sie werden in Flüsse gespült, von den Fischen aufgenommen und geraten sogar ins Meer. Auf diese Weise kommen sie in die Nahrungskette, werden dort angereichert und rotten unbeteiligte Arten aus: Regenwürmer, Singvögel und schliesslich die Haustiere. Letztendlich erkrankt auch der Mensch, denn er steht selbst am Ende dieser Kette und nimmt die Gifte über die Nahrung auf. Wie der stete Tropfen den Stein höhlt, reichern sich Stoffe wie Chlordan, Parathion oder DDT im menschlichen Körper an. Die Schädlinge selbst werden in kurzer Zeit gegen die Pestizide resistent. Grössere Mengen des Giftes in höheren Konzentrationen werden erforderlich. Diesem scheinbaren Teufelskreis tritt die Autorin Carson mit Alternativen entgegen und nennt biologische Lösungen gegen Insektenplagen. Sterilisation der Schädlinge oder ein kontrolliertes Aussetzen ihrer natürlichen Feinde seien zwar gleichermassen Erfolg versprechend, aber weniger zerstörerisch. (Buchbeschreibung einer späteren
Ausgabe)

Mein vierter Geburtstag 1954 in Heiligenrode (Krs. Kassel, Nordhessen) mit meinen Eltern. Meine Mutter hatte da so eine Boxerkamera. Blitzlichtaufnahmen wurden da mit so einer Art Zündfolie ausgelöst, die irgendwo aufgehängt wurde. War da die Welt noch in Ordnung? Ja, auf jeden Fall nicht so bescheuert und irre wie heutzutage.

Meine Dachstudierstuben – hier 1988 – in Wössingen mit meinen Atari Computer. Die Entwicklung und das Zukunftspotential habe ich sehr frühzeitig erkannt. Die Atari Computer waren damals in verschiedenen Anwendungen den MS – Computer weit überlegen. (so z. B. in Textverarbeitung DTP, in der Musikerszene war er Favorit.)

Rechts neben dem Monitor sind zwei große Festplatten, die jeweils 500 MB Speicherkapazität hatten. Später hatte ich noch mit 750 MB – nicht GB – wenn ich da die heutigen danebenlege, welch Größenunterschied. Die waren aber schweineteuer zu der Zeit eine kostete 750 DM. 1989 bereitete ich mich auf meine Selbstständigkeit als Informationsbroker vor, was ich von den USA übernommen hatte. Da waren, viele spezielle Datenbankabfragesprachen zu lernen war alles noch komplizierter als heute. Später noch mehr dazu.

 

 

Das muss immer wieder thematisiert werden bis die Handschellen klicken

Wie Corona-Kritiker beseitigt wurden

Das war Faschismus in Reinkultur. Das war eine Gesundheitsdiktatur schlimmster Machart. Das werde ich nie vergessen, geschweige den verzeihen. Dieser absurde, übergriffige Staat ist für mich gestorben.

 

Nachtgedanken 202 vom 16.03.24

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Anatomie der deutschen Regression und Dekadenz

Der deutsche Geist zeigt heute eindeutig regressive und infantile Tendenzen. Wenn nicht alles täuscht, gibt es zurzeit nicht einmal mehr eine spezifische Elite, wenn auch ein Teil der Gesellschaft, sich dieser zugehörig fühlt und damit ihre überzogenen Forderungen und Verdienste (Salär) rechtfertigen. Die Nivellierung unserer Gesellschaft, die sich mit einer entwaffnenden Einseitigkeit dem schieren Warenkonsum und der „Spaß- und Erlebnisgesellschaft“ verschrieben hat, stellt bereits die Existenz einer typenbildenden Oberschicht infrage. Das Deutschland von heute bietet das Bild einer Armee ohne Offiziere, in der sich bestenfalls einige machtbesessene, politische Funktionäre oder „Parteisoldaten“ tummeln. Im Übrigen beherrscht der schiere Durchschnittsteutone der Ober- und Hintertanen und Untertanen das gesellschaftliche Bild. Er hat sich zum Prototyp der Zeit erhoben. Das Fehlen einer gezielten geistigen Führung, kann man daher durchaus mit dem Fehlen geeigneter Führungspersönlichkeiten in Politik, Wirtschaft und Kultur erklären.

Von einer Masse, der nur an einem ungestörten Genuß des wahrhaft opulenten materiellen Warenangebots gelegen ist, sind kaum weltbewegende Impulse, die in die Zukunft zielen, zu erwarten.

Die Prosperität hat die Kinder und Enkel des deutschen Wirtschaftswunders und die Jagd nach dem Mammon hat sie erschlafft, so daß sie in einen seligen Dauerschlaf verfallen sind. Bedrückende Mittelmäßigkeit beherrscht die Stunde, und die Bilanz unseres geistigen Potenzials muß daher naturgegeben entsprechend dürftig ausfallen. Als einstmals führende Kulturnation haben wir jedenfalls bereits ausgespielt. Die Welt pflegt über uns zur Tagesordnung überzugehen. Nach dem geistigen und gesellschaftlichen Niedergang geht es aktuell mit rasanter Geschwindigkeit auch wirtschaftlich den Bach runter. Die Abstimmung im Buntestag zur Lieferung des Taurus – Systems zeigt in aller Deutlichkeit, von einer CDU / CSU mit einem Möchtegernkanzler Merz ist keine Verbesserung zu erwarten. Kriegstreiber, die eines vernunftbasierten Verstandes verlustig gegangen sind, spielen mit dem Feuer. Wohin man mit Grausen auch schaut, nur Verblödung und Niedergang. (Buntestag schreibe ich neuerdings so)
(Deutschland verblödet, zitiert nach MP-Netz)

Die Unwissenheit ist erschreckend

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Tragödie und Hoffnung Carroll Quigley – Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit – Ist zwar ein dicker A4 Wälzer von 1008 Seiten, aber sehr lehrreich. Beim Umräumen an andere Stelle platziert. Die meisten Menschen sind gar nicht mehr willens oder in der Lage (besonders die Jüngeren) solche Wälzer zu lesen. Überhaupt die Fähigkeit längere Texte zu verfolgen und zu verstehen läßt dramatisch nach. Da hat sich ein anderer Menschenschlag entwickelt.

Leben im sogenannten Westen, das heißt mittlerweile nicht mehr „leben in Freiheit“, sondern heute: Leben in einer großen geschlossenen Irrenanstalt!

Bei soviel Un-Vernunft, Un-Rat, Un-Sinn, Dekadenz, Verwirrung, Verfall, Unfähigkeit, Dummheit, Ignoranz, PISA und Lese- und Schreibschwäche sowie soziale Kälte, Narzißmus, Egoismus-pur und Egomanenkult, nebst Reformen die keine Reformen sind, sondern Begriffsvernebelung usw. zog es die Vernunft vor, fluchtartig das Land zu verlassen.
Sie sieht von weitem zu, wie Macht-Haber und Politbarden das Volk auf den Altar der Globalisierung führen und opfern, sowie das Land an die Wand fahren und dem Ausverkauf preisgeben. Immer mehr ursprünglich deutsche Firmen sind in ausländischer Hand. Das Land und die Infrastruktur verrottet, Schulen und Gebäude zerfallen, die Universitäten bringen mehr Gaga und Un-Sinn zuwege, von Weltspitzenleistungen immer mehr entfernt. Da ist dann auch Bücher lesen aus der Mode.

Viktor Farkas: Mythos Informationsgesellschaft – Was wir aus den Medien nicht erfahren. Das Buch ist zwar aus 2010 und habe ich hier schon vor längerer Zeit vorgestellt. Es ist aber aktueller denn je.

Die überwiegende Mehrheit der Menschen in den industrialisieren Ländern beziehen ihre Informationen, die sie über die Vorgänge in der Welt haben, aus den Massenmedien. Massenmedien waren schon immer begehrte Plattform aller Manipulationen. Sie prägen und formen das Bild, das sich Menschen von der Welt machen. Nachrichten, Talkshows, Magazinsendungen, und selbst Unterhaltungsfilme bieten Menschen diejenige Information, aus denen sich ihre Idee von der Welt zusammenstellt. Nur muß man anmerken, die Mehrheit ist nun mal nicht gut informiert, trotz aller Reden von Informationsgesellschaften.

Viele deutsche Oberschlaumichel meinen, wenn sie die Nachrichten im 1. Prg. oder das Heute – Journal im ZDF gesehen haben, nun sind sie aber gut informiert.
Information ist nicht gleich Wissen.

Wer Wissen und Information gleichsetzt, wird zu keinem vertieften Verständnis von Wissensgesellschaft kommen, denn „das Problem moderner demokratischer Gesellschaften im globalen Zeitalter sind nicht zu wenig Daten oder kein ausreichender Zugang zu Informationen, sondern zu viele Informationen, aus denen wir zu wenig Sinn bilden.“ (Benjamin Barber, S. 91).

Mich erstaunt es immer wieder, wie leichtfertig von einer Wissensgesellschaft geredet wird, die es so nicht gibt. Sowohl Informationsgesellschaft wie Wissensgesellschaft sind Wunschvorstellungen von gewissen Kreisen, ist schlichtweg ein Mythos. Immer wieder muß ich feststellen, wie wenig tiefergehendes Wissen Jugendliche haben, aber auch in der durchschnittlichen Erwachsenenwelt sieht es nicht besser aus. Das systematische und ausdauernde Erarbeiten von Wissen geht immer mehr verloren.

 

 

Tagesnotizen vom 02.02.2024

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Am Wasser am Wald. Milde Temperaturen seit Tagen auch Nachts kein Frost. Heute aber mal wieder windiger, in Böen auch kräftig bis 61 km/h – Heute Nacht soll es sogar wärmer werden wie am Tage.

Die Meisen sind auch schon vermehrt zu hören, die wünschen sich genauso wie ich den Frühling und Sommer herbei. Das war schon in Deutschland so, die warme Jahreszeit war mir / ist mir lieber.

Sommerträume – Vor allem kann ich nicht abwarten bis all die neuen Pflanzen, Sträucher und Bäume wieder zum Leben erweckt werden. Habe schon so viel Samen gehortet, auch für solche schöne Sommerblumenwiese.

Vor allem freue ich mich auch auf die Rosen. Im Frühjahr bauen wir dann noch einen Rosenbogen mit Sitzbank auf, der schon im J#Keller wartet. 🙂 Ein einfacher Rosenbogen wartet auch noch auf Aufbau.

In Wössingen hatten wir ja einen ausgesprochenen natürlichen Naturgarten. Auch hier soll der Garten / das Grundstück so angelegt werden.

Unser Naturgarten in Wössingen.

Unser Garten in Wössingen.

Es braucht aber eine längere Zeitstrecke, bis ein Garten so aussieht.

Schade bzw. ärgerlich war, dass wir so manches gute Teil / Gegenstand aus Platzgründen nicht nach Schweden mitnehmen konnten. Wir mußten eine hochwertige Kreissäge, den relativ neuen Mulchrasenmäher (2 Jahre alt), die Rosenbögen und auch den Strandkorb zurücklassen, nur als Beispiel. Der Umzug war eh ein Drama mit der Banditenfirma und hat mich so manches Haar gekostet. Billig war es allemal nicht, hat 15 000 € gekostet. Wir brauchten zwei LKW – Züge, allein meine vielen Bücherkartons von meiner Bibliothek (zu dem Zeitpunkt 6 703 Bücher / Bände) nahmen schon gehörig Platz in Anspruch.

 

Nostalgischer Rückblick II (28.11.23)

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Guttenbach am Neckar-, auf einer Rundfahrt Walzbachtal – Kraichgau – Breitenbronn – Guttenbach – Neckargerach – Schreckhof – Obrigheim a. Neckar und zurück über Aglasterhausen – Sinzheim usw.

Krebsbachbrücke in Guttenbach am Neckar.

Blick schon oberhalb von Neckargerach auf der anderen Neckarseite auf Guttenbach.

Blick auf Guttenbach und Neckartal. Die Bilder sind nicht optimal, weil ich nur die kleine Kamera dabei hatte und an dem Tag war es diesig.

Blick in Richtung Mörtelstein

Blick auf Obrigheim.

 

Blick auf Obrigheim vom Schreckhof aus.

Blick auf Obrigheim 3.

Blick auf Obrigheim jetzt schon in Obrigheim gelandet vom Schreckhof runter.

Blick auf Obrigheim 4.

Im Nachhinein bedaure ich nicht noch öfters in meine alte ›Heimat‹ gefahren zu sein, aber viele Jahre war ich sehr beruflich angespannt, weil ich ja ab 1993 Selbstständig tätig war und dies gleich dreifach. Später war ich dann auch noch ernster erkrankt durch zu viel Streß etc.

Nostalgischer Rückblick (28.11.23)

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Bundeswehrurlaub Weihnachten 1970 in Jöhlingen in der Hofburg – War zu der Zeit W18 Soldat beim 2. ABC Abwehrbat (BTL 210). Wie ich hier schon schrieb, ist ABC – Atom, biologische und chemische Waffen. Muß allerdings dazu sagen, die Bundeswehr habe ich nie richtig für voll genommen, sondern die Zeit eher als ›Indianerspielzeit‹ empfunden. Vieles beim Militär ist für mich einfach albern.

Unser erster Mercedes 190 D vor unserem Haus in Obrigheim a.Neckar. Mit dem zweiten ein Mercedes 220 SE bin ich dann auch schon mitgefahren. (ab 1972 hatte ich den Führerschein 3 -) dieser 190er war sowas von gediegen und robust mit dem konnte man 500 000 oder gar 600 000 km und mehr fahren. Karosserie wie Panzerstahl.

Mein erster Atari Computer 1987.

1983 in meinem damaligen Arbeitszimmer.

10 Jahre früher 1973 mein damaliger Arbeitsplatz während meiner Ausbildungszeit / Studienzeit.

Unsere Terrasse in Wössingen.

Vor langer Zeit sah unser Vorgarten in Wössingen einmal so aus.

Alles schöne Erinnerungen, aber ich trauere dieser Zeit nicht nach. Nur manchmal eine gewisse Melancholie, wenn man so sein Leben Revue passieren lässt. Kann nur manchmal nicht glauben, dass diese Zeiten so schnell vergangen sind, manchmal erscheint es mir wie im Traum.

 

 

Augenblicke der Freiheit

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Wege in die Freiheit.

Die meisten Menschen glauben, sie seien frei und…

Die meisten Menschen geben vor und glauben selbst daran, daß sie glücklich sind, denn wenn man unglücklich ist, ist man ein Mißerfolg. Man muß deshalb die Maske des Zufriedenseins, des Glücklichseins tragen, sonst verliert man den Kredit auf dem Markt, ist man kein normaler Mensch, ist man nicht tüchtig. Doch man muß sich die Menschen nur anschauen, was hinter der Maske zum Vorschein kommt: Unruhe, Gereiztheit, Ärger, Depressionen, Schlaflosigkeit, Unglücklichsein – das, was die Franzosen die „Malaise“ genannt haben.

(Erich Fromm: Interview Lodemann 1977) [512]
[Augenblicke der Freiheit – Texte von Erich Fromm, Herder 2003]


Wir fahren anscheinend „nirgendwohin“

Eigentlich wollte ich ja ein Bild von der Autobahnbrücke in Weingarten / Baden, die zur Kirschbaumallee führt einbinden, finde aber auf die Schnelle das Bild nicht. Dort blieb ich immer eine Weile stehen und verfolgte die Raserei auf der Autobahn und dachte immer bei mir, hier siehst du ein Volk auf der Flucht vor sich selber. Der Verkehrsstrom reißt nie ab.

Wir sind wie ein Mensch, der Auto fährt
und die schwache Ahnung hat,
daß er den Weg verloren hat…
Wir fahren anscheinend „nirgendwohin“
mit immer höherer Geschwindigkeit.
(Erich Fromm – GA XI, 393)

Der Zerfall schreitet voran…

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Immer wieder muß ich erschreckend feststellen, wie gering geschichtliches Wissen in Absurdistan Germanistan vorhanden ist. Besonders auch die neuere Geschichte ist ein Stiefkind. Deswegen glauben so viele Menschen auch den üblen Propagandamedien.

GESELLSCHAFTLICHES MARODIEREN
Ungeordnete Mosaiksteine eines Zerfalls

„Was macht eine Gesellschaft, wenn sie an die Grenzen ihrer Entwicklung stößt? Unsere These lautet: Sie verfällt nicht in Wohlgefallen, sondern wird noch einmal all ihre destruktiven Kräfte entfalten. Jeder Niedergang setzt zerstörerische Energie frei, die alles andere als automatisch in Emanzipation umschlägt“. (MP-Netz zitiert Franz Schandl))

Die Gleichgültigkeit unserer heutigen Kultur gegenüber der Vergangenheit – die nur allzu leicht in aktive Feindseligkeit oder Ablehnung umschlägt – liefert den schlagenden Beweis für den Bankrott dieser Kultur. (siehe hier zu Orwell 84 und Schöne neue Welt). Auch da die Auslöschung der Vergangenheit und der Geschichte.

Die vorherrschende Einstellung, die sich an der Oberfläche so aufgeschlossen und vorausschauend gibt, rührt von einer narzißtischen Verarmung der Psyche und aus der Unfähigkeit, unsere Bedürfnisse in dem Erlebnis von Befriedigung und Zufriedenheit zu verankern. Anstatt uns auf unsere eigenen Erfahrungen zu verlassen, überlassen wir es den Fachleuten und Experten, unsere Bedürfnisse für uns zu formulieren und sind dann erstaunt, daß diese Bedürfnisse offenbar nie zufriedengestellt werden können. „Da die Menschen gefügige Schüler sind, die sich ihre Bedürfnisse vorformulieren, zu lassen lernen“, schreibt Ivan Illich, „wird die Fähigkeit, Wünsche aus selbst erfahrener Befriedigung zu bilden, zu einer seltenen Gabe, die sich nur bei sehr Reichen oder ernstlich Unterprivilegierten findet.“

Ein Leugnen der Vergangenheit, das sich oberflächlich progressiv und optimistisch gibt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als Ausdruck der Verzweiflung einer Gesellschaft, die der Zukunft nicht ins Auge zu sehen vermag.

Allerorten scheint die bürgerliche Gesellschaft ihren Vorrat an konstruktiven Ideen aufgebraucht zu haben. Sie hat Fähigkeit und Willen eingebüßt, den Schwierigkeiten, die sie zu überwältigen drohen, entgegenzutreten. Die politische Krise des Kapitalismus spiegelt eine allgemeine Krise der westlichen Kultur wider. Wie zerrüttet die westlichen verlogenen Staaten sind, sieht man an der momentanen Entwicklung, an all den weltweiten Brandherden die die Gefahr eines 3. Weltkrieges herauf beschwören. Wir sitzen wahrhaftig auf einem Pulverfaß.

„Das grundlegende Problem liegt in diesem Fall aber nicht bei der Bürokratie, sondern bei der Politik. Immer mehr Menschen stimmen in Deutschland mit den Füßen ab. Die einen beklagen die politischen, wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Missstände in Deutschland und wandern schließlich frustriert aus, weil sich nichts ändert. Die anderen, und ich schätze, dass dies der größte Teil ist, geht leise. Packt seine Koffer, versilbert das Eigentum, nimmt die Studienabschlüsse und das Vermögen mit und baut sich anderswo, außerhalb des Herrschaftsbereichs der ökowoken Sozialisten, ein neues Leben auf“. (Quelle)

Versklavte Gehirne

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Die Plandemie läuft und lief nach all diesen Machenschaften und Kriterien ab, die schon lange ersichtlich sind. Da mir diese Techniken schon lange bekannt sind (schon auf Mentalpsychologie-Netz thematisiert) war mir sehr schnell klar, was da 2020 auf uns zurollte. Die abgebildeten Bücher der ersten Stunde in dieser Plandemie bestätigten mich in meiner Sichtweise. Die Erinnerung an die Machenschaften der Schweinegrippe waren bei mir auch noch nicht in Vergessenheit geraten.

Viele Studien und dementsprechende Lektüre verdichtete es sehr schnell, was hier abläuft. Die roten Fäden liefen immer wieder in die gleichen Richtungen. Diese Bücher sind ein erster Ausschnitt.

Mit Heiner Gehring fand schon in den 2000er Jahren die Auseinandersetzung auf MP-Netz zu diesem Themenspektrum statt.

Versklavte Gehirne II Bewußtseinskontrolle und Verhaltensbeinflussung – Dieses Buch widmet sich einem Thema, das hochbrisant, gleichzeitig aber zutiefst erschreckend ist: Der Beeinflussung des menschlichen Bewußtseins durch Drogen, elektromagnetische Strahlung und andere, seit Jahrzehnten untersuchte und entwickelte Methoden. Wer bisher glaubte, daß die Erforschung von Mind-Control-Methoden noch in den Kinderschuhen steckt, wird eines Besseren belehrt. Anhand vieler interessanter Beispiele wird gezeigt, wieweit die Forschungen gediehen sind und was hinter diesen perfiden Entwicklungen steckt. Dabei bezieht sich der Autor nicht auf zweifelhafte Quellen, sondern recherchiert wissenschaftlich exakt aus vorliegenden und teils sogar öffentlich zugänglichen Protokollen der Militärs, Geheimdienste, Regierungen usw. Heiner Gehring zeigt aber auch Mittel und Wege auf, wie man sich der Wirkung von Propaganda und unterschwelliger Manipulation entziehen kann. Er dokumentiert die Gefahren von Einzel- und Massengehirnwäsche ebenso, wie die Risiken der Beeinflussung durch ELF- und NL-Wellen. Lesen Sie dieses beeindruckende Buch, damit Sie später nicht behaupten können, Sie hätten von nichts gewußt. Es geht um die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen, die aufgrund von Mind-Control-Techniken mehr als je zuvor bedroht ist. Heiner Gehring ist Dipl. Psychologe.
(Quelle: MP-Netz 2004)

Er dokumentiert die Gefahren von Einzel- und Massengehirnwäsche ebenso wie die Risiken der Beeinflussung durch ELF-Wellen und NL-Waffen.

Fazit: Die persönliche Freiheit eines jeden Einzelnen ist mehr als je zuvor bedroht!

(Heiner Gehring verstorben 25.7.2004)
Im Vollbad der Bosheiten ist auch in meiner Bibliothek vorhanden.

Das indoktrinierte Gehirn von Dr. med. Michael Nehls –

Das indoktrinierte Gehirn präsentiert einen weitgehend unbekannten, wirkmächtigen neurobiologischen Mechanismus, dessen meist unbemerkte, aber mannigfache Störung diesen katastrophalen Entwicklungen zugrunde liegt.
https://absurd-ag.de/2023/09/27/angriff-auf-psyche-und-gehirn/
Obiges Buch hatte ich kürzlich ja hier vorgestellt. Nach der Lektüre fand ich mich im Wesentlichen bestätigt, was auch meine Erkenntnisse betrifft. Es findet in jeder Hinsicht ein bösartiger Angriff auf unsere Gehirne statt.

Dieser ganze Irrsinn ist mit der Corona-Plandemie auch nicht zu Ende. Das war erst der Beginn dieser geplanten Verbrechen.

Mikrowellen zur Bewußtseinskontrolle – Wie Strahlen unser Leben lenken

Die Frequenzen unserer Gehirnwellen sind auf die Resonanzen des Alls und des Erdmagnetfeldes abgestimmt. Wie Experimente zeigen, haben diese natürlichen Schwingungen großen Einfluß auf unseren Geist und unseren Körper. Genau in diesem Wellenlängenbereich befindet sich eine Untertaktung des digitalen GSM-Mobilfunks. Kein Wunder, daß Forscher seit Jahrzehnten untersuchen, wie sie über ELF (extreme low frequencies) das Bewußtsein kontrollieren können. Der Umweltmediziner Dr. med. Hans-Christoph Scheiner legt beunruhigende Zusammenhänge dar.

Wissenschaftliche Gründe können es nicht sein, wenn man die Auswirkungen der Schumann-Resonanzen auf Mensch und Tier so völlig aus der Mobilfunk-Diskussion verbannt! Erstaunlich ist dies umso mehr, als der digitale GSM-Funk (D- und E-Netz) neben seiner Taktung mit 217 Hertz (Handy) auch eine Untertaktung von 8, 34 Hertz im psychisch wirksamen Bereich besitzt. Zufall? Oder Ausgangspunkt gefährlicher Psycho-Manipulation? (MP-Netz)
Die Entwicklung ist ja mittlerweile noch weiter vorangeschritten, mit z.B. der 5G – Technologie. (wird noch fortgesetzt, auch mit Literatur + Quellenstudium / Angaben)

 

 

Mit der Verwirrung der Sprache beginnt die Verwirrung des Geistes und des Denkens.

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Das Abenteuer des Denkens bleibt vielen erspart Warum gibt es kein Geistesleben in Deutschland? Die Weisheit ist abhandengekommen…

Da gibt es keine Aufwärtsentwicklung, wie das die Einteilung in Altertum, Mittelalter und Neuzeit glauben machen wollte. Und auch vom moralischen Standpunkt aus gesehen gibt es keine „Besserung“ des Menschen. Konflikte gehören zu jedem normalen Geschichtsverlauf, genauso wie zur Biographie jedes einzelnen Menschen. Friedenszeiten sind nur kürzere oder längere Atempausen.
Schon in den 2000er Jahren habe ich auf meinen Netzwerken den Politikern und den Parteien unterstellt, sie haben aus der Weimarer Zeit nichts gelernt. Dem SPD – Parteitag 2002 in Bochum habe ich mittels Fax mitgeteilt, daß ich den mittelfristigen Niedergang zur 18 % Partei dank der Schröderischen Politik des Sozialkahlschlags der Partei prophezeie. Das Ziel ist weitgehend erreicht.

Genauso verhält es sich mit der Geschichte des Kapitalismus. Siehe Reiner Kurz „Das Schwarzbuch des Kapitalismus“ – (siehe Anhang)

Jeder, der viel von der Geschichte weiß, wird zugeben, daß sie eine Geschichte der fortwährenden Irrtümer ist, und sogar zum größten Teil immer wieder der gleichen Irrtümer. Darin herrscht „ewige Wiederkehr“. Über die einzelnen Kulturkreise hinweg treten die Irrtümer in geringer Abwandlung stets aufs neue auf. Das Gleiche kann man von den Wahrheiten sagen; denn sie behaupten sich stets nur auf einige Zeit. Warum wurde nie „das Richtige“ gefunden, an dem man festgehalten hätte? Warum bleibt der Verlauf der Weltgeschichte voller Rätsel?

„Das historische Gedächtnis der Menschen ist kurz. Sogar die eigene Biografie verblasst in der Erinnerung. Was wissen wir noch wirklich von unserem Leben, unseren Gedanken, Gefühlen und Befindlichkeiten vor zwanzig, dreißig oder vierzig Jahren? Die meisten Menschen sind überrascht, wenn sie zufällig auf einen objektiven dokumentarischen Beleg ihrer Vergangenheit stoßen und dann feststellen müssen, wie sehr sich die einstige Realität oft von dem Bild unterscheidet, das sie in ihrem Kopf davon gespeichert haben. Immer sind wir andere und uns selbst fremd geworden. Es scheint aber weniger die begrenzte Kapazität des menschlichen Gehirns zu sein, die solche Fehlleistungen der Erinnerung bewirkt. Vielmehr sind wir in der Regel Verdrängungskünstler, die sich die eigene Geschichte zurechtfärben und für das Selbstwertgefühl passend legitimieren. Jeder Mensch affirmiert sein noch so fadenscheiniges Ego, um möglichst bequem und unangefochten in seiner Haut leben zu können, ohne sich selbst in Frage stellen zu müssen. Ähnliches gilt in verstärktem Maße für das kollektive Gedächtnis der Menschheit. Alles, was hinter den Horizont des eigenen lebensgeschichtlichen Anfangs zurückreicht, liegt für uns in einem noch schwärzeren Dunkel als die persönliche Vergangenheit“. (Auszug aus Schwarzbuch des Kapitalismus)

Das fehlende Abc:
Welche Sprache sprechen heute die Bürger der Bundesrepublik Deutschland?
Sie sprechen viele Sprachen, und sie sind in vielen Sprachen sprachlos.

Die deutsche Sprache, durch das Fernsehen, den Rundfunk, und auch durch das Kürzelwesen von allseits beliebten Massenblättern durchgesetzte neudeutsche Gemeinsprache verhält sich zur Sprache Luthers, Goethes, Marxens, Rathenaus, Freuds wie die Sprache englischer Dockarbeiter zur Sprache Shakespeares: Londoner Dockarbeiter verfügen, wie englische Untersuchungen ergaben, über einen Sprachschatz von einigen hundert Wörtern, der Sprachschatz Shakespeares beträgt 70 000 Worte. …

Die eben angesprochene gemeindeutsche Kümmersprache erfreut sich einer besonderen Beliebtheit, wenn sie von Politikern, nicht nur zur Sommerzeit, in Wahlkampfstimmung also, sondern auch zur Winterszeit, emotional aufgeladen wird, so, daß der sie befragende Reporter vor der Fernsehkamera und mit ihm die Millionen Hörer und Seher das Stroh der Phrasen frisch gedroschen vorgesetzt erhalten – „Blüten“, die bereits Heu sind, wenn sie aus dem Gehege der Zähne (herkos odonton, bei Homer) geschleudert werden. Schlag-Worte. Reklame-Sprache.
(Zweiter Teil folgt noch, sonst ist der Beitrag zu lang)

 

 

Kultur vor dem Verfall

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Erschreckende Anzeichen für ein gefährliches Geschehen, die in ihrer Häufung sich zu einem bedrohlichen Krankheitsbild verdichten, treten zutage. Deuten sie auf Verwirrung oder bekunden sie bereits den Verfall? Wird die Krankheit überwunden werden, ist die gegenwärtige Zersetzung aller Werte nur der Übergang zu einem neuen Zeitalter mit neuen Leitbildern oder bedeutet das überspitzte, hektisch-destruktive Gebaren unserer Zeit das Ende an sich?

In diesem zeitgepeitschten Abschnitt der Menschheitsgeschichte, da der Osterhase seine Eier fast noch in den Winterschnee legt und am sommerlichen Badestrand schon die ersten Christbäume angeboten werden, gilt nur der Augenblick. Der nächste schon macht ihn zu weit entrückter Vergangenheit.

Nicht die lieben, kleinen sieben Zwerge behüten Schneewittchen bis ans Ende der Zeiten, sondern die böse Königin mit dem magischen Spiegel unersättlicher Herrschsucht und Eitelkeit mit ihrem vergifteten Kamm, dem erstickenden Schnürleibchen und dem todbringenden Apfel dominiert.

Die heutige eingeschrumpfte Zeit, in der für Geduld kein Platz mehr ist, drängt angstvoll auf Beschleunigung. Wie wenn der Jüngste Tag ganz unmittelbar bevorstünde, soll alles schnell noch irgendwie ausprobiert, ausgeführt, aus genossen werden, bevor die Stunde kommt, „da keiner mehr wirken kann“.

Denn dies ist der andere Dämon, der zur Eile treibt: die Angst. Die Weltangst, die uns Heutige beherrscht und schier aus Verzweiflung zu Tänzern auf dem Vulkan macht. Sie ist nicht an äußere Erwartungen geknüpft; sie kommt aus dem Unbekannten. Dumpf, krankhaft, unbegründbar bildet sie die tragische Komponente zu einer ebenso krankhaften Lebensgier, mit der sie in unsichtbarem Kampfe liegt. Der Mensch, der diesen Kampf zu bestehen hat, erstarkt an ihm nicht, sondern er wird aufgerieben. Kämpft er doch aus keinen festen Stellungen heraus, sondern er kämpft auf der Flucht. Seine Waffen sind Spott, Dünkel und Zynismus. Gleich dem frechen Straßenjungen zeigt er dem Schicksal feixend die Zunge, obschon er weiß, daß er ihm nicht gewachsen ist. Er ist ohne Einsicht, aber voll Dreistigkeit… In seinem mit Recht berühmt gewordenen Buch »Verlust der Mitte« spricht sich Hans Sedlmayr in ähnlichem Sinne aus:

„…so strömen jetzt die Angstgesichte der Vorhölle und aller Höllenkreise – ihren Beschwörern unbewußt – in die ganze Wirklichkeit und lassen nichts undurchdrungen. Das Nächtige und Unheimliche, das Krankhafte, Morbide, Tote, Verwesende und Entstellte, das Gequälte, Verzerrte, Krasse, das Obszöne und Verhetzte, das Mechanische und Maschinelle – alle diese Register, Attribute und Aspekte des Unmenschlichen – bemächtigen sich des Menschen und seiner vertrauten Welt, der Natur und aller seiner Vorstellungen. Sie machen den Menschen zur Ruine und zum Automaten, zum Lemuren und zur Larve, zum Leichnam und Gespenst, zur Wanze und zum Insekt…“
Literatur:
Die ganzen Bücher von Erich Fromm kann ich da auch nur empfehlen. Er ist zu Unrecht heutzutage mehr in Vergessenheit geraten. Auch ein Indiz der konturlosen Gesellschaft und des neuen Menschen. So besonders „Haben oder Sein“ – Es ist nicht mehr zu beschönigen: Dekadenz und Verfall wohin man auch schaut.

Freud, Sigmund

Das Unbehagen in der Kultur

Fischer Verl. Frankfurt/a.M.

1997

86

Kraft, v. Zdenko

Verwirrung oder Verfall?

Leopold Stocker Verl. Graz

1964

87

Pritz, Alfred (Hg.)

Das schmutzige Paradies – Kulturkritik

Böhlau Verl. Graz / Wien

1986

 

Maiausflug an den Neckar – Haßmersheim – Obrigheim

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An einem Maisonntag 2014 – Blick auf die Hornburg vom Haßmersheimer Neckarufer.

Blick von Haßmersheim nach Neckarzimmern. Das Gelände hier hat sich gegenüber meiner Jugendzeit hier schwer verändert. Nach der Schule habe ich hier in einer Maschinenfabrik in Haßmersheim ab 1965 Technischer Zeichner gelernt. Damals waren hier noch Ruinen von einer zerstörten Fabrik aus dem 2. Weltkrieg. Mit dem Fahrrad bin ich da meistens von Obrigheim hier her gefahren und zurück um Geld zu sparen. Wir haben nicht viel Lehrgeld bekommen und waren immer chronisch bei Geldknappheit.

Burg Hornberg Neckarzimmern von Haßmersheim gesehen.

Hochhausen am Neckar: Blick auf die Kirche.

Blick auf Neckarzimmern.

Am Neckar zwischen Hochhausen und Obrigheim.

Blick vom Neckarufer zur Hornburg.

Ein Schiff am Neckarufer.

Blick nach Hochhausen.

Blick auf das Obrigheimer Schloss Neuburg.

Blick auf das Neckarelzer Neckarufer von der Obrigheimer Seite aus gesehen.

Obrigheim am Neckar hinter dem Sportplatz.

Blick nach Diedesheim: das oberste linke Haus hatten damals meine Eltern gebaut, nachdem sie von Jöhlingen zurückgezogen sind an den Neckar.

Blick nach Diedesheim vom Obrigheimer Neckarufer.

Blick nach Neckarelz von der Neuburg aus.

Obrigheim Schloss Neuburg im Mai 2014.

Es ist eigentlich schade, früher als es die digitalen Kameras noch nicht gab, hat man bei weitem nicht so viel fotografiert wie dann später mit dieser Technik. Das manuelle Fotografieren war auch nicht gerade billig. Hatte zu der Zeit zwar eine Spiegelreflexkamera, mit der ich Dias produziert habe. Hatte aber auch noch eine normale Kamera mittlerer Qualität. Zu der Zeit (Lern- und Studiumzeit) war das Geld auch nicht so üppig vorhanden. Wir waren damals schon öfters auch hier in der Neckar-Odenwaldgegend unterwegs.

 

Die Macht der Gedanken – zum versöhnlichen Abschluß in den Sonntag

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Emil Coué: Die Macht der Gedanken
Die Macht der Gedanken ist kein »esoterischer Schnickschnack«, sondern Gegenstand ganz ernsthafter wissenschaftlicher Studien. So erforscht man am angesehenen amerikanischen „National Institute of Health“ (NIH), schon seit vielen Jahren ganz ernsthaft und offiziell die Zusammenhänge von Imagination und Gesundheit und hat dabei viele positive Effekte insbesondere im Hinblick auf eine wirksame Schmerzbekämpfung nachweisen können.

Der Geist, unsere innere Haltung und Einstellung zum Dasein ist ein wichtiger Faktor und wirkt auf unser Leben konkret und gestaltend zurück.

Die positive geistige Selbstbeeinflussung (Autosuggestion) ist eine sehr wirksame Selbsthilfe-Methode, die sowohl bei der Vorbeugung als auch der Heilung verschiedenster Krankheiten eingesetzt werden kann.

Emile Coue´, der bei seiner Arbeit auf das Phänomen der Autosuggestion stieß und feststellte, daß sie sich bei der Heilung seiner Patienten weitaus stärker auswirkte als alle Medikamente.

Die Autosuggestion nach Coué hat den Praxistest bestanden – und dies nicht nur auf dem Sektor der Selbstbehandlung, sondern auch unter streng medizinischer Kontrolle. Dies geschah zuerst durch den renommierten Klinikleiter und führenden Naturheilkundler Prof. Alfred Brauchle (1898 – 1964), Verfasser der Schrift „Hypnose und Autosuggestion.“
(Christoph Wilhelm Huffland) zitiert nach (MP-Netz).
Wie ich es schon öfters schrieb, habe ich dies am eigenen Leib am eigenen Befinden erlebt und nach meiner Erkrankung auch weiter entwickelt zur Mentalpsychologie.